- 1: Magazin.
- 1.1: Thema.
- 1.2: Fundpunkt.
- 1.3: Nachrichten.
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- 1.3.6: Funde & Befunde.
- 1.3.7: Personalia.
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Von A bis Z

Forschung
Neuer alter Wein
Mit den Techniken und Trauben wie vor 2000 Jahren, wird in Pompeji gerade eine Wein produziert, der dem römischen Wein dieser Zeit gleichen soll.
Der Duft der Pharaonen
Über das altägyptische Parfum Kyphi schreibt Plutarch: es verhilft zum Schlaf und zu schönen Träumen zu, es entspannt, vertreibt die Sorgen des Tages und bringt einem tiefen Frieden. Gleichzeitig galt es jedoch auch als Aphrodisiakum
Fast eine Neandertaler - Familie
Bereits vor zwei Jahren wurden im Neandertal Überreste von weiteren Neandertalern gefunden. Jetzt liegen die Untersuchungsergebnisse vor.
Der kleine große Unterschied
Wie ABCNews berichtete, hat ein internationales Forscherteam ein Gen entdeckt, das die Menschen von den Affen und allen andere Tieren unterscheidet.
Über 1000 Jahre verschollene Schrift entschlüsselt
Dr. Klaus T. Schmidt, Privatdozent am Institut für Vergleichende Indogermanische Sprachwissenschaft und Indoiranistik der Saar-Uni, ist es gelungen, eine der beiden Varianten der nordturkistanischen Kharoshthi-Schrift zu entziffern. Es handelt sich dabei um Zeugnisse einer Sprache, die etwa bis ins das sechste/siebte Jahrhundert nach Christus an der nördlichen Seidenstraße im Königreich Kutscha, gebietsweise aber auch an der südlichen Seidenstraße, im Schriftverkehr der staatlichen Verwaltung und des Handels verwendet wurde.
Dem Volk der Pharaonen "auf´s Maul geschaut"
Verwaltungstexte, Beschwerdebriefe von Bauarbeitern und eine langwierige Korrespondenz über die Verpflegung in der Pharaonenzeit - das gibt es jetzt auch im Internet.
Das Deutsche Archäologische Institut hat einen neuen Präsidenten
Der amtierende Präsident des DAI, Professor Dr. Helmut Kyrieleis scheidet zum 31.01.2003 aus. Als seinen Nachfolger wählten die Mitglieder der Zentraldirektion Professor Dr. Hermann Parzinger, 1. Direktor der Eurasien-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts, Berlin.
Der römische Wasserbau wurde pragmatisch gelöst
Eine Untersuchung der niederländischen Organisation für wissenschaftliche Forschung (NWO) zeigte, dass sich die Römer verschiedene, oft pragmatische Lösungen für ihre Wasserprobleme ausdachten. Neben den allseits bekannten Kanälen und Aquädukten bevorzugten sie kleinmaßstäbliche Einrichtungen wie Senkgruben, Brunnen und Regentanks.
Sintflut im Schwarzen Meer doch nicht so "flutig"?
Erinnern Sie sich noch? Vor wenigen Jahren zog die Meldung durch die Medienlandschaft, daß Forscher Nachweise für eine katastrophale Sintflut im Schwarzen Meer entdeckt hatten. Nach neueren Forschungen scheint es sich hierbei nur einen normalen nacheiszeitlichen Meeresspiegelanstieg zu handeln.
Das Assurprojekt - Nach mehr als 80 Jahren werden Ausgrabungsfunde nun ausgewertet
Die Ausgrabung von Assur zählt zu den ältesten und bekanntesten der Deutschen Orient-Gesellschaft. Unter der Leitung von Walter Andrae wurde die Hauptstadt des Assyrerreichs zwischen 1903 und 1914 systematisch archäologisch erschlossen. Seit 1926 lagert der größte Teil der rund 40.000 Fundobjekte der Grabung im Vorderasiatischen Museum zu Berlin. Erst jetzt, mehr als 70 Jahre danach, werden sie in einem Gemeinschaftsprojekt der Freien Universität Berlin, der Deutschen Orient-Gesellschaft und des Vorderasiatischen Museums abschließend bearbeitet.
Neue Theorie über den Bau der Pyramiden
Prof. Erhart Graefe, Ägyptologe an der Universität Münster, stellt neue Überlegungen zum Bau der Pyramiden an. Er geht davon aus, daß die großen Pyramiden, wie z.B. die Cheopspyramide, genauso in Stufenform errichtet wurden, wie die kleineren Vorformen.
Das Hausrind stammt auch aus Afrika
Einem Rätsel, das Kulturhistoriker und Archäologen schon lange beschäftigt, sind internationale Agrarforscher kürzlich auf die Spur gekommen. Wie das amerikanische Magazin "Science" in seiner jüngsten Ausgabe berichtet, ist es einem Forscherteam am International Livestock Research Institute (ILRI) im kenianischen Nairobi nach siebenjähriger Arbeit gelungen, die Abstammungslinien traditioneller afrikanischer Rinderrassen zu bestimmen.
Erlasse gegen Korruption vor 2000 Jahren
Fast 100 Jahre nach Band I erscheint nun der zweite Band der Leipziger Papyri-Forschung, in dem griechische Urkunden dokumentiert, übersetzt und kommentiert werden. Buchpremiere ist am 23. April 2002 in der Universitätsbibliothek.
Archäologische Forschung in der deutsch-französischen Grenzregion
Universität des Saarlandes und Europäischer Kulturpark schließen Kooperationsvertrag
Die Fachrichtung Vor- und Frühgeschichte der Universität des Saarlandes und die Stiftung Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim mit ihrem Archäologischen Zentrum Reinheim werden künftig noch enger zusammenarbeiten.
Spätantikes Leben im Spiegel frühchristlicher Predigten
Eine merkwürdige Rechtspraxis gab es im römischen Heer: Wenn ein Soldat ein schweres Verbrechen begangen hatte, kam es zu einer Art "stellvertretender Hinrichtung"
Dem Alter Stonehenges auf der Spur
Durch drei Hirschgeweihfragmenten könnte Stonehenge vielleicht erstmals mit Hilfe der Radioncarbonmethode besser datiert werden.
Durch Forschungsergebnisse reisen
Luftbildarchäologie kartographisch umgesetzt - Preis "Multimedia Transfer 2002" für Bochumer Geographen
Virtuell durch eine Region Chinas in verschiedenen Zeitebenen zu reisen: dies ermöglicht ein Kartographisches Informationssystem von Dipl.-Geogr. Markus Oster, das auf der Learntec 2002 als "beste Lernsoftware" unter 187 eingereichten Projekten ausgezeichnet wurde (Preisgeld: 2.500 Euro).
Das Geheimnis des "Buches der Geheimnisse"
"Buch der Geheimnisse" - ein Titel, der für sich spricht. Geheimnisvoller klingt dagegen der Name des Originalwerkes: Sefer ha-Razim.
Produktionszentrum für römische Terrakottamasken in Köln
Köln war vom 1.-3. Jahrhundert n. Chr. ein überregional bedeutendes Produktionszentrum für Terrakottamasken. Die Masken dienten als Dekorationselement in Häusern und zu Repräsentationszwecken.
Klimaänderung nach dem Zusammenbruch des Mayareiches
Forscher der Niederländischen Organisation für wissenschaftliche Forschung (NWO) an der Universität Amsterdam konnten nachweisen, dass sich nach dem Zusammenbruch des Mayareiches das Klima im Süden Mexikos änderte.


