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Nachrichten

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Sie suchen Berichte über neue Entdeckungen und Forschungsergebnisse? Interessieren sich für Nachrichten aus den Universitäten, aktuellen Informationen zu Ausstellungen sowie Studium & Beruf? Dann sind Sie hier richtig!

Hier finden Sie aktuelle Kurznachrichten aus allen Bereichen der Archäologie. Zu einigen der hier aufgeführten Nachrichten stehen auch ausführlichere Berichte in unserer Rubrik Fundpunkt bereit.

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24.01.2015
Denkmalschutz

Kahlschlag bei Kantonsarchäologie Schaffhausen

Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen hat Sparmaßnahmen beschlossen, die massive Einschnitte bei der Kantonsarchäologie zur Folge haben - unter anderem sollen über 75% der festen Stellen abgebaut werden. Eine Erfüllung der Amtsaufgaben dürfte damit kaum mehr möglich sein. Gegen die Kürzungen regt sich jetzt Widerstand: Eine eigens gegründete Interessensgemeinschaft ruft zur Unterstützung einer Online-Petition auf.

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23.01.2015
Forschung
Beispiel für das für den Menschen typische kraftvolle aber präzise Zugreifen: Im Griff befindet sich der erste Metakarpal des Daumens eines Australopithecus africanus. (Abb.: Tracy Kivell & Matthew Skinner)

Der Unterschied sind kräftige Hände zum präzisen Zupacken

Frühe menschliche Vorfahren nutzten ihre Hände bereits wie moderne Menschen

Die menschliche Hand unterscheidet sich in mancher Hinsicht von der Hand anderer Primaten. Mit ihr können wir Gegenstände präzise greifen und sie unter Kraftanwendung gebrauchen. Doch wie verwendeten unsere frühen menschlichen Vorfahren ihre Hände?

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23.01.2015
Ausgrabungen
Die keltische Befestigungsmauer bei Langenenslingen, Baden-Württemberg (Foto: Regierungspräsidium Stuttgart)

Keltische Befestigung bei Langenenslingen entdeckt

Archäologen des Regierungspräsidiums Stuttgart entdecken sensationell gut erhaltene keltische Befestigung bei Langenenslingen im Kreis Biberach, Baden-Württemberg.

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23.01.2015
Denkmalschutz
Vertragsunterzeichnung in Berlin: Der stellvertretende Vorsitzende der Qatar Museums (QM) Sheikh Hassan bin Mohammed bin Ali Al Thani und die Präsidentin des Deutschen Archäologischen Instituts Prof. Dr. Dr. h.c. Friederike Fless (Foto: M. El Sauaf)

Katar startet Projekt zum Erhalt der berühmten Pyramiden von Meroë im Sudan

Vertragsunterzeichnung in Berlin

Der stellvertretende Vorsitzende der Qatar Museums (QM) Sheikh Hassan bin Mohammed bin Ali Al Thani unterzeichnete heute einen Vertrag mit dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI), das nun an der Qatari Mission for the Pyramids of Sudan (QMPS) mitarbeiten wird. Damit startet noch in diesem Jahr ein groß angelegtes Projekt, um die bedeutenden Denkmäler vor weiterem Verfall zu schützen.

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23.01.2015
Forschung
Etwa 8.000 Jahre alte, lebensgroße Felsgravur zweier Giraffen aus Dabous, Niger, die zeigen, dass die Sahara zu dieser Zeit eine grüne, fruchtbare Savanne war. (Foto: Albert Backer via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0)

Rasantes Ende der grünen Sahara?

In den vergangenen 9000 Jahren hat sich die Sahara von einer grünen Savanne zu einer der trockensten Wüsten der Erde entwickelt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und des Niederländischen Instituts für Meeresforschung (NIOZ) haben jetzt herausgefunden, dass die Vegetation während dieses Übergangs viel schneller aus der Sahara verschwand als bisher angenommen.

