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Scherbe gefunden. Eventuell römisch.


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Verfasst am: 31. 07. 2011 [22:38]
p.b.
Experte
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"Gipiemme" schrieb:

H. Gabelmann, Zur hellenistisch-römischen Bleiglasurkeramik. Jahrb. DAI 89, 1974, 260-307.

A. Hochuli-Gysel, Kleinasiatische glasierte Reliefkeramik (50 v. Chr. bis 50 n. Chr.) und ihre oberitalischen Nachahmungen (Bern 1977).

H. Lange, Bleiglasierte figürliche Balsamarien aus Mittelgallien. Kölner Jahrb. 36, 2003, 207–295. (in Gallien hergestellt, 1. Jahrhundert n. Chr.)

Im südlichen Mittelmeerraum kann es natürlich anders aussehen, das weiß ich nicht. Die Literatur, die ich dazu kenne, gilt für Kleinasien, Oberitalien und das Gebiet nördlich der Alpen. Hoffe, das hilft trotzdem weiter. Grüße!


Jo danke. Werd mich mal schlau machen.

Mir ist die Keramik noch nie begegnet. Das heißt nicht, dass es sie dort nicht gibt. Einfach bisher nicht gefunden.
Verfasst am: 07. 08. 2011 [19:21]
traubensaft2
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So anbei noch die gewünschten Detailfotos. Ich hoffe ihr könnt jetzt mehr dazu sagen. Wie gesagt im Internet konnte ich keine weiteren Infos finden. Vielleicht könnt ihr mir ja adressen im netz nennen wo ich nachschauen kann.
Dateianhang

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Typ: image/jpeg, Größe: 353.55 Kilobyte
Verfasst am: 07. 08. 2011 [19:24]
traubensaft2
Beginner
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und noch welche....
Dateianhang

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Verfasst am: 07. 08. 2011 [19:27]
traubensaft2
Beginner
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Ein größenvergleich mit 2 EUR Münze findet ihr im ersten Beitrag
Verfasst am: 10. 08. 2011 [20:21]
a.brunn
Admin
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Beiträge: 460
Hallo traubensaft2,

der Hinweis von Gipiemme auf die Ludwigsburger Porzellanmanufaktur scheint mir am plausibelsten. Ich würde aufgrund der Bruchkanten auch sagen, dass es sich um Porzellan handelt und der Fund daher neuzeitlich ist.

Gruß,

Verfasst am: 08. 05. 2012 [16:23]
Gerdom
Amateur
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Beiträge: 26
Schließe mich der Vermutung das es Porzellan ist an.
Die Risse in der Glasur sind vermutlich durch die Boden Lagerung entstanden.Obwohl es auch Krakelee-Glasuren gibt,die in der Zeit des Klassizismus bzw. des Empires nicht Verwendung fanden.
Aus dieser Zeit denke ich stammt der Henkel,denn das ist es mit ziemlicher Sicherheit,ein Voluten-Henkel einer Vase der Zeit die oft Paarweise hergestellt wurden.
MfG Gerdom
Verfasst am: 20. 05. 2012 [13:22]
Belphegor
Novize
Dabei seit: 20.05.2012
Beiträge: 1
das ist Steingut und zwar sogenannte "whiteware". erfunden in england und nicht vor etwa 1820 auf dem kontinent danach aber überall^^

das kraquelee ist bei steingut oft besonders ausgeprägt und kommt nicht primär durch di bodenlagerung sondern durch temperaturunterschiede zustande. d.h. der scherben hat ein anderes "wärmeausdehnungsverhalten" als die glasur. sieht man auch bei kaffeetassen usw die schon länger in gebrauch sind (zumindest bei meinen zuhause), da is die glasur innen oft ziemlich fragmentiert 01-smile.gif

beste grüße
Verfasst am: 19. 06. 2012 [16:21]
Gerdom
Amateur
Dabei seit: 19.06.2009
Beiträge: 26
Denke immer noch das es Porzellan ist wenn ich sehe wie stark verfärbt die Scherben sind hat es schon lange im Boden gelegen und ist dafür noch relativ gut erhalte,was durch die Sinterung kommt.
Steingut ist vom Scherben her nicht so hart und verwittert naturgemäß schneller.
Verfasst am: 19. 07. 2012 [14:46]
Keler
Novize
Dabei seit: 19.07.2012
Beiträge: 2
So, ich habe mich nun extra hier registrieren lassen.

Wie Belphegor schon richtig bemerkt hat, handelt es sich um Steingut.

Der Bruch des Scherben ist feinporös und schwach beige-gelblich. Porzellan hingegen hat einen reinweißen völlig homogenen, fast glasartigen Bruch. Deshalb bin ich was Material und Datierung angeht voll auf Belphegors Seite. tpq 1820
Verfasst am: 19. 07. 2012 [16:13]
wak
Amateur
Dabei seit: 19.07.2012
Beiträge: 47
Danke für die Infos zum Fund. Man lernt nie aus, außer Neuzeit wäre mir zu dem Stück nichts eingefallen. 31-thumbup1.gif

Grüßlis



[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 19.07.2012 um 16:17.]

Ich fahre bald nach Wacken. Da halt´ ich mich ganz wacker.



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