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Sie suchen Berichte über neue Entdeckungen und Forschungsergebnisse? Interessieren sich für Nachrichten aus den Universitäten, aktuellen Informationen zu Ausstellungen sowie Studium & Beruf? Dann sind Sie hier richtig!

Hier finden Sie aktuelle Kurznachrichten aus allen Bereichen der Archäologie. Zu einigen der hier aufgeführten Nachrichten stehen auch ausführlichere Berichte in unserer Rubrik Fundpunkt bereit.

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17.10.2014
Ausgrabungen
Keilschrifttafeln belegen, dass es sich bei dem ausgegrabenen Ort um die hethitische Königsstadt Samuha handelt. (Foto: Philipps-Universität Marburg / Andreas Müller-Karpe)

Forscherteam identifiziert 3500 Jahre alte Königsstadt

Marburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben die Identität einer 3500 Jahre alten Königsstadt enthüllt. Bei Ausgrabungen des Vorgeschichtlichen Seminars der Philipps-Universität in Kayalıpınar (Türkei) entdeckten sie Keilschrifttafeln, die erstmalig den hethitischen Namen des Ortes nennen: Samuha. Zu diesem Ergebnis kommt Professorin Dr. Elisabeth Rieken vom Marburger Fachgebiet Vergleichende Sprachwissenschaft und Keltologie bei ihrer kürzlich abgeschlossenen Bearbeitung der neuen Textfunde.

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17.10.2014
Ausgrabungen
Assos: Halle mit Säulen in der Apsis. Im Hintergrund Reste einer Kirche. (Foto: Assos Ausgrabungs-Archiv / Aykan Özener)

Bischofspalast in Assos entdeckt?

Während einer Grabungskampagne in der antiken Stadt Assos (Türkei) fanden Archäologen den Grundriss einer ehemals prachtvoll ausgestatteten Halle. Dabei könnte es sich um den Empfangsraum eines Bischofspalastes handeln.

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17.10.2014
Funde & Befunde
Spätkeltische Silbermünzen aus Merklingen. Foto: Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg / Y. Mühleis

Keltischer Münzschatz bei Merklingen entdeckt

Wie das Regierungspräsidium Stuttgart jetzt mitteilte, haben Mitarbeiter des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart bei archäologischen Untersuchungen im Vorfeld des Neubaus der ICE-Strecke Wendlingen-Ulm/Ausbau A 8 in der Nähe von Merklingen im Juli 43 keltische Silbermünzen entdeckt.

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17.10.2014
Ausgrabungen
Ein Teil der spätantiken Mauer (Foto: Uni Trier)

Ein 72 km langes Boden-Denkmal aus der Spätantike

Auf Initiative des Heimatvereins Zemmer haben die Universität Trier und das Rheinische Landesmuseum in einem Kooperationsprojekt den genauen Verlauf und die Konstruktion einer langen römischen Mauer aus dem 4. Jahrhundert untersucht. Bei den zwischen dem 18. August und 10. Oktober durch Studierende der Fächer Klassische Archäologie und Geowissenschaften durchgeführten Ausgrabungen wurde überraschenderweise eine weitere Fundamentlage aufgedeckt.

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17.10.2014
Studium, Universität
Ausgrabungsarbeiten Tollensetal. Foto: MBWK MVP

Wiedereinrichtung des Studiengangs Ur- und Frühgeschichte in Rostock

Künftiger Lehrstuhlinhaber soll auch Leiter des geplanten Archäologischen Landesmuseums werden

Eine Nachricht mit Seltenheitswert: An der Universität Rostock wird der Studiengang Ur- und Frühgeschichte neu eingerichtet. Genauer gesagt wird er erneut eingerichtet - nach der 1997 erfolgten Streichung aus dem Fächerkanon der Universität. 2015 soll der Lehrstuhl nun neu besetzt werden, wie das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern vor kurzem mitteilte.

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17.10.2014
Ausgrabungen
Die Trachtelemente zeigen Verbindungen in die Region Nordhessen bzw. Südthüringen an. Foto: K. Bentele © LDA Sachsen-Anhalt

Fremde Frauen in der Hohen Börde?

