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NEU: Das Schatzsucher Magazin


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Verfasst am: 21. 02. 2003 [16:10]
ig_phoenix
Novize
Themenersteller
Dabei seit: 21.02.2003
Beiträge: 1
Endlich ist es da..........Das Schatzsucher Magazin!

Neu und brandaktuell...

Im Großformat...Ein Magazin (DIN A 4) mit über 60 gedruckten Seiten...Prallvoll mit neuesten und wichtigen Informationen.

Von und für die Sondengängerszene...Ein Muss für jeden Schatzsucher.

Von A - wie „Acker: spektakuläre Schatzfunde in Deutschland" , über „Insiderberichte von Schatzsuchern“ , bis Z wie „Der Zullenstein“ , findet hier jeder interessante und packende Stories.

Weitere spannende Themen dieser Erstausgabe sind unter anderem :
Spektakuläre Berichte über aktuellste Schatzfunde und die der letzten Jahre (u.a . Ein Münzschatzfund am alten Weg)...Ein Opfermoor im Herzen Deutschlands...Die Himmelsscheibe von Nebra...Der Goldkessel vom Chiemsee... Wiederentdeckte Flakstellungen...Das FHQ Adlerhorst...Die Konvention von Malta... Begriffserklärungen...Detektorenvorstellungen...Vereinsseite... Kleinanzeigen...Termine für Schatzsuchertreffen, sowie Berichte davon...und noch so vieles mehr.....

Es sind mindestens zwei Ausgaben im Jahr geplant. Denn seit über zwei Jahren gab es keine deutschsprachige Zeitschrift mehr für uns Sondengänger, Gold- und Schatzsucher, WK II-Sucher und Heimatforscher. Dies ist ab sofort vorbei....

Das Schatzsucher Magazin kostet im Bezug nur 7,90 Euro pro Ausgabe (Auslandsbestellungen zzgl. 2 Euro Porto). Es wird einfach per Überweisung bestellt. ....Und so geht es:

Begünstigter: IG Phoenix Rhein-Main
Konto-Nr.: 751176601, BLZ: 500 100 60, Betrag: EUR 7,90
Verwendungszweck: Vor- und Nachname des Bestellers, Straße und Hausnummer sowie Postleitzahl und Wohnort. (Diese Angaben bitte in GROSSBUCHSTABEN schreiben)

Sammelbesteller sparen bares Geld. Mindestbestellmenge sind 5 Exemplare. Sie kosten nur noch 37,50 Euro, jedes weitere Exemplar 7,50 Euro. Abonnementsbezug ist leider nicht möglich.

Die Auslieferung beginnt am Montag, den 24.02.2003 (nach Reihenfolge des Bestelleingangs). Eventuelle Fragen richten Sie bitte an die E-Mail: [url "mailto11-tongue2.gifhoenixRheinMain@aol.com"]PhoenixRheinMain@aol.com[/url]

Sichern Sie sich heute noch Ihr Exemplar – Denn: Die Auflage ist begrenzt...

Ihr Redaktionsteam
Dateianhang

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Verfasst am: 24. 02. 2003 [14:56]
aufanius
Beginner
Dabei seit: 13.02.2003
Beiträge: 6
... euch "Sondengänger, Gold- und Schatzsucher, WK II-Sucher und Heimatforscher", - sollte man nicht besser von Kulturguthehlern und Zerstörern archäologischer Bodenarchive sprechen? - braucht hier niemand.
Verfasst am: 27. 02. 2003 [10:02]
bert
Novize
Dabei seit: 27.06.2002
Beiträge: 3
[font "Times New Roman"]Immer wieder erstaunlich (als auch bedauerlich), wie begrenzt und intolerant doch die Sichtweisen einiger Mitmenschen sind. Eine objektive und differenzierte Betrachtung der Angelegenheit scheint nun wahrlich nicht Ihr Ding zu sein, werter Aufanius. [/font]

[font "Times New Roman"][/font]

[font "Times New Roman"]Wahrscheinlich wäre sie sogar störend, da Sie dann Ihre stereotype Argumentation nicht aufrecht erhalten könnten.[/font]

[font "Times New Roman"][/font]

[font "Times New Roman"]Mit freundlichen Grüssen,[/font]Albert Hamm
Verfasst am: 27. 02. 2003 [12:10]
aufanius
Beginner
Dabei seit: 13.02.2003
Beiträge: 6

