- 1: Magazin.
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Von A bis Z

Forschung
In dieser Fundpunkt-Rubrik erfahren Sie mehr darüber, womit sich die archäologische Forschung im Moment beschäftigt, welche Theorien diskutiert werden, und welche neuen Ergebnisse aus laufenden Forschungsprojekten bereits vorliegen.
Auch über bereits abgeschlossene Projekte können Sie sich hier informieren. Alle Beiträge werden hier archiviert und bleiben weiterhin zugänglich.
Landschaftsarchäologische Analysen im Bergischen Land
Die moderne Landschaftsarchäologie liefert mit der Rekonstruktion von Einzugsbereichen oder Verbindungswegen wichtige Informationen zur Interpretation von Siedlungsgebieten. Darüber hinaus können mit ihrer Hilfe auch archäologische Prognosen für bislang nicht untersuchte Gebiete getroffen werden. Irmela Herzog erläutert die dahinter stehende Methodik am Beispiel mittelalterlicher Strukturen im Bergischen Land.
Homo erectus am Alpenrand ?
Die Artefakte von Haidershofen an der Enns könnten bis zu 500.000 Jahre alt sein
Vor einem Jahr hatte der Hobbyarchäologe Franz Mitterhuber an der Enns in der Nähe von Linz einige Steinartefakte entdeckt. In einem Vorbericht zu seinen bisherigen Untersuchungen datiert Alexander Binsteiner die Funde ins Acheuléen, dem Zeitalter des Homo erectus - ein aufsehenerregender Fund.
Ein antikes urangefärbtes Kalium-Kalzium-Glas
Gelb-grüne Glassteine eines römischen Mosaiks aus Süditalien stießen den Chemiker und Archäologen Peter Kurzmann auf ein interessantes Problem: ihre chemische Zusammensetzung ist im römischen Kontext einzigartig. Vielmehr gibt es einige Indizien für eine keltische Produktion.
Drei auf einen Streich
Mesolithische Artefakte im Kleinwalsertal führten den Geoarchäologen Alexander Binsteiner in den Nördlichen Kalkalpen auf die Spur von drei bisher unbekannten steinzeitlichen Abbaustellen der dortigen Silexvorkommen.
Naturkatastrophe in den Alpen
Nach den Stürmen im Frühjahr 2008 entdeckte Alexander Binsteiner die Überreste eines vorgeschichtlichen Bergsturzes, der vermutlich für das Ende der kupferzeitlichen Mondseekultur im heutigen Österreich verantwortlich war.
Die vier Elemente
Feuer, Wasser, Luft und Erde: die sogenannten "Vier Elemente" sind uns nicht nur bis heute noch ein Begriff, sondern sie bilden die Grundlage einer Lehre, die weiterhin Anwendung findet. Der Chemiker und Archäologe Peter Kurzmann wird auf der Suche nach den Ursprüngen dieser Lehre auch in der griechischen Mythologie fündig.
Der Neandertaler im österreichischen Ennstal
Ausgelöst durch neue Entdeckungen wird das mittelpaläolithische Fundmaterial aus dem Ennstal in Niederösterreich momentan neu aufgearbeitet. Die bisherigen Ergebnisse werfen, so Alexander Binsteiner, ein neues Licht auf die alten Fragen nach Verhältnis des Neandertalers zum modernen Menschen.
NESPOS 3.0
Die Online-Datenbank NESPOS bietet Archäologen und Anthropologen die Möglichkeit ihre Forschungsergebnisse im Netz mit Kollegen zu teilen und wichtige Objekte digital zu archivieren. Das NESPOS-Team stellt die Forschungsplattform vor.
Bleierzbergbau der römischen Kaiserzeit im Raum Brilon
Sehr wenig ist bisher über die Bleiproduktion in der Germania magna bekannt. Durch seine montanarchäologischen Untersuchungen im Sauerland beginnt sich für Martin Straßburger ein komplexes Bild von germanisch-römischen Wirtschaftsbeziehungen und Technologietransfer im Montanwesen abzuzeichnen. Der Anfang der Bleiproduktion scheint im Untersuchungsgebiet bereits in der vorrömischen Eisenzeit zu liegen.
Dem Ur-Alphabet auf der Spur - ein neuer Schriftfund in Timna
Im Juli 2009 wurde auf einer Expedition zur Vermessung von Felsbildern im Tal von Timna in der israelischen Negev-Wüste eine Felsinschrift entdeckt, die von Experten als Zeugnis der frühesten Alphabetschrift gedeutet wird. Dieser Fund könnte für die Erforschung der Schriftgeschichte herausragende Bedeutung haben.