Mittelbronzezeitliche Bestattungen in Mammendorf, Lkr. Börde

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17.10.2014
Ausstellungen
Die Alte Nikolaischule in Leipzig (Foto: Mahlum)

Antikenmuseum der Universität Leipzig wird 20 Jahre alt

Die Wiedereröffnung des Antikenmuseums der Universität Leipzig jährt sich dieser Tage zum 20. Mal. Aus diesem Anlass laden der Freundes- und Förderkreis des Antikenmuseums der Universität Leipzig e.V. und die Kulturstiftung Leipzig am 21. Oktober um 19 Uhr zu einer musikalischen Feierstunde in die Aula der Alten Nikolaischule ein.

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17.10.2014
Forschung, Veröffentlichungen
Prof. Dr. Ludwig Morenz, Ägyptologe an der Universität Bonn: Das Bild auf dem Computerschirm zeigt ein frühneolithisches Zeichentäfelchen mit den Elementen Hand und Schlange. Foto: © Barbara Frommann/Uni Bonn

Die steinzeitlichen Wurzeln der Schriftzeichen

Bereits vor 12.000 Jahren erschufen Steinzeitmenschen auf dem Berg Göbekli Tepe in der heutigen Türkei ein Höhenheiligtum, das sich einer entwickelten Bildsprache bediente. Prof. Dr. Ludwig Morenz, Ägyptologe an der Universität Bonn, stellt in seinem Buch dar, wie diese frühen Vorläufer der Schriftzeichen zu einer kulturellen Revolution im Denken und Handeln der Menschen führte.

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17.10.2014
Veranstaltungen

Ansichten einer iranischen Archäologin im Ausland

Am 21. Oktober 2014 hält Prof. Dr. Leila Papoli Yazdi ihre Antrittsvorlesung an der Freien Universität Berlin im Rahmen der internationalen Gastprofessur für Geschlechterforschung. Die iranische Archäologin will in ihrem Vortrag das Bild von Frauen im Iran korrigieren. Sowohl im Westen als auch im Iran selbst gebe es eine verkürzte Sicht auf das Frauenleben in dieser Region, sagt die Wissenschaftlerin, die im Wintersemester 2014/2015 die »Dahlem International Network Professorship for Gender Studies« innehat.

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17.10.2014
Ausstellungen
Die Weserlastkähne aus dem 18. Jh. wurden von 1999 bis 2004 im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake in Lemgo mit einer Kunstwachslösung getränkt, um sie zu konservieren. Foto: Weserrenaissance-Museum/Claudio Hils

Versunkene Schiffe im Schiffshebewerk

Ausstellung über Unterwasserarchäologie im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) präsentiert in Waltrop (Kreis Recklinghausen) fünf Schiffswracks und ihre Geschichte - vom Mittelalter bis zum Ersten Weltkrieg.

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15.10.2014
Studium

Die Hanse online entdecken

Nach dem großen Erfolg des HanseMOOCs im vergangenen Frühling und Sommer kehrt der videobasierte Online-Kurs nun in überarbeiteter Form zurück. Das kostenlose Online-Angebot richtet sich an ein breites Publikum: Vom Laien bis zum Akademiker kann jeder erfahren, wie der mittelalterliche Städtebund zur größten Handelsmacht seiner Zeit aufstieg.

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28.09.2014
Ausgrabungen
Arbeiten an der Fundstelle Nor Geghi 1. Im Hintergrund ist die gut datierte Schichtenfolge des Fundplatzes erkennbar. (Foto: RGZM)

Fundplatz revidiert Konzepte zur Entstehung und Ausbreitung neuer Technologien

Eine heute im Wissenschaftsmagazin Science veröffentlichte Studie belegt, dass sich neue Technologien unabhängig voneinander und zeitparallel an verschiedenen Orten der Alten Welt entwickelten. Bislang wurde meist angenommen, dass sich Innovationen von einem einzigen Ursprungsort ausbreiteten.

