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Sie suchen Berichte über neue Entdeckungen und Forschungsergebnisse? Interessieren sich für Nachrichten aus den Universitäten, aktuellen Informationen zu Ausstellungen sowie Studium & Beruf? Dann sind Sie hier richtig!

Hier finden Sie aktuelle Kurznachrichten aus allen Bereichen der Archäologie. Zu einigen der hier aufgeführten Nachrichten stehen auch ausführlichere Berichte in unserer Rubrik Fundpunkt bereit.

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24.04.2015
Forschung
Dreidimensionale digitale Modelle des unteren Schneidezahns aus Riparo Bombrini (links) und des oberen Schneidezahns aus der Grotta di Fumane (rechts). Bei beiden Zähnen handelt es sich um Milchzähne. (© Daniele Panetta)

Früheste Homo sapiens des Aurignaciens identifiziert

Zwei Milchzähne aus den Fundorten Grotta di Fumane und Riparo Bombrini in Norditalien konnten von Forschern der Universität Bologna in Italien und vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig dem Homo sapiens zugeordnet werden. Diese Einordnung könnte neue Erkenntnisse zum Untergang des Neandertalers bringen.

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24.04.2015
Forschung
Studierende der Universität Basel legen unter fachkundiger Anleitung der Archäologischen Bodenforschung Skelette frei (Bild: Kanton Basel)

Über Umwege - Vulkanausbruch an Basler Skeletten erkennbar

Vor 200 Jahren, am 10. April 1815, brach der indonesische Vulkan Tambora aus. Der gewaltige Ausbruch kühlte weltweit das Klima ab und verursachte ein »Jahr ohne Sommer«. Auch in der Schweiz waren Hunger und Verarmung die Folge, wie eine aktuelle Ausgrabung in Basel zeigt. An mehreren Skeletten des Basler Spitalfriedhofs aus der Zeit von 1845 – 1868, lassen sich deutliche Hinweise auf die Hungersnot finden.

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24.04.2015
Ausgrabungen
Überraschend wurde bei Grabungen in der Aula ein fast vollständig erhaltener jüdischer Grabstein gefunden (Foto: Johanna Aas / ReVe Büro für Archäologie)

Überraschungsfund: Jüdische Grabsteine in ehemaliger Kirche

Die Sanierungsarbeiten in der Aula der Universität sind mehr als reine Modernisierungsmaßnahmen. Sie geben Aufschluss über die bewegte Geschichte eines einzigartigen Bamberger Kulturdenkmals – und dank des Fundes jüdischer Grabsteine auch über ein Stück Stadtgeschichte.

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24.04.2015
Ausstellungen
Eine für die Ausstellung angefertigte Serie des Edelsteingraveurs Gerhard Schmidt (Idar-Oberstein), in der der Weg vom Rohmaterial zum fertigen geschnittenen Stein nachvollzogen werden kann. (Foto: Gerhard Schmidt)

Antikenmuseum präsentiert den Gemmenschatz der Stadt Leipzig

Sie stellen neben Münzen die kleinsten Bildträger der Antike dar: form- und farbenfrohe geschnittene Halbedelsteine namens Gemmen. In Kooperation mit dem GRASSI Museum für Angewandte Kunst und unter studentischer Beteiligung präsentiert das Antikenmuseum der Universität Leipzig die städtische Gemmen-Sammlung erstmals in umfassender Form.

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24.04.2015
Denkmalschutz
Der Innenraum der Kirche St. Georg in Oberzell auf der Insel Reichenau (Foto: Christoph Steinacker)

DBU-Projekt zum Schutz der gefährdeten Wandmalereien in St. Georg auf der Reichenau

Seit dem Jahr 2000 ist die Klosterinsel Reichenau in ihrer Gesamtheit in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen. Die internationale Aufmerksamkeit und die damit einhergehenden Tourismusströme führten seitdem zu einer zunehmenden Beanspruchung des in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts entstandenen monumentalen Wandmalereizyklus, der mit den Wunderszenen aus dem Leben Jesu als herausragendstes Denkmal einer ganzen Epoche gilt.

