19.10.2017 - 03:59:55

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Für den schnellen Überblick: Das Schlagwortverzeichnis der Artikel und Rezensionen (nur für Clubmitglieder)

Ausstellungen

01.09.2017
Ausstellungen
Das Museum für Ur- und Frühgeschichte im Poseckschen Haus in Weimar (Foto: TLDA)

125 Jahre Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens

Vor 125 Jahren wurden mit der Eröffnung des "Naturwissenschaftlichen Museums Weimar“ im so genannten Poseckschen Haus die Grundlagen für das jetzige Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens gelegt. Am 28. und 29. August 2017 beging das Museum sein Jubiläum.

11.08.2017
Ausstellungen
Doppelt und dreifach durchlochte Perle aus Mammutelfenbein – diese Herstellungsart ist nur aus den Weltkulturerbe-Höhlen der Schwäbischen Alb bekannt. Foto: Hildegard Jensen / Universität Tübingen

Perlenfunde aus Eiszeithöhlen drückten Gruppenidentität aus

Universität Tübingen und Urgeschichtliches Museum Blaubeuren präsentieren 42.000 Jahre alten Schmuck aus Mammutelfenbein: Herstellung und Tragen waren wohl nur auf der Schwäbischen Alb Tradition

22.06.2017
Ausstellungen
Oberteil einer Fayence-Stele (ÄM 19718), die seit dem zweiten Weltkrieg als verschollen galt und 2017 ins Ägyptische Museum und Papyrussammlung zurückkehrte (© Staatliche Museen zu Berlin, Ägyptisches Museum und Papyrussammlung / Nina Loschwitz)

Stiftung Preußischer Kulturbesitz erhält ägyptische Stele zurück

Ein wertvolles ägyptisches Objekt, das kürzlich nach Berlin zurückkehrte, ist ab Mitte Juni wieder im Neuen Museum auf der Museumsinsel zu sehen. Das Oberteil einer Fayence-Stele (ÄM 19718) galt seit Ende des Zweiten Weltkrieges als verschollen, wie auch zahlreiche weitere Objekte der Staatlichen Museen zu Berlin. Im Zusammenhang mit einer wissenschaftlichen Forschungsarbeit wurde es im Kelsey Museum of Archaeology der University of Michigan, USA, identifiziert. Dieses Museum gab das Stück nun an das Ägyptische Museum und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin zurück.

12.05.2017
Ausstellungen
Grundsteinlegung: Dipl.-Ing. Holger Basten (Geschäftsführer LBB), Oberbürgermeister Michael Ebling, Staatssekretär Dr. Stephan Weinberg, Prof. Dr.-Ing. Matthias Kleiner (Präsident der Leibniz-Gemeinschaft),  Minister Prof. Dr. Konrad Wolf, Univ.-Prof. Dr. Falko Daim (Generaldirektor RGZM) v.l.n.r. (Foto: R. Müller/RGZM.)

Grundsteinlegung am Neubau des RGZM

Der Grundstein ist gelegt: Mit dem traditionellen Einmauern von symbolträchtigen Gegenständen am neu gelegten Fundament in der Mainzer Neutorstraße hat am 5. Mai 2017 die Rohbauphase für das neue Römisch-Germanische Zentralmuseum (RGZM) und Leibniz-Forschungsinstitut der Archäologie begonnen. Rund 51,4 Millionen Euro investieren das Land Rheinland-Pfalz, die Landeshauptstadt und der Bund in ein modernes Haus für archäologische Spitzenforschung mit großzügigen Ausstellungsbereichen.

21.04.2017
Funde & Befunde, Ausstellungen
Das neu entdeckte Fragment stammt von einer Flöte aus Gänsegeierknochen und ist rund 40.000 Jahre alt. Foto: V. Marquardt / Universität Tübingen

Musikinstrument aus der Eiszeit

Tübinger Wissenschaftler präsentieren rund 40.000 Jahre altes Fragment einer Knochenflöte – Höhlenfundstellen der Schwäbischen Alb könnten im Juli zum Weltkulturerbe werden

Schon vor 40.000 Jahren haben Menschen Musik gemacht. Dies ist bekannt, seit in den Höhlen der Schwäbischen Alb die ältesten Musikinstrumente weltweit gefunden wurden: Fragmente von Flöten, die Höhlenbewohner während der Eiszeit aus den Knochen von Schwänen und Gänsegeiern oder aus Mammutelfenbein schnitzten.

