11.12.2017 - 07:02:25

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Für den schnellen Überblick: Das Schlagwortverzeichnis der Artikel und Rezensionen (nur für Clubmitglieder)

Aus aller Welt

03.03.2017
Funde & Befunde, Aus aller Welt

Verschollene etruskische Kriegerstatuette in die Antikensammlung zurückgekehrt

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat eine wertvolle etruskische Bronzestatuette, die seit dem Zweiten Weltkrieg als verschollen galt, zurückerhalten. Die Darstellung eines speerschleudernden Mannes mit Helm, die seit 1869 zur Antikensammlung gehörte, war kürzlich im Kunsthandel identifiziert worden.

16.12.2016
Aus aller Welt, Veröffentlichungen

»Kein Anthropozän ohne uns!«

Die Geowissenschaft hat das »Zeitalter des Menschen« ausgerufen – jetzt fordern Sozialwissenschaftler eine breite und interdisziplinäre Diskussion

Die Geowissenschaft hat ein neues Erdzeitalter ausgerufen - das »Zeitalter des Menschen«. Anfang der 1950er Jahre habe es begonnen, globale Ablagerungen von Kunststoff-, Aluminium- oder radioaktiven Partikeln markierten seinen Beginn. In einem Anfang Dezember in der Zeitschrift Nature veröffentlichten Artikel kritisiert Nicole Boivin, Direktorin am Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena, gemeinsam mit Kollegen diese Festlegungen als ungenau und vorschnell. Die Formalisierung des Anthropozäns müsse das Ergebnis eines transparenten, breit geführten, interdisziplinären Diskussion sein, in der den Sozial- und Geisteswissenschaften eine zentrale Rolle zukommt.

16.12.2016
Aus aller Welt
Am 15. Dezember 2016 fiel der Startschuss für das Projekt mit dem Schlagen des ersten Baums für den Bootsbau. Bild: FAU/Georg Pöhlein

Rudern wie die Römer

Althistoriker der Universität Erlangen wollen ein römisches Patrouillen- und Geleitzugboot in Originalgröße nachbauen. Vorbild ist das Wrack eines solchen Bootes, das in Oberstimm bei Manching gefunden wurde. Mit der »Fridericiana Alexandrina (Navis)« sollen auf Frankens Wasserstraßen und der Donau antike Rudertechniken rekonstruiert - und für Schüler und Studenten Geschichte erlebbar gemacht werden.

07.10.2016
Aus aller Welt
Prof. Dr. Mohammed Ali Al-Salami von der Universität Sanaa (l.) und sein Jenaer Gastgeber Prof. Dr. Norbert Nebes arbeiten derzeit u. a. gemeinsam am Sabäischen Wörterbuch. Foto: Anne Günther/FSU

Archäologie im Kriegsgebiet

Altertumswissenschaftler aus dem Jemen zu Gast an der Universität Jena

Im Gegensatz zu anderen arabischen Staaten herrscht in der Bevölkerung des Jemen ein großes Interesse an den geschichtlichen und kulturellen Geschehnissen vor dem Einzug des Islams. Eine Blütezeit erlebte die Region etwa unter dem Volk der Sabäer, das mindestens vom 8. Jahrhundert bis etwa zum 4. Jahrhundert v. Chr. den Süden der arabischen Halbinsel beherrschte. Jemenitische Archäologen ergründeten bis vor kurzem kontinuierlich die Geschichte ihres kleinen Landes. Doch seit 2012 herrscht in dem ohnehin von Unsicherheit gebeutelten Land ein Bürgerkrieg, in den auch Saudi Arabien involviert ist. Historische Forschungen sind kaum möglich, da Ausgrabungsstätten und Museen durch die bis heute andauernden Kriegshandlungen und Bombardements teilweise schwer in Mitleidenschaft gezogen wurden.

