- 1: Magazin.
- 1.1: Thema.
- 1.2: Fundpunkt.
- 1.3: Nachrichten.
- 1.3.1: Aus aller Welt.
- 1.3.2: Ausgrabungen.
- 1.3.3: Ausstellungen.
- 1.3.4: Denkmalschutz.
- 1.3.5: Forschung.
- 1.3.6: Funde & Befunde.
- 1.3.7: Personalia.
- 1.3.8: Studium.
- 1.3.9: Universität.
- 1.3.10: Tagungen.
- 1.3.11: Veranstaltungen.
- 1.3.12: Veröffentlichungen.
- 1.3.13: Archiv.
- 1.3.14: Nachrichten-Suche.
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- 5: Mediathek.
- 6: Forum.
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- 8: Autoren.
- 9: FAQ.
Von A bis Z

Funde & Befunde
Farbenfrohe Eisenzeit
Von wegen graue Vorzeit - auch in der Eisenzeit mochten es die Menschen bunt
Bei Ausgrabungen nahe Wennungen an der Unstrut kam 2009 ein bemerkenswerter Fund zutage: über 1.500 leuchtend rot bemalte Fragmente einer Hauswand aus der Eisenzeit. In der Restaurierungswerkstatt des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle wurde dieses Vorzeitpuzzle wieder zusammengesetzt.
Neueste Ausgrabungsergebnisse von der mittelalterlichen Holzburg Niendorf
In Haldensleben haben Archäologen den vollständigen Grundriss einer hölzernen Befestigungsanlage aus der Zeit des »Sachsenaufstandes« gegen Heinrich IV. freigelegt. Außerdem fanden die Wissenschaftler Spuren einer Siedlung, die bis ins 9. Jh. zurück reicht - und frühmittelalterliche slawische Keramik. Dies lässt spannende Erkenntnisse zur Siedlungsgeschichte dieses Raumes erwarten.
Königliches Ballspiel
Wissenschaftler der Abteilung für Altamerikanistik der Universität Bonn entdeckten in einem Palastkomplex der Maya-Stadt Uxul in Mexiko Relieftafeln, die Könige beim Ballspiel zeigen. Die Reliefs deuten darauf hin, dass der Palast von Uxul zumindest zeitweise von den Königen der Kaan-Dynastie in Besitz genommen wurde.
Schönebeck: »Deutsches Stonehenge« II - nur ohne Steine
Bei Schönebeck südlich von Magdeburg wird derzeit eine frühbronzezeitliche Kreisgrabenanlage ausgegraben. Das vorgeschichtliche Heiligtum liegt in Sichtweite der Anlage von Pömmelte-Zackmünde, die als »deutsches Stonehenge« durch die Medien ging. Die Archäologen gehen davon aus, dass es sich um den direkten Nachfolger des Kultplatzes von Pömmelte handelt. Die Anlage hatte vermutlich die gleiche Bedeutung wie die berühmte Megalithanlage von Stonehenge, sagte Sachsen-Anhalts Landesarchäologe Harald Meller am Montag bei der Präsentation der ersten Grabungsergebnisse.
Höhlenmalerei in Deutschland?
Wie die ZEIT in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, stießen Wissenschaftler im oberfränkischen Landkreis Bamberg auf eine mit zahlreichen Gravierungen verzierte Höhle.
Frühbronzezeitliches Schatz-Haus: wohnte hier der Fürst von Leubingen?
Unweit des berühmten »Fürstengrabes von Leubingen« gelang thüringischen Archäologen eine spektakuläre Entdeckung: Bei Rettungsgrabungen im Vorfeld einer neuen Ortsumgehung fanden sie nicht nur ein außergewöhnlich großes Haus aus der Frühbronzezeit, sondern konnten zudem an einer der Giebelseiten ein Depot von etwa 100 Bronzebeilen bergen.
Mäuseknochen und kostbare Seidentücher
Archäologin der Universität Bonn untersuchte Textilien in der Reliquienlade der Kölner Kirche St. Severin
Knochen winziger Mäuse, leuchtend farbige Seidentücher und Gebeine kamen vor zwölf Jahren bei der Öffnung der Reliquienlade in der Kölner Kirche St. Severin zum Vorschein. Ein Wissenschaftlerteam aus unterschiedlichen Disziplinen unter Beteiligung von Prof. Dr. Sabine Schrenk von der Universität Bonn legte am Mittwoch in Köln in Form eines Buches die Ergebnisse der Erforschung dieses Schreins vor.
Spätantikes Gebäude in Aquileia entdeckt
Italien, Friaul: Im Zuge von Bauarbeiten in einem Wohngebiet von Aquileia fanden Archäologen ein Gebäude aus spätrömischer Zeit.
Europas tiefster Brunnen aus der Steinzeit entdeckt - und im Block geborgen
7.100 Jahre alte Eichenkonstruktion begeistert Archäologen
Archäologen des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland haben bei Merzenich-Morschenich (Kreis Düren) den bislang tiefsten aus der Jungsteinzeit stammenden Trinkwasserbrunnen Europas entdeckt.
