- 1: Magazin.
- 1.1: Thema.
- 1.2: Fundpunkt.
- 1.3: Nachrichten.
- 1.3.1: Aus aller Welt.
- 1.3.2: Ausgrabungen.
- 1.3.3: Ausstellungen.
- 1.3.4: Denkmalschutz.
- 1.3.5: Forschung.
- 1.3.6: Funde & Befunde.
- 1.3.7: Personalia.
- 1.3.8: Studium.
- 1.3.9: Universität.
- 1.3.10: Tagungen.
- 1.3.11: Veranstaltungen.
- 1.3.12: Veröffentlichungen.
- 1.3.13: Archiv.
- 1.3.14: Nachrichten-Suche.
- 1.4: Aus der Presse.
- 1.5: TV-Programm.
- 1.6: Kalender.
- 2: Guide.
- 3: Digger.
- 4: Bibliothek.
- 5: Mediathek.
- 6: Forum.
- 7: Club.
- 8: Autoren.
- 9: FAQ.
Von A bis Z

Forschung
Aufrechter Gang älter als gedacht
Den aufrechten Gang gibt es schon deutlich länger als bisher angenommen. Dies zeigt ein Hominidenfund aus Äthiopien, der jetzt der Öffentlichkeit präsentiert wurde: Der von seinen Entdeckern »Kadanuumuu« getaufte Vormensch ist 3,6 Millionen Jahre alt und lief bereits fast so wie der heutige Mensch.
Zweifel an mutmaßlicher Todesursache Tutanchamuns
Mediziner des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNI) stehen der kürzlich aufgestellten These der Gruppe um den Ägyptologen Dr. Zahi Hawass zur Todesursache des Pharaos Tutanchamun kritisch gegenüber.
Chronologie des Alten Ägypten analysiert
Im Rahmen eines dreijährigen Forschungsprojekts wurde mit Hilfe der Radiokarbonmethode die Chronologie der pharaonischen Zeit Ägyptens analysiert. Ein internationales Team aus Großbritannien, Österreich, Frankreich und Israel hat dazu zeitlich gut zuordenbare Objekte aus europäischen und nordamerikanischen Museen 14C-datiert.
Identität Königin Edithas bestätigt
Die sterblichen Überreste in dem Bleisarg aus dem Magdeburger Dom stammen tatsächlich von Königin Editha (910–946), der Gemahlin von Kaiser Otto dem Großen. Das hatten die Archäologen bereits bei der Bergung vermutet - nun bestätigen die Untersuchungsergebnisse eines deutsch-britischen Forscherteams die Identität der Gebeine zweifelsfrei.
Neue Studie: Amerika muss zweimal besiedelt worden sein
Der amerikanische Kontinent wurde einst von zwei Menschengruppen mit zeitlichem Abstand unabhängig voneinander besiedelt. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, in der ein internationales Wissenschaftlerteam die Skelettformen früher Amerikaner untersucht und Erklärungen für die beträchtlichen anatomischen Unterschiede zwischen prähistorischen und heutigen amerikanischen Ureinwohner verglichen hat.
Zu den Anfängen der Klassischen Archäologie
Rekonstruktion der berühmten Heyne-Vorlesung
Die Anfänge der Klassischen Archäologie als Universitätsfach liegen im 18. Jahrhundert. Damals hielt der Göttinger Altertumswissenschaftler und Bibliotheksdirektor Christian Gottlob Heyne (1729 bis 1812) die erste archäologische Fachvorlesung an einer Universität. Wissenschaftler der Universität Göttingen rekonstruieren nun den Inhalt der Vorlesung anhand von studentischen Mitschriften aus der damaligen Zeit.
Erforschung bedrohter Holzkirchen in der Ukraine
Seit dem späten Mittelalter haben die Völker der Karpaten Kirchen gebaut, die von der Schwelle bis zur Spitze aus Holz bestehen. Entstanden ist eine Vielfalt an sakraler Holzarchitektur, die in Europa einmalig ist – und dennoch bislang kaum beachtet wurde. Heute sind viele Bauwerke von Einsturz, Abriss oder Umbauten gefährdet.
Inschriften per Mausklick
Inschriften aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit, die in Braunschweig, Helmstedt, Hildesheim und im Landkreis Göttingen auf Grabdenkmälern, Glocken, Hausbalken und ähnlichem zu finden sind, können jetzt auch per Mausklick vom Schreibtisch aus abgerufen werden.
Bildung und Religion
Courant Forschungszentrum der Universität Göttingen wird am 3. Juni offiziell eröffnet
Mit Bildung und Religion von der Antike bis zur klassischen Epoche des Islams befassen sich Wissenschaftler am Courant Forschungszentrum EDRIS der Universität Göttingen. Es wird am Donnerstag, 3. Juni 2010, offiziell mit einem Symposium und einem Festvortrag eröffnet.
