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Sie suchen Berichte über neue Entdeckungen und Forschungsergebnisse? Interessieren sich für Nachrichten aus den Universitäten, aktuellen Informationen zu Ausstellungen sowie Studium & Beruf? Dann sind Sie hier richtig!

Hier finden Sie aktuelle Kurznachrichten aus allen Bereichen der Archäologie. Zu einigen der hier aufgeführten Nachrichten stehen auch ausführlichere Berichte in unserer Rubrik Fundpunkt bereit.

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18.05.2016
Forschung, Veröffentlichungen
Vor lief ein Mensch vor 11.000 Jahren während order kurz nach einem Vulkanausbruch über die frische Asche. So blieben seine Spuren der Nachwelt erhalten. Foto: WWU/Ralf Hetzel

In Vulkanasche verewigt: Menschliche Fußspuren in West-Türkei sind 11.000 Jahre alt

Dass die in Vulkanasche konservierten Fußabdrücke im Westen der Türkei alt sein mussten, war schon seit ihrer Entdeckung im Jahr 1969 klar. Allerdings konnte das genaue Alter nicht bestimmt werden - bis jetzt. Mit Hilfe einer neuen Methode konnten deutsche Wissenschaftler die Spuren auf ein Alter von etwa 11.000 Jahren datieren.

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13.05.2016
Denkmalschutz
Die Bauforscher der Koldewey-Gesellschaft wenden sich gegen Versuche, zerstörte Kulturgüter als 3D-Drucke zu reproduzieren. Bild: Digitale Rekonstruktion des vom IS zerstörten Bel-Tempel in Palmyra, #NEWPALMYRA

Palmyra als 3D-Plot?

Bauforscher gegen digitale Reproduktionen von zerstörten Kulturdenkmälern

Auf ihrer 49. Tagung vom 4. bis zum 8. Mai 2016 in Innsbruck haben sich die Mitglieder der Koldewey-Gesellschaft in einer Stellungnahme eindeutig gegen den Versuch gewendet, kriegszerstörte Kulturdenkmäler mittels 3D-Druckern zu reproduzieren.

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13.05.2016
Ausstellungen, Veranstaltungen
Das Kroch-Hochhaus am Augustusplatz (rechts im Bild) ist seit 2010 Sitz des Ägyptischen Museums (Foto: Marion Wenzel/Universität Leipzig)

Im zweiten Leben 40 - Jahrestag der Wiedereröffnung des Ägyptischen Museums

Am 12. Mai 2016 jährte sich die Wiedereröffnung des Ägyptischen Museums - Georg Steindorff - der Universität Leipzig zum 40. Mal. Das Ägyptologische Institut und das Ägyptische Museum begingen diesen Jahrestag mit einer Feierstunde.

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13.05.2016
Ausgrabungen
Das Grubenhaus zeichnet sich dunkel im hellen Sandboden ab. Foto: LWL/Spiong

Unter künftigem Sportplatz schlummert das älteste Bodendenkmal

Salzkotten-Scharmede im Kreis Paderborn soll einen neuen Sportplatz bekommen. Doch bevor mit den Arbeiten begonnen werden kann, müssen erst mal die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ran. Denn vor rund 2.000 Jahren befand sich genau an dieser Stelle eine Siedlung mit mehreren Hofstellen. Bei den Ausgrabungen kamen bisher ein Grubenhaus und zahlreiche Funde aus dieser Zeit zum Vorschein. Neben einer großen Menge Keramik zeugen Webgewichte und Schwungscheiben von Handspindeln vom Leben der frühen Siedler, aber auch Bronzefunde wie Fibeln und eine Pipette fanden sich bei den Untersuchungen.

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06.05.2016
Forschung, Veröffentlichungen
Drei ca. 31.000 Jahre alte Schädel aus DolniVěstonice im heutigen Tschechien. Alle in der Studie analysierten Proben der folgenden 5000 Jahre – egal ob aus Beligen, Tschechien, Österreich oder Italien – waren eng verwandt. Dies lässt auf eine Expansion der Bevölkerungsgruppe schließen, die mit der Gravettien-Kultur assoziiert wird. © Martin Frouz and Jiří Svoboda

Europäer mischten sich am Ende der Eiszeit mit Einwanderern aus dem Nahen Osten

Forscher schreiben die genetische Geschichte der Menschen in Europa neu – auch mithilfe von Proben aus den Höhlen der Schwäbischen Alb

