17.08.2017 - 07:50:15

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Ausgrabungen

11.08.2017
Ausgrabungen
Steinpackungsgrab der Aunjetitzer Kultur (Harsleben, Fundstelle 11). © Melanie Weber, Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt

Jungsteinzeitliche und bronzezeitliche Gräber bei Harsleben entdeckt

Bei Ausgrabungen im Vorfeld des Neubaus der Ortsumgehung B79 bei Harsleben (Landkreis Harz) legten Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt einen Bestattungsplatz der ausgehenden Jungsteinzeit und der anschließenden Frühbronzezeit frei. Bei der ältesten Bestattung handelt es sich um ein Grab der Glockenbecherkultur (2.800 bis 2.200 v. Chr.).

05.08.2017
Ausgrabungen
Blick auf die Ausgrabungsfläche mit Gruben und weiteren Befunden der slawischen Siedlung. Foto © LDA Sachsen-Anhalt

Slawische und eisenzeitliche Siedlung bei Theißen entdeckt

Bei Ausgrabungen im Zuge des Neubaus der Ortsumfahrung östlich des Zeitzer Ortsteils Theißen (Burgenlandkreis) wurden die Überreste einer ländlichen mittelslawischen Siedlung des 8.-10. Jh. und Siedlungsbefunde aus der Eisenzeit freigelegt. Die ältesten Befunde sind eine Hockerbestattung aus dem Endneolithikum und eine glockenbecherzeitliche umgebettete Bestattung.

02.08.2017
Ausgrabungen
In den Schweizer Alpen wurde 2012 ein rund 4000 Jahre altes Holzgefäß mit Anhaftungen früher Getreidesorten gefunden. (Rolf Wenger, Marcel Cornelissen and Badri Redha, Archaeological Service of the Canton of Bern)

Seltener Weizenfund in bronzezeitlicher Lunch-Box

In einem rund 4000 Jahre alten Holzbehälter, der 2012 in den Berner Alpen gefunden wurde, hat eine Forscherin vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte gemeinsam mit einem internationalen Forschungsteam Überreste früher Weizensorten aus der Bronzezeit entdeckt.

26.07.2017
Ausgrabungen
Grabungshelfer vermessen und zeichnen die archäologischen Befunde. Foto: LWL/S. Deiters

Mittelalterliches Gehöft in Velen-Ramsdorf freigelegt

In Velen-Ramsdorf (Kreis Borken) haben Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bei Ausgrabungen im Vorfeld von Bauarbeiten Reste von Häusern aus dem Mittelalter entdeckt. Auf einer Fläche von 1.500 Quadratmetern standen auf dem geplanten Neubaugebiet einst drei Holzbauten, die zu einem bäuerlichen Gehöft gehörten.

25.07.2017
Ausgrabungen

Im Garten Siedlungsspuren aus 7.000 Jahren gefunden

In Werl haben Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) auf einer kleinen Baufläche fast einhundert Befunde entdeckt, die von der Steinzeit bis zum Mittelalter reichen.

25.07.2017
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Durch die Jahrringe des Holzes lässt sich das Fälldatum bestimmen (© Landesamt für Denkmalpflege (LAD))

Der historische Holzweg von Schorndorf

Unter der heutigen Fahrbahn der Wangener Straße in Schorndorf-Oberberken (Rems-Murr-Kreis) in Baden-Württemberg konnten an zwei ca. 35 Meter auseinander liegenden Stellen hölzerne Überreste eines ehemaligen Bohlenweges nachgewiesen werden. Der historische Holzweg konnte von den Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege nun auch datiert werden.

24.07.2017
Ausgrabungen
1989 legten Mitarbeiter der LWL-Archäologie für Westfalen einen Teil der Befestigung frei und stellten hier eine ursprünglich massiv gesetzte Trockenmauer fest. (Foto: LWL/H. Menne)

Überraschung im Bohrkern

LWL-Archäologen datieren Kindelsberg in die Eisenzeit

Der Kindelsberg östlich von Kreuztal im Siegerland ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel. Er ist auch von archäologischem Interesse, da seine Datierung umstritten ist. Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) konnten nun Licht ins Dunkel bringen: Aktuelle Bohrproben ergeben, dass der Kindelsberg nicht aus dem Mittelalter stammt, sondern aus der Eisenzeit. Er ist somit weit über tausend Jahre älter als bisher angenommen und das Siegerland um eine seltene keltenzeitliche Wallburg reicher.