Der Neandertaler in uns
Die Analyse des Neandertaler-Genoms ergibt: Menschen und Neandertaler haben sich doch vermischt
Erstmals liegt eine Version der Genomsequenz einer ausgestorbenen Menschenart vor. Forscher des Max-Planck-Institutes für evolutionäre Anthropologie in Leipzig präsentieren gemeinsam mit einem internationalen Forschungsteam einen ersten Entwurf der Gensequenz des vor rund 30.000 Jahren ausgestorbenen Neandertalers. Erste Analysen von vier Milliarden Basenpaaren weisen darauf hin, dass Neandertaler im Genom einiger moderner Menschen Spuren hinterlassen haben.
Knoten lösen zentrale Menschheitsfragen
Jahresbericht des Deutschen Archäologischen Instituts
Am 5. Mai 2010 lud das Deutsche Archäologische Institut (DAI) zu seinem traditionellen Jahresempfang erstmalig ins Audimax der Humboldt-Universität zu Berlin.
Körperscanner für Kunstwerke
Übermalte Wandgemälde galten lange Zeit als unwiederbringlich verloren. Denn herkömmliche Verfahren eignen sich selten, um die verborgenen Werke schonend sichtbar zu machen. Mit Terahertz-Strahlen wollen Forscher die Malereien jetzt zerstörungsfrei "enthüllen".
Gerda Henkel Stiftung bewilligt mehr als 1,7 Millionen Euro für neue Forschungsprojekte
Prof. Hans-Joachim Gehrke in Kuratorium der Gerda-Henkel-Stiftung gewählt
Gut 1,7 Millionen Euro stellt die Gerda Henkel Stiftung für neue Forschungsvorhaben bereit. Das Themenspektrum reicht vom antiken Sklavenhandel bis zur Zukunft Al-Qaidas.
Kölner Felsbildarchäologe widerspricht Artikel in "New Scientist"
Es schien, als hätten zwei kanadische Forscherinnen Urgeschichte neu geschrieben. Im Februar veröffentlichte das Fachmagazin "New Scientist" einen Artikel, und das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtete vergangene Woche darüber, dass die Altsteinzeitarchäologin April Nowell und die Studentin Genevieve von Petzinger von der kanadischen University of Victoria die älteste Schrift der Welt entdeckt hätten.
Gerhard Bersu Stipendium und Projektförderung: Bewerbungsverfahren eröffnet
Forscher und Studenten, die archäologische Themen aus Sachsen, Böhmen oder Niederschlesien bearbeiten, können sich um Fördergelder der Stiftung Pro Archaeologia Saxoniae bewerben.
Gerda Henkel Stiftung legt Jahresbericht 2009 vor
Die Gerda Henkel Stiftung hat im vergangenen Jahr rund 7,4 Millionen Euro für 365 Forschungsvorhaben, vor allem im Bereich der Historischen Geisteswissenschaften, bewilligt. Damit fördert die Stiftung gegenwärtig rund 940 wissenschaftliche Projekte in 33 Ländern.
Neue Hominidenart in Südafrika entdeckt
Ein internationales Team mit Forschern aus der Schweiz, Südafrika, Australien und den USA schreibt an der Entwicklungsgeschichte der Menschheit. Die Forschenden haben in Südafrika eine neue Hominidenart entdeckt.
Ötzis Schönheitsgeheimnis - Gefriergetrocknet für 5300 Jahre
5300 Jahre Einschluss im Gletscher konnten dem wichtigsten Bestandteil im Bindegewebe des Tiroler Eismenschen "Ötzi" nichts anhaben. Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München zeigten gemeinsam mit Kollegen der European Research Academy (EURAC) in Bozen, dass das Kollagen der Mumie und das Kollagen einer frischen Hautprobe weitgehend identisch sind.
Das bronzezeitliche Schwert von Oedt - echt oder gefälscht?
Stammt das bekannte Schwert von Oedt aus der Bronzezeit oder ist es eine Nachbildung aus der jüngeren Vergangenheit? Seit den Siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts beschäftigen sich Archäologen und Naturwissenschaftler mit der Frage der Datierung des Stückes, das 1947 in der Niers am Niederrhein gefunden wurde.
Aus (Sturm-)Schaden wird man klug
Am 26. Mai 2009 fegte die heftigste Gewitterböe Deutschlands mit Windstärke 14 und 156 Stundenkilometern Spitze über die Dächer von Unteruhldingen am Bodensee hinweg. Besonders stark dem Orkan ausgesetzt waren die Pfahlbauten im Freilichtmuseum in der Bodenseebucht. Ein bei dem Sturm zerstörtes Pfahlbauhaus liefert wichtige Informationen über die Welt von damals.




















