- 1: Magazin.
- 1.1: Thema.
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- 1.3: Nachrichten.
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- 1.3.6: Funde & Befunde.
- 1.3.7: Personalia.
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Von A bis Z

Nachrichten-Archiv
Im Folgenden sehen Sie die Nachrichten für den gewählten Zeitraum.
Von Rittern, Burgen und Intrigen
"Aufruhr 1225!" heißt die größte Mittelalterausstellung, die es bisher im Ruhrgebiet gegeben hat: Vom 27. Februar bis 28. November ist die Schau des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), ein Projekt von RUHR.2010, im LWL-Museum für Archäologie in Herne zu sehen.
Neu im Römerkastell Saalburg: Zentrales Limesinformationszentrum Hessen
Im Eingangsbereich des Römerkastells Saalburg in Bad Homburg ist das „Zentrale Limesinformationszentrum Hessen" eingerichtet worden. Interessierte können sich kostenlos anhand von Texten, Fotos und anschaulichen Zeichnungen einen ersten Überblick über den Obergermanisch-Raetischen Limes verschaffen.
Gerda Henkel Stiftung öffnet interaktives Wissenschaftsportal
Die Gerda Henkel Stiftung hat ein neues Internetportal errichtet. Seit Anfang der Woche informiert "L.I.S.A. - Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung" fächerübergreifend über Themen aus dem Bereich der Historischen Geisteswissenschaften und lädt zur Verständigung über Forschung ein.
Lichtenberg-Nachwuchsprofessur für niederländische Numismatikerin
Die Goethe-Universität ist um eine Professur für junge hochqualifizierte Wissenschaftler reicher: Seit Beginn dieses Monats hat Dr. Fleur Kemmers die Lichtenberg-Nachwuchsprofessur für "Münze und Geld in der griechisch-römischen Antike" inne. Die 32-jährige Niederländerin wird in den kommenden fünf Jahren, finanziert aus einem Programm der VolkswagenStiftung, ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zum Gebrauch von Münzgeld im westlichen Mittelmeerraum in der Zeit von 500 bis 100 v. Chr. leiten, sich aber auch intensiv in der Lehre und Forschung am Institut für Archäologische Wissenschaften engagieren.
Frost verzögert Aufbau der Holzburg zur Ausstellung
Die Rekonstruktion der 25 Meter hohen Turmhügelburg, die anlässlich der Mittelalter-Ausstellung "Aufruhr 1225!" am LWL-Museum für Archäologie in Herne entsteht, verzögert sich: Vermutlich wird die so genannte Motte erst Mitte bis Ende März fertig. Grund für die Verzögerung ist der harte Winter.
Magdeburg: Grab eines Erzbischofs aus dem 12. Jh. entdeckt
Bei dem Bestatteten handelt es sich vermutlich um Erzbischof Wichmann
Die archäologischen Ausgrabungen im Magdeburger Dom haben erneut einen spektakulären Grabfund erbracht. An zentraler Stelle des ottonisch-romanischen Vorgängerbaus wurde die reich ausgestattete Bestattung einer hoch gestellten Persönlichkeit entdeckt. Der beigegebene Bischofsstab, der feuervergoldete Kelch und der Ring weisen den Toten als Erzbischof aus, den man mit einer Mitra aus golddurchwirktem Brokat und mit goldverzierten Schuhen beigesetzt hatte. Heute wurde der bereits im Januar vermeldete Fund erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
ICE-Trasse Erfurt-Halle/Leipzig: Siedlungsreste und Bestattungen aus zwei Jahrtausenden
Bei Ausgrabungen im Vorfeld des Neubaus der ICE-Trasse von Erfurt nach Halle/Leipzig kamen zahlreiche Siedlungsreste und Bestattungen aus der spannenden Zeit des Übergangs von der Jungsteinzeit zur frühen Bronzezeit zutage. Auch der Ursprung der »Wennunger Schanzen« - Bodenerhebungen, die noch im 19. Jh. sichtbar waren - konnte geklärt werden: Es handelt sich um die Reste einer spätbronze-/früheisenzeitlichen Siedlungsbefestigung.
Naturwissenschaftliche Forschung bestätigt kunstwissenschaftliche Bildanalyse
Die kürzlich veröffentlichten Ergebnisse der DNA-Analyse der Mumie des Tutanchamun haben einen unmittelbaren Bezug zum Ägyptischen Museum und Papyrussammlung in Berlin.