23.07.2017
Ausgrabungen
Die Steine am Boden dieser großen Grube deuten darauf hin, dass darin Fleisch und Gemüse gegart wurde. Es ist der erste Befund dieser Art in Westfalen. Foto: LWL/M. Baales

Eisenzeitliche Gargrube in Schwerte ausgegraben

In Schwerte-Wandhofen haben Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) über 2.000 Jahre alte Spuren einer Siedlung aus der Eisenzeit entdeckt. Neben einem Hausgrundriss kam auch eine ungewöhnliche Grube zum Vorschein, in der vermutlich Nahrung gegart wurde. Es ist der erste derartige Befund in Westfalen.

21.07.2017
Ausgrabungen
Auf der Ausgrabung haben die LWL-Archäologen bereits das Gebiss des Hundes ausgegraben (Foto: LWL/C. Kersting)

Wo der Hund begraben liegt

Archäologen des LWL entdecken mittelalterliches Hundegrab in Ascheberg

Auf eine besondere Entdeckung stießen Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) vor kurzem in einem Neubaugebiet in Ascheberg (Kreis Coesfeld). Zwischen den Resten einer frühmittelalterlichen Siedlung fanden sie das Skelett eines Hundes. Das besondere ist, das der Hund nicht etwa verscharrt wurde, sondern sorgsam bestattet worden war.

21.07.2017
Ausgrabungen
Untersuchung eines Grubenhauses,Villa Arnesburg (© M. Gottwald M.A., Landesamt für Denkmalpflege Hessen, hessenARCHÄOLOGIE)

Neue Erkenntnisse zur "Villa Arnesburg"

Seit 2014 finden jährlich in den Sommermonaten Ausgrabungen durch die Abteilung hessenARCHÄOLOGIE, Landesamt für Denkmalpflege Hessen, in der mittelalterlichen Siedlung "Villa Arnesburg“ nördlich des Licher Stadtteils Muschenheim (Lkr. Gießen) statt. Erste Untersuchung gab es hier bereits 1993 durch die Kommission für Archäologische Landesforschung e.V. (KAL). Die Kampagne 2017 dauerte von Juni bis Mitte Juli mit niederländischer und irischer Beteiligung im Rahmen eines internationalen studentischen Praktikums.

21.07.2017
Ausgrabungen
Blick über die Grabungsfläche in Arnstadt (Foto: TLDA, Weimar)

Archäologische Ausgrabungen in Arnstadt

Seit Ende Februar bis in den Mai 2017 hinein wurden in Arnstadt auf einem Freigelände archäologische Ausgrabungen durch das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) durchgeführt. Im Zuge einer geplanten Neubebauung konnte ein kleines Altstadtquartier unmittelbar hinter der mittelalterlichen Stadtmauer unweit des Erfurter Tores systematisch untersucht werden.

07.07.2017
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Ansicht mehrerer Eichenpfähle der Uferbefestigung des Karlsgrabens während der Ausgrabung 2016. Spektakulär ist das Fälldatum der Bäume im Frühsommer, vermutlich Mai, 793. (Foto: Lukas Werther/Uni Jena)

Ältester Teil des Karlsgrabens nachgewiesen

Der Karlsgraben ist das bedeutendste Infrastrukturprojekt des frühen Mittelalters in Zentraleuropa. Der von Karl dem Großen initiierte Kanal zwischen den Orten Treuchtlingen und Weißenburg (Bayern) sollte einen durchgehenden Schifffahrtsweg zwischen Rhein und Donau schaffen. Ein interdisziplinäres Forscherteam hat durch Ausgrabungen und Holzaltersbestimmungen nun den bislang ältesten Teil des Bauwerks nachgewiesen.

