- 1: Magazin.
- 1.1: Thema.
- 1.2: Fundpunkt.
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- 1.3.3: Ausstellungen.
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- 1.3.6: Funde & Befunde.
- 1.3.7: Personalia.
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Von A bis Z

Forschung
Spatenstich: Labor für experimentelle Archäologie
In Mayen in der Eifel soll das deutschlandweit erste Labor für Experimentelle Archäologie entstehen. Am vorigen Freitag wurde der erste Spatenstich gemacht.
Gerda Henkel Stiftung vergibt höchste Fördersumme in ihrer Geschichte
Für 2011 Fördervolumen von mehr als 10 Millionen Euro geplant | Wechsel im Wissenschaftlichen Beirat der Stiftung
Im Jahr 2011 wird die Gerda Henkel Stiftung die höchste Fördersumme seit ihrer Gründung im Jahr 1976 bereitstellen: Das Kuratorium der Stiftung entschied in der Herbstsitzung, für das nächste Jahr mehr als 10 Millionen Euro für neue Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Historischen Geisteswissenschaften sowie der gegenwarts- und zukunftsbezogenen Forschung zurückzustellen.
Bedeutender Kultort der Antike entdeckt
Münsteraner Archäologen graben römische Heiligtümer und verschollenes Kloster in der Türkei aus.
Skelettfunde in Pompeji: Forscher klären Irrtum auf
Seit in Pompeji die Überreste einer scheinbar unbekannten Pferderasse ausgegraben wurden, rätseln Wissenschaftler über diesen Fund. Nun haben Forscher aus Cambridge und Münster das Rätsel gelöst: Bei dem Pferd handelt es sich in Wahrheit um einen Esel.
Ex oriente agricolae
DNA-Analysen belegen Herkunft der frühen Bauern in Mitteleuropa aus dem Nahen Osten
Internationale Forschergruppe veröffentlicht Ergebnisse einer Studie zur Struktur und Dynamik populationsgenetisch wirksamer Prozesse während der Jungsteinzeit (7.500-4.100 Jahre vor heute) in Mitteldeutschland.
Stiftung ehrt sächsischen Archäologen für sein Lebenswerk
Der Archäologe Wolfgang Schwabenicky wude von der Stiftung Pro Archaeologia Saxoniae mit dem mit 5000 Euro dotierten Werner-Coblenz-Preis ausgezeichnet. Der Preis für herausragende Forschungen in der Archäologie Sachsens, Böhmens und Niederschlesiens wurde zum dritten Mal vergeben.
Neue Technologie zur Keilschrifterkennung
Heidelberger Nachwuchswissenschaftler für herausragende Veröffentlichung ausgezeichnet
Eine neue Technologie zur Keilschrifterkennung hat der Heidelberger Informatiker Hubert Mara entwickelt. Das Verfahren basiert auf 3D-Scans der Oberflächen von archäologischen Fundstücken, die mit mathematischen Methoden automatisiert analysiert werden können.
Bösartige Tumoren in der Antike selten
Krebs ist eine moderne Krankheit, die vor allem auf Umwelteinflüsse wie Verschmutzung, Ernährung und Lebensstil zurückgeht. Das behaupten Forscher der Universität Manchester in der Fachzeitschrift Nature. Sie suchten in allen relevanten Quellen seit der Antike nach Hinweisen auf Krebs.
Wissenschaftlicher Nachlass von Prof. Kossack online
Der wissenschaftliche Nachlass von Prof. Dr. Georg Kossack (1923-2004), bestehend aus einer Fachbibliothek mit ca. 20.000 Titeln und einem wissenschaftlichem Archiv mit einem Umfang von etwa 50.000 Seiten, ist seit kurzem online recherchierbar.
Alte Kaiser in neuem Licht
Projekt zu den römischen Großbronzen am UNESCO-Welterbe Limes
In über 150 Jahren Limesforschung sind die Fragemente römischer Bronzestatuen nie systematisch untersucht worden sind. Doch das wird sich ändern: Finanziert durch die Förderungsinitiative „Forschung in Museen“ der VolkswagenStiftung, arbeiten das Archäologische Landesmuseum Baden-Württemberg, das LVR-LandesMuseum Bonn und das Institut für Archäologische Wissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt diese Großbronzefragmente auf.
Ältester Haushund aus dem Kesslerloch nachgewiesen
Bei der Neubearbeitung der Tierknochen aus dem Kesslerloch bei Thayngen (Kanton Schaffhausen) sind die Forscher Hannes Napierala und Hans Peter Uerpmann der Universität Tübingen auf Knochen gestossen, die nicht von einem Wolf stammen.
Lucys Artgenossen nutzten Werkzeuge und aßen Fleisch
Etwa eine Million Jahre früher als gedacht nutzten unsere menschlichen Vorfahren Steinwerkzeuge, um Fleisch und Knochenmark zu verzehren
Archäologen des Deutschen Archäologischen Instituts erhalten ein Grabungscamp in Ulpiana
Im Rahmen der Deutsch-Kosovarischen Kooperation wird nach über 50 Jahren Grabungstätigkeit in der römischen Stadt Ulpiana erstmals ein Basis-Lager mit Magazinen und Büroräumen zur Verfügung stehen.
Ötzis Erbgut wird analysiert
Italienische und deutsche Forscher haben aus einer Knochenprobe der Gletschermumie »Ötzi« das Erbgut isoliert und mit einer neuen Technik den bisher größten DNA-Datensatz des Eismanns erstellt. Die Interpretation der Daten steht noch aus.
Archäologische Spurensuche in Westsibirien
Forscher der Goethe-Universität in Frankfurt a. M. und der Akademie der Wissenschaften, Ekaterinburg initiieren Forschungsprojekt zur Bronzezeit in Westsibirien
"Kino" in der Kupferzeit
Im Rahmen eines internationalen Projektes unter Beteiligung der Cambridge University (England), der Fachhochschule St. Pölten (Österreich) und der Bauhaus Universität Weimar (Deutschland) wird die audiovisuelle Wirkung urgeschichtlicher Felsgravuren untersucht.
Aufrechter Gang älter als gedacht
Den aufrechten Gang gibt es schon deutlich länger als bisher angenommen. Dies zeigt ein Hominidenfund aus Äthiopien, der jetzt der Öffentlichkeit präsentiert wurde: Der von seinen Entdeckern »Kadanuumuu« getaufte Vormensch ist 3,6 Millionen Jahre alt und lief bereits fast so wie der heutige Mensch.
Zweifel an mutmaßlicher Todesursache Tutanchamuns
Mediziner des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNI) stehen der kürzlich aufgestellten These der Gruppe um den Ägyptologen Dr. Zahi Hawass zur Todesursache des Pharaos Tutanchamun kritisch gegenüber.
Chronologie des Alten Ägypten analysiert
Im Rahmen eines dreijährigen Forschungsprojekts wurde mit Hilfe der Radiokarbonmethode die Chronologie der pharaonischen Zeit Ägyptens analysiert. Ein internationales Team aus Großbritannien, Österreich, Frankreich und Israel hat dazu zeitlich gut zuordenbare Objekte aus europäischen und nordamerikanischen Museen 14C-datiert.
Identität Königin Edithas bestätigt
Die sterblichen Überreste in dem Bleisarg aus dem Magdeburger Dom stammen tatsächlich von Königin Editha (910–946), der Gemahlin von Kaiser Otto dem Großen. Das hatten die Archäologen bereits bei der Bergung vermutet - nun bestätigen die Untersuchungsergebnisse eines deutsch-britischen Forscherteams die Identität der Gebeine zweifelsfrei.



















