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Sie suchen Berichte über neue Entdeckungen und Forschungsergebnisse? Interessieren sich für Nachrichten aus den Universitäten, aktuellen Informationen zu Ausstellungen sowie Studium & Beruf? Dann sind Sie hier richtig!

Hier finden Sie aktuelle Kurznachrichten aus allen Bereichen der Archäologie. Zu einigen der hier aufgeführten Nachrichten stehen auch ausführlichere Berichte in unserer Rubrik Fundpunkt bereit.

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27.02.2015
Ausstellungen

Skulpturhalle Basel soll geschlossen werden

Die Basler Skulpturhalle beherbergt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen von Gipsabgüssen antiker Skulpturen. Im Zuge von Sparmaßnahmen des Basler Regierungsrates soll das Haus im Jahr 2017 geschlossen und die Sammlung magaziniert werden. Der Direktor des Antikenmuseums schließt Entlassungen infolge der Kürzungen nicht aus und die Schweizer Arbeitsgemeinschaft für Klassische Archäologie will mit einer Online-Petition die Schließung verhindern.

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27.02.2015
Forschung
Karte mit 7711 Pest-Ausbrüchen, die sich zwischen 1347 und 1900 in Europa ereigneten. Die Daten basieren auf einer im Jahr 1976 veröffentlichten Publikation. (Grafik: Christian Ginzler, WSL)

Der Schwarze Tod kam über die Hafenstädte nach Europa

Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Universität Oslo und der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL konnten erstmals zeigen, dass klimatisch gesteuerte Pestausbrüche in Asien während mehrerer Jahrhunderte wiederholt die südeuropäischen Hafenstädte erreichten.

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27.02.2015
Personalia
Dr. Jürgen Seeher bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Foto: Deutsches Generalkonsulat Istanbul

Ein Leben für die türkische Archäologie

Deutscher Archäologie Dr. Jürgen Seeher für seine Verdienste um die Archäologie in der Türkei mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt

Am 20. Februar wurde Dr. Jürgen Seeher in einer feierlichen Zeremonie in der Residenz des Deutschen Generalkonsulats in Istanbul das Bundesverdienstkreuz am Bande für seine Verdienste um die deutsche archäologische Forschung in der Türkei durch die Generalkonsulin Jutta Wolke verliehen.

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27.02.2015
Forschung
Das Forschungsteam bespricht den Einfluss der niedrigen Temperaturen auf die Bildung von Höhlensinter während des Hochglazials (Sieben Hengste, Schweiz). (Foto: R. Shone)

Südströmung brachte eiszeitlichen Niederschlag

Die Niederschläge, die zur Vereisung der Alpen im letzten glazialen Maximum geführt haben, strömten von Süden über die Alpen. Marc Luetscher, Paläoklimatologe an der Uni Innsbruck und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, konnte diese Südverschiebung erstmals durch die Analyse von Tropfsteinen aus den Schweizer Westalpen belegen und präsentiert seine Ergebnisse in der Fachzeitschrift Nature Communications.

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27.02.2015
Veröffentlichungen

Datenbank der Taten deutscher Herrscher im Mittelalter wird weiter gefördert

Das deutsche Mittelalter in digitaler Form zusammenzufassen und die Ergebnisse frei zugänglich zu machen, das ist die Mission der "Regesta Imperii". Im Rahmen der Weiterförderung des Forschungsverbundes wird am Lehrstuhl für die Geschichte des Frühmittelalters von Prof. Dr. Gerhard Lubich die Arbeitsstelle der "Regesta Imperii" neu ausgerichtet. In den kommenden 18 Jahren bereiten an der RUB angesiedelte Forscher die Geschichte der salischen Herrscher auf und pflegen sie in eine Datenbank ein.

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20.02.2015
Personalia
Amani Ghanem erhielt den Bundesverdienstorden. Foto: © DAI Kairo

DAI-Mitarbeiterin der Abteilung Kairo erhält Bundesverdienstkreuz

Amani Ghanem war über lange Jahre eine "Institution" am Deutschen Archäologischen Institut Kairo.

Für Generationen von ägyptischen und deutschen Wissenschaftlern, Studenten und Gästen des Instituts war sie nicht nur eine immense Hilfe bei der Erledigung von teilweise sehr komplexen administrativen und technischen Vorgängen im Umgang mit Behörden. Manch eine der offiziellen Arbeitsgenehmigungen für die institutsinternen, aber auch andere archäologischen Unternehmungen in Ägypten wären ohne ihre Mithilfe nicht oder nur verspätet erteilt worden.

