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Verfasst am: 27. 07. 2012 [15:55]
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F.Siegmund
Beginner
Dabei seit: 27.07.2012
Beiträge: 5
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Die outdoor-Geräte von GARMIN, z.B. die ETREX-Serie, zeigen an, welche Richtigkeit unter der gegebenen Konstellation der Satelliten erreichbar wäre, wenn es keine atmosphärischen Störungen gäbe. Die gibt es aber fast immer und können nicht gemessen oder berechnet, sondern nur nachträglich beobachtet werden. Die tatsächliche Richtigkeit der Positionsbestimmungen per GPS (US-System) liegt derzeit in der Praxis bei Einzelmessung bei um 4,5 m. Der "Hersteller" = Betreiber der GPS-Satelliten garantiert eine Richtigkeit mit 95%-iger Sicherheit von etwas unter 8 m. Genauer mit GPS geht: kostet Zeit oder (viel) Geld. Daher: Für Geländebegehungen ist GPS schnell und gut, da 4,5 m schon arg genau sind. Um auf der Ausgrabung eine Grube einzumessen: naja...
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Verfasst am: 28. 07. 2012 [13:15]
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XPosition
Amateur
Themenersteller
Dabei seit: 16.05.2012
Beiträge: 20
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Versuchte mich jetzt etwas tiefer ins Thema Archäomagnetik einzulesen. Das scheint doch eine relativ neues Verfahren zu sein. Erst seit 2005 liegt eine bessere Säkularvariationskurve vor. Es muß wohl erst noch bei den Leuten ankommen.
Die Franzosen sind da anscheinend weiter.
Man sollte halt wissen, dass nach einer Lageveränderung, die Datierung nicht mehr möglich ist. Und das Verfahren ist nicht nur für Öfen gut.
Zu GPS:
Man nennt es DGPS. Dazu wird ein Empfänger gebraucht, der Rohdaten ausgeben kann. Das sind Trägerphase, Code und Dopplerwerte von jedem empfangenen Satelliten.
Günstige Geräte sind für 150-300€ erhältlich.
Dann wird noch eine Basisstation gebraucht. Je näher die ist, desto besser. Entweder man benutzt ein 2tes Gerät oder greift auf das Netzwerk vom Bundesamt für Geodäsie(sind umsonst, aber gibt es nur wenige) oder auf das Netzwerk der Landesvermessungsämter(kosten etwas, aber gibt es viele) zu.
Zum Schluß braucht man noch eine Software, die z.B. das sogenannte Postprocessing beherrscht um genau Werte zu erhalten.
Also wie gesagt, etwas zeitaufwändig in der Einarbeitung, aber danach geht es sehr genau.
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