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Sie suchen Berichte über neue Entdeckungen und Forschungsergebnisse? Interessieren sich für Nachrichten aus den Universitäten, aktuellen Informationen zu Ausstellungen sowie Studium & Beruf? Dann sind Sie hier richtig!

Hier finden Sie aktuelle Kurznachrichten aus allen Bereichen der Archäologie. Zu einigen der hier aufgeführten Nachrichten stehen auch ausführlichere Berichte in unserer Rubrik Fundpunkt bereit.

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21.11.2014
Funde & Befunde
Neu entdeckter Steinblock im Steinbruch von Baalbek (rechte Bildhälfte). Foto © DAI

Der dickste Brocken der Antike liegt im Libanon

Libanesisch-deutsches Forscherteam entdeckt weltweit größten antiken Steinblock in Baalbek

Der monolithische Block im Steinbruch von Baalbek ist 19,60 m lang, 6 m breit und mindestens 5,5 m hoch. Sein Gewicht wird auf ca. 1.650 Tonnen geschätzt. Nun soll erforscht werden, warum der Steinblock nicht fertiggestellt wurde und im Steinbruch verblieb – und mit welchen Mitteln er überhaupt hätte transportiert werden können.

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21.11.2014
Funde & Befunde
Bei der Ausgrabung dieses jungsteinzeitlichen Friedhofs in Nubien (Sudan) entdeckten die Forscherinnen und Forscher Pflanzenpartikel, die sich im Labor als Spuren von angebautem Getreide herausstellten. Foto: © D. Usai/ S. Salvatori

Afrika: Frühe Vielfalt auf dem Speiseplan

Spuren von angebautem Getreide im Sudan schon vor 7.000 Jahren

Die Menschen in Ostafrika ernährten sich mehrere Jahrhunderte früher als bisher bekannt von angebautem Getreide. Einem Forschungsteam aus Barcelona, Treviso, London und Kiel gelang der Nachweis uralter Gerste- und Weizenreste in Grabbeigaben und Zähnen von zwei jungsteinzeitlichen Friedhöfen im Zentralsudan und Nubien. Die Ergebnisse der Analysen sind kürzlich im Fachjournal PLoS ONE (online) erschienen.

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21.11.2014
Forschung
Bohrkerne: Die Warven (Jahresschichten) sowie die dunklen Vulkanaschelagen sind deutlich zu erkennen. Foto: Thomas Litt/Uni Bonn

Klimakapriolen der letzten 600.000 Jahre

Wer in die Zukunft blicken will, muss über die Vergangenheit Bescheid wissen. Ein internationales Forscherkonsortium unter Federführung der Universität Bonn hat auf dem Grund des Van-Sees (Osttürkei) Ablagerungen erbohrt, die einzigartige Einblicke in die letzten 600.000 Jahre geben. Das Klima schlug auch in der Vergangenheit Kapriolen, und es kam zu zahlreichen Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

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21.11.2014
Forschung
Modell eines römischen Transportschiffes vom Alten Markt in Köln (Römisch-Germanisches Museum Köln; Foto: HOWI)

Forscher weisen römische Anlandestelle in Bonn nach

Die Römer nutzten eifrig die natürlichen Wasserwege, um möglichst einfach ihre Siedlungen mit Waren und Truppen zu versorgen. Wissenschaftler des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Schwerpunktprogramms "Häfen von der Römischen Kaiserzeit bis zum Mittelalter" legten nun erste Ergebnisse in Form eines Buchs vor.

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21.11.2014
Ausstellungen
Einige Objekte aus der neuen Ausstellung »Kulturfluss. Die Archäologie des mittleren Saaletals aus 150 Jahren Ur- und Frühgeschichtliche Sammlung der Universität Jena«. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

Standortvorteile seit 12.000 Jahren

Sucht man nach den Gründen dafür, warum sich bestimmte Regionen wirtschaftlich gut entwickeln, die Bevölkerung wächst und Wissenschaft und Kultur florieren, dann werden oft sogenannte positive Standortfaktoren herangeführt. Auch Jena kann sich darauf berufen – und zwar seit der Jungsteinzeit. Das beweist die ur- und frühgeschichtliche Archäologie der Friedrich-Schiller-Universität in ihrer neuen Ausstellung »Kulturfluss. Die Archäologie des mittleren Saaletals aus 150 Jahren Ur- und Frühgeschichtliche Sammlung der Universität Jena«. Ab dem 27. November präsentiert sie wichtige Zeugnisse aus der Frühzeit des Jenaer Stadtgebiets und weiht damit zugleich das neue Ausstellungskabinett im Universitätshauptgebäude ein.