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20.02.2015
Ausstellungen
Kernstück des neuen Abschnitts: Das Frauengrab von Profen. Foto: G. Preuß / R. Ulbrich © LDA Sachsen-Anhalt

Die Erfindung der Germanen

Landesmuseum für Vorgeschichte Halle präsentiert neuen Abschnitt der Dauerausstellung

Am Donnerstag wurde der Abschnitt zur frühen römischen Kaiserzeit im Landesmuseum feierlich durch den Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt, Stephan Dorgerloh, eröffnet. In dem neuen Raum »Die Erfindung der Germanen« werden die ersten beiden nachchristlichen Jahrhunderte thematisiert – eine Zeit, die vom Aufeinandertreffen des römischen Weltreichs mit den Stämmen im freien Germanien geprägt war.

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13.02.2015
Forschung
Mit viel Fingerspitzengefühl birgt Natascha Sojc ein fragiles Fundstück. Foto © Natascha Sojc

Agrigent oder: Multikulti vor zweieinhalbtausend Jahren

Augsburger Archäologin den Spuren der Koexistenz unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen im antiken Akragas.

Prof. Dr. Natascha Sojc ist relativ neu an der Universität Augsburg. Erst zum 1. August 2014 hat sie die Nachfolge von Prof. Dr. Valentin Kockel auf der Augsburger Professur für Klassische Archäologie angetreten. Von der Universität Leiden, der letzten Station ihres wissenschaftlichen Werdegangs, mit nach Augsburg gebracht hat die Archäologin und gelernte Silberschmiedin ein von ihr bereits seit 2011 geleitetes Langzeitprojekt. Anhand der Spuren der materiellen Kultur des antiken Akragas, die Sojc mit einem internationalen Expertenteam aufspürt und verfolgt, erforscht dieses Projekt die multikulturellen Koexistenz unterschiedlichster indigener und zugewanderter Bevölkerungsgruppen an der sizilianischen Südküste im 6., 5. und 4. Jahrhundert v. Chr.

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13.02.2015
Forschung
Beispiel eines Pitoti aus dem Valcamonica in der Lombardei (FH St. Pölten / Markus Seidl)

Archäologen scannen prähistorische Steinbilder im Valcamonica

Im norditalienischen Valcamonica haben Menschen prähistorischer Kulturen Bilder, sogenannte Pitoti, in den Fels gemeißelt. Die meist Jahrtausende alten Darstellungen von Menschen, Gegenständen und abstrakten Mustern sind jedoch nur schwer zugänglich. Das EU-Projekt "3D-Pitoti" erfasst den Stand der mehr als 50.000 Gravuren und macht diese mit moderner Medientechnik für ein breites Publikum zugänglich. Der Einsatz von 3D-Kameras, Drohnen und neuen Analysemethoden erleichtert zudem Archäologen ihre Arbeit.

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13.02.2015
Forschung
Tontafel mit Keilschrift: 3D-Scan einer Landschenkungsurkunde mit dem Siegel des Königs Muwattalli I. (15. Jahrhundert vor Christus). Das Stück ist etwa zehn Zentimeter lang und stammt aus Anatolien. Bild: 3D-Joins

Keilschrift: Tontafeln am Computer rekonstruiert

Für die Altorientalistik kommt es einer Revolution gleich: Durch hoch aufgelöste 3D-Scans antiker Keilschrifttafeln und mit neu entwickelten Computerprogrammen erweitert sich der Forschungshorizont. Wissenschaftler aus Würzburg, Dortmund und Mainz treiben das einzigartige Projekt voran.

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13.02.2015
Forschung
Eine arabisch-griechische Steuervorschreibung aus dem frühen 8. Jh. (© Institut für Papyrologie, Universität Heidelberg)

Einblick in den ägyptischen Alltag der früharabischen Zeit

Für die Forschung zur Entstehung des Islams ist die früharabische Zeit in Ägypten von großer Bedeutung. Einblicke in den Alltag dieser frühislamischen Welt des 7. und 8. Jahrhunderts bieten zahlreiche Dokumente aus der Papyrussammlung der Universität Heidelberg. In einem neuen Forschungsprojekt werden diese bisher wissenschaftlich nicht erschlossenen Papyrusdokumente entziffert, übersetzt und kommentiert.

