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Sie suchen Berichte über neue Entdeckungen und Forschungsergebnisse? Interessieren sich für Nachrichten aus den Universitäten, aktuellen Informationen zu Ausstellungen sowie Studium & Beruf? Dann sind Sie hier richtig!

Hier finden Sie aktuelle Kurznachrichten aus allen Bereichen der Archäologie. Zu einigen der hier aufgeführten Nachrichten stehen auch ausführlichere Berichte in unserer Rubrik Fundpunkt bereit.

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11.04.2014
Denkmalschutz, Funde & Befunde, Aus aller Welt
Steinfigur aus Tiwanaku/Bolivien im Pukara-Stil, 200 v. Chr. bis 200 n. Chr., Höhe ca. 16 cm. © Bernisches Historisches Museum, Bern. Foto Christine Moor

Bolivien fordert »Ekeko«-Figur von der Schweiz zurück

Langwierige Verhandlungen

Eine etwa 2.000 Jahre alte Steinfigur aus dem Hochland der Anden gelangte im 19. Jahrhundert unter fragwürdigen Umständen in die Schweiz. Seit 1929 befindet sich die Figur im Besitz des Bernischen Historischen Museums. Bei einem Besuch vor etwa zwei Jahren entdeckte die bolivianische Botschafterin die Figur. Seither bemüht sich der Andenstaat um die Rückgabe des Kulturgutes - doch die Verhandlungen ziehen sich hin.

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11.04.2014
Funde & Befunde, Ausgrabungen
Teile des Sarkophag-Deckels nach einer ersten Reinigung. Foto: Clara Amit, mit freundlicher Genehmigung der Israel Antiquities Authority.

Ein besonderer Fund im Jesreel Tal

In Israel wurde ein 3.300 Jahre alter Sarkophag mit persönlichen Gegenständen eines wohlhabenden Kanaaniters entdeckt. Unter den Grabbeigaben befand sich ein goldener Siegelring, der den Namen des ägyptischen Pharaos Sethos I. trägt. Bei dem Toten handelt es sich daher möglicherweise um einen Beamten der ägyptischen Armee.

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11.04.2014
Aus aller Welt, Funde & Befunde
Die Verzierung auf dem Goldblech zeigt eine Jagdszene mit Hund, Greif und Steinbock. Foto: Christian Eckmann

Verzierte Goldbleche aus dem Grab des Tutanchamun werden erstmals umfassend untersucht

Das Grab des Tutanchamun hält immer noch ungeahnte Schätze bereit: Eine Gruppe von dekorierten Goldblechen – teilweise auf Leder montiert – wird derzeit von einem ägyptisch-deutschem Team im Ägyptischen Museum Kairo konserviert und technologisch untersucht. Im Anschluss sollen die Objekte zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert werden.

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11.04.2014
Ausgrabungen

Funde aus der frühen Zeit Dresdens am Neumarkt entdeckt

Grabungen am Quartier VI werden im Mai abgeschlossen

Seit Herbst 2013 laufen die Ausgrabungen im Quartier VI zwischen Kulturpalast und Jüdenhof. Der letzte Abschnitt im südwestlichen Bereich des Areals umfasst 350 m² und wurde am 1. März 2014 in Angriff genommen. Nun nähern sich die Untersuchungen langsam ihrem Ende. Dr. Thomas Westphalen, Abteilungsleiter Archäologie und Grabungsleiterin Susanne Schöne M.A. stellten heute die Resultate den Medien vor.

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11.04.2014
Ausgrabungen

Erneute Ausgrabungen auf dem Rathaushof in Pforzheim

Die Stadt Pforzheim plant in näherer Zukunft die Überbauung des zurzeit als Parkplatz genutzten Rathaushofs. Dieses Areal zwischen Stadtbibliothek, Technischem Rathaus und Deimlingstraße liegt im Bereich der ehemaligen mittelalterlichen Stadt Pforzheim.