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21.11.2014
Denkmalschutz
Die Schmutzkrusten und der Sandstein der Porta Nigra in Trier wurde analysiert. Foto © Institut für Steinkonservierung e. V.

Für Zukunft der Porta Nigra nicht schwarzsehen

Gipskrusten und Retusche schädigen Steinsubstanz

Bei einer Tagung im Kurfürstlichen Palais in Trier stellten Experten die Ergebnisse der von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Analyse der Schmutzkrusten und der Bausubstanz des ehemaligen römischen Stadttores von Augusta Treverorum vor.

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21.11.2014
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Die Grabstele nach der Reinigung. Foto: J. Stroszeck / DAI Athen

Attische Grabstele auf dem Kerameikos gefunden

Bei den derzeit laufenden Ausgrabungen des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) im Kerameikos von Athen wurde überraschend das Fragment einer klassischen Grabstele gefunden. Es war im Lauf der Jahrhunderte mehrfach wiederverwendet worden.

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20.11.2014
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Watenstedt. Die bronzezeitliche Burg mit Grabungsarbeiten in der Unterstadt. Foto: A. Grüttemann

Speiseplatz der Götter

3.000 Jahre alter skandinavischer Zeremonialort bei Watenstedt entdeckt

Bei Ausgrabungen an der Hünenburg bei Watenstedt im Landkreis Helmstedt fanden Archäologen der Universität Göttingen ein Feld von 450 Gargruben. Solche Gruben, in denen Speisen auf erhitzten Steinen gegart wurden, sind ansonsten weiter östlich und vor allem im skandinavischen Raum verbreitet. Sie liegen - wie in auch Watenstedt - in der Regel außerhalb der Siedlungsbereiche und werden mit rituellen Handlungen in Verbindung gebracht. Für eine skandinavische Herkunft der jungbronzezeitlichen Bewohner des Herrschaftssitzes am Nordrand des Harzes sprechen nach Ansicht der Forscher auch die hier gefundenen Bronzebecken samt passender Gießformfragmente, von denen Parallelen bisher nur aus Dänemark bekannt sind.

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18.11.2014
Personalia
Diane Scherzler M. A. und PD Dr. Frank Siegmund vom DGUF-Vorstand (Foto: Sven Evertz)

Neue DGUF-Vorsitzende und weitere personelle Veränderungen in der DGUF

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e. V. (DGUF) im Oktober 2014 in Berlin wurde Diane Scherzler M. A. zur neuen Vorsitzenden gewählt. Damit ist zum ersten Mal seit Gründung der DGUF vor 45 Jahren eine Frau Vorsitzende des Fachverbandes.

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14.11.2014
Tagungen

Kulturgut in Gefahr: Konferenz zu Raubgrabungen und illegalem Handel

Raubgrabungen, Plünderungen von Kulturerbestätten und der illegale Handel mit gestohlenen und unrechtmäßig ausgeführten Kulturgütern sind ein weltweites Problem. Der verbrecherische Handel mit Kulturgut steht an vorderer Stelle der weltweiten Kriminalitätsstatistik: neben Waffen- und Drogenhandel sowie der Cyberkriminalität. Bei einer internationalen Konferenz am 11. und 12. Dezember 2014 im Auswärtigen Amt in Berlin werden Experten darüber diskutieren, wie Politik, Wissenschaft und Kultureinrichtungen auf Raubgrabungen und den illegalen Handel mit Kulturgut besser reagieren können und welcher nationaler und internationaler Maßnahmen es dafür bedarf.

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14.11.2014
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Basaltstele mit unbekannter Götterdarstellung. Foto: Forschungsstelle Asia Minor

Einzigartiges römisches Relief entdeckt

Überreste aus 2.000 Jahren Kultgeschichte freigelegt

Altertumswissenschaftler des Exzellenzclusters »Religion und Politik« an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster finden nahe der antiken Stadt Doliche im Südosten der Türkei eine unbekannte Götterdarstellung.