07.07.2017
Ausgrabungen
Blick über die oberste Phase der Bohlenstraße Foto: J. Wacker, BLDAM

Exzellent erhaltener Bohlenweg in Jüterbog entdeckt

Die moderne Bundesstraße 102 führt auf einer alten Hauptverkehrsachse durch die Altstadt von Jüterbog in Brandenburg. Dennoch waren die Archäologen erstaunt über den gut erhaltenen Bohlenweg, den sie im Zuge einer einer archäologischen Baubegleitung nur knapp unter der geplanten Bautiefe der neuen Straße vorfanden.

07.07.2017
Ausgrabungen
Die LWL-Archäologen haben in Paderborn-Benhausen mehrere Grubenhäuser entdeckt, die sich im Boden als braune Verfärbungen zeigen (Foto: LWL/S. Gai)

Mittelalterliche Handwerkersiedlung in Paderborn-Benhausen entdeckt

Im Zusammenhang mit dem Bau von Windkraftanlagen bei Paderborn-Benhausen haben Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) Spuren einer mittelalterlichen Siedlung gefunden. Die Entdeckung ist für die Stadtarchäologie Paderborn von besonderem Interesse, da aus diesem Gebiet archäologisch bislang wenig bekannt ist.

07.07.2017
Ausgrabungen
In Brilon entdeckten LWL-Archäologen die Fundamente mehrerer Häuser aus dem 13. bis 19. Jahrhundert (Foto: EggensteinExca/G. Eggenstein)

Ausgrabungen geben Aufschluss über Besiedlungsgeschichte Brilons

Bei Grabungen im Rahmen eines Bauvorhabens an der Königstraße in Brilon (Hochsauerlandkreis) stießen Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) auf vier unterschiedliche Bauten: einen Eiskeller, einen Brunnen und die Fundamente zweier Häuser. Sie datieren vom 13. bis ins 19. Jahrhundert und geben Hinweise auf die Besiedlungsgeschichte der Stadt Brilon.

07.07.2017
Ausgrabungen
Der freigelegte Gewölbekeller in der Rottenburger Oberen Gasse. Foto: LAD

Erste Grabungsergebnisse von der Oberen Gasse in Rottenburg am Neckar

Die geplante Erweiterung des Rottenburger Rathauses gab Anlass zu einer baubegleitenden archäologischen Ausgrabung am terrassierten Steilhang zur Oberen Gasse hin. Trotz der kurzen Grabungsdauer vom 24. Mai bis 19. Juni 2017 und schwierigen Arbeitsbedingungen können sich die Ergebnisse sehen lassen.

01.07.2017
Ausgrabungen
In Dorsten-Hardt haben Archäologen des LWL die Reste eines hölzernen Brunnen aus dem Mittelalter entdeckt. Foto: LWL

Fass ohne Boden

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben in Dorsten-Hardt (Kreis Recklinghausen) die Reste eines hölzernen Brunnen aus dem Mittelalter entdeckt. Der Brunnen gehört zu einer Siedlung, die aus der Zeit unmittelbar vor der Stadtgründung Dorstens stammt.

01.07.2017
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Auf beiden Seiten des Kamms findet sich ein kunstvoll gearbeitetes Bildmotiv: Hier eine Jagdszene. Foto: LWL/ S. Brentführer

Außergewöhnlicher Fund auf der Holsterburg

LWL-Archäologen finden seltenen Elfenbeinkamm

Auf der Holsterburg bei Warburg (Kreis Höxter) sind Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) auf einen für die Region einzigartigen Fund aus dem 12. Jahrhundert gestoßen: das Fragment eines prachtvoll verzierten Kammes aus Elefantenelfenbein.

26.06.2017
Ausgrabungen
Luftbild Rosenstein (Mitte), Mittelberg (links) und Hochberg (rechts). Alle drei    tragen vorgeschichtliche Befestigungen. (Foto: LAD BW)

Grabungskampagne an der "Teufelsmauer“ bei Heubach

Der Rosenstein bei Heubach bildet mit seinen beiden Nachbarbergen Mittelberg und Hochberg ein dreigliedriges System vorgeschichtlicher Befestigungsanlagen. Die alten Mauern, Wälle und Gräben haben sich auf den bewaldeten Randhöhen des Albuchs gut erhalten und vermitteln durch ihre bemerkenswerte Größe eine Vorstellung von der besonderen Bedeutung, die den derart aufwändig gesicherten Siedlungen einmal zugekommen sein muss. Experten des Landesamtes für Denkmalpflege beim Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) stellten nun erste Forschungsergebnisse vor und gaben einen Ausblick auf die kommende Grabungskampagne, die in der letzten Woche begann.