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22.01.2015
Denkmalschutz, Funde & Befunde
Die an Italien zurückgegebenen Objekte aus aus dem Steinkistengrab von Laterza. Bild: V. Iserhardt © Bildarchiv RGZM

RGZM gibt aus Raubgrabung stammende Antiken an Italien zurück

Im Jahr 1978 plünderten Raubgräber in der Nähe von Laterza in Apulien ein 6.000 Jahre altes Steinkistengrab, die Funde gelangten in den Antikenhandel und schließlich in den Besitz des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM). Heute übergab Generaldirektor Falko Daim die Fundobjekte an den Generalkonsul der Republik Italien.

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16.01.2015
Denkmalschutz

Zielvereinbarung für Denkmalpflege in Niedersachsen

Die niedersächsische Landesregierung hat erstmals eine Zielvereinbarung mit dem Landesamt für Denkmalpflege abgeschlossen, in der dessen Arbeitsauftrag festgeschrieben wird.

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09.01.2015
Forschung, Veröffentlichungen
Ei eines Spulwurms (Ascaris sp.) mit der typischen gewellten Membran. Foto: IPNA

Parasiteneier aus der Keltenzeit in Basel gefunden

In Proben aus der früheren keltischen Siedlung «Basel-Gasfabrik» sind Archäologen der Universität Basel bei Laboranalysen auf Eier von Darmparasiten gestossen – und schliessen damit auf eine mangelhafte Hygiene der damaligen Bevölkerung. Mittels spezieller Methoden der Geoarchäologie fanden sie drei verschiedene Parasitenarten, wie sie in der Fachzeitschrift «Journal of Archaeological Science» berichten.

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09.01.2015
Ausstellungen
Das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz im ehemaligen Kaufhaus Schocken

Auszeichnung für museales Konzept des smac

Am Montag, 19. Januar 2015, verleiht der hbs kulturfonds in der Niedersächsischen Sparkassenstiftung seinen Museumspreis an das Dreigestirn, das für das Konzept des Staatlichen Museums für Archäologie Chemnitz (smac) verantwortlich zeichnet: Sabine Wolfram, Thomas Spring und Uwe R. Brückner.

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09.01.2015
Forschung
In seiner Jugend war Attila der Hunne eine Geisel Roms - im Austausch für den Römer  Flavius Aëtius. Bild: Ausschnitt aus dem Gemälde »Attilas Fest«, 1870 (Ungarische Nationalgalerie, Budapest)

Geiseln als Friedensgaranten

Geiselnahmen gehören zu den heimtückischsten Methoden moderner Terroristen. In der Antike und bis in die Neuzeit hingegen konnten Geiseln auch eine friedenssichernde Funktion haben. Ein Projekt unter Leitung des Kasseler Althistorikers Prof. Dr. Kai Ruffing beleuchtet nun die Praxis der Geiselstellung im Römischen Reich – und welch hohen Status die Geiseln dabei oft hatten.

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09.01.2015
Ausstellungen, Funde & Befunde
Der Finder Paul Bazynski mit der vermeintlichen archäologischen »Sensation«, dokumentiert 1980 von der Hertener Zeitung. Foto: Hertener Allgemeine/Peter Rudolph

Irrtümern und Fälschungen auf der Spur

Ausstellungsvorbereitungen rollen westfälischen Fall neu auf

Ein Skelett des sagenhaften Einhorns, das tatsächlich aus Bären- und Mammutknochen zusammengesetzt wurde, eine fränkische Krone, bei der es sich in Wahrheit um die Beschläge eines Eimers handelt: Dreiste Betrüger hatten angebliche Sensationsfunde manipuliert, denn Irrtümer und Fälschungen machen auch vor der Archäologie nicht Halt.

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09.01.2015
Veröffentlichungen

Mit Hightech in die Vorgeschichte

Moderne naturwissenschaftliche Methoden bereichern das Instrumentarium der Archäologie und ermöglichen ganz neue Fragestellungen. Eine durchdachte Zusammenarbeit der Disziplinen ist dabei zwingend notwendig. Darüber berichtet die neue Ausgabe von Forschung Frankfurt, die den Wandel in den Wissenschaften in den Blick nimmt.

