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Sie suchen Berichte über neue Entdeckungen und Forschungsergebnisse? Interessieren sich für Nachrichten aus den Universitäten, aktuellen Informationen zu Ausstellungen sowie Studium & Beruf? Dann sind Sie hier richtig!

Hier finden Sie aktuelle Kurznachrichten aus allen Bereichen der Archäologie. Zu einigen der hier aufgeführten Nachrichten stehen auch ausführlichere Berichte in unserer Rubrik Fundpunkt bereit.

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27.03.2015
Forschung, Veröffentlichungen
Das 1,5 Millionen Jahre alte Skelett des Turkana Boys, einem frühen Vertreter der Gattung Homo. Besonders der Oberschenkelknochen wird oft für mathematische Größenbestimmungen genutzt, da er der größte Knochen des menschlichen Skeletts ist und einen Großteil des Körpergewichts trägt. Foto: Jay Stock

Körpergröße war schon immer individuell

Auch unsere frühesten Vorfahren waren unterschiedlich gebaut

Schon die frühesten Vertreter der Gattung Homo unterschieden sich in Körpergröße und Statur stark voneinander: Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Wissenschaftlern der Universitäten Tübingen und Cambridge. Bislang war wenig über Gewicht und Körperlänge unserer Vorfahren bekannt, die zwischen 2,5 und 1,5 Millionen Jahren vor heute lebten. Die Ergebnisse zeigen, dass bereits zu dieser Zeit die für heutige Menschen typische große Bandbreite zu finden ist.

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27.03.2015
Forschung, Veröffentlichungen
Zeichnung eines Leprakranken. Rembrandt 1631, Radierung auf Papier

Lepra als eine der ältesten Krankheiten der Menschheit identifiziert

Eine internationale Genomstudie zeigt, dass verschiedene Erreger vor zehn Millionen Jahren einen gemeinsamen Vorfahren hatten.

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27.03.2015
Denkmalschutz

Doch keine Ausgrabung auf dem Sandberg bei Öllingen

Kulturdenkmale wie der keltische Rechteckhof auf dem Sandberg bei Öllingen sind durch Überpflügung gefährdet. Entgegen anderslautenden Meldungen plant das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart aber keine großflächige Ausgrabung auf diesem Areal, sondern will für den Erhalt der im Boden verborgenen archäologischen Zeugnisse sorgen.

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26.03.2015
Denkmalschutz
Das Klostergelände mit Footprints (Foto: Hanns Joosten)

Kloster Lorsch erhält Deutschen Landschaftsarchitektur Preis 2015

Der Deutsche Landschaftsarchitektur Preis, der jährlich vom Bund Deutscher Landschaftsarchitekten ausgelobt wird, geht in diesem Jahr an das UNESCO Weltkulturerbe Kloster Lorsch. Aus 127 zum Wettbewerb zugelassenen Arbeiten wählte die Jury das Projekt „Weltkulturerbe Kloster Lorsch", das vom Planungsbüro TOPOTEK 1 Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH aus Berlin konzipiert und umgesetzt wurde, auf den ersten Platz.

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26.03.2015
Ausstellungen
Schweißtreibende Handarbeit: Mit dem Beil wurden die Eichenhölzer bearbeitet - ganz so wie zu römischen Zeiten. (Foto: LWL/Burgemeister)

Arbeiten im "Römerpark Aliso" schreiten voran

Die ersten Bauelemente als weithin sichtbarer Auftakt für den "Römerpark Aliso"werden zur Zeit in Haltern am See hinter dem Römermuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) aufgebaut. Schritt für Schritt wächst jetzt das Westtor des ehemaligen Römerlagers mit angrenzender Holz-Erde-Mauer in die Höhe.

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26.03.2015
Universität
Silvia Balatti (2.v.l.) erhielt den Johanna-Mestorf-Preis 2015 aus den Händen von Laudator Professor Lutz Käppel. Dr. Mara Weinelt und Professor Johannes Müller (von links) gratulierten als erste. (Foto: Jirka Niklas Menke, Graduiertenschule Human Development in Landscapes an der Uni Kiel)

Althistorikerin Balatti erhält Johanna-Mestorf-Preis

Die Althistorikerin Silvia Balatti hat am 24. März 2015 den Kieler Johanna-Mestorf-Preis für herausragende Doktorarbeiten in den Bereichen Mensch-Umwelt-Forschung und Landschaftsarchäologie erhalten. Ausgelobt haben den mit 3.000 Euro dotierten Preis die Johanna-Mestorf-Akademie und die Graduiertenschule Human Development in Landscapes an der Universität Kiel.

