26.05.2012 - 22:52:14
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Für den schnellen Überblick: Das Schlagwortverzeichnis der Artikel und Rezensionen (nur für Clubmitglieder)

Funde & Befunde

23.10.2011
Ausgrabungen, Funde & Befunde, Aus aller Welt
Das römische Forum von Alexandria Troas. Am rechten Rand des Forums haben die Archäologen den zwölfeckigen Bau ausgegraben. Foto: WWU

Mit einem 60-Tonnen-Kran in die Antike

Archäologen der Forschungsstelle Asia Minor berichten von Ausgrabungen in der Türkei

Seit rund zehn Jahren legen Archäologen der Universität Münster Schritt für Schritt die Überreste der antiken Stadt Alexandria Troas in der Türkei frei. Dabei fördern sie immer neue, bedeutsame Funde ans Tageslicht. In der diesjährigen Grabungssaison stellte das Projekt die Wissenschaftler vor eine große Herausforderung: Sie legten ein großes zwölfeckiges römisches Gebäude frei, das durch ein Erdbeben in der Spätantike unter einer meterhohen Schutt- und Trümmerschicht begraben worden war. Die Forscher mussten schweres Räumgerät einsetzen, um die Überreste des Gebäudes zu bergen.

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21.10.2011
Forschung, Funde & Befunde
So oder so ähnlich könnten die Wildpferde etwa 6000 vor Christus ausgesehen haben. (Foto: Robert Sommer)

Wildpferde überlebten Temperaturanstieg nach der Eiszeit

Das Schicksal des Wildpferdes hing während und nach der Eiszeit am Klima und an den Menschen. Dabei war es widerstandsfähiger, als bisher in der Fachwelt angenommen und überlebte den Temperaturanstieg und Klimawandel.

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14.10.2011
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Neuheiten der damaligen Medizintechnik - eine Zahnprothese.

Bruchbänder und Zahnprothesen: Über 140 Gräber auf Göttinger Campusgelände archäologisch untersucht

Die archäologischen Voruntersuchungen auf dem Baugelände des geplanten Lern- und Studiengebäudes der Universität Göttingen sind abgeschlossen. In der nordwestlichen Ecke des Campus befand sich ehemals ein Friedhof der katholischen Michaelis-Gemeinde, der zwischen 1851 und 1889 genutzt wurde. Ein Team aus Archäologen einer privaten Grabungsfirma im Auftrag der Universität und der Stadt Göttingen hat knapp 600 Quadratmeter des insgesamt 4000 Quadratmeter großen Areals untersucht und 146 Gräber freigelegt.

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07.10.2011
Funde & Befunde
Kopf des Satyrs „Ludovisi” aus Chimtou. Der Ausbruch an der Stirnseite ist zur Hand der Mänade zu ergänzen (Foto: DAI Rom)

Weltweit erst der Vierte seiner Art

Bei den archäologischen Ausgrabungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Abteilung Rom in Simitthus (Chimtou, Tunesien) wurde 2010 der fragmentierte Kopf eines Satyrs entdeckt. Bei den Detailuntersuchungen konnte nun festgestellt werden, dass es sich bei dem unterlebensgroßen Kopf um einen Satyr der Satyr-Mänaden-Gruppe "Ludovisi" handelt. Der Kopf aus Chimtou ist damit der vierte bekannte Satyrkopf der Gruppe weltweit.

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06.10.2011
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Grabungstechniker Ralf Klausmann und Bezirksarchäologe Dr. Holger Göldner (in der Fläche) informieren über die archäologischen Untersuchungen in der »Haselburg«

Archäologen erfreut: Keine Funde bei Römervilla im Odenwald

Dass bei Ausgrabungen keinerlei römische oder sonstige antiken Befunde zum Vorschein kommen, ist für Archäologen normalerweise kein Grund zur Freude. Ganz anders bei den Sondagegrabungen im Vorfeld des Baus eines Informationszentrums für den römischen Gutshof Haselburg im Odenwald.

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23.09.2011
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Auf der Luftbildaufnahme sind die ursprünglichen Ausmaße des Theaters eingezeichnet. Foto: DAI

Antikes Theater im Apollonheiligtum von Didyma entdeckt

Im berühmten Apollonheiligtum von Didyma (Westtürkei) stießen deutsche Archäologen überraschend auf ein Theater aus der römischen Kaiserzeit.

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02.09.2011
Ausstellungen, Forschung, Funde & Befunde
Das futuristisch anmutende Forschungs- und Erlebniszentrum soll ab 2013 als Landmarke für Kultur und Wissen die durch den Braunkohletagebau entstandene Landschaft prägen.

