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Sie suchen Berichte über neue Entdeckungen und Forschungsergebnisse? Interessieren sich für Nachrichten aus den Universitäten, aktuellen Informationen zu Ausstellungen sowie Studium & Beruf? Dann sind Sie hier richtig!

Hier finden Sie aktuelle Kurznachrichten aus allen Bereichen der Archäologie. Zu einigen der hier aufgeführten Nachrichten stehen auch ausführlichere Berichte in unserer Rubrik Fundpunkt bereit.

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22.05.2015
Ausstellungen
Das zeitdynamische Sachsenmodell mit neuzeitlichen Gewölbemalereien (© smac | Foto: Michael Schmidt)

Drei internationale Auszeichnungen für das schwebende Sachsenmodell im smac

Das zeitdynamische Sachsenmodell im Staatlichen Museum für Archäologie (smac) wurde gleich dreimal mit internationalen Design-Preisen prämiert: Am gestrigen Donnerstagabend, 21.05.2015, erhielt es den dritten Preis des NEW YORK FESTIVAL. Ebenfalls gestern Abend wurde ihm in Hamburg der Bronzene Nagel des ART DIRECTORS CLUB überreicht. Bereits am 7. Mai gewann die schwebende Landschaftsskulptur des Stuttgarter Gestaltungsbüros Atelier Brückner den THE ONE SHOW Pencil 2015 in Bronze in New York

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22.05.2015
Ausgrabungen, Forschung
Die neolithische Siedlung Merimde Beni Salama liegt 45 Kilometer nordwestlich von Kairo im Nildelta (Abb.: NASA)

Neolithische Siedlung im Nil-Delta größer als bisher angenommen

Im Nil-Delta lassen sich im größeren Umfang Spuren einer neolithischen Besiedlung der sogenannten Merimde-Kultur nachweisen. Das ist das Ergebnis von Feldforschungen und Archivstudien, die Prof. Dr. Joanne Rowland, Professorin für Ägyptologie an der Freien Universität Berlin, im Rahmen eines Forschungsprojekts des Exzellenzclusters Topoi durchgeführt hat. Diese Erkenntnis brachte vor allem eine Grabung, die im Sommer 2014 durchgeführt wurde.

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22.05.2015
Forschung
Der japanische Orientalist Dr. Takayoshi Oshima (Foto: Privat)

Japanischer Gastforscher untersucht babylonische Keilschriften

Der japanische Orientalist Dr. Takayoshi Oshima wird vom 1. Juni an für drei Jahre als Gastwissenschaftler an der Universität Leipzig forschen. Finanziert wird sein Aufenthalt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) über ein Drittmittelprojekt. Oshimas Gastgeberin an der Universität Leipzig ist die Leiterin des Instituts für Alttestamentliche Wissenschaft, Prof. Dr. Angelika Berlejung. In seiner Zeit in Leipzig will sich der Gastwissenschaftler mit der Frage nach der Gerechtigkeit Gottes in der Keilschriftliteratur im ersten Jahrtausend vor Christus in Mesopotamien beschäftigen und ein internationales wissenschaftliches Symposium zu dem Thema organisieren.

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22.05.2015
Forschung
Seite aus dem mittelalterlichen Benimmhandbuch "Welscher Gast" (Cod. Pal. germ. 389 Thomasin <Circlaere>; UB Heidelberg)

DFG bewilligt für SFB "Materiale Textkulturen" zweite Förderperiode

Der Sonderforschungsbereich "Materiale Textkulturen. Materialität und Präsenz des Geschriebenen in non-typographischen Gesellschaften" (SFB 933) wird seine Arbeit an der Universität Heidelberg für weitere vier Jahre fortsetzen. Nach einer internationalen Begutachtung hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) für eine zweite Förderperiode Mittel in Höhe von rund 11,5 Millionen Euro bewilligt.

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22.05.2015
Funde & Befunde

4000 Jahre altägyptische Kulturgeschichte online

Eine neue Forschungsdatenbank erschließt die sogenannte "Rubensohn-Bibliothek" des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin. Im Rahmen eines Forschungsprojektes wurden in den vergangenen zwei Jahren insgesamt rund 800 Schriftstücke restauriert und wissenschaftlich aufgearbeitet und sind jetzt über die Datenbank frei zugänglich.

