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eigene Rubrik für Funde von Hobbyarchäologen


Autor Nachricht
Verfasst am: 16. 12. 2007 [13:20]
langekd@aol.com
Beginner
Themenersteller
Dabei seit: 04.01.2006
Beiträge: 7
Hallo zusammen,

habe hier im Forum schon mal ein paar Bilder von einem Spinnwirtel, den ich auf einem Acker gefunden habe, eingestellt.

Später habe ich gesehen das ich in der falschen Rubrik eingestellt habe. Dies ist aber glaube ich schon anderen auch passiert.

Wäre hier nicht eine eindeutige Rubrik für solche Funde, sprich für Funde über die man näheres wie Alter, Bedeutung usw. erfahren möchte, sinnvoll ?

Kann man den Beitrag noch im Nachhinein in eine andere Rubrik verschieben ?

Übrigens finde ich Archäologie online sehr informativ und für Interessierte Nicht- Fachleute wie mich eine super Sache

Gruß und Danke schon mal für Antwort
Klaus
Verfasst am: 16. 12. 2007 [20:43]
daniel
Routinier
Dabei seit: 23.04.2003
Beiträge: 83
Hallo Klaus.
Hobbyarchäologe?
Gibt es nicht!
Nur Archäologen,Ehrenamtliche und "Raubgräber".03-icon_lol.gif
Aber bitte doch keine "Hobby-Archäologen".
Nicht umsonst ist Archäologe ein Beruf,der doch einige Zeit bei der Ausbildung in Anspruch nimmt.
Auf diese Tatsache legen manche extrem viel Wert und alles unter "ihrer Stufe" taugt nichts!
Ob´s allerdings was bringt ist eine andere Frage.
"Fach-Idioten" gibt´s überall.03-icon_lol.gif
Hobby-Archäologe wäre so ähnlich wie Hobby-Ingenieur oder sowas in der Richtung.
Ich persönlich würde mich z.B. auch mehr als historisch interessierten Laien bezeichnen,der Funde beim Archäologen melden kann,ohne gleich erschossen zu werden.04-icon_cheesygrin.gif
Aber bestimmt nicht als "Hobby-Archäologe".12-angelic.gif

Gruß Daniel
PS.:Zur Fundbestimmung gibt es andere Foren.
Verfasst am: 16. 12. 2007 [22:26]
Sucher
Amateur
Dabei seit: 24.04.2007
Beiträge: 27
Hobbyarchäologe ist ein "blödes Wort" das geb ich unverwunden zu, Daniel. Was Klaus meinte und was diesem Forum fehlt ist eine Rubrik die Findern, Augensuchern und interessierten Laien eine Möglichkeit eröffnet Lesefunde, also Oberflächenfunde hier hereinzustellen und unter fachkundiger Begleitung kanalisieren kann.
Da ich selber ein langjähriger "ehrenamtlicher Feldbegeher" bin weiß ich um die "ehemalige" Schwellenangst die lokale Geschichte an fachkundige und zuständige Stellen weiterzugeben.
Bei mir hat es zu einer äusserst fruchtbaren Zusammenarbeit geführt.
Wer einem Interessierten als "Routinier" lediglich aufgrund einer Nomenklaturfrage gleich Prügel zwischen die zarten Sucherwurzeln prellt sollte bedenken welcher Zauber manchmal einem Anfang innewohnt.
Und ein Spinnwirtelfund ist ein Anfang über die Nachforschung der Besiedelung, Heimatgeschichte....
Ich weiß nicht wie man es nennen soll - ich habe sehr viele vorgeschichtliche Fundstellen an das LfD gemeldet. In meiner "Freizeit" denn ich muss arbeiten ...sehr viel um mir dieses "Hobby" (ein blödes Wort) und meine Familie leisten zu können.
Im Übrigen wäre es längst an der Zeit hier , wie Klaus schon anführte, ein Board für FUNDE einzurichten. Denn die Menschen sind interessiert - mehr als alle glauben.
Dies würde dieser etwas trägen Kommunikationsplattform einen neuen Anhauch geben.
Glaubt
Sucher
Verfasst am: 16. 12. 2007 [23:21]
langekd@aol.com
Beginner
Themenersteller
Dabei seit: 04.01.2006
Beiträge: 7
Hallo Daniel,
ich hatte schon beim Schreiben des Wortes ein ungutes Gefühl. Hobbyarchäologe war wohl nicht das richtige.
Sorry, ich wollte keinem auf die Füsse treten, dachte aber wenn man sich so in seiner Freizeit mit Archologie beschäftigt, wäre diese Bezeichnung ok.
Wie wärs denn dann mit Freizeitarchäologe ?