03.03.2017
Ausstellungen
Leiter des LWL-Museums für Archäologie, Dr. Josef Mühlenbrock, mit dem 50.000. Besucher der Sonderausstellung »Schätze der Archäologie Vietnams«, Äinh Huy Nguyán (2. von rechts). Insgesamt 50.500 Menschen aus ganz Deutschland haben die Ausstellung besucht, die am Sonntag (26.2.) zu Ende gegangen ist.

Vietnam-Ausstellung: »Ein großer Erfolg«

Rund 50.500 Besucher sahen die Sonderausstellung »Schätze der Archäologie Vietnams« im LWL-Museum für Archäologie in Herne

16.02.2017
Veranstaltungen, Ausstellungen
Prof. Dr. Mechthild Dreyer, Vizepräsidentin für Studium und Lehre der JGU, begrüßt die Anwesenden im Museum für Antike Schiffahrt des RGZM (Foto: Sarah Pittroff)

"Bereit zu teilen?": Zweite Fishbowl-Diskussion im Museum für Antike Schiffahrt des RGZM

Unter diesem Motto folgten acht Expert(inn)en der Einladung vom Mainzer Zentrum für Digitalität in den geistes- und Kulturwissenschaften (mainzed) ins Museum für Antike Schiffahrt des RGZM und äußerten sich zum Thema digitalisierte Kulturgüter im Netz.

20.01.2017
Ausstellungen
Die Pfahlbauten in Unteruhldingen während des Hochwassers im Juni 2016. Foto: © Pfahlbaumuseum Unteruhldingen

Besucherrekord im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen

Mit einem neuen Besucherrekord hat das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen am Bodensee das Jahr 2016 beendet. Trotz des Hochwassers im Frühjahr konnte mit über 300.000 Gästen das beste Ergebnis seit der Museumsgründung 1922 erreicht werden. Damit ist das Freilichtmuseum das besucherstärkste Archäologiemuseum in Baden-Württemberg. Dazu beigetragen hat auch, dass die Deutschen wieder vermehrt im eigenen Land Urlaub machen.

02.12.2016
Ausstellungen
Schematisierter Schnitt durch das Verteidigungssystem der Frankfurter Stadtmauer, nach Otto Lindheimer, 1885 © Institut für Stadtgeschichte

Frankfurter Geschichte »unter Tage« – die Kasematten der »Friedberger Bastion«

Die Kasematten von Frankfurts barocker Stadtbefestigung bleiben ein Besuchermagnet

Die vom Archäologischen Museum Frankfurt betreute Ausstellung in den barocken Kasematten, die nur im Rahmen von Führungen zu besichtigen ist, zog im Jahr 2016 rund 1.050 historisch Interessierte an. Seit der Eröffnung der Ausstellung im Jahr 2011 nahmen mehrere tausend Besucher an den Führungen teil, die meist schon kurz nach ihrer Ankündigung ausgebucht sind.

16.11.2016
Ausstellungen
Ausstellungsbau "Pergamon. Das Panorama“: Visualisierung Eingangssituation am Kupfergraben (© spreeformat)

Museumsinsel erhält temporären Ausstellungsbau "Pergamonmuseum. Das Panorama“

Um den Besuchern der Berliner Museuminsel auch während der Sanierungszeit des Pergamonmuseums ein attraktives Angebot machen zu können, errichtet die SPK einen temporären Ausstellungsbau. Er wird direkt gegenüber der Museumsinsel am Kupfergraben entstehen. Das Haus wird mindestens bis zum Ende der Sanierungszeit des gesamten Pergamonmuseums betrieben. Es ist geplant, das Haus, das sich zunächst dem Thema "Pergamon“ widmen wird, kurz vor Ostern 2018 zu eröffnen.

