- 1: Magazin.
- 1.1: Thema.
- 1.2: Fundpunkt.
- 1.3: Nachrichten.
- 1.3.1: Aus aller Welt.
- 1.3.2: Ausgrabungen.
- 1.3.3: Ausstellungen.
- 1.3.4: Denkmalschutz.
- 1.3.5: Forschung.
- 1.3.6: Funde & Befunde.
- 1.3.7: Personalia.
- 1.3.8: Studium.
- 1.3.9: Universität.
- 1.3.10: Tagungen.
- 1.3.11: Veranstaltungen.
- 1.3.12: Veröffentlichungen.
- 1.3.13: Archiv.
- 1.3.14: Nachrichten-Suche.
- 1.4: Aus der Presse.
- 1.5: TV-Programm.
- 1.6: Kalender.
- 2: Guide.
- 3: Digger.
- 4: Bibliothek.
- 5: Mediathek.
- 6: Forum.
- 7: Club.
- 8: Autoren.
- 9: FAQ.
Von A bis Z

Nachrichten-Archiv
Im Folgenden sehen Sie die Nachrichten für den gewählten Zeitraum.
Einbaum-Skandal: Untersuchungsbericht vorgelegt
Mecklenburg-Vorpommerns Kultusminister Tesch kündigte Aktionsplan an
Mangelndes Problembewusstsein und fehlende Fachaufsicht seien für den Zerfall der steinzeitlichen Boote verantwortlich. Dies wurde bei der Vorstellung des Abschlussberichtes einer mit der Untersuchung der Vorgänge beauftragten Expertenkommission deutlich.
Universität Freiburg und Badisches Landesmuseum arbeiten zusammen
Das Badische Landesmuseum in Karlsruhe und das Institut für Archäologische Wissenschaften (IAW) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg arbeiten seit vielen Jahren im Rahmen von Projekten aus dem Bereich der Archäologie und Geschichte zusammen. Diese fruchtbare Zusammenarbeit wird nun ausgebaut und in einem Kooperationsvertrag festgehalten.
Archäologen entdecken 300 Jahre alten Besen
Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben in Paderborn einen 300 Jahre alten Reisigbesen ausgegraben. Das Kehrgerät hat sich in einer Latrine unter dem Gaukirchkloster am Markt bis heute erhalten.
Trassenarchäologie in Mittelthüringen
Seit November 2008 führt das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) Untersuchungen entlang der ICE-Trasse Erfurt - Halle/ Leipzig durch. Die bisherigen Arbeiten erbrachten eine Vielzahl von archäologischen Hinterlassenschaften von der Jungsteinzeit bis in die frühe Neuzeit. Die teils hervorragenden Befunde und Funde lassen eine erste Zwischenbilanz der Arbeiten zu.
Bonner Archäologen graben Maya-Siedlung aus
Forscher der Abteilung für Altamerikanistik der Universität Bonn haben in Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt des mexikanischen Bundesstaates Campeche vor kurzem ein neues Grabungsprojekt gestartet, das sich mit der Ausdehnung und dem Untergang von Herrschaftsgebieten im Mayagebiet beschäftigt. Inzwischen haben sie dem Urwaldboden erste Überraschungen entlockt.
Die Wissenschaft vom Alten Orient stärken
Prof. Markus Hilgert vom Seminar für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients der Universität Heidelberg zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Orient-Gesellschaft gewählt
Ältestes ägyptisches Keilschriftdokument gefunden
Ägyptologe der Universität Wien erforscht asiatische Herrschaft im Pharaonenland
Im 17. Jahrhundert v. Chr. geriet Ägypten in die Abhängigkeit einer fremden Dynastie aus Vorderasien: Die Hyksos eroberten vom nordöstlichen Nildelta aus ganz Ägypten. Die Hauptstadt dieser Fremddynastie wurde von Manfred Bietak, Ägyptologe an der Universität Wien, bereits 1966 auf einem Ruinenhügel namens Tell el-Dab'a im Nordosten Ägyptens entdeckt. 2005 fanden Bietak und sein Team schließlich einen ausgedehnten Palastbezirk der Hyksos-Zeit. Heuer im Frühjahr stießen sie auf sensationelle Funde: Das älteste ägyptische Keilschriftdokument und eine im Palast bestattete Pferdestute.
Mit Wasser und Feuer Keramik datieren
Britische Forscher haben eine neue Methode der Keramikdatierung vorgestellt
Wissenschaftler der Universitäten von Manchester und Edinburgh haben einen neue Methode entwickelt, um das Alter keramischer Artefakte direkt zu bestimmen. Mit Hilfe der sogenannten "Rehydroxylationsdatierung" soll Keramik mit einem Alter bis zu 2000 Jahre datiert werden können. Das Wissenschaftlerteam geht allerdings davon aus, dass die Methode bis zu 10.000 Jahre zurückreichen kann.
Call for papers: Crossing Borders in Southeast Asian Archaeology
13. internationale Konferenz der European Association of Southeast Asian Archaeologists, 27. September - 1.Oktober 2010
Die 13. Konferenz der European Association of Southeast Asian Archaeologists (EurASEAA) findet 2010 in Berlin statt und wird gemeinschaftlich vom Institut für Vorderasiatische Archäologie der Freien Universität Berlin, dem Ethnologischen Museum und dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI) organisiert.
