- 1: Magazin.
- 1.1: Thema.
- 1.2: Fundpunkt.
- 1.3: Nachrichten.
- 1.3.1: Aus aller Welt.
- 1.3.2: Ausgrabungen.
- 1.3.3: Ausstellungen.
- 1.3.4: Denkmalschutz.
- 1.3.5: Forschung.
- 1.3.6: Funde & Befunde.
- 1.3.7: Personalia.
- 1.3.8: Studium.
- 1.3.9: Universität.
- 1.3.10: Tagungen.
- 1.3.11: Veranstaltungen.
- 1.3.12: Veröffentlichungen.
- 1.3.13: Archiv.
- 1.3.14: Nachrichten-Suche.
- 1.4: Aus der Presse.
- 1.5: TV-Programm.
- 1.6: Kalender.
- 2: Guide.
- 3: Digger.
- 4: Bibliothek.
- 5: Mediathek.
- 6: Forum.
- 7: Club.
- 8: Autoren.
- 9: FAQ.
Von A bis Z

Ausgrabungen
Königshof aus dem 10. Jahrhundert in Graubünden entdeckt
In Zizers werden durch den Archäologischen Dienst Graubünden einzigartige Gebäudereste aus dem 10. Jahrhundert ausgegraben. Diese können mit dem schriftlich erwähnten Königshof von Otto I. (912-973) identifiziert werden. Dabei handelt es sich erst um den zweiten, archäologisch nachgewiesenen Königshof der Schweiz.
Rätselhafte Neuzeit
LWL-Archäologen entdecken unbekannte technische Anlage
Die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben bei ihrer Ausgrabung in Porta Westfalica-Barkhausen (Kreis Minden-Lübbecke) eine unbekannte technische Anlage freigelegt. Weder die Experten von LWL noch von der Stadt und einer Telekommunikationsfirma können die Anlage erklären und bitten nun die Bürger um Unterstützung.
Von Kirchenbauern und frommen Frauen
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) präsentiert vom 21. Mai bis 29. August 2010 in seinem Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn die Sonderausstellung "Von Kirchenbauern und frommen Frauen - neue Ausgrabungen an der Gaukirche".
Neues zur Wüstung Körlingen bei Magdeburg
Seit Frühsommer vergangenen Jahres führt das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt im Vorfeld des vierstreifigen Ausbaus der B 81 zwischen der Ortsumgehung Egeln bis zur B 246a archäologische Dokumentationen durch.
Zeugnis der frühen Industriegeschichte im Tal der Altefeld
Bei Müs im Landkreis Fulda wurden im 15./16. Jahrhundert Eisenerze verhüttet / Schlackenplatz wird archäologisch untersucht / Ausgrabung im Sommer geplant
Neue Hominidenart in Südafrika entdeckt
Ein internationales Team mit Forschern aus der Schweiz, Südafrika, Australien und den USA schreibt an der Entwicklungsgeschichte der Menschheit. Die Forschenden haben in Südafrika eine neue Hominidenart entdeckt.
Die älteste Siedlung Nordrhein-Westfalens
Die Spuren der Vergangenheit reichen in Nordrhein-Westfalen Tausende von Jahren zurück - unter anderem in Nottuln-Uphoven. Hier fanden Wissenschaftler der Abteilung für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie der Universität Münster unter Leitung von Christian Groer den Nachweis für die bislang älteste dauerhafte Besiedlung der nordwestdeutschen Tiefebene.
Mittelalterliches Gewerbe in Langenthal
Seit August 2009 führt der Archäologische Dienst des Kantons Bern in Langenthal Ausgrabungen durch. Hier, in der ehemaligen Schwemmebene der Langete, konnten erstmals mittelalterliche Befunde dokumentiert werden, die ein neues Licht auf die Geschichte der heutigen Stadt Langenthal werfen.
Römische Strasse im Kanton Zürich kann nun über 3 km verfolgt werden
Im Herbst 2009 konnte die von Oberwinterthur (Vitudurum) nach Pfyn (Ad Fines) im Kanton Zürich führende römische Strasse gleich an zwei Stellen gefasst werden. Der eine Fundpunkt liegt in Rickenbach, die andere Fundstelle rund 800 m südwestlich davon in Wiesendangen.
