- 1: Magazin.
- 1.1: Thema.
- 1.2: Fundpunkt.
- 1.3: Nachrichten.
- 1.3.1: Aus aller Welt.
- 1.3.2: Ausgrabungen.
- 1.3.3: Ausstellungen.
- 1.3.4: Denkmalschutz.
- 1.3.5: Forschung.
- 1.3.6: Funde & Befunde.
- 1.3.7: Personalia.
- 1.3.8: Studium.
- 1.3.9: Universität.
- 1.3.10: Tagungen.
- 1.3.11: Veranstaltungen.
- 1.3.12: Veröffentlichungen.
- 1.3.13: Archiv.
- 1.3.14: Nachrichten-Suche.
- 1.4: Aus der Presse.
- 1.5: TV-Programm.
- 1.6: Kalender.
- 2: Guide.
- 3: Digger.
- 4: Bibliothek.
- 5: Mediathek.
- 6: Forum.
- 7: Club.
- 8: Autoren.
- 9: FAQ.
Von A bis Z

Aus aller Welt
Hawass will nicht mehr Altertumsminister sein
Es war ein kurzes Intermezzo als Mitglied der ägyptischen Regierung: Erst Ende Januar war der Ägyptologe Zahi Hawass zum Antikenminister ernannt worden. Nachdem der Militärrat den Nachfolger des gestern zurückgetretenen Premierministers mit der Bildung einer Übergangsregierung beauftragt hat, erklärte Hawass, dass er dem neuen Kabinett nicht mehr angehören wolle.
Herner Motte geht nach Neuenrade
Nach dem Ende der erfolgreichen Mittelalterausstellung "Aufruhr 1225" im November letzten Jahres wird jetzt die hölzerne Turmhügelburg vor dem LWL-Museum für Archäologie in Herne abgebaut und in Neuenrade (Märkischer Kreis) wieder aufgebaut.
Bundesentwicklungsminister Niebel besucht das DAI in Sanaa
Am Sonntag, den 9.1.2011, besuchte Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel während seines Jemenaufenthalts die Außenstelle Sanaa der Orient-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI).
Weder Neandertaler noch moderner Mensch
Das Genom eines ausgestorbenen Urmenschen liefert neue Erkenntnisse über die Ursprünge des modernen Menschen
Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Svante Pääbo vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig hat das Kerngenom eines mindestens 30.000 Jahre alten Fingerknochens sequenziert. Dieser stammt von einem ausgestorbenen Urmenschen, dessen Überreste von Archäologen der Russischen Akademie der Wissenschaften 2008 in der Denisova-Höhle im südlichen Sibirien ausgegraben wurden. Demnach war der Mensch aus Denisova weder Neandertaler noch moderner Mensch, sondern eine neue Homininenform.
Knapp sechs Millionen Euro für die Römerstraßen
Das Projekt »Erlebnisraum Römerstraße« erhält Millionen-Förderung für die touristische Erschließung der »Agrippa-Straße Köln–Trier«
Exzellente Digitalisierungsprojekte: Arachne und Monasterium erhalten Preise von Google
Die altertumswissenschaftliche Objektdatenbank »Arachne« und »Monasterium - Das virtuelle Urkundenarchiv für Europa« zählen zu den »exzellenten Digitalisierungsprojekten«, die jetzt vom Internetkonzern Google prämiert wurden.
Läufer für historischen Botenlauf gesucht
Frank Hülsemann von der Deutschen Sporthochschule Köln hat bereits einige außergewöhnliche Expeditionen unternommen. Jetzt hat er ein neues Experiment vor Augen: eine mittelalterliche Expedition auf den Spuren der Fußboten.
Ältestes Salzbergwerk der Welt in Aserbaidschan nachgewiesen
Bereits im fünften vorchristlichen Jahrtausend wurde im Tal des Aras im Süden Aserbaidschans Salzbergbau betrieben. Die Duzdagi Salzmine ist damit das bisher älteste bekannte Steinsalzbergwerk der Welt, teilten französische und aserbaidschanische Archäologen mit.
Königspalast von Qatna jetzt öffentlich zugänglich
Vor kurzem wurde der bronzezeitliche Königspalast von Qatna (West-Syrien) in einer feierlichen Zeremonie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zu diesem Anlass, der im Beisein von Syriens First Lady Dr. h.c. Asma al-Assad stattfand, präsentierten Tübinger Forscher die wichtigsten Fundstücke der Grabungskampagne 2010.
