13.02.2012 - 18:23:33

Von A bis Z

Alphabetisches Register
Für den schnellen Überblick: Das Schlagwortverzeichnis der Artikel und Rezensionen (nur für Clubmitglieder)

Forschung

26.08.2011
Forschung
Blick von oben in die Ofenkammer (Foto: LWL / Immenkamp)

Römischer Ziegelbrand brachte hohe Leistung und gute Qualität

Experiment des LWL im Ziegeleimuseum Lage beendet

Dr. Andreas Immenkamp vom LWL-Industriemuseum zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden. Gut zwei Wochen musste er sich gedulden, bis die Ziegel nach dem Brand im römischen Ofen abgekühlt waren und ausgeräumt werden konnten.

Keine Kommentare

19.08.2011
Forschung
Die Büste der Nofretete im Neuen Museum in Berlin (Foto: Philip Pikart; CC BY-SA 3.0)

Nofretete – eine deutsch-französische Affäre

Eine von der Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy von der TU Berlin aufgefundene und bislang unbekannte Akte führt zu den Wurzeln des Streites um die ägyptische Schönheit.

3 Kommentar(e)

19.08.2011
Forschung
Der Buchstabe "a" auf den Fragmenten der Heiligenreliefs ist identisch, was Nutzung beweglicher Buchstaben hindeutet (Foto: Gerald Volker Grimm/Uni Bonn)

Gutenberg oder "Bilderbäcker"?

Johannes Gutenberg (um 1400 bis 1468) gilt als Erfinder der beweglichen Lettern und der Druckerpresse, mit denen er Bibeln druckte. Der Kunsthistoriker Dr. Gerald Volker Grimm von der Universität Bonn hat nun Hinweise darauf gefunden, dass schon vor Gutenberg mit einzelnen Buchstaben gedruckt wurde – in Reliefs aus Ton, die etwa für Altäre gebräuchlich waren.

1 Kommentar(e)

22.07.2011
Ausgrabungen, Forschung, Funde & Befunde
Luftbild der Kreisgrabenanlage von Schönebeck. Foto: R. Schwarz, © LDA Halle

Schönebeck: »Deutsches Stonehenge« II - nur ohne Steine

Bei Schönebeck südlich von Magdeburg wird derzeit eine frühbronzezeitliche Kreisgrabenanlage ausgegraben. Das vorgeschichtliche Heiligtum liegt in Sichtweite der Anlage von Pömmelte-Zackmünde, die als »deutsches Stonehenge« durch die Medien ging. Die Archäologen gehen davon aus, dass es sich um den direkten Nachfolger des Kultplatzes von Pömmelte handelt. Die Anlage hatte vermutlich die gleiche Bedeutung wie die berühmte Megalithanlage von Stonehenge, sagte Sachsen-Anhalts Landesarchäologe Harald Meller am Montag bei der Präsentation der ersten Grabungsergebnisse.

Keine Kommentare

15.07.2011
Forschung
Diese Handschriften sind Teil des Lukasevangeliums, die 1883 im Weißen Kloster in Mittelägypten gefunden, auseinander gerissen und blatt- oder lagenweise an Händler und Durchreisende verkauft wurden. Fotos: Österreichische Nationalbibliothek

Weltgrößte Fotosammlung koptischer Handschriften erleichtert Verständnis der Bibel

In den vergangenen 40 Jahren hat der deutsche Ägyptologe und Koptologe Karlheinz Schüssler die Abbildungen von weit über 240.000 Seiten alter koptischer Bibeln abfotografiert und zur weltweit größten Fotosammlung koptischer Handschriften vereint. Vor kurzem hat er sein Lebenswerk an die Universität Wien übergeben. WissenschafterInnen der Evangelisch-Theologischen Fakultät führen die engagierte Forschungsarbeit Schüsslers im Rahmen des neu gegründeten »Research Centre for Early Christian-Coptic Studies« fort. Geplant ist zudem die Herausgabe weiterer Bände der »Biblia Coptica«, um dabei Geheimnisse des frühen Christentums zu lüften.