07.10.2016
Aus aller Welt
Foto: DGUF / Erich Claßen

Befragung zum Thema »Berufsverband in der Archäologie«

Seit langem leiden viele im Fach unter prekären Beschäftigungsverhältnissen, unter problematischen Kettenverträgen und der unverhältnismäßigen Entlohnung ihrer guten Arbeit. Es leiden das nicht-staatliche Ausgrabungswesen sowie die Spezialisten - z. B. Zeichner, Anthropologen, Osteologen etc. - unter dem Fehlen breit akzeptierter Qualitätsstandards und eines dazugehörigen, wirksamen Kontrollwesens. Probleme, die andere Berufe mit Hilfe eines Berufsverbandes eigenständig regeln, anstatt nach staatlicher Hilfe oder Kontrolle zu rufen. Die Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte (DGUF) möchte sich ein Bild zu den Anliegen und Bedürfnissen der Kollegen zu diesem Thema machen und bittet alle Kollegen, sich an einer Online-Befragung zu beteiligen.

26.08.2016
Personalia, Aus aller Welt, Denkmalschutz

Bundesverdienstkreuz für Engagement um die Weltkulturerbestätten Angkor, Ayutthaya und Borobudur

Prof. Dr. Hans Leisen und Dr. Esther von Plehwe-Leisen ausgezeichnet

Seit über 20 Jahren gebieten Prof. Dr. Hans Leisen und Privatdozentin Dr. Esther von Plehwe-Leisen dem Verfall der kambodschanischen Tempelstadt Angkor Einhalt. Das Ehepaar erhielt jetzt das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für sein langjähriges Engagement im Rahmen des »German Apsara Conservation Project« (GACP) und der Projekte am Wat Ratchaburana Tempel im thailändischen Ayutthaya und am Borobudur Tempel in Indonesien.

24.08.2016
Aus aller Welt
Vermessung eines Metopen-Triglyphenblocks in Olympia. Foto U. Wulf-Rheidt / DAI, CC-BY-NC-ND

Austauschprogramm mit dem Palastmuseum in Peking begonnen

Das Architekturreferat des Deutschen Archäologischen Instituts und das Palastmuseum Peking kooperieren im Bereich der archäologischen Bauforschung

Dorisch, ionisch, korinthisch, dorischer Eckkonflikt, Entasis und Kurvatur, dies sind alles Begriffe, die für chinesische Archäologen bei der Erforschung und Bewahrung der überwiegend aus Holz errichteten Bauten der Palastanlagen der chinesischen Kaiser in Peking keine Rolle spielen. Umso interessierter haben zwei chinesische Mitarbeiter des Palastmuseums bei ihrem dreiwöchigen Aufenthalt in Griechenland diese für sie neue Steinarchitektur studiert.

21.06.2016
Denkmalschutz, Aus aller Welt
Überblick über die Restaurierungsarbeiten im Peristylhof von Wohneinheit 2 des Hanghauses 2 in Ephesos. Foto: CCA

Mosaiken in neuer Farbenpracht

Restauratoren aus Jordanien, Tunesien und Libyen zur Weiterbildung in Ephesos

An dem fünfjährigen Kursprogramm, das auf Initative des Ephesus Foundation eingerichtet wurde, nahmen 15 Restauratoren aus fünf Nationen teil. Zum Abschluss des Programms restaurierten die Teilnehmer, die künftig in ihren Heimatländern eine neue Generation von Restauratoren ausbilden sollen, zahlreiche gefährdete Mosaiken im sog. Hanghaus 2.

11.06.2016
Aus aller Welt
Fresco von Jan van der Straet: Calcio vor Santa Maria Novella, 1558 (Palazzo Vecchio, Florenz) (Repro aus "Kulturgeschichte des Sports", C.H.Beck, S.181)

Schon im Mittelalter spielte man Fußball

Wer glaubt, heute ginge es auf dem Spielfeld grob zu, der würde sich über den mittelalterlichen Fußball wundern: Das Spiel stand den damals allseits beliebten Steinschlachten und Faustkämpfen in nichts nach. Es kam ohne Spielfeld aus, Stadttore dienten als Tor. Fußball wird seit Jahrhunderten gespielt, das beweisen alte Quellen.

