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Sie suchen Berichte über neue Entdeckungen und Forschungsergebnisse? Interessieren sich für Nachrichten aus den Universitäten, aktuellen Informationen zu Ausstellungen sowie Studium & Beruf? Dann sind Sie hier richtig!

Hier finden Sie aktuelle Kurznachrichten aus allen Bereichen der Archäologie. Zu einigen der hier aufgeführten Nachrichten stehen auch ausführlichere Berichte in unserer Rubrik Fundpunkt bereit.

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29.04.2016
Denkmalschutz
Der Baal-Shamin-Tempel von Palmyra im Jahr 2010 (Foto: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Bgag?uselang=de">Bernard Gagnon</a>, <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Commons:GNU_Free_Documentation_License,_version_1.2">GFDL</a>)

UNESCO-Experten begutachten Zerstörungen in Palmyra

Vom 24. bis 26. April hat ein UNESCO-Expertenteam Schäden an der Welterbestätte Palmyra untersucht. Vorläufige Ergebnisse der Untersuchung wurden jetzt in Paris vorgestellt.

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29.04.2016
Ausgrabungen
Reste der Klostermauern konnten die LWL-Archäologen dokumentieren - jenes Klosters, in dem auch Anna Katharina von Emmerick lebte. (Foto: LWL/Gerard Jentgens & Partner Archäologie)

Andachtsbilder und Alltagsbegleiter

Ausgrabungen geben Einblick in das Klosterleben in Dülmen

Zeugnisse des klösterlichen Lebens sind jetzt bei Ausgrabungen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Dülmen zum Vorschein gekommen. Wo im Osten der Stadt ein Parkplatz entstehen soll, stand bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts das Kloster Agnetenberg. Insbesondere die archäologischen Funde des späten 15. und 16. Jahrhunderts geben einen Eindruck vom geistlichen Alltag, der auch die seliggesprochene Mystikerin Anna Katharina Emmerick hier bis 1812 geprägt hat.

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29.04.2016
Veranstaltungen, Denkmalschutz
Gründungsmitglieder des Archaeological Heritage Network (Andreas Paasch/DAI)

"Stunde Null": Gründung des Archaeological Heritage Network

Der Jahresempfang des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) am vergangenen Mittwoch, 27. April 2016, in Berlin war in diesem Jahr in Anwesenheit von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier zugleich Startpunkt des Projekts "Stunde Null - Eine Zukunft für die Zeit nach der Krise“ und Gründung des Archaeological Heritage Network.

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29.04.2016
Forschung
Grabstein aus Nickenich bei Mayen (etwa 50 n. Chr.): Das Relief zeigt einen Sklavenhändler, der zwei Sklaven an einer Kette führt, um sie zu verkaufen. Es ist im LVR-Landesmuseum in Bonn zu sehen. (Foto: LVR-Landesmuseum Bonn)

65 Jahre Forschung zur antiken Sklaverei

Die Leistungen der klassischen Antike wären nicht denkbar gewesen ohne die Versklavung von Menschen. Seit 65 Jahren wurde dieses Phänomen an der Mainzer Akademie der Wissenschaften untersucht. Der Althistoriker Prof. Dr. Winfried Schmitz von der Universität Bonn hat das großangelegte Projekt in den vergangenen fünf Jahren geleitet. Jetzt ist es abgeschlossen.

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29.04.2016
Forschung, Veröffentlichungen
An beiden Enden des Oberschenkelknochens eines 500.000 Jahre alten Homininen aus Marokko befinden sich Beißspuren, die von Fleischfressern stammen, wahrscheinlich von Hyänen. © MPI f. evolutionäre Anthropologie

Frühmenschen bei Raubtieren auf dem Speiseplan

Zahnspuren auf einem 500.000 Jahre alten Oberschenkelknochen aus Marokko deuten darauf hin, dass große Raubtiere einst Menschen jagten oder deren Aas verspeisten

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29.04.2016
Forschung, Veröffentlichungen
Die Dental Microwear Texture Analysis – die Zahnabnutzungsanalyse, die in der Studie verwendet wurde –, umfasst die Untersuchung und Analyse von winzigen Abnutzungsspuren auf der Zahnoberfläche im Größenbereich unter einem Mikrometer. Abbildung: Sireen El Zaatari

Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien

Unterschiede in den Abnutzungsspuren fossiler Backenzähne von Neandertalern und jungpaläolithischen Homo sapiens sapiens deuten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien der beiden Menschenarten hin. Eine neue Studie zeigt auch die Anpassungsfähigkeit der Neandertaler an unterschiedliche Umweltbedingungen im Verlauf von mehreren hunderttausend Jahren.