Eine Zusammenarbeit zwischen den Max-Planck-Instituten in Jena und Leipzig und der Universität Harvard erlaubt zum ersten Mal einen umfassenden Einblick in die Populationsgeschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit. Das internationale Forscherteam untersuchte die DNA von Menschen, die in der Zeit von der Erstbesiedlung des Kontinents bis zum Aufkommen der Landwirtschaft in Europa lebten. Die Wissenschaftler berichten in der Fachzeitschrift Nature über ihre Befunde, die sowohl auf Perioden langer Kontinuität als auch auf bisher unbekannte Bevölkerungsbewegungen hinweisen.

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06.05.2016
Ausgrabungen
Arbeiten am Originalmauerwerk der Burgmauer. (Foto: LWL/Thede)

Grabungen auf dem Burgberg in Warburg beendet

Brände, Reste der Innenbebauung, die ersten Gräber des Friedhofes: Die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben bei ihren Grabungen auf dem Burgberg in Warburg (Kreis Höxter) rund 1.500 Fundstücke geborgen. Jetzt sind die Grabungen nach vier Wochen abgeschlossen.

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06.05.2016
Ausgrabungen
Pfähle der spätbronzezeitlichen Seeufersiedlung im Thunersee. (Quelle: Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Carlos Pinto)

«Pfahlbauten» am Thunersee gefunden

Im Seegrund der Thuner Bucht stiess der Archäologische Dienst des Kantons Bern bei Tauchgängen auf Reste von Dörfern aus der späten Bronzezeit, die ein neues Licht auf die Siedlungsgeschichte der Region werfen.

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06.05.2016
Denkmalschutz
Textilien sind sehr selten unter archäologischen Funden und zudem ganz besonders empfindlich. Im neuen Organikraum sind sie optimal geschützt. (Foto: LWL/Burgemeister)

Vom Lederschuh bis zum Glaskelch

Neues Depot für organische Funde in Münster

Die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben in Münster ein neues Sonderdepot angelegt. Dort werden im 35 Quadratmeter großen so genannten Organikraum empfindliche organische Materialien gelagert.

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06.05.2016
Veranstaltungen, Forschung

»Polyphonie des spätantiken Christentums«

Dies ist das Thema des großen Projekts, das der Althistoriker Hartmut Leppin von der Goethe-Universität in Frankfurt/Main aus seinem mit 2,5 Millionen Euro dotierten Leibniz-Preis finanzieren kann. Forscherinnen und Forscher verschiedener historisch ausgerichteter Disziplinen werden bis 2022 erforschen, wie sich die Vielfalt und Vielsprachigkeit des Christentums vom 4. Jahrhundert bis zum 9. Jahrhundert entwickelte und wie sich das Verhältnis zwischen den Christentümern und den Großreichen gestaltete.

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29.04.2016
Denkmalschutz
Der Baal-Shamin-Tempel von Palmyra im Jahr 2010 (Foto: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Bgag?uselang=de">Bernard Gagnon</a>, <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Commons:GNU_Free_Documentation_License,_version_1.2">GFDL</a>)

UNESCO-Experten begutachten Zerstörungen in Palmyra

Vom 24. bis 26. April hat ein UNESCO-Expertenteam Schäden an der Welterbestätte Palmyra untersucht. Vorläufige Ergebnisse der Untersuchung wurden jetzt in Paris vorgestellt.

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29.04.2016
Ausgrabungen
Reste der Klostermauern konnten die LWL-Archäologen dokumentieren - jenes Klosters, in dem auch Anna Katharina von Emmerick lebte. (Foto: LWL/Gerard Jentgens & Partner Archäologie)

Andachtsbilder und Alltagsbegleiter

Ausgrabungen geben Einblick in das Klosterleben in Dülmen

Zeugnisse des klösterlichen Lebens sind jetzt bei Ausgrabungen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Dülmen zum Vorschein gekommen. Wo im Osten der Stadt ein Parkplatz entstehen soll, stand bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts das Kloster Agnetenberg. Insbesondere die archäologischen Funde des späten 15. und 16. Jahrhunderts geben einen Eindruck vom geistlichen Alltag, der auch die seliggesprochene Mystikerin Anna Katharina Emmerick hier bis 1812 geprägt hat.