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20.03.2015
Forschung, Denkmalschutz
Restauratoren der TU München haben den Terrakotta-Kriegern ihre Farbe zurückgegeben. Bild: Catharina Blänsdorf / TU München

Die wahren Farben der Terrakotta-Krieger

Ursprüngliche Bemalung von 55 Figuren rekonstruiert

Sie trugen farbgewaltige Gewänder mit komplizierten Mustern und bunten Schleifen, einer von ihnen schminkte sogar sein Gesicht grün: Jede Figur der berühmten Terrakotta-Armee ist in ihren Gesichtszügen, Frisur, Kleidung und Statur individuell und täuschend echt dargestellt. Eine unvorstellbar aufwändige und in dieser Qualität bisher beispiellose künstlerische Arbeit. Restauratoren von der Technischen Universität München (TUM) haben in jahrelanger Detailarbeit die Bemalung der Krieger entschlüsselt, rekonstruiert und nach Wegen gesucht, sie zu erhalten.

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20.03.2015
Ausgrabungen
Einige Kammern des spätmittelalterlichen "Erdstalls" mit Durchgängen und Lehmbänken. Foto: Stadtarchäologie Wien

Wiener Stadtarchäologie öffnet 7.000 Jahre altes Zeitfenster

Ein »Lichtschacht« im 3. Bezirk schickt ForscherInnen auf Zeitreise in die Vergangenheit: In der Rasumofskygasse haben Ausgrabungen der Stadtarchäologie Wien frühneolithische Gruben ebenso zu Tage gebracht wie keltische Münzproduktion und einen monumentalen Graben, der einmal das Kloster St. Maria und die spätmittelalterliche Vorstadt St. Niklas schützte.

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20.03.2015
Ausgrabungen, Ausstellungen
Noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts leitete man Schmutzwasser und Fäkalien direkt in den Birsig, der offen durch die Innenstadt floss und damit eine gefährliche Quelle für Typhus und Cholera war. Foto: StABS BILD 3, 70

Die schwierigen Lebensbedingungen in der Frühzeit der Industrialisierung

Rettungsgrabung in 150 Jahre altem Basler Spitalfriedhof

Wegen eines Leitungsbaus bergen Archäologen Gräber aus der Zeit von 1845 bis 1868 vom ehemaligen Spitalfriedhof. Die Skelette und noch vorhandene Krankenakten sind einzigartige historische Quellen zu den schwierigen Lebensbedingungen in der Zeit der Frühindustrialisierung.

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20.03.2015
Forschung

Informelle politische Gespräche in der römischen Republik

Wie Politik während der späten römischen Republik funktionierte und welche Parallelen es zur heutigen Zeit gibt, wird aktuell von der spanischen Wissenschaftlerin Dr. Cristina Rosillo Lopez untersucht, die seit Anfang März am Institut für Geschichte bei Prof. Martin Jehne an der TU Dresden als Stipendiatin der Alexander von Humboldt-Stiftung zu Gast ist.

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20.03.2015
Tagungen

Restauratoren stellen neueste Erkenntnisse zur Bewahrung archäologischer Kulturgüter vor

Großes Restauratoren-Treffen in Bremerhaven

An diesem Wochenende findet ein internationales Treffen von 150 Restauratoren, Archäologen, Grabungstechnikern und Naturwissenschaftlern im Deutschen Schiffahrtsmuseum Bremerhaven statt. Hauptthema der Tagung ist der Einfluss des Elements Wasser auf archäologische Funde.

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20.03.2015
Veröffentlichungen
Dieses 1500 Jahre alte Eisenschwert wurde mithilfe einer sogenannten Blockbergung geborgen: Die Forscher heben dabei das Stück mitsamt dem umgbenen Erdreich aus dem Boden und legen es dann vorsichtig frei. Foto © wissenschaft.hessen.de

Erfolgreiches Jahr für die hessenARCHÄOLOGIE

Am Mittwoch stellte der hessische Wissenschaftsminister Boris Rhein die Forschungsergebnisse der hessenARCHÄOLOGIE aus dem Jahr 2014 vor. So konnten die Wissenschaftler beispielsweise eine These aus dem Vorjahr belegen: Der römische Feldherr Julius Caesar war mit seinem Heer in Hessen.

