- 1: Magazin.
- 1.1: Thema.
- 1.2: Fundpunkt.
- 1.3: Nachrichten.
- 1.3.1: Aus aller Welt.
- 1.3.2: Ausgrabungen.
- 1.3.3: Ausstellungen.
- 1.3.4: Denkmalschutz.
- 1.3.5: Forschung.
- 1.3.6: Funde & Befunde.
- 1.3.7: Personalia.
- 1.3.8: Studium.
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Von A bis Z

Ausgrabungen
Bruchbänder und Zahnprothesen: Über 140 Gräber auf Göttinger Campusgelände archäologisch untersucht
Die archäologischen Voruntersuchungen auf dem Baugelände des geplanten Lern- und Studiengebäudes der Universität Göttingen sind abgeschlossen. In der nordwestlichen Ecke des Campus befand sich ehemals ein Friedhof der katholischen Michaelis-Gemeinde, der zwischen 1851 und 1889 genutzt wurde. Ein Team aus Archäologen einer privaten Grabungsfirma im Auftrag der Universität und der Stadt Göttingen hat knapp 600 Quadratmeter des insgesamt 4000 Quadratmeter großen Areals untersucht und 146 Gräber freigelegt.
Archäologen erfreut: Keine Funde bei Römervilla im Odenwald
Dass bei Ausgrabungen keinerlei römische oder sonstige antiken Befunde zum Vorschein kommen, ist für Archäologen normalerweise kein Grund zur Freude. Ganz anders bei den Sondagegrabungen im Vorfeld des Baus eines Informationszentrums für den römischen Gutshof Haselburg im Odenwald.
Schutz und Machtdemonstration
Seit Sommer diesen Jahres erforscht ein Team von Archäologen, Historikern und Technikern unter der Leitung von Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) die mittelalterliche Geschichte der Stadt Rheine. Die Wissenschaftler untersuchen die bisher noch unerforschten archäologischen Befunde im städtischen Quartier zwischen Ems, Münster- und Emsstraße auf dem zukünftigen Baugelände der geplanten "Emsgalerie".
Steinzeit-Menschen liebten Schmuck
Es ist eines der größten interdisziplinären Forschungsprojekte zur Jungsteinzeit, das derzeit in Westfalen läuft: Die Erforschung dreier Grabanlagen in der Soester Börde aus der Zeit zwischen 3500 v. Chr. bis 2800 v. Chr. Seit 2009 sind Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), der Westfälischen Wilhelms Universität Münster, Anthropologen der Georg-August-Universität Göttingen und andere Experten dabei, die Gräber bei Erwitte-Schmerlecke bei Soest mit modernsten Methoden auszugraben.
Katastrophe in der Eisenzeit
Eigentlich vermuteten die Wissenschaftler auf dem Gelände des geplanten Neubaugebietes in Geseke-Stochem (Kreis Soest) eine mittelalterliche Siedlung. Doch Grabungen unter der Fachaufsicht der LWL-Archäologie für Westfalen ergaben: Die Wurzeln des Ortes gehen bis in die vorrömische Eisenzeit zurück.
2000 Jahre auf 80 Quadratmetern
Zwei Monate lang untersuchte die Stadtarchäologie Paderborn der LWL-Archäologie für Westfalen die Spuren frühester Besiedlungen am Fuße der Paderborner Kaiserpfalz. Am Dienstag, den 27.9.2011 beendeten die Wissenschaftler die Ausgrabungen in der Mühlenstraße - mit neuen Erkenntnissen über die Besiedelungsgeschichte des Areals bis in die vorrömischen Eisenzeit.
Bronzezeitliche Funde in der russischen Steppe
Wissenschaftler der Goethe-Universität Frankfurt/Main und der Akademie der Wissenschaften in Ekaterinburg finden bemerkenswerte Zeugnisse einer vergessenen Kultur im Trans-Ural.
Hinweise auf eine große antike Werftanlage bei Rom
In Portus, dem antiken Seehafen von Rom unweit von Ostia, glauben Archäologen eine große Werftanlage gefunden zu haben. Die im Portus Project zusammengeschlossenen Wissenschaftler der Universitäten von Southampton und Cambridge sowie der British School at Rome erforschen bereits seit einigen Jahren die Entwicklung und Bedeutung des Hafens.
Ein »germanischer Big Man« in Gehrden?
Auf dem Gebiet der heutige Stadt Gehrden (Niedersachsen) befand sich in den Jahrhunderten nach Christi Geburt anscheinend kein »einfaches germanisches Dorf«. Vielmehr scheinen hier Angehörige einer germanischen Elite gelebt zu haben, wie die laufenden archäologischen Untersuchungen im Bereich eines künftigen Gewerbegebietes schließen lassen.
