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Von A bis Z

Nachrichten-Archiv
Im Folgenden sehen Sie die Nachrichten für den gewählten Zeitraum.
Rostige Römer im Kastell Weißenburg
Das Römerkastell Biriciana in Weißenburg erhält eine innovative und kreative Beschilderung
„Schee iss!“ sagte Landeskonservator C. Sebastian Sommer und suchte auf die Schnelle nach einem lateinischen Ausdruck: „Bene!“ Er meinte damit die kreative Beschilderung, die das Römerkastell Biriciana in Weißenburg seit dem gestrigen Montag hat: drei rostige Römer, einer davon zu Pferd, und dazu mehrere pultartige Hinweistafeln.
Offene Karten: Die bayerische Schatzkarte?
Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (BLfD) verteidigt bei Archäologentag den BayernViewer-denkmal. Archäologen und Ehrenamtliche sehen ihre Arbeit gefährdet
Walter Irlinger vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege hat beim 27. Niederbayerischen Archäologentag in Deggendorf am Wochenende den BayernViewer-denkmal verteidigt. Dieser Viewer bietet im Internet seit einem halben Jahr für jedermann Zugang zu den exakten Lagedaten der in Bayern bekannten Bodendenkmäler. Die Empörung unter vielen Archäologen, besonders aber Ehrenamtlichen ist seither groß – weil sie ihre Arbeit gefährdet sehen, wenn Raubgräber nun diese Daten auf dem Präsentierteller erhalten, und weil sie sich nicht in der Lage sehen, diese Denkmäler noch zu schützen. An die 70.000 Bodendenkmäler sind in der Karte verzeichnet.
Romanische Reste in der Merseburger Domklausur entdeckt
Bauhistorische und naturwissenschaftliche Untersuchungen durch das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt ergaben, dass die gewölbten Räume im Keller- und Erdgeschoss aus der Zeit um 1150 stammen müssen. Somit zählt der Merseburger Südflügel zu den ältesten Domstiftsgebäuden in Sachsen-Anhalt.
Franck Goddio erhält den Orden der Ehrenlegion in Frankreich
Der Unterwasserarchäologe Franck Goddio, der durch die Entdeckung des Hafens von Alexandria vor der ägyptischen Küste und der Städte Heracleion und Kanopus bekannt wurde, hat den französischen Orden der Ehrenlegion erhalten, der seit seiner Einführung durch Napoleon Bonaparte 1802 als der höchste zivile Orden des französischen Staates gilt. Goddio erhält den Orden für seine 34-jährige archäologische Tätigkeit.
Ausgrabungen am Kirchplatz in Dillingen-Pachten
Dillingen-Pachten gehört zu den Brennpunkten archäologischer Forschung im Saarland. Viele Häuser stehen auf römischen Ruinen, so auch die Kirche St. Maximin. Durch die Umgestaltung des Kirchplatzes gräbt das Landesdenkmalamt dort seit Herbst 2007. Deren Arbeiten stehen nun kurz vor dem Abschluss.
Könige am Tigris
Die Archäologische Sammlung der Universität Zürich zeigt einzigartige, rund 2800 Jahre alte monumentale Wandreliefs aus den königlichen Palästen der einstigen assyrischen Hauptstadt Kalchu (Nordirak). Die Ausstellung "Könige am Tigris - Medien assyrischer Herrschaft" thematisiert die königliche Macht im Spannungsfeld von Politik und Ritual.
Kleider machen Leute!
Der so genannte "Kopftuchstreit" ist ein brisantes Beispiel für den untrennbaren Zusammenhang von Kleidung und Identität. Ein von der EU gefördertes multinationales Forschungsprojekt untersucht jetzt, wie Menschen im römischen Reich ihrer Identität durch ihre Kleidung Ausdruck verliehen.
Hundert Jahre "Septuaginta"
Eines der bedeutendsten Forschungsprojekte der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, die Septuaginta-Edition, wird in diesem Jahr hundert Jahre alt. Aus diesem Anlass findet am 28.-30. April 2008 eine Internationale Fachtagung "Die Göttinger Septuaginta-Edition - Standortbestimmung eines Jahrhundertprojekts" in Göttingen statt.
Neues Forschungsinstitut für baltische und skandinavische Archäologie geplant
Schleswig-Holstein plant die Einrichtung eines neuen Forschungsinstituts für baltische und skandinavische Archäologie. Langfristiges Ziel des Landes sei es, das Forschungsinstitut für baltische und skandinavische Archäologie in der Leibniz-Gemeinschaft zu verankern, sagte Schleswig-Holsteins Wissenschaftsstaatssekretär Jost de Jager bei einer Tagung in Schloß Gottorf.