02.06.2016
Aus aller Welt
Pitoti am Touchscreen. Foto: FH St. Pölten / Martin Grubinger

Weltkulturerbe-Preis für Archäologie-Medientechnik-Projekt

Ende Mai wurde das EU-Projekt »Pitoti« in Madrid mit dem Europa-Nostra-Preis geehrt, der höchsten europäischen Anerkennung im Bereich des kulturellen Erbes. Das Projekt untersuchte prähistorische Steinfiguren an einer UNESCO-Weltkulturerbe-Stätte in Norditalien und präsentierte die Gravuren mit moderner Medientechnik bei Ausstellungen.

15.04.2016
Aus aller Welt
Auszeichnung für das Projekt Inscriptiones Graecae

Inscriptiones Graecae erhält höchste griechisches Wissenschaftsauszeichnung

Die Akademie von Athen hat an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften angesiedelten Projekt »Inscriptiones Graecae« ihren Preis für Exzellenz in der Wissenschaft verliehen und würdigte damit dessen Arbeit auf dem Feld der griechischen Epigraphik.

28.03.2016
Forschung, Aus aller Welt, Denkmalschutz
Punktwolkenansicht des Gareus-Tempels, erstellt durch die Firma bgis Kreative Ingenieure GmbH. Bild: Th. Knepper, © DAI Orient-Abteilung

Deutsche forschen wieder in Uruk

Nach 14 Jahren beginnt das Deutsche Archäologische Institut wieder mit umfangreicheren Feldforschungen im Südirak

Ein internationales Team unter Leitung von Margarete van Ess (Leiterin der DAI-Außenstelle Bagdad) führte einen archäologischen Umlandsurvey sowie Voruntersuchungen für Konservierungsarbeiten durch.

12.02.2016
Aus aller Welt
Die Exkursionsgruppe zu Besuch im DAI

Deutsch-arabischer Kulturdialog im Bereich Kulturerhalt

Im Rahmen des Deutsch-Arabischen Kulturdialogs besuchte eine Studierendengruppe der Jordanischen Universität Amman vom 4.-11. Februar 2016 Berlin. Ziel der Exkursion war es, dem akademischen Nachwuchs Jordaniens einen Einblick in die Erforschung, konservatorische Behandlung und touristische Erschließung ihres kulturellen Erbes durch deutsche Kulturinstitutionen zu ermöglichen.

21.01.2016
Aus aller Welt

Ausschreibung des Archäologie-Preises Baden-Württemberg 2016

Der Archäologie-Preis Baden-Württemberg wird in diesem Jahr zum zehnten Mal ausgeschrieben. Er wird an Personen und Institutionen verliehen, die sich als Ehrenamtliche besondere Verdienste um die Erforschung, Publikation und Präsentation archäologischer Funde und Befunde im Land Baden-Württemberg erworben haben.

18.12.2015
Denkmalschutz, Aus aller Welt
Der Bart ist wieder dran: Die goldene Totenmaske des Tutanchamun nach ihrer Restaurierung. Foto: Christian Eckmann, Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz

Tutanchamun hat seinen Bart wieder

Wissenschaftliche Restaurierung der goldenen Totenmaske des Tutanchamun abgeschlossen

Nachdem sich im Herbst 2014 bei Reinigungsarbeiten der markante Zeremonialbart von der Pharaonenmaske gelöst hatte, stellte sich ein ägyptisch-deutsches Restauratorenteam der Aufgabe, die Maske fachgerecht zu restaurieren und dabei archäologisch-technisch zu analysieren. Diese Arbeiten sind jetzt abgeschlossen und das Ergebnis kann wieder im Ägyptischen Museum in Kairo besichtigt werden.