Keine Kommentare

08.07.2011
Forschung
Ihn hat der moderne Mensch nie lebendig gesehen: der »Peking man«, eine Unterart des Homo erectus. Foto: kevinzim/CC-BY

Homo erectus und Homo sapiens sind sich nie begegnet

Es schien bisher nicht auszuschließen, dass es in Indonesien vor 40.000 Jahren zu einem Aufeinandertreffen zwischen Homo erectus und modernen Menschen gekommen war. Neue Erkenntnisse einer Forschergruppe der Gadjah Mada Universität haben jetzt ergeben, dass dies unmöglich war: Bisherige Erectus-Funde waren deutlich zu jung datiert.

Keine Kommentare

08.07.2011
Forschung, Funde & Befunde
Blick nach Westen über das mittlere Kladeos-Tal und den Olympia vorgelagerten Hügelzug. Im Hintergrund links ist das schmale Alpheios-Tal zu erkennen sowie die Küste des Golfs von Kyparissia. Die Reste der antiken Kultstätte Olympia wurden im 6. Jh. n.Chr. durch tsunamigene Hochflutsedimente zerstört und unter mächtigen Ablagerungen verschüttet. Foto: Andreas Vött

Antikes Olympia wurde von Tsunamis zerstört

Die antike Kultstätte auf der griechischen Halbinsel Peloponnes wurde mehrfach von Monsterwellen überrollt, die das Heiligtum nicht nur zerstörten sondern auch unter gewaltigen Erdmassen begruben. Zu dieser Schlussfolgerung kommen Mainzer Forscher anhand neuer geomorphologischer und geoarchäologischer Untersuchungen zur Zerstörung Olympias, die vor kurzem der Öffentlichkeit präsentiert wurden.

Keine Kommentare

08.07.2011
Forschung

Stiftung Preußischer Kulturbesitz wird Vollmitglied in der DFG

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) ist zum Vollmitglied der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gewählt geworden. Dies wurde am Mittwoch, dem 6.7.2011 auf der Mitgliederversammlung der DFG in Bonn entschieden.

Keine Kommentare

08.07.2011
Forschung
Erster Probebrand im römischen Militärziegelofen 2009 im Ziegeleimuseum Lage. (Foto: LWL)

Zweiter Brand im römischen Ziegelofen in Lage

Zwei Jahre ist es her, dass der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Industriemuseum in Lage einen römischen Ziegelofen rekonstruierte und in Betrieb nahm. Jetzt gehen Wissenschaftler in Lage zum zweiten Mal ans Werk.

Keine Kommentare

02.07.2011
Forschung, Universität
Eröffneten den WissenschaftsCampus Mainz: Prof. Georg Krausch (Präsident der Universität Mainz), Prof. Falko Daim (Generaldirektor des RGZM), Doris Ahnen (Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz) und Prof. Dr. Dr. Friedrich Hesse (Vizepräsident der Leibniz-Gemeinschaft) (Foto: RGZM)

WissenschaftsCampus Mainz vorgestellt

Der WissenschaftsCampus Mainz: Byzanz zwischen Orient und Okzident ist gestern der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Mit dem neuen Forschungsverbund des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM) und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) entsteht eine weltweit einzigartige Einrichtung zur interdisziplinären Byzanzforschung.

Keine Kommentare

24.06.2011
Forschung
Gottlieb Schumacher (Foto: Gottlieb Schumacher Institute/ University of Haifa)

Bauingenieur auf den Spuren der Antike

Die Proteste in Syrien stehen seit Monaten im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Ihren Ausgang nahmen sie in der Stadt Deraa in der Region Hauran, rund 100 Kilometer südlich von Damaskus. Erstmals ausführlich beschrieben wurde das Handelszentrum Ende des 19. Jahrhunderts durch Gottlieb Schumacher, einem Absolventen der Technischen Hochschule Stuttgart.

Keine Kommentare

23.06.2011
Aus aller Welt, Forschung
Entwicklung der Küstenlandschaft zwischen Athen und Piräus seit dem siebten Jahrtausend v. Chr. Grafik von Julien Cavero CNRS / Université Lyon 2

Der Hafen von Athen war einst eine Insel

Bereits im 1. Jh. n. Chr. hatte der griechische Geograph Strabon vermutet, dass der athenische Hafen Piräus einst eine Insel gewesen sei. Damit lag der antike Gelehrte vollkommen richtig, wie französische und griechische Wissenschaftler herausgefunden haben.

