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Forschung

03.12.2010
Forschung

Spatenstich: Labor für experimentelle Archäologie

In Mayen in der Eifel soll das deutschlandweit erste Labor für Experimentelle Archäologie entstehen. Am vorigen Freitag wurde der erste Spatenstich gemacht.

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25.11.2010
Forschung, Personalia
Prof. Dr. Dr. h.c. Barbara Stollberg-Rilinger. Foto: Privat

Gerda Henkel Stiftung vergibt höchste Fördersumme in ihrer Geschichte

Für 2011 Fördervolumen von mehr als 10 Millionen Euro geplant | Wechsel im Wissenschaftlichen Beirat der Stiftung

Im Jahr 2011 wird die Gerda Henkel Stiftung die höchste Fördersumme seit ihrer Gründung im Jahr 1976 bereitstellen: Das Kuratorium der Stiftung entschied in der Herbstsitzung, für das nächste Jahr mehr als 10 Millionen Euro für neue Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Historischen Geisteswissenschaften sowie der gegenwarts- und zukunftsbezogenen Forschung zurückzustellen.

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25.11.2010
Ausgrabungen, Forschung
Freigelegter Teil des Eingangs in das Heiligtum von Doliche

Bedeutender Kultort der Antike entdeckt

Münsteraner Archäologen graben römische Heiligtümer und verschollenes Kloster in der Türkei aus.

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19.11.2010
Forschung
Konserviert von der Asche des Vesuvs: verendete Pferde in einem Stall im "Casa dei Casti Amanti". Foto: Giovanni Lattanzi / Archart.it

Skelettfunde in Pompeji: Forscher klären Irrtum auf

Seit in Pompeji die Überreste einer scheinbar unbekannten Pferderasse ausgegraben wurden, rätseln Wissenschaftler über diesen Fund. Nun haben Forscher aus Cambridge und Münster das Rätsel gelöst: Bei dem Pferd handelt es sich in Wahrheit um einen Esel.

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10.11.2010
Forschung
Nähe der genetischen Verwandschaft zwischen heutigen Europäern und den Menschen der Jungsteinzeit. Je dunkler das Grün, desto näher die matrilineare Verwandtschaft. Grundlage der Kartierung bildet der Vergleich von 42 aDNA-Proben aus der linienbandkeramischen Zeit und 55 rezenten DNA-Proben. Abbildung doi:10.1371/journal.pbio.1000536.g003

Ex oriente agricolae

DNA-Analysen belegen Herkunft der frühen Bauern in Mitteleuropa aus dem Nahen Osten

Internationale Forschergruppe veröffentlicht Ergebnisse einer Studie zur Struktur und Dynamik populationsgenetisch wirksamer Prozesse während der Jungsteinzeit (7.500-4.100 Jahre vor heute) in Mitteldeutschland.

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10.11.2010
Personalia, Forschung

Stiftung ehrt sächsischen Archäologen für sein Lebenswerk

Der Archäologe Wolfgang Schwabenicky wude von der Stiftung Pro Archaeologia Saxoniae mit dem mit 5000 Euro dotierten Werner-Coblenz-Preis ausgezeichnet. Der Preis für herausragende Forschungen in der Archäologie Sachsens, Böhmens und Niederschlesiens wurde zum dritten Mal vergeben.

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29.10.2010
Forschung, Personalia
Die Grafik zeigt eine bearbeitete Keilschrift. Das Netz aus Dreiecken enspricht dem Relief der Keilschrifttafel-Oberfläche. Die Schriftzeichen wurden farbig markiert. (Grafik: Hubert Mara)

Neue Technologie zur Keilschrifterkennung

Heidelberger Nachwuchswissenschaftler für herausragende Veröffentlichung ausgezeichnet

Eine neue Technologie zur Keilschrifterkennung hat der Heidelberger Informatiker Hubert Mara entwickelt. Das Verfahren basiert auf 3D-Scans der Oberflächen von archäologischen Fundstücken, die mit mathematischen Methoden automatisiert analysiert werden können.

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22.10.2010
Forschung
Wohl nicht an Krebs gestorben: Mumie im kolumbianischen Nationalmuseum in Bogota. Foto: Martin St-Amant / CC-BY-SA

Bösartige Tumoren in der Antike selten

Krebs ist eine moderne Krankheit, die vor allem auf Umwelteinflüsse wie Verschmutzung, Ernährung und Lebensstil zurückgeht. Das behaupten Forscher der Universität Manchester in der Fachzeitschrift Nature. Sie suchten in allen relevanten Quellen seit der Antike nach Hinweisen auf Krebs.

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14.10.2010
Forschung
Prof. Dr. Georg Kossack (1923-2004)

Wissenschaftlicher Nachlass von Prof. Kossack online

Der wissenschaftliche Nachlass von Prof. Dr. Georg Kossack (1923-2004), bestehend aus einer Fachbibliothek mit ca. 20.000 Titeln und einem wissenschaftlichem Archiv mit einem Umfang von etwa 50.000 Seiten, ist seit kurzem online recherchierbar.

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03.09.2010
Forschung
Portrait Gordians III. aus Niederbieber mit Roentgenbild (LVR-LandesMuseum Bonn)

Alte Kaiser in neuem Licht

Projekt zu den römischen Großbronzen am UNESCO-Welterbe Limes

In über 150 Jahren Limesforschung sind die Fragemente römischer Bronzestatuen nie systematisch untersucht worden sind. Doch das wird sich ändern: Finanziert durch die Förderungsinitiative „Forschung in Museen“ der VolkswagenStiftung, arbeiten das Archäologische Landesmuseum Baden-Württemberg, das LVR-LandesMuseum Bonn und das Institut für Archäologische Wissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt diese Großbronzefragmente auf.