21.10.2016
Ausstellungen
Karl Bernhard Stark (1855-1879) war der erste Inhaber des eigenständigen Lehrstuhls für Klassische Archäologie in Heidelberg

Zur Geschichte der Klassischen Archäologie in Heidelberg

Jubiläumsausstellung wird am 26. Oktober eröffnet

Das Institut für Klassische Archäologie der Universität Heidelberg feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen und zeigt aus diesem Anlass eine Ausstellung im Universitätsmuseum.

21.10.2016
Ausstellungen
Der Teller mit stilisierten Drachen gehörte einst zur Fracht einer mittelalterlichen Hochseedschunke. Foto: LWL/Binh

Boote als Gräber und nasse »Schätze der Archäologie Vietnams«

Sonderausstellung im LWL-Archäologiemuseum zeigt Funde aus vietnamesischen Schiffswracks

Seit zwei Wochen zeigt das Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in einer Sonderausstellung »Schätze der Archäologie Vietnams«. Unter den Exponaten, die bereits 3.000 Besucher in die Ausstellung gelockt haben, sind auch Funde aus zwei Schiffswracks.

29.07.2016
Ausstellungen
Die Bestattungen liegen in unmittelbarer Nähe der Bauernkirche in Iserlohn. Die Ausgrabungen begleiteten Bauarbeiten für eine Neugestaltung des angrenzenden Platzes. Foto: LWL/Baales

Bauarbeiten förderten Skelette zutage

LWL-Archäologen untersuchen Bestattungen an der Bauernkirche in Iserlohn

Ein Verstorbener hatte einen Knochenfortsatz am Oberschenkel - vermutlich von einem Bruch oder einer Krankheit. Einem anderen war ein Menschenschädel auf die Brust gelegt worden. Ein weiterer hatte kaum noch Zähne im stark zurückgebildeten Unterkiefer. Die Bauarbeiten auf dem Fritz-Kühn-Platz in Iserlohn mit der sogenannten Bauernkirche gaben den Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) jetzt interessante Einblicke in die Gesundheit und in das Alltagslebeben der Iserlohner im 18. Jahrhundert. Die Skelette werden demnächst anthropologisch näher untersucht.

01.07.2016
Ausstellungen
Das letzte i-Tüpfelchen wird unter den Augen von LWL-Direktor Matthias Löb (oben links), Museumsleiter Dr. Rudolf Aßkamp (oben rechts) von den Handwerkern und Schreinern Bernhard Terhalle (unten links) und Stefan Witte (unten rechts) angebracht: Die Bauinschrift für den Nachbau des Westtores, der Holz-Erde-Mauer, der Inklusionsrampe und der vorgelagerten Spitzgräben - natürlich auf Latein. Foto: LWL/Burgemeister

Eröffnung der LWL-Römerbaustelle Aliso

Geplant haben mehrere Generationen von Ausgräbern, Museumsleitern und Archäologen die Rekonstruktion der Befestigung eines der größten römischen Militärkomplexe und der geplanten Machtzentrale Roms im rechtsrheinischen Germanien. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat die Realisierung geschafft und eröffnete am Mittwoch in Haltern am See die Römerbaustelle Aliso mit dem Nachbau des Westtores, der vorgelagerten Spitzgräben, der angrenzenden Holz-Erde-Mauer und einer inklusionsgerechten Zugangsrampe.

01.07.2016
Ausstellungen
Wanderausstellung »PIPELINE:ARCHÄOLOGIE«. Foto: Thomas Köhler

Standortanalyse für Archäologisches Landesmuseum in Mecklenburg-Vorpommern liegt vor

Die Landesregierung treibt die Pläne für die Gründung eines Archäologischen Landesmuseums weiter voran. Ein Gutachten hat neun mögliche Standorte in Mecklenburg-Vorpommern genauer unter die Lupe genommen und sie im Hinblick auf die Erreichbarkeit, Infrastruktur, Chancen und Risiken näher untersucht sowie eine Konkurrenzanalyse vorgenommen.

