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Nachrichten
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Hier finden Sie aktuelle Kurznachrichten aus allen Bereichen der Archäologie. Zu einigen der hier aufgeführten Nachrichten stehen auch ausführlichere Berichte in unserer Rubrik Fundpunkt bereit.
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Quantensprung für die Schiffsarchäologie
Erstmals in Deutschland: Dreidimensionales Messsystem für Dokumentation von Schiffsfunden - Erprobungsphase an Koggehölzern
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Tübinger Förderpreis für Urgeschichte erstmals im Bereich Genetik vergeben
Auszeichnung für grundlegende Arbeiten zur Erbgutanalyse der Neandertaler
Das Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen hat heute zum 12. Mal den Tübinger Förderpreis für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie verliehen. Der Preisträger Dr. Johannes Krause ist am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig tätig und wird für seine Dissertation von 2008 ausgezeichnet. Erstmals erhält ein Wissenschaftler aus dem Bereich der Genetik den Preis, der mit 5.000 Euro dotiert. Der Förderpreis ist der höchst dotierte jährlich vergebene Preis dieser Art für Archäologen.
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Altbergbau in Sachsen soll intensiver erforscht werden
Sächsisches Landesamt für Archäologie und Oberbergamt vereinbaren Kooperation
Schon jetzt steht fest, dass der Silberbergbau im sächsischen Dippoldiswalde 100 Jahre früher begann als bisher bekannt - bereits Ende des 12. Jh. gruben Bergleute nach dem wertvollen Erz. Dies ist ein Ergebnis der bisherigen Untersuchungen. Durch die Kooperation soll die montanarchäologische Erforschung der Bergbauregion intensiviert werden.
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Archäologische Höhepunkte 2009 im Rheinland
Aktuelle Grabungen, besondere Funde, neue Forschungsergebnisse und Methoden im Jahresrückblick wurden bei der größten Archäologietagung in Nordrhein-Westfalen präsentiert.
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Virtueller Museumsführer
Eine Software der Fraunhofer-Gesellschaft kann archäologische Schätze zum Leben erwecken. Beim virtuellen Rundgang durch antike Bauwerke werden echte Bilder mit digitalen Informationen angereichert und dem Museumsbesucher nahegebracht.
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Vom Thing zu den Nationalstaaten Nordeuropas
Archäologin der Universität Wien erforscht mittelalterliche Versammlungsstätten
Welche Rolle spielten Thing-Stätten - Volks- und Versammlungsplätze - für die Entstehung, Konsolidierung und Erhaltung von kollektiven Identitäten in Nordeuropa? Dieser Schlüsselfrage geht die Archäologin Natascha Mehler vom Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien im Rahmen eines EU-Forschungsprojekts nach. Ziel ist es, die Entstehung von Nationalstaaten besser zu verstehen.
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Eine Burg für Herne
Archäologen, Bauforscher und Statiker haben die Vorarbeit geleistet, derzeit läuft die Umsetzung der Pläne auf Hochtouren: Für die Mittelalter-Ausstellung "Aufruhr 1225!" bekommt das LWL-Museum für Archäologie in Herne eine 25 Meter hohe hölzerne Turmhügelburg, auch "Motte" genannt.
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Kulturgüter aus Raubgrabungen an Irak zurückgegeben
Die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann hat dem irakischen Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland, Alaa Al-Hashimy, 22 altorientalische Fundstücke übergeben. Die bis zu 4.000 Jahre alten Stücke waren bei einer Hausdurchsuchung wegen des Verdachts der Hehlerei 2007 im Wetteraukreis sichergestellt worden.
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Neue Ergebnisse: Ergrabener Wall im Taunus ist 6000 Jahre alt
14C-Datierungen bestätigen das vermutete Alter des Nordwalls vom Kappellenberg in Hofheim im Taunus von 6000 Jahren. Damit ist die steinzeitliche Siedlung auf dem Kapellenberg eine der wenigen überhaupt in Deutschland mit sichtbar erhaltener Befestigungsanlage.
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