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Außergewöhnliche Pompeji-Ausstellung in Halle

Kategorie: Ausstellungen
09.12.2011 -   LDA LSA / AB

Zahlreiche Exponate erstmals und zum letzten Mal außerhalb Italiens zu sehen

Vom 9. Dezember 2011 bis 8. Juni 2012 beherbergt das Landesmuseum für Vorgeschichte Halle die größte und umfassendste Pompeji-Ausstellung der letzten Jahre. Auf einer Fläche von 1.300 m² werden ca. 600 Exponate präsentiert. Das neuartige Konzept der Ausstellung wurde eigens für diese Präsentation entwickelt und ermöglicht eine neue Sicht auf die verschütteten Stätten am Vesuv.

Gipsausgüsse einer Frau und eines Kleinkindes (Pompeji, Haus des Goldenen Armreifs). Foto: P. Foglia, Soprintendenza per i Beni Archeologici di Napoli e Pompei

Gipsausgüsse einer Frau und eines Kleinkindes (Pompeji, Haus des Goldenen Armreifs). Foto: P. Foglia, Soprintendenza per i Beni Archeologici di Napoli e Pompei

Eine der bronzezeitlichen Hütten von Nola. Foto: Nicola Castaldo

Eine der bronzezeitlichen Hütten von Nola. Foto: Nicola Castaldo

Fußabdrücke, die die flüchtenden Bewohner der bronzezeitlichen Siedlung von Nola in der Vulkanasche hinterlassen haben (zusammengesetzte Grabungsfotos). Foto: Andreas Brunn

Fußabdrücke, die die flüchtenden Bewohner der bronzezeitlichen Siedlung von Nola in der Vulkanasche hinterlassen haben (zusammengesetzte Grabungsfotos). Foto: Andreas Brunn

Fußabdrücke, die die flüchtenden Bewohner der bronzezeitlichen Siedlung von Nola in der Vulkanasche hinterlassen haben. Foto: Andreas Brunn

Fußabdrücke, die die flüchtenden Bewohner der bronzezeitlichen Siedlung von Nola in der Vulkanasche hinterlassen haben. Foto: Andreas Brunn

Eisenzeitliche Holzfunde in der Feuchtbodensiedlung von Poggiomarino. Foto: Soprintendenza per i Beni Archeologici di Napoli e Pompei

Eisenzeitliche Holzfunde in der Feuchtbodensiedlung von Poggiomarino. Foto: Soprintendenza per i Beni Archeologici di Napoli e Pompei

Wandmalerei aus dem Gartentriclinium im Haus des Goldenen Armreifs, Pompeji. Foto: P. Foglia, Soprintendenza per i Beni Archeologici di Napoli e Pompei

Wandmalerei aus dem Gartentriclinium im Haus des Goldenen Armreifs, Pompeji. Foto: P. Foglia, Soprintendenza per i Beni Archeologici di Napoli e Pompei

Detail einer goldenen Fuchschwanzkette mit Berlock aus dem Grab einer reichen Germanin, das in Profen ausgegraben wurde. Foto: F. Hertel, LDA Sachsen-Anhalt

Detail einer goldenen Fuchschwanzkette mit Berlock aus dem Grab einer reichen Germanin, das in Profen ausgegraben wurde. Foto: F. Hertel, LDA Sachsen-Anhalt

Impression vom Aufbau der Ausstellung. Foto: J. Lipták, LDA Sachsen-Anhalt

Impression vom Aufbau der Ausstellung. Foto: J. Lipták, LDA Sachsen-Anhalt

Unter dem Titel »Pompeji, Nola, Herculaneum - Katastrophen am Vesuv« präsentiert Sachsen-Anhalts neue Landesausstellung ab heute eine neue Sicht auf eine Region, wo im 18. Jahrhundert die ersten großen und systematischen Ausgrabungen durchgeführt wurden und die Archäologie als wissenschaftliche Disziplin etabliert wurde. Die Schau ist keineswegs nur ein neuer Aufguss anderer Pompeji-Ausstellungen, von denen schon einige in Deutschland zu sehen waren. Zwar stößt man auch in Halle auf bekannte und berühmte Funde aus dem Ort, der im Jahr 79 n. Chr. unter Vulkanasche begraben wurde, doch den thematischen Bogen spannten die Ausstellungsmacher weiter.