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14.11.2014
Forschung
Ein Experte entnimmt der Koranhandschrift eine Probe für die Datierung. (Dr. Wilfried Lagler/Universitätsbibliothek Tübingen)

Tübinger Koranhandschrift älter als angenommen

Ein Pergament der Universitätsbibliothek Tübingen konnte dank naturwissenschaftlicher Methoden auf das 7. Jahrhundert zurückdatiert werden

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07.11.2014
Aus aller Welt
Vom 11. bis 14. November 2014 testen die Forscher des Fraunhofer IGD ihre 3D-Scanstrasse CultLab3D gemeinsam mit dem Museum für Naturkunde in Berlin. Ziel ist es, die Chancen und Herausforderungen einer schnellen und effizienten Digitalisierung von Natur- und Kulturgütern auszuloten. Im Bild ist die Scanstraße mit einer Replik der Nofretete zu sehen. Foto: © Fraunhofer IGD

Wie am Fließband: Neue Technik revolutioniert Digitalisierung musealer Objekte

3D-Scans von Kulturgütern vollautomatisch, kostengünstig und schnell

Die Objekte ihrer Sammlungen für Forschung und Öffentlichkeit zugänglich zu machen ist die zentrale Aufgabe von Museen. Doch nur selten erlauben die Räumlichkeiten eine umfassende Präsentation des kompletten Bestandes. Einen Ausweg aus diesem Dilemma würde die Digitalisierung der Objekte bieten, doch die ist teuer und vor allem zeitaufwendig. Eine neue Technik, die vom Fraunhofer IGD gemeinsam mit den Staatlichen Museen zu Berlin und dem Liebieghaus in Frankfurt entwickelt wurde, könnte das nun ändern: Mit einer rund sieben Meter langen »3D-Scanstraße« namens CultLab3D lassen sich Sammlungsobjekte in nur wenigen Minuten dreidimensional erfassen und aus den Daten authentische digitale Modelle erzeugen.

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07.11.2014
Forschung
Nachbau eines Steinofens vom Fundplatz Gönnersdorf in der neuen Dauerausstellung "MenschlICHes VERSTEHEN", MONREPOS (RGZM-Monrepos/Daniela Holst)

Energieeffizienz vor 16.000 Jahren

Archäologische Forschungen im Archäologischen Forschungszentrum MONREPOS in Neuwied belegen, dass die ältesten Heizöfen bereits vor 16.000 Jahren entwickelt wurden, um den knappen Brennstoff höchst ökonomisch zu verwerten.

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07.11.2014
Ausgrabungen
Südliches Fundament des neu entdeckten Tempels. Foto: Archäologisches Seminar der Martin-Luther Universität Halle

Lange gesuchter Tempel der Artemis in Didyma gefunden?

Archäologen des von der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste geförderten Forschungsprojektes »Kulte im Kult« haben im bekannten Orakelheiligtum des Apollon in Didyma (Türkei) das Fundament eines hellenistischen Tempels entdeckt. Die Forscherinnen und Forscher vermuten, den seit Jahrzehnten gesuchten Tempel der Artemis, der Zwillingsschwester Apollons, gefunden zu haben.

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07.11.2014
Personalia, Forschung
Dr. Andrea Picin forscht als Humboldt-Stipendiat an der Uni Jena über die Levallois-Technik, einer Technik zur Bearbeitung von Feuerstein, welche die Neandertaler vor 200.000 Jahren entwickelt haben. Foto: Anne Günther/FSU

Wie die Neandertaler sich dem Klima anpassten

Warum hat sich der Homo sapiens in der Evolution durchgesetzt und nicht der Neandertaler? Dieser Frage will der italienische Humboldt-Stipendiat Dr. Andrea Picin während seines Aufenthaltes als Gastwissenschaftler am Bereich Ur- und Frühgeschichte der Uni Jena in den folgenden zwei Jahren nachgehen.

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07.11.2014
Ausstellungen
Modell eines spätbronzezeitlichen Thera-Schiffes. Foto: Hubert Vögele, Institut für Klassische Archäologie der Universität Heidelberg

Seefahrt und maritimes Leben in der ägäischen Bronzezeit

Am 5. November eröffnete das Römisch-Germanische Zentralmuseum (RGZM) die Sonderausstellung »Inseln der Winde. Die maritime Kultur der bronzezeitlichen Ägäis«. Die Schau schildert das maritime Leben der ägäischen Inseln in der Bronzezeit (3. und 2. Jahrtausend v. Chr.) und beleuchtet dabei den Lebensraum der Bewohner, den Schiffbau und das logistische Umfeld der Schifffahrt. Sie basiert auf Ergebnissen eines gleichnamigen Forschungsprojektes der Universität Heidelberg und wird bis zum 8. Februar im Museum für Antike Schiffahrt des RGZM in Mainz zu sehen sein.