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20.03.2015
Veröffentlichungen
Archäologische Untersuchung der Rösenbecker Höhle in Brilon, bei der große Mengen von eisenzeitlicher Keramik entdeckt wurden. Foto: LWL/Knäpper

Eisenzeit in Westfalen: Publikation füllt wissenschaftliche Lücke

Mit der ersten Gesamtdarstellung zur Eisenzeit in Westfalen schließt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) eine Forschungslücke: 49 Fachwissenschaftler geben einen umfassenden Überblick über die Ereignisse in Westfalen vom 8. Jahrhundert v. Chr. bis zur Zeitwende.

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13.03.2015
Ausgrabungen
Brezel des 18. Jahrhunderts auf der Meistertafel der Ravensburger Bäckerzunft, 1741–1787 (Detail)

Archäologische Brotzeit: Brezen, Semmeln, Kipferl aus dem 18. Jahrhundert

Historische Backwaren bei der Grabung am Regensburger Donaumarkt entdeckt

Brezen, Semmeln, Kipferl – was eigentlich zu einer guten Brotzeit gehört, haben Archäologen in Regensburg bei einer Ausgrabung gefunden. Die historischen Backwaren entdeckten sie auf dem Areal des Donaumarktes. Bevor hier das Museum der Bayerischen Geschichte errichtet wird, fanden 2012 bis 2014 archäologische Untersuchungen statt. Die drei kleinen Semmeln, das Fragment eines Kipferls und die Teile von zwei Brezen bewerten Archäologen als eine in Bayern einmalige Entdeckung.

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13.03.2015
Forschung

Untersuchungen zu den Trink- und Speisesitten der frühen Kelten

Wer trank aus den importierten Gefäßen: die Eliten oder das gemeine Volk? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Baden-Württemberg haben sich zu einem Forschungsprojekt zusammengeschlossen, um die griechischen Keramikimporte und ihre Bedeutung für die Kelten zu untersuchen.

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12.03.2015
Veranstaltungen

Museumsbesucher für das Altertum begeistern

Wie können Museumsbesucher heute für Objekte aus der Antike begeistert werden? Ist die Alte Welt für alle Altersgruppen und Zielgruppen interessant? Diesen Fragen widmen sich Museumskuratoren und -pädagogen sowie Wissenschaftler der Universität Cambridge und des Exzellenzclusters Topoi in einem gemeinsamen Symposium, das am 16. und 17. März am Fitzwilliam Museum in Cambridge stattfindet.

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12.03.2015
Veranstaltungen
Prof. Dr. Michael M. Rind als Direktor der LWL-Archäologie für Westfalen, Dr. Barbara Rüschoff-Thale als LWL-Kulturdezernentin und Landesrätin sowie Dr. Thomas Otten vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW hatten einiges über die aktuellen Entwicklungen im Rahmen der Jahrestagung der LWL-Archäologie für Westfalen zu berichten. (Foto: LWL/Brentführer)

Sechste Jahrestagung der LWL-Archäologen in Münster

Neuer Besucherrekord bei der Jahrestagung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zur Archäologie: Über 400 Zuhörer ließen sich auf der sechsten Jahrestagung einen Rückblick auf ein ereignisreiches archäologisches Jahr geben.

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06.03.2015
Forschung
Diese Doppelbestattung der Schnurkeramischen Kultur bei Karsdorf im Burgenlandkreis wurde mit der 14C-Methode datiert. Vor ca. 4.760-4.680 Jahren wurden hier eine erwachsene Frau und ein Junge mit reichen Beigaben (Gefäße, Feuersteinklingen, Muschelpailletten, durchbohrte Hundezähne) bestattet. Foto: Juraj Lipták © LDA Sachsen-Anhalt

Was DNA-Analysen über die Herkunft der indoeuropäischen Sprachen aussagen können

Einer jüngst in der Zeitschrift NATURE veröffentlichten Studie zufolge fanden vor ca. 4.500 Jahren massive Wanderungsbewegungen aus den eurasischen Steppengebieten nach Europa statt, die einen deutlichen Einfluss auf die Verbreitung einiger indoeuropäischer Sprachgruppen gehabt haben müssen. Die Studienergebnisse stellen die populäre Theorie der Sprachverbreitung im Zusammenhang mit der Einwanderung der ersten Bauern vor mehr als 9.000 Jahren aus dem Nahen Osten in Frage.