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11.04.2014
Universität, Studium, Personalia
Deutsch-arabisches Forscherteam bei der Dokumentation einer frühislamischen Wrackfundstelle im Roten Meer. Foto: Michaela Reinfeld

Geheimnisse auf dem Grund des Meeres erforschen

Prof. Boris Rankov von der University of London nimmt Arbeit am Gastlehrstuhl für Nautische Archäologie an der Universität Marburg auf

Marburg ist der einzige Standort in Deutschland, an dem die Fachrichtung Nautische Archäologie in der Klassischen Archäologie gelehrt wird. Das nächste größere Projekt der Marburger Archäologen ist eine Tauchkampagne im Roten Meer im Spätsommer diesen Jahres.

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11.04.2014
Studium
Getreidekörner aus der Sammlung Willerding. Foto: Universität Göttingen

Hölzer, Getreidekörner und Werkzeuge aus Vor- und Frühgeschichte

Sammlung Willerding wird an der Universität Göttingen wieder in Forschung und Lehre genutzt

Seltene Objekte, die bis in die Steinzeit zurückreichen, können ab sofort an der Universität Göttingen wieder für Forschung und Lehre genutzt werden. Die Hölzer, Halme, Blätter, Fruchtstände und Samen stammen aus unterschiedlichen Kulturen vom Mesolithikum bis zur Frühen Neuzeit. Als pflanzliche Reste wurden sie bei Ausgrabungen in ganz Europa und Nordafrika gefunden.

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04.04.2014
Ausgrabungen
Funde der Säbelzahnkatze (Homotherium latidens) aus Schöningen 13 II. (Foto: V. Minkus. © Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege)

Säbelzahnkatzen aus Niedersachsen

Der Fundplatz Schöningen ist durch die Entdeckung der ältesten vollständigen Holzwaffen der Welt international bekannt geworden. Im aktuellen Heft der Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen stellen Forscher aus Deutschland und den Niederlanden die aktuelle Entdeckung von ebenfalls 300.000 Jahre alten Funden der europäischen Säbelzahnkatze (Homotherium latidens) aus der Fundstelle vor.

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04.04.2014
Forschung
Skelett eines Neandertalers (links) und eines modernen Menschen (rechts). (© Ian Tattersall)

Das genetische Erbe des Neandertalers

Europäer besitzen dreimal mehr Neandertaler-Varianten in ihren am Fettabbau beteiligten Genen als Asiaten und Afrikaner

Obwohl die Neandertaler ausgestorben sind, finden sich Fragmente ihres Erbguts im Genom heute lebender Menschen wieder. Diese Fragmente sind aber nicht gleichmäßig über das Genom verteilt.

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04.04.2014
Ausgrabungen
Oberflächenaufnahme in Konstanz-Frauenpfahl: die starke Strömung im Bodensee stellt die archäologischen Forschungstaucher vor besonders schwierige Bedingungen. (Foto: LAD, M. Mainberger)

Ältestes Haus auf Konstanzer Boden entdeckt

Forschungstaucher des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart haben in der Flachwasserzone vor Konstanz das bislang älteste Haus auf Konstanzer Boden entdeckt.

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04.04.2014
Forschung, Ausstellungen
Starb dieses Baby vor 6.400 Jahren an einem angeborenen Herzfehler? Foto: Armin Kühn

Eine der ältesten Mumien der Welt im CT

Starb das Baby aus Peru vor 6.400 Jahren an einem angeborenen Herzfehler?

Eine Computertomographie im Herz- und Diabeteszentrum NRW soll offene Fragen zu einer der ältesten Mumien der Welt klären, bevor diese demnächst wieder im Lippischen Landesmuseum zu sehen sein wird.

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04.04.2014
Forschung
Keltische Fundstätten und geplante Ausgrabungen im Umfeld der Heuneburg. Grafik: RP Stuttgart

DFG fördert archäologische Forschungen an der Heuneburg mit Millionenbetrag

Ausgrabungen sollen im Mai beginnen

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den ersten Abschnitt eines auf zwölf Jahre angelegten Projektes zur Erforschung des keltischen Siedlungsraumes im Umfeld der Heuneburg mit 1,1 Millionen Euro.

