Irakische Kulturgüter: Scherben für den Sieger

Wie im ersten Golfkrieg verbringen irakische Archäologen wieder Tag und Nacht neben Kunstwerken im Nationalmuseum von Bagdad, um sie zu schützen. Doch viele Stätten ermangeln jeglicher Dokumentation, so daß man nicht einmal feststellen kann, was derzeit alles entfernt wird. Werke aus allen Epochen sind in Gefahr - sumerische Schrifttafeln, Statuen, assyrische Steinreliefs, fünftausend Jahre alte Rollsiegel, Goldschmuck und Schätze des Islam. "Man wird sehen", sagt Jane Waldbaum, "was nächstes Jahr alles in den Auktionshäusern auftauchen wird, in der Schweiz, in London und New York." Artikel von Lisa Zeitz in der FRANKFURTER ALLGEMEINEN ZEITUNG vom 11.4.2003. Sprache: deutsch

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Aufnahme in den Guide am 19.04.2003
Letzte Aktualisierung des Eintrags: 01.06.2003
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