|
Verfasst am: 22. 10. 2006 [01:44]
|
|
Thor
Beginner
Dabei seit: 15.10.2006
Beiträge: 7
|
Na super... Ich frag mich wie so was passieren kann dass leute auf 2 jahre alte threads antworten.. is ja grauenhaft!!! Wenn ich jetzt wissen will ob ich nen ägyptische grabstein gefunden hab, interessierts mich in zei jahren in etwa so viel wie weit ich den stein werfen kann. nämlich gar nich...
|
|
Verfasst am: 22. 10. 2006 [09:45]
|
|
daniel
Routinier
Dabei seit: 23.04.2003
Beiträge: 83
|
Das kann man z.B. beurteilen,indem man die Beiträge liest.
Mir kommt es teilweise auch so vor,daß man hier lieber alleine unter sich bleibt!
Bei meiner Frage zu der Speerspitze gab´s ja leider auch noch keine Antwort.
Dafür diverse Mails von einem User,in denen mir vorgeworfen wurde,ich hätte das Teil mit der Sonde gefunden und hätte es nicht gemeldet!
Sobald einer daherkommt,der nicht studiert hat wird er zum Großteil entweder ignoriert oder runtergeputzt.
Diejenigen,die trotzdem auf Beiträge in normaler Art antworten,verdienen allerdings meine Hochachtung!
Gruß Daniel
@ Scherbensucher
Ich habe den editierten Beitrag noch gelesen.
|
|
Verfasst am: 22. 10. 2006 [13:05]
|
|
masterthief
Amateur
Dabei seit: 07.09.2002
Beiträge: 34
|
Ja, der liebe Scherbensucher,
der virtuos mit der (gerade auch Nach-)Editierfunktion umzugehen versteht.
Wenn eines seiner Postings von anderen Usern Zustimmung erfährt, bringt er es doch fertig,
seinen Beitrag nach zu editieren und noch "einen Besonderen" der persönlichen Art an seinen
Adressaten drauf zu setzen.
Das ursprüngliche Posting ist mit diesem "Trick" in einen anderen Kontext gestellt und anscheinend
auch insoweit der Zustimmung versichert.
Der Adressat, der vom ursprünglichen Posting (per E-mail-Benachrichtigung oder Nutzung der
Suche nach neuen Beiträgen) Kenntnis nehmen konnte, erfährt von der Nach-Editierung auf
diesen üblichen Wegen natürlich nichts.
Jetzt möge der "Editier-Trickser" behaupten, ich würde wieder ein gelungenes Märchen erzählen,
dann werde ich, dem Gebot der Fairnis folgend - das dem Trickser nicht zu eigen sein scheint -,
zwar hier nicht nacheditieren, aber dort neu posten, wo sein billiger Taschenspieler-Trick noch nachvollzogen werden kann.
Ja, hier passiert schon was.
Gruß auch an den Trickser
masterTHief
PS:
Da wir hier ja nicht in der Zauber-Gilde sind, bitte nicht übel nehmen, daß ich diesen
Editier-Trick "verraten" habe (so gut ist der nun wirklich nicht und sei nicht zur Nachahmung empfohlen!)
|
|
Verfasst am: 23. 10. 2006 [22:59]
|
|
masterthief
Amateur
Dabei seit: 07.09.2002
Beiträge: 34
|
Sehr geehrter Herr Scherbensucher,
auf Ihr Posting (zu "was interessiert die Medien", von Ihnen geändert am 21.09.06) habe ich Ihnen nicht ohne Grund bisher nicht geantwortet.
Nachdem Sie nun dieses Posting auch noch hierhin kopiert haben und mich zu einer Antwort auffordern, werde ich Ihrem Wunsch entsprechen.
Zunächst ging es dort unstrittig um Dinge, die die Medien interessieren oder auch nicht.
Nicht mehr oder weniger habe ich getan als das geradezu besonders große Interesse der Medien an Berichten über Raubgräber und Grabräuber aus den Sondengängerkreisen darzustellen und meiner Meinung Ausdruck zu verleihen, daß insoweit doch die Medienarbeit der archäologischen Gilde durchaus nicht auf taube Ohren (besser: Augen) stößt.
Ihren Hinweis auf die Fachpublikation des Hessen Forst habe ich durchaus zur Kenntnis genommen und möchte mich dafür auch bedanken.