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07.11.2014
Veranstaltungen

Das Gilgamesch-Epos im Theater

Eines der wohl berühmtesten Textzeugnisse des Alten Orients beschäftigt die Wissenschaft ebenso wie das Theater: In mesopotamischer Keilschrift aufgezeichnet, schildert das Gilgamesch-Epos die kühnen Abenteuer des sagenhaften Königs von Uruk. Eine Neuübersetzung des mehr als 3.000 Jahre alten Textes durch den Heidelberger Assyriologen Prof. Dr. Stefan M. Maul bildet die Grundlage für eine Inszenierung, die der Regisseur Hansgünther Heyme am Theater im Pfalzbau Ludwigshafen realisiert hat.

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31.10.2014
Ausstellungen
Plakat zur Ausstellung »Mythos Hammaburg«

Mythos Hammaburg- Archäologische Entdeckungen zu den Anfängen Hamburgs

Neue Ausstellung im Archäologischen Museum Hamburg

Die Hammaburg - Keimzelle und Namensgeberin der Stadt Hamburg – wird seit Jahrhunderten auf dem Domplatz im Herzen Hamburgs vermutet. Die spannende Suche nach der historischen Hammaburg ist dabei fast zum Mythos geworden. In der Ausstellung »Mythos Hammaburg – Archäologische Entdeckungen zu den Anfängen Hamburg« verknüpft das Archäologische Museum Hamburg erstmals historische Überlieferungen mit brandaktuellen archäologischen Grabungsergebnissen.

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31.10.2014
Ausstellungen
Die Eiszeitjäger von Oberkassel (Lebensbild). ©Karol Schauer

Eiszeitjäger – Leben im Paradies. Europa vor 15.000 Jahren

In seiner Jubiläumsausstellung präsentiert das LVR-LandesMuseum Bonn den Lebensalltag während der letzten Eiszeit in Europa

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31.10.2014
Ausgrabungen
Steinpflaster am Rand der Siedlung mit vermutlichem Brunnen. Foto: K. Bentele © LDA Sachsen-Anhalt

Die mittelalterliche Wüstung Krakau bei Peißen

Am Dienstag, den 28.10. stellte das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt weitere Ergebnisse der aktuellen archäologischen Ausgrabungen an der künftigen Erdgastrasse zwischen Peißen und Bobbau vor.

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30.10.2014
Funde & Befunde
Diese Figur wurde jetzt dem bolivianischen Nationalmuseum für Archäologie übergeben: Steinfigur aus Tiwanaku im Pukara-Stil, 200 v. Chr. bis 200 n. Chr. © Bernisches Historisches Museum, Bern. Foto Christine Moor

»Ekeko«-Figur zurück in Bolivien

Das Bernische Historische Museum hat dem bolivianischen Nationalmuseum für Archäologie in La Paz eine Steinfigur übergeben, die als eines der besterhaltenen und schönsten Zeugnisse der Pukara-Kultur gilt. Diese ist somit ab sofort in Bolivien einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Die beiden Museen haben in Bezug auf die Figur eine Zusammenarbeit in den Bereichen Konservierung, Forschung und Vermittlung vereinbart.

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30.10.2014
Ausgrabungen
Die Grabungsflächen westlich des Osterbönenener Weges sind mittlerweile bereits vollständig untersucht. (Foto: Fa. Archaeonet)

LWL untersucht in Hamm Siedlungsfläche der Eisenzeit

An vielen Orten in Westfalen sind die Spuren der vorrömischen Eisenzeit ab 800 vor Chr. bisher nur vereinzelt im Boden sichtbar geworden. Jetzt können die Wissenschaftler der LWL-Archäologie für Westfalen (LWL) in Hamm auf Grund eines Bauvorhabens erstmals großflächig und zusammenhängend die Siedlungskultur dieser Zeit erforschen.

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30.10.2014
Personalia
Prof. Dr. Katerina Harvati (Foto: Friedhelm Albrecht/Universität Tübingen)

Landesforschungspreis für Katerina Harvati

Das Land Baden-Württemberg zeichnet die Tübinger Paläoanthropologin vom Senckenberg Center for Human Evolution and Palaeoenvironment für ihre Grundlagenforschung aus.