Diachrone Darstellung der Katastrophen

Die plinianische Eruption, die Pompeji begrub, war nicht der erste Ausbruch des Vesuv, der den Untergang einer Siedlung besiegelte. Seit Jahrtausenden besiedeln Menschen die fruchtbaren Hänge und Ebenen am Golf von Neapel, eine Landschaft, über die sich allgegenwärtig der Vesuv erhebt. Lebensspuren aus mehreren Jahrtausenden zeigen, wie sehr das Leben am Fuße des Vulkans in dieser Zeit stets auch von Naturkatastrophen geprägt war – ein Aspekt, dem in Halle erstmals diachron nachgegangen wird. Ein Vesuvausbruch der Zeit um 1.900 v. Chr. verschüttete das bronzezeitliche Dorf von Nola. Seine Bewohner konnten rechtzeitig fliehen und hinterließen dabei Fußabdrücke, die nun - fast 4.000 Jahre später - in Halle zu sehen sind.

Die künstlichen Inseln der Feuchtbodensiedlung von Poggiomarino – eine Art »vorgeschichtliches Venedig« – fielen den Naturgewalten mehrfach zum Opfer und wurden schließlich um 700 v. Chr. aufgegeben. Weitere Verwüstungen verursachte im 8. Jh. v. Chr. ein auf der Insel Ischia aktiver Vulkan. Bei Punta Chiarito wurden die Reste eines von diesem Ereignis zerstörten Hauses entdeckt. Im gleichen Grabungsareal hat sich außerdem das komplette Inventar eines eisenzeitlichen Fischerhauses erhalten, das im 6. Jahrhundert v. Chr. von einem Erdrutsch unter Geröllmassen begraben wurde. Zusammen mit einem Fresko aus der Basilika von Cimitile – der ältesten christlichen Wandmalerei außerhalb Roms –, die bei einem Vulkanausbruch im Jahr 472 n. Chr. verschüttet wurde, verdeutlicht diese Reihe, dass auch die große und bekannte Zerstörung Pompejis, Herculaneums und weiterer Städte 79 n. Chr. kein Sonderfall, sondern »nur« eine in einer ganzen Reihe von wiederkehrenden Verwüstungen ist.

Dass eine solche die Region am Golf von Neapel auch heute noch bedroht, ist ein Aspekt, der ebenfalls thematisiert wird. So geht die zentrale Installation im Atrium des Landesmuseums der Frage nach, was wohl Archäologen der Zukunft nach einem weiteren Ausbruch des Vesuvs finden würden. Verschiedene »echte« Funde aus der Antike sind hierzu zeitgenössischen Objekten gegenübergestellt, der Beinschiene eines Gladiators beispielsweise ein Paar Schienbeinschoner des SSC Napoli – natürlich nicht in unversehrtem Zustand. Im Zentrum
des Atriums jedoch steht ein prächtiger Bankettraum aus Moregine. Die rot gehaltenen, originalen Wände, die letztmalig außerhalb Italiens zu sehen sind, zeigen Apollon und die Musen und bilden den Hintergrund zur Erläuterung des antiken Banketts, das für die Römer der Antike von zentraler gesellschaftlicher Bedeutung war und das hier anhand verschiedener Objekte und Wandmalereien veranschaulicht wird. Über all dem ist in einer Projektion an die Decke des Atriums der Vulkan stets gegenwärtig.

Premieren und Dernièren

Prächtige Rauminstallationen, Statuen, Alltagsgegenstände verschiedenster Art erwecken die Stätten am Vesuv zu neuem Leben. Spektakuläre Exponate, wie einer der berühmten bronzenen Läufer aus der Villa dei Papiri von Herculaneum, stehen neben Objekten, die durch Ausgrabungen erst der jüngsten Vergangenheit zu Tage kamen
und erstmals außerhalb Italiens zu sehen sind, wie etwa zwei Papyrusrollen aus der Privatbibliothek von Konsul Lucius Calpurnius Piso, dem Schwiegervater von Julius Caesar (100 bis 44 v. Chr.), die vermutlich Schriften des griechischen Philosophen Philodemos enthalten. Teilweise wurden die Exponate auch letztmalig ins Ausland verliehen, bevor sie in Italien eine dauerhafte Heimstatt finden.

