13.02.2012 - 18:55:36

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Ausgrabungen

14.10.2011
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Neuheiten der damaligen Medizintechnik - eine Zahnprothese.

Bruchbänder und Zahnprothesen: Über 140 Gräber auf Göttinger Campusgelände archäologisch untersucht

Die archäologischen Voruntersuchungen auf dem Baugelände des geplanten Lern- und Studiengebäudes der Universität Göttingen sind abgeschlossen. In der nordwestlichen Ecke des Campus befand sich ehemals ein Friedhof der katholischen Michaelis-Gemeinde, der zwischen 1851 und 1889 genutzt wurde. Ein Team aus Archäologen einer privaten Grabungsfirma im Auftrag der Universität und der Stadt Göttingen hat knapp 600 Quadratmeter des insgesamt 4000 Quadratmeter großen Areals untersucht und 146 Gräber freigelegt.

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06.10.2011
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Grabungstechniker Ralf Klausmann und Bezirksarchäologe Dr. Holger Göldner (in der Fläche) informieren über die archäologischen Untersuchungen in der »Haselburg«

Archäologen erfreut: Keine Funde bei Römervilla im Odenwald

Dass bei Ausgrabungen keinerlei römische oder sonstige antiken Befunde zum Vorschein kommen, ist für Archäologen normalerweise kein Grund zur Freude. Ganz anders bei den Sondagegrabungen im Vorfeld des Baus eines Informationszentrums für den römischen Gutshof Haselburg im Odenwald.

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05.10.2011
Ausgrabungen
Wahrscheinlich sind noch mehrere hundert Meter der repräsentativen mittelalterlichen Stadtmauer Rheines erhalten - Archäologen des LWL legten im Sommer diesen Jahres einen Teil davon frei. (Foto: LWL /R. Klostermann)

Schutz und Machtdemonstration

Seit Sommer diesen Jahres erforscht ein Team von Archäologen, Historikern und Technikern unter der Leitung von Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) die mittelalterliche Geschichte der Stadt Rheine. Die Wissenschaftler untersuchen die bisher noch unerforschten archäologischen Befunde im städtischen Quartier zwischen Ems, Münster- und Emsstraße auf dem zukünftigen Baugelände der geplanten "Emsgalerie".

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05.10.2011
Ausgrabungen
Seit 2009 erforschen die LWL-Archäologen die Großsteingräber der Jungsteinzeit bei Erwitte-Schmerlecke (Foto:LWL/M. Baales)

Steinzeit-Menschen liebten Schmuck

Es ist eines der größten interdisziplinären Forschungsprojekte zur Jungsteinzeit, das derzeit in Westfalen läuft: Die Erforschung dreier Grabanlagen in der Soester Börde aus der Zeit zwischen 3500 v. Chr. bis 2800 v. Chr. Seit 2009 sind Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), der Westfälischen Wilhelms Universität Münster, Anthropologen der Georg-August-Universität Göttingen und andere Experten dabei, die Gräber bei Erwitte-Schmerlecke bei Soest mit modernsten Methoden auszugraben.

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30.09.2011
Ausgrabungen
Bei Grabungsbeginn in Geseke vermuteten die Wissenschaftler noch eine mittelalterliche Siedlung zu finden - und wurden von einer viel älteren, eisenzeitlichen Siedlung überrascht. (Foto: LWL/M.Baales)

Katastrophe in der Eisenzeit

Eigentlich vermuteten die Wissenschaftler auf dem Gelände des geplanten Neubaugebietes in Geseke-Stochem (Kreis Soest) eine mittelalterliche Siedlung. Doch Grabungen unter der Fachaufsicht der LWL-Archäologie für Westfalen ergaben: Die Wurzeln des Ortes gehen bis in die vorrömische Eisenzeit zurück.

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30.09.2011
Ausgrabungen
2000 Jahre Stadtgeschichte auf 80 Quadratmetern: Die Grabungen an der Mühlenstraße in Paderborn. (Foto: LWL/Spiong)

2000 Jahre auf 80 Quadratmetern

Zwei Monate lang untersuchte die Stadtarchäologie Paderborn der LWL-Archäologie für Westfalen die Spuren frühester Besiedlungen am Fuße der Paderborner Kaiserpfalz. Am Dienstag, den 27.9.2011 beendeten die Wissenschaftler die Ausgrabungen in der Mühlenstraße - mit neuen Erkenntnissen über die Besiedelungsgeschichte des Areals bis in die vorrömischen Eisenzeit.

