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Symbol in Sandstein. Wer weiß mehr darüber?


Autor Nachricht
Verfasst am: 28. 10. 2011 [22:48]
pontifex
Amateur
Dabei seit: 25.04.2010
Beiträge: 11
Hallo zusammen,
die Info, dass an diesem Ort ein Bauernhof stand läst m.E. den Rückschluß zu, dass dieses Steinrelief auch nur von dort stammen kann.
Fränkische Bauernhöfe (mit Wohnhaus und Nebengebäuden)
haben oft einen Fachwerk- und Steinbauanteil.
Das Teil könnte ich mir gut als "Weihrelief" an der Toreinfahrt oder am Türsturz vorstellen. Mit diesem christlichen Symbolismus versuchte man göttlichen Segen zu erlangen.

Meine (gewagte) Interpretation:

Das Scheibenkreuz (Weihkreuz) im Zentrum
flankiert von
J und S (?) JESUS SALVATOR = Jesus, Erlöser/Retter
oder auch
S(ANCTUS) S(PIRITUS) = Heiliger Geist
von "8 Sternen" (Symbol für den glücklichen Anfang) umgeben
und
umrahmt mit einem Perlstabrelief.

Die einfache Ausführung würde dann eher für einen provinziellen Bausteinmetz sprechen.
Dateianhang

fränkischer Hof.pdf — 37 mal heruntergeladen
Typ: application/pdf, Größe: 27.02 Kilobyte
Verfasst am: 14. 02. 2012 [17:08]
Granit
Routinier
Dabei seit: 13.02.2012
Beiträge: 79
Kreuze müssen nicht zwangsläufig auf christlich hindeuten.
Das Kreuz und besonders das symetrische, wurden schon lange vorher von Heiden als Symbol verwendet.
Die Punkte und Linien erinnern mich an keltische Musterungen.

Betr. keltische Münzen könnt Ihr Euch hier viele ansehen:
http://www.numismatikforum.de/viewforum.php?f=68
Verfasst am: 14. 02. 2012 [19:06]
Melchior
Experte
Dabei seit: 13.06.2011
Beiträge: 146
Guten Tag!

Sie sollten das mal dem örtlichen Denkmalschutz zeigen! Da weiss man sicher mehr!

eine Vermutung von mir, aber ohne Garantie bezieht sich auf die ehem. Funktion der Platte. Es könnte sein, dass dies eine Chorschrankenplatte ist. Gibt es in mannigfaltigen Ausführungen.

Gruß

Melchior
Verfasst am: 16. 02. 2012 [13:24]
ARFINDA1
Experte
Dabei seit: 18.09.2010
Beiträge: 301
"kurti" schrieb:

Hallo Eisle,

der Ansicht von Thule, dass der Stein erst mal sichergestellt wird schließe ich mich an.
Auf den Münzen sind eindeutig "Räder" abgebildet, aber auf dem Stein ist m.E. ein Scheibenkreuz als Symbol z.Bsp. für die Sonne, das Göttliche oder auch das Leben schlecht hin abgebildet. Symbolisch stehen auch die "Wellen" für ständige Wiederholung. Die 4 Punkte könnten auch die 4 Mondphasen ausdrücken, aber auch das Jahr mit den 4 Jahreszeiten.
Hier wird also sich wiederholendes Werden und Vergehen symbolisiert.
Leider gibt es aber keine "einheitliche" Symbolik dafür, sondern die hängt mehr oder weniger mit dem Verwendungszweck zusammen.
In der Tat ist es auch so, dass diese Symbole "Allerweltsymbole" sind und auch auf christlichen Grabsteinen und in Kirchen dargestellt sind. Das Sühnekreuz wurde ja schon genannt.
Wenn man hier nicht mehr an ergänzenden Informationen hat ist es nahezu aussichtslos den Stein einer Zeit oder einem Zweck zuzuordnen.

http://www.suehnekreuz.de/ikono/krel01.html

Gruß
Kurti




Hallo,
es sind keine Allerweltsymbole, sonder immer das eine und das Selbe Symbol. Es ist auch bei Vinca-Zeichen zu sehen und bedeutet -Das Königsinsel Mitte zweier Flüsse-.
Die Kelten, zum Leidwesen von Dir Kurti fielen nicht vom Himmel. skull.gif

MfG
ARFINDA1
Verfasst am: 16. 02. 2012 [14:24]
utnapischtim
Routinier
Dabei seit: 15.12.2010
Beiträge: 51
Hallo,

einfach aus dem Stehgreif heraus zu behaupten, der Stein sei keltischen Ursprungs, weil sich darauf keltische Symbolik wiederfindet, widerspricht jeglicher wissenschaftlicher Vorgehensweise.

