23.05.2013 - 19:23:11
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Forschung

10.05.2013
Forschung
Untersuchte Skelette aus dem Gräberfeld Aschheim-Bajuwarenring. In dem abgebildeten Grab sind die Überreste von zwei Frauen (die sich an den Händen halten) und eines Kindes gemeinsam bestattet worden. Bei einer der Frauen (grün gekennzeichnet) konnte der Pesterreger nachgewiesen werden. (Foto: H.P. Volpert, BLfD)

Nachweis von Y. pestis in frühmittelalterlichen Gräbern

In einer aktuellen Studie gelang es einem Forscherteam aus München, Mainz und Arizona erstmals zweifelsfrei Pest-DNA aus Skeletten des 6. Jahrhunderts zu isolieren und zu typisieren. Damit ist der Beweis erbracht, dass an der sogenannten Justinianischen Pest ebenfalls der Pesterreger Yersinia pestis beteiligt war.

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03.05.2013
Forschung

Mehr als 11,7 Millionen Euro für geisteswissenschaftliche Forschung

Gerda Henkel Stiftung weist für 2012 die höchste Fördersumme seit ihrer Gründung aus

Die Gerda Henkel Stiftung hat im letzten Jahr mehr Fördermittel als jemals zuvor in ihrer 36-jährigen Geschichte bewilligt: Gut 11,7 Millionen Euro stellte die Stiftung 2012 für neue Projekte aus den historischen Disziplinen bereit.

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03.05.2013
Forschung
Dr. Sönke Szidat vor der MICADAS-Messanlage, die sehr genaue Analysen in diversen Fachbereichen ermöglicht - auch in der Archäologie (Foto: Oeschger-Zentrum für Klimaforschung / Annette Boutellier)

Die «Oeschger-Zähler» erhalten einen Hightech-Nachfolger

Vor mehr als 50 Jahren schrieb Hans Oeschger in Bern Wissenschaftsgeschichte mit der Entwicklung eines C14-Messgeräts zur Altersdatierung etwa von Eisbohrkernen aus Grönland. Heute wird an der Universität Bern ein neues C14-Analysegerät eingeweiht. Es ist so effizient, dass sich der Forschung neue Möglichkeiten eröffnen.

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25.04.2013
Forschung
Während der Kleinen Eiszeit zwischen zirka 1250 und 1860 traten verschiedene Kälterückfälle auf, welche Künstler zu Bildern anregten. Diese Winterlandschaft wurde von Pieter Brueghel dem Jüngeren im Jahre 1601 nach einer Vorlage seines Vaters aus dem Jahre 1565 gemalt. (Foto: S.U. Nussbaumer)

Das Klima der letzten 2000 Jahre

Die weltweiten Veränderungen des Klimas waren in der Vergangenheit durch regionale Unterschiede geprägt. Dies zeigt eine grossangelegte Studie unter starker Beteiligung der Universität Bern, welche die Temperaturen der vergangenen 1000 bis 2000 Jahre rekonstruiert hat. Es handelt sich dabei um die erste umfassende Rekonstruktion in kontinentalem Massstab überhaupt.

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12.04.2013
Forschung
Blick auf die rechte Seite der Zahnreihen (3D-Rekonstruktion). Pfeil nach rechts: tiefe kariöse Läsionen, Pfeil nach links: starker Knochenschwund der Backenzähne (Bild: UZH)

Ötzi hatte schlechte Zähne

Erstmals haben Forscher vom Zentrum für Evolutionäre Medizin der Universität Zürich gemeinsam mit ausländischen Kollegen an der Mumie Ötzi Paradontitis, Karies und unfallbedingte Zahnverletzungen nachweisen können. Die neusten wissenschaftlichen Resultate geben interessante Hinweise auf das Ernährungsverhalten des neolithischen Mannes aus dem Eis und zur Evolution von medizinisch bedeutenden Zahnkrankheiten.