19.06.2016
Ausstellungen, Forschung
Raumakustische Simulation einer Ansprache auf dem Forum aus 50 m Distanz. Bild © digitales forum romanum

Forscherteam macht Ansprachen auf dem antiken Forum hörbar

Interdisziplinäres Projekt am Exzellenzcluster »Bild Wissen Gestaltung« entwickelt virtuelle Modelle der politischen Kommunikation im Alten Rom

Zentrale Bühne für die öffentliche Kommunikation in der Antike waren die großen Platzanlagen in den Städten – wie etwa die Agora in Athen oder das Forum Romanum in Rom. Hier wurden in öffentlichen Ansprachen alle wichtigen und staatspolitisch relevanten Themen der Bürgerschaft bekannt gegeben, um dann von Mund zu Mund ihren Weg weiter in die Stadt zu nehmen. Wie aber können und sollen wir uns solche Ansprachen vor dem Volk vorstellen? Wie gut waren die Politiker damals hörbar? Und wie viele Bürger auf dem Platz konnten die Ansprachen überhaupt hören?

17.06.2016
Personalia, Ausstellungen
Dr. Thomas Otten ist seit dem 1. Juni der neue Leiter der Archäologischen Zone mit Jüdischem Museum. Foto: Uwe Weiser / LVR

Museumsdirektor der Archäologischen Zone mit Jüdischem Museum im Amt

Der Archäologe Dr. Thomas Otten hat am 1. Juni seinen Dienst als neuer Leiter der Archäologischen Zone mit Jüdischem Museum aufgenommen. Der 49jährige verantwortet die Konzeption des derzeit im Bau befindlichen Museums. Mit Eröffnung des Hauses im Jahr 2019 wird er zum Gründungsdirektor. Otten löst Dr. Martin Müller, Direktor des LVR-Archäologischen Parks Xanten, ab, der fast zwei Jahre lang als stellvertretender Projektleiter die Anfangsphase der Museumskonzeption gesteuert hat.

13.05.2016
Ausstellungen, Veranstaltungen
Das Kroch-Hochhaus am Augustusplatz (rechts im Bild) ist seit 2010 Sitz des Ägyptischen Museums (Foto: Marion Wenzel/Universität Leipzig)

Im zweiten Leben 40 - Jahrestag der Wiedereröffnung des Ägyptischen Museums

Am 12. Mai 2016 jährte sich die Wiedereröffnung des Ägyptischen Museums - Georg Steindorff - der Universität Leipzig zum 40. Mal. Das Ägyptologische Institut und das Ägyptische Museum begingen diesen Jahrestag mit einer Feierstunde.

22.04.2016
Ausstellungen
Der Künstler Gary Staab modelliert die Kopie nach (© BSquared Media)

Ötzi in Kopie

Am vergangenen Mittwoch stellte das Südtiroler Archäologiemuseum (SAM) eine Kopie von Ötzis mumifiziertem Körper vor. Museumsdirektorin Angelika Fleckinger erläuterte, wie die Figur in einem mehrstufigen Prozess hergestellt und von dem bekannten US-Paläokünstler Gary Staab bearbeitet wurde. Die Mumienkopie ist für eine neue Wanderausstellung zum Thema "Mann aus dem Eis" vorgesehen, die ab 2017 durch USA und Kanada touren wird.

15.04.2016
Ausstellungen
Simulation der zukünftigen Museumsinsel Berlin: James-Simon-Galerie und Neues Museum, Blick von Süden über Kupfergraben und Eiserne Brücke (© SPK / ART+COM, 2015)

Richtfest auf der Museumsinsel: Die James-Simon-Galerie erhält Konturen

In Anwesenheit von Bundesbauministerin Barbara Hendricks, Kulturstaatsministerin Monika Grütters, der Präsidentin des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Petra Wesseler (BBR), dem Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK), Hermann Parzinger, sowie den Architekten David Chipperfield und Alexander Schwarz von David Chipperfield Architects Berlin wurde am vergangenen Mittwoch, dem 13.4.2016, der Richtkranz feierlich über der James-Simon-Galerie, dem neuen Eingangsgebäude der Museumsinsel Berlin, aufgezogen.