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29.04.2016
Veranstaltungen, Denkmalschutz
Gründungsmitglieder des Archaeological Heritage Network (Andreas Paasch/DAI)

"Stunde Null": Gründung des Archaeological Heritage Network

Der Jahresempfang des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) am vergangenen Mittwoch, 27. April 2016, in Berlin war in diesem Jahr in Anwesenheit von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier zugleich Startpunkt des Projekts "Stunde Null - Eine Zukunft für die Zeit nach der Krise“ und Gründung des Archaeological Heritage Network.

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29.04.2016
Forschung
Grabstein aus Nickenich bei Mayen (etwa 50 n. Chr.): Das Relief zeigt einen Sklavenhändler, der zwei Sklaven an einer Kette führt, um sie zu verkaufen. Es ist im LVR-Landesmuseum in Bonn zu sehen. (Foto: LVR-Landesmuseum Bonn)

65 Jahre Forschung zur antiken Sklaverei

Die Leistungen der klassischen Antike wären nicht denkbar gewesen ohne die Versklavung von Menschen. Seit 65 Jahren wurde dieses Phänomen an der Mainzer Akademie der Wissenschaften untersucht. Der Althistoriker Prof. Dr. Winfried Schmitz von der Universität Bonn hat das großangelegte Projekt in den vergangenen fünf Jahren geleitet. Jetzt ist es abgeschlossen.

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29.04.2016
Forschung, Veröffentlichungen
An beiden Enden des Oberschenkelknochens eines 500.000 Jahre alten Homininen aus Marokko befinden sich Beißspuren, die von Fleischfressern stammen, wahrscheinlich von Hyänen. © MPI f. evolutionäre Anthropologie

Frühmenschen bei Raubtieren auf dem Speiseplan

Zahnspuren auf einem 500.000 Jahre alten Oberschenkelknochen aus Marokko deuten darauf hin, dass große Raubtiere einst Menschen jagten oder deren Aas verspeisten

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29.04.2016
Forschung, Veröffentlichungen
Die Dental Microwear Texture Analysis – die Zahnabnutzungsanalyse, die in der Studie verwendet wurde –, umfasst die Untersuchung und Analyse von winzigen Abnutzungsspuren auf der Zahnoberfläche im Größenbereich unter einem Mikrometer. Abbildung: Sireen El Zaatari

Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien

Unterschiede in den Abnutzungsspuren fossiler Backenzähne von Neandertalern und jungpaläolithischen Homo sapiens sapiens deuten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien der beiden Menschenarten hin. Eine neue Studie zeigt auch die Anpassungsfähigkeit der Neandertaler an unterschiedliche Umweltbedingungen im Verlauf von mehreren hunderttausend Jahren.

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22.04.2016
Veröffentlichungen, Forschung
Simulierte Sommerdurchschnittstemperaturen im Jahr 536 n. Chr. als Folge der Aerosol-Wolke rekonstruiert nach zeitgenössischen Berichten und Daten aus Eisbohrkernen. Grafik: Matt Toohey, GEOMAR

Zwei Vulkane lösen spätantike Krisen aus

Baumringe und zeitgenössische Chroniken zeugen von klimatischen Veränderungen und damit einhergehenden gesellschaftlichen Krisen in den Jahren ab 536 n. Chr. Neue Daten aus Eisbohrkernen legen den Schluss nahe, dass zwei große Vulkanausbrüche die Ursache waren. Ein Team von Klimaforschern unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und der Universität Oslo haben die Auswirkungen in einem Klima-Aerosol-Modell rekonstruiert. Wie sie jetzt in der Fachzeitschrift Climatic Change und auf der Jahrestagung der EGU in Wien voröffentlichen, handelte es sich bei der Doppeleruption um den stärksten vulkanischen Klimaeinfluss der vergangenen eineinhalb Jahrtausende.

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22.04.2016
Ausgrabungen
Beengt ging es bei den Untersuchungen im Stolleninneren zu. Zusätzlich wusste das Archäologenteam nicht, was am Ende der Dunkelheit zu erwarten war. (Foto: LWL/Zeiler)

Einstieg in stockdunkle Tiefen

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben in Schwelm (Ennepe-Ruhr-Kreis) einen bisher unbekannten Stollengang entdeckt. Bei Tiefbauarbeiten im Baugebiet Winterberg war überraschend der Zugang zu dem Stollengang unter der Baggerschaufel aufgetaucht.