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28.03.2014
Funde & Befunde
Zwei der Goldmünzen aus dem im Altar des Klosters Deir el-Bachît versteckten Hortfund: Solidus (oben) und Tremissis (unten), jeweils Vorder- und Rückseite. Fotos: DAI

Geheimversteck im Altar

Goldmünzen aus dem 6. Jahrhundert in einem koptischen Kloster in Luxor entdeckt

Ein Team des Deutschen Archäologischen Instituts entdeckte am 22. März 2014 im Kloster Deir el-Bachît, dem antiken Pauloskloster (Dra’ Abu el-Naga Nord/Theben-West) einen aus 29 byzantinischen Goldmünzen bestehenden Hortfund.

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28.03.2014
Ausgrabungen
Ruinen des ehemaligen Schlosses der Vögte in Plauen. <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/User:N8eule78" target="_blank">N8eule78</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target="_blank">CC-BY-SA</a>

Ausgrabungen im ehemaligen Schloss der Vögte in Plauen

Archäologen stellten erste Ergebnisse vor

Im kommenden Jahr sollen auf dem Gelände des ehemaligen Schlosses der Vögte in Plauen die neuen Gebäude für die Staatliche Studienakademie entstehen. Da das gesamte ehemalige Schlossgelände von den Baumaßnahmen erfasst wird, müssen vorab auf 6.000 m² Fläche archäologische Untersuchungen vorgenommen werden. Bisher stießen die Ausgräber vor allem auf barockzeitliche und jüngere Funde, aber auch auf einen Keller aus dem 13. Jahrhundert

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28.03.2014
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Darstellung Karls des Großen in der Chronik des Ekkehard von Aura um 1112/14, Cambridge Corpus Christi, Ms 373, fol. 24r (Ausschnitt)

Die Spuren Karls des Großen in Forchheim

Bei Ausgrabungen im Hofbereich des ehemaligen Klosters fanden die Archäologen Überreste eines karolingischen Handelsplatzes. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich auch der Königshof in unmittelbarer Nähe befand.

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28.03.2014
Ausstellungen
Mitarbeiter des Römisch-Germanischen Zentralmuseums beförderten den 1200 Jahre alten Lastkahn auf Rollen in die Museumshalle. Foto: RGZM/ Patrick Zuccaro

1200 Jahre altes Frachtschiff »Karl« zu Gast in Mainz

Am 25. März 2014 erreichte ein Lastkahn aus der Zeit Karls des Großen (808 n. Chr.) das Mainzer Museum für Antike Schiffahrt des RGZM. Anlässlich der Sonderausstellung »Großbaustelle 793. Das Kanalprojekt Karls des Großen zwischen Rhein und Donau« leiht das Deutsche Schiffahrtsmuseum Bremerhaven (DSM) den archäologisch wertvollen Fund erstmals aus. Museumsbesucher können das Schiff vom 30. April bis zum 10. August im Zuge der Sonderausstellung besichtigen.

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21.03.2014
Forschung, Veröffentlichungen
Fußabdruck eines Neandertalers. Foto <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Neanderthal_Foot_Print.jpg" target="_blank">Claire H.</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target="_blank">CC-BY-SA</a>

Neandertaler vs. Homo sapiens: die Umwelt machte den Unterschied, nicht die Ernährung

Hinter das Rätsel, warum die Neandertaler vor rund 40.000 Jahren vom anatomisch modernen Menschen verdrängt wurden, müssen Forscher ein noch größeres Fragezeichen setzen als zuvor. Einer verbreiteten Hypothese zufolge sollten die Neandertaler im Nachteil gewesen sein, weil ihr Nahrungsspektrum gegenüber dem der Vorfahren heutiger Menschen eingeschränkt war. Diese Annahme beruht auf Isotopenanalysen der Knochen, die Rückschlüsse auf die Ernährung zulassen. Neue Untersuchungen kommen zu einem anderen Ergebnis.

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21.03.2014
Veranstaltungen
Die Archäologin Julia Seidl M.A. führt durch den MOOC (Foto: Gregor Huber, FHL)

Online die Hanse entdecken

Im Rahmen eines Massive Open Online Course (MOOC) haben die Fachhochschule Lübeck, oncampus und weitere Partner alles Wissenswerte über die Hanse als größte Handelsmacht des Mittelalters recherchiert und zu einem Online-Kurs zusammengetragen.