04.03.2016
Ausstellungen, Funde & Befunde
Detail des Schildpatt-Kästchens aus dem Priesterinnengrab von Erkelenz-Borschemich während der Freilegung mit zwei der insgesamt acht Götterappliken. Foto: Jürgen Vogel, LVR-LandesMuseum Bonn

Einzigartiges römisches Priesterinnengrab

Archäologische Landesausstellung im LVR-LandesMuseum Bonn zeigt spektakuläre Ausgrabungen der letzten fünf Jahre in NRW

Es ist einer der archäologischen Sensationsfunde der letzten Jahre: acht künstlerisch sehr hochwertige Reliefdarstellungen von Götterbüsten aus Schildpatt (Schildkrötenpanzer), die ein Kästchen aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. zierten. Gemeinsam mit weiteren, teils geheimnisvollen Grabbeigaben wurden sie von einem archäologischen Team des Landschaftverbandes Rheinland (LVR) 2013 in einem Frauengrab auf dem Gelände eines römischen Landguts bei Erkelenz (Erkelenz-Borschemich) freigelegt. Diese und weitere spektakuläre Funde aus den letzten fünf Jahren archäologischer Ausgrabungen und Forschung in Nordrhein-Westfalen sind derzeit in der Archäologischen Landesausstellung NRW nur noch bis zum 3. April im LVR-LandesMuseum Bonn zu sehen.

11.02.2016
Ausstellungen
Heinrich Forschner untersuchte zahlreiche Fundplätze, darunter auch solche am Federsee. Die rekonstruierten Häuser im Federseemuseum in Bad Buchau zeigen, wie es dort ausgesehen haben könnte. (Foto: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/User:Michael_Linnenbach">Michael Linnenbach</a> aus der <a href="https://de.wikipedia.org/">deutschsprachigen Wikipedia</a>)

Die Sammlung Forschner gehört nun dem Museum Biberach

Seit 27 Jahren befindet sich die archäologische Sammlung Forschner als Leihgabe im Museum Biberach. Nun schenkt die Familie Forschner dem Museum diese Sammlung.

22.01.2016
Funde & Befunde, Ausstellungen
Rekonstruktion eines Teiles der Wand (© Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg)

Rekonstruierte Wandmalereien aus der Jungsteinzeit

Die Archäologen und Restauratorinnen des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart präsentierten am 20.1.2016 im Dienstsitz Hemmenhofen ein sensationelles Ergebnis ihrer Arbeit: Sie haben ein großes Wandbild, das vor nahezu 6.000 Jahren im Bodensee untergegangen war, aus zahlreichen Fragmenten wieder zusammengebracht.

08.01.2016
Ausstellungen
Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein (r) und Finanzminister Thomas Schäfer (l) bei der Förderbescheid-Übergabe für das Archäologische Freilichtmuseum Zeiteninsel. (© Hessisches Finanzministerium)

Hessen fördert Archäologisches Freilichtmuseum »Zeiteninsel«

Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein hat Ende Dezember gemeinsam mit Finanzminister Dr. Thomas Schäfer einen Förderbescheid über 4,78 Millionen Euro an die Gemeinde Weimar (Lahn) übergeben, die damit das Archäologische Freilichtmuseum »Zeiteninsel« aufbauen will. Die Gesamtkosten des Projektes liegen bei 5,3 Millionen Euro.

11.12.2015
Ausstellungen
Teilnehmer des Museumsguide-Projekts "Multaka" im Vorderasiatischen Museum der Staatlichen Museen zu Berlin. (© Staatliche Museen zu Berlin / Foto: A. R. Laub)

Geflüchtete als Guides auf der Berliner Museumsinsel

Insgesamt 19 Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak werden als Museums-Guides fortgebildet, um Landsleute in ihrer Muttersprache durch das Pergamonmuseum, das Bode-Museum und das Deutsche Historische Museum führen zu können. Der Titel des Projekts ist programmatisch: "Multa-ka" bedeutet auf Arabisch "Treffpunkt" und steht für den Austausch verschiedener kultureller und historischer Erfahrungen.