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28.09.2014
Ausgrabungen
Holzbalken der Befestigung bei Kemberg während der Freilegung. (Foto: M. Wiśniewski)

Polnisch-deutsches Ausgrabungsprojekt am Burgwall in Kemberg

Unmittelbar am Rande der Stadt Kemberg befand sich während der späten Bronze- und frühen Eisenzeit (ca. 1200–500 v. Chr.) eine der bedeutendsten vorgeschichtlichen Burgen Mitteldeutschlands dieser Zeit. Im Rahmen eines polnisch-deutschen Kooperationsprojektes werden am Burgwall seit dem 8. September durch Studierende der Universität Warschau (Uniwersytet Kardynała Stefana Wyszyńskiego w Warszawie) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg unter der örtlichen Leitung von Prof. Dr. Louis D. Nebelsick (Universität Warschau) archäologische Untersuchungen durchgeführt.

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26.09.2014
Forschung
Europa vor rund 16.000 Jahren im ausgehenden Eiszeitalter, vor Beginn der späteiszeitlichen Erwärmung. Hellgrün: Landfläche; weiß: Eisschilde. (Karte: Sonja Grimm, MONREPOS)

Wandlungsprozesse in Zeiten des Klimawandels

Forschungen im Archäologischen Forschungszentrum MONREPOS entschlüsseln, wie und wann sich soziale Wandlungsprozesse vollziehen und welchen Einfluss das Klima darauf hat. Sie bieten so neue Perspektiven auf die anstehenden Veränderungen im aktuellen Klimawandel. Hochauflösende Umwelt- und Archäologiearchive vom Ende der letzten Eiszeit wurden dazu erstmals z.T. jahrzehntgenau miteinander korreliert.

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26.09.2014
Ausgrabungen
Ausgrabungsarbeiten in Willendorf II. (Willendorf Projekt, Philip R. Nigst und Bence Viola)

Frühe Besiedlung Zentraleuropas durch moderne Menschen

Moderne Menschen besiedelten Österreich vor etwa 43.000 Jahren

Ein internationales Forscherteam aus Cambridge und Leipzig untersuchte Steinwerkzeuge, die sie während einer Neuausgrabung in der Fundstätte der Venus von Willendorf in Österreich entdeckt hatten und konnten so den Zeitpunkt des Auftretens des modernen Menschen in Österreich bestimmen.

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26.09.2014
Forschung

Neue interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft: Griechische Philosophie in Rom

Wie wurde griechische Philosophie im antiken Rom rezipiert und welche Folgen hatte die Rezeption für die weitere Entwicklung der Philosophie? Mit dieser umfassenden Grundfrage beschäftigt sich künftig die neue Arbeitsgemeinschaft "Philosophie in Rom", die sich nun bei einem Arbeitstreffen an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) gegründet hat.

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26.09.2014
Forschung
Prof. Dr. Mohammed Salami (li.) arbeitet derzeit in Jena mit Prof. Dr. Norbert Nebes zusammen. (Foto: Anne Günther/FSU)

Heimatkunde im Reich der Sabäer

Wissenschaftler aus dem Jemen zu Gast bei den Orientalisten der Universität Jena

Prof. Dr. Mohammed Salami weilt für zwei Monate in Jena. Der Leiter des Archäologischen Instituts der Universität Sanaa untersucht die arabischen Schriftzeugnisse des jemenitischen Mittelalters.

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26.09.2014
Ausgrabungen
Grabungsleiter Dr. Martin Thoma (links) und Dr. Andreas Thiel, Gebietskonservator und Fachwissenschaftler für Provinzialrömische Archäologie, knien vor einem runden Töpferofen. (© LDA Baden-Württemberg)

Archäologische Untersuchungen im Bereich des Stuttgarter Bahnhofs

Im Baubereich zum neuen Stuttgarter Tiefbahnhof haben die Experten des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart zahlreiche Befunde aus der Antike bis in die Neuzeit dokumentieren können.