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24.04.2015
Forschung
Rückseite der Prägung des Speyerer Stadtsiegels von 1567 mit den Fingerabdrücken (Speyer, Stadtarchiv: 1 U 939; Foto: Stadt Speyer, Abteilung Kulturelles Erbe – Stadtarchiv)

Mittelalterlichen Fingerabdrücken auf der Spur

Neue Perspektiven für Geisteswissenschaften durch forensische Analysen

In einem von der VolkswagenStiftung geförderten Projekt soll der Bedeutung von Fingerabdrücken auf mittelalterlichen Siegeln nachgegangen werden.

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24.04.2015
Forschung, Universität
Lajos Berkes (Mitte) bei der Preisverleihung mit (v.l.) Prof. Dr. Torsten Mattern, Dr. Barbara Krauß, Prof. Dr. Andrea Jördens und Prof. Dr. Michael Jäckel. (Foto: Uni Trier)

Philippika-Preis 2014 vergeben

Auszeichnung geht an jungen Papyrologen

Der diesjährige Philippika-Preis geht an Lajos Berkes und würdigt die besonderen papyrologischen und althistorischen Kompetenzen des wissenschaftlichen Mitarbeiters am Lehrstuhl von Prof. Andrea Jördens an der Universität Heidelberg.

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17.04.2015
Ausgrabungen
Überraschungsfund im Grundwasser: Etwa 2.400 Jahre alte Inschrift des Königs Nektanebo I. Foto: Universität Leipzig, Dr. Dietrich Raue

Überraschende Funde zwischen Müllbergen in Heliopolis

Eigentlich war das Grabungsteam um Dr. Dietrich Raue und Dr. Aiman Ashmawy vom Ägyptischen Antikenministerium im Kairoer Tempelbezirk Heliopolis auf der Suche nach 3.500 Jahre alten Umfassungsmauern. Was die Experten jedoch vor etwa drei Wochen zwischen Müllbergen und teils illegal gebauten Häusern fanden, überraschte Raue, den Kustos des Ägyptischen Museums der Universität Leipzig, dann doch sehr: In zwei bis drei Metern Tiefe stieß das deutsch-ägyptische Grabungsteam auf das Fragment einer großen Königsstatue aus Rosengranit (1213 bis 1203 vor Christus) und einige Meter weiter auf insgesamt sieben etwa 2.400 Jahre alte Basaltreliefs.

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17.04.2015
Forschung
Pflanzenfragment aus dem Zahnstein eines Menschen aus der El Mirón Höhle. (© MPI f. evolutionäre Anthropologie/ R. Power)

Ältester Nachweis von Pilzen als Nahrungsmittel

Untersuchungen von altem Zahnstein ergaben, dass Menschen bereits in der Altsteinzeit Pflanzen und Pilze konsumierten.

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17.04.2015
Ausgrabungen
Archäologische Ausgrabungen in Dolinen in einem Gipsbruch bei Marktbergel. (Foto: Rita Beigel)

Spurensuche in Dolinen

Archäologen und Geographen der Universität Würzburg erforschen in einem gemeinsamen Forschungsprojekt in der Nähe von Bad Windsheim das Verhältnis von Mensch und Umwelt vor mehreren tausend Jahren.

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17.04.2015
Forschung

Tübinger Forscher untersucht Seevölker-These

Jesse Millek, Doktorand des Sonderforschungsbereichs 1070 RessourcenKulturen an der Universität Tübingen, setzt sich in seiner Forschungsarbeit kritisch mit der bis heute in der biblischen Archäologie vieldiskutierten These auseinander, dass Seevölker aus dem nördlichen Mittelmeerraum für den Kollaps der Reiche in der Levante am Ende der Bronzezeit verantwortlich waren.

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17.04.2015
Forschung, Ausstellungen
Die Förderinitiative "Forschung in Museen" richtet sich an Museen unterschiedlicher Größe und thematischer Ausrichtung, die Forschungsarbeiten zu ihren Sammlungen betreiben möchten.

Fördergelder zur Erforschung der eigenen Sammlungen

In der Förderinitiative "Forschung in Museen" hat das Kuratorium der VolkswagenStiftung sechs kooperative Forschungsvorhaben von Museen und Hochschulen mit einer Gesamtfördersumme von rund 2,5 Mio. Euro bewilligt. Darunter befinden sich auch zwei archäologisch interessante Projekte.