DFG richtet neuen Sonderforschungsbereich zur Mobilität von Populationen ein
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet zum 1. Juli 2009 neun weitere Sonderforschungsbereiche (SFB) ein. Dies beschloss jetzt der zuständige Bewilligungsausschuss der DFG auf seiner Frühjahrssitzung in Bonn. Die neuen SFB werden mit insgesamt 73,6 Millionen Euro für zunächst vier Jahre gefördert.
Gerda Henkel Stiftung fördert neue Forschungsvorhaben mit knapp 1,7 Millionen Euro
Knapp 1,7 Millionen Euro stellt die Gerda Henkel Stiftung, Düsseldorf, für neue Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Historischen Geisteswissenschaften zur Verfügung. Die Stiftungsgremien bewilligten im April des Jahres Mittel für 41 Forschungsprojekte aus den Bereichen Archäologie, Geschichtswissenschaften, Historische Islamwissenschaften und Kunstgeschichte sowie für interdisziplinäre Forschungsprojekte.
"Nippes" aus dem alten Rom
Neutronen im Dienst der Archäologie
Einen Blick in eine römische Gottheit hinein warfen jetzt Physiker an der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) der Technischen Universität München (TUM). Sie untersuchten für die Archäologische Staatssammlung München mittels Neutronen-Tomographie eine Merkur-Statuette und stellten fest: Die Bronzefigur ist hohl und ihre Beine wurden nachträglich angesetzt. Indizien für eine antike Massenproduktion.
Deutschlands größtes archäologisches Freilichtmuseum verdoppelt seine Fläche
LVR-Archäologischer Park Xanten erweitert
Gut dreißig Jahre nach seiner Eröffnung ist der LVR-Archäologische Park Xanten am Freitag feierlich erweitert worden. Der Minister für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Lutz Lienenkämper und Winfried Schittges, stellvertetender Vorsitzender der Landschaftsversammlung Rheinland, unterstrichen die Bedeutung des Zusammenschlusses für den Park: „Der APX ist längst ein touristischer Leuchtturm für die Region – und darüber hinaus“, so Schittges. Minister Lienenkämper ergänzte: „Lernen durch Erleben geht kaum besser als hier.“
Aussergewöhnliche Pfahlbausiedlungen bei Sutz-Lattrigen
Bei Rettungsgrabungen am Bielerseeufer in Sutz-Lattrigen stiess der Archäologische Dienst des Kantons Bern (Schweiz) auf aussergewöhnliche Pfahlbausiedlungen. Auffallend ist eine Verteidigungsanlage in Form einer mächtig angelegten Palisade. Vergleichbares ist bislang aus der Seeuferarchäologie Mitteleuropas nicht bekannt.
Den Vorfahren Leben eingehaucht
Für die neue Ausstellung "Vom Faustkeil zum Mikrochip" im LWL-Museum für Naturkunde in Münster fertigt die Künstlerin Lisa Büscher zwei lebensgroße, detailgetreue Nachbildungen von Urmenschen an.
Eine der größten "Industrieanlagen" des römischen Baden-Württembergs
Archäologische Denkmalpfleger des Regierungspräsidiums Stuttgart führen derzeit in Bad Cannstatt Ausgrabungen durch, die neue Erkenntnisse über das römische Baden-Württemberg liefern. Konkret handelt es sich um Rettungsgrabungen auf dem Baugrundstück Sparrhärmlingsweg Ecke Frankfurter Straße in Bad Cannstatt im Vorfeld des Aushubs einer geplanten Tiefgarage auf einer Fläche von rund 4.000 qm.
"Tatort Forscherlabor" ausgezeichnet
Das Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ist am Montag für sein Projekt "Tatort Forscherlabor" als einer der Preisträger des bundesweiten Wettbewerbs "365 Orte im Land der Ideen" ausgezeichnet worden. Axel Oldenburg von der Deutschen Bank in Essen übergab die Ehrentafel "Ausgewählter Ort im Land der Ideen" an LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale und an die stellvertretende Museumsleiterin Dr. Susanne Jülich.
Röntgenpreis für Martin Stadler
Der mit 5.000 Euro dotierte Röntgenpreis der Universität Würzburg geht in diesem Jahr an den Privatdozenten Dr. Martin Stadler vom Lehrstuhl für Ägyptologie. Die Auszeichnung ist für herausragende Nachwuchswissenschaftler der Universität bestimmt. Überreicht wurde sie beim Stiftungsfest der Hochschule am 11. Mai in der Neubaukirche in Würzburg.
Unter vielen Schichten verborgen
Eine bisher unbekannte Sprache und Schrift des ostkirchlichen Christentums
Zehn Jahre lang ist ein Forscherteam unter Leitung des Frankfurter Sprachwissenschaftlers Prof. Jost Gippert der Frage nachgegangen, welche Texte in drei Palimpsest-Handschriften verborgen sind, die für die Entwicklung des ostkirchlichen Christentums und des Schrifttums im Kaukasus von erheblicher Bedeutung sind. Jetzt ist es den deutschen, französischen und georgischen Wissenschaftlern gelungen, den Inhalt zu entschlüsseln.
Funde in Haltern untersucht
Überreste von Germanen in römischem Töpferofen
Wissenschaftler haben zum ersten Mal einen merkwürdigen Befund aus dem Gelände am ehemaligen römischen Hauptlager in Haltern am See untersucht: Die 2.000 Jahre alten Skelettteile in einem Töpferofen unmittelbar vor dem heutigen LWL-Römermuseum entpuppten sich als die sterblichen Überreste von Germanen. Die wissenschaftliche Auswertung wird in der kommenden Varus-Ausstellung "Imperium" des LWL-Römermuseums präsentiert.