Eltern von Tutanchamun identifiziert
Seit fast einem Jahrhundert fasziniert er Fachwelt und Geschichtsbegeisterte. Seit sein Grab 1922 nahezu unberührt gefunden wurde, ist Tutanchamun der berühmteste Pharao der ägyptischen Antike. Unklar war bislang jedoch, woher der bereits mit 19 Jahren verstorbene junge König abstammte. Wer waren seine Eltern? Diese Frage, an der die Ägyptologie lange Zeit scheiterte, beantwortet nun ein Forscherteam aus Deutschland, Südtirol und Ägypten.
LVR-RömerMuseum für European Museum of the Year Award nominiert
Das LVR-RömerMuseum im LVR-Archäologischen Park Xanten freut sich über die Nominierung für den European Museum of the Year Award (EMYA). Der EMYA gilt als renommiertester Museumspreis Europas und bereits die Nominierung als Auszeichnung.
500.000 Euro für Netzwerk Klassische Archäologie
Die Universität Göttingen gehört zu den Gewinnern des bundesweiten Wettbewerbs "Bologna - Zukunft der Lehre" der VolkswagenStiftung und der Stiftung Mercator. Als eines von insgesamt neun erfolgreichen Projekten prämierte die Jury das "Netzwerk Klassische Archäologie", das unter der Federführung des Archäologischen Instituts in Göttingen entwickelt wurde.
Call for papers "Jagen, Kämpfen, Saufen?"
Call for papers für die Sitzung der Arbeitsgemeinschaft "Theorie in der Archäologie" während der Tagung des West- und Süddeutschen Altertumsverbandes vom 25. bis 28. Mai 2010 in Nürnberg.
Altphilologe Jonas Grethlein erhält Gerda Henkel Scholarship
Prof. Dr. Jonas Grethlein, Inhaber des Lehrstuhls für Griechische Literaturwissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, wird von September 2010 bis Mai 2011 an der Brown University forschen. Die Gerda Henkel Stiftung und das Department of Classics der Brown University haben dem Altphilologen das Gerda Henkel Scholarship 2010 zugesprochen.
Die Stelen des Islamischen Friedhofs in Assuan
In Verbindung mit seinen Dokumentations- und Restaurierungsarbeiten in der Islamischen Nekropole in Assuan organisiert das Deutsche Archäologische Institut Kairo (DAIK) in Kooperation mit dem Ägyptischen Antikendienst (SCA) vom 13.-15. Februar 2010 im Nubischen Museum in Assuan einen internationalen Workshop über die Grabstelen des Friedhofs.
Prähistorische Pfahlbauten sollen UNESCO-Welterbe werden
Antrag von fünf Ländern in Paris unterzeichnet -
24 Feuchtbodensiedlungen in Baden-Württemberg und Bayern in Antrag aufgenommen
Ein Schatz im Wert von 14 Schweinen
Seltener Münzfund der Salierzeit aus Märkischem Kreis wird im LWL-Landesmuseum präsentiert
Künftig genauere Radiokarbondatierungen möglich
Eine neue Kalibrationskurve soll die Genauigkeit von Radiokarbondatierungen insbesondere für frühe Perioden der Menschheitsgeschichte verbessern. Die jetzt in der Zeitschrift RADIOCARBON veröffentlichten Daten erlauben genauere Datierungen für einen Zeitraum von bis zu 50.000 Jahren vor heute.
Archäologisches Zentrum Mainz: Drei Sieger bei Architektenwettbewerb
In der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz soll ein neues archäologisches Zentrum entstehen. Das Römisch-Germanische Zentralmuseum (RGZM) mit Forschungsinstitut und Ausstellungsbereichen, das Landesmuseum Mainz mit seinen Abteilungen für Vorgeschichte und Römerzeit sowie die Landesarchäologie Rheinland Pfalz mit Ausstellungsräumen finden hier eine neue Heimat. Das archäologische Zentrum mit seinen fast 12.000 Quadratmetern Nutzfläche wird einen neuen kulturellen und wissenschaftlichen Schwerpunkt im Süden der Stadt Mainz bilden.
Quantensprung für die Schiffsarchäologie
Erstmals in Deutschland: Dreidimensionales Messsystem für Dokumentation von Schiffsfunden - Erprobungsphase an Koggehölzern
Tübinger Förderpreis für Urgeschichte erstmals im Bereich Genetik vergeben
Auszeichnung für grundlegende Arbeiten zur Erbgutanalyse der Neandertaler
Das Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen hat heute zum 12. Mal den Tübinger Förderpreis für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie verliehen. Der Preisträger Dr. Johannes Krause ist am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig tätig und wird für seine Dissertation von 2008 ausgezeichnet. Erstmals erhält ein Wissenschaftler aus dem Bereich der Genetik den Preis, der mit 5.000 Euro dotiert. Der Förderpreis ist der höchst dotierte jährlich vergebene Preis dieser Art für Archäologen.




















