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Ein neues Museum für einen alten Fundplatz. Erste Überlegungen

Die Neukonzeption des Alamannenmuseums in Weingarten beginnt

25.1.2008
Das Weingartener Stadtmuseum im Schlössle (Foto: Stadtmuseum Weingarten)
Das Weingartener Stadtmuseum im Schlössle (Foto: Stadtmuseum Weingarten)

Im Frühjahr 2007 wurden die ersten Entscheidungen über die zukünftige Dauerausstellung im Alamannenmuseum in Weingarten getroffen. Da eine völlig neue Konzeption entstehen sollte, mussten zunächst einige grundlegende Fragen geklärt werden im Hinblick auf Optik, Inhalt und Didaktik.

Ein wichtiger Aspekt, das Design, konnte sehr schnell geklärt werden. Während meist verschiedene Designbüros ihre Ideen zu einer neuen Ausstellung im Rahmen einer Ausschreibung vorstellen müssen, war man sich in Weingarten direkt sicher: Das Designbüro Bertron.Schwarz.Frey Gruppe für Gestaltung ist die richtige Wahl.

Schon bei der Gestaltung des Stadtmuseums im Schlössle 2001 hatten die Mitarbeiter des Museums, Uwe Lohmann und Rolf Schaubode, gute Erfahrungen mit dem Büro Bertron & Schwarz gesammelt. Das Design im Schlössle überzeugt sowohl durch klare Aufteilung und gelungene Einzelinszenierungen als auch durch die abwechslungsreiche Verteilung der Information auf Schubladen, Drehelemente, Hörtexte, Bilder und Figuren.

Figuren "erzählen" zur Stadtgeschichte von Weingarten im Stadtmuseum (Foto: Stadtmuseum Weingarten)
Figuren "erzählen" zur Stadtgeschichte von Weingarten im Stadtmuseum (Foto: Stadtmuseum Weingarten)
Ein Beispiel für das ansprechende, klare Design des Büros Bertron.Schwarz.Frey: Der "Welfen-Raum" im Stadtmuseum in Weingarten (Foto: Stadtmuseum Weingarten)
Ein Beispiel für das ansprechende, klare Design des Büros Bertron.Schwarz.Frey: Der "Welfen-Raum" im Stadtmuseum in Weingarten (Foto: Stadtmuseum Weingarten)

Frau Claudia Frey, die als neue Partnerin in diesem Designbüro ihren Standort in Ulm hat, nahm zusammen mit ihrer Mitarbeiterin Cathrin Runge umgehend erste Entwürfe für das Alamannenmuseum in Angriff. Auch dort sollen klare Linien und eine beruhigte Gesamtoptik vorherrschen. Da sich die gesamte Ausstellung in einem großen Saal befindet, sind deutliche Trennungen und Strukturen besonders wichtig.

In der ersten Entwurfsphase wurde dieses kleinformatige Modell aus Schaumstoff und Pappe entwickelt (Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Bertron.Schwarz.Frey Gruppe für Gestaltung)
In der ersten Entwurfsphase wurde dieses kleinformatige Modell aus Schaumstoff und Pappe entwickelt (Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Bertron.Schwarz.Frey Gruppe für Gestaltung)
Nach dem Modell aus Schaumstoff und Pappe folgt ein 3-D Modell am Computer. Farbentwürfe und Raumaufteilung können so durchprobiert werden (Grafik: Mit freundlicher Genehmigung von Bertron.Schwarz.Frey Gruppe für Gestaltung)
Nach dem Modell aus Schaumstoff und Pappe folgt ein 3-D Modell am Computer. Farbentwürfe und Raumaufteilung können so durchprobiert werden (Grafik: Mit freundlicher Genehmigung von Bertron.Schwarz.Frey Gruppe für Gestaltung)