Einen weiteren zentralen Bestandteil des Ausstellungskonzeptes bildet das Alltagsleben in der antiken Stadt Pompeji, das im Jahr 79 n. Chr. so abrupt beendet wurde. Um dieses in all seinen Aspekten beleuchten zu können, wird erstmals ein konkret ausgegrabener, erhaltener Haushalt in den Mittelpunkt gestellt, wie er in einer solchen Fülle noch nie außerhalb Italiens zu sehen war: die Casa del Menandro, eines der größten repräsentativen Häuser der Stadt Pompeji. Rund um das Korkmodell der Insula, der zentralen Installation in diesem Raum, gruppieren sich verschiedenste Objekte aus dem Inventar des Hauses. Das Spektrum reicht von Transportamphoren über Möbelbeschläge bis hin zu einem prächtigen Schatz aus Silbergefäßen und Schmuckstücken, der im Keller des Hauses gefunden wurde.

Repräsentation und Wohlleben werden auch im Obergeschoss der Ausstellung thematisiert. Exquisite Bronzestatuen des Gottes Apollo und verschiedener Tiere, die zugleich als Wasserspeier dienten und aus dem Garten des sog. Hauses des Kitharaspielers stammen, begrüßen den Besucher und lenken den Blick weiter auf die zentrale Rauminstallation, dem Eingang zum Stockwerk gegenüber: die originalen Wandmalereien aus dem Gartentriclinium des sog. Hauses des Goldenen Armreifs. Sie gehören zu den schönsten erhaltenen Fresken aus Pompeji. In einzigartig lebendiger Weise ist hier ein künstlicher Garten an die Wand gebannt – in einem Zimmer, von dem aus man in der Antike den Blick auf den realen Garten des Hauses genoss. Mit dem Bild des Lebens kontrastieren die Gipsausgüsse der Toten, die ebenfalls aus Pompeji nicht wegzudenken sind: In dem Haus des Goldenen Armreifs wurden mehrere Opfer des Vulkanausbruchs geborgen, eine Frau, ein Mann und zwei Kinder, denen nicht mehr rechtzeitig die Flucht gelungen war, wohl die wohlhabenden Bewohner des Hauses. Dafür spricht der massive, über 600 g schwere Goldarmreif, den die Frau noch am Arm trug und der ebenfalls ausgestellt wird.

Römer und Germanen

Den Bogen nach Sachsen-Anhalt schlägt wiederum ein weiterer genuiner Aspekt des Ausstellungskonzeptes. Erstmals wird aufgezeigt, dass Mitteldeutschland auch zur Zeit des Untergangs von Pompeji nicht ohne Verbindungen nach Italien war. Funde aus dem Freien Germanien spiegeln Handels- und möglicherweise auch diplomatische Kontakte wider. So wird zum ersten Mal seit seiner Entdeckung im Jahr 2008 das Grab einer reichen Germanin öffentlich ausgestellt, das in einem Urnengräberfeld der frühen Römischen Kaiserzeit bei Profen (Burgenlandkreis) gefunden wurde. Die Frau war standesgemäß auf einem Bärenfell verbrannt und in einer bronzenen Urne beigesetzt worden; nach dem Brand wurde außerdem prächtiger Goldschmuck in die Urne gegeben. Die Fuchsschwanzketten aus dieser Bestattung finden unmittelbare Parallelen im Fundbestand der Vesuvstädte, ebenso wie ein kleines Achatgefäß aus Kleinjena. Zwei Silberbecher aus einem Grab bei Hoby (Dänemark), stellten möglicherweise Geschenke eines römischen Generals an einen Germanen dar, und selbst die berühmte Varusschlacht des Jahres 9 n. Chr. hinterließ in Form einer Münze aus Sanne (Landkreis Stendal) ihre Spur in Sachsen-Anhalt.