22.06.2017
Ausgrabungen
Zeugnis eines Großbrands in der Innenstadt von Telgte: Spuren einer großflächigen Brandschicht mit viel Holzkohle und rötlichem verbranntem Lehm in der Herrenstraße über einer dunkelgrauen Schicht des 13. Jahrhunderts. (Foto: LWL/ A. Wunschel)

Ende der archäologischen Grabungen in Telgte

Wertvolle Erkenntnisse zur Stadtgeschichte

In der vergangenen Woche endeten die seit Januar andauernden Arbeiten zum ersten Bauabschnitt in der Innenstadt von Telgte. Die Archäologen des Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) haben die Baumaßnahmen begleitet und stießen dabei auf wertvolle Erkenntnisse zur Stadtgeschichte: Bodenverfärbungen und zahlreiche Funde belegen die Gründung der Stadt und den Alltag der Telgter im Spätmittelalter.

09.06.2017
Ausgrabungen
Goldener Escudo aus der Regierungszeit von Philipp III. zwischen 1615-1621 geprägt in Sevilla. (Foto Philippe Saurbeck, Archäologische Bodenforschung)

Spanische Goldmünze entdeckt

Die Archäologische Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt legt anlässlich des Erweiterungsbaus im Stadtcasino Teile des Kreuzgangs aus dem 13./14. Jh. und des Friedhofs im Kreuzgarten des Barfüsserklosters frei. Bei den umfangreichen Rettungsgrabungen kam in einem Grab eine spanische Goldmünze zum Vorschein.

09.06.2017
Ausgrabungen
Die zusammengepuzzelten Scherben stammen von einem Gefäß aus dem 2. oder 3. Jh. n. Chr. (Foto: LWL/C. Hildebrand)

Römerzeitliche Funde in Delbrück-Bentfeld

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) sind in Delbrück-Bentfeld auf Spuren aus der Römischen Kaiserzeit gestoßen. Bislang war völlig unbekannt, dass sich an dieser Stelle eine Siedlung aus der Römischen Kaiserzeit befand.

26.05.2017
Ausgrabungen
Auf dem Gelände des Gewerbegebietes Westheim II bei Marsberg brachten Archäologen die jahrhundertealte Besiedlungsgeschichte im westfälischen Bergland ans Tageslicht. (Foto: LWL/Zafer Görür, Archaeonet)

Archäologische Untersuchungen in Marsberg-Westheim

Bereits vor 13 Jahren entdeckten Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) Teile der mittelalterlichen Siedlung Dorpede in Marsberg-Westheim mit Kirchengrundriss und Bestattungen. Das Areal der Wüstung wurde daraufhin von der Stadt unter Denkmalschutz gestellt. Nun fanden weitere archäologische Untersuchungen statt, die Aufschluss über die Ausdehnung der in der Vergangenheit genutzten Siedlungsfläche geben: Überreste der Besiedlungsphasen vom 4. bis zum 16. Jahrhundert.

12.05.2017
Ausgrabungen
Nachdem der Oberboden mithilfe des Baggers entfernt wurde, zeigen sich in dem hellen Sandboden erste dunkle Verfärbungen von Gruben. (Foto: LWL-Archäologie für Westfalen/J. Hallenkamp-Lumpe)

Archäologische Ausgrabungen am Alten Markt in Bielefeld

Im Herzen der Bielefelder Altstadt, am Alten Markt, haben Archäologen unter Fachaufsicht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in der vergangenen Woche mit Ausgrabungen begonnen. Anlass waren umfangreiche Neu- und Umbaumaßnahmen im historischen Zentrum der Stadt durch das Bankhaus Lampe.

