- 1: Magazin.
- 1.1: Thema.
- 1.2: Fundpunkt.
- 1.3: Nachrichten.
- 1.3.1: Aus aller Welt.
- 1.3.2: Ausgrabungen.
- 1.3.3: Ausstellungen.
- 1.3.4: Denkmalschutz.
- 1.3.5: Forschung.
- 1.3.6: Funde & Befunde.
- 1.3.7: Personalia.
- 1.3.8: Studium.
- 1.3.9: Universität.
- 1.3.10: Tagungen.
- 1.3.11: Veranstaltungen.
- 1.3.12: Veröffentlichungen.
- 1.3.13: Archiv.
- 1.3.14: Nachrichten-Suche.
- 1.4: Aus der Presse.
- 1.5: TV-Programm.
- 1.6: Kalender.
- 2: Guide.
- 3: Digger.
- 4: Bibliothek.
- 5: Mediathek.
- 6: Forum.
- 7: Club.
- 8: Autoren.
- 9: FAQ.
Von A bis Z

Aus aller Welt
Homo sapiens wanderte durch feuchte Wüste Arabiens
Ein Berner Forscherteam hat herausgefunden, dass in der arabischen Wüste in den letzten 130.000 Jahren mehrere Phasen feuchten Klimas herrschten. Diese Intervalle ermöglichten dem modernen Menschen die Ausbreitung aus Afrika über die arabische Halbinsel.
Die Uramerikaner begannen früher mit der Großwildjagd
Bisher galten die Menschen der sogenannten Clovis-Kultur als die ersten, die in Nordamerika Mastodonten jagten. Nun hat ein amerikanisch-dänisches Forschungsteam nachgewiesen, dass die amerikanische Elefantenart den Menschen bereits 1.000 Jahre früher als Nahrung diente.
Mit einem 60-Tonnen-Kran in die Antike
Archäologen der Forschungsstelle Asia Minor berichten von Ausgrabungen in der Türkei
Seit rund zehn Jahren legen Archäologen der Universität Münster Schritt für Schritt die Überreste der antiken Stadt Alexandria Troas in der Türkei frei. Dabei fördern sie immer neue, bedeutsame Funde ans Tageslicht. In der diesjährigen Grabungssaison stellte das Projekt die Wissenschaftler vor eine große Herausforderung: Sie legten ein großes zwölfeckiges römisches Gebäude frei, das durch ein Erdbeben in der Spätantike unter einer meterhohen Schutt- und Trümmerschicht begraben worden war. Die Forscher mussten schweres Räumgerät einsetzen, um die Überreste des Gebäudes zu bergen.
Neue deutsch-tunesische Kooperationsverträge
Am 26.09.2011 wurde in Tunis die Verlängerung der deutsch-tunesischen Kooperationsverträge für die archäologischen Arbeiten in Karthago und Simitthus (Chimtou) feierlich unterzeichnet.
Streit um Tara
Der Hill of Tara ist das Nationalsymbol der Iren. Doch nur anderthalb Kilometer entfernt von seinen Bodendenkmälern sollte eine neue Autobahntrasse entstehen. Das Bauvorhaben und die notwendigen Rettungsgrabungen entfachten einen heftigen Streit unter den Iren: Während die Gegner den Verlust jahrtausendealter Monumente fürchteten, hofften die Befürworter auf neue Erkenntnisse über den »heiligen Hügel«.
Königliches Ballspiel
Wissenschaftler der Abteilung für Altamerikanistik der Universität Bonn entdeckten in einem Palastkomplex der Maya-Stadt Uxul in Mexiko Relieftafeln, die Könige beim Ballspiel zeigen. Die Reliefs deuten darauf hin, dass der Palast von Uxul zumindest zeitweise von den Königen der Kaan-Dynastie in Besitz genommen wurde.
Studenten bauen prähistorischen Einbaum nach
Studenten der Universität Greifswald haben einen Einbaum mit prähistorischen Methoden nachgebaut. Jetzt wird das Wasserfahrzeug noch auf den heimischen Gewässern getestet.
Musawwarat es-Sufra ist UNESCO-Welterbe
In seiner 35. Sitzung vom 19. bis 29. Juni 2011 hat das Welterbekomitee der UNESCO 25 neue Orte in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Zu ihnen gehört der Antikenplatz von Musawwarat es-Sufra im Sudan, auf dem Archäologen der Humboldt-Universität zu Berlin seit vielen Jahren forschend und restaurierend tätig sind.
