- 1: Magazin.
- 1.1: Thema.
- 1.2: Fundpunkt.
- 1.2.1: Ausstellungen.
- 1.2.2: Ausgrabungen.
- 1.2.3: Forschung.
- 1.2.4: Sonstiges.
- 1.3: Nachrichten.
- 1.4: Aus der Presse.
- 1.5: TV-Programm.
- 1.6: Kalender.
- 2: Guide.
- 3: Digger.
- 4: Bibliothek.
- 5: Mediathek.
- 6: Forum.
- 7: Club.
- 8: Autoren.
- 9: FAQ.
Von A bis Z


- Der neue 3D-Scanner des Neanderthal Museums, mit dessen Hilfe der Datenbestand an dreidimensionalen Datensätzen in den nächsten Jahren weiter steigen wird.
Im Rahmen eines von der Gerda Henkel Stiftung geförderten Projektes werden seit 2008 neben Humanfossilien auch wichtige archäologische Schlüsselobjekte des späten Mittelpaläolithikums der Iberischen Halbinsel digital erfasst und der Öffentlichkeit über NESPOS zur Verfügung gestellt.
Darüber hinaus bietet NESPOS interessierten Kollegen und Forschungseinrichtungen in Kooperation mit den Firmen Delphi und ctm-DO in unmittelbarer Nachbarschaft des Neanderthal Museums Zugang zu Hochleistungsscanner von internationalem Spitzenformat an. Dieses Angebot wird seit Mai 2010 durch einen Oberflächenscanner der Firma Breuckmann ergänzt, der vom Neanderthal Museum erworben wurde.
NESPOS nutzt die Plattform Confluence – ein Firmen-Wiki - der australischen Firma Atlassian. NESPOS und ist aktuell noch eines der wenigen wissenschaftlichen Projekte, dass dieses System anwendet. Die Mehrzahl der Nutzer stammt aus der Wirtschaft oder sind große staatlichen Institutionen. Firmen wie z.B. die Deutsche Bahn oder das Federal Bureau of Investigation (FBI) nutzen vor allem die umfangreiche Intranet und WEB 2.0 - Funktionalität des Programms. NESPOS geht einen Schritt weiter und setzt auch auf die öffentliche Präsentation wissenschaftlicher Daten. Im Mai 2009 wurde NESPOS mit Unterstützung des Softwareentwicklers PXP Interactive einem Update unterzogen und generalüberholt. Ziel war, die bisherigen Möglichkeiten der Datenbank zu erweitern und die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern. Dazu gehören z.B. eine automatische Implementierung von Google Maps Karten in die Fundstelleninfos, eine stärkere Vernetzung mit Wikipedia, ein RSS Feed und umfangreiche Bildergalerien zu den Fundplätzen. Eine stärkere Personalisierung, ähnlich dem bekannten Foren Xing oder Facebook, ermöglicht nun auch einen einfacheren wissenschaftlichen Austausch. In einem nächsten Schritt wurde NESPOS im März 2010 erneut weiterentwickelt. Seitdem dient es auch Projekten des SFB 806 „Our Way to Europe“ als Plattform und digitales Archiv.
Literatur
- Dunja Berens, Astrid Slizewski 2008: Neanderthaler digital - Fundkatalogisierung mit der Online-Plattform NESPOS. Der Präparator 54: 84-88
- Breuckmann, Bernd; Arias Cabal, Pablo; Mélard, Nicolas; Ontañón Peredo, Roberto; Pastoors, Andreas; Teira Mayolini, Luis C. et al. (2009): Surface scanning - New perspectives for archaeological data management and methodology? In: Fischer, Lisa; Frischer, Bernhard; Wells, Sarah (Hg.): Computer applications and quantitative methods in Archaeology. Making history interactive. March 22-26, 2009. Williamsburg, S. 1–8.
- Flora Gröning, Jan Kegler, Gerd-Christian Weniger 2007: Die digitale Welt der Neanderthaler – NESPOS, ein Online-Archiv für die Neanderthalerforschung. Archäologisches Korrespondenzblatt 37, 3, 312-333.
- Astrid Slizewski, Patrick Semal 2009: Experiences with low and high cost 3D surface scanners. Quartär 56, 131-138.



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