12.05.2017
Ausgrabungen
Hausgrundriss aus dem Siedlungsbefund der Linienbandkeramik- Kultur. Deutlich erkennbar sind drei parallele Reihen von Pfostengruben. © LDA Sachsen-Anhalt

Jungsteinzeitliche Siedlung bei Halberstadt-Harsleben entdeckt

Bei Ausgrabungen im Vorfeld des Neubaus der Ortsumgehung Halberstadt-Harsleben (B 79) haben Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt eine Siedlung mit 7.000 Jahre alten Hausgrundrissen entdeckt. Bei einigen Scherben der diese Zeit prägenden Linienbandkeramik haben sich Farbreste in den eingeritzten Linienbändern erhalten.

12.05.2017
Ausgrabungen

Weiterer Teil der eisenzeitlichen Siedlung in Triesen ergraben

Von November 2016 bis März 2017 führte das Team der Archäologie (Amt für Kultur) des Fürstentums Liechtenstein an der Fürst-Johann-Strasse in Triesen im Vorfeld eines privaten Bauvorhabens eine Notgrabung durch. Durch die Arbeiten erschliesst sich ein weiteres Puzzleteil zur bereits bekannten eisenzeitlichen Siedlung.

03.05.2017
Ausgrabungen
Aufgereiht von Süd nach Nord liegen drei Steinkisten. Parallel dazu sind westlich weitere Grabgrubenverfärbungen zu erkennen. © LDA Sachsen-Anhalt, Foto: Thomas Kubenz

Glockenbecher-Gräber im Salzlandkreis

Ein kleines Gräberfeld der Glockenbecherkultur (3. Jahrtausend v.Chr.) kam bei archäologischen Ausgrabungen des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt nahe Könnern-Cörmigk im Salzlandkreis ans Tageslicht.

27.04.2017
Ausgrabungen
Dr. Sveva Gai, die Leiterin der der Stadtarchäologie Paderborn (3. v.l.), zeigt Pressevertretern die Überreste eines gemauerten Brunnens aus dem 12. Jahrhundert. Foto: LWL-Archäologie für Westfalen/N. Wolpert

Pfostenlöcher und Mauerreste in Paderborn

Im Zuge von Bauarbeiten im nördlichen Teil der Paderborner Altstadt haben Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) Spuren der mittelalterlichen Bebauung aus dem 12. Jahrhundert entdeckt. Bei der Begleitung der Bauarbeiten an der Stadtmauer, der sogenannten Heiersmauer, durch die Stadtarchäologie Paderborn kamen auf einem bisher als Garten genutzten Grundstück Bodenverfärbungen zum Vorschein. Hierbei handelt es sich um die Überreste einer mittelalterlichen Holzbebauung. Außerdem fanden die Archäologen Hinweise auf eine Werkstatt, in der Eisen verarbeitet wurde.

22.04.2017
Ausgrabungen
Bei Voruntersuchungen legten die LWL-Archäologen bereits im Jahr 2014 archäologische Suchschnitte im Neubaugebiet in Dorsten-Hardt an. Foto: LWL/Schneider

Die Vorgeschichte Dorstens

LWL-Archäologen graben im Stadtteil Hardt

In Vorbereitung auf eine geplante Bebauung haben am Dienstag (18.4) Ausgrabungen in Dorsten-Hardt unter der Fachaufsicht der Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) begonnen. Auf dem Gelände des Neubaugebiets sind Siedlungsspuren quer durch alle Epochen bekannt, die weitere Untersuchungen notwendig machen.

31.03.2017
Funde & Befunde, Ausgrabungen
Der Hortfund mit über 200 Silberdenaren. Foto: Swaantje Hehmann/Varusschlacht Osnabücker Land

Beachtlicher Münzfund auf dem Schlachtfeld von Kalkriese

Mit mehr als 200 römischen Silbermünzen haben die Kalkrieser Archäologen den bislang größten Hortfund auf dem antiken Schlachtfeld in Kalkriese entdeckt. Bei den Münzen handelt es sich um Denare der späten Republik und der früh- und mittelaugusteischen Zeit.