Schließlich wurden keltische Symbole auch noch wesentlich später verwendet, falls denn dies auf dem Stein überhaupt welche sein sollen.

Da keltische Siedlungen außerdem auf Buntsandsteingebieten kaum vorkommen und seit mind. 1900 Jahren auch keine Kelten mehr in diesem Raum siedelten, sind dies Punkte, welche einen keltischen Ursprung immer unwahrscheinlicher werden lassen.
Ebenso, dass die Platte ja augenscheinlich aus Sandstein ist und dieser entsprechend schnell verwittert, spricht für eine spätere Epoche.

Aber wie schon früher ausgeführt, wird es kaum mehr möglich sein, die genaue Funktion des Steines zu ermitteln.
Verfasst am: 16. 02. 2012 [22:51]
kurti
Koryphäe
Dabei seit: 07.11.2003
Beiträge: 1243
@Arfinda
"Arfinda" schrieb:
Hallo,
es sind keine Allerweltsymbole, sonder immer das eine und das Selbe Symbol. Es ist auch bei Vinca-Zeichen zu sehen und bedeutet -Das Königsinsel Mitte zweier Flüsse-.
Die Kelten, zum Leidwesen von Dir Kurti fielen nicht vom Himmel.

Sicher wirst Du mir auch verraten welcher "Vinca-Atlanter" Dir das verraten hat? 08-sneaky2.gif
Es sind deshalb "Allerweltssymbole" weil sie in den verschiedenen Kulturkreisen eine andere Bedeutung haben. Ich denke mal, dass z.Bsp. die Christen wissen was dieses Zeichen für sie bedeutet.
Jedenfalls nicht die Königsinsel inmitten zweier Flüsse, die es dazu auf Atlantis nie gab.
Kurti hat nie behauptet, dass die Kelten vom Himmel gefallen sind, aber er weiß, im Gegensatz zu Dir, was man unter Kelten versteht.
Jedenfalls nicht Adam und Eva die nach Arfinda vor 40.000 Jahren im Paradiesgarten von "Bartin- Atlantis" lebten und die Stammeltern aller alttürkischen "Atlantis-Kelten" sind, die auch Hethiter genannt werden und die wiederum Ägypten besiedelt haben und dann als heimatlose Israeliten dort hin flohen und sich selbst versklavt haben und wiederum flohen und ihr Stierdreieck mit dem der Atlanter zum Davidstern vereinigten. Habe ich noch was vergessen ?
Mensch, Arfinda, pack doch ein, denn Deine Ware wird sonst nass. 11-tongue2.gif

Gruß
Kurti
Verfasst am: 17. 02. 2012 [09:33]
ARFINDA1
Experte
Dabei seit: 18.09.2010
Beiträge: 301