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22.05.2015
Personalia

Michael Rind ist neuer Vorsitzender des Verbandes der Landesarchäologen

Prof. Dr. Michael M. Rind, Chefarchäologe des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), ist auf der Mitgliederversammlung der Jahrestagung des Verbandes der Landesarchäologen in der Bundesrepublik Deutschland (VLA) in Marburg zum neuen Vorsitzenden gewählt worden.

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17.05.2015
Forschung
Orientalische Münzen, wie die aus dem Münzkabinett der Universität Jena, können bis zu 150 Wörter aufweisen. (Orientalisches Münzkabinett Jena / FSU)

Geld mit anderen teilen

Münzsammlung der Universität Jena in digitalem Großprojekt KENOM vertreten

Wissenschaftliche und museale Institutionen, die sich mit der Numismatik beschäftigen, teilen im Rahmen des KENOM-Projekts ab sofort ihre Münzen und Geldscheine miteinander. KENOM steht für "Kooperative Erschließung und Nutzung der Objektdaten von Münzsammlungen". Ziel des Projekts ist es, wissenschaftlich aufbereitete numismatische Quellen wie Münzen und Medaillen in digitaler Form zugänglich zu machen und so virtuell miteinander zu teilen.

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17.05.2015
Ausstellungen

Museum für Archäologie schon im ersten Jahr Besuchermagnet

Das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz – smac hat im ersten Jahr seines Bestehens alle Erwartungen übertroffen und sich als fester Bestandteil der sächsischen Museumslandschaft etabliert.

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08.05.2015
Denkmalschutz

Felsbilder im Latmos durch Steinbrüche bedroht

Der Abbau von Feldspat bedroht eine in Anatolien und der Ägäis einzigartige Natur- und Kulturlandschaft. Der Latmos ist ein Freilichtmuseum, das archäologisch einen Zeitraum von fast 8.000 Jahren abdeckt. Gleichzeitig ist das Gebirge mit seinen typischen Verwitterungsformen aber auch ein Geopark, wie er auf der Erde nur selten vorkommt. Mit einer Petition soll nun die weitere Zerstörung des Gebietes verhindert werden.

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08.05.2015
Personalia
Prof. Johannes Fried bei einer Podiumsdiskussion 2009 (Foto: Elke Wetzig CC BY-SA 3.0 [ohne Änderungen])

Carl Friedrich Gauß-Medaille für Historiker Johannes Fried

Der renommierte Frankfurter Mediävist Prof. Dr. Dr. h.c. Johannes Fried wurde heute Nachmittag in Braunschweig mit der Carl Friedrich Gauß-Medaille 2015 der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft ausgezeichnet. Der 73-Jährige erhält die Auszeichnung in Würdigung "seiner wegweisenden Arbeiten zur Umformung menschlicher Gedächtnisleistungen und ihres Niederschlags in historischen Quellen".

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08.05.2015
Ausgrabungen
Grabung an der keltischen Befestigungsmauer in Langenenslingen, Kr. Biberach (Foto: RP Stuttgart)

Neues von der keltischen Befestigung bei Langenenslingen

Am vergangenen Dienstag informierte Regierungspräsident Johannes Schmalzl gemeinsam mit den Grabungsleitern des Regierungspräsidiums Stuttgart, Prof. Dr. Dirk Krausse und Dr. Leif Hansen, über die bisherigen Forschungen zur keltischen Befestigung bei Langenenslingen im Kreis Biberach in Baden-Württemberg.

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08.05.2015
Personalia
Dr. Susanne Paulus (Foto: AWK NRW)

Susanne Paulus erhält Heinz Maier-Leibnitz-Preis der DFG

Ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung eingesetzter Ausschuss hat in Bonn fünf junge Wissenschaftlerinnen und fünf junge Wissenschaftler für die Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2015 ausgewählt. Zu ihnen zählt Dr. Susanne Paulus vom Institut für Altorientalische Philologie und Vorderasiatische Altertumskunde der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, der am vergangenen Dienstag der Preis in Berlin verliehen wurde.