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13.02.2015
Ausgrabungen
Ein kleiner Ausschnitt aus einer Vielzahl von Funden: Die LWL-Archäologen sind überrascht und begeistert von der Menge und Qualität der Artefakte, die hier zum Vorschein kamen (Foto: Zafer Görür/Archaeonet GbR)

Neue Erkenntnisse zur Besiedlungsgeschichte Unnas

Fast wie neu wirkte die Keramik, die den Archäologen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) jetzt in Unna einen überraschend umfangreichen Einblick in mehr als 6.000 Jahre Siedlungsgeschichte ermöglichte. Doch nicht nur ganze Gefäße begeistern die Archäologen. Auf einer relativ kleinen Fläche tauchte eine erstaunlich große Anzahl von archäologischen Funden aus allen Epochen auf. Damit wird ein Einblick in die Siedlungskultur am Hellweg möglich, wie es sonst selten der Fall ist.

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13.02.2015
Veröffentlichungen

"Digital Classics Online": Leipziger Historiker geben neue Zeitschrift heraus

An der Universität Leipzig erblickt in diesem Jahr eine neue elektronische Zeitschrift das Licht der Welt. Der Lehrstuhl für Alte Geschichte startet am 1. Mai mit dem Open-Access-Journal "Digital Classics Online".

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13.02.2015
Tagungen

Tagung zu den Hungerkrisen der "Kleinen Eiszeit"

Tagung an der Universität Bielefeld befasst sich mit Klimawandel und Gesellschaft

Laut Welthunger-Index sind rund 805 Millionen Menschen weltweit unterernährt. Damit macht die Welthungerhilfe deutlich, dass Hungerkrisen eine Gegenwartsfrage bleiben. Wie wurden solche Herausforderungen in der Vergangenheit bewältigt? Historiker, Geographen und Politikwissenschaftler diskutieren am 19. und 20. Februar die Einflüsse von Klimafaktoren und gesellschaftlichen Entwicklungen auf die Entstehung von Hungerkrisen in der „Kleinen Eiszeit“ (1300-1800). Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen im Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld zusammen.

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06.02.2015
Forschung, Denkmalschutz
Der Tübinger Doktorand Alexander Edmonds bei der Rekonstruktion der Keilschrifttafel. Foto: SFB 1070 Projekt B07/Universität Tübingen

Tübinger Archäologen helfen, kulturelles Erbe im Irak zu schützen

Abkommen zur Erforschung und zum Schutz archäologischer Stätten in Irakisch-Kurdistan unterzeichnet

Das Institut für die Kulturen des Alten Orients (IANES) der Universität Tübingen hat erstmals eine Delegation aus der autonomen Region Kurdistan des Irak in Tübingen empfangen, um eine 2013 gestartete Forschungskooperation im Rahmen des Sonderforschungsbereiches 1070 RessourcenKulturen zu vertiefen.

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06.02.2015
Tagungen
Dr. Thomas Kersting führte in das Thema ein. Foto: C. Krauskopf, BLDAM

Archäologische Spuren von Krieg und Gewaltherrschaft

Auf einer Tagung im Archäologischen Landesmuseum im Paulikloster in Brandenburg wurden mit Denkmalen und archäologischen Befunden aus der Zeit der Weltkriege ein Denkmalkomplex vorgestellt, der erst in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus und die Zuständigkeit der Archäologie gerückt ist.

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05.02.2015
Denkmalschutz
Restaurator Christian Eckmann begutachtet den Schaden an der Totenmaske (Foto: RGZM / K. Broschat)

Pharaonen-Bart: RGZM-Restaurator mit Schadensanalyse betraut

Christian Eckmann vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM) in Mainz, derzeitig mit einem Restaurierungsprojekt in Kairo betraut, wurde Freitag vergangener Woche von Antikenminister Mamdouh el-Damaty um Hilfe gebeten. Grund dafür war der abgefallene Bart der weltberühmten Totenmaske Tutanchamuns. Als unabhänginger Gutachter soll Eckmann nun den Schaden begutachten.

