13.02.2012 - 18:25:35

Von A bis Z

Alphabetisches Register
Für den schnellen Überblick: Das Schlagwortverzeichnis der Artikel und Rezensionen (nur für Clubmitglieder)

Forschung

11.11.2011
Forschung

Forschungskontinuität und Kontinuitätsforschung

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) des Bundes und der Länder hat am Montag das Akademienprogramm 2012 der Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften mit einem Gesamtvolumen von über 54 Millionen € beschlossen. Darunter auch ein archäologisches Langzeitprojekt an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz.

Keine Kommentare

11.11.2011
Forschung
So könnten auch Wildpferde im Paläolithikum gefleckt gewesen sein (Foto: IZW)

Neue Einblicke in die Höhlenmalerei

Ein internationales Forscherteam bestimmte die Fellfarbe von eiszeitlichen Pferden anhand ihrer Gene. Überraschenderweise stimmten die Felszeichnungen aus der letzten Eiszeit und die gefundenen Fellfarben überein. Es wurden braune und schwarze Pferde gefunden und die markanten Tigerschecken konnten erstmalig nachgewiesen werden. Die prähistorischen Felszeichnungen stellen also wohl ein Abbild der Wirklichkeit ihrer Zeit dar.

Keine Kommentare

04.11.2011
Forschung
Die Grotta del Cavallo (weißer Pfeil) liegt in der Bucht Uluzzo, im regionalen Natur Park von Portoselvaggio (Apulien, Süditalien). Foto: Prof. Annamaria Ronchitelli.

In Bewegung ... die Ankunft des modernen Menschen in Europa

Der anatomisch moderne Mensch (Homo sapiens) besiedelte Europa schon 5.000 Jahre früher als bislang gedacht. Diesen Nachweis konnten zwei Forschungsteams bei erneuten Untersuchungen von Zahnfunden aus Höhlen in Italien und England erbringen.

Keine Kommentare

04.11.2011
Forschung
Durch eine biochemische Analyse konnten die meisten Fellteile der Kleidung von Ötzi bestimmt werden.

Neue Erkenntnisse zu Ötzis Kleidung

Ötzi verwendete für seine Kleidung nicht nur Rinder- und Schaffelle, sondern auch Felle von Ziegen, Gämsen und Rothirschen sowie von Hunden oder von Verwandten des Hundes.

Keine Kommentare

25.10.2011
Aus aller Welt, Funde & Befunde, Forschung
An dieser Stelle wurde das Mastodon vom Speer getroffen. Bild: Universität Kopenhagen

Die Uramerikaner begannen früher mit der Großwildjagd

Bisher galten die Menschen der sogenannten Clovis-Kultur als die ersten, die in Nordamerika Mastodonten jagten. Nun hat ein amerikanisch-dänisches Forschungsteam nachgewiesen, dass die amerikanische Elefantenart den Menschen bereits 1.000 Jahre früher als Nahrung diente.

Keine Kommentare

21.10.2011
Forschung, Funde & Befunde
So oder so ähnlich könnten die Wildpferde etwa 6000 vor Christus ausgesehen haben. (Foto: Robert Sommer)

Wildpferde überlebten Temperaturanstieg nach der Eiszeit

Das Schicksal des Wildpferdes hing während und nach der Eiszeit am Klima und an den Menschen. Dabei war es widerstandsfähiger, als bisher in der Fachwelt angenommen und überlebte den Temperaturanstieg und Klimawandel.

Keine Kommentare

21.10.2011
Forschung
Prof. Dr. Katerina Harvati (Foto: Friedhelm Albrecht, Universität Tübingen)

"Starting Grant" für paläoanthropologisches Projekt in Tübingen

Zwei Wissenschaftler der Universität Tübingen haben sich erfolgreich um die hochdotierten “Starting Grants” des Europäischen Forschungsrats beworben, darunter auch Prof. Dr. Katerina Harvati vom Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters. Ihre Forschung wird nun für fünf Jahre mit 1,3 Millionen Euro unterstützt.