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02.05.2015
Denkmalschutz
Auf den Grundmauern eines römischen Kastells wurde Haus Bürgel errichtet. In römischer Zeit war das Kastell linksrheinisch. Eine Rheinverlagerung im Mittelalter führte dazu, dass dieser archäologische Platz – südlich von Düsseldorf – heute rechtsrheinisch liegt (Foto: Jürgen Vogel, LVR-LandesMuseum Bonn)

Niedergermanischer Limes soll UNESCO-Welterbe werden

Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und die Niederlande wollen den Niedergermanischen Limes als Welterbe bei der UNESCO anmelden. Das sieht eine Vereinbarung der beiden Bundesländer mit den Niederlanden vor, die im LVR-LandesMuseum Bonn unterzeichnet wurde.

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02.05.2015
Funde & Befunde, Denkmalschutz
Fragment eines Lehmziegels mit gestempelter Gedenkinschrift des Königs Amar-Suena in sumerischer Sprache (um 2000 v. Chr., Südirak; Höhe: 10,1 cm, Breite: 12,9 cm, Dicke: 6,5 cm) (© Markus Hilgert)

Stiftung Preußischer Kulturbesitz übergibt Ziegelfragment an den Irak

Ein Ziegelfragment aus dem 3. Jahrtausend vor Christus hat die Stiftung Preußischer Kulturbesitz am vergangegen Dienstag, den 28.4.2015, dem Irak übergeben. Eine Privatperson hatte das wertvolle Stück im März 2015 mit der Post an das Vorderasiatische Museum der Staatlichen Museen zu Berlin geschickt und es diesem zur weiteren Verwahrung als Geschenk überlassen. Dabei hatte die Privatperson angegeben, das Fragment in den 1980er Jahren im Südirak "als Souvenir" geschenkt bekommen zu haben.

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02.05.2015
Ausstellungen
Die funktionsfähigen Baumaschinen im Maßstab 1:1 gehören sicherlich zu den Highlights für die Besucher der Antiken Technikwelt in Meurin in der Eifel (Foto: RGZM)

Antike Technikwelt am Römerbergwerk Meurin wird eröffnet

Am Freitag, den 8. Mai 2015, wird die Antike Technikwelt am Römerbergwerk Meurin in einem ersten Abschnitt offiziell eröffnet. Unter dem Motto "Vom Steinbruch zum Palast" wird der Besucher in die Welt des römischen und mittelalterlichen Bauwesens entführt und dies in einer Region, die noch heute von der Baustoffindustrie lebt.

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02.05.2015
Funde & Befunde
Forensische Gesichtsrekonstruktion des Herrn von Morken von Dr. C. Niess, Frankfurt: Vorderansicht (© Jürgen Vogel/LVR-LandesMuseum Bonn)

Gesichtsrekonstruktion des Herrn von Morken in Bonn

Ein 1400 Jahre alter Rheinländer erhält sein Gesicht zurück

Der Herr von Morken bekommt ein Gesicht! Als Endpunkt eines interdisziplinären Forschungsprojektes zu Lebensweise, Ernährung, wirtschaftlichen Ressourcen und internationalen Kontakten der merowingerzeitlichen Bevölkerung im Rheinland steht die Begegnung mit einer einzelnen, vor 1400 Jahren verstorbenen Person. Jetzt konnte eine forensische Gesichtsrekonstruktion des Herrn von Morken angefertigt werden.

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02.05.2015
Forschung
Die tschechischen Experimentalarchäologen Kateřina Doležalová und Karel Slavíček gaben ihren deutschen Kollegen in Brünn eine Einführung in die regionale Keramikproduktion. (Foto: RGZM)

Mayener Archäologen kooperieren mit UNESCO-Lehrstuhl in Brünn

Das Römisch-Germanische Zentralmuseum (RGZM) in Mainz und der UNESCO-Lehrstuhl für Museologie und Weltkulturerbe am Institut für Archäologie und Museologie der Universität Brünn in Tschechien haben eine Kooperation auf dem Gebiet der Experimentellen Archäologie und der Keramikforschung vereinbart. Die internationale Vernetzung der Studien zur Mayener Keramikindustrie wird damit weiter ausgebaut.