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28.10.2014
Forschung
Auch während der Nacht wurde der rekonstruierte Mayener Töpferofen aus der Zeit um 500 weiter befeuert. Die Schutzbekleidung des Töpfermeisters gibt eine Vorstellung von der Hitzeentwicklung. (Foto: Erica Hanning/RGZM)

Großprojekt zu Brenntechnik in Spätantike und Mittelalter

Der Landkreis Mayen-Koblenz, die Stadt Mayen und das Römisch-Germanische Zentralmuseum (RGZM) haben Grund zur Freude: Der Start des ersten Großprojektes in dem von ihnen geförderten Labor für Experimentelle Archäologie (LEA) in Mayen ist geglückt.

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28.10.2014
Ausstellungen

Gemeinsame Ausstellung der fünf archäologischen Fächer in Frankfurt

"Vom Objekt zur Kulturgeschichte. Wie Archäologen arbeiten" – unter diesem Titel haben die fünf archäologischen Fächer an der Goethe-Universität Frankfurt eine Ausstellung konzipiert, die jetzt eröffnet wurde und bis zum 31. März 2015 zu sehen ist. Hier sollen die Besucher erfahren, wie Archäologen vom Objekt ausgehend mit Hilfe unterschiedlicher Methoden zur Erkenntnis gelangen.

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24.10.2014
Funde & Befunde, Forschung, Veröffentlichungen
Die Untersuchungsergebnisse sind im soeben erschienenen Tagungsband zum 6. Mitteldeutschen Archäologentag publiziert. Bild: LDA Sachsen-Anhalt

Goldfund von Bernstorf stammt wohl doch nicht aus der Bronzezeit

Neue Materialanalysen zeigen, dass es sich um modernes Gold handelt

Als im Jahr 1998 im Umfeld der mittelbronzezeitlichen Befestigungsanlage im bayerischen Bernstorf mehrere Gold- und Bernsteinobjekte gefunden wurden, sorgte das für jede Menge Gesprächsstoff. Rätselhafte, anscheinend der mykenischen Linearschrift B zuzuordnende Zeichen auf den Bernsteinobjekten und erste Materialanalysen des Goldes, die Ähnlichkeiten mit Funden aus dem Grab des ägyptischen Pharaos Echnaton zeigten, wurden als Beleg für Handelsbeziehungen zwischen Bayern und dem Mittelmeerraum während der Bronzezeit gewertet. Die Ergebnisse neuer Materialanalysen, die am gestrigen Donnerstag in einem neu erschienenen Tagungsband vorgelegt wurden, zeigen nun allerdings, dass das Gold einen Reinheitsgrad von 99,99% aufweist - und demnach mit modernen Verfahren hergestellt worden sein muss. Auch die Echtheit der Bernsteinfunde wird nun in Zweifel gezogen.

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24.10.2014
Ausgrabungen
Zum Trocknen ausgelegte Scherben. (Foto: Universität Göttingen)

Göttinger Wissenschaftler erforschen Umland der historischen Stadt Kamarina

Wissenschaftler der Klassischen Archäologie, der Ur- und Frühgeschichte und der Geografie der Universität Göttingen erforschen das Umland der sizilianischen Stadt Kamarina. Dabei haben sie unter anderem Heiligtümer und Opferstätten sowie korinthische Keramik aus der ersten Phase der Stadtgründung gefunden.

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24.10.2014
Forschung
Auf der Übersichtskarte sind die Fundorte von Fossilien aus dem Pleistozän dargestellt, deren Zellkern-DNA bereits publiziert wurde (orange: Neandertaler, blau: Denisova-Mensch, grün: Moderner Mensch (MPI für evolutionäre Anthropologie/ Bence Viola)

Erbgut des bisher ältesten modernen Menschen entschlüsselt

Forscher entdecken Anteile von Neandertaler-DNA im Erbgut eines 45.000 Jahre alten modernen Menschen aus Sibirien

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24.10.2014
Ausgrabungen
Kurt Rademaker (links) und Peter Leach (rechts) bei Radarmessungen auf dem Andenplateau. Im Hintergrund der Berg Nevado Solimana (6095 m). (Foto: Uni Tübingen)

Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt

Tübinger Archäologen erforschen extreme Lebensbedingungen der frühen Südamerikaner

In den südlichen Anden Perus hat ein Archäologenteam unter der Beteiligung von Forschern der Universität Tübingen und dem Senckenberg Center for Human Evolution and Paleoenvironment (HEP) die höchstgelegenen menschlichen Eiszeitsiedlungen der Welt entdeckt.

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