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06.01.2015
Universität, Studium

Petitionen zur Erhaltung der Archäologie an der Universität Saarbrücken

An der Universität Saarbrücken sollen die Professuren für Ur- und Frühgeschichte und Klassische Archäologie gestrichen werden. Beide Fächer suchen – jedes für sich – mit einer öffentlichen Petition um breite Unterstützung. Auch wem eine vollumfängliche Rettung beider Fächer unwahrscheinlich erscheint, sollte beide Petitionen unterzeichnen. Das empfehlen die beiden Verbände DGUF und dArV.

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19.12.2014
Forschung
Grabungsgelände von Norden (2012). Im Schutz der römischen Mauern konnten 8 m unter heutigem Niveau die ältesten Belege für eine Besiedlung freigelegt werden. Foto:  Christoph Baur, Innsbruck, © DAI

Auf den Spuren einer Legende

Naturwissenschaftliche Ergebnisse belegen Gründung Karthagos zur Zeit der mythischen Ansiedlung durch Prinzessin Dido

Die Angaben antiker Historiker wie Timaios von Tauromenion und Menander von Ephesos zur Gründungszeit von Karthago werden durch neueste Forschungsergebnisse bestätigt - das Stadtgebiet war bereits in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts v. Chr. besiedelt. Dies ergab die Datierung von Rinderknochen aus den ältesten Siedlungsschichten.

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19.12.2014
Forschung
Das Mammut vom Vogelherd (gefunden 2006): Nach neuen Erkenntnissen dezimierten Jäger vor 30.000 Jahren die Population der Pflanzenfresser. (Foto: J. Lipták, copyright Universität Tübingen)

Jäger drängten Mammuts schon vor 30.000 Jahren zurück

Tübinger Forscher finden Hinweise gegen die These vom klimatisch bedingten Aussterben

Intensive Jagd durch den Menschen hat offenbar schon vor etwa 30.000 Jahren zu einem Rückgang der Mammutpopulationen in Westeuropa geführt. Zu diesem Ergebnis kommen Forscherinnen und Forscher der Universität Tübingen sowie der Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung in einer Studie.

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19.12.2014
Forschung
Auf den Zahn gefühlt: Anhand speziell präparierter Rinderzähne entwickelten Forscher des Universitätsklinikums Freiburg einen neuen Drogentest. Foto: Neukamm/Universitätsklinikum Freiburg

Drogen in Rinderzähnen nachgewiesen

Forscher des Universitätsklinikums Freiburg entwickeln einen Drogentest, mit dem Rechtsmediziner und Archäologen Zahnmaterial von Toten untersuchen können

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19.12.2014
Denkmalschutz

Landesdenkmalpflege ist von heute an im Regierungspräsidium Stuttgart gebündelt

Mit über 500 Beschäftigten größte Abteilung des Regierungspräsidiums

Grundlage der Bündelung ist das am Dienstag in Kraft getretene neue Denkmalschutzgesetz. Regierungspräsident Johannes Schmalzl: »Mit der Zusammenfassung der Landesdenkmalpflege in einem Vor-Ort-Präsidium wird die fachliche Denkmalpflege gestärkt und wieder als Einheit nach innen und außen wahrgenommen«

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19.12.2014
Denkmalschutz, Forschung
Frühe Glasherstellung (aus: Georg Agricola, Zwölf Bücher vom Berg- und Hüttenwesen, 1556). »Die Pfeiffen A. Die kleinen Fenster B. Die Marmorplatten C. Die Zange D. Formen für die Gestaltung der Glaswaren E.«

Wertvolles Glas: Zerbrechliche Vergangenheit bewahren

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert mit 300.000 Euro die Entwicklung archäologischer Restaurierungsmethoden für Holzaschegläser

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19.12.2014
Ausstellungen
Im Rahmen der Ausstellung «Die Pfahlbauer – Am Wasser und über die Alpen» wurde im Museumspark des BHM ein Haus aus der Jungsteinzeit im Originalmassstab und mit damaligem Werkzeug nachgebaut. (© Bernisches Historisches Museum, Bern. Foto Christine Moor)

Rekonstruktion des Pfahlbauhauses geht nach Thayngen

Im Rahmen der Ausstellung «Die Pfahlbauer – Am Wasser und über die Alpen» im Bernischen Historischen Museum (BHM) erstellten Museumsmitarbeitende zusammen mit den Besuchern mit Werkzeug und Methoden aus der Jungsteinzeit ein Pfahlbauhaus. Die Schaffhauser Gemeinde Thayngen, die aufgrund von Pfahlbaufunden in Thayngen-Weier seit 2011 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, wird dieses Haus nach Ausstellungsende übernehmen. Das einzige ohne modernes Werkzeug erstellte Pfahlbauhaus in der Schweiz ist damit weiterhin öffentlich zugänglich.