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24.04.2015
Forschung
Dreidimensionale digitale Modelle des unteren Schneidezahns aus Riparo Bombrini (links) und des oberen Schneidezahns aus der Grotta di Fumane (rechts). Bei beiden Zähnen handelt es sich um Milchzähne. (© Daniele Panetta)

Früheste Homo sapiens des Aurignaciens identifiziert

Zwei Milchzähne aus den Fundorten Grotta di Fumane und Riparo Bombrini in Norditalien konnten von Forschern der Universität Bologna in Italien und vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig dem Homo sapiens zugeordnet werden. Diese Einordnung könnte neue Erkenntnisse zum Untergang des Neandertalers bringen.

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24.04.2015
Forschung
Studierende der Universität Basel legen unter fachkundiger Anleitung der Archäologischen Bodenforschung Skelette frei (Bild: Kanton Basel)

Über Umwege - Vulkanausbruch an Basler Skeletten erkennbar

Vor 200 Jahren, am 10. April 1815, brach der indonesische Vulkan Tambora aus. Der gewaltige Ausbruch kühlte weltweit das Klima ab und verursachte ein »Jahr ohne Sommer«. Auch in der Schweiz waren Hunger und Verarmung die Folge, wie eine aktuelle Ausgrabung in Basel zeigt. An mehreren Skeletten des Basler Spitalfriedhofs aus der Zeit von 1845 – 1868, lassen sich deutliche Hinweise auf die Hungersnot finden.

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24.04.2015
Ausgrabungen
Überraschend wurde bei Grabungen in der Aula ein fast vollständig erhaltener jüdischer Grabstein gefunden (Foto: Johanna Aas / ReVe Büro für Archäologie)

Überraschungsfund: Jüdische Grabsteine in ehemaliger Kirche

Die Sanierungsarbeiten in der Aula der Universität sind mehr als reine Modernisierungsmaßnahmen. Sie geben Aufschluss über die bewegte Geschichte eines einzigartigen Bamberger Kulturdenkmals – und dank des Fundes jüdischer Grabsteine auch über ein Stück Stadtgeschichte.

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24.04.2015
Ausstellungen
Eine für die Ausstellung angefertigte Serie des Edelsteingraveurs Gerhard Schmidt (Idar-Oberstein), in der der Weg vom Rohmaterial zum fertigen geschnittenen Stein nachvollzogen werden kann. (Foto: Gerhard Schmidt)

Antikenmuseum präsentiert den Gemmenschatz der Stadt Leipzig

Sie stellen neben Münzen die kleinsten Bildträger der Antike dar: form- und farbenfrohe geschnittene Halbedelsteine namens Gemmen. In Kooperation mit dem GRASSI Museum für Angewandte Kunst und unter studentischer Beteiligung präsentiert das Antikenmuseum der Universität Leipzig die städtische Gemmen-Sammlung erstmals in umfassender Form.

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24.04.2015
Denkmalschutz
Der Innenraum der Kirche St. Georg in Oberzell auf der Insel Reichenau (Foto: Christoph Steinacker)

DBU-Projekt zum Schutz der gefährdeten Wandmalereien in St. Georg auf der Reichenau

Seit dem Jahr 2000 ist die Klosterinsel Reichenau in ihrer Gesamtheit in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen. Die internationale Aufmerksamkeit und die damit einhergehenden Tourismusströme führten seitdem zu einer zunehmenden Beanspruchung des in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts entstandenen monumentalen Wandmalereizyklus, der mit den Wunderszenen aus dem Leben Jesu als herausragendstes Denkmal einer ganzen Epoche gilt.

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24.04.2015
Forschung
Rückseite der Prägung des Speyerer Stadtsiegels von 1567 mit den Fingerabdrücken (Speyer, Stadtarchiv: 1 U 939; Foto: Stadt Speyer, Abteilung Kulturelles Erbe – Stadtarchiv)

Mittelalterlichen Fingerabdrücken auf der Spur

Neue Perspektiven für Geisteswissenschaften durch forensische Analysen

In einem von der VolkswagenStiftung geförderten Projekt soll der Bedeutung von Fingerabdrücken auf mittelalterlichen Siegeln nachgegangen werden.