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22.04.2016
Veröffentlichungen, Forschung
Simulierte Sommerdurchschnittstemperaturen im Jahr 536 n. Chr. als Folge der Aerosol-Wolke rekonstruiert nach zeitgenössischen Berichten und Daten aus Eisbohrkernen. Grafik: Matt Toohey, GEOMAR

Zwei Vulkane lösen spätantike Krisen aus

Baumringe und zeitgenössische Chroniken zeugen von klimatischen Veränderungen und damit einhergehenden gesellschaftlichen Krisen in den Jahren ab 536 n. Chr. Neue Daten aus Eisbohrkernen legen den Schluss nahe, dass zwei große Vulkanausbrüche die Ursache waren. Ein Team von Klimaforschern unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und der Universität Oslo haben die Auswirkungen in einem Klima-Aerosol-Modell rekonstruiert. Wie sie jetzt in der Fachzeitschrift Climatic Change und auf der Jahrestagung der EGU in Wien voröffentlichen, handelte es sich bei der Doppeleruption um den stärksten vulkanischen Klimaeinfluss der vergangenen eineinhalb Jahrtausende.

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22.04.2016
Ausgrabungen
Beengt ging es bei den Untersuchungen im Stolleninneren zu. Zusätzlich wusste das Archäologenteam nicht, was am Ende der Dunkelheit zu erwarten war. (Foto: LWL/Zeiler)

Einstieg in stockdunkle Tiefen

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben in Schwelm (Ennepe-Ruhr-Kreis) einen bisher unbekannten Stollengang entdeckt. Bei Tiefbauarbeiten im Baugebiet Winterberg war überraschend der Zugang zu dem Stollengang unter der Baggerschaufel aufgetaucht.

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22.04.2016
Denkmalschutz
Der Harishankara-Tempel am 5. Mai 2015, nach den Erdbeben in Nepal: Sicherung der Einzelteile. Foto: Rohit Ranjitkar

Zerbrechliches Erbe: Nepal ein Jahr nach den Erdbeben

Zwei schwere Erdbeben trafen Nepal am 25. April und 12. Mai 2015. Tausende Menschen kamen ums Leben. Viele historisch bedeutende Tempel, Klöster und Palastanlagen wurden ganz oder teilweise zerstört. Unmittelbar danach schlossen sich das Auswärtige Amt und die Gerda Henkel Stiftung zu einer gemeinsamen Initiative zusammen, um den Erhalt bzw. Wiederaufbau des Kulturerbes in Nepal zu unterstützen. Ein Jahr nach den Erdbeben zogen die Kooperationspartner in Düsseldorf eine erste Bilanz.

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22.04.2016
Ausstellungen
Der Künstler Gary Staab modelliert die Kopie nach (&copy; BSquared Media)

Ötzi in Kopie

Am vergangenen Mittwoch stellte das Südtiroler Archäologiemuseum (SAM) eine Kopie von Ötzis mumifiziertem Körper vor. Museumsdirektorin Angelika Fleckinger erläuterte, wie die Figur in einem mehrstufigen Prozess hergestellt und von dem bekannten US-Paläokünstler Gary Staab bearbeitet wurde. Die Mumienkopie ist für eine neue Wanderausstellung zum Thema "Mann aus dem Eis" vorgesehen, die ab 2017 durch USA und Kanada touren wird.

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22.04.2016
Forschung

Positive Bewertung des Zentrums für Baltische und Skandinavische Archäologie durch den Wissenschaftsrat

Der Wissenschaftsrat hat sich für die Aufnahme von fünf geistes- und sozialwissenschaftlichen Instituten in die Leibniz-Gemeinschaft ausgesprochen. Darunter ist auch das Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie in Schleswig.

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22.04.2016
Veranstaltungen

Fortbildung für ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger in Thüringen

Am 16. und 17. April 2016 lud das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) zu einer Weiterbildungsveranstaltung der ehrenamtlichen Denkmalpfleger Thüringens nach Mühlhausen, zu der 120 Teilnehmer erschienen.