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19.09.2014
Ausstellungen
DBU-Kurator Matthias Miersch überreichte den Bewilligungsbescheid über 150.000 Euro an den ersten Vorsitzenden der Naturfreunde Lehrte, Wilfried Helmreich. (© Anette Helmreich)

Naturfreunde schmelzen für Eisenzeit dahin: In Lehrte bald historisch-ökologische Bildung

In der Eisenzeit stand die Eisenerz-Verhüttung auch in und um Hannover hoch im Kurs – und produzierte schon früh erste ökologische Krisen. Was diese historische Epoche mit der Gegenwart in Sachen nachhaltige Landwirtschaft, Imkerei und Forstwirtschaft trennt oder verbindet, wollen die Naturfreunde Lehrte in einem "Miniatur-Freilichtmuseum" aufzeigen und so ein "differenziertes Nachhaltigkeitsverständnis für Schüler der Sekundarstufen I und II wie für Jugendgruppen befördern".

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19.09.2014
Tagungen

Call for Papers: Schiffe – Träger frühneuzeitlichen Kulturaustauschs in globalgeschichtlicher Perspektive

Vom 16. - 17. Januar 2015 richtet das Deutsche Schiffahrtsmuseum den interdisziplinären Workshop »Schiffe – Träger frühneuzeitlichen Kulturaustausches in globalgeschichtlicher Perspektive« für Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaftler aus. Bis zum 26. September 2014 können sich Interessierte mit Abstract und Lebenslauf bewerben.

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17.09.2014
Forschung
Schädel der ungefähr 7.000 Jahre alten Bäuerin aus Stuttgart, Deutschland. Es fehlt der untere rechte Backenzahn, aus dem die DNA gewonnen wurde. (Bild: Joanna Drath, Universität Tübingen)

Die genetische Herkunft der Europäer

Forscher vergleichen Genome ursprünglicher Jäger und Sammler sowie früher Bauern mit denen heutiger Menschen: die Spuren der Europäer führen zu Ahnen aus drei Populationen

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17.09.2014
Forschung
Das Forum Romanum um 100 v. Chr.: Blick nach Westen (Abb. Armin Müller)

Dynamischer Wandel in der Ewigen Stadt

Der Tahrir-Platz in Kairo, der Maidan in Kiew – diese zwei aktuellen Beispiele zeigen, wie öffentliche Plätze als Bühnen der politischen Kommunikation und des öffentlichen Handelns auch heute noch genutzt werden. Dies mag überraschen, galten die urbanen Plätze lange als Relikte vergangener Zeiten. Das wiederbelebte Interesse an den öffentlichen Plätzen spiegelt sich auch in der historischen Stadtforschung wider, wie das Forschungs- und Lehrprojekt "digitales forum romanum" am Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin zeigt.

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17.09.2014
Universität, Studium

Mit GPS und Laserscanner

Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart und die Universität Tübingen bilden Studierende in modernsten archäologischen Hightech-Methoden aus. "Die Kooperation zwischen Universität und Landesdenkmalpflege bietet die Möglichkeit für zukünftige Archäologen, modernste Methoden der Feldarchäologie kennenzulernen", sagt der Stuttgarter Regierungspräsident Johannes Schmalzl.

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12.09.2014
Forschung, Funde & Befunde
Die Bildmontage aus Luftbildern, LIDAR-Scan- und Bodenradar-Daten zeigt die prähistorischen Monumente rund um Stonehenge, von denen es mehr gibt als bislang angenommen. Die neuen Entdeckungen sind rot hervorgehoben. Bild: © LBI ArchPro, Wolfgang Neubauer

Neue Entdeckungen bei Stonehenge

Stonehenge, das bekannteste prähistorische Monument der Welt, ist mehr als nur ein Steinkreis. Umgeben von einem Graben und einem Wall steht das Monument im Zentrum hunderter Grabhügel, die bis heute die umliegende Landschaft prägen. Trotz jahrhundertelanger Erforschung blieben die Flächen zwischen den im Gelände sichtbaren Monumenten terra incognita. Nun hat ein internationales Forscherteam das Gebiet rund um das Megalithbauwerk im Rahmen eines mehrjährigen Projektes mit geophysikalischen Methoden genauer unter die Lupe genommen und dabei 17 bisher unbekannte Monumente entdeckt.