Keine Kommentare

10.06.2011
Forschung
Maik Springmann und Dr. Karl-Heinz Kutz (v. r.) begutachten die alte Waffe aus dem 16. Jahrhundert, die an der Uni Rostock untersucht wurde. (Foto: ITMZ/Uni Rostock)

Von Lasern und Kanonen

Laserscanner entschlüsselt Geheimnis einer Kanone aus dem 16. Jahrhundert

Der Historiker und Schiffsarchäologe Maik Springmann beschäftigt sich seit Jahren mit maritimer Archäologie. Derzeit untersucht der Doktorand am Lehrstuhl für Hansegeschichte der Universität Greifswald drei Teile eines bronzenen Kanonenrohres, das Marinetaucher bereits 1985 in der Nähe von Mukran aus zweieinhalb Meter Tiefe aus der Ostsee bargen und das im Rostocker Schifffahrtsmuseum zu besichtigen ist.

Keine Kommentare

03.06.2011
Forschung

Neues DFG-Projekt zur Hafenforschung

2012 startet das neue DFG-Schwerpunktprogramm zur Hafenforschung. Im Rahmen des auf sechs Jahre angelegten Programms »Häfen von der Römischen Kaiserzeit bis zum Mittelalter. Zur Archäologie und Geschichte regionaler und überregionaler Verkehrssysteme« sollen die Häfen im vormodernen Europa möglichst umfassend erforscht werden.

Keine Kommentare

03.06.2011
Funde & Befunde, Forschung
Das internatonale Forschungsteam, das im Auftag der LWL-Archäologie für Westfalen mehr als 2000 römische Amphoren untersucht v.l.n.r.: Dr. Patrick Monsieur, Horacio Gonzalez, Dr. Bettina Tremmel (LWL-Archäologie für Westfalen), Lisa Franzke (Foto: LWL/S. Brentführer)

2000 Amphoren aus dem Römerlager in Haltern

Auf mediterrane Produkte wie Wein, Olivenöl, Oliven und die für die altrömische Küche unverzichtbare Fischsauce (Garum) wollten die Legionäre vor 2.000 Jahren auch im entlegenen Germanien nicht verzichten. Das haben Spezialisten aus Spanien und Belgien im Rahmen eines europäischen Forschungsprojekts des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bei der Untersuchung von 2000 Amphoren aus dem Römerlager in Haltern am See bestätigt.

Keine Kommentare

03.06.2011
Forschung
Schädel eines Paranthropus robustus aus der Swartkrans Höhle in Südafrika. (Foto: Darryl de Ruiter)

Zähne verraten Zusammensetzung sozialer Gruppen

Vor etwa drei Millionen Jahren verließen Frauen häufiger als ihre männlichen Artgenossen ihre Geburtsgruppe und schlossen sich einer neuen sozialen Gruppe an, fanden Forscher vom vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig heraus.

1 Kommentar(e)

27.05.2011
Forschung
Viele gelbe Pigmente in Maya-Kunstwerken bestehen aus Indigo-Verbindungen (© Wiley-VCH)

Maya-Kunst in Gelb und Blau

Bei den Maya galt Blau als die Farbe der Götter. Für rituelle Zwecke, Kunstgegenstände und Wandmalereien verwendeten sie Maya-Blau, einen blauen Farbstoff, der seinesgleichen sucht.

Keine Kommentare

27.05.2011
Forschung
Messungen mit dem hochempfindlichen Totalfeld-Magnetometer (Foto: DAI)

Königreich von Diamat durchleuchtet

Anfang Mai "durchleuchteten" der Geophysiker Jörg Fassbinder vom Institut für Geo- und Umweltwissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität München und seine Mitarbeiterin Margarete Schlosser in einer gemeinsamen Kampagne mit dem Deutschen Archäologischen Institut den Boden im äthiopischen Hochland.

Keine Kommentare

20.05.2011
Forschung
Foto: Stefan Scheer (CC BY 2.5)

Neandertaler nutzten regionale Küche

Zum gängigen Bild vom Neandertaler gehört in der Regel auch die Vorstellung vom Großwildjäger, der in der eiszeitlichen Steppe Mammuts erlegte. Doch ganz so war es nicht, jedenfalls nicht nur.

Keine Kommentare

13.05.2011
Forschung

Götter, Gräber, Hightech

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligt ein wegweisendes Projekt zur Entwicklung eines Kompetenzzentrums für altertumswissenschaftliche Forschungsdaten unter Federführung des Deutschen Archäologischen Instituts.

1 Kommentar(e)

Einträge 41 bis 60 von 412