1 Kommentar(e)

14.10.2011
Forschung
Prof. Dr. B. Enkhtuvshin und Dr. Michael Hanssler (links) bei der Unterzeichnung des Kooperationsabkommens. Im Hintergrund die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und der mongolische Premierminister Sukhbaatar Batbold (Foto: Gerda Henkel Stiftung)

Gerda Henkel Stiftung fördert Archäologie in der Mongolei

Abkommen bei Merkel-Besuch unterzeichnet

Anlässlich der Reise von Bundeskanzlerin Merkel in die Mongolei wurde gestern in Ulan Bator ein Kooperationsabkommen zwischen der Mongolischen Akademie der Wissenschaften und der Gerda Henkel Stiftung, Düsseldorf, unterzeichnet. Darin sichert die Stiftung ihren mongolischen Partnern Fördermittel in Höhe von 300.000 Euro für archäologische Projekte in der Mongolei zu. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und der mongolische Premierminister Sukhbaatar Batbold waren bei der Unterzeichnung zugegen.

Keine Kommentare

10.10.2011
Forschung
Silexpfeilspitze aus Ainring, Oberbayern, 2,8 cm lang. Die Spitze gleicht in Größe und Form, der Spitze im Rücken des Eismannes © Alexander Binsteiner

Der Kriminalfall »Ötzi«

Die Pfeilspitze, die mit größter Wahrscheinlichkeit zum Tode des Eismannes geführt hat, wurde im Süden hergestellt. Ein aktueller Materialvergleich zeigt allerdings, das solche Pfeilspitzen vereinzelt auch im nördlichen Alpengebiet auftauchen.

2 Kommentar(e)

07.10.2011
Forschung
Mit Methoden der Digital Humanities sichtbar gemachte Hügelgräber aus der jüngeren Bronzezeit (Lausitzer Kultur) unweit mehrerer Altarme der Schwarzen Elster bei Uebigau (Kreis Elbe-Elster). Mit Aerial-Laser-Scanning-Daten konnte erstmals die gesamte Ausdehnung des Gräberfeldes erfasst werden. (Bild: Armin Volkmann, interpoliert nach Daten der Landesvermessung und Geobasisinformationen Brandenburg)

DARIAH vernetzt die Geisteswissenschaften

Geistes- und Kulturwissenschaftler sollen sich künftig stärker vernetzen – über die digitale Forschungsinfrastruktur DARIAH. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert deren Aufbau mit 5,8 Millionen Euro, der Lehrstuhl für Computerphilologie der Universität Würzburg ist an dem Projekt maßgeblich beteiligt.

Keine Kommentare

30.09.2011
Aus aller Welt, Forschung
Bei der Unterzeichnung anwesend (v. r.): der deutsche Botschafter Dr. Horst-Wolfram Kerll, Minister Prof. Dr. Azzedine Beschaouch, Prof. Henner von Hesberg und Dr. Philipp von Rummel (Foto: DAI)

Neue deutsch-tunesische Kooperationsverträge

Am 26.09.2011 wurde in Tunis die Verlängerung der deutsch-tunesischen Kooperationsverträge für die archäologischen Arbeiten in Karthago und Simitthus (Chimtou) feierlich unterzeichnet.

Keine Kommentare

23.09.2011
Forschung
Die Kreisdiagramme zeigen, wie viel uraltes Denisova-Erbgut – prozentual zu der Menge, die man bei den Bewohnern von Neuguinea fand – in den aufgeführten Populationen nachgewiesen werden konnte. Denisova-Gene findet man nur im östlichen Südostasien und Ozeanien; sie sind nicht nachweisbar bei Populationen, die auf dem asiatischen Festland leben. Grafik: David Reich

Viele Wege führen nach Asien

Moderne Menschen könnten Asien anders als bislang angenommen in mehr als einer Migrationswelle besiedelt haben

1 Kommentar(e)

23.09.2011
Forschung

DAI beginnt mit Aufbau eines Kompetenzzentrums für digitale Daten in der Archäologie

Zum ersten September ist das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt »Entwicklung eines Kompetenzzentrums für digitale Daten in der Archäologie« am Deutschen Archäologischen Institut (DAI) gestartet.

Das Zentrum ist nicht nur als zentrale nationale Anlaufstelle für den Datenaustausch geplant, sondern soll insgesamt eine qualitätssichernde Instanz innerhalb der Altertumswissenschaften werden.

1 Kommentar(e)

16.09.2011
Forschung
Wieviel Neandertaler steckt in uns und wieso eigentlich nur so wenig? (Foto: UNiesert; CC BY-SA 3.0)

Wieviel Neandertaler steckt in uns und warum?