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06.03.2015
Forschung, Veröffentlichungen
Rekonstruierter Schädel eines Homo habilis basierend auf den Knochen des Fossils OH 7 aus der Olduvai-Schlucht in Tansania. Die transparenten Teile basieren auf dem Schädel KNM-ER 1813 aus Kenia. (Abb.: Philipp Gunz, Simon Neubauer & Fred Spoor)

Digitale Wiedergeburt des Homo habilis

Mithilfe modernster bildgebender Verfahren rekonstruierte ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Fred Spoor vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und dem University College London das Originalfossil von Homo habilis. Die Rekonstruktion zeigt diesen bisher stets kontrovers diskutierten menschlichen Vorfahren jetzt in einem neuen und unerwarteten Licht.

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06.03.2015
Ausgrabungen
Vor 1.000 Jahren verfüllter Hofgraben. Grabungsmitarbeiter Dennis Hübel entfernt die letzten Erdbrocken aus der zwei Meter tiefen Anlage. (Foto: LWL/Spiong)

Wie die Paderborner die kaiserliche Tafel deckten

LWL-Archäologen erforschen über 1.000 Jahre alte Höfe an der Warmen Pader

Karl der Große war nicht nur ein großer Staatsmann und strategischer Denker. Er war auch ganz profan um das eigene leibliche Wohl besorgt. Die Zeugnisse seiner logistischen Überlegungen untersuchen jetzt die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

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06.03.2015
Denkmalschutz

Forschungsprojekt zu illegalem Handel mit Kulturgut in Deutschland

Der illegale Handel mit Kulturgut in Deutschland steht im Fokus des neuen Forschungsprojektes ILLICID. In den kommenden drei Jahren soll dieses Dunkelfeld genau untersucht werden.

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05.03.2015
Personalia
Staatssekretär Marco Tullner (vorn Mitte) gratuliert Preisträger Dr. Hauke Horn (l.) im Beisein von Prof. Dr. Wolfgang Schenkluhn (hinten r.), dem Direktor des ERZ, zur Auszeichnung mit dem renommierten Romanik-Forschungspreis 2014. (Foto: Kati Gaudig)

Hauke Horn erhält Romanik-Forschungspreis

Dr. Hauke Horn von der Abteilung Kunstgeschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist für seine Dissertation "Die Tradition des Ortes. Ein formbestimmendes Moment in der deutschen Sakralarchitektur des Mittelalters" mit dem renommierten Romanik-Forschungspreis 2014 ausgezeichnet worden.

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27.02.2015
Ausstellungen

Skulpturhalle Basel soll geschlossen werden

Die Basler Skulpturhalle beherbergt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen von Gipsabgüssen antiker Skulpturen. Im Zuge von Sparmaßnahmen des Basler Regierungsrates soll das Haus im Jahr 2017 geschlossen und die Sammlung magaziniert werden. Der Direktor des Antikenmuseums schließt Entlassungen infolge der Kürzungen nicht aus und die Schweizer Arbeitsgemeinschaft für Klassische Archäologie will mit einer Online-Petition die Schließung verhindern.

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27.02.2015
Forschung
Karte mit 7711 Pest-Ausbrüchen, die sich zwischen 1347 und 1900 in Europa ereigneten. Die Daten basieren auf einer im Jahr 1976 veröffentlichten Publikation. (Grafik: Christian Ginzler, WSL)

Der Schwarze Tod kam über die Hafenstädte nach Europa

Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Universität Oslo und der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL konnten erstmals zeigen, dass klimatisch gesteuerte Pestausbrüche in Asien während mehrerer Jahrhunderte wiederholt die südeuropäischen Hafenstädte erreichten.

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27.02.2015
Personalia
Dr. Jürgen Seeher bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Foto: Deutsches Generalkonsulat Istanbul

Ein Leben für die türkische Archäologie

Deutscher Archäologie Dr. Jürgen Seeher für seine Verdienste um die Archäologie in der Türkei mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt

Am 20. Februar wurde Dr. Jürgen Seeher in einer feierlichen Zeremonie in der Residenz des Deutschen Generalkonsulats in Istanbul das Bundesverdienstkreuz am Bande für seine Verdienste um die deutsche archäologische Forschung in der Türkei durch die Generalkonsulin Jutta Wolke verliehen.