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24.04.2015
Forschung, Universität
Lajos Berkes (Mitte) bei der Preisverleihung mit (v.l.) Prof. Dr. Torsten Mattern, Dr. Barbara Krauß, Prof. Dr. Andrea Jördens und Prof. Dr. Michael Jäckel. (Foto: Uni Trier)

Philippika-Preis 2014 vergeben

Auszeichnung geht an jungen Papyrologen

Der diesjährige Philippika-Preis geht an Lajos Berkes und würdigt die besonderen papyrologischen und althistorischen Kompetenzen des wissenschaftlichen Mitarbeiters am Lehrstuhl von Prof. Andrea Jördens an der Universität Heidelberg.

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17.04.2015
Ausgrabungen
Überraschungsfund im Grundwasser: Etwa 2.400 Jahre alte Inschrift des Königs Nektanebo I. Foto: Universität Leipzig, Dr. Dietrich Raue

Überraschende Funde zwischen Müllbergen in Heliopolis

Eigentlich war das Grabungsteam um Dr. Dietrich Raue und Dr. Aiman Ashmawy vom Ägyptischen Antikenministerium im Kairoer Tempelbezirk Heliopolis auf der Suche nach 3.500 Jahre alten Umfassungsmauern. Was die Experten jedoch vor etwa drei Wochen zwischen Müllbergen und teils illegal gebauten Häusern fanden, überraschte Raue, den Kustos des Ägyptischen Museums der Universität Leipzig, dann doch sehr: In zwei bis drei Metern Tiefe stieß das deutsch-ägyptische Grabungsteam auf das Fragment einer großen Königsstatue aus Rosengranit (1213 bis 1203 vor Christus) und einige Meter weiter auf insgesamt sieben etwa 2.400 Jahre alte Basaltreliefs.

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17.04.2015
Forschung
Pflanzenfragment aus dem Zahnstein eines Menschen aus der El Mirón Höhle. (© MPI f. evolutionäre Anthropologie/ R. Power)

Ältester Nachweis von Pilzen als Nahrungsmittel

Untersuchungen von altem Zahnstein ergaben, dass Menschen bereits in der Altsteinzeit Pflanzen und Pilze konsumierten.

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17.04.2015
Ausgrabungen
Archäologische Ausgrabungen in Dolinen in einem Gipsbruch bei Marktbergel. (Foto: Rita Beigel)

Spurensuche in Dolinen

Archäologen und Geographen der Universität Würzburg erforschen in einem gemeinsamen Forschungsprojekt in der Nähe von Bad Windsheim das Verhältnis von Mensch und Umwelt vor mehreren tausend Jahren.

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17.04.2015
Forschung

Tübinger Forscher untersucht Seevölker-These

Jesse Millek, Doktorand des Sonderforschungsbereichs 1070 RessourcenKulturen an der Universität Tübingen, setzt sich in seiner Forschungsarbeit kritisch mit der bis heute in der biblischen Archäologie vieldiskutierten These auseinander, dass Seevölker aus dem nördlichen Mittelmeerraum für den Kollaps der Reiche in der Levante am Ende der Bronzezeit verantwortlich waren.

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17.04.2015
Forschung, Ausstellungen
Die Förderinitiative "Forschung in Museen" richtet sich an Museen unterschiedlicher Größe und thematischer Ausrichtung, die Forschungsarbeiten zu ihren Sammlungen betreiben möchten.

Fördergelder zur Erforschung der eigenen Sammlungen

In der Förderinitiative "Forschung in Museen" hat das Kuratorium der VolkswagenStiftung sechs kooperative Forschungsvorhaben von Museen und Hochschulen mit einer Gesamtfördersumme von rund 2,5 Mio. Euro bewilligt. Darunter befinden sich auch zwei archäologisch interessante Projekte.

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16.04.2015
Studium
Das neue Programm "museOn" soll Berufstätigen die Möglichkeit zur Weiterbildung im Museumsbereich bieten (Foto: Uwe Nüssle)

Geschulte Erzähler, geübte Sammler, geschickte Vermarkter

Mit "museOn" startet die Universität Freiburg i. Br. eine im deutschsprachigen Raum einmalige Weiterbildung für die Arbeit in Museen und Sammlungen

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