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05.02.2015
Forschung
Die Mediävistin Dr. Antje Willing von der Universität Jena zeigt eine mittelalterliche Handschrift. (Foto: Anne Günther/FSU)

Einblicke in eine mittelalterliche Klosterbibliothek

Mediävistin erarbeitet Datenbank zu Klosterbibliothek

Die Bibliothek des Dominikanerinnenklosters St. Katharina in Nürnberg muss eine wahre Schatzkammer gewesen sein. Mit mindestens 726 Kodizes gehörte sie im 15. Jahrhundert zu den größten deutschsprachigen Bibliotheken. Mit der Auflösung des Klosters 1596 gelangten die Handschriften in den Besitz des Nürnberger Rates. Die Mediävistin Dr. Antje Willing stellt nun eine Datenbank der in aller Welt verstreuten Handschriften zusammen.

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05.02.2015
Personalia, Forschung
Dr. Adrián Pablos. Foto: A. Pablos

Förderpreis für Forschungsarbeit zur Entwicklung des menschlichen Fußes

Der Spanier Dr. Adrián Pablos von der Universidad de Alcalá in Madrid wird für seine Forschungsarbeit über die morphologische Entwicklung des menschlichen Fußes in den letzten 800.000 Jahren von der Universität Tübingen mit dem 17. Tübinger Förderpreis für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie ausgezeichnet.

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30.01.2015
Forschung

Ötzi: Neue Tätowierung entdeckt

Eine neue fotografische Methode macht eine bisher übersehene Tätowierung der wohl bekanntesten europäischen Mumie sichtbar. Die Fotos, die Wissenschaftler des EURAC-Instituts in Ötzis Kühlkammer anfertigten, decken den gesamten infraroten bis ultravioletten Wellenlängenbereich des Lichtes ab. Dadurch können auch tiefer liegende Hautschichten abgebildet und auch für das menschliche Auge nicht mehr sichtbare Tätowierungen dargestellt werden.

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30.01.2015
Forschung
Die computertomographische Version des Manot Fundes und die Manot-Höhle im Hintergrund. (© Gerhard Weber)

Fossiler Schädel schließt die Lücke

Bisher fehlte jede Spur von jenen modernen Menschen, die von Afrika aus ihren Weg nach Norden nahmen, um vor ca. 45.000 Jahren in Europa anzukommen. Nun wurde im Norden Israels in der Manot-Höhle ein Fund gemacht, der diese Lücke im Wissen über unsere eigene Herkunft schließt.

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30.01.2015
Ausgrabungen
Tagebau Nochten. <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Panorama_Tagebau_Nochten_2013-04-07.JPG" target="_blank">Fotos: K. Reichert, Zusammensetzung zum Panorama: G. Weinhold</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target="_blank">CC-BY-SA</a>

Glück mit dem Pech im Tagebauvorfeld Nochten

Bei ihren umfangreichen Grabungen im Vorfeld des Tagebaus Nochten hatten die Archäologen des Landesamtes für Archäologie Sachsen Glück mit dem Pech: Die Forscher stießen auf beeindruckende Überreste von Pechgewinnung, die in ihrer Ausdehnung als eine der größten mittelalterlichen Pechproduktionsstätten Deutschlands bezeichnet werden können.

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30.01.2015
Aus aller Welt
Auf diesem Gelände fanden in römischer Zeit Wagenrennen statt.  Im Bereich des ehemaligen Circus von Karthago sollen bald großflächige archäologische Untersuchungen zur Stadtentwicklung von der punischen bis zur frühislamischen Zeit durchgeführt werden. Bild: Rais67

Ausgrabungen im antiken Karthago - Neuer Kooperationsvertrag zwischen DAI Rom und INP Tunis abgeschlossen

Im Rahmen der bei einem Besuch von Außenminister Steinmeier in Tunesien unterzeichneten Kooperation will das Deutsche Archäologische Institut (Abteilung Rom) großräumige Untersuchungen im Bereich des Circus von Karthago durchführen.

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30.01.2015
Ausstellungen
Tuscheabreibung eines in Stein gemeißelten Ausschnittes des Kitan-Kanons (Sammlung buddhistischer Schriften) aus dem chinesischen Wolkenheimkloster (1094/95 n.Chr.). Foto: Institut für Kunstgeschichte Ostasiens an der Universität Heidelberg

Von antiken Papyri bis zur beschrifteten Hundeleine

Schrifttragende Artefakte aus unterschiedlichen Epochen und Kulturen sind in einer Ausstellung zu sehen, die das Universitätsmuseum Heidelberg von Anfang Februar bis Anfang März 2015 präsentiert. Gezeigt werden Objekte, an denen Wissenschaftler des Sonderforschungsbereichs »Materiale Textkulturen – Materialität und Präsenz des Geschriebenen in non-typographischen Gesellschaften« der Universität Heidelberg forschen.

