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100.000 Besucher in der »Keltenwelt am Glauberg«

Kategorie: Ausstellungen
11.05.2012 -   HMWK / AB

Ein Jahr nach der Eröffnung ziehen der stellvertretende hessische Ministerpräsident Hahn und Wissenschaftsministerin Kühne-Hörmann Bilanz: Mit mehr als 100.000 Besuchern ist die Keltenwelt am Glauberg eines der erfolgreichsten Museen in Hessen.

Schneiden gemeinsam die Torte zum 1. Geburtstag der Keltenwelt am Glauberg an: stellvetretender Ministerpräsident J.-U. Hahn, Staatsministerin E. Kühne-Hörmann, Landrat J. Arnold (mi), Landesarchäologe Prof. Dr. E. Schallmayer (re), Bürgermeister C. Krätschmer und Museumsleitern Dr. V. Rupp (li) (Foto E. Grönke)

Schneiden gemeinsam die Torte zum 1. Geburtstag der Keltenwelt am Glauberg an: stellvetretender Ministerpräsident J.-U. Hahn, Staatsministerin E. Kühne-Hörmann, Landrat J. Arnold (mi), Landesarchäologe Prof. Dr. E. Schallmayer (re), Bürgermeister C. Krätschmer und Museumsleitern Dr. V. Rupp (li) (Foto E. Grönke)

»Die ,Keltenwelt am Glauberg‘ ist ein ganz besonderer Edelstein in der Kette der hessischen Museen.« Der stellvertretende Ministerpräsident Jörg-Uwe Hahn und die Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, haben bei einem Ortstermin ein Jahr nach der Eröffnung eine rundum positive Bilanz für das Museum gezogen. Seit dem 5. Mai 2011 wurden mehr als 100.000 Besucher gezählt. Das Haus gehört damit zu den erfolgreichsten Museen in Hessen. Die Verbindung von Museum, Archäologischem Park und Forschungszentrum – wie sie die »Keltenwelt am Glauberg« und das Römerkastell Saalburg besitzen – ist in Deutschland in dieser Kombination einzigartig.

»Die insgesamt 17 Millionen Euro, die das Land Hessen seit Beginn der ersten Grabungen 1984 am Glauberg investiert hat, sind sehr gut angelegtes Geld. Diese Mittel sind auch der Strukturentwicklung der Region zu Gute gekommen«, hob der stellvertretende Ministerpräsident Hahn hervor. Durch das Projekt seien neue Arbeitsplätze im östlichen Wetteraukreis entstanden, und zwar beim Besucherservice als Honorarkräfte im Museum selbst und darüber hinaus bei Firmen, die im Haus als Reinigungs-, Kassen- und Aufsichtskräfte oder in der Cafeteria tätig sind.

»Der Erfolg der ,Keltenwelt am Glauberg‘ zeigt, dass Hessen mit dem Konzept des Dezentralen Archäologischen Landesmuseums auf dem richtigen Weg ist«, sagte Staatsministerin Kühne-Hörmann. Im Hinblick auf die Besucherzahlen – Mitte April war bereits der einhunderttausendste Gast gezählt worden – sprach die Ministerin von einer »Abstimmung mit den Füßen für die Themen der Ausstellung, die Art und Weise der Präsentation und das preisgekrönte Museumsgebäude.« Der Erfolg spreche nicht zuletzt auch für das große Engagement aller Mitarbeiter des Museums.

Die hohe Akzeptanz des Forschungszentrums innerhalb der nationalen und internationalen Eisenzeitforschung zeigt sich auch an der öffentlich zugänglichen Präsenzbibliothek, die zurzeit am Glauberg eingerichtet wird: Sie ist durch umfangreiche Bücherspenden von Universitäten, Institutionen und Fachleuten aus ganz Deutschland sowie von Bibliotheken in Österreich, in der Schweiz und der Tschechischen Republik auf mehr als 2000 Bücher angewachsen. Mit dem Forschungszentrum wird die Tradition der Keltenforschung in Hessen am Glauberg verankert.

Ministerin Kühne-Hörmann stellte auch den gerade erschienenen ersten Band der neuen Reihe »Glauberg-Schriften« vor. Das dreisprachig – deutsch, englisch und französisch – angelegte Buch stellt auf 125 Seiten die Genese des Projekts dar und bietet Einblicke in das Werden und Konzept der »Keltenwelt am Glauberg«.
Der Landesarchäologe Prof. Schallmayer sagte: »Ich freue mich über den großen Erfolg der Keltenwelt, wobei auch in diesem Fall gilt, dass der Erfolg viele Mütter und Väter hat. In diesem Sinn bin ich dankbar für die Unterstützung der hessenARCHÄOLOGIE durch alle Beteiligten in Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und in der Region.«
Museumsleiterin Dr. Vera Rupp bezeichnete die hohe Besucherzahl als Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiter zu führen: »In den nächsten Jahren werden wir den ausgedehnten Archäologischen Park um das Museum noch interessanter gestalten. Darüber hinaus gilt es, den Keltenwelt-Garten als museumspädagogische Außenfläche des Museums zu realisieren.«