09.12.2015
Aus aller Welt, Denkmalschutz
Der Kindertag auf der Grabung (15.10.2015) ist eine gemeinsame Veranstaltung des DAI mit dem »Gadara ´Umm Qays´ Cultural Forum«. Foto: Christian Hartl-Reiter, DAI, Orient-Abteilung

Kulturerhalt und Naturschutz für Jordanien und Syrien

Bauforscher und Archäologen entwickeln ein neuartiges Programm für Kinder und junge Erwachsene

Das Deutsche Archäologische Institut (DAI) führt zusammen mit dem Institut für Archäologie der Universität Hamburg und Partnern vor Ort in Jordanien neuartige Workshops für Kinder durch, die Natur- und Denkmalschutz miteinander verbinden. Die Programme sollen das Bewusstsein für Umwelt und kulturelles Erbe stärken und sowohl in jordanischen Gemeinden wie auch in Lagern für syrische Flüchtlinge angeboten werden.

21.11.2015
Funde & Befunde, Ausgrabungen, Aus aller Welt
Restauratorenteam bei der Sicherung der Funde in der byzantinischen Taberne. Foto © ÖAI 2015/ Niki Gail

Wein und kleine Speisen

Überraschende Entdeckung einer byzantinischen Schankstube in Ephesos

Geplant waren unspektakuläre Sicherungsarbeiten, gelungen ist ein unerwarteter Fund. Während der heurigen Kampagne des Österreichischen Archäologischen Instituts (ÖAI) in Ephesos entdeckte das Grabungsteam eine Schankstube, eine sogenannte Taberne, aus byzantinischer Zeit entlang der Kuretenstraße. Über hundert erhaltene Ganzgefäße und viele Amphoren geben Einblick in das Alltagsleben entlang einer der Hauptstraßen von Ephesos.

27.10.2015
Aus aller Welt
Kunyu gezhi (1640): Ende des Inhaltsverzeichnisses sowie Siegel. Foto: Dr. Cao Jin, mit freundlicher Genehmigung der Bibliothek von Nanjing, Juni 2015

350 Jahre alte chinesische Übersetzung von Agricolas De re metallica gefunden

Ein neues Forschungsprojekt der Tübinger Sinologie widmet sich einer sensationellen Wiederentdeckung: Kürzlich wurde die 350 Jahre alte chinesische Übersetzung des Bergbauklassikers De re metallica (1556) von Georgius Agricola wiedergefunden.

23.10.2015
Aus aller Welt
Dr. M.H. Talebian (ICHHTO) und Prof. Dr. F. Fless (DAI) unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung. Foto © DAI

Sanfter Tourismus und Schutz archäologischer Stätten im Iran

Memorandum of Understanding zwischen DAI und der Iranischen Kulturbehörde

Im Rahmen der Iranreise des Bundesaußenministers Dr. Frank-Walter Steinmeier wurde am 18. Oktober 2015 ein Abkommen zwischen dem Deutschen Archäologischen Institut und der iranischen Behörde für Kulturelles Erbe, Handwerk und Tourismus (ICHHTO) unterschrieben.

23.10.2015
Aus aller Welt
Der Libationsaltar des Almaqah-Tempels von Meqaber Ga'ewa ausgestellt im neuen Museum von Wuqro. Foto: P. Wolf © DAI Orient-Abteilung

Neues Archäologiemuseum in Äthiopien eröffnet

Das neu eröffnete Museum in der Kreisstadt Wuqro des äthiopischen Bundesstaates Tigray präsentiert bedeutende Funde äthiopisch-deutscher Ausgrabungen.

Die Archäologie Äthiopiens ist noch sehr jung und deshalb ist das Land noch nicht sehr reich an archäologischen Museen. Umso mehr war die feierliche Eröffnung eines neuen Museums in der Kreisstadt Wuqro des Bundesstaates Tigray am Sonntag, dem 18. Oktober 2015, ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg der Erforschung der frühen äthiopischen Geschichte und ihrer Vermittlung an die interessierte Öffentlichkeit.