Eisenzeit-Siedlung auf Sizilien entdeckt
Göttinger Archäologen haben bei großflächigen Geländebegehungen im Umfeld der antiken Stadt Akragas eine bisher unbekannte Höhensiedlung aus der Eisenzeit, Gräber und Heiligtümer entdeckt.
Auch Mohenjo-Daro in Flutgefahr
Die Stadtanlage von Mohenjo-Daro am Indus in Pakistan könnte ebenfalls durch die Flutkatastrophe beschädigt werden.
Archäologen des Deutschen Archäologischen Instituts erhalten ein Grabungscamp in Ulpiana
Im Rahmen der Deutsch-Kosovarischen Kooperation wird nach über 50 Jahren Grabungstätigkeit in der römischen Stadt Ulpiana erstmals ein Basis-Lager mit Magazinen und Büroräumen zur Verfügung stehen.
Deutsch-serbisches Archäologenteam stößt auf seltene Marmorskulptur einer Jagdszene
Fragment im spätantiken Kaiserpalast Felix Romuliana/Ostserbien entdeckt
Die Fragmente, die bei Gamzigrad in Ostserbien gefunden wurden, zeigen einen Ausschnitt einer ehemals etwas unterlebensgrossen rundplastischen Darstellung des "Thrakischen Reiters" im Gestus des erfolgreichen Jägers.
Rom: Älteste Apostel-Darstellungen entdeckt
Nach zwei Jahren intensiver Forschungen in der Katakombe der Heiligen Thekla entdeckten römische Archäologen Wandmalereien mit den Aposteln Petrus, Andreas und Johannes. Fabrizio Bisconti, der Direktor der archäologischen Arbeiten, stellte die Fresken der Öffentlichkeit vor: »Dies sind die ältesten Darstellungen der Apostel und sie stammen vom Ende des 4. Jahrhunderts n. Chr.« Das Fresko mit dem Bild des Paulus war während der Grabungen 2009 freigelegt worden, die der anderen drei Apostel erst in der Saison 2010.
Neuer Glanz für größte archäologische Fachbibliothek
Das Bittelhaus in Berlin-Dahlem, das die größte archäologischen Fachbibliothek Berlins beherbergt und Teil der Zentrale des Deutschen Archäologischen Instituts ist, wird für 5,5 Mio. Euro saniert.
Neue Studie: Amerika muss zweimal besiedelt worden sein
Der amerikanische Kontinent wurde einst von zwei Menschengruppen mit zeitlichem Abstand unabhängig voneinander besiedelt. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, in der ein internationales Wissenschaftlerteam die Skelettformen früher Amerikaner untersucht und Erklärungen für die beträchtlichen anatomischen Unterschiede zwischen prähistorischen und heutigen amerikanischen Ureinwohner verglichen hat.
Mainz ist Stadt der Wissenschaft 2011
Unter dem Motto „Mainz leidenschaftlich wissenschaftlich. Stadtlandschaft voller Kreativität“ hatte die Landeshauptstadt Mainz gemeinsam mit der MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ mehr als 500 Projektideen in ein Konzept gebracht und heute in Berlin beim Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft vorgestellt. Im finalen Wettbewerb mit Bielefeld und Chemnitz errang Mainz nun für das Jahr 2011 den begehrten Titel „Stadt der Wissenschaft“, der mit einem Zuschuss von 250.000 Euro für die Landeshauptstadt verknüpft ist.
Afrikanische Lady im römischen England
Im nordenglischen York lebten in der Römerzeit auch hochgestellte Afrikaner. Dies zeigten jetzt forensische Untersuchungen an einer Bestattung aus dem 4. Jh. n.Chr.
Archäologisches Zentrum Mainz: Drei Sieger bei Architektenwettbewerb
In der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz soll ein neues archäologisches Zentrum entstehen. Das Römisch-Germanische Zentralmuseum (RGZM) mit Forschungsinstitut und Ausstellungsbereichen, das Landesmuseum Mainz mit seinen Abteilungen für Vorgeschichte und Römerzeit sowie die Landesarchäologie Rheinland Pfalz mit Ausstellungsräumen finden hier eine neue Heimat. Das archäologische Zentrum mit seinen fast 12.000 Quadratmetern Nutzfläche wird einen neuen kulturellen und wissenschaftlichen Schwerpunkt im Süden der Stadt Mainz bilden.



















