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Verfasst am: 22. 01. 2012 [14:44]
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Konni
Amateur
Themenersteller
Dabei seit: 10.01.2012
Beiträge: 28
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Hallo zusammen,
Fundort immer noch Kaufunger Wald, Nähe Großalmerode, diesmal in der Gelster. In unmittelbarer Nähe befindet sich eine Schmelztiegelfabrik, produziert seit 1920. Kann mir nicht vorstellen, dass das ein misslungenes Produkt ist und direkt entsorgt, aber vielleicht wegen irgeneines Fehlers reklamiert wurde. Bis in die 70er war es ja üblich, den Müll einfach in die Botanik zu kippen. Entlang des Bachs jede Menge Schlacke (für mich Eisen, dann Eisenverhüttung in großem Stil oder ich mache mich völlig lächerlich). Also Frage: Herrn Sippel zeigen oder für die Archäologen in 500 Jahren dahin zurückbringen wo es herkommt? Würde mich über eine Antwort freuen.
Schönen Sonntag noch
Konni
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Verfasst am: 22. 01. 2012 [17:41]
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Konni
Amateur
Themenersteller
Dabei seit: 10.01.2012
Beiträge: 28
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noch 3 Fotos
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Verfasst am: 22. 01. 2012 [18:06]
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Melchior
Experte
Dabei seit: 13.06.2011
Beiträge: 146
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Hallo!
Zurück in den Wald damit! Moderner Industrieabfall!
Gruß, Melchior
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Verfasst am: 22. 01. 2012 [19:29]
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Konni
Amateur
Themenersteller
Dabei seit: 10.01.2012
Beiträge: 28
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Hallo Melchior,
vielen Dank für Deine Antwort. Könntest Du mir vielleicht noch erklären, woran Du das erkennst, damit ich nicht nochmal so eine dumme Frage stelle?
Gruß Konni
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Verfasst am: 22. 01. 2012 [23:52]
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Melchior
Experte
Dabei seit: 13.06.2011
Beiträge: 146
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Hallo
Die Frage ist nicht doof.
Finde ich schwer zu vermitteln. Also, wenn du dir den Querschitt des rohres ansiehst, erkennst du dass die Wandung über eine sehr gleichmäßige Dicke verfügt. Ausserdem ist es wirklich perfekt gleichmäßig rund... finds schwer zu erklären. Kenne das aus eigener Anschauung. Die Hitzeeinwirkung ist aber deutlich zu erkennen an den glasartigen Anklebungen. Ich würde auch nicht auf ein Produkt sondern auf ein Hitzerohr tippen.
Gruß Melchior
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Verfasst am: 23. 01. 2012 [07:26]
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Konni
Amateur
Themenersteller
Dabei seit: 10.01.2012
Beiträge: 28
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Hallo,
ich will wirklich nicht nerven, nur Wissen schnorren. Dass das Teil großer Hitze ausgesetzt war, ist klar. Die roten Blasen sehen aber wie angehängtes Material aus, nicht wie ein aufgekochter Bestandteil. Von welchem Material könnten die roten Blasen kommen, vom Graphit doch bestimmt nicht? Der Durchmesser war auf jeden Fall auf einer Seite kleiner aus auf der anderen und oben ist eine halbrunde Aussparung wie für einen Ausguss (sieht man auf den Fotos wohl nicht so gut), die aber nicht wirklich gleichmäßig ist. Das schmalere Ende sieht so aus als hätte es auf einem Boden gesessen. Deshalb war ich mir zumindest sicher, dass es ein Schmelztiegel war. Gute Bilder von Hitzerohren findet man im Netz leider auch nicht. Und die Schlacke? Für Brennstoffschlacke ist sie mir zu schwer, kenne diese allerdings nur von einem Kohleheizwerk. Die war wesentlich leichter, ist die aus Brennöfen schwerer wegen größerer Hitze?
Konni
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Verfasst am: 17. 04. 2012 [08:10]
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wak
Amateur
Dabei seit: 23.03.2012
Beiträge: 39
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"Melchior" schrieb:
Hallo
Die Frage ist nicht doof.
Finde ich schwer zu vermitteln. Also, wenn du dir den Querschitt des rohres ansiehst, erkennst du dass die Wandung über eine sehr gleichmäßige Dicke verfügt. Ausserdem ist es wirklich perfekt gleichmäßig rund... finds schwer zu erklären. Kenne das aus eigener Anschauung. Die Hitzeeinwirkung ist aber deutlich zu erkennen an den glasartigen Anklebungen. Ich würde auch nicht auf ein Produkt sondern auf ein Hitzerohr tippen.
Gruß Melchior
Hallo,
auch ist es wichtig sich den zur Einordnung in Warenarten mal den Querschnitt anzuschauen. Der Scherben tut nämlich im Bruch kund, wie hoch seine Brenntemperatur- bzw. die Brennatmosphäre war.
Im vorliegendem Fall hat Melchior, ausnahmsweise, mal richtig gelegen. Es handelt sich um Schrott.
Was zum Teufel ist ein "Hitzerohr? Ein Rohr, welcher hohen Temperaturen ausgesetzt war? Oder handelt es sich etwa um ein eigenständiges Bauteil?
Grüße
wak
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