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21.03.2014
Ausstellungen
Angeregte fachliche Diskussionen drehten sich in Pori im Vorfeld der Ausstellung rund um den Neandertaler. (Foto: LWL/Baales)

Museale Kooperation ist dem Neandertaler auf der Spur

Westfälische Funde gehen auf Reise nach Finnland

Fäustel, Kerne und Abschläge aus Feuerstein aus der Zeit vor etwa 50.000 bis 80.000 Jahren illustrieren eine besondere Ausstellung im finnischen Pori in einem der ältesten Museen des Landes.

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21.03.2014
Denkmalschutz, Funde & Befunde
Die Beschriftungsmaschine, die eigentlich in der Eierindustrie zum Einsatz kommt, wird über den PC bedient. (Foto: LWL/Münz-Vierboom)

Inklusionsprojekt in der Archäologie

Menschen mit Behinderung bedienen neue Maschine bei LWL-Archäologie für Westfalen

Eine computergesteuerte Beschriftungsmaschine übernimmt jetzt beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Münster die oft schwierige Beschriftung von archäologischen Funden und bietet vier Menschen mit Behinderungen bei der LWL-Archäologie für Westfalen neue berufliche Perspektiven.

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14.03.2014
Forschung
Blick in einen Grabhügel nahe der Stadt Kirovograd in der Ukraine mit einem 5.000 Jahre alten Skelett der Jamnajakultur (Foto: Alla V. Nikolova)

Vor 5.000 Jahren sahen Europäer anders aus

In der späten Kupferzeit hatten die Menschen in Europa noch dunklere Haut, Haare und Augen

Das gilt zumindest für die damaligen Bewohner der Steppenzone zwischen Ural und Karpaten, wie Anthropologen aus Mainz und London in einer kürzlich veröffentlichten Studie feststellen. Bei DNA-Analysen an Skeletten der dortigen Jamnaja-Kultur fanden sie deutliche Marker für eine dunklere Pigmentierung von Haut, Haaren und Augen. Da Umweltbedingungen allein keine ausreichende Erklärung für die Entwicklung hin zu einer helleren Pigmentierung bietet, vermuten die Forscher eine andere Ursache für die festgestellte genetische Selektion: hellhäutigere Menschen waren anscheinend attraktivere Partner.

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14.03.2014
Veröffentlichungen
Mit seinem Buch über den Humor der Altägypter: Prof. Dr. Ludwig Morenz vor dem Abguss eines Tempelreliefs im Ägyptischen Museum der Universität Bonn. (c) Foto: Volker Lannert/Uni Bonn

Worüber lachten die Altägypter?

Der Humor kommt nicht aus der Mode: Die Menschen im alten Ägypten lachten schon vor Jahrtausenden über Dinge, die wir auch heute noch komisch finden: Schadenfreude, groteske Übertreibungen und verdrehte Welten. Auf Reliefs, Papyri oder Tonscherben ist vor allem der Oberschichtenhumor überliefert. In seinem kürzlich erschienenen Buch »Kleine Archäologie des ägyptischen Humors« gibt Prof. Dr. Ludwig Morenz von der Universität Bonn einen Überblick.

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13.03.2014
Tagungen
Das Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen am Bodensee ist der diesjährige Veranstaltungsort der DEGUWA-Tagung (Foto: Pfahlbaumuseum)

DEGUWA-Jahrestagung in Unteruhldingen

Die Jahrestagung "In Poseidons Reich XIX" der Deutschen Gesellschaft zur Förderung der Unterwasserarchäologie (DEGUWA) findet vom 21. - 23.3.2014 im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen am Bodensee unter dem Motto "Leben auf dem Wasser und am Wasser" statt.

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12.03.2014
Forschung
Maya-Relief in einem Tempel in Palenque im mexikanischen Bundesstaat Chiapas, Kalkstein mit Resten der ursprünglich farbigen Bemalung. (Foto: E. Wagner, 2011)

SUB Göttingen beteiligt sich an Langzeitprojekt zur Schrift und Sprache der Mayakultur

Die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) beteiligt sich an dem Lanzgzeitforschungsprojekt "Textdatenbank und Wörterbuch des klassischen Maya", dessen Ziel ein umfassendes Wörterbuch der klassischen Mayasprache ist.