Ob nun auch diese Publikation von archäologischer Seite angeregt wurde oder originär der forstwirtschaftlichen Fachwelt entsprungen ist, lasse ich einmal dahingestellt, wäre zu prüfen.
Seit Jahren habe ich mich beruflich auch mit einigen vergleichsweise großen Forstbetrieben zu beschäftigen.
Dies zudem vorzugsweise in Baden-Württemberg, wo die Archäologie besonders sensibilisiert ist in Sachen Sondengänger und Raubgräber (das ist Ihnen bestimmt nicht neu).
Ein Bundesland mit dem Schatzregal (da wir ja auch dieses in den Postings angeschnitten haben, gleichwohl hierzu jetzt an dieser Stelle keine Wertung, es sei nur festgestellt).
Da dort einige in den Forstverwaltungen Beschäftigte zufällig über verschiedene Medien erfahren haben, daß und wie ich mich außerhalb meines erlernten Berufes mit Fragen des Verbleibes verschollener Kulturgüter beschäftige, werde ich regelmäßig darauf angesprochen.
Von mir andererseits auf Sondengänger und Raubgräber angesprochen, wurde mir stets vom Herrn Forstrat sowie den mir bekannten Förstern versichert, das sei kein Thema, diese Art von "Frevel" im Forst (Kraterlandschaft) hätte man noch nie beobachtet, dieses Problem sei unbekannt, auch von Seiten benachbarter Forstbetriebe und –verwaltungen sei ihnen insoweit nie etwas zu Ohren gekommen. Auch in den dort bezogenen forstwirtschaftlichen Fachpublikationen, die ich gelegentlich zur Kenntnis nehme, habe ich diese "Problematik" noch nicht entdeckt.
Daher schien mir das Thema bisher auch gnaden- und haltlos "überbewertet".
So ist mein Posting zu verstehen, Herr Scherbensucher, es sollte nicht als Reiz oder Provokation verstanden sein.
Soweit hätte ich Ihnen auch schon früher antworten können.
Da Sie jedoch neben der Thematik des Medieninteresses in meine Richtung in einer provozierenden Art recht persönlich geworden sind, habe ich davon Abstand genommen, Ihnen zu antworten.
Hierzu folgendes, Herr Scherbensucher, und (wenngleich Sie sich das nicht hinter die Ohren schreiben sollen) so möchte ich Ihnen das ins Poesie-Album schreiben.
Ihre Mutmaßung aufgrund meiner Postings in von Ihnen zur Kenntnis genommenen und als - warum überhaupt? - "einschlägig" genannten Foren, daß ich "beratungsresistent" (für den juristischen Laien hier wohl zutreffend mit "unbelehrbar" übersetzt) sei, geht fehl.
Wenngleich ich herzlich gelacht habe, weil der Terminus "beratungsresistent" bisher noch niemandem hinsichtlich meiner Person eingefallen ist (I was amused), hat es mich gleichwohl geärgert, daß sie offensichtlich versuchen, mich in die Raubgräber und Grabräuber-Ecke assoziiert zu sehen.
Indiz für den tauglichen Versuch ist die Antwort von Frau Scherzler, daß das Posting in einen anderen Thread (ich vermute, sie meint das Unterforum "Sondengänger" gehöre.
Seit Jahren bemühe ich mich in der sogenannten Schatzsucher- und Sondengängerszene um Aufklärung hinsichtlich der Rechtslage, dies dahingehend, daß ich weder ein Wunschdenken seitens der Sondengänger in das Fundrecht und die Denkmalschutzgesetze akzeptieren möchte, noch ein solches Wunschdenken seitens der archäologischen Fakultät.
Die Gesetze sollten nicht nach gutdünken opportun ausgelegt und interpretiert werden (gleich von welcher Seite), sondern gnadenlose Aufklärung hinsichtlich der Möglichkeiten und Risiken sollte angesagt sein, keine Verharmlosung aber auch keine Angstmache.
Darüber hinaus ist es mir ein Bedürfnis, zumindest den Entdeckern von Bodendenkmälern, die ja nun auch einmal Schätze im Sinne des Gesetzes darstellen können, zu vermitteln, daß Unterschlagungen (gerade in regalfreien Zonen) nicht lohnen, andererseits das Schatzregal als Instument des Denkmalschutzes ein Paradoxon darstellt.