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12.04.2013
Forschung
Rekonstruktion des Australopithecus sediba (Abb.: Lee Berger; University of Witwatersrand)

Australopithecus sedibas Brustkorb und Füße eigneten sich nicht zum Rennen

Forscher der Wits University in Südafrika beschreiben in sechs neuen Studien in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift «Science» die Anatomie des 2008 entdeckten Australopithecus Sediba. Dort weisen sie nach, wie der zwei Millionen Jahre alte Vorfahre ging, kaute und sich bewegte.

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22.03.2013
Forschung
Skelette der ältesten anatomisch modernen Menschen, die in Deutschland gefunden wurden, aus Oberkassel bei Bonn. Foto: J. Vogel/LVR – LandesMuseum Bonn

Wann verließ der moderne Mensch Afrika?

Ein internationales Forscherteam unter Federführung von Prof. Dr. Johannes Krause von der Universität Tübingen untersucht die DNA von ältesten Skelettfunden aus Deutschland – und stellt die Theorie einer noch früheren Auswanderung aus Afrika in Frage. Die Ergebnisse der Studie wurden nun in der Zeitschrift Current Biology vorgestellt.

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22.03.2013
Forschung
Wissenschaftler an der Bauhaus-Universität Weimar entwickeln neue Präsentationssysteme und Visualisierungstechniken zur gemeinsamen Exploration des virtuellen Val Camonica und seiner prähistorischen Felskunst. Bild: Bauhaus-Universität Weimar, Professur Systeme der Virtuellen Realität

Prähistorische Felskunst wird digital

»3D-Pitoti« - Forschungsprojekt der Medieninformatik erhält Förderung der Europäischen Union

Welche Geschichten erzählen die jahrtausendealten Felszeichnungen in dem italienischen Val Camonica? Ist es vorstellbar, in den sogenannten Pitoti die »Handschrift« ihres jeweiligen Urhebers zu erkennen? Ein Team von Wissenschaftlern aus England, Österreich, Italien und Deutschland erforscht neue Verfahren zur Analyse der gemeißelten Figuren und Zeichen. Ziele des Projektes »3D-Pitoti« sind die Entwicklung hochgenauer 3D-Digitalisierungstechnologien, intelligenter Klassifikationsmethoden und interaktiver Visualisierungstechniken.

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22.03.2013
Forschung, Veröffentlichungen
»Genetischer Stammbaum« von Neanderthalern und modernen Menschen. Grafik: MPI-EVA

Neandertalergenom vollständig entschlüsselt

Das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig hat die Genomsequenz des Neandertalers vervollständigt und stellt diese nun der Wissenschaftsgemeinschaft zur Verfügung.

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01.03.2013
Forschung

SPK und ägyptisches Antikenministerium planen stärkere Zusammenarbeit

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) und das ägyptische Staatsministerium für Antiken sowie der ägyptische Supreme Council of Antiquities haben beschlossen, künftig intensiver zu kooperieren.

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22.02.2013
Forschung
Das Team des neuen Projektes zur sabäischen Sprache an der Universität Jena: (v. l.) Doktorandin Mariam Kilargiani, Prof. Dr. Norbert Nebes, Dr. Anne Multhoff und Programmierer Heiko Werwick. (Foto: Jan-Peter Kasper/FSU)

Orientalisten aus Jena erstellen Wörterbuch der sabäischen Sprache

In einem jüngst gestarteten und von der DFG geförderten Forschungsprojekt an der Universität Jena soll ein umfangreiches Wörterbuch des Sabäischen erarbeitet werden.

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15.02.2013
Forschung, Studium
Studenten und Dozenten der Universitäten Wien und Köln wollen im Rahmen eines Projektes die altsteinzeitlichen Funde aus dem Kremser Raum  invetarisieren und aufarbeiten (Foto: Norbert Weigl)

Krems als Zentrum der Eiszeitforschung

In den Büros der Akademie der Wissenschaften in Krems (Niederösterreich) herrscht derzeit reges Treiben, da die altsteinzeitlichen Funde aus dem Raum Krems ein international hohes Interesse hervorrufen und nun in sorgfältiger Kleinarbeit inventarisiert werden.