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27.02.2015
Forschung
Das Forschungsteam bespricht den Einfluss der niedrigen Temperaturen auf die Bildung von Höhlensinter während des Hochglazials (Sieben Hengste, Schweiz). (Foto: R. Shone)

Südströmung brachte eiszeitlichen Niederschlag

Die Niederschläge, die zur Vereisung der Alpen im letzten glazialen Maximum geführt haben, strömten von Süden über die Alpen. Marc Luetscher, Paläoklimatologe an der Uni Innsbruck und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, konnte diese Südverschiebung erstmals durch die Analyse von Tropfsteinen aus den Schweizer Westalpen belegen und präsentiert seine Ergebnisse in der Fachzeitschrift Nature Communications.

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27.02.2015
Veröffentlichungen

Datenbank der Taten deutscher Herrscher im Mittelalter wird weiter gefördert

Das deutsche Mittelalter in digitaler Form zusammenzufassen und die Ergebnisse frei zugänglich zu machen, das ist die Mission der "Regesta Imperii". Im Rahmen der Weiterförderung des Forschungsverbundes wird am Lehrstuhl für die Geschichte des Frühmittelalters von Prof. Dr. Gerhard Lubich die Arbeitsstelle der "Regesta Imperii" neu ausgerichtet. In den kommenden 18 Jahren bereiten an der RUB angesiedelte Forscher die Geschichte der salischen Herrscher auf und pflegen sie in eine Datenbank ein.

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20.02.2015
Personalia
Amani Ghanem erhielt den Bundesverdienstorden. Foto: © DAI Kairo

DAI-Mitarbeiterin der Abteilung Kairo erhält Bundesverdienstkreuz

Amani Ghanem war über lange Jahre eine "Institution" am Deutschen Archäologischen Institut Kairo.

Für Generationen von ägyptischen und deutschen Wissenschaftlern, Studenten und Gästen des Instituts war sie nicht nur eine immense Hilfe bei der Erledigung von teilweise sehr komplexen administrativen und technischen Vorgängen im Umgang mit Behörden. Manch eine der offiziellen Arbeitsgenehmigungen für die institutsinternen, aber auch andere archäologischen Unternehmungen in Ägypten wären ohne ihre Mithilfe nicht oder nur verspätet erteilt worden.

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20.02.2015
Ausstellungen
Kernstück des neuen Abschnitts: Das Frauengrab von Profen. Foto: G. Preuß / R. Ulbrich © LDA Sachsen-Anhalt

Die Erfindung der Germanen

Landesmuseum für Vorgeschichte Halle präsentiert neuen Abschnitt der Dauerausstellung

Am Donnerstag wurde der Abschnitt zur frühen römischen Kaiserzeit im Landesmuseum feierlich durch den Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt, Stephan Dorgerloh, eröffnet. In dem neuen Raum »Die Erfindung der Germanen« werden die ersten beiden nachchristlichen Jahrhunderte thematisiert – eine Zeit, die vom Aufeinandertreffen des römischen Weltreichs mit den Stämmen im freien Germanien geprägt war.

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13.02.2015
Forschung
Mit viel Fingerspitzengefühl birgt Natascha Sojc ein fragiles Fundstück. Foto © Natascha Sojc

Agrigent oder: Multikulti vor zweieinhalbtausend Jahren

Augsburger Archäologin den Spuren der Koexistenz unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen im antiken Akragas.

Prof. Dr. Natascha Sojc ist relativ neu an der Universität Augsburg. Erst zum 1. August 2014 hat sie die Nachfolge von Prof. Dr. Valentin Kockel auf der Augsburger Professur für Klassische Archäologie angetreten. Von der Universität Leiden, der letzten Station ihres wissenschaftlichen Werdegangs, mit nach Augsburg gebracht hat die Archäologin und gelernte Silberschmiedin ein von ihr bereits seit 2011 geleitetes Langzeitprojekt. Anhand der Spuren der materiellen Kultur des antiken Akragas, die Sojc mit einem internationalen Expertenteam aufspürt und verfolgt, erforscht dieses Projekt die multikulturellen Koexistenz unterschiedlichster indigener und zugewanderter Bevölkerungsgruppen an der sizilianischen Südküste im 6., 5. und 4. Jahrhundert v. Chr.

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