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12.12.2014
Denkmalschutz

Alarmierende Berichte über Raubgrabungen in aller Welt

Lücken im Kulturschutzgesetz sollen geschlossen werden

Nach Einschätzung der Unesco steht der Handel mit illegalen Antiken inzwischen an dritter Stelle der internationalen Kriminalität - direkt hinter Waffen und Drogen. Eine der Drehscheiben des illegalen Antikenhandels ist Deutschland. Die Frage, wie der Handel mit Raubgut aus Krisenregionen eingedämmt werden kann, stand im Mittelpunkt einer Konferenz in Berlin, die heute zu Ende ging. Kulturstaatsministerin Monika Grütters will noch in der ersten Jahreshälfte 2015 eine Novelle des Kulturschutzgesetzes vorlegen, die u.a. für alle importierten Antiken eine Ausfuhrerlaubnis des Herkunftslandes vorschreibt.

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12.12.2014
Forschung, Veröffentlichungen
Ansicht der Fundstelle La Cotte de St Brelade auf der Insel Jersey, Großbritannien. Ein Großteil der Knochen stammt aus den Ausgrabungen unter dem Granitbogen links im Bild. (Foto: Geoff Smith, MONREPOS)

Mammut nur Nahrungsergänzung bei Neandertalern?

Bedeutung der "Megafauna" für Ernährungsstrategien von Neandertalern

Neue archäozoologische Untersuchungen belegen, dass Neandertaler zwar erfolgreiche und effiziente Mammutjäger waren, die "Megafauna" aber nur eine untergeordnete Rolle in der Ernährung spielte. Die Ergebnisse der kontextuellen Studie von Dr. Geoff Smith (MONREPOS, Neuwied) erscheinen nun im Journal of Human Evolution.

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12.12.2014
Studium, Veröffentlichungen

Deutscher Studienpreis für Archäologie 2015 ausgeschrieben

Die Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte (DGUF) verleiht 2015 zum dritten Mal den Deutschen Studienpreis für Archäologie. Vorschläge können noch bis zum 9. Januar eingereicht werden.

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12.12.2014
Universität

DArV startet Petition zum Erhalt der Professur für Klassische Archäologie im Saarland

Gestern startete der Deutsche Archäologenverband (DArV) eine Petition auf Change.org, mit der er sich für den Erhalt der Professur für Klassische Archäologie an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken einsetzt.

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12.12.2014
Forschung
Zwei Kaiser in einträchtiger Umarmung (um 300). Die Skulptur war ursprünglich auf einem Platz in der Hauptstadt des Byzantinischen Reiches Konstantinopel aufgestellt. (Foto: JGU / Thomas M. Weber)

Leibniz-WissenschaftsCampus Mainz erhält 1,2 Millionen Euro

Der "Leibniz-WissenschaftsCampus Mainz: Byzanz zwischen Orient und Okzident", eine Plattform für interdisziplinäre Byzanzforschung, war mit seinem im Mai 2014 eingereichten Förderantrag bei der Leibniz-Gemeinschaft erfolgreich und erhält knapp 1,2 Millionen Euro für die Jahre 2015 - 2018. Die Förderung der Leibniz-Gemeinschaft wird maßgeblich dazu beitragen, Mainz nachhaltig als eines der relevanten Forschungs- und Ausbildungszentren in den Byzantine Studies in Europa zu etablieren. Die bewilligte Fördersumme stellt die Finanzierung der Grundstrukturen sowie den Ausbau des Forschungsprogramms bis Ende 2018 sicher.