Ne, Spass beiseite. Sorry nochmal
Aber ich lese ja auch in den Antworten, dass Andere das schon richtig verstanden haben und meinen Vorschlag begrüssen.

Ich hoffe ich werde nicht gleich aus dem Forum verband, bin nämlich sehr interessiert und habe schon ein paar andere interessante Dinge wie einen Faustkeil ( von einem richtigen Archäologen bestätigt) und einen weiteren Spinwirtel beim Ausheben meines Gartenteiches gefunden.

Habe auch schon mal eine Woche bei der Ausgrabung zur Varusschlacht im Osnabrücker Land mitgemacht.

So, ich hoffe das ich hier meine Fragen loswerden kann und eventuell auch ein paar Antworten bekomme.

auf einen regen Informationsaustausch freut sich und grüßt
Klaus
Verfasst am: 30. 12. 2007 [15:42]
guenther.sen
Routinier
Dabei seit: 02.04.2006
Beiträge: 56
Hallo

Hier ist auch ein Hobby-Archäologe und Hobby-Geschichte und Hobby-Forscher.

In meiner Anmeldung sind mein Name und Adresse angegeben. Sowie meine Homepage.

Leider kann ich bei "Provi-Archäologen, Provi-was weis ich" nicht mal den Namen noch Adresse finden. Oder haben die was zu verbergen ?crazy1.gif

Gruß, Hans-Peter


Mitglied im Schweizer Ungarisch Historischen Verein.
http://www.zmte.org/de/e107_plugins/forum/forum_viewtopic.php?85
Verfasst am: 31. 12. 2008 [04:12]
Balduin
Experte
Dabei seit: 21.05.2007
Beiträge: 149
hallo zusammen

also hier mal was vom profi-archäologen der was zu verstecken hat:

grundsätzlich halte ich es schon für eine gute idee eine plattform für "hobbyarchäologen" zu bieten. aus eigener erfahrung weiß ich, dass viele ehrenamtliche ganz schön weit von "Ihrem" lda wohnen und dann warten bis Dr. X mal wieder zeit hat sich die gemachten funde anzusehen. ein paar bilder ins forum zu stellen ist da sicher bequemer (und Dr. X kann auch nicht alles wissen).

für mich sehe ich einfach ein großes unbehagen. ich habe wirklich keine lust, mich von raubgräbern zur fundbestimmung misbrauchen zu lassen, nur damit die es dann unter dem entsprechenden tag verkaufen können. leider sehe ich aber auch nicht, wie man das verhindern könnte. einen namen und adresse kann schließlich jeder erfinden.

balduin
Verfasst am: 31. 12. 2008 [09:49]
guenther.sen
Routinier
Dabei seit: 02.04.2006
Beiträge: 56
Lieber Balduin

Du hast auch keinen Namen und Anschrift. Warum auch immer ?!

Ich freue mich auf mein Hobby, und bin auch mit Lust und Liebe dabei.
Aber: Diese "Provis" (sind für mich keine .... ) können doch nicht mal lesen (im Bericht über Darany), noch so einfache "Spuren im Acker", die wahrscheinlich vom Traktor sein werden, erkennen.
Und wenn schon ein junger int. Hobby-Forscher Euch um Hilfe Bittet, macht Ihr doch den zur Schnecke (und Euch zum Äpel). Dabei zeigt er Euch doch seinen "kleinen gefundenen Schatz, wenn er einer sein sollte und wird auch sicher auf Eure guten Ratschläge hören wollen, und wenn wichtig auch melden ! (Glaube ich. Aber wer kann schon sicher sein. Aber gleich vorzuverurteilen, finde ich auch falsch.)

Da hat einer ne Römerfigur so 6m im Boden gefunden ....aber es könnte gut eine Schachfigur sein.
Wenn das so ist, ist er für mich ein Betrüger, und mit solchen will ich nichts zu tun haben. Wo ist Eure Meldung ! Nichts.

Gruß, Hans-Peter 05-icon_wink.gif


Mitglied im Schweizer Ungarisch Historischen Verein.
http://www.zmte.org/de/e107_plugins/forum/forum_viewtopic.php?85
Verfasst am: 31. 12. 2008 [10:52]
daniel
Routinier
Dabei seit: 23.04.2003
Beiträge: 83
Zitat von Guenther.sen:
Aber gleich vorzuverurteilen, finde ich auch falsch.