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01.02.2013
Forschung
Auf solchen Keilschrifttafeln, wie hier aus Nippur, finden sich akkadische Texte, die im neuen Projekt unter Jenaer Leitung zusammengetragen und analysiert werden. (Foto: Jan-Peter Kasper/FSU)

Ein neues Wörterbuch der Keilschriftsprachen

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat das Projekt eines etymologischen Wörterbuchs des Akkadischen bewilligt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Manfred Krebernik von der Friedrich-Schiller-Universität Jena wird ein Team aus Jenaer, Leipziger und Moskauer Wissenschaftlern unter in den kommenden zehn Jahren zusammentragen, wie die Keilschriftsprachen und ihre Dialekte sich entwickelt haben und wie der damalige Wortschatz aussah und bis heute nachlebt.

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01.02.2013
Forschung

ERC vergibt Forschungsförderung an Tübinger Archäologen

Drei Wissenschaftler der Universität Tübingen haben sich erfolgreich um den "Advanced Grant" des Europäischen Forschungsrates (ERC) beworben, darunter auch Prof. Dr. Ernst Pernicka von der Abteilung für Jüngere Urgeschichte und Frühgeschichte. Das höchst dotierte Forschungsförderung der EU soll Forschern, die herausragende Leistungen erbracht haben, Freiräume für innovative Forschungsvorhaben geben.

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25.01.2013
Forschung
Die Verbreitung der Khoisan-Völker im südlichen Afrika nach historischen Quellen: Die grauen Flächen stellen die historisch bekannten Gebiete in denen Khoisan-Sprachen gesprochen werden dar. Die schwarzen Punkte stehen für mitochondrial abweichende Abstammungslinien. © MPI f. evolutionäre Anthropologie

Vermischung im Süden Afrikas

Ein internationales Forscherteam vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und dem französischen Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS) in Lyon untersuchten das Erbgut von 500 Menschen, die verschiedenen Khoisan- und Bantu-Völkern angehören. Die Analyse mitochondrialer DNA zeigt, dass die Khoisan eine größere genetische Diversität besitzen als bisher angenommen. Dabei haben mitochondriale DNA-Abstammungslinien bereits ausgestorbener Khoisan-Gruppen in heute lebenden Bantu-Gruppen überdauert. Grund dafür ist möglicherweise eine Vermischung von Bantu-Immigranten mit Khoisan-Frauen vor etwa 2.000 bis 1.200 Jahren.

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25.01.2013
Forschung
Das Bein des frühen modernen Menschen aus der Tianyuan-Höhle wurde sowohl für genetische Analysen als auch zur Kohlenstoffdatierung herangezogen. © MPI für evolutionäre Anthropologie

Ein Verwandter aus der Tianyuan-Höhle

DNA-Analyse enthüllt Verwandtschaft zwischen heute lebenden Asiaten und amerikanischen Ureinwohnern mit frühen modernen Menschen aus Peking

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18.01.2013
Forschung
Als Sahul wird die zusammenhängende Landmasse bezeichnet, die während der letzten Eiszeit aus Australien, der nordöstlich davon gelegenen Insel Neuguinea und der südöstlich gelegenen Insel Tasmanien bestand. Die Absenkung des Meeresspiegels gegenüber heute betrug während des Maximums der Eiszeit bis zu 100m. CC 3.0 Maximilian Dörrbecker

Aborigines erhielten schon vor 4000 Jahren Besuch

Bereits lange vor der europäischen Siedlungswelle wanderten Menschen vom indischen Subkontinent in Australien ein und vermischten sich mit den Aborigines.

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18.01.2013
Forschung
Die Erzählung von der großen Flut im Gilgamesch-Epos, Tontafel im British Museum (Ausschnitt). Bild: AB, Original von Fæ (CC-BY-SA)

Arabisch-deutsche Tontafel-Edition mit bislang unbekannten Passagen des Gilgamesch-Epos

Tontafeln mit bislang unbekannten Passagen des Gilgamesch-Epos gehören zu dem höchst bemerkenswerten Fund altorientalischer Keilschrifttexte aus dem 7. Jahrhundert vor Christus, die derzeit an der Universität Heidelberg entziffert werden. Sie sollen später in einer arabisch-deutschen Edition zugänglich gemacht werden.