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12.09.2014
Ausgrabungen
Typische Nordwestecke eines bandkeramischen Hauses mit kleinem Wandgräbchen und drei großen Pfostengruben innerhalb des Hauses (Foto: LWL/ABS Köln)

Der erste runde Zaun aus der Steinzeit

Was in der Erde zwischen Bad Sassendorf und Lohne zum Vorschein kam, haben die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) so noch nicht gesehen: Die frühesten Bauern des Hellwegraums haben hier bereits an mehreren Stellen bemerkenswerte Spuren hinterlassen. In runder Form grenzte eine Zaunreihe an ein jungsteinzeitliches Haus - in Nordrhein-Westfalen bisher einmalig.

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12.09.2014
Ausstellungen
Neu eröffnet: das Experimentalarchäologische Freilichtlabors Lauresham (Foto: Claus Kropp)

Lauresham: Wo die Karolingerzeit lebendig wird

Als weitere Station im neu gestalteten Welterbe Areal Kloster Lorsch eröffnet am kommenden Sonntag, 14. September 2014, das erste begehbare Modell eines Herrenhofs zur Karolingerzeit in Europa: das Experimentalarchäologische Freilichtlabor Lauresham.

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12.09.2014
Ausgrabungen
Archäologiestudentin Christine Kersting präsentiert das Bruchstück eines soeben gefundenen Kruges aus dem frühen 17. Jahrhundert. Foto: LWL/Spiong

Spuren aus zwei Jahrtausenden

Dem Ursprung des ersten Klarissinnen-Klosters in Paderborn und der reichen Geschichte dieses Ortes gehen aktuell die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) auf den Grund. Auf dem Gelände des ehemaligen Landeshospitals packen auch 16 Studierende der Universität Münster mit an.

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12.09.2014
Personalia
Der rote Schal war und bleibt ein Markenzeichen von Dr. Daniel Bérenger, der hier das Thema vor Augen führt, was ihn zu einem Fachmann weit über die westfälischen Grenzen hinaus gemacht hat: Die Erforschung von bronzezeitlichen Grabhügeln. (Foto: LWL/Burgemeister)

LWL-Archäologe Bérenger geht in Ruhestand

Eigentlich sollte es nur ein kurzer Ausflug in die westfälische Archäologie für Dr. Daniel Bérenger werden. Dass aus einem befristeten Jahresvertrag dann insgesamt 37 Jahre werden würden, hatte er sich nicht träumen lassen. Zu seinem Ruhestand im September dieses Jahres hat der gebürtige Franzose damit einen Rekord aufgestellt: Die Bielefelder Archäologie-Außenstelle des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ist 75 Jahre alt, und Bérenger hat fast die Hälfte dieser Zeit mitgestaltet.

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05.09.2014
Ausgrabungen
Chalkolitisches Megalithgrab »Dolmen de Azután« Foto: Felicitas Schmitt/Universität Tübingen

Kupferzeitliche Siedlung in Zentralspanien entdeckt

Tübinger Archäologen finden bei Geländebgehungen in der Region um Toledo neue Hinweise auf Ansiedlungen in unwirtlichen Gebieten der Iberischen Halbinsel während des dritten Jahrtausends vor Christus

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05.09.2014
Ausgrabungen
Einer der beiden entdeckten Spitzgräben im Profil. Solche Spitzgräben dienten als Annäherungshindernisse und waren charakteristische Bestandteile römischer Kastelle. (Foto: Uni Frankfurt)

Römisches Lager in Gernsheim gefunden

Frankfurter Uni-Archäologen haben im Rahmen einer studentischen Lehrgrabung in Gernsheim im Hessischen Ried das seit Langem gesuchte Römerkastell entdeckt: Zwischen 70/80 und 110/120 n. Chr. war dort eine Truppeneinheit mit etwa 500 Soldaten (Kohorte) stationiert.

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