Forschungs- und Erlebniszentrum Schöninger Speere nimmt Gestalt an

Spatenstich im Oktober - erste Einblicke in das Ausstellungskonzept

Die Stadt Schöningen informierte am Mittwoch über den Planungsstand des »Forschungs- und Erlebniszentrums Schöninger Speere«, wo von 2013 an die ältesten noch erhaltenen Jagdwaffen der Menschheit präsentiert werden sollen.

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26.08.2011
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Das in einem antiken Brunnen entdeckte Bronzemedaillon zeigt die römische Göttin Minerva. Sie wurde zusammen mit Teilen einer Paraderüstung eines römischen Reitersoldaten und Bronzegeschirr gefunden. Foto: Regierungspräsidium Stuttgart

Die römische Göttin aus dem Brunnen

Überraschende Bronzefunde in Welzheim (Rems-Murr-Kreis)

Ein bronzenes Medaillon mit dem Antlitz der römischen Göttin Minerva, Teile einer Paraderüstung eines römischen Reitersoldaten und weitere Bronzefunde kamen bei der Ausgrabung des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg zutage. Sie waren einst in zwei nebeneinander liegenden Brunnen deponiert worden.

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24.08.2011
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Die in Lutter gefundene rund 10 Zentimeter lange Bronzedolchklinge aus der Frühbronzezeit (um 1.800 v. Chr.). Foto: IPNA

Abri wurde über Jahrtausende immer wieder genutzt

Bronzedolch und Auerochsenknochen ausgegraben

In einer Höhle im elsässischen Lutter haben Archäologen aus Basel und Straßburg einen fast 4.000 Jahre alten Bronzedolch und den Knochen eines Auerochsen gefunden. Der Unterstand wurde seit der Steinzeit während rund 10.000 Jahren regelmäßig als Siedlungsstelle genutzt, lautet eine Erkenntnis aus der Grabung. Die Forscher interessierten sich vor allem für den Übergang von den letzten nomadisierenden Wildbeutern zu den ersten sesshaften Bauern in der Region.

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19.08.2011
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Der außergewöhnliche Befund nach der Freilegung des Bronzehortes im Landesmuseum für Vorgeschichte. Foto: J. Lipták, © LDA Halle

Ein abgetrennter Schädel und ein Bronzehort: Zufall oder rituelles Opfer?

Einen abgetrennten Schädel zusammen mit einer einzelnen Hand findet man nicht allzu häufig in einer spätbronzezeitlichen Siedlungsgrube. Wenn darunter noch ein großer, aus über 120 Bronzegegenständen bestehender Hortfund zutage kommt, ist das schon sehr außergewöhnlich. Darum haben sich die Wissenschaftler und Restauratoren des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle auch fast zwei Jahre für die Untersuchungen Zeit gelassen, bevor sie am Donnerstag die ersten Ergebnisse präsentierten.

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10.08.2011
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Eisenzeitlicher Wandputz mit Bemalung: Punktreihen und -wolken umschließen die einzelnen Motive. Foto: J. Lipták, LDA Halle

Farbenfrohe Eisenzeit

Von wegen graue Vorzeit - auch in der Eisenzeit mochten es die Menschen bunt

Bei Ausgrabungen nahe Wennungen an der Unstrut kam 2009 ein bemerkenswerter Fund zutage: über 1.500 leuchtend rot bemalte Fragmente einer Hauswand aus der Eisenzeit. In der Restaurierungswerkstatt des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle wurde dieses Vorzeitpuzzle wieder zusammengesetzt.

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28.07.2011
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Mittelalterlicher Spielstein aus Horn. Foto: © LDA Halle

Neueste Ausgrabungsergebnisse von der mittelalterlichen Holzburg Niendorf

In Haldensleben haben Archäologen den vollständigen Grundriss einer hölzernen Befestigungsanlage aus der Zeit des »Sachsenaufstandes« gegen Heinrich IV. freigelegt. Außerdem fanden die Wissenschaftler Spuren einer Siedlung, die bis ins 9. Jh. zurück reicht - und frühmittelalterliche slawische Keramik. Dies lässt spannende Erkenntnisse zur Siedlungsgeschichte dieses Raumes erwarten.

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27.07.2011
Aus aller Welt, Ausgrabungen, Funde & Befunde
Ballspielender König: Die Relieftafel wurde von den Bonner Archäologen innerhalb der Treppe des Maya-Palasts in Uxul gefunden. Foto: © Archäologisches Projekt Uxul/Uni Bonn

Königliches Ballspiel

Wissenschaftler der Abteilung für Altamerikanistik der Universität Bonn entdeckten in einem Palastkomplex der Maya-Stadt Uxul in Mexiko Relieftafeln, die Könige beim Ballspiel zeigen. Die Reliefs deuten darauf hin, dass der Palast von Uxul zumindest zeitweise von den Königen der Kaan-Dynastie in Besitz genommen wurde.

