- 1: Magazin.
- 1.1: Thema.
- 1.2: Fundpunkt.
- 1.3: Nachrichten.
- 1.3.1: Aus aller Welt.
- 1.3.2: Ausgrabungen.
- 1.3.3: Ausstellungen.
- 1.3.4: Denkmalschutz.
- 1.3.5: Forschung.
- 1.3.6: Funde & Befunde.
- 1.3.7: Personalia.
- 1.3.8: Studium.
- 1.3.9: Universität.
- 1.3.10: Tagungen.
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- 1.3.12: Veröffentlichungen.
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Von A bis Z

Forschung
Neue Datenbank für islamische Urkunden des 8. bis 15. Jh.
Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz beteiligen sich an dem Aufbau einer Datenbank für arabische Urkunden aus dem 8. bis 15. Jahrhundert. Gesammelt werden Rechtsurkunden aus dem gesamten arabischsprachigen Raum, die vor Gericht angefertigt oder gerichtlich bezeugt wurden wie beispielsweise Kaufverträge, Nachlassinventare, Schuldanerkenntnisse, Ehe- und Scheidungsurkunden.
Archäologische Objektdatenbank Arachne findet starken Zuspruch
Arachne, die zentrale Objektdatenbank des Deutschen Archäologischen Instituts und des Archäologischen Instituts der Universität Köln erreichte im Jahr 2011 etwa 140.000 Seitenaufrufe (Visits). 2010 waren es noch ungefähr 82.000. Dies ist eine Steigerung um 73%.
Tübinger Förderpreis geht an Britt Marie Starkovich
Dissertation analysiert sich wandelnde Ernährungsgewohnheiten im Mittel- und Jungpaläolithikum
Der Tübinger Förderpreis für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie geht in diesem Jahr an die US-Amerikanerin Dr. Britt Marie Starkovich von der „School of Anthropology“ der Universität von Arizona in Tucson.
Landesamt für Archäologie Sachsen und Deutsches Bergbau-Museum schließen Kooperationsvertrag
Das Landesamt für Archäologie Sachsen und das Deutsche Bergbau-Museum in Bochum haben vor Kurzem einen Kooperationsvertrag geschlossen. Intensiviert werden soll die Zusammenarbeit der beiden Institutionen auf dem Gebiet der Montanarchäologie und -geschichte.
Doch kein Bier in Sumer?
Trotz der Fülle der Fundstücke und Überlieferungen, die auf frühe Vorlieben für Getränke aus vergorenem Getreide hinweisen, ist es schwierig, die alten Methoden der sumerischen Brauer zu rekonstruieren, hat der Wissenschaftshistoriker und Keilschriftexperte Peter Damerow vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin herausgefunden. In einem Fachartikel hat sich Damerow, der Ende November 2011 in Berlin verstorben ist, ausführlich mit den Bierbrautechnologien der Sumerer befasst. Darin äußert er große Zweifel, ob das in der Antike hochpopuläre Gebräu überhaupt ein Bier gewesen sein könnte.
Jüngster Menschenaffe Europas entdeckt
Anhand eines Backenzahns belegen Forscher aus Tübingen, Bulgarien und Frankreich, dass Menschenaffen auch vor sieben Millionen Jahren in Europas Savannen überlebten.
Wanderten unsere Vorfahren durch eine grüne Sahara?
Wie gelangte der moderne Mensch vor über 100.000 Jahren aus dem Inneren Afrikas nach Europa und Asien? Bei der Beantwortung dieser Frage spielt die Klimageschichte Nordafrikas eine entscheidende Rolle. Um sie genauer zu untersuchen, haben Kieler Meeresforscher jetzt in der Großen Syrte vor der Küste Libyens Proben vom Meeresboden gewonnen.
Erforschung der Nok-Kultur wird fortgesetzt
Das Wissenschaftler-Team des Instituts für Archäologische Wissenschaften, das seit 2005 Jahren die Nok-Kultur in Nigeria erforscht, kann seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Kurz vor Weihnachten kam erfreuliche Post von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG): Mit circa 1,6 Millionen Euro unterstützt sie nun auch die zweite Phase des bis 2020 konzipierten Langfristvorhabens.
Homo sapiens verfügt über besseren Geruchssinn als der Neandertaler
Im Vergleich zum Neandertaler hat der moderne Mensch den besseren Riecher. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Forschergruppe in einem jetzt veröffentlichten Bericht über die vergleichende Analyse der Gehirnformen der beiden Menschenarten. Möglicherweise war der feinere Geruchssinn einer der kleinen Unterschiede, die Homo sapiens einen Überlebensvorteil gegenüber seinem Vettern brachte.