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11.01.2013
Forschung
Überreste der mittellatènezeitlichen Brücke (Foto hessenARCHÄOLOGIE, Außenstelle Marburg)

Forschungsprojekt zur latènezeitlichen Besiedlung im Amöneburger Becken wird von DFG gefördert

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat das Forschungsprojekt »Die mittellaténezeitliche Holzbrücke mit Siedlung bei Kirchhain-Niederwald (Hessen) und ihre Einbettung in die Siedlungslandschaft des Amöneburger Beckens: Interdisziplinäre Untersuchungen zu Umweltbedingungen, wirtschaftlichen Grundlagen und überregionalen Verbindungen während der Latènezeit« in Höhe von 333.000 Euro bewilligt.

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11.01.2013
Forschung
Zahnoberfläche mit zwei großen Abschürfungen (dunkelblaue Linien) durch Quarz-Partikel. (Peter Lucas, Kuwait University)

Quarz-Staub schleift die Zähne ab

Der Zahnverschleiß mit Mustern winzigster Spuren auf abgenutzten Zahnoberflächen hilft Wissenschaftlern, die Ernährungsweise fossiler Säugetiere, einschließlich unserer menschlichen Vorfahren, besser zu verstehen. Mithilfe der Nanoforschung konnte ein internationales Forscherteam unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig jetzt einige der Gründe für den Zahnverschleiß aufdecken.

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21.12.2012
Forschung
Holzschnitt aus "Epistola de insulis nuper inventis", Basel 1493

Forschungsprojekt zur Kolonisation der Karibik

Der Konstanzer Informatiker Prof. Dr. Ulrik Brandes erhält 2,4 Millionen Euro für Netzwerkforschung im Rahmen des niederländisch-deutschen Kooperationsprojekts "NEXUS 1492". Insgesamt stellt der Europäische Forschungsrat den vier beteiligten Gruppen von der Universität Leiden, der Freien Universität Amsterdam und der Universität Konstanz die maximal mögliche Fördersumme von 15 Millionen Euro zur Verfügung, um neues Licht auf die Kolonisation der Karibik zu werfen.

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21.12.2012
Forschung
Der 7000 Jahre alte Brunnen von Altscherbitz bei Leipzig während der Ausgrabung. (Quelle: Sächsisches Landesamt für Archäologie, Dresden)

Die ältesten Holzbauwerke der Welt sind datiert

Ein Forschungsteam um Willy Tegel und Dr. Dietrich Hakelberg vom Institut für Waldwachstum der Universität Freiburg hat das Alter von vier Brunnen der frühesten mitteleuropäischen Ackerbaukultur mithilfe der Dendrochronologie oder Jahrringdatierung genau bestimmt.

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21.12.2012
Ausgrabungen, Forschung
Besuch eines Fundortes mit einem lokalen Mitarbeiter der QMA (Foto: DAI)

Archäologische Forschungen in Katar

Im Rahmen der geplanten Großereignisse wie der Fußballweltmeisterschaft 2022 sind umfangreiche Großprojekte in Katar vorgesehen, die gravierende Eingriffen in den Naturraum zur Folge haben werden. Aus diesem Grunde hat die katarische Antikenbehörde (Qatar Museums Authority) damit begonnen, großflächig archäologische Prospektionen durchzuführen, um das kulturelle Erbe des Landes zu dokumentieren.

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18.12.2012
Forschung
Die untersuchte Mumie Ramses III. (Abb.: Catalogue Catalogue général des antiquités égyptiennes du Musée du Caire: The Royal Mummies; Le Caire : Imprimerie de l'Institut français d'archéologie orientale, 1912 Catalogue General Antiquites Egyptiennes du Musee du Caire DT57.C2 vol 59 (Public Domain))

Ramses III. wurde wahrscheinlich ermordet

Das ägyptische Museum von Turin verwahrt einen Papyrus, der von einem der schaurigsten Verbrechen der altägyptischen Welt berichtet: Im königlichen Frauenhaus plant Mitte des 12. Jahrhunderts v. Chr. eine der Nebenfrauen des Pharaos, Teje, den Mord an ihrem Gatten, dem als göttlich geltenden König Ramses III.