Magdeburg: Grab eines Erzbischofs aus dem 12. Jh. entdeckt
Bei dem Bestatteten handelt es sich vermutlich um Erzbischof Wichmann
Die archäologischen Ausgrabungen im Magdeburger Dom haben erneut einen spektakulären Grabfund erbracht. An zentraler Stelle des ottonisch-romanischen Vorgängerbaus wurde die reich ausgestattete Bestattung einer hoch gestellten Persönlichkeit entdeckt. Der beigegebene Bischofsstab, der feuervergoldete Kelch und der Ring weisen den Toten als Erzbischof aus, den man mit einer Mitra aus golddurchwirktem Brokat und mit goldverzierten Schuhen beigesetzt hatte. Heute wurde der bereits im Januar vermeldete Fund erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
ICE-Trasse Erfurt-Halle/Leipzig: Siedlungsreste und Bestattungen aus zwei Jahrtausenden
Bei Ausgrabungen im Vorfeld des Neubaus der ICE-Trasse von Erfurt nach Halle/Leipzig kamen zahlreiche Siedlungsreste und Bestattungen aus der spannenden Zeit des Übergangs von der Jungsteinzeit zur frühen Bronzezeit zutage. Auch der Ursprung der »Wennunger Schanzen« - Bodenerhebungen, die noch im 19. Jh. sichtbar waren - konnte geklärt werden: Es handelt sich um die Reste einer spätbronze-/früheisenzeitlichen Siedlungsbefestigung.
Archäologische Höhepunkte 2009 im Rheinland
Aktuelle Grabungen, besondere Funde, neue Forschungsergebnisse und Methoden im Jahresrückblick wurden bei der größten Archäologietagung in Nordrhein-Westfalen präsentiert.
Neue Ergebnisse: Ergrabener Wall im Taunus ist 6000 Jahre alt
14C-Datierungen bestätigen das vermutete Alter des Nordwalls vom Kappellenberg in Hofheim im Taunus von 6000 Jahren. Damit ist die steinzeitliche Siedlung auf dem Kapellenberg eine der wenigen überhaupt in Deutschland mit sichtbar erhaltener Befestigungsanlage.
Höchster Fundstelle ist einzigartig
Archäologisches Museum und Denkmalamt veröffentlichen Ausgrabungsergebnisse
Dass die Römer an Main und Nidda siedelten, ist lange bekannt. Bei einer archäologischen Voruntersuchung im Jahr 2001 wurden in Frankfurt-Höchst aber erneut frührömische Funde aufgedeckt. Diese erste flächige Ausgrabung am ehemaligen Kreishaus hat Funde aus der Zeit der ersten römischen Besetzung Hessens vor exakt zweitausend Jahren freigelegt.
Erste Tübinger Grabungskampagne im antiken Sigeion bei Troia
Funde belegen zentrale Schaltstelle für den Schwarzmeerhandel
Ein Grabungsteam um Prof. Dr. Thomas Schäfer vom Institut für Klassische Archäologie der Universität Tübingen führte im November und Dezember 2009 eine erste Grabungskampagne im antiken Sigeion durch. Diese Stadt liegt nur wenige Kilometer von Troia entfernt direkt an den Dardanellen und kontrollierte in der Antike den gesamten Handel und Verkehr mit dem Schwarzen Meer.
Deutsche Archäologen arbeiten wieder im Irak
Ein deutsches Archäologenteam um Dr. Magarete van Ess (Orient-Abteilung des DAI) führte im November 2009 erstmals wieder archäologische Ausgrabungen in der autonomen kurdischen Region Arbil im Irak durch.
Dem Fürsten von Leubingen auf der Spur
Zwischenergebnisse der Trassengrabung an der A71
Bei Ausgrabungen im Umfeld des bronzezeitlichen Grabhügels des "Fürsten von Leubingen" wurden Siedlungsspuren aus der Frühbronzezeit gefunden. Die damaligen Bewohner könnten das Fürstengrab errichtet haben.
Überraschender Fund: Jungsteinzeitliche Gräber bei Grabsleben
Eigentlich sollte bei den Ausgrabungen nordöstlich von Grabsleben im Landkreis Gotha eine Siedlung der Bronze- und Eisenzeit freigelegt und dokumentiert werden. Doch zur Überraschung der Archäologen kamen auch Körpergräber aus dem Neolithikum ans Tageslicht.
Römischer Gutshof wird Teil amerikanischer Wohnsiedlung
Der bei Ausgrabungen südlich des amerikanischen Militärflugplatzes in Wiesbaden-Erbenheim untersuchte Römische Gutshof soll teilrekonstruiert und als kleiner archäologischer Park in die geplante Wohnsiedlung integriert werden.
Rettungsgrabungen in Ipsach
Neue Rettungsgrabungen am unteren Räberain haben die Kenntnis der frühen Geschichte Ipsachs entscheidend erweitert: Der Archäologische Dienst des Kantons Bern (Schweiz) konnte eine jungsteinzeitliche Beilproduktion nachweisen. Zudem hat er fünf latènezeitliche Gräber entdeckt und wesentliche Ergänzungen zum Grundriss des römischen Gutshofs dokumentiert.




