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12.03.2014
Forschung

Berliner Antike-Kolleg nimmt Tätigkeit im Archäologischen Zentrum auf

Die Geschäftsstelle des Berliner Antike-Kollegs zieht dauerhaft in das Archäologische Zentrum in unmittelbarer Nähe der Museumsinsel. Damit wird die international herausragende fächer- und institutionenübergreifende Zusammenarbeit in den Altertumswissenschaften in Berlin weiter ausgebaut.

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12.03.2014
Ausstellungen
Der lebensgroße Kopf der Göttin Rosmerta aus Mainz-Finthen ist einer der wenigen erhaltenen Köpfe im Untersuchungsgebiet. (Foto: Martin Neumann für VolkswagenStiftung)

Kleine Bronzestücke im großen Kontext

Ausstellung römischer Großbronzen wird eröffnet

Vor 2.000 Jahren schmückten überlebensgroße bronzene Statuen römische Kastelle und Siedlungen nahe dem Limes. Heute sind davon häufig nur noch Bruchstücke vorhanden, die bislang in den Museumsmagazinen schlummerten. Erstmals trugen jetzt Forscher fast 5.000 dieser Stücke von 132 Fundplätzen zusammen und untersuchten ihre Bedeutung in zivilen sowie militärischen Kontexten der römischen Grenzprovinzen.

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08.03.2014
Forschung
Die "Schöne von Xiaohe“ ist eine etwa 4000 Jahre alte Mumie einer Frau aus dem westlichen China. (Foto: Y. Liu, Y. Yang)

Bronzezeit-Käse, gut gereift

Forscher in Dresden rekonstruieren ein Käserezept aus der frühen Bronzezeit

Normalerweise analysiert das Team am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden Proteine und Fette in Zellen von Fruchtfliegen oder Fadenwürmern. In diesem Fall hatten die Forscher aber außergewöhnliche Proben in ihren Apparaten: Die Proben entpuppten sich als Käsereste aus der frühen Bronzezeit.

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07.03.2014
Ausgrabungen
Die LWL-Archäologen untersuchen noch einige Wochen lang das geschichtsträchtige Gelände in Paderborn-Wewer. Am Samstag können Geschichtsinteressierte im Rahmen einer Führung einen Blick auf die Archäologie werfen. (Foto: LWL)

Das Dorf Wewer ist älter als 1200 Jahre

Karl der Große ist als Stadtgründer in Paderborn fast überall präsent. Die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben jetzt im Stadtteil Wewer die älteren Spuren einer Besiedlung dokumentiert.

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07.03.2014
Forschung
Luftaufnahme des inneren Kraterrandes von Santorini. In einem davon wurde vor wenigen Jahren ein altes Stück Olivenholz gefunden, mit dessen Hilve Wissenschaftler versuchten, das Alter der Minoischen Eruption zu bestimmen. (Foto: Turi Humbel, WSL und Universität Zürich)

Baumringe stützen Zeitpunkt des Vulkanausbruchs auf Santorini

Ob dieses Naturereignis vor 3500 oder 3600 Jahren stattfand war in Fachkreisen umstritten. Nach der Untersuchung von Baumringen kommt ein Forscherteam unter der Leitung der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL zum Schluss, dass der Vulkan im 16. Jahrhundert vor Christus ausbrach und nicht früher.

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07.03.2014
Denkmalschutz
Karte der UNESCO Welterbe-Stätten mit dem Grad ihrer Gefährdung (CC BY 3.0)

Weltkulturerbe durch Klimawandel bedroht

Von der Freiheitsstatue in New York über den Tower of London bis hin zum Opernhaus in Sydney – vom Anstieg des Meeresspiegels sind nicht nur Siedlungsräume großer Teile der Weltbevölkerung an den Küsten betroffen, sondern auch zahlreiche Stätten des UNESCO Weltkulturerbes. Das zeigt eine aktuelle Studie von Ben Marzeion von der Universität Innsbruck und Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.

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