Damit sage ich Ihnen aber auch nichts Neues, das Thema dürfte hinlänglich bekannt sein.
Bei den Raubgräbern bin ich nicht gerne gesehen mit meiner Meinung und vertrete Law & Order. Die Denkmalschutzgesetze Bayerns und Nordrhein-Westfalens halte ich für geradezu genial, weil Ihnen ein Optimum an Anreiz zur Ablieferung innewohnt und den Möglichkeiten wissenschaftlicher Auswertung voll und ganz Rechnung getragen wird.
Beratungsresistenz muß man sich erlauben können, Herr Scherbensucher.
Und hinsichtlich der Ratschläge von "Archaeos" André Schoellen, Luxemburg, erlaube ich mir den Luxus – seine Qualitäten als Archäologe kann ich nicht beurteilen, aber als Ratgeber in Rechtsfragen deutschen Denkmalschutzes ist er denkbar ungeeignet.
Nichts anderes kann von Ihnen gemeint sein, da bisher kaum jemand anderes in den einschlägigen Foren der Ansicht ist, daß ich der Beratung bedürfe.
Ja, wenn "Archaeos" die Qualitäten der Herren Dr. Janssen, Prof. Rüger (ehem. Leiter des Rheinischen Landesmuseums), eines Dr. Hellenkämper, Köln, oder ganz besonders des von mir hochverehrten früheren Luftbild- und Industriearchäologen und Leiter des Ruhrlandmuseums, Essen, Dr. Walter Sölter, hätte (deren Ratschläge ich allesamt gerne angenommen habe und die mir einen Blick für die archäologischen Aufgaben und Sachzwänge eröffnet haben) bräuchten Sie sich keine Gedanken zu einer gemutmaßten "Unbelehrbarkeit" von mir machen, Herr Scherbensucher.
Nun noch ein Wort zu meiner Frage, ob der Nibelungenschatz in Rheinbach-Loch der Verschollenheit preisgegeben wurde (der richtige Link hierzu wäre der folgende:
[url "http://www.wisoveg.de/wisoveg/artikel/art-nibelungen2.html"]http://www.wisoveg.de/wisoveg/artikel/art-nibelungen2.html[/url])
Wenn sie diese spannende Geschichte (von Ihnen völlig unsachlich und abwertend als Märchen bezeichnet) bis zum Ende lesen würden (dort findet sich in Märchen oftmals die Moral) dann wäre Ihnen aufgefallen, daß der (auch allen Märchen immanente) wahre Kern sich auf die Forschungen am angegebenen Orte des Archäologen und Historikers Harald v. Petrikovits bezieht.
Sollte dieser "Papst der römischen Rheinlande" von Ihnen auch als Märchen-Onkel qualifiziert werden, befände ich mich doch in guter Gesellschaft.
Herr Scherbensucher, bei Gelegenheit lasse ich Ihnen eine Privat-Nachricht zukommen.
Gerne teile ich Ihnen dann meine e-mail-Adresse, Telefonnummer und Anschrift mit, damit wir uns weiterhin auch direkt sachlich austauschen können und auch Sie mir nicht so gänzlich unbekannt bleiben.
[url "http://www.nachrichten.at/lokal/wels/470175?PHPSESSID=09ef8a94f18cb01c95df6171f49d9256"][/url]
Ihren guten Ratschlägen völlig unresistent entgegensehend verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
Ihr
Rudolf Patzwaldt
PS:
Nachname redaktionell am Ende mit "dt" wie Damen-Toilette
|
|
Verfasst am: 24. 10. 2006 [14:30]
|
|
masterthief
Amateur
Dabei seit: 07.09.2002
Beiträge: 34
|
Vielen Dank, lieber Scherbensucher, für die Aufklärung.
Gerade wegen meiner fostwirtschaftlichen Beziehungen nach Baden-Württemberg
und der besonderen Aufmerksamkeit, die Sondengänger dort genießen hatten mich
die tatsächlichen Verhältnisse dort vor Ort interessiert.
Kann nur meine Erfahrungen wiedergeben, die Verhältnisse müssen jedoch nicht
repräsentativ sein.
Habe die Ehre
masterTHief
|