Der Hafen von Athen war einst eine Insel
Bereits im 1. Jh. n. Chr. hatte der griechische Geograph Strabon vermutet, dass der athenische Hafen Piräus einst eine Insel gewesen sei. Damit lag der antike Gelehrte vollkommen richtig, wie französische und griechische Wissenschaftler herausgefunden haben.
Intensivere Kooperation mit litauischen Archäologen
Die Römisch-Germanische Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts will künftig stärker mit der Universität Klaipeda zusammenarbeiten.
Steindorff-Sammlung bleibt in Leipzig
Jewish Claims Conference (JCC) und Universität Leipzig einigen sich über den Verbleib der Ägyptischen Sammlung und entsprechen dem Wunsch des Begründers der Sammlung und seinem Erben
Neue Gespräche um Steindorff-Sammlung der Universität Leipzig
Nachdem die Klage der Universität Leipzig gegen eine Rückgabe der Steindorff-Sammlung des Ägyptischen Museums im Mai abgewiesen wurde, geht das Ringen um den Erhalt der Steindorff-Sammlung im Ägyptischen Museum der Universität Leipzig weiter.
hessenARCHÄOLOGIE ausgezeichnet
Die hessische Landesarchäologie wurde vom US-amerikanischen Präsidenten für die Förderung der deutsch-amerikanischen Freundschaft im Zuge der Ausgrabungen auf dem Wiesbadener Army-Gelände mit einem Preis geehrt.
Einigung zur Sphinx von Hattuscha
Heute wurden in Berlin die deutsch-türkischen Expertengespräche zur hethitischen Sphinx abgeschlossen. Dabei ist vereinbart worden, die über dreitausend Jahre alte, bruchstückhaft erhaltene Skulptur, die sich seit 1934 im Pergamonmuseum auf der Museumsinsel Berlin befindet, als Geste der deutschtürkischen Freundschaft an die Türkei zu übergeben.
Architekturpreis für Keltenmuseum am Glauberg
Drei Kulturbauten des Landes haben den Architekturpreis „Auszeichnung vorbildlicher Bauten im Land Hessen 2011" gewonnen, darunter das Keltenmuseum am Glauberg (Wetteraukreis).
Ägyptischer Altertumsminister zu Gefängnisstrafe verurteilt
Gericht akzeptiert Berufung
Am Sonntag verurteilte ein Gericht in Kairo den ägyptischen Minister für Altertümer, Dr. Zahi Hawass wegen Missachtung eines früheren Urteils zu einem Jahr Haft und einer Geldstrafe. Gegen dieses Urteil wurde heute Berufung eingelegt.
Hawass: I'm back!
Rücktritt vom Rücktritt
Im Februar war der ägyptische Archäologe und bisherige Direktor des Supreme Council for Antiquities, Dr. Zahi Hawass, noch von Husni Mubarak zum Chef des neu geschaffenen Ministeriums für Altertümer ernannt worden. Im Zuge der ägyptischen Revolution trat er dann Anfang März von diesem Posten zurück. Vier Wochen später ist er wieder im Amt.
Neues Projektbüro der äthiopisch-deutschen archäologischen Mission in Aksum eröffnet
Am 9. März eröffnete die deutsche Botschafterin Lieselore Cyrus im äthiopischen Aksum gemeinsam mit Ato Jara Haile Mariam, Generalmanger der Denkmalbehörde ARCCH ein neues Projektbüro, das als Stützpunkt für gemeinsame archäologische Forschungen dienen soll.
Deutsch-türkische Gespräche zur Sphinx aus Hattuscha
Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat am Abend des 8.3.2011 den türkischen Kulturminister Ertugrul Günay zu einem Gespräch über Fragen der deutsch-türkischen Zusammenarbeit im Kulturbereich empfangen. Dabei wurde auch die türkische Forderung nach Rückgabe der Hethitischen Sphinx behandelt, die sich seit 1915 im Berliner Pergamonmuseum befindet. Beide Seiten erklärten ihre Bereitschaft, in dieser Frage eine Einigung herbeizuführen.
Stellungnahme zur BILD-"Schatzsuche" in Guatemala
Wissenschaftler halten die Aktion für skandalös
Über 120 Mesoamerikanisten aus dem deutschsprachigen Raum haben sich in einer Stellungnahme gegen die gerade beendete Aktion »BILD jagt den Maya-Schatz« gewandt, weil sie einen Anreiz zu Plünderungen schaffe und dem Ansehen der deutschen Wissenschaft schade.




















