- 1: Magazin.
- 1.1: Thema.
- 1.2: Fundpunkt.
- 1.3: Nachrichten.
- 1.3.1: Aus aller Welt.
- 1.3.2: Ausgrabungen.
- 1.3.3: Ausstellungen.
- 1.3.4: Denkmalschutz.
- 1.3.5: Forschung.
- 1.3.6: Funde & Befunde.
- 1.3.7: Personalia.
- 1.3.8: Studium.
- 1.3.9: Universität.
- 1.3.10: Tagungen.
- 1.3.11: Veranstaltungen.
- 1.3.12: Veröffentlichungen.
- 1.3.13: Archiv.
- 1.3.14: Nachrichten-Suche.
- 1.4: Aus der Presse.
- 1.5: TV-Programm.
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- 2: Guide.
- 3: Digger.
- 4: Bibliothek.
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- 6: Forum.
- 7: Club.
- 8: Autoren.
- 9: FAQ.
Von A bis Z

Forschung
Nachweis von Y. pestis in frühmittelalterlichen Gräbern
In einer aktuellen Studie gelang es einem Forscherteam aus München, Mainz und Arizona erstmals zweifelsfrei Pest-DNA aus Skeletten des 6. Jahrhunderts zu isolieren und zu typisieren. Damit ist der Beweis erbracht, dass an der sogenannten Justinianischen Pest ebenfalls der Pesterreger Yersinia pestis beteiligt war.
Mehr als 11,7 Millionen Euro für geisteswissenschaftliche Forschung
Gerda Henkel Stiftung weist für 2012 die höchste Fördersumme seit ihrer Gründung aus
Die Gerda Henkel Stiftung hat im letzten Jahr mehr Fördermittel als jemals zuvor in ihrer 36-jährigen Geschichte bewilligt: Gut 11,7 Millionen Euro stellte die Stiftung 2012 für neue Projekte aus den historischen Disziplinen bereit.
Die «Oeschger-Zähler» erhalten einen Hightech-Nachfolger
Vor mehr als 50 Jahren schrieb Hans Oeschger in Bern Wissenschaftsgeschichte mit der Entwicklung eines C14-Messgeräts zur Altersdatierung etwa von Eisbohrkernen aus Grönland. Heute wird an der Universität Bern ein neues C14-Analysegerät eingeweiht. Es ist so effizient, dass sich der Forschung neue Möglichkeiten eröffnen.
Das Klima der letzten 2000 Jahre
Die weltweiten Veränderungen des Klimas waren in der Vergangenheit durch regionale Unterschiede geprägt. Dies zeigt eine grossangelegte Studie unter starker Beteiligung der Universität Bern, welche die Temperaturen der vergangenen 1000 bis 2000 Jahre rekonstruiert hat. Es handelt sich dabei um die erste umfassende Rekonstruktion in kontinentalem Massstab überhaupt.
Ötzi hatte schlechte Zähne
Erstmals haben Forscher vom Zentrum für Evolutionäre Medizin der Universität Zürich gemeinsam mit ausländischen Kollegen an der Mumie Ötzi Paradontitis, Karies und unfallbedingte Zahnverletzungen nachweisen können. Die neusten wissenschaftlichen Resultate geben interessante Hinweise auf das Ernährungsverhalten des neolithischen Mannes aus dem Eis und zur Evolution von medizinisch bedeutenden Zahnkrankheiten.
Australopithecus sedibas Brustkorb und Füße eigneten sich nicht zum Rennen
Forscher der Wits University in Südafrika beschreiben in sechs neuen Studien in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift «Science» die Anatomie des 2008 entdeckten Australopithecus Sediba. Dort weisen sie nach, wie der zwei Millionen Jahre alte Vorfahre ging, kaute und sich bewegte.
Wann verließ der moderne Mensch Afrika?
Ein internationales Forscherteam unter Federführung von Prof. Dr. Johannes Krause von der Universität Tübingen untersucht die DNA von ältesten Skelettfunden aus Deutschland – und stellt die Theorie einer noch früheren Auswanderung aus Afrika in Frage. Die Ergebnisse der Studie wurden nun in der Zeitschrift Current Biology vorgestellt.
Prähistorische Felskunst wird digital
»3D-Pitoti« - Forschungsprojekt der Medieninformatik erhält Förderung der Europäischen Union
Welche Geschichten erzählen die jahrtausendealten Felszeichnungen in dem italienischen Val Camonica? Ist es vorstellbar, in den sogenannten Pitoti die »Handschrift« ihres jeweiligen Urhebers zu erkennen? Ein Team von Wissenschaftlern aus England, Österreich, Italien und Deutschland erforscht neue Verfahren zur Analyse der gemeißelten Figuren und Zeichen. Ziele des Projektes »3D-Pitoti« sind die Entwicklung hochgenauer 3D-Digitalisierungstechnologien, intelligenter Klassifikationsmethoden und interaktiver Visualisierungstechniken.