Antikes Olympia wurde von Tsunamis zerstört
Die antike Kultstätte auf der griechischen Halbinsel Peloponnes wurde mehrfach von Monsterwellen überrollt, die das Heiligtum nicht nur zerstörten sondern auch unter gewaltigen Erdmassen begruben. Zu dieser Schlussfolgerung kommen Mainzer Forscher anhand neuer geomorphologischer und geoarchäologischer Untersuchungen zur Zerstörung Olympias, die vor kurzem der Öffentlichkeit präsentiert wurden.
Die ältesten Menschenaffen Eurasiens lebten in Schwaben
Forscher aus Tübingen, Helsinki, Stuttgart und München datieren einen Backenzahn auf die Zeit vor 17 Millionen Jahren.
2000 Amphoren aus dem Römerlager in Haltern
Auf mediterrane Produkte wie Wein, Olivenöl, Oliven und die für die altrömische Küche unverzichtbare Fischsauce (Garum) wollten die Legionäre vor 2.000 Jahren auch im entlegenen Germanien nicht verzichten. Das haben Spezialisten aus Spanien und Belgien im Rahmen eines europäischen Forschungsprojekts des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bei der Untersuchung von 2000 Amphoren aus dem Römerlager in Haltern am See bestätigt.
Archäologen auf den Spuren des Dreißigjährigen Krieges
Neue Einblicke durch systematische Prospektion
Die Schlacht von Lützen markiert einen Wendepunkt des Dreißgjährigen Krieges. 6.500 Soldaten fielen in dieser Schlacht am 16. November 1632 und auch der Schwedenkönig Gustav II. Adolf fand den Tod. Fast 400 Jahre danach versuchen Archäologen, ein objektives Bild der Ereignisse zu zeichnen. Dazu untersuchten sie seit Ende 2009 etwa ein Drittel des damaligen Schlachtfeldes mit Metallsonden. Die Verteilung der bisher mehr als 10.000 Funde ermöglicht detaillierte Einblicke in den Verlauf der Schlacht.
Verschollene Berliner Museumsinventare in Dresden entdeckt
Mehrere historische Sammlungsverzeichnisse des Berliner Museums für Vor- und Frühgeschichte – Staatliche Museen zu Berlin sind jüngst in Dresden aufgefunden worden.
Goldfund bei archäologischen Untersuchungen in Zug
Bei archäologischen Untersuchungen im Vorgeld einer grossen Wohnüberbauung im schweizerischen Zug hat die Kantonsarchäologie eine Goldmünze aus dem frühen 16. Jahrhundert gefunden. Die Münze wurde zur Zeit der Renaissance in Bologna geprägt und diente als stabile Handelswährung.
Rückgabe einer Streitaxt an den Irak
Am Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM) in Mainz wurde gestern eine gestohlene antike Streitaxt an den rechtmäßigen Eigentümer, die Republik Irak, zurückgegeben. Staatssekretär Michael Ebling übergab im Beisein von Vizepräsident des BKA Prof. Dr. Jürgen Stock, Präsident des Bayerischen LKA Peter Dathe und Generalstaatsanwalt Dr. Christoph Strötz das Artefakt an den Botschafter der Republik Irak Dr. Hussain Mahmood Fadhlalla Al-Khateeb.
Antike Astronomie: Eine Neuentdeckung im Neuen Museum?
Berliner Wissenschaftshistoriker scannen antikes Marmorfragment mit eingravierter Sterndarstellung.
Out of Africa - früher als bisher angenommen
Ein internationales Wissenschaftlerteam um Prof. Hans-Peter Uerpmann von der Eberhard Karls Universität Tübingen hat die bisher verbreitete Ansicht widerlegt, dass anatomisch moderne Menschen vor etwa 70.000 Jahren von Afrika über Arabien nach Südasien eingewandert seien. Die neuen Daten belegen, dass dies schon gut 50.000 Jahre früher geschah und dass moderne Menschen schon vor etwa 125.000 Jahren den Südosten Arabiens erreicht hatten. "Anatomisch moderne" Menschen – unsere direkten Vorfahren – entstanden vor etwa 200.000 Jahren in Afrika und haben in der Folgezeit den Rest der Welt bevölkert.
Erster hessischer Groschen des Spätmittelalters archäologisch nachgewiesen
Das erste archäologisch nachgewiesene Exemplar eines höchst seltenen hessischen Groschens des Spätmittelalters wurde heute, am 22.1.2011 in Halle / Saale auf dem 9. Colloquium des Freundeskreises Mittelalternumismatik vorgestellt.
Aus der Wärmestube des mittelalterlichen Klosters
Westfalens älteste Ofenkacheln wurden im Magazin der Stadtarchäologie Paderborn entdeckt




