Hallo Kurti,
wenigstens einer der aufgepasst hat. Fast.
Atlantis(Platon) wird von vier Flüssen gespeist, die sich zu zwei Hauptflüsse verbindend, in den Schwarzen Meer fließen.
Wehrend das eine Fluss unverbunden an der Königsinsel vorbeifließt, fließt das zweite als verbundener an der Westseite in das Schwarze Meer.
Aus diesem Grund sind die Symbole auf dem Stein auf diese Region zutreffend. Die “Inseln” sind Erhöhungen und auf dem Stein als Verzierung dargestellt.
Platon Schrieb, das die Hauptinsel an zwei Söhne aufgeteilt wurde und die anderen Söhne jeweils einen Insel und Umland bekam. Wobei er die Hauptinsel an den Ältesten übergab. Das ist auch auf dem Kessel von Gundestrup wieder zu erkennen, wobei ich das fehlende außenplatte mit einer Person fixiere. Ich vermute mal, das diese fehlende Platte etwas darstellte, das man aus dem Ebstorfer W. herausgeschnitten hatte. Etwas abstoßendes, eine Zensur für Kurti´s, die sich zu Tode fürchten würden. 03-icon_lol.gif
Man hatte das alles eingechristet.
Die Kelten hatten sich sicher in Stämmen zusammengerottet, von den jede eine andere Ritual zelebriert hatte. Das kann man mit den verschiedenen Konfessionen der heutigen christlichen Glauben vergleichen. Was sie verbindet ist die Flucht vor dem Tot und das Lateinische Kreuz, alles andere ist Auslegungssache.
So ähnlich kann man das mit den Kelten vergleichen. Die einen sind von den Römern dezimiert und andere haben sich zu den heutigen Europäer entwickelt. Germanen, Goten…, die am Anfang ihrer Geschichte als “Vinca” über das Donau aus dem Schwarzen Meer kamen. Jedes der neun Söhne von Poseidon hatte das Potential einen Stamm zu bilden wehrend der zehnte sie auf dem Urheimat zusammenhielt. Die letzten Kelten waren die Reste und wurden zu Kurti´s.

MfG
ARFINDA1
Verfasst am: 17. 02. 2012 [11:30]
kurti
Koryphäe
Dabei seit: 07.11.2003
Beiträge: 1243
@Arfinda
"Arfinda" schrieb:
Hallo Kurti,
wenigstens einer der aufgepasst hat. Fast.
Atlantis(Platon) wird von vier Flüssen gespeist, die sich zu zwei Hauptflüsse verbindend, in den Schwarzen Meer fließen......

Berufe Dich doch meinetwegen bei Deinem "Bartin-Atlantis" auf die Ebstorfer-Weltkarte oder das Streckennetz der Berliner U-Bahn, aber bitte nicht auf Platon, denn Dein Phantasialand hat mit Platons Atlantis nicht das Geringste gemein.
Anstatt Du Deine Zeit mit Forumsbeiträgen vergeudest, solltest Du besser den Timaios und den Kritias lesen, damit Du weißt wovon Du sprichst.
Zu Deinem anderen Geschwafel verweigere ich den Kommentar, denn das hat mit einer diskussionswürdigen, alternativen Theorie nichts mehr zu tun.

Gruß
Kurti
Verfasst am: 17. 02. 2012 [11:32]
Melchior
Experte
Dabei seit: 13.06.2011
Beiträge: 146
Jaaaaa, das Pyramiden-Thema is ja zu, hier gehts anscheinend weiter. Ohne Pyramiden, aber mit dem gleichen Fasel.....

Im übrigen bin ich der Meinung dass der Stein vorerst bleiben sollte wo er ist. Gehört er ihnen denn? Ist das ihre Mauer? Das Ding ist ziemlich alt und hat die ganze Zeit gut überlebt. Das herausnehmen aus der Mauer ist die größte Gefahr für ihn. Der ist rundherum einzementiert, den muss man erst rundherum freilegen damit er nicht beschädigt wird.

Gruß

Melchior
Verfasst am: 17. 02. 2012 [16:15]
Granit
Routinier
Dabei seit: 13.02.2012
Beiträge: 79
"utnapischtim" schrieb:

Da keltische Siedlungen außerdem auf Buntsandsteingebieten kaum vorkommen und seit mind. 1900 Jahren auch keine Kelten mehr in diesem Raum siedelten, sind dies Punkte, welche einen keltischen Ursprung immer unwahrscheinlicher werden lassen.

Interessant, hatten Kelten eine "Buntsandstein-Allergie" oder woher bezieht er diese Weisheit?
Im Fundgebiet gab es nachweislich Kelten: http://kelten.5ub.de/
Ostheim, Königshofen, Bastheim und einige andere Orte können mit Nachweis keltische Siedlungen aufweisen, was nun?
Wieso sollte die Steinplatte nicht 1900 Jahre alt sein dürfen?

Zitat:
die Platte ja augenscheinlich aus Sandstein ist und dieser entsprechend schnell verwittert, spricht für eine spätere Epoche.

Sandstein ist nicht gleich Sandstein. Da gibt es viele verschiedene Arten von "butterweich" bis zu ausreichend hart, Jahrtausende zu überstehen.



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