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30.01.2015
Ausstellungen
Eine großzügige Spende der Rotarier aus Castrop-Rauxel unterstützt das europaweit einmalige Konzept. v.l.n.r.: Museumsleiter Dr. Josef Mühlenbrock, Dr. Hinrich Böhner, Thomas Tiemann (beide Rotary Club Castrop-Rauxel), Elisabeth Röttsches vom RC Herne und Ruth Pingel, Vorsitzende des Fördervereins des Museums. (Foto: Thomas Bitter)

Verlängerung für das "Grabungscamp" in Herne

Durch eine Spende steht das "Grabungscamp" im LWL-Museum für Archäologie in Herne den Besuchern ein weiteres Jahr offen.

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30.01.2015
Forschung
Eine kleine Terrakotta eines Mannes, der auf der Stirn mit einer Applikation in Form einer Seemuschelschale verziert ist. Die Figur war auch auf den Plakaten zur Ausstellung im Frankfurter Liebieghaus zu sehen. Ausgegraben 2012 auf der Fundstelle Pangwari. (&copy; Peter Breunig)

Erforschung der Nok-Kultur geht in die dritte Runde

Das Wissenschaftler-Team des Instituts für Archäologische Wissenschaften der Universität Frankfurt/Main, das seit 2005 die Nok-Kultur in Nigeria erforscht, kann seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wird das auf insgesamt 12 Jahre Laufzeit angelegte Forschungsprogramm weitere drei Jahre mit 1,6 Millionen Euro unterstützten. Ziel ist es mehr über die mit 2000 bis 3000 Jahren älteste Figuralkunst in Afrika südlich der Sahara sowie die Lebensumstände dieser Kultur zu erfahren.

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30.01.2015
Aus aller Welt

Archäologie-Preis Baden-Württemberg 2014 verliehen

Den Archäologie-Preis des Landes Baden-Württemberg 2014 haben am Mittwoch, den 28. Januar 2015, der Historische Verein Bauland e.V. aus Osterburken sowie Christel Bock und Achim Lehmkuhl aus Bempflingen erhalten. Staatssekretär Ingo Rust würdigte die Preisträger bei der Verleihung im Stuttgarter Neuen Schloss "für ihr jahrzehntelanges persönliches Engagement beim Schutz des kulturellen Erbes unseres Landes, bei der Unterstützung archäologischer Untersuchungen und für die Vermittlung archäologischer Inhalte".

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24.01.2015
Denkmalschutz

Kahlschlag bei Kantonsarchäologie Schaffhausen

Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen hat Sparmaßnahmen beschlossen, die massive Einschnitte bei der Kantonsarchäologie zur Folge haben - unter anderem sollen über 75% der festen Stellen abgebaut werden. Eine Erfüllung der Amtsaufgaben dürfte damit kaum mehr möglich sein. Gegen die Kürzungen regt sich jetzt Widerstand: Eine eigens gegründete Interessensgemeinschaft ruft zur Unterstützung einer Online-Petition auf.

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23.01.2015
Forschung
Beispiel für das für den Menschen typische kraftvolle aber präzise Zugreifen: Im Griff befindet sich der erste Metakarpal des Daumens eines Australopithecus africanus. (Abb.: Tracy Kivell & Matthew Skinner)

Der Unterschied sind kräftige Hände zum präzisen Zupacken

Frühe menschliche Vorfahren nutzten ihre Hände bereits wie moderne Menschen

Die menschliche Hand unterscheidet sich in mancher Hinsicht von der Hand anderer Primaten. Mit ihr können wir Gegenstände präzise greifen und sie unter Kraftanwendung gebrauchen. Doch wie verwendeten unsere frühen menschlichen Vorfahren ihre Hände?

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23.01.2015
Ausgrabungen
Die keltische Befestigungsmauer bei Langenenslingen, Baden-Württemberg (Foto: Regierungspräsidium Stuttgart)

Keltische Befestigung bei Langenenslingen entdeckt

Archäologen des Regierungspräsidiums Stuttgart entdecken sensationell gut erhaltene keltische Befestigung bei Langenenslingen im Kreis Biberach, Baden-Württemberg.

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