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15.04.2016
Forschung
Andreas Pastoors bei der Aufnahme der vermeintlichen Gravuren in der Mäanderhöhle mit einem 3D-Scanner. Foto: Karina Rottner.

»Höhlenbilder« nicht von Menschenhand

Die Mäanderhöhle bei Bamberg galt bisher als eine archäologische Sensation. Ihre steinzeitlichen Höhlenbildnisse gehören nach bisheriger Annahme zu den ältesten in Deutschland. Julia Blumenröther konnte in ihrer Masterarbeit am Institut für Ur- und Frühgeschichtliche der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) jedoch nachweisen, dass es sich bei den im Jahr 2005 entdeckten Ritzungen im Inneren der Höhle nicht, wie noch einige Jahre zuvor behauptet, um von Menschen eingravierte Fruchtbarkeitsdarstellungen handelt. Vielmehr seien diese Linien auf natürliche Weise entstanden.

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15.04.2016
Forschung
Eines der ca. 50.000 Pitoti. Foto: Markus Seidl / FH St. Pölten

Von der Archäologie zur Industrie

Analyse von Oberflächen als Beispiel für Wissenstransfer

Das EU-Projekt »3D-Pitoti« untersuchte in Norditalien prähistorische Felsgravuren mit moderner Medientechnik. Dabei wurden Verfahren für 3D-Scans und die automatische Analyse der Daten weiterentwickelt. Diese Techniken könnten in Zukunft auch in der Industrie eingesetzt werden.

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15.04.2016
Ausgrabungen
Ausgrabung in der mittelalterlichen Stadt Freiburg.  Foto: Landesamt für Denkmalpflege

Ausgrabungen im Zentrum der mittelalterlichen Stadt Freiburg

Durch den Neubau eines Büro- und Geschäftshauses im Zentrum der mittelalterlichen Stadt Freiburg werden derzeit baubegleitende archäologische Maßnahmen notwendig. Experten des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart sind derzeit unter der Leitung von Archäologe Dr. Bertram Jenisch vor Ort, um wissenschaftlich relevante Funde zu dokumentieren.

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15.04.2016
Ausgrabungen
Schon in der Bronzezeit besiedelt: Die Festung Königstein in Sachsen. Bild: Postkartenausschnitt, um 1900

3.000 Jahre alte Besiedlungsspuren auf der Festung Königstein entdeckt

»Unscheinbare Sensation«

Bei den seit Ende März laufenden Ausgrabungen auf der Festung Königstein im Elbsandsteingebirge entdeckten Archäologen des Landesamts für Archäologie Sachsen eine Abfallgrube aus der Bronzezeit und konnten damit erstmals eine vorgeschichtliche Besiedlung des Tafelberges nachweisen.

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15.04.2016
Aus aller Welt
Auszeichnung für das Projekt Inscriptiones Graecae

Inscriptiones Graecae erhält höchste griechisches Wissenschaftsauszeichnung

Die Akademie von Athen hat an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften angesiedelten Projekt »Inscriptiones Graecae« ihren Preis für Exzellenz in der Wissenschaft verliehen und würdigte damit dessen Arbeit auf dem Feld der griechischen Epigraphik.

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15.04.2016
Ausstellungen
Simulation der zukünftigen Museumsinsel Berlin: James-Simon-Galerie und Neues Museum, Blick von Süden über Kupfergraben und Eiserne Brücke (© SPK / ART+COM, 2015)

Richtfest auf der Museumsinsel: Die James-Simon-Galerie erhält Konturen

In Anwesenheit von Bundesbauministerin Barbara Hendricks, Kulturstaatsministerin Monika Grütters, der Präsidentin des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Petra Wesseler (BBR), dem Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK), Hermann Parzinger, sowie den Architekten David Chipperfield und Alexander Schwarz von David Chipperfield Architects Berlin wurde am vergangenen Mittwoch, dem 13.4.2016, der Richtkranz feierlich über der James-Simon-Galerie, dem neuen Eingangsgebäude der Museumsinsel Berlin, aufgezogen.