Geschätzter Herr Hamm,
über Ihre aus banalen rhetorischen Versatzstücken zusammengequälte Antwort, die im Kartoffelsack der Toleranz angeschlichen kommt, aber - wie immer bei Ihresgleichen - inhaltlich substanzlos bleibt, lache ich. Allerdings bleibt mir dieses Lachen im Halse stecken angesichts der unsagbaren Ignoranz und armseliger Schlichtheit dreister Hehler-Gesinnung. Also, noch einmal langsam zum mitdenken: Schatzsucher zerstören die Bodenarchive, die als Kulturgüter nicht Ihnen und Ihresgleichen und Ihrem manischen Besitzfetischismus gehören. Funde sind lediglich aussagekräftig in stratifizierten Befunden, die methodisch-wissenschaftlich dokumentiert und ausgewertet werden müssen. Und dat können Raubgräber nich! Im übrigen ist es mir schlicht zu dumm und wie immer hochgradig unergiebig, rational formulierte, einsichtige Argumente an bornierte Hehler zu verschwenden, die geistig so flexibel sind wie'n Förderturm im Ruhrgebiet.
Also, schönen Sommer noch.
aufanius cum ira et studio
Verfasst am: 27. 02. 2003 [13:14]
bert
Novize
Dabei seit: 27.06.2002
Beiträge: 3
Vielen Dank für die freundlichen Worte und geistreichen Belehrungen, die mich - zumindest in Ihrem Fall - in meiner Ansicht bestärken.

Desweiteren finde ich es "gar nicht nett", wenn Sie mir Hehlerei und damit einen Straftatbestand unterstellen, was man durchaus als böswillig und verleumdnerisch bezeichnen könnte. Also erweisen Sie uns doch bitte die Ehre und bleiben sachlich, etwas weniger emotional und beleidigend. Besten Dank.

Was mich an Ihren Äußerungen primär stört, ist die haltlose und pauschale Verallgemeinerung, mit der Sie alle Detektorbenutzer über einen Kamm scheren. Wenn mir der Hinweis erlaubt sei: Ich habe selber als Scherbenleser angefangen und mir irgendwann einen Detektor zugelegt. Alle Funde werden mittels GPS eingemessen und detailliert gemeldet. Nebenbei bemerkt, suche ich primär auf gestörten Ackerflächen, auf denen sich die Archäologen selbst aus Zeit- und Geldgründen wahrscheinlich nie blicken lassen würden. Weiterhin stelle ich gemeldete Bodenfunde auch für Austellungen zur Verfügung, damit sie von den Bürgern unseres Landes begutachtet werden können und das trifft auf viele, mir bekannte "Sondengänger" zu.

[font "Verdana"]Ferner sind in den durch Sondengänger tangierten Erdschichten auf überackerten Flächen keine stratifizierten Befunde mehr zu erwarten, da die Kulturschichten durch tiefgründige Ackerbearbeitung zerstört sind. Dies sollten Sie wissen. Ferner scheint Ihnen nicht bewußt zu sein, dass 99% aller Funde keinen nennenswerten materiellen Wert mehr besitzen. Die meisten Sondengänger schätzen den immateriellen Wert und sind nicht auf einen geldwerten Vorteil aus. Ihre Argumente sind bedauerlicherweise größtenteils unbegründete Unterstellungen.[/font]

Ebenfalls bin ich über die prekäre Sitation der Bodendenkmalpflege gut informiert und halte aufgrund der bekannten Fakten (Personal- und Geldmangel; Fortschreitende Zerstörung überackerter Siedlungsbereiche) privates Engagement für unerläßlich, sofern es "vernünftig" betrieben wird. Und zwar zum Wohle unserer Kultur. Dass dieses "private Engagement" (ohne den Status eines Ehrenamtlichen zu haben) vielen von ihnen ein Dorn im Auge ist, ist mir mittlerweile hinreichend bekannt.

Sehen Sie doch einfach ein, dass nicht "sie" alleine ein Recht auf wissenschaftliche und historische Forschung haben, sondern dieses auch Privatleuten zugestanden werden muss. Metalldetektor hin, oder her.

Haben Sie sich wohl,

mit freundlichem Gruss,

Albert Hamm
Verfasst am: 27. 02. 2003 [18:27]
aufanius
Beginner
Dabei seit: 13.02.2003
Beiträge: 6

Na, dann sind Sie "und viele, [Ihnen] bekannte Sondengänger" ja ganz reizende und nachgerade selbstlose Repräsentanten einer zu unrecht verurteilten Zunft. Ich gratuliere auch recht herzlich.
aufanius
P.S. Daß aber einige Ihrer Argumente in Ihrer vorgebrachten Form nachweislich falsch sind, sei hier nur erwähnt (andere kennen sich auch n bischen aus...). Ihre zuständige Bodendenkmalpflege wird Ihnen sicherlich bereitwillig und ohne Zögern Auskunft erteilen.
Verfasst am: 27. 02. 2003 [20:56]
a.brunn
Admin
Dabei seit: 27.07.2000
Beiträge: 357
Hallo aufanius,

Ein derart triefender Sarkasmus ist hier vollkommen unangebracht.
[pirate]

Antwort auf:
Daß aber einige Ihrer Argumente in Ihrer vorgebrachten Form nachweislich falsch sind, sei hier nur erwähnt.