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22.04.2016
Denkmalschutz
Der Harishankara-Tempel am 5. Mai 2015, nach den Erdbeben in Nepal: Sicherung der Einzelteile. Foto: Rohit Ranjitkar

Zerbrechliches Erbe: Nepal ein Jahr nach den Erdbeben

Zwei schwere Erdbeben trafen Nepal am 25. April und 12. Mai 2015. Tausende Menschen kamen ums Leben. Viele historisch bedeutende Tempel, Klöster und Palastanlagen wurden ganz oder teilweise zerstört. Unmittelbar danach schlossen sich das Auswärtige Amt und die Gerda Henkel Stiftung zu einer gemeinsamen Initiative zusammen, um den Erhalt bzw. Wiederaufbau des Kulturerbes in Nepal zu unterstützen. Ein Jahr nach den Erdbeben zogen die Kooperationspartner in Düsseldorf eine erste Bilanz.

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22.04.2016
Ausstellungen
Der Künstler Gary Staab modelliert die Kopie nach (&copy; BSquared Media)

Ötzi in Kopie

Am vergangenen Mittwoch stellte das Südtiroler Archäologiemuseum (SAM) eine Kopie von Ötzis mumifiziertem Körper vor. Museumsdirektorin Angelika Fleckinger erläuterte, wie die Figur in einem mehrstufigen Prozess hergestellt und von dem bekannten US-Paläokünstler Gary Staab bearbeitet wurde. Die Mumienkopie ist für eine neue Wanderausstellung zum Thema "Mann aus dem Eis" vorgesehen, die ab 2017 durch USA und Kanada touren wird.

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22.04.2016
Forschung

Positive Bewertung des Zentrums für Baltische und Skandinavische Archäologie durch den Wissenschaftsrat

Der Wissenschaftsrat hat sich für die Aufnahme von fünf geistes- und sozialwissenschaftlichen Instituten in die Leibniz-Gemeinschaft ausgesprochen. Darunter ist auch das Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie in Schleswig.

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22.04.2016
Veranstaltungen

Fortbildung für ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger in Thüringen

Am 16. und 17. April 2016 lud das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) zu einer Weiterbildungsveranstaltung der ehrenamtlichen Denkmalpfleger Thüringens nach Mühlhausen, zu der 120 Teilnehmer erschienen.

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15.04.2016
Forschung
Andreas Pastoors bei der Aufnahme der vermeintlichen Gravuren in der Mäanderhöhle mit einem 3D-Scanner. Foto: Karina Rottner.

»Höhlenbilder« nicht von Menschenhand

Die Mäanderhöhle bei Bamberg galt bisher als eine archäologische Sensation. Ihre steinzeitlichen Höhlenbildnisse gehören nach bisheriger Annahme zu den ältesten in Deutschland. Julia Blumenröther konnte in ihrer Masterarbeit am Institut für Ur- und Frühgeschichtliche der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) jedoch nachweisen, dass es sich bei den im Jahr 2005 entdeckten Ritzungen im Inneren der Höhle nicht, wie noch einige Jahre zuvor behauptet, um von Menschen eingravierte Fruchtbarkeitsdarstellungen handelt. Vielmehr seien diese Linien auf natürliche Weise entstanden.

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15.04.2016
Forschung
Eines der ca. 50.000 Pitoti. Foto: Markus Seidl / FH St. Pölten

Von der Archäologie zur Industrie

Analyse von Oberflächen als Beispiel für Wissenstransfer

Das EU-Projekt »3D-Pitoti« untersuchte in Norditalien prähistorische Felsgravuren mit moderner Medientechnik. Dabei wurden Verfahren für 3D-Scans und die automatische Analyse der Daten weiterentwickelt. Diese Techniken könnten in Zukunft auch in der Industrie eingesetzt werden.

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15.04.2016
Ausgrabungen
Ausgrabung in der mittelalterlichen Stadt Freiburg.  Foto: Landesamt für Denkmalpflege

Ausgrabungen im Zentrum der mittelalterlichen Stadt Freiburg

Durch den Neubau eines Büro- und Geschäftshauses im Zentrum der mittelalterlichen Stadt Freiburg werden derzeit baubegleitende archäologische Maßnahmen notwendig. Experten des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart sind derzeit unter der Leitung von Archäologe Dr. Bertram Jenisch vor Ort, um wissenschaftlich relevante Funde zu dokumentieren.

