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Verfasst am: 04. 02. 2011 [23:13]
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Pfeifenreiniger
Amateur
Dabei seit: 03.01.2011
Beiträge: 46
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Ich kenne mich jetzt bei der provinzialrömischen Archäologie nicht so aus, aber ist es dort eher auch auf den kunsthistorischen Aspekt ausgelegt; oder - soweit ich es mitbekommen habe - auf das Alltagsleben der römisch-nichtrömischen Bevölkerung?
„Ihr könnt draußen in der Sonne rumhängen und irgendwelche Bälle herumwerfen, oder an euren Computern Bedeutendes leisten!“
-Eric Cartman
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Verfasst am: 07. 05. 2011 [11:24]
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Water
Beginner
Dabei seit: 11.07.2010
Beiträge: 6
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Ist zwar schon etwas her, aber ich will mal meinen Senf dazu geben. 
Klassische Archäologie dreht sich wirklich meistens um Kunst (oder halt Gegenstände: Vasen, Statuen usw.). Dann gibts noch Philologie (wo alte Texte gelesen werden) und Geschichte, was dich ja interessiert.
Natürlich kann man das noch studieren, wieso soll es Historiker als Beruf nicht mehr geben? Also ich werd zwar Lehrer, aber die Kommilitonen von mir, die das ohne Lehramt studieren, werden "Historiker" ... also klar gibts da kein klares Berufsbild. Der reine Historiker ist wohl dann der Prof bzw. Forscher, dessen Alltag meist so aussieht, dass er Literatur vergleicht und denkt und seine Ergebnisse aufschreibt und veröffentlicht. Oder mit anderen darüber redet... ist quasi ein Schreibtischjob, es geht aber immer um Geschichte... also wie in der Schule, sich nach den Zusammenhängen fragen usw...
Geschichtsabsolventen können und müssen natürlich zum Großteil auch z.B. als Verleger, Verkäufer oder was auch immer arbeiten... deswegen sinds trotzdem studierte Historiker. 
Das geschichtliche Gegenstück zu der Klassischen Archäologie wäre die Alte Geschichte. Das kannst du eigentlich an vielen Unis studieren, auch in Verbindung mit Archäologie (gibt ja z.B. die Wahlbereiche oder 2-Fach-Bachelor).
Zu den Sprachen: Latein musst du dann leider machen, das packst du auch. Die Unis sind darauf eingestellt und deine Kommilitonen müssen es auch machen. Man brauch dann auch nicht mehr Jahre dafür, das ist extra so angelegt, dass es schneller und trotzdem erfolgreich geht. Französisch fällt dir danach bestimmt schon erheblich leichter. Ich kanns auch nicht gut, aber es geht. Es geht sogar mittlerweile Italienisch mit etwas Aufwand (alles NUR lesen, sprechen ist nicht nötig), hab das nie "gelernt". Wenn du eine wissenschaftliche Karriere als Althistoriker anstrebst, musst du leider auch Altgriechisch machen irgendwann (man stößt sonst einfach an Grenzen, was irgendwann die Arbeit stört).
Es gibt übrigens bei den Sprachanforderungen zwischen den Unis erhebliche Unterschiede. Ich brauchte z.B. Frz. auf B1-Niveau, was irgendwie 5 Schuljahren entspricht. Bei manchen Unis reichen 3 Jahre. Und Latinum musste ich machen, wohingegen es an anderen Unis nur Kenntnisse sein müssen (wo man nen Kurs macht und ne Klausur schreibt, aber keine "Latein-Abi" nachmachen muss). Hattest du nur Englisch oder eine andere Sprache dann (spanisch, russisch, was weiß ich...)? Es MUSS ja nicht Frz. sein, das kann man natürlich auch durch was anderes ersetzen, um erstmal die Anforderung formal zu erfüllen...
[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 07.05.2011 um 11:29.]
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