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16.04.2015
Studium
Das neue Programm "museOn" soll Berufstätigen die Möglichkeit zur Weiterbildung im Museumsbereich bieten (Foto: Uwe Nüssle)

Geschulte Erzähler, geübte Sammler, geschickte Vermarkter

Mit "museOn" startet die Universität Freiburg i. Br. eine im deutschsprachigen Raum einmalige Weiterbildung für die Arbeit in Museen und Sammlungen

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16.04.2015
Funde & Befunde
Der Münzschatz von Spay (© Jürgen Vogel,  LVR-LandesMuseum Bonn)

LVR-LandesMuseum Bonn erwirbt spätantiken Münzschatz

Ein herausragender Münzschatz aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. konnte vom Landschaftsverband Rheinland angekauft werden und ist seit dem 8. April im LVR-LandesMuseum in Bonn zu sehen. Es handelt sich um 859 fast prägefrische, versilberte Bronzemünzen, die zwischen 294 und 299 n. Chr. in der Zeit der Tetrarchie (293‒305 n. Chr.) in der Münzstätte in Trier geprägt wurden.

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10.04.2015
Ausgrabungen
Ein kleines "Osternest" bilden die Schleuderbleie, die in dieser Anzahl noch nicht auf einem Haufen in einem westfälischen Römerlager gefunden wurden. (Foto: LWL/Burgemeister)

81 römische Schleuderbleie in Haltern gefunden

Sie sehen nicht nur ein wenig so aus, sondern sind auch inhaltlich für die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) so etwas wie eine verfrühte Ostereier-Überraschung. Denn eine derartige Menge von Schleuderbleien auf einem Fleck hat es zumindest in den Römerlagern entlang der Lippe noch nicht gegeben.

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10.04.2015
Funde & Befunde
Saisonale Paläo-Spezialität? Ei eines Singschwans (Naturhistorische Sammlung des Museums Wiesbaden, Foto: <a href="" target="_blank">Klaus Rassinger und Gerhard Cammerer, Museum Wiesbaden</a>, Ausschnitt <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target="_blank">CC-BY-SA</a>

Was 300.000 Jahre alte Eierschalen über die Umwelt der Altsteinzeit verraten

Am ehemaligen See in Schöningen brüteten Singschwäne

Bei Ausgrabungen in der altpaläolithischen Fundstelle Schöningen in Niedersachsen hatten Archäologen der Universität Tübingen Überreste von Eierschalen entdeckt, die nun verschiedenen Vogelarten zugeordnet werden konnten. Der Fund könnte ein Indiz dafür sein, dass Vogeleier eine saisonal wichtige Nahrungsquelle der frühen Menschen gewesen sein könnten.

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10.04.2015
Ausstellungen
"Lesen" der Brailleschrift (Foto W. Günzel)

Limesinformationszentrum mit Special Mention des German Design Awards 2015 ausgezeichnet

Römische Geschichte fasziniert. Und wenn sie nicht nur mit hohen inhaltlichen, sondern auch mit hohen gestalterischen Qualitätsansprüchen publikumsorientiert in die Öffentlichkeit getragen wird, gewinnt sie zudem an Attraktivität. Eines der hessischen Limesinformationszentren hat nun beim German Design Award eine Auszeichung erhalten.

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10.04.2015
Ausgrabungen
Das Kamelskelett wurde im niederösterreichischen Tulln an der Donau ausgegraben. (Foto: Alfred Galik/Vetmeduni Vienna)

Kamel in Niederösterreich ausgegraben

Im Zuge einer Rettungsgrabung im niederösterreichischen Tulln an der Donau fanden ArchäologInnen ein komplettes Kamelskelett. Das Tier stammt aus der Zeit der zweiten Türkenkriege im 17. Jahrhundert und dürfte in der Stadt Tulln verstorben sein. Genetische Analysen ergaben, dass es sich um einen männlichen Hybriden handelte, dessen Mutter ein Dromedar und dessen Vater ein Trampeltier war. Der Fund gilt als einmalig in Mitteleuropa.