Antikenrezeption nördlich der Alpen

Im Februar des Jahres 1766 bestieg Fürst Franz von Anhalt-Dessau im Rahmen seiner »Grand Tour« den Vesuv und besichtigte Pompeji und Herculaneum, keine 20 Jahre, nachdem dort reguläre Ausgrabungen aufgenommen worden waren. Die Eindrücke des Fürsten fanden später unmittelbaren Eingang in sein Dessau-Wörlitzer Gartenreich: in der Ausstattung von Schlössern, der Nachahmung der Villa Hamilton und – noch heute ein einzigartiges Highlight – in der Nachbildung des Vulkans Vesuv, der nach wie vor zu besonderen Anlässen zum Ausbruch gebracht werden kann. Die Antikenrezeption nördlich der Alpen war geboren. Nun sind die Stätten am Golf von Neapel zu Gast in Halle.

Die Wiederentdeckung Pompejis im 18. Jahrhundert und die Protagonisten der Antikenrezeption im Gebiet des ehemals Freien Germanien, Fürst Franz von Anhalt-Dessau und sein Freund, Berater und Baumeister Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff bilden mit ausgewählten Objekten u. a. aus dem Dessau-Wörlitzer Gartenreich, den Abschluss des Rundgangs und gewissermaßen einen Ausblick auf die Korrespondenzausstellung, die ab April 2012 unter dem Titel »Ferne Welt ganz nah – Pompeji im Gartenreich Dessau-Wörlitz« im Gartenreich zu sehen sein wird.

Erfolgreiche deutsch-italienische Kooperation

Die Landesausstellung »Pompeji, Nola, Herculaneum - Katastrophen am Vesuv« ist ein Kooperationsprojekt des Landesmuseums für Vorgeschichte, der Soprintendenza Speciale per i Beni Archeologici di Napoli e Pompei, dem Ministero per i Beni e le Attività Culturali, dem Museo Archeologico Nazionale di Napoli und der Kulturstiftung DessauWörlitz und steht unter der Schirmherrschaft des Presidente della Repubblica Italiana, On. Dr. Giorgio Napolitano, und des Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Dr. h.c. Christian Wulff.

Mehr als zwei Jahre dauerten die Vorbereitungen für die Ausstellung. Diese Zeit war offensichtlich gut investiert, wie das Lob der italienischen Partner für ihre deutschen Kollegen bei der Eröffnung am Donnerstag deutlich macht. Sie zeigten sich beeindruckt von der Akribie, mit der die Archäologen aus Halle sich jedem noch so kleinen Detail widmeten, und machten es möglich, dass nun so zahlreiche außergewöhnliche Exponate erstmals bzw. letztmals außerhalb Italiens gezeigt werden können. Das hebt die Landesausstellung in Halle auch international hervor, denn auch in New York und London sind Ausstellungen zu Pompeji geplant - die müssen aber auf viele der Objekte verzichten, die nun in Halle zu sehen sind.

Kommentare

rainer hartmann, 09.12.2011 13:46
Also was das arme Land Sachsen-
Anahlt alles an Finanzen zu Fenster herauswirft, ist unglaublich. Die tatsächlich hervorragend gemachte Ausstellung in Naumburg war schon teuer. Dass jetzt der Wanderzirkus von Pompeji in Halle gastiert und jede Menge Geld auffrisst ist unglaublich. Der oberbayrische Scharlatan Harald M. drückt das Land wie eine nasse Zitrone aus! Wofür? Für den letzten SCheiß...wen interessiert dieser süditalienische blöde Mistdreck eigentlich?
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Dofi , 09.12.2011 21:33
...und wenn das der Bund bezahlt hat? Spielt ja auch ein bißchen Geld ein, so ne Ausstellung.
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Anton Wahl, 09.12.2011 22:15
Von Düsseldorf aus ist Halle näher als Neapel, mich als Italienfreund macht die Austellung neugierig!
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amicitia linguae latinae , 10.12.2011 14:31
@rainer hartmann, wenn Sie sich schon nicht für Kunst und Kultur erwärmen können, ist das Ihre Sache. Wenn Sie aber eine so hochwertige und einmalige Ausstellung als teuren "Wanderzirkus" bzw "den letzten SCheiß" darstellen, kann es mit Ihrer Bildung zum Thema Antike nicht weit her sein....
Es gibt sehr wohl Kunst- und Kulturliebhaber, für die diese Ausstellung absolut sehenswert ist, also bitte ich um etwas mehr Zurückhaltung.