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15.04.2016
Ausgrabungen
Schon in der Bronzezeit besiedelt: Die Festung Königstein in Sachsen. Bild: Postkartenausschnitt, um 1900

3.000 Jahre alte Besiedlungsspuren auf der Festung Königstein entdeckt

»Unscheinbare Sensation«

Bei den seit Ende März laufenden Ausgrabungen auf der Festung Königstein im Elbsandsteingebirge entdeckten Archäologen des Landesamts für Archäologie Sachsen eine Abfallgrube aus der Bronzezeit und konnten damit erstmals eine vorgeschichtliche Besiedlung des Tafelberges nachweisen.

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15.04.2016
Aus aller Welt
Auszeichnung für das Projekt Inscriptiones Graecae

Inscriptiones Graecae erhält höchste griechisches Wissenschaftsauszeichnung

Die Akademie von Athen hat an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften angesiedelten Projekt »Inscriptiones Graecae« ihren Preis für Exzellenz in der Wissenschaft verliehen und würdigte damit dessen Arbeit auf dem Feld der griechischen Epigraphik.

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15.04.2016
Ausstellungen
Simulation der zukünftigen Museumsinsel Berlin: James-Simon-Galerie und Neues Museum, Blick von Süden über Kupfergraben und Eiserne Brücke (© SPK / ART+COM, 2015)

Richtfest auf der Museumsinsel: Die James-Simon-Galerie erhält Konturen

In Anwesenheit von Bundesbauministerin Barbara Hendricks, Kulturstaatsministerin Monika Grütters, der Präsidentin des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Petra Wesseler (BBR), dem Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK), Hermann Parzinger, sowie den Architekten David Chipperfield und Alexander Schwarz von David Chipperfield Architects Berlin wurde am vergangenen Mittwoch, dem 13.4.2016, der Richtkranz feierlich über der James-Simon-Galerie, dem neuen Eingangsgebäude der Museumsinsel Berlin, aufgezogen.

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08.04.2016
Forschung, Veröffentlichungen
Tötung eines menschlichen Opfers. Gemälde von Jacques Arago, 1819. Coloriert durch Joseph Watts. University of Auckland

Die dunkle Seite der Religion - Wie Menschenopfer halfen, hierarchische Gesellschaften aufzubauen

Rituelle Menschenopfer spielten eine wichtige Rolle beim Aufbau hierarchischer Gesellschaften. Denn sie trugen entscheidend dazu bei, dass die sozialen Eliten ihre Macht über die unteren sozialen Schichten festigen und weiter ausbauen konnten. Das zeigt eine neue in Nature veröffentlichte Studie. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena, der Universität Auckland und der Viktoria Universität Wellington untersuchten dabei den Zusammenhang zwischen der Tötung von Menschen und wie ungleich oder hierarchisch eine Gesellschaft strukturiert war.

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08.04.2016
Einer der Tiegel (12. Jh.), die als Zeugnisse einer Metall- oder Edelmetallwerkstatt in Hausdülmen gefunden wurden. Die dunklen Fragmente sind Überreste von Gussformen. Foto: LWL/Brentführer

Metallwerkstatt, Stadtbefestigung, Knochenschnitzereien: Dülmen sorgt für weitere archäologische Überraschungen

Durch die Entdeckung der bislang ältesten nachgewiesenen Glockengussgrube Deutschlands hat die Stadt Dülmen unter Archäologen bereits für Aufmerksamkeit gesorgt. Weitere Baumaßnahmen ermöglichten den Fachleuten des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) jetzt Einblicke in die mittelalterliche Geschichte der Stadt.

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08.04.2016
Ausgrabungen
Die Archäologen bei der Arbeit unmittelbar am Sackturm in Warburg. Foto: LWL/Thede

In Warburg öffnete sich ein Zeitfenster der Stadtbefestigung

Teil der Zwingermauer am Sackturm wurde abgebrochen

In die mittelalterliche Bausubstanz der Stadt Warburg konnten jetzt die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) blicken. Zwar öffnete sich lediglich ein zehn Meter langer und 1,30 Meter breiter Abschnitt, das Zeitfenster reichte jedoch bis ins 14. Jahrhundert hinein.

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