Erste Ergebnisse zu neuen archäologischen Entdeckungen im Oberen Vinschgau
Im Juni dieses Jahres legten Archäologen Überreste eines über 2.000 Jahre alten ländlichen Gutshofes in Mals (Südtirol) frei. In einem dreijährigen Forschungsprojekt des Instituts für Archäologie der Universität Innsbruck in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Bodendenkmäler werden dieser und weitere Funde im Oberen Vinschgau untersucht und ausgewertet. Die ersten Details dazu wurden am heutigen 23.9.2011 in Mals vorgestellt.
Attiswil - Römischer Gutshof und bronzezeitliche Siedlung freigelegt
Bei Rettungsgrabungen am Hang von Attiswil (BE) hat der Archäologische Dienst des Kantons Bern (ADB) die Mauern eines römischen Gutshofs und Spuren einer bronzezeitlichen Siedlung aus dem 13. Jh. vor Christus freigelegt.
Memorandum zur Qualitätssicherung archäologischer Grabungen beschlossen
Beim internationalen Treffen »Terra Scythica« in Nowosibirsk verpflichteten sich Eurasien-Forscher aus elf Ländern in einem Memorandum, jede Grabungsstätte nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Methoden zu erforschen.
Antikes Theater im Apollonheiligtum von Didyma entdeckt
Im berühmten Apollonheiligtum von Didyma (Westtürkei) stießen deutsche Archäologen überraschend auf ein Theater aus der römischen Kaiserzeit.
Reste eines neolithischen Dorfes im Strandbad Moossee
Bei Rettungsgrabungen im Strandbad Moossee (BE) hat der Archäologische Dienst des Kantons Bern Reste eines neolithischen Dorfes aus der Zeit um 3800 v. Chr. mit einer mächtigen Palisadenanlage freigelegt. Zudem stiess er auf einen Einbaum, der aus derselben Zeit stammen dürfte.
Frührömisches Kastell im Hessischen Ried entdeckt
Ausgrabungen von Frankfurter Archäologen in der Nähe von Wallerstädten (Groß-Gerau) haben neue und überraschende Erkenntnisse zur römischen Besiedlung des nördlichen Hessischen Rieds erbracht. Das Fundmaterial lässt darauf schließen, dass das hier vermutete römische Truppenlager von den 40er-Jahren bis in die 70er-Jahre des 1. Jahrhunderts nach Christus existiert hat und damit älter ist als das bekannte Römerkastell im nahegelegenen Groß-Gerau.
Pfahlbaustation »Technikum« am Obersee wird vor Erosion geschützt
Da an der Pfahlbaustation »Technikum« bei Rapperswil (SG) Erosionsschäden festgestellt wurden, wird das Zentrum der Siedlung nun mit einem Geotextil und einer Kiesschicht abgedeckt.
Ein frühchristliches Baptisterium im südtiroler Terlan?
Archäologisch begleitete Aushubarbeiten unmittelbar neben der Pfarrkirche von Terlan haben zum Nachweis außergewöhnlicher Funde geführt.
DFG fördert weitere Forschungen in Lusitanien
Wer nach Portugal fährt, der will ans Meer. So hielten es schon die alten Römer vor 2 000 Jahren. Sie siedelten gern an der Küste der römischen Provinz Lusitania an. Ruinen reich ausgestatteter Villen belegen das. Doch auch im bislang kaum erforschten Hinterland lassen sich Spuren römischer Besiedlung nachweisen.
Ausgrabungen in der Kaiserpfalz von Ingelheim
Die Kaiserpfalz von Ingelheim ist nicht nur durch ein modernes Präsentationskonzept erlebbar, sondern weiterhin auch Schauplatz der archäologischen Forschung. Aktuell führt die Forschungsstelle Ingelheim sowohl am ehemaligen Nordflügel als auch in der Peripherie der ehemaligen Pfalzanlage Ausgrabungen durch, die am »Tag des offenen Denkmals 2011« besichtigt werden können.
Die römische Göttin aus dem Brunnen
Überraschende Bronzefunde in Welzheim (Rems-Murr-Kreis)
Ein bronzenes Medaillon mit dem Antlitz der römischen Göttin Minerva, Teile einer Paraderüstung eines römischen Reitersoldaten und weitere Bronzefunde kamen bei der Ausgrabung des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg zutage. Sie waren einst in zwei nebeneinander liegenden Brunnen deponiert worden.




