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22.07.2011
Ausgrabungen, Forschung, Funde & Befunde
Luftbild der Kreisgrabenanlage von Schönebeck. Foto: R. Schwarz, © LDA Halle

Schönebeck: »Deutsches Stonehenge« II - nur ohne Steine

Bei Schönebeck südlich von Magdeburg wird derzeit eine frühbronzezeitliche Kreisgrabenanlage ausgegraben. Das vorgeschichtliche Heiligtum liegt in Sichtweite der Anlage von Pömmelte-Zackmünde, die als »deutsches Stonehenge« durch die Medien ging. Die Archäologen gehen davon aus, dass es sich um den direkten Nachfolger des Kultplatzes von Pömmelte handelt. Die Anlage hatte vermutlich die gleiche Bedeutung wie die berühmte Megalithanlage von Stonehenge, sagte Sachsen-Anhalts Landesarchäologe Harald Meller am Montag bei der Präsentation der ersten Grabungsergebnisse.

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22.07.2011
Funde & Befunde

Höhlenmalerei in Deutschland?

Wie die ZEIT in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, stießen Wissenschaftler im oberfränkischen Landkreis Bamberg auf eine mit zahlreichen Gravierungen verzierte Höhle.

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15.07.2011
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Der frühbronzezeitliche Hortfund von Dermsdorf in situ. Foto: TLDA

Frühbronzezeitliches Schatz-Haus: wohnte hier der Fürst von Leubingen?

Unweit des berühmten »Fürstengrabes von Leubingen« gelang thüringischen Archäologen eine spektakuläre Entdeckung: Bei Rettungsgrabungen im Vorfeld einer neuen Ortsumgehung fanden sie nicht nur ein außergewöhnlich großes Haus aus der Frühbronzezeit, sondern konnten zudem an einer der Giebelseiten ein Depot von etwa 100 Bronzebeilen bergen.

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15.07.2011
Funde & Befunde
Die Reliquienlade stammt aus dem Jahr 948 und ist mit Seidengewebe ausgekleidet. (c) Foto: Wolfgang F. Meier/Rheinisches Bildarchiv Köln

Mäuseknochen und kostbare Seidentücher

Archäologin der Universität Bonn untersuchte Textilien in der Reliquienlade der Kölner Kirche St. Severin

Knochen winziger Mäuse, leuchtend farbige Seidentücher und Gebeine kamen vor zwölf Jahren bei der Öffnung der Reliquienlade in der Kölner Kirche St. Severin zum Vorschein. Ein Wissenschaftlerteam aus unterschiedlichen Disziplinen unter Beteiligung von Prof. Dr. Sabine Schrenk von der Universität Bonn legte am Mittwoch in Köln in Form eines Buches die Ergebnisse der Erforschung dieses Schreins vor.

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15.07.2011
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Die neu entdeckten Überreste des spätantiken Hauses in Aquileia. Deutlich zu erkennen ist der Mosaikboden. Foto: Ministero per i Beni e le Attività Culturali

Spätantikes Gebäude in Aquileia entdeckt

Italien, Friaul: Im Zuge von Bauarbeiten in einem Wohngebiet von Aquileia fanden Archäologen ein Gebäude aus spätrömischer Zeit.

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08.07.2011
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Der unterste Teil des bandkeramischen Brunnens wurde, in Stahlplatten eingepackt, als ganzer Block abtransportiert. In einer Halle wird er nun vorsichtig von Wissenschaftlern untersucht. Foto: Jürgen Vogel, LVR

Europas tiefster Brunnen aus der Steinzeit entdeckt - und im Block geborgen

7.100 Jahre alte Eichenkonstruktion begeistert Archäologen

Archäologen des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland haben bei Merzenich-Morschenich (Kreis Düren) den bislang tiefsten aus der Jungsteinzeit stammenden Trinkwasserbrunnen Europas entdeckt.

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08.07.2011
Forschung, Funde & Befunde
Blick nach Westen über das mittlere Kladeos-Tal und den Olympia vorgelagerten Hügelzug. Im Hintergrund links ist das schmale Alpheios-Tal zu erkennen sowie die Küste des Golfs von Kyparissia. Die Reste der antiken Kultstätte Olympia wurden im 6. Jh. n.Chr. durch tsunamigene Hochflutsedimente zerstört und unter mächtigen Ablagerungen verschüttet. Foto: Andreas Vött

Antikes Olympia wurde von Tsunamis zerstört

Die antike Kultstätte auf der griechischen Halbinsel Peloponnes wurde mehrfach von Monsterwellen überrollt, die das Heiligtum nicht nur zerstörten sondern auch unter gewaltigen Erdmassen begruben. Zu dieser Schlussfolgerung kommen Mainzer Forscher anhand neuer geomorphologischer und geoarchäologischer Untersuchungen zur Zerstörung Olympias, die vor kurzem der Öffentlichkeit präsentiert wurden.

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