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10.04.2015
LR Mussner und Archäologin Dr. Marzoli bei der Präsentation der Figurenmenhire (Foto: LPA/Angelika Schrott)

Außergewöhnliche kupferzeitliche Figurenmenhire präsentiert

Das Südtiroler Landesamt für Bodendenkmäler hat zwei kupferzeitliche Figurenmenhire aus Laaser Marmor vorgestellt. Die Funde seien ein kleiner aber bedeutender Teil des Welterbes der Menschheit und sollten möglichst vielen Menschen gezeigt werden, sagte Landesrat Florian Mussner.

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10.04.2015
Denkmalschutz, Ausstellungen
Hockergrab mit Gefäßen der Rössener Kultur aus Rössen (Leuna, Sachsen-Anhalt) im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg. Foto Wolfgang Sauber, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target="_blank">CC-BY-SA</a>

Stiftung Preußischer Kulturbesitz zum Umgang mit menschlichen Überresten

In den archäologischen und ethnologischen Sammlungsbeständen der Staatlichen Museen zu Berlin befinden sich auch menschliche Überreste. Dazu zählen Knochen, die in bearbeiteter Form (z. B. im Fall ethnologischer Artefakte wie Knochenflöten) und in unbearbeiteter Form (z. B. archäologische Bodenfunde aus Nekropolen) in die Sammlung gelangt sind. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat nun zum Umgang mit diesen Funden Grundpositionen formuliert.

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27.03.2015
Forschung, Veröffentlichungen
Das 1,5 Millionen Jahre alte Skelett des Turkana Boys, einem frühen Vertreter der Gattung Homo. Besonders der Oberschenkelknochen wird oft für mathematische Größenbestimmungen genutzt, da er der größte Knochen des menschlichen Skeletts ist und einen Großteil des Körpergewichts trägt. Foto: Jay Stock

Körpergröße war schon immer individuell

Auch unsere frühesten Vorfahren waren unterschiedlich gebaut

Schon die frühesten Vertreter der Gattung Homo unterschieden sich in Körpergröße und Statur stark voneinander: Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Wissenschaftlern der Universitäten Tübingen und Cambridge. Bislang war wenig über Gewicht und Körperlänge unserer Vorfahren bekannt, die zwischen 2,5 und 1,5 Millionen Jahren vor heute lebten. Die Ergebnisse zeigen, dass bereits zu dieser Zeit die für heutige Menschen typische große Bandbreite zu finden ist.

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27.03.2015
Forschung, Veröffentlichungen
Zeichnung eines Leprakranken. Rembrandt 1631, Radierung auf Papier

Lepra als eine der ältesten Krankheiten der Menschheit identifiziert

Eine internationale Genomstudie zeigt, dass verschiedene Erreger vor zehn Millionen Jahren einen gemeinsamen Vorfahren hatten.

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27.03.2015
Denkmalschutz

Doch keine Ausgrabung auf dem Sandberg bei Öllingen

Kulturdenkmale wie der keltische Rechteckhof auf dem Sandberg bei Öllingen sind durch Überpflügung gefährdet. Entgegen anderslautenden Meldungen plant das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart aber keine großflächige Ausgrabung auf diesem Areal, sondern will für den Erhalt der im Boden verborgenen archäologischen Zeugnisse sorgen.

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26.03.2015
Denkmalschutz
Das Klostergelände mit Footprints (Foto: Hanns Joosten)

Kloster Lorsch erhält Deutschen Landschaftsarchitektur Preis 2015

Der Deutsche Landschaftsarchitektur Preis, der jährlich vom Bund Deutscher Landschaftsarchitekten ausgelobt wird, geht in diesem Jahr an das UNESCO Weltkulturerbe Kloster Lorsch. Aus 127 zum Wettbewerb zugelassenen Arbeiten wählte die Jury das Projekt „Weltkulturerbe Kloster Lorsch", das vom Planungsbüro TOPOTEK 1 Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH aus Berlin konzipiert und umgesetzt wurde, auf den ersten Platz.