Ist hier beim Großteil der User hier leider so.
Sobald man sich als "Laie" zu erkennen gibt,ist man unter "ihrer" Würde und meistens auch automatisch "Raubgräber" mit dem grundsätzlich kein Wort gewechselt wird,da von "ihnen" bestimmte Funde sowieso bei Ebay verhöckert werden.
Völliger Schwachsinn!
Warum sollten "richtige" Raubgräber ausgerechnet hier ihre Funde reinstellen,dazu gibt es im Netz andere Möglichkeiten,sowas zu bestimmen lassen!
Anstatt interessierte Laien in die richtige Richtung zu lenken werden sie erstmal gleich als potentielle Kriminelle und Hehler verurteilt und somit vergrault!
Wer von denen sucht dann noch den Kontakt zu den Ämtern bzw. den Archäologen?
Das ist auf jeden Fall der falsche Weg "Unwissende" auf den richtigen Weg zu lenken!
Vielleicht sollten sich manche dies als guten Vorsatz für das nächste Jahr zur Besserung im Umgang mit ihren Mitmenschen einmal zu Herzen nehmen?12-angelic.gif

Gruß Daniel
PS.:Einige wenige Ausnahmen,mit denen man echt gut "reden" kann,gibt es allerdings auch!
Verfasst am: 31. 12. 2008 [11:43]
Balduin
Experte
Dabei seit: 21.05.2007
Beiträge: 149
zu Guenther.sen und daniel

„also hier mal was vom profi-archäologen der was zu verstecken hat:“

hab doch gesagt ich hätte was zu verstecken, oder?
Mal ernst: du hast mit so einer wut im bauch gepostet, dass ich dir kaum folgen kann. Komm erst mal runter...

Und wie geht`s weiter? „Ihr“, „Euch“ auf der einen seite seit ihr sauer, weil jeder laie in die raubgräberschublade gesteckt wird, aber selber mit der großen kelle austeilen! Mal ehrlich, wie viele archäologen kennt ihr denn? Das viele ehrenamtlichen die ich kenne nicht beim lda ihrer nähe sind, sondern bei einem anderen hängt ganz stark vom zuständigen archäologen ab.

Daniel: ich kann dir nicht ganz folgen, warum dieses forum so ungeeignet sein soll funde bestimmen zu lassen. Ich finde das sehr bequem und nützlich.

Sicher hast du recht, dass die EMs oft nicht mit der nötigen führsorge betreut werden. Da muss sich sicher was ändern und es gibt genügend beispiele wo sich was tut. Leider erlebt man aber auch immer wieder, dass jemand den man jahrelang betreut hat sich auf einmal doch als raubgräber entpuppt. Meistens dann, wenn der betreffende stirbt und die erben dann ganz unschuldig kistenweise sachen abliefern, die eindeutig aus gräbern stammen.
Da fühlt sich jeder verarscht und dadurch wird man einfach misstrauischer, man ist schließlich auch nur mensch.

Guenther.sen: was soll das mit der schachfigur? Kannst du das noch mal in ruhe schildern?

Bis dann
balduin
Verfasst am: 31. 12. 2008 [12:08]
daniel
Routinier
Dabei seit: 23.04.2003
Beiträge: 83
@Balduin
"Schwarze Schafe" gibt es leider in beiden Reihen und daß wird sich wohl nie ändern.29-icon_frown.gif
Zu Deinem Zitat "...ich kann dir nicht ganz folgen, warum dieses forum so ungeeignet sein soll funde bestimmen zu lassen. Ich finde das sehr bequem und nützlich."
Wäre es auch,wenn man nicht sofort als "Raubgräber" betitelt würde.
Als ich damals eine Speerspitze,die nicht mal ich,sondern mein Schwiegervater beim ausschachten des Kellers vor über 20 Jahren gefunden hat,reinstellte,glaubte es auch keiner und so wurde ich als "Raubgräber" betitelt und es wurde unter anderem per PN mit Anzeigen etc. gedroht obwohl ich das Ding auch schon "richtigen" Archäologen gezeigt hatte.17-icon_redface.gif
Da mir diese auch nicht weiterhelfen konnten,hatte ich ja die naive Hoffnung,daß mir die "Profis" hier weiterhelfen würden.

Gruß Daniel
PS.: Ich kenne persönlich 2 Archäologen mit denen ich Kontakt habe und halt übers Internet per PN den einen oder anderen.
(Wobei man sich übers "anonyme" Internet auch kein richtiges Bild von einem Menschen machen kann.)



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