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23.08.2010
Forschung
Oberkieferknochen vom Kesslerloch SH. Anhand von Vergleichen stellten die Forscher fest, dass er zu einem Hund gehörte. (© Hannes Napierala, Universität Tübingen)

Ältester Haushund aus dem Kesslerloch nachgewiesen

Bei der Neubearbeitung der Tierknochen aus dem Kesslerloch bei Thayngen (Kanton Schaffhausen) sind die Forscher Hannes Napierala und Hans Peter Uerpmann der Universität Tübingen auf Knochen gestossen, die nicht von einem Wolf stammen.

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19.08.2010
Forschung
An den beiden Knochen, die in Dikika, Äthiopien, gefunden wurden sind deutlich Schnitt- und Schlagspuren zu erkennen. Foto © Dikika-Forschungsprojekt

Lucys Artgenossen nutzten Werkzeuge und aßen Fleisch

Etwa eine Million Jahre früher als gedacht nutzten unsere menschlichen Vorfahren Steinwerkzeuge, um Fleisch und Knochenmark zu verzehren

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19.08.2010
Forschung, Aus aller Welt
Das deutsche KFOR-Kontingent aus Prisren bei der Aufstellung der zukünftig als Grabungsmagazin genutzten Container. Im Vordergrund eine der Grabsteine aus der mittelkaiserzeitlichen Nordnekropole von Ulpiana. Foto: © DAI, F. Teichner

Archäologen des Deutschen Archäologischen Instituts erhalten ein Grabungscamp in Ulpiana

Im Rahmen der Deutsch-Kosovarischen Kooperation wird nach über 50 Jahren Grabungstätigkeit in der römischen Stadt Ulpiana erstmals ein Basis-Lager mit Magazinen und Büroräumen zur Verfügung stehen.

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30.07.2010
Forschung
Der Mann aus dem Eis in seiner Kühlkammer im Südtiroler Archäologiemuseum Bozen. © Südtiroler Archäologiemuseum

Ötzis Erbgut wird analysiert

Italienische und deutsche Forscher haben aus einer Knochenprobe der Gletschermumie »Ötzi« das Erbgut isoliert und mit einer neuen Technik den bisher größten DNA-Datensatz des Eismanns erstellt. Die Interpretation der Daten steht noch aus.

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16.07.2010
Ausgrabungen, Forschung

Archäologische Spurensuche in Westsibirien

Forscher der Goethe-Universität in Frankfurt a. M. und der Akademie der Wissenschaften, Ekaterinburg initiieren Forschungsprojekt zur Bronzezeit in Westsibirien

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29.06.2010
Forschung
Anthropomorphe Darstellung auf Fels 24 bei Nadro, Valcamonica. Foto: Luca Giarelli / CC-BY-SA 3.0

"Kino" in der Kupferzeit

Im Rahmen eines internationalen Projektes unter Beteiligung der Cambridge University (England), der Fachhochschule St. Pölten (Österreich) und der Bauhaus Universität Weimar (Deutschland) wird die audiovisuelle Wirkung urgeschichtlicher Felsgravuren untersucht.

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25.06.2010
Funde & Befunde, Forschung
KSD-VP-1/1

Aufrechter Gang älter als gedacht

Den aufrechten Gang gibt es schon deutlich länger als bisher angenommen. Dies zeigt ein Hominidenfund aus Äthiopien, der jetzt der Öffentlichkeit präsentiert wurde: Der von seinen Entdeckern »Kadanuumuu« getaufte Vormensch ist 3,6 Millionen Jahre alt und lief bereits fast so wie der heutige Mensch.

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24.06.2010
Forschung
Totenmaske Tutanchamuns

Zweifel an mutmaßlicher Todesursache Tutanchamuns

Mediziner des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNI) stehen der kürzlich aufgestellten These der Gruppe um den Ägyptologen Dr. Zahi Hawass zur Todesursache des Pharaos Tutanchamun kritisch gegenüber.

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18.06.2010
Forschung
Eva Maria Wild im VERA-Labor (Foto: Universität Wien)

Chronologie des Alten Ägypten analysiert

Im Rahmen eines dreijährigen Forschungsprojekts wurde mit Hilfe der Radiokarbonmethode die Chronologie der pharaonischen Zeit Ägyptens analysiert. Ein internationales Team aus Großbritannien, Österreich, Frankreich und Israel hat dazu zeitlich gut zuordenbare Objekte aus europäischen und nordamerikanischen Museen 14C-datiert.

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18.06.2010
Forschung, Funde & Befunde
Darstellung der Königin Editha auf dem Deckel des Steinkenotaphs von 1510. © Reinhard Ulbrich, LDA Halle

Identität Königin Edithas bestätigt

Die sterblichen Überreste in dem Bleisarg aus dem Magdeburger Dom stammen tatsächlich von Königin Editha (910–946), der Gemahlin von Kaiser Otto dem Großen. Das hatten die Archäologen bereits bei der Bergung vermutet - nun bestätigen die Untersuchungsergebnisse eines deutsch-britischen Forscherteams die Identität der Gebeine zweifelsfrei.

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