Schade - ich kann mir vorstellen, dass dies auch für viele Benutzer des Forums interessant wäre.
Aber das wäre dann wohl in einem neuen Thread besser aufgehoben.
Mit freundlichen Grüßen,
 
Andreas Brunn

Verfasst am: 27. 02. 2003 [21:15]
bert
Novize
Dabei seit: 27.06.2002
Beiträge: 3
[font "Verdana"]Ich denke auch, dass übertriebene Polemik uns in der Sache nicht weiterbringt.[/font]

Eine Kontroverse auf sachlichem Niveau würde ich sehr begrüßen und stelle mich bei etwaigen Kritiken und Fragen als "gemeiner Sondengänger" und historisch interessierter Bürger gerne zur Verfügung.

Bei allen Differenzen wünsche ich vorab ein schönes Wochenende,

Gehet hin in Frieden,

A. Hamm
Verfasst am: 12. 09. 2005 [22:36]
esuess
Novize
Dabei seit: 01.01.1970
Beiträge: 1
Bei Euch gehts schlimmer zu als in einer Sondlerdomäne. Ich bin seit Anfang bei Archäologie online dabei und zahle auch für den Club. Wenn Aufanias die Mentalität der Sondler beklagt dann kann ich ihm nur zustimmen. Ich schleppe meine Augenfunde seit 15 Jahren zum LfD und jedesmal wenn eine Fundstelle von neu entdeckten metallzeitlichen Funden veröffentlicht wird sind meine Äcker binnen Kurzem durchwühlt. Mein mühsam aufgebautes, gutes Verhältnis zu den Landwirten wird durch das rücksichtslose Verhalten dieser Marodeure soweit gestört dass ich Platzverbote reihenweise erteilt bekomme weil die Besitzer oder Pächter tatsächliche Schäden in ihren Feldern erleiden.
Marodeure deshalb weil keine einzige Meldung dieser "Hobbyarchäologen" an das zuständige LfD erfolgte. Und dies obwohl meine nachlassenden Augen jeweils Metallfunde vorgeschichtlicher Provenienz erkannten und meine Hände diese vom Acker auflasen.
Noch schlimmer ist die Situation in den Wäldern- denn "Flair" scheinen diese Leute zu lieben. Ich will nicht "Alle" in den gleichen Sack stecken. Aber wer Interesse hat der gräbt nicht. Den Mythos den die Sondler aufbauen den gibt es nicht. Wer sich für seine Heimat interessiert der schaut sich seine unmittelbare Umgebung an . Die Abraumhügel von Neubaugebieten- 25 cm im Acker in selbstgefundenen , neuenFundgebieten.

Ich bin Laie und das sollten diese Typen auch einsehen. Und die Zusammenarbeit mit den LfD`s ist der einzige Weg uns kundiger zu machen

Edi
Verfasst am: 16. 09. 2005 [09:29]
lojoer
Routinier
Dabei seit: 24.09.2004
Beiträge: 82
Hi,
ich liebe diese Verallgemeinerung. Ich gehöre auch zu diesen Marodeuren. Letztes Jahr ca. 500 Fundmeldungen an das LfD, wieviel hast Du?
Selbstverständlich habe ich auch schon negative Erfahrungen mit illegalen Sondengängern gemacht und auch über den Sinn und Zweck eines Schatzsuchermagazins lässt sich streiten, aber diese Rundumschläge - hier alle Achtung.
Das Sondegehen ist ein wichtiger Bestandteil für die Archäologischen Nachforschungen. In der Erde sind die Metall-Artefakte nämlich nicht so sicher aufgehoben, dass man warten kann bis sie irgendwann mal an die Oberfläche kommen um aufgesammelt zu werden.
Hier mal ein Beispiel eines röm. Asses, dass bestimmt vor ein paar Jahren noch besser ausgesehen hat. Ich könnte noch hunderte von Beispielen anfügen.

Gruß Jörg
Dateianhang

5Lo43 Domit As.jpg — 99 mal heruntergeladen
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