11.12.2015
Funde & Befunde, Ausstellungen
Der "Leipziger Perseus" (Foto: Universität Leipzig/Swen Reichhold) (Foto: Universität Leipzig/Swen Reichhold)

Antikenmuseum der Universität Leipzig erhält Kleinod etruskischer Bronzekunst

Das Leipziger Museum der bildenden Künste überlässt dem Antikenmuseum der Universität Leipzig eine besonders kostbare und attraktive Dauerleihgabe. Es handelt sich um die 23,5 Zentimeter hohe Bronzestatuette "Perseus mit dem Medusenhaupt", die am vergangenen Mittwoch übergeben wurde.

13.11.2015
Ausstellungen
Chlodwig (ca. 466-511), dargestellt von Philipp Prechtl (Foto: RGZM / S. Steidl)

Codes der Macht im RGZM

RGZM startet eine Reihe von »Interventionen«

Mit »Codes der Macht. Mit 16 auf den Thron« eröffnete das Römisch-Germanische Zentralmuseum (RGZM) am 5. November eine erste Präsentation, die den Weg zum neuen Museum bereiten soll. Denn mit dem Umzug in den Neubau wird auch seine Dauerausstellung ein völlig neues Gesicht bekommen. Bis dahin aber experimentieren die Museumsmacher im Kurfürstlichen Schloss gemeinsam mit ihren Besucherinnen und Besuchern mit neuen Vermittlungsformaten. Probeaufbauten, die neue Perspektiven auf Altbekanntes öffnen, werden als »Interventionen« in die bestehenden Ausstellungen integriert.

07.11.2015
Ausstellungen
Ausschnitt aus dem Massengrab von Lützen (1632). © LDA Sachsen-Anhalt, Foto: Juraj Lipták

Auf den Spuren des Krieges

Neue Sonderausstellung im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle eröffnet

In einer bis Mai 2016 laufenden Sonderausstellung spürt das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle dem Phänomen »Krieg« nach. Ausgehend von der Schlacht von Lützen im November 1632, die als blutigste des 30-jährigen Krieges in die Annalen einging, begibt sich die Ausstellung auf die Spuren kriegerischer Auseinandersetzungen in der Geschichte der Menschheit. In diesem Zusammenhang wird auch erstmalig das älteste bekannte Schlachtfeld Europas umfassend der Öffentlichkeit präsentiert. Der Schlacht im Tollensetal in Mecklenburg-Vorpommern, wo hunderte bronzeitliche Krieger im Kampf an einem Flußübergang fielen, ist ein eigener Raum gewidmet.

25.09.2015
Ausstellungen
Die neue Sponsorenwand im LWL-Museum für Archäologie in Herne. (Foto: LWL/Jordan)

Ein Denkmal für die Förderer

Wenn Kultur und Wirtschaft gemeinsame Sache machen, dann profitiert in diesem Fall das LWL-Museum für Archäologie in Herne: Am vergangenen Dienstag, den 22.9.2015, wurde in Anwesenheit von Freunden und Förderern des Museums eine Sponsorenwand enthüllt, die das Engagement von über 40 Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen der vergangenen zwölf Jahre honorieren will.

31.07.2015
Ausstellungen
Dr. Nguyen Quoc Binh (wissenschaftlicher Referent des Nationalmuseums in Hanoi), Dr. Josef Mühlenbrock (Museumsleiter), Dr. Nguyen Van Cuong (Direktor des Nationalmuseums Hanoi), Tran Thi Hoa Binh (Goethe-Institut Hanoi) und Dr. Andreas Reinecke (Kurator der Sonderausstellung Vietnam) (Foto: LWL)

Direktor des Nationalmuseums Hanoi zu Besuch in Herne

Internationaler Besuch in Herne: Dr. Nguyen Van Cuong, Direktor des Nationalmuseums Hanoi, machte sich am vergangenen Dienstag persönlich ein Bild vom LWL-Museum für Archäologie. Dort soll ab September 2016 die Ausstellung "Aus dem Land des aufsteigenden Drachens - Schätze der Archäologie und Kultur Vietnams" Station machen.