Neandertalergenom vollständig entschlüsselt
Das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig hat die Genomsequenz des Neandertalers vervollständigt und stellt diese nun der Wissenschaftsgemeinschaft zur Verfügung.
SPK und ägyptisches Antikenministerium planen stärkere Zusammenarbeit
Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) und das ägyptische Staatsministerium für Antiken sowie der ägyptische Supreme Council of Antiquities haben beschlossen, künftig intensiver zu kooperieren.
Orientalisten aus Jena erstellen Wörterbuch der sabäischen Sprache
In einem jüngst gestarteten und von der DFG geförderten Forschungsprojekt an der Universität Jena soll ein umfangreiches Wörterbuch des Sabäischen erarbeitet werden.
Krems als Zentrum der Eiszeitforschung
In den Büros der Akademie der Wissenschaften in Krems (Niederösterreich) herrscht derzeit reges Treiben, da die altsteinzeitlichen Funde aus dem Raum Krems ein international hohes Interesse hervorrufen und nun in sorgfältiger Kleinarbeit inventarisiert werden.
Ein neues Wörterbuch der Keilschriftsprachen
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat das Projekt eines etymologischen Wörterbuchs des Akkadischen bewilligt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Manfred Krebernik von der Friedrich-Schiller-Universität Jena wird ein Team aus Jenaer, Leipziger und Moskauer Wissenschaftlern unter in den kommenden zehn Jahren zusammentragen, wie die Keilschriftsprachen und ihre Dialekte sich entwickelt haben und wie der damalige Wortschatz aussah und bis heute nachlebt.
ERC vergibt Forschungsförderung an Tübinger Archäologen
Drei Wissenschaftler der Universität Tübingen haben sich erfolgreich um den "Advanced Grant" des Europäischen Forschungsrates (ERC) beworben, darunter auch Prof. Dr. Ernst Pernicka von der Abteilung für Jüngere Urgeschichte und Frühgeschichte. Das höchst dotierte Forschungsförderung der EU soll Forschern, die herausragende Leistungen erbracht haben, Freiräume für innovative Forschungsvorhaben geben.
Vermischung im Süden Afrikas
Ein internationales Forscherteam vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und dem französischen Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS) in Lyon untersuchten das Erbgut von 500 Menschen, die verschiedenen Khoisan- und Bantu-Völkern angehören. Die Analyse mitochondrialer DNA zeigt, dass die Khoisan eine größere genetische Diversität besitzen als bisher angenommen. Dabei haben mitochondriale DNA-Abstammungslinien bereits ausgestorbener Khoisan-Gruppen in heute lebenden Bantu-Gruppen überdauert. Grund dafür ist möglicherweise eine Vermischung von Bantu-Immigranten mit Khoisan-Frauen vor etwa 2.000 bis 1.200 Jahren.
Ein Verwandter aus der Tianyuan-Höhle
DNA-Analyse enthüllt Verwandtschaft zwischen heute lebenden Asiaten und amerikanischen Ureinwohnern mit frühen modernen Menschen aus Peking
Aborigines erhielten schon vor 4000 Jahren Besuch
Bereits lange vor der europäischen Siedlungswelle wanderten Menschen vom indischen Subkontinent in Australien ein und vermischten sich mit den Aborigines.
Arabisch-deutsche Tontafel-Edition mit bislang unbekannten Passagen des Gilgamesch-Epos
Tontafeln mit bislang unbekannten Passagen des Gilgamesch-Epos gehören zu dem höchst bemerkenswerten Fund altorientalischer Keilschrifttexte aus dem 7. Jahrhundert vor Christus, die derzeit an der Universität Heidelberg entziffert werden. Sie sollen später in einer arabisch-deutschen Edition zugänglich gemacht werden.
Forschungsprojekt zur latènezeitlichen Besiedlung im Amöneburger Becken wird von DFG gefördert
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat das Forschungsprojekt »Die mittellaténezeitliche Holzbrücke mit Siedlung bei Kirchhain-Niederwald (Hessen) und ihre Einbettung in die Siedlungslandschaft des Amöneburger Beckens: Interdisziplinäre Untersuchungen zu Umweltbedingungen, wirtschaftlichen Grundlagen und überregionalen Verbindungen während der Latènezeit« in Höhe von 333.000 Euro bewilligt.
Quarz-Staub schleift die Zähne ab
Der Zahnverschleiß mit Mustern winzigster Spuren auf abgenutzten Zahnoberflächen hilft Wissenschaftlern, die Ernährungsweise fossiler Säugetiere, einschließlich unserer menschlichen Vorfahren, besser zu verstehen. Mithilfe der Nanoforschung konnte ein internationales Forscherteam unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig jetzt einige der Gründe für den Zahnverschleiß aufdecken.