Gerda Henkel Stiftung bewilligte in 2007 über 6,7 Millionen Euro
Im Jahr der Geisteswissenschaften hat die Gerda Henkel Stiftung für die Historischen Wissenschaften eine Rekordsumme zur Verfügung gestellt: Über 6,7 Millionen Euro wurden für rund 350 Projekte aus den Disziplinen Archäologie, Geschichte, Kunstgeschichte, Rechtsgeschichte und Historische Islamwissenschaften bewilligt. Der nun vorliegende Jahresbericht 2007 der Stiftung stellt neue und abgeschlossene Projekte aus dem Förderprogramm vor.
Römerschiff im Praxistest
Forscher schließen Wissenslücken in der römischen Schiffsarchäologie
In einem Experiment auf dem Ratzeburger See bei Hamburg testen Wissenschaftler zur Zeit ein in Originalgröße rekonstruiertes Römerschiff.
Neuer ICOMOS Weltreport über Denkmäler in Gefahr
Anlässlich des Weltdenkmaltags am heutigen 18. April stellte ICOMOS, der internationale Rat für Denkmalpflege, in Berlin einen neuen Band der Reihe „Heritage at Risk“ vor. Dieser Weltreport 2006/2007 über Denkmäler und historische Stätten in Gefahr zeigt ein breites Spektrum an Bedrohungen in den verschiedenen Weltregionen.
Auf den Wegen der frühen Menschheit
Neues Großforschungsprojekt rekonstruiert Wanderungsbewegungen der Hominiden
Am 21. und 22. April 2008 treffen sich die Initiatoren und internationale Kooperationspartner der neuen Forschungsstelle "The role of culture in early expansions of humans" der Heidelberger Akademie der Wissenschaften zu einem Auftaktworkshop. Das auf 20 Jahre angelegte Forschungsprojekt sucht die raumzeitlichen Wanderungsmuster des Menschen im Zeitraum von drei Millionen bis 20.000 Jahren vor heute zu rekonstruieren und die ursächlichen Bedingungen dieser Ausbreitungen zu beleuchten.
Römerlager Kneblinghausen bleibt rätselhaft
In Rüthen-Kneblinghausen (Kreis Soest) haben Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) erstmals nach 70 Jahren das sogenannte Römerlager Kneblinghausen untersucht. Sie dokumentierten die Reste der germanischen Siedlung aus der vorrömischen Zeit und der Befestigungsanlage aus dem ersten Jahrhundert n. Chr.
Limesinformationszentrum Baden-Württemberg eröffnet
Regierungspräsident Johannes Schmalzl hat am 11.4.2008 zusammen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Aalen, Martin Gerlach, und dem Präsidenten des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, Prof. Dr. Dieter Planck, das Limesinformationszentrum Baden-Württemberg in Aalen (Ostalbkreis) eröffnet.
Kommission »Archäologie und Landwirtschaft« im Verband der Landesarchäologen
Die neu eingerichtete Kommission »Archäologie und Landwirtschaft« trat zu ihrer konstituierenden Sitzung am 9. und 10.4.2008 im sächsischen Lommatzsch zusammen. Sprecher ist Dr. Thomas Westphalen, kommissarischer Leiter des Sächsischen Landesamts für Archäologie.
Nicht groß aber alt: eine Feuersteinklinge der Neandertaler
Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben in der Baugrube des neuen Steinkohlekraftwerks in Hamm-Uentrop ein Feuersteinmesser von Neandertalern sowie Knochen von Mammuts und anderen eiszeitlichen Tieren gefunden.
Die Entwicklung menschlicher Gesellschaften in Landschaften - eine Graduiertenschule in Kiel
Die auf 5 Jahre angelegte Graduiertenschule an der Universität Kiel nimmt ihre Arbeit auf.
Berufungsvorträge für W2-Professur in Würzburg
Im Rahmen des Verfahrens zur Erstbesetzung der W2-Professur für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie an der Universität Würzburg finden am Mittwoch, 23. April 2008 die Berufungsvorträge statt.
Die Lehmziegel-Stadtmauer von Hattusa. Ein Experiment als Buch
In den Jahren 2003 bis 2005 hat das Deutsche Archäologische Institut in Hattusa/Boğazköy einen Abschnitt der spätbronzezeitlichen Lehmziegel-Stadtmauer rekonstruiert. Die Dokumentation dieser Arbeiten ist nun als Publikation erschienen.