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08.04.2016
Forschung, Veröffentlichungen
Tötung eines menschlichen Opfers. Gemälde von Jacques Arago, 1819. Coloriert durch Joseph Watts. University of Auckland

Die dunkle Seite der Religion - Wie Menschenopfer halfen, hierarchische Gesellschaften aufzubauen

Rituelle Menschenopfer spielten eine wichtige Rolle beim Aufbau hierarchischer Gesellschaften. Denn sie trugen entscheidend dazu bei, dass die sozialen Eliten ihre Macht über die unteren sozialen Schichten festigen und weiter ausbauen konnten. Das zeigt eine neue in Nature veröffentlichte Studie. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena, der Universität Auckland und der Viktoria Universität Wellington untersuchten dabei den Zusammenhang zwischen der Tötung von Menschen und wie ungleich oder hierarchisch eine Gesellschaft strukturiert war.

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08.04.2016
Einer der Tiegel (12. Jh.), die als Zeugnisse einer Metall- oder Edelmetallwerkstatt in Hausdülmen gefunden wurden. Die dunklen Fragmente sind Überreste von Gussformen. Foto: LWL/Brentführer

Metallwerkstatt, Stadtbefestigung, Knochenschnitzereien: Dülmen sorgt für weitere archäologische Überraschungen

Durch die Entdeckung der bislang ältesten nachgewiesenen Glockengussgrube Deutschlands hat die Stadt Dülmen unter Archäologen bereits für Aufmerksamkeit gesorgt. Weitere Baumaßnahmen ermöglichten den Fachleuten des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) jetzt Einblicke in die mittelalterliche Geschichte der Stadt.

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08.04.2016
Ausgrabungen
Die Archäologen bei der Arbeit unmittelbar am Sackturm in Warburg. Foto: LWL/Thede

In Warburg öffnete sich ein Zeitfenster der Stadtbefestigung

Teil der Zwingermauer am Sackturm wurde abgebrochen

In die mittelalterliche Bausubstanz der Stadt Warburg konnten jetzt die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) blicken. Zwar öffnete sich lediglich ein zehn Meter langer und 1,30 Meter breiter Abschnitt, das Zeitfenster reichte jedoch bis ins 14. Jahrhundert hinein.

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08.04.2016
Ausgrabungen
Das Grabungsteam bei der Arbeit: Vermessung der geschichteten Ziegel aus der letzten Produktion, im Vordergrund die Standspuren von Pfosten. Foto: LWL/Grünewald

Ausgrabung im Vorfeld der Ortsumgehung in Nottuln ist beendet

LWL-Archäologen wollen Ziegelbrennofen virtuell am Computer nachbauen

In manchen Ziegeln sind noch die Fingerabdrücke der Menschen erhalten, die sie hier vor dem Jahr 1826 aus tonhaltigem Lehm formten, im Brennofen stapelten und brannten. Es ist vor allem aber der gute Erhaltungszustand der Ziegelei in Nottuln, der die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) nach Abschluss der Ausgrabungen begeistert.

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08.04.2016
Funde & Befunde
Rekonstruktion der in Carnuntum entdeckten Lagers für die Leibgarde des Statthalters. Bild © 7reasons / IKAnt / LBI ArchPro

Die Garde des Statthalters – Sensationsfund in Carnuntum

Bei der Auswertung der geophysikalischen Messungen im Gebiet der ehemaligen römischen Stadt Carnuntum in Niederösterreich konnten Wissenschaftler des Ludwig Boltzmann Instituts die unmittelbar an den Statthalterpalast angrenzenden Quartiere der Leibgarde des Statthalters identifizieren - der bislang einzige in dieser Eindeutigkeit und Dimension nachweisbare derartige Fund im gesamten Gebiet des ehemaligen Imperium Romanum.

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08.04.2016
Ausgrabungen
Die Ausgrabungen auf dem Stendaler Marktplatz. Foto: Manfred Böhme, © Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt

Mittelalterliche Markthallen der Hansestadt Stendal ausgegraben

Im Zuge des Ausbaus der Straße »Am Kornmarkt« führte das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt von Juli bis November 2015 Ausgrabungen durch, die seit März 2016 auf dem angrenzenden Stendaler Marktplatz fortgesetzt werden. In den ersten vier Wochen der diesjährigen Grabungstätigkeit im Vorfeld der Neugestaltung des Platzes kamen zahlreiche Befunde zutage, die neue Erkenntnisse zur Stadtgeschichte Stendals zulassen.