18.09.2015
Aus aller Welt
Visualisierung des Archäologischen Zentrums Mainz (Neutorstraße) (Grafik: Bernhardt und Partner)

Spatenstich für Archäologisches Zentrum Mainz

Am heutigen 18.9.2015 erfolgte am Bauplatz neben dem Museum für Antike Schiffahrt in Mainz der Spatenstich für das Archäologische Zentrum, welches neue Räumlichkeiten für das derzeit im Kurfürstlichen Schloss beheimatete Römisch-Germanische Zentralmuseum (RGZM) schafft. Durch den Neubau wird Mainz nicht nur als Standort exzellenter Forschung attraktiver, es erhält zudem einen weiteren Anziehungspunkt für alle geschichtsinteressierten Besucher.

02.09.2015
Aus aller Welt
Gerhard Forstenpointner ist seit den frühen 1990er-Jahren regelmäßig in Ephesos tätig. Foto: Österreichisches Archäologisches Institut

Archäozoologen eröffnen Knochenlabor in der Türkei

»BoneLab Ephesos« beherbergt größte wissenschaftliche Knochensammlung

Seit dem 19. Jahrhundert legen österreichische ArchäologInnen die Ruinen der antiken Stadt Ephesos frei. Die an der türkischen Westküste liegende Ausgrabungsstätte ist auch Arbeitsort für ArchäozoologInnen der Vetmeduni Vienna, die dort seit Anfang der 1990-er Jahre Funde tierischen Ursprungs untersuchen. Vor kurzem eröffneten die Vetmeduni Vienna und das Österreichische Archäologische Institut vor Ort das »BoneLab Ephesos«. Das neu eingerichtete Knochenlabor beherbergt die größte wissenschaftliche Sammlung von Knochen und Molluskenschalen in der Türkei und soll in Zukunft auch Kooperationsprojekten mit anderen Institutionen Raum bieten.

21.08.2015
Aus aller Welt
Professoren und NachwuchswissenschaftlerInnen der Universität Bagdad, College of Arts. Foto: I. Wagner © DAI Orient-Abteilung

Siebte Irakisch-Deutsche Sommerschule ging Mitte August zuende

Sechs Wochen lang waren irakische Professoren und Nachwuchswissenschaftler in Berlin und Heidelberg zu Besuch, um gemeinsam mit deutschen Kollegen zu diskutieren und Fortbildungsprojekte durchzuführen.

15.08.2015
Aus aller Welt

Sachsen graben in Sibirien

Russische Archäologinnen besuchen mit DAAD-Stipendium Dresden.

Vom 20.07.2015 bis 26.07.2015 reisten zwei Mitarbeiter des Landesamtes für Archäologie Sachsen, Dr. Ingo Kraft und Dipl.-Ing. Christof Schubert, auf Einladung der Staatlichen Dostojewski-Universität Omsk nach Sibirien. Die sächsischen Archäologen nahmen an einer Lehrgrabung der Universität Omsk, Abteilung Geschichte/Archäologie, in der Nähe des Dorfes Chernoozerye, Oblast Omsk, etwa 120 km nördlich von Omsk, teil. Auf der Ausgrabung arbeiteten drei Wissenschaftler und etwa 30 Studierende aus dem Oblast Omsk und aus Kasachstan.

03.07.2015
Forschung, Aus aller Welt
Ulrike Wulf-Rheidt, Leiterin des Architekturreferates an der Zentrale und Shan Jixiang, Direktor des Palastmuseums, unterzeichneten am 23. Juni 2015 in Peking eine Absichtserklärung zur Kooperation. Foto: Information Centre of the Palace Museum Peking

Gemeinsame Forschungen zu Kaiserpalästen in Peking und Rom beschlossen

Das Deutsche Archäologische Institut und das Palastmuseum Peking wollen in den nächsten Jahren eine enge Kooperation im Bereich der Palastforschung aufbauen.