Nur etwa 1-3% unseres Genoms stammt vom Neandertaler ab. Ein kleiner Anteil, wenn man die ungefähr 10'000 Jahre gemeinsamer Existenz mit dem heutigen, modernen Menschen bedenkt. Prof. Laurent Excoffier vom Schweizerischen Institut für Bioinformatik (SIB) und der Universität Bern, und Dr. Mathias Currat von der Universität Genf, haben ein Computer-Modell entwickelt, um zu verstehen, warum dieser Anteil so klein ist.

Keine Kommentare

16.09.2011
Forschung
Karte von Nigeria mit dem Fundort Iwo Eleru und den beiden dort gefundenen Schädeln (doi:10.1371/journal.pone.0024024.g001; CC-BY)

Archaisches Erbe in modernen Frühmenschen

Fossilien aus Westafrika enthüllen die Vielschichtigkeit der menschlichen Evolution

Anatomische Merkmale archaischer Frühmenschen haben in Westafrika wesentlich länger fortbestanden als bisher angenommen. Dies konnte ein internationales Forscherteam um Professor Katerina Harvati vom Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters an der Universität Tübingen und Professor Chris Stringer vom Naturhistorischen Museum London an einem menschlichen Skelett zeigen, das 1965 in der Iwo Eleru Höhle in Westafrika gefunden wurde.

Keine Kommentare

09.09.2011
Forschung
Plan der einzelnen Bereiche nach den Bodenradarmessungen durch das Ludwig Boltzmann Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie (Abb. LBI ArchPro)

Gladiatorenschule durch Einsatz von Bodenradar entdeckt

Einem internationalen Team vom Ludwig Boltzmann Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie (LBI-ArchPro) gelang in Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Park Carnuntum durch den Einsatz modernster Bodenradargeräte eine sensationelle Entdeckung. In wenigen Stunden Messeinsatz konnten die Reste einer in ihrer Vollständigkeit und Größe international einzigartigen Gladiatorenschule entdeckt werden.

Keine Kommentare

09.09.2011
Forschung
Der Handknochen von Australopithecus sediba mit dem kräftigen, langen Daumen. Dieser ermöglicht die Herstellung von Steinwerkzeugen. (Bild: Universität Zürich, Peter Schmid)

Die älteste menschliche Hand

Der 2008 entdeckte Australopithecus sediba könnte der direkte Vorfahre der Gattung Homo sein. Zu diesem Schuss kommt ein Forscherteam der University of the Witwatersrand mit Beteiligung des Anthropologen Peter Schmid von der Universität Zürich. Die Forschenden beschreiben in fünf Publikationen in «Science», weshalb ihr Fund eher als Vorfahre in Frage kommt als frühere Entdeckungen wie der Homo habilis.

Keine Kommentare

02.09.2011
Ausstellungen, Forschung, Funde & Befunde
Das futuristisch anmutende Forschungs- und Erlebniszentrum soll ab 2013 als Landmarke für Kultur und Wissen die durch den Braunkohletagebau entstandene Landschaft prägen.

Forschungs- und Erlebniszentrum Schöninger Speere nimmt Gestalt an

Spatenstich im Oktober - erste Einblicke in das Ausstellungskonzept

Die Stadt Schöningen informierte am Mittwoch über den Planungsstand des »Forschungs- und Erlebniszentrums Schöninger Speere«, wo von 2013 an die ältesten noch erhaltenen Jagdwaffen der Menschheit präsentiert werden sollen.

Keine Kommentare

02.09.2011
Forschung

Domestikation reduziert genetische Vielfalt

Forscher des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig fanden heraus: moderne Hauspferde besitzen variables Mitochondrienerbgut und ein konserviertes Y-Chromosom.

Keine Kommentare

02.09.2011
Forschung
Elektronenmikroskopische Aufnahme des Pesterregers Yersinia pestis (Rocky Mountain Laboratories, NIAID, NIH)

"Yersinia pestis" als Erreger des Schwarzen Todes identifiziert

Der Schwarze Tod ist bis heute die wohl größte Seuchenepidemie in der Menschheitsgeschichte, ihr fielen in nur fünf Jahren, zwischen 1348 und 1353, ein Drittel aller Europäer zum Opfer. Es galt lange als umstritten, ob der bekannte heutige Pesterreger, das Bakterium Yersinia pestis, auch für den Schwarzen Tod im Mittelalter verantwortlich war. In zwei internationale Kooperationsprojekten, an denen jeweils Anthropologen der Universitäten Tübingen und Mainz beteiligt waren, konnte das Bakterium zweifelsfrei als Erreger für die Pest nachgewiesen werden.

1 Kommentar(e)

Einträge 21 bis 40 von 412