- 1: Magazin.
- 1.1: Thema.
- 1.2: Fundpunkt.
- 1.3: Nachrichten.
- 1.3.1: Aus aller Welt.
- 1.3.2: Ausgrabungen.
- 1.3.3: Ausstellungen.
- 1.3.4: Denkmalschutz.
- 1.3.5: Forschung.
- 1.3.6: Funde & Befunde.
- 1.3.7: Personalia.
- 1.3.8: Studium.
- 1.3.9: Universität.
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- 1.3.11: Veranstaltungen.
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Von A bis Z

Funde & Befunde
Verschollene Objekte kehren von Leipzig nach Berlin zurück
44 Objekte spätantik-byzantinischer Alltagskultur wurden kürzlich in Leipzig als Eigentum des Berliner Museums für Byzantinische Kunst identifiziert und kehren nun ins Bode-Museum zurück. Die Stücke waren nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in die Sowjetunion transportiert worden und gelangten 1958 im Zuge der Rückgabeaktion an die DDR fälschlicherweise in das Ägyptische Museum - Georg Steindorff - der Universität Leipzig.
Rätselhafte Entdeckung auf Gräberfeld in Krefeld-Gellep
Wissenschaft kennt keine vergleichbaren Funde aus römisch-fränkischer Zeit
Ein unerklärliches wissenschaftliches Rätsel hat Dr. Margareta Siepen vom Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland aus Bonn beim Grabungsabend des Museums Burg Linn in Krefeld vorgestellt. Auf dem römisch-fränkischen Gräberfeld von Krefeld-Gellep entdeckte sie sogenannte Kopfgräber.
Ehrenamtlicher Sondengänger findet Siegelstempel des Abtes Jodocus Rosa
Frisch vom Feld in die Vitrine
Das kürzlich entdeckte Siegel eines Paderborner Abtes aus dem 16. Jh. ist ab sofort im Museum in der Kaiserpfalz zu sehen.
Eine kulturhistorische Sensation
1000 Jahre alte wertvolle Textilien aus der Mongolei werden in der Fachhochschule Köln erforscht und restauriert. Die wertvollen Textilien zählen zu den Prunkstücken der spektakulären Ausstellung »Steppenkrieger – Reiternomaden des 7. – 14. Jahrhunderts aus der Mongolei«, die ab dem 26. Januar 2012 im LVR-Landesmuseum in Bonn zu sehen sein wird.
"Weihnachtsbescherung" für Archäologen
Das in einer spektakulären Aktion vor fast genau einem Jahr im Kreis Sigmaringen geborgene Grab der Keltenfürstin von der Heuneburg hat erneut einmalige Funde preisgegeben, wie das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart am 23.12.2011 mitteilte.
Byzantinisches Gold in der Uckermark
In Brandenburg haben Archäologen Goldmünzen aus der Völkerwanderungszeit gefunden. Es handelt sich um acht sogenannte Solidi, z.T. Prägungen aus Konstantinopel und Rom, aber auch von germanischen Königen. Sie sind vermutlich im sechsten Jahrhundert vergraben worden - zu einer Zeit in der die Uckermark weitgehend unbesiedelt war und als Thüringen zur fränkischen Provinz wurde.
Dem Burgherrn ins Gemach geschaut
Einzigartige Schachfigur auf der Falkenburg entdeckt
Es ist eines der größten Burgenforschungsprojekte Westfalens: Die Grabungen an der Falkenburg bei Detmold. Seit 2004 untersucht der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gemeinsam mit dem Lippischen Landesmuseum die Burg der Edelherren zur Lippe. Bei der diesjährigen Kampagne gab es kurz vor Grabungsende noch einen Überraschungsfund - die Archäologen entdeckten eine kunstvoll gearbeitete Schachfigur von internationalem Rang.
Lebensdauer eines Langhauses
Eine Lebensdauer von 20 Jahren gaben die Erbauer dem jungsteinzeitlichen Langhaus im Freigelände des Urgeschichtemuseums in Asparn/Zaya (Niederösterreich), nun sind es mehr als 40 geworden.
Farbproduktion vor 100.000 Jahren
Schon sehr lange nutzt der Mensch Farben. Doch gerade für die paläolithischen Epochen lagen bisher kaum Informationen zum Herstellungsprozess der Pigmente vor. Die Entdeckung eines 100.000 Jahre alten »Werkzeugkastens« zur Farbherstellung vor drei Jahren in Südafrika hat diese Wissenslücke nun etwas geschlossen. Französische Wissenschaftler des Centre National de la Recherche Scientifique haben bei der Auswertung dieses besonderen Fundkomplexes mitgearbeitet.
Die Uramerikaner begannen früher mit der Großwildjagd
Bisher galten die Menschen der sogenannten Clovis-Kultur als die ersten, die in Nordamerika Mastodonten jagten. Nun hat ein amerikanisch-dänisches Forschungsteam nachgewiesen, dass die amerikanische Elefantenart den Menschen bereits 1.000 Jahre früher als Nahrung diente.