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07.12.2012
Forschung
Satellitenbild des Bereichs der Nazca-Wüste mit den Linien (Abb.: NASA)

Umfassende Studie zu den Nazca-Linien

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift »Antiquity« legen die britischen Archäologen Dr. Nicholas Saunders und Prof. Clive Ruggles einen neue Studie zu den Nazca-Linien in Peru vor.

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07.12.2012
Forschung, Veröffentlichungen
© Deutsche Digitale Bibliothek

Deutsche Digitale Bibliothek gestartet

Mit dem Ziel jedermann Zugang zum kulturellen und wissenschaftlichen Erbe Deutschlands zu eröffnen, ist die »Deutsche Digitale Bibliothek« (DDB) seit Ende November in einer Betaversion online. Die DDB sollen mittel- und langfristig alle deutschen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen samt ihrer digitalen Angebote miteinander vernetzen und in die europäische digitale Bibliothek »Europeana« integrieren.

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01.12.2012
Forschung
Edith Schmidt mit der Auszeichnung in Form einer Urkunde, der Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt Stephan Dorgerloh sowie der Vorsitzende der Geschäftsführung der MIBRAG Dr. Joachim Geisler.

2. Mitteldeutscher Archäologiepreis verliehen

Ehrung der Biologin Edith Schmidt für ihre richtungweisende Untersuchung der Käferreste aus dem Sarg der Königin Editha

Zum zweiten Mal wurde am 27. November 2012 der Mitteldeutsche Archäologiepreis vergeben. Die Auszeichnung für besonders herausragende Verdienste um die Archäologie Mitteldeutschlands ging an die Freiburger Diplombiologin Edith Schmidt für ihren Forschungsbeitrag »Käferreste aus dem Sarg der Editha: Schädlinge aus der Grablege von 946 und Laufkäfer aus der Umbettung von 1510«.

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30.11.2012
Forschung
Das Bakterium Yersinia pestis im Fluoreszenz-Mikroskop mit Fluoreszenz-markiertem Antikörper gegen ein Kapsel-Antigen

Die Justinianische Pest war wahrscheinlich eine Beulenpest-Epidemie

Zu diesem Ergebnis kommt ein Team um den Paläogenetiker Johannes Krause von der Universität Tübingen durch einen Vergleich von mittelalterlichen mit modernen Pesterregern rekonstruieren.

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23.11.2012
Forschung
Ptolemaeus beobachtet mit einem Sextanten den Himmel (aus: Gregor Reisch, Margarita philosophica, Basel 1517)

Neues Projekt zu den Handschriften des Claudius Ptolemaeus

Das "Ptolemäische Weltbild" prägte fast 1500 Jahre lang die Vorstellungen vom Kosmos. Grundlage der geozentrischen Sicht waren die astronomischen und astrologischen Werke des Claudius Ptolemaeus aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. Ein neues von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften betreutes Projekt widmet sich der Edition seiner Hauptwerke in arabischer und lateinischer Übersetzung.

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23.11.2012
Forschung
Probeschüsse mit dem Geschütz Cremona, nachgebaut von Studierenden der Universität Osnabrück. Foto: Universität Osnabrück/Günther Moosbauer

Rekonstruiert und erprobt: Römische Feldgeschütze am Harzhorn

Römer und Germanen – am Harzhorn sind sie aufeinandergetroffen. Am heutigen Freitag (23. November) wurde eine historische Schlacht in der Nähe von Kalefeld (Landkreis Northeim) nachempfunden. Sechs Torsionsgeschütze, deren historische Vorbilder in der Zeit von 200 v. Chr. bis 400 n. Chr. auf den Schlachtfeldern eingesetzt wurden, feuerten ihre Salven in 100 Meter entfernte Ziele.

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