MfG
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arndt roetgen, 12.12.2011 15:48
Und ich dachte immer, dass unser Prof. Meller - Scheiben-Harald der große Bronzezeitexperte der Nation ist, au nee, weit gefehlt: Harald entpuppt sich als Kenner der römischen Antike Pompejis, denn er führt genial die Herrn Wichtigkeit Sensatio und die Botschafter Italolatio persönlich durch SEINE Sensation. Als inkarnierte Sensation sollte er sich doch am besten selbst dazustellen, vielleicht im Bundeskanzelamt für sensationelle Alterthümer
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Karl Ludwig von Remtsma, 12.12.2011 16:22
wer pompeji kennt, wird die ausstellung als freundliche ergänzung verstehen, dass harald meller als provinzialrömischer dissertant diese ausstellung nach halle holte ist sicher verdienstvoll und sein wissenschaftsverkäuferischer sensationsdrang ist rührend. mit seiner wissenschaftlichen reputation stellt sich für mich allerdings die frage, ob er in halle als denkmaldirektor an der richtigen stelle sitzt., denn dort ist sachverstand für prähistorische und mittelalterliche archäologie gefragt
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Archaeologiefreund , 13.12.2011 16:46
@rainer hartmann
Die Frage, "wen interessiert dieser süditalienische blöde Mistdreck eigentlich? " kann man wahrscheinlich so beantworten: Sicherlich den Großteil der Nutzer von Archäologie Online. Da kann man von einer Ausstellung halten, was man will, die Funde gehören nunmal in "TOP 10-Liste der Archäologie".

Zur Bewertung der Ausstellung kann ich empfehlen: Erstmal selbst anschauen, dann ein Urteil bilden.

Und last but not least am besten auch nochmal die Seite zum Thema "Netiquette" bei wikipedia durchlesen.
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Kulturinteressierter , 06.01.2012 11:30
Also wenn über eine Sache viel geredet wird, egal ob gut oder schlecht, dann ist diese interessant.
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Iris Leistner, 11.01.2012 08:34
Unsere Tochter hat Achäologie studiert und ist 2009 nach Italien gereist, um sich Pompeji anzusehen und war sehr sehr beeindruckt. Wir wollen die Ausstellung jetzt im Februar besuchen und bestaunen, im Fernsehen wird von einer gelungenen Ausstellung gesprochen.
Auch dachte ich diese Ausstellung sehen sich Leute an, die dafür Interesse zeigen!
Den 1. Kommentar eines Herrn Hartmann fand ich schon sehr unter der Gürtellinie. die ungebildete Ausdrucks-
weise läst schon sehr zu Wünschen übrig. Es ist immer eine Frage der Betrachtung.
Wir lassen uns auf alle Fälle überraschen, danach geben wir einen entsprechenden Kommentar in sachlicher, höflicher Weise ab und teilen allen mit, was uns gestört hat oder nicht.
PS: Wir fahren nicht als Wissenschaftler sondern als ganz normale Bürger mit Interesse für diese Ausstellung hin.
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Alexander Günther, 12.01.2012 04:44
Herr Hartmann, sie sind niveaulos und ungebildet. Bitte überlassen Sie es anderen zu beurteilen, was in puncto Kunst, Kultur und Bildung sinnvoll ist oder nicht.
Ich werde mir am Sonntag die Ausstellung ansehen. Und da dies außer mir sicher noch viele andere Menschen machen werden, bringt es der Stadt Halle sicher auch zusätzliche Einnahmen- nicht nur über den Eintritt.
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