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26.03.2015
Ausstellungen
Schweißtreibende Handarbeit: Mit dem Beil wurden die Eichenhölzer bearbeitet - ganz so wie zu römischen Zeiten. (Foto: LWL/Burgemeister)

Arbeiten im "Römerpark Aliso" schreiten voran

Die ersten Bauelemente als weithin sichtbarer Auftakt für den "Römerpark Aliso"werden zur Zeit in Haltern am See hinter dem Römermuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) aufgebaut. Schritt für Schritt wächst jetzt das Westtor des ehemaligen Römerlagers mit angrenzender Holz-Erde-Mauer in die Höhe.

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26.03.2015
Universität
Silvia Balatti (2.v.l.) erhielt den Johanna-Mestorf-Preis 2015 aus den Händen von Laudator Professor Lutz Käppel. Dr. Mara Weinelt und Professor Johannes Müller (von links) gratulierten als erste. (Foto: Jirka Niklas Menke, Graduiertenschule Human Development in Landscapes an der Uni Kiel)

Althistorikerin Balatti erhält Johanna-Mestorf-Preis

Die Althistorikerin Silvia Balatti hat am 24. März 2015 den Kieler Johanna-Mestorf-Preis für herausragende Doktorarbeiten in den Bereichen Mensch-Umwelt-Forschung und Landschaftsarchäologie erhalten. Ausgelobt haben den mit 3.000 Euro dotierten Preis die Johanna-Mestorf-Akademie und die Graduiertenschule Human Development in Landscapes an der Universität Kiel.

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20.03.2015
Forschung, Denkmalschutz
Restauratoren der TU München haben den Terrakotta-Kriegern ihre Farbe zurückgegeben. Bild: Catharina Blänsdorf / TU München

Die wahren Farben der Terrakotta-Krieger

Ursprüngliche Bemalung von 55 Figuren rekonstruiert

Sie trugen farbgewaltige Gewänder mit komplizierten Mustern und bunten Schleifen, einer von ihnen schminkte sogar sein Gesicht grün: Jede Figur der berühmten Terrakotta-Armee ist in ihren Gesichtszügen, Frisur, Kleidung und Statur individuell und täuschend echt dargestellt. Eine unvorstellbar aufwändige und in dieser Qualität bisher beispiellose künstlerische Arbeit. Restauratoren von der Technischen Universität München (TUM) haben in jahrelanger Detailarbeit die Bemalung der Krieger entschlüsselt, rekonstruiert und nach Wegen gesucht, sie zu erhalten.

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20.03.2015
Ausgrabungen
Einige Kammern des spätmittelalterlichen "Erdstalls" mit Durchgängen und Lehmbänken. Foto: Stadtarchäologie Wien

Wiener Stadtarchäologie öffnet 7.000 Jahre altes Zeitfenster

Ein »Lichtschacht« im 3. Bezirk schickt ForscherInnen auf Zeitreise in die Vergangenheit: In der Rasumofskygasse haben Ausgrabungen der Stadtarchäologie Wien frühneolithische Gruben ebenso zu Tage gebracht wie keltische Münzproduktion und einen monumentalen Graben, der einmal das Kloster St. Maria und die spätmittelalterliche Vorstadt St. Niklas schützte.

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20.03.2015
Ausgrabungen, Ausstellungen
Noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts leitete man Schmutzwasser und Fäkalien direkt in den Birsig, der offen durch die Innenstadt floss und damit eine gefährliche Quelle für Typhus und Cholera war. Foto: StABS BILD 3, 70

Die schwierigen Lebensbedingungen in der Frühzeit der Industrialisierung

Rettungsgrabung in 150 Jahre altem Basler Spitalfriedhof

Wegen eines Leitungsbaus bergen Archäologen Gräber aus der Zeit von 1845 bis 1868 vom ehemaligen Spitalfriedhof. Die Skelette und noch vorhandene Krankenakten sind einzigartige historische Quellen zu den schwierigen Lebensbedingungen in der Zeit der Frühindustrialisierung.

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20.03.2015
Forschung

Informelle politische Gespräche in der römischen Republik

Wie Politik während der späten römischen Republik funktionierte und welche Parallelen es zur heutigen Zeit gibt, wird aktuell von der spanischen Wissenschaftlerin Dr. Cristina Rosillo Lopez untersucht, die seit Anfang März am Institut für Geschichte bei Prof. Martin Jehne an der TU Dresden als Stipendiatin der Alexander von Humboldt-Stiftung zu Gast ist.

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