Forschungsprojekt zur Kolonisation der Karibik
Der Konstanzer Informatiker Prof. Dr. Ulrik Brandes erhält 2,4 Millionen Euro für Netzwerkforschung im Rahmen des niederländisch-deutschen Kooperationsprojekts "NEXUS 1492". Insgesamt stellt der Europäische Forschungsrat den vier beteiligten Gruppen von der Universität Leiden, der Freien Universität Amsterdam und der Universität Konstanz die maximal mögliche Fördersumme von 15 Millionen Euro zur Verfügung, um neues Licht auf die Kolonisation der Karibik zu werfen.
Die ältesten Holzbauwerke der Welt sind datiert
Ein Forschungsteam um Willy Tegel und Dr. Dietrich Hakelberg vom Institut für Waldwachstum der Universität Freiburg hat das Alter von vier Brunnen der frühesten mitteleuropäischen Ackerbaukultur mithilfe der Dendrochronologie oder Jahrringdatierung genau bestimmt.
Archäologische Forschungen in Katar
Im Rahmen der geplanten Großereignisse wie der Fußballweltmeisterschaft 2022 sind umfangreiche Großprojekte in Katar vorgesehen, die gravierende Eingriffen in den Naturraum zur Folge haben werden. Aus diesem Grunde hat die katarische Antikenbehörde (Qatar Museums Authority) damit begonnen, großflächig archäologische Prospektionen durchzuführen, um das kulturelle Erbe des Landes zu dokumentieren.
Ramses III. wurde wahrscheinlich ermordet
Das ägyptische Museum von Turin verwahrt einen Papyrus, der von einem der schaurigsten Verbrechen der altägyptischen Welt berichtet: Im königlichen Frauenhaus plant Mitte des 12. Jahrhunderts v. Chr. eine der Nebenfrauen des Pharaos, Teje, den Mord an ihrem Gatten, dem als göttlich geltenden König Ramses III.
Umfassende Studie zu den Nazca-Linien
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift »Antiquity« legen die britischen Archäologen Dr. Nicholas Saunders und Prof. Clive Ruggles einen neue Studie zu den Nazca-Linien in Peru vor.
Deutsche Digitale Bibliothek gestartet
Mit dem Ziel jedermann Zugang zum kulturellen und wissenschaftlichen Erbe Deutschlands zu eröffnen, ist die »Deutsche Digitale Bibliothek« (DDB) seit Ende November in einer Betaversion online. Die DDB sollen mittel- und langfristig alle deutschen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen samt ihrer digitalen Angebote miteinander vernetzen und in die europäische digitale Bibliothek »Europeana« integrieren.
2. Mitteldeutscher Archäologiepreis verliehen
Ehrung der Biologin Edith Schmidt für ihre richtungweisende Untersuchung der Käferreste aus dem Sarg der Königin Editha
Zum zweiten Mal wurde am 27. November 2012 der Mitteldeutsche Archäologiepreis vergeben. Die Auszeichnung für besonders herausragende Verdienste um die Archäologie Mitteldeutschlands ging an die Freiburger Diplombiologin Edith Schmidt für ihren Forschungsbeitrag »Käferreste aus dem Sarg der Editha: Schädlinge aus der Grablege von 946 und Laufkäfer aus der Umbettung von 1510«.
Die Justinianische Pest war wahrscheinlich eine Beulenpest-Epidemie
Zu diesem Ergebnis kommt ein Team um den Paläogenetiker Johannes Krause von der Universität Tübingen durch einen Vergleich von mittelalterlichen mit modernen Pesterregern rekonstruieren.
Neues Projekt zu den Handschriften des Claudius Ptolemaeus
Das "Ptolemäische Weltbild" prägte fast 1500 Jahre lang die Vorstellungen vom Kosmos. Grundlage der geozentrischen Sicht waren die astronomischen und astrologischen Werke des Claudius Ptolemaeus aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. Ein neues von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften betreutes Projekt widmet sich der Edition seiner Hauptwerke in arabischer und lateinischer Übersetzung.
Rekonstruiert und erprobt: Römische Feldgeschütze am Harzhorn
Römer und Germanen – am Harzhorn sind sie aufeinandergetroffen. Am heutigen Freitag (23. November) wurde eine historische Schlacht in der Nähe von Kalefeld (Landkreis Northeim) nachempfunden. Sechs Torsionsgeschütze, deren historische Vorbilder in der Zeit von 200 v. Chr. bis 400 n. Chr. auf den Schlachtfeldern eingesetzt wurden, feuerten ihre Salven in 100 Meter entfernte Ziele.






