Mit einem 60-Tonnen-Kran in die Antike
Archäologen der Forschungsstelle Asia Minor berichten von Ausgrabungen in der Türkei
Seit rund zehn Jahren legen Archäologen der Universität Münster Schritt für Schritt die Überreste der antiken Stadt Alexandria Troas in der Türkei frei. Dabei fördern sie immer neue, bedeutsame Funde ans Tageslicht. In der diesjährigen Grabungssaison stellte das Projekt die Wissenschaftler vor eine große Herausforderung: Sie legten ein großes zwölfeckiges römisches Gebäude frei, das durch ein Erdbeben in der Spätantike unter einer meterhohen Schutt- und Trümmerschicht begraben worden war. Die Forscher mussten schweres Räumgerät einsetzen, um die Überreste des Gebäudes zu bergen.
Wildpferde überlebten Temperaturanstieg nach der Eiszeit
Das Schicksal des Wildpferdes hing während und nach der Eiszeit am Klima und an den Menschen. Dabei war es widerstandsfähiger, als bisher in der Fachwelt angenommen und überlebte den Temperaturanstieg und Klimawandel.
Bruchbänder und Zahnprothesen: Über 140 Gräber auf Göttinger Campusgelände archäologisch untersucht
Die archäologischen Voruntersuchungen auf dem Baugelände des geplanten Lern- und Studiengebäudes der Universität Göttingen sind abgeschlossen. In der nordwestlichen Ecke des Campus befand sich ehemals ein Friedhof der katholischen Michaelis-Gemeinde, der zwischen 1851 und 1889 genutzt wurde. Ein Team aus Archäologen einer privaten Grabungsfirma im Auftrag der Universität und der Stadt Göttingen hat knapp 600 Quadratmeter des insgesamt 4000 Quadratmeter großen Areals untersucht und 146 Gräber freigelegt.
Weltweit erst der Vierte seiner Art
Bei den archäologischen Ausgrabungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Abteilung Rom in Simitthus (Chimtou, Tunesien) wurde 2010 der fragmentierte Kopf eines Satyrs entdeckt. Bei den Detailuntersuchungen konnte nun festgestellt werden, dass es sich bei dem unterlebensgroßen Kopf um einen Satyr der Satyr-Mänaden-Gruppe "Ludovisi" handelt. Der Kopf aus Chimtou ist damit der vierte bekannte Satyrkopf der Gruppe weltweit.
Archäologen erfreut: Keine Funde bei Römervilla im Odenwald
Dass bei Ausgrabungen keinerlei römische oder sonstige antiken Befunde zum Vorschein kommen, ist für Archäologen normalerweise kein Grund zur Freude. Ganz anders bei den Sondagegrabungen im Vorfeld des Baus eines Informationszentrums für den römischen Gutshof Haselburg im Odenwald.
Antikes Theater im Apollonheiligtum von Didyma entdeckt
Im berühmten Apollonheiligtum von Didyma (Westtürkei) stießen deutsche Archäologen überraschend auf ein Theater aus der römischen Kaiserzeit.
Forschungs- und Erlebniszentrum Schöninger Speere nimmt Gestalt an
Spatenstich im Oktober - erste Einblicke in das Ausstellungskonzept
Die Stadt Schöningen informierte am Mittwoch über den Planungsstand des »Forschungs- und Erlebniszentrums Schöninger Speere«, wo von 2013 an die ältesten noch erhaltenen Jagdwaffen der Menschheit präsentiert werden sollen.
Die römische Göttin aus dem Brunnen
Überraschende Bronzefunde in Welzheim (Rems-Murr-Kreis)
Ein bronzenes Medaillon mit dem Antlitz der römischen Göttin Minerva, Teile einer Paraderüstung eines römischen Reitersoldaten und weitere Bronzefunde kamen bei der Ausgrabung des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg zutage. Sie waren einst in zwei nebeneinander liegenden Brunnen deponiert worden.
Abri wurde über Jahrtausende immer wieder genutzt
Bronzedolch und Auerochsenknochen ausgegraben
In einer Höhle im elsässischen Lutter haben Archäologen aus Basel und Straßburg einen fast 4.000 Jahre alten Bronzedolch und den Knochen eines Auerochsen gefunden. Der Unterstand wurde seit der Steinzeit während rund 10.000 Jahren regelmäßig als Siedlungsstelle genutzt, lautet eine Erkenntnis aus der Grabung. Die Forscher interessierten sich vor allem für den Übergang von den letzten nomadisierenden Wildbeutern zu den ersten sesshaften Bauern in der Region.
Ein abgetrennter Schädel und ein Bronzehort: Zufall oder rituelles Opfer?
Einen abgetrennten Schädel zusammen mit einer einzelnen Hand findet man nicht allzu häufig in einer spätbronzezeitlichen Siedlungsgrube. Wenn darunter noch ein großer, aus über 120 Bronzegegenständen bestehender Hortfund zutage kommt, ist das schon sehr außergewöhnlich. Darum haben sich die Wissenschaftler und Restauratoren des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle auch fast zwei Jahre für die Untersuchungen Zeit gelassen, bevor sie am Donnerstag die ersten Ergebnisse präsentierten.




