Keine römische Quelle unter dem Aachener Dom
Die sog. Dom- oder Münsterquelle in Aachen hat es nie gegeben. Diese irrtümliche Annahme, die auf den Funden einer römischen Badeanlage beim Neubau der Ungarnkapelle 1755 beruhte, ist nicht mehr haltbar, wie Prof. Dr. Thomas R. Rüde vom Lehr- und Forschungsgebiet Hydrogeologie der RWTH Aachen im gerade erschienen ersten Band der Aachener Stadtgeschichte darlegt.
Per Klick in die Vergangenheit
Mehr als 85.000 westfälische Urkunden aus dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit sind nun via Internet zugänglich.
Vor 500 Jahren änderte sich die Zahl der amerikanischen Ureinwohner dramatisch
Zeitgleich mit dem Eintreffen der Europäer in Nord- und Südamerika kam es zu einer deutlichen Reduzierung der indigenen Bevölkerung auf den beiden amerikanischen Kontinenten. Das haben Wissenschaftler der Universität Göttingen und der amerikanischen University of Washington in Seattle erstmals in einer genetischen Studie gezeigt. Die Forscher konnten mithilfe einer umfassenden Analyse weiblicher Genome nachweisen, dass die Bevölkerungszahlen vor rund 500 Jahren vorübergehend um etwa 50 Prozent sanken.
Forschergruppe erschließt kulturelles Erbe in der Nordsahara
Es sind eindrucksvolle Zeugen der Vergangenheit in Nordafrika: die Getreidespeicherburgen am Nordrand der Sahara, die verschiedene Berberstämme seit dem Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert dort errichtet haben. Ein internationales Team unter der Leitung von Prof. Dr. Herbert Popp, Universität Bayreuth, erforscht die Entstehung, Geschichte und Funktion dieser weltweit einzigartigen Bauwerke.
Homo sapiens wanderte durch feuchte Wüste Arabiens
Ein Berner Forscherteam hat herausgefunden, dass in der arabischen Wüste in den letzten 130.000 Jahren mehrere Phasen feuchten Klimas herrschten. Diese Intervalle ermöglichten dem modernen Menschen die Ausbreitung aus Afrika über die arabische Halbinsel.
Forschungsprojekt zur Jungsteinzeit im westlichen Bodenseegebiet
Im Sommer 2011 hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) dem Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart ein neues Forschungsprojekt zur Untersuchung jungsteinzeitliche Besiedlungsgeschichte im westlichen Bodenseegebiet bewilligt. Am Montag, den 21.11.2011 wurde das Projekt in den Räumlichkeiten der Feuchtbodenarchäologie in Gaienhofen-Hemmenhofen vorgestellt.
Gemeinsames High-Tech-Unternehmen
Deutsche und österreichische Archäologen unterzeichnen Kooperation
Technisch aufwendige Methoden eröffnen der modernen Archäologie kontinuierlich neue Möglichkeiten, belasten aber auch zunehmend die Budgets. Vor diesem Hintergrund unterzeichneten das Deutsche Archäologische Institut (DAI) und das Österreichische Archäologische Institut (ÖAI) vor wenigen Tagen in Wien einen Kooperationsvertrag.
Die Aachener Pfalzanlage wird systematisch erforscht
Im Rahmen einer umfangreichen Forschungszusammenarbeit wollen Historiker, Denkmalpfleger, Bauforscher und Archäologen eine umfassende Untersuchung des Aachener Pfalzbereichs vornehmen. Dabei sollen in den nächsten drei Jahren Bausubstanz, Altgrabungen und Schriftquellen in enger Koordination analysiert werden.
Dresdner Mittelalterforscher erhält EU-Förderung in Millionenhöhe
Für sein Forschungsprojekt zu spätgotischen Gewölbebauten wurde David Wendland von der TU Dresden mit einem ERC-Starting-Grant der Europäischen Union in Höhe von 1,1 Millionen Euro ausgezeichnet.
Forschungskontinuität und Kontinuitätsforschung
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) des Bundes und der Länder hat am Montag das Akademienprogramm 2012 der Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften mit einem Gesamtvolumen von über 54 Millionen € beschlossen. Darunter auch ein archäologisches Langzeitprojekt an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz.
Neue Einblicke in die Höhlenmalerei
Ein internationales Forscherteam bestimmte die Fellfarbe von eiszeitlichen Pferden anhand ihrer Gene. Überraschenderweise stimmten die Felszeichnungen aus der letzten Eiszeit und die gefundenen Fellfarben überein. Es wurden braune und schwarze Pferde gefunden und die markanten Tigerschecken konnten erstmalig nachgewiesen werden. Die prähistorischen Felszeichnungen stellen also wohl ein Abbild der Wirklichkeit ihrer Zeit dar.



