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30.09.2011
Ausgrabungen
Die Ausgrabungen der zahlreichen Brunnen sind aufwendig und erfordern den Einsatz von Pumpen zur Beseitigung des Grundwassers. (Bild: Olgino/GU)

Bronzezeitliche Funde in der russischen Steppe

Wissenschaftler der Goethe-Universität Frankfurt/Main und der Akademie der Wissenschaften in Ekaterinburg finden bemerkenswerte Zeugnisse einer vergessenen Kultur im Trans-Ural.

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29.09.2011
Ausgrabungen
Luftbild über den nördlichen Bereich des sechseckigen Hafenbeckens. Das Werftgebäude liegt im oberen Bereich des Bildes © University of Southampton 2011

Hinweise auf eine große antike Werftanlage bei Rom

In Portus, dem antiken Seehafen von Rom unweit von Ostia, glauben Archäologen eine große Werftanlage gefunden zu haben. Die im Portus Project zusammengeschlossenen Wissenschaftler der Universitäten von Southampton und Cambridge sowie der British School at Rome erforschen bereits seit einigen Jahren die Entwicklung und Bedeutung des Hafens.

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28.09.2011
Ausgrabungen
Christiane Kunze (Archaeofirm) und die Kommualarchäologin Ute Bartelt auf dem Grabungsareal in Gehrden (© Hannover Region)

Ein »germanischer Big Man« in Gehrden?

Auf dem Gebiet der heutige Stadt Gehrden (Niedersachsen) befand sich in den Jahrhunderten nach Christi Geburt anscheinend kein »einfaches germanisches Dorf«. Vielmehr scheinen hier Angehörige einer germanischen Elite gelebt zu haben, wie die laufenden archäologischen Untersuchungen im Bereich eines künftigen Gewerbegebietes schließen lassen.

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23.09.2011
Ausgrabungen
Mals/ Malles Venosta in Südtirol (Foto: StuartLaJoie; CC BY-SA 3.0)

Erste Ergebnisse zu neuen archäologischen Entdeckungen im Oberen Vinschgau

Im Juni dieses Jahres legten Archäologen Überreste eines über 2.000 Jahre alten ländlichen Gutshofes in Mals (Südtirol) frei. In einem dreijährigen Forschungsprojekt des Instituts für Archäologie der Universität Innsbruck in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Bodendenkmäler werden dieser und weitere Funde im Oberen Vinschgau untersucht und ausgewertet. Die ersten Details dazu wurden am heutigen 23.9.2011 in Mals vorgestellt.

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23.09.2011
Ausgrabungen
Attiswil, Leimenstrasse: Übersicht über die römischen Gebäude. Blick nach Westen (Foto: ADB)

Attiswil - Römischer Gutshof und bronzezeitliche Siedlung freigelegt

Bei Rettungsgrabungen am Hang von Attiswil (BE) hat der Archäologische Dienst des Kantons Bern (ADB) die Mauern eines römischen Gutshofs und Spuren einer bronzezeitlichen Siedlung aus dem 13. Jh. vor Christus freigelegt.

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23.09.2011
Tagungen, Ausgrabungen
Rüdiger Krause (Universität Frankfurt) während seines Vortrags bei der Tagung in Nowosibirsk. Foto: DAI

Memorandum zur Qualitätssicherung archäologischer Grabungen beschlossen

Beim internationalen Treffen »Terra Scythica« in Nowosibirsk verpflichteten sich Eurasien-Forscher aus elf Ländern in einem Memorandum, jede Grabungsstätte nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Methoden zu erforschen.

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23.09.2011
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Auf der Luftbildaufnahme sind die ursprünglichen Ausmaße des Theaters eingezeichnet. Foto: DAI

Antikes Theater im Apollonheiligtum von Didyma entdeckt

Im berühmten Apollonheiligtum von Didyma (Westtürkei) stießen deutsche Archäologen überraschend auf ein Theater aus der römischen Kaiserzeit.