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05.04.2016
Veranstaltungen
Bei der an die Konferenz anschließenden Exkursion besuchten die Teilnehmer u.a. die römische Kalkbrennerei in Bad Münstereifel-Iversheim. Foto: Eugen Rung, LVR-ABR

Konferenz »Roman Networks in the West« mit internationalen Gästen

Mehr als 130 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus fünf Ländern versammelten sich vom 10. bis 12. März 2016 im LVR-Freilichtmuseum Kommern zur internationalen Konferenz »Roman Networks in the West - Approaches and Perspectives in Roman Archaeology between Moselle, Meuse and Rhine«.

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28.03.2016
Forschung, Aus aller Welt, Denkmalschutz
Punktwolkenansicht des Gareus-Tempels, erstellt durch die Firma bgis Kreative Ingenieure GmbH. Bild: Th. Knepper, © DAI Orient-Abteilung

Deutsche forschen wieder in Uruk

Nach 14 Jahren beginnt das Deutsche Archäologische Institut wieder mit umfangreicheren Feldforschungen im Südirak

Ein internationales Team unter Leitung von Margarete van Ess (Leiterin der DAI-Außenstelle Bagdad) führte einen archäologischen Umlandsurvey sowie Voruntersuchungen für Konservierungsarbeiten durch.

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18.03.2016
Forschung

Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei

Umweltanpassungen in den Genen der Europäer stammen eher von Jägern als von Bauern

Moderne Menschen haben sich im Laufe von vielen Tausend Jahren an ihre Umwelt angepasst. Doch wie genau verschiedene Varianten des Erbguts zu dieser Anpassung beigetragen haben, war lange umstritten. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben nun das Erbgut von Menschen analysiert, die vor 45.000 bis 7.000 Jahren gelebt haben.

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18.03.2016
Forschung
Die Bale Mountains in Äthiopien. Haben hier bereits im Quartär Menschen vor dem Klimawandel Zuflucht gesucht= Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/myneur/" target="_blank">Indrik myneur</a>, Lizenz: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/legalcode" target="_blank">Creative Commons CC-by-sa-2.0 de</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de" target="_blank">Kurzfassung</a>). Die Originaldatei ist <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bale_Mountns.jpg" target="_blank">hier</a> zu finden.

Wenn Klimawandel zur Migration führt

Sind bereits in der Mittleren Steinzeit Menschen im Gebiet des heutigen Äthiopien vor dem quartärzeitlichen Klimawandel in die kühleren Klimazonen der Berge geflüchtetet? Das ist eine der zentralen Fragen, die ein neuer Forschungsverbund mit einem multidisziplinären Ansatz geografischer, geochemischer, archäologischer, ökologischer und biologischer Methoden klären möchte. Ziel ist die Rekonhstruktion des Ökosystems der äthiopischen Bale Mountains und die Identifizierung anthropogener Prozesse, die die Evolution dieses Ökosystems mit geformt haben könnten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Vorhaben mit 2,5 Millionen Euro.

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18.03.2016
Forschung
Die Homininen aus Sima de los Huesos lebten vor ungefähr 400.000 Jahren während des Mittleren Pleistozäns. (© Kennis & Kennis Madrid Scientific Films)

Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien

Erbgut von Hominiden aus der Fundstätte Sima de los Huesos belegt Verwandtschaft mit Neandertalern

Frühere Untersuchungen des mütterlich vererbten mitochondrialen Genoms eines Hominiden aus der "Knochengrube" Sima de los Huesos aus dem Jahre 2013 hatten ergeben, dass die Mitochondriengenome dieser Frühmenschen entfernt mit denen der Denisova-Menschen verwandt waren, ausgestorbenen Verwandten des Neandertalers aus Asien. Dieses Ergebnis überraschte, denn äußerlich weisen die Fossilien einige Neandertaler-Merkmale auf. Um die Verwandtschaftsverhältnisse näher zu beleuchten, sequenzierten Forscher des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig nun Erbgut aus dem Zellkern dieser Fossilien – eine technische Herausforderung, denn von der extrem alten DNA waren nur noch sehr kurze Fragmente übrig. Die Ergebnisse zeigen, dass die Sima-Hominiden frühe Neandertaler waren.

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18.03.2016
Universität, Forschung

ERC Starting Grants für Projekte an der Universität München

Der Europäische Forschungsrat fördert fünf Nachwuchsforscherinnen und -forscher an der Ludwig-Maximilians-Universität in München (LMU) mit jeweils einem der begehrten Starting-Grants. Darunter ist auch ein archäologisches Projekt.

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