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12.12.2014
Ausstellungen
Steinbock auf der Seitenleiste eines Klazomenischen Sarkophags (Foto: Marion Wenzel/Antikenmuseum der Universität Leipzig)

Antikenmuseum präsentiert wertvolle Sarkophage

Die Restaurierung dreier historisch äußerst wertvoller Sarkophage aus dem 6. und frühen 5. Jahrhundert v. Chr. im Antikenmuseum der Universität Leipzig ist abgeschlossen. Damit ist die Originalsammlung des Museums 20 Jahre nach dessen Wiedereröffnung vollständig wiederhergestellt.

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12.12.2014
Universität, Forschung

Words, Bones, Genes, Tools: neue Kolleg-Forschergruppe an der Universität Tübingen

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet eine neue Forschergruppe an der Universität Tübingen ein. Der Antrag von Professor Gerhard Jäger vom Seminar für Sprachwissenschaft und Professorin Katerina Harvati vom Senckenberg Center for Human Evolution and Palaeoecology an der Universität Tübingen wurde bewilligt: Ihre Kolleg-Forschergruppe "Words, Bones, Genes, Tools" erhält rund 2,7 Millionen Euro für vier Jahre.

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12.12.2014
Forschung
Beispiele von Tigerschecken bei Pferden in Artefakten und Abbildungen (Abb.: IZW)

Jahrtausende alte Pferde-DNS offenbart Zuchtpräferenzen

Über die Jahrtausende hinweg hat der Mensch die Fellfarben der Haustiere immer wieder züchterisch verändert. Im Fall der Tigerscheckung bei Pferden konnte jetzt ein internationales Forscherteam den wechselhaften Zuchtverlauf seit Beginn der Domestikation vor ca. 5500 Jahren rekonstruieren. Diese Studie unterstreicht den Wert der genetischen Diversität für die Zucht.

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12.12.2014
Ausstellungen
Mit Mammut "Wilhelm", Blumenstrauß und einer Museumscard wurden die einmillionsten Besucher überrascht. v. l.: LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale, Dieter Gebhard als Vorsitzender der LWL-Landschaftsversammlung, Ida Johanna Paul, Stefan Ullrich und Museumsleiter Dr. Josef Mühlenbrock (Foto: LWL/Burgemeister)

Eine Million Besucher im LWL-Museum für Archäologie

Zahlenmäßig sind die Einwohner mehrerer Großstädte inzwischen an den 10.000 archäologischen Ausstellungsstücken des LWL-Museum für Archäologie in Herne entlang flaniert. Eine Million Besucher hat die 3.000 Quadratmeter große unterirdische Grabungslandschaft bislang angelockt. Am letzten Samstag, pünktlich zum Nikolaustag, öffneten sich die Türen für die Besucherin, die die exakt millionste Eintrittskarte löste. Ein Empfangskomitee des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe stand bereit, um die verblüffte Jubiläumsbesucherin Ida Johanna Paul (23) willkommen zu heißen.

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05.12.2014
Forschung
Archäologische Untersuchungen in der St. Johanniskirche Mainz. Foto: Sandra Kriszt

Einzigartiger Kirchenbau aus dem 7. Jahrhundert in Mainz nachgewiesen

Große Teile der St. Johanniskirche in Mainz sind nach dem Ergebnis aktueller Untersuchungen 250 Jahre älter als bisher angenommen und damit das »bedeutendste noch weitgehend erhaltene Baudenkmal dieser Epoche nördlich der Alpen«, wie die rheinland-pfälzische Kulturministerin Vera Reiß sagte.

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05.12.2014
Forschung
Knochenspitzen aus Mokriška jama, Slowenien (Foto: Tomaž Lauko, Slowenisches Nationalmuseum Ljubljana) (Bild: Tomaž Lauko, Nationalmuseum Slowenien)

Mitteleuropa wohl keine Kontaktzone von Neandertalern und modernen Menschen

Ein internationales Kooperationsprojekt um Dr. Luc Moreau untersucht, welchen Beitrag Neandertaler zur ältesten modernmenschlichen Kultur Europas, dem sogenannten "Aurignacien", geleistet haben.

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