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09.09.2011
Ausgrabungen
Reste eines rund 6000 Jahre alten Bohlenweges, der ursprünglich in das Dorf am Moossee führte. (Archäologischer Dienst Kanton Bern)

Reste eines neolithischen Dorfes im Strandbad Moossee

Bei Rettungsgrabungen im Strandbad Moossee (BE) hat der Archäologische Dienst des Kantons Bern Reste eines neolithischen Dorfes aus der Zeit um 3800 v. Chr. mit einer mächtigen Palisadenanlage freigelegt. Zudem stiess er auf einen Einbaum, der aus derselben Zeit stammen dürfte.

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09.09.2011
Ausgrabungen
Bodenverfärbungen verraten Details über Lebens- und Arbeitsgewohnheiten: Hier ein großer Töpferofen aus der Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr., wie er sich unmittelbar unter dem Humus präsentiert. (Institut für Arch. Wissenschaften (Abt. II)/Thomas Maurer)

Frührömisches Kastell im Hessischen Ried entdeckt

Ausgrabungen von Frankfurter Archäologen in der Nähe von Wallerstädten (Groß-Gerau) haben neue und überraschende Erkenntnisse zur römischen Besiedlung des nördlichen Hessischen Rieds erbracht. Das Fundmaterial lässt darauf schließen, dass das hier vermutete römische Truppenlager von den 40er-Jahren bis in die 70er-Jahre des 1. Jahrhunderts nach Christus existiert hat und damit älter ist als das bekannte Römerkastell im nahegelegenen Groß-Gerau.

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09.09.2011
Ausgrabungen, Denkmalschutz
Fundauswahl aus der Siedlung Technikum (© Amt für Kultur, Kanton St. Gallen)

Pfahlbaustation »Technikum« am Obersee wird vor Erosion geschützt

Da an der Pfahlbaustation »Technikum« bei Rapperswil (SG) Erosionsschäden festgestellt wurden, wird das Zentrum der Siedlung nun mit einem Geotextil und einer Kiesschicht abgedeckt.

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09.09.2011
Ausgrabungen
Das vermutlich frühchristliche Taufbecken mit Steinplatte in Terlan (© Provinz Bozen)

Ein frühchristliches Baptisterium im südtiroler Terlan?

Archäologisch begleitete Aushubarbeiten unmittelbar neben der Pfarrkirche von Terlan haben zum Nachweis außergewöhnlicher Funde geführt.

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09.09.2011
Universität, Ausgrabungen
Archäologen der Universität Jena graben im Süden Portugals eine römische Villa aus dem 1. bis 5. Jahrhundert n. Chr. aus. (Foto: Dennis Graen)

DFG fördert weitere Forschungen in Lusitanien

Wer nach Portugal fährt, der will ans Meer. So hielten es schon die alten Römer vor 2 000 Jahren. Sie siedelten gern an der Küste der römischen Provinz Lusitania an. Ruinen reich ausgestatteter Villen belegen das. Doch auch im bislang kaum erforschten Hinterland lassen sich Spuren römischer Besiedlung nachweisen.

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02.09.2011
Ausgrabungen
Ausgrabungen am Nordflügel der Kaiserpfalz Ingelheim (© Kaiserpfalz Ingelheim)

Ausgrabungen in der Kaiserpfalz von Ingelheim

Die Kaiserpfalz von Ingelheim ist nicht nur durch ein modernes Präsentationskonzept erlebbar, sondern weiterhin auch Schauplatz der archäologischen Forschung. Aktuell führt die Forschungsstelle Ingelheim sowohl am ehemaligen Nordflügel als auch in der Peripherie der ehemaligen Pfalzanlage Ausgrabungen durch, die am »Tag des offenen Denkmals 2011« besichtigt werden können.

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26.08.2011
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Das in einem antiken Brunnen entdeckte Bronzemedaillon zeigt die römische Göttin Minerva. Sie wurde zusammen mit Teilen einer Paraderüstung eines römischen Reitersoldaten und Bronzegeschirr gefunden. Foto: Regierungspräsidium Stuttgart

Die römische Göttin aus dem Brunnen

Überraschende Bronzefunde in Welzheim (Rems-Murr-Kreis)

Ein bronzenes Medaillon mit dem Antlitz der römischen Göttin Minerva, Teile einer Paraderüstung eines römischen Reitersoldaten und weitere Bronzefunde kamen bei der Ausgrabung des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg zutage. Sie waren einst in zwei nebeneinander liegenden Brunnen deponiert worden.

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