30.01.2015
Aus aller Welt
Auf diesem Gelände fanden in römischer Zeit Wagenrennen statt.  Im Bereich des ehemaligen Circus von Karthago sollen bald großflächige archäologische Untersuchungen zur Stadtentwicklung von der punischen bis zur frühislamischen Zeit durchgeführt werden. Bild: Rais67

Ausgrabungen im antiken Karthago - Neuer Kooperationsvertrag zwischen DAI Rom und INP Tunis abgeschlossen

Im Rahmen der bei einem Besuch von Außenminister Steinmeier in Tunesien unterzeichneten Kooperation will das Deutsche Archäologische Institut (Abteilung Rom) großräumige Untersuchungen im Bereich des Circus von Karthago durchführen.

30.01.2015
Aus aller Welt

Archäologie-Preis Baden-Württemberg 2014 verliehen

Den Archäologie-Preis des Landes Baden-Württemberg 2014 haben am Mittwoch, den 28. Januar 2015, der Historische Verein Bauland e.V. aus Osterburken sowie Christel Bock und Achim Lehmkuhl aus Bempflingen erhalten. Staatssekretär Ingo Rust würdigte die Preisträger bei der Verleihung im Stuttgarter Neuen Schloss "für ihr jahrzehntelanges persönliches Engagement beim Schutz des kulturellen Erbes unseres Landes, bei der Unterstützung archäologischer Untersuchungen und für die Vermittlung archäologischer Inhalte".

05.12.2014
Aus aller Welt
Die islamische Nekropole von Assuan. Foto: DAI

Restaurierung des Fatimidenfriedhofs von Assuan abgeschlossen

Am Montag wurde der neu für den Tourismus erschlossene Bereich durch den ägyptischen Antiken-Minister Prof. Dr. Mamdouh Eldamaty feierlich eröffnet.

07.11.2014
Aus aller Welt
Vom 11. bis 14. November 2014 testen die Forscher des Fraunhofer IGD ihre 3D-Scanstrasse CultLab3D gemeinsam mit dem Museum für Naturkunde in Berlin. Ziel ist es, die Chancen und Herausforderungen einer schnellen und effizienten Digitalisierung von Natur- und Kulturgütern auszuloten. Im Bild ist die Scanstraße mit einer Replik der Nofretete zu sehen. Foto: © Fraunhofer IGD

Wie am Fließband: Neue Technik revolutioniert Digitalisierung musealer Objekte

3D-Scans von Kulturgütern vollautomatisch, kostengünstig und schnell

Die Objekte ihrer Sammlungen für Forschung und Öffentlichkeit zugänglich zu machen ist die zentrale Aufgabe von Museen. Doch nur selten erlauben die Räumlichkeiten eine umfassende Präsentation des kompletten Bestandes. Einen Ausweg aus diesem Dilemma würde die Digitalisierung der Objekte bieten, doch die ist teuer und vor allem zeitaufwendig. Eine neue Technik, die vom Fraunhofer IGD gemeinsam mit den Staatlichen Museen zu Berlin und dem Liebieghaus in Frankfurt entwickelt wurde, könnte das nun ändern: Mit einer rund sieben Meter langen »3D-Scanstraße« namens CultLab3D lassen sich Sammlungsobjekte in nur wenigen Minuten dreidimensional erfassen und aus den Daten authentische digitale Modelle erzeugen.

16.05.2014
Funde & Befunde, Aus aller Welt
Tangential- (oben) und Radialschnitt (unten) durch die Holzprobe des polynesichen Speeres Kaumaile, mit dem das Holz als Casuarina equisetifolia (Eisenholz) identifiziert wurde. Foto: Gerald Koch, Thünen-Institut

Deutsche Holzforscher bringen Licht in die Besiedlung einer Südseeinsel

Jahrhunderte altes Holz eines polynesischen Speeres konnte identifiziert werden

Das Alter und die Herkunft des Holzes, die jetzt von Hamburger Wissenschaftlern bestimmt wurde, bestätigen die mündliche Überlieferung der Bewohner des Südsee-Atolls Nanumea, nach der ihre Ahnen vor 23 Generationen die Insel erreichten.