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Verfasst am: 10. 11. 2006 [16:30]
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dieter-bremer
Amateur
Dabei seit: 06.11.2006
Beiträge: 21
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Hallo Kurti,
schönen Dank für Deine Beiträge. Ich sehe, dass die Zeit noch nicht reif ist dafür bzw. dass es eben unmöglich ist, mit so wenig Informationen in so einem Posting über Fakten zu diskutieren, die so komplex sind. Du müsstest all das wissen, was ich in Jahren diesbezüglich zusammengetragen habe, und das lässt sich hier nicht so einfach in wenigen Zeilen darstellen.
Ein fachlicher Aspekt noch: Für mich ist mit der Teilung durch "der Mode Schwerd" die Schwerkraft gemeint, die die Götter im Himmel von den Bettlern auf der Erde trennen. (s. a. Griechische Braruchapokalypse: "Und er nahm mich und brachte mich dahin, wo der Himmel befestigt ist und wo ein Strom war, den niemand zu überschreiten vermag, auch nicht der fernste Windhauch …" Und nur wo der sanfte Flügel des Tochterraumschiffs (mit dem Feuerspiegel und den daraus entweichenden Götterfunken) weilt, wird diese überwunden und die Bettler können so unter Freude zu Fürstenbrüdern werden. In diesem Fall ist es schon ein großer Unterschied zu der späteren Änderung "Alle Menschen werden Brüder". diese Zeile hätte nämlich wahrlich nicht gepasst.
Gruß Dieter
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Verfasst am: 10. 11. 2006 [18:47]
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kurti
Koryphäe
Dabei seit: 07.11.2003
Beiträge: 1384
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Hallo Dieter,
Zitat:
Du müsstest all das wissen, was ich in Jahren diesbezüglich zusammengetragen habe, und das lässt sich hier nicht so einfach in wenigen Zeilen darstellen.
Ende[font "Arial"]
So etwas macht immer blind.
Ein paar schlagkräftige Fakten sind wesentlich überzeugender.
Ich habe in den letzten 50 Jahren so ziemlich alles gelesen, was zu diesem Thema erschienen ist und darf mich getrost, auch wegen eigener Recherchen, Insider nennen. Ich lese gerade "Verbotene Ägyptologie" v.E.Ercivan. Zum Davonlaufen, kann ich dazu nur sagen.
Warum gehst Du nicht auf Gegenargument ein, wie z.Bsp. auf Dörnburgs Ausführungen zur Manna-Maschine? Ich habe mich schon lange aus der Szene verabschiedet, weil mir dort zuviele Phantasten herumlaufen, die die eigentlich plausible Theorie Stück für Stück demontieren, und ich habe immer den Eindruck, als wenn der gute Erich das auch am liebsten täte, wenn er könnte.
Gruß
Kurti [/font]
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Verfasst am: 10. 11. 2006 [20:57]
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dieter-bremer
Amateur
Dabei seit: 06.11.2006
Beiträge: 21
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Hallo Kurti,
ich habe das mal versucht. Dabei wurde mir ein ein Algenexperte serviert, der sagte, das geht gar nicht. Was mich an dieser Aussage stört? Erstens, dass wir noch gar nicht über diese Technologie verfügen und so heute noch nicht ausschließen können, dass es - von Seiten einer weiterentwickelten Algensorte - geht. Zweitens - und nun muss ich zur Chymischen Hochzeit zurück - wird dort die Algenkultur mit roter Farbe beschrieben. Drittens geht doerenburg von den Berechnugsgrundlagen der Autoren aus, und die sind definitiv falsch. Der Einsatz dieser Maschine erfolgte nach der Sintflutkatastrophe und das waren sowohl CO2 als auch H2O in ganz anderen Konzentrationen in der Atmospäre. Dennoch werde ich Deine Rat folgen und mich nochmals gründlich damit befassen.
Gruß Dieter
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Verfasst am: 24. 11. 2006 [15:17]
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dieter-bremer
Amateur
Dabei seit: 06.11.2006
Beiträge: 21
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Hallo Kurti,
Du weißt, dass ich hier auf diesem Forum nicht öffentlich auf Frank Doerenburgs Manna-Maschinen-Kritik eingehen wollte, obwohl du mich dazu aufgefordert hast. Ich wollte ihn nicht bloßstellen und habe ihm vor mehreren Wochen seine Fehler aufgezeigt.
OBWOHL ER EINEN TEIL DAVON NICHT BESTREITEN KONNTE UND AUCH NICHT BESTIRITTEN HAT, täuscht er nach wie vor die Leser auf seiner Seite mit Falschdarstellungen. Aus diesem Grund antworte ich Dir jetzt öffentlich.
Frank hat das Buch "Die Manna Maschine" von Sasson/Dale definitiv NICHT gelesen. Daher kommt er zu teilweise verheerenden Falschaussagen. Ich will mich hier auf drei wesentliche beschränken:
1.) Er hat keine Ahnung davon, dass der Algenkultur eine Verzuckerungsstufe folgt, in der das in der Bibel beschriebene Produkt hergestellt wird. Deshalb behauptet er den Unsinn, dass geröstete oder ungeröstete Algen nichts mit dem Manna der Bibel zu tun haben.
2.) Er weiß nichts von den ZWEI Gründen, warum die Anlage zentral von allen Seiten angeströmt wird. Er behauptet, die Anderen hätten einen Denkfehler, die Anlage würde lediglich quer angeströmt werden. So vermittelt er den Unsinn, dass orkanartiger Sturm nötig wäre, um das CO2 anzutransportieren. In Wirklichkeit ist einige Meter von der Anlage entfernt kaum noch ein Lüftchen zu spüren.
3.) Von seiner 1,8 Meter hohen Anlage steht nichts im Buch. Dort sind 5 Meter für Länge, Höhe, Breite angegeben.
Es ist beschämend, dass jemand, der das Buch nachweislich nicht gelesen hat, solche Falschaussagen in die Welt setzt.
Noch schlimmer ist, dass diese Falschaussagen trotz besseren Wissens und nachgewiesenen Fehlern nicht korriguiert werden.
Gruß Dieter
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Verfasst am: 25. 11. 2006 [20:17]
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kurti
Koryphäe
Dabei seit: 07.11.2003
Beiträge: 1384
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Hallo Dieter,
Zitat:[font "Arial"]
Du weißt, dass ich hier auf diesem Forum nicht öffentlich auf Frank Doerenburgs Manna-Maschinen-Kritik eingehen wollte, obwohl du mich dazu aufgefordert hast. Ich wollte ihn nicht bloßstellen und habe ihm vor mehreren Wochen seine Fehler aufgezeigt
Ende
[/font]
Ich verstehe Deine Beweggründe nicht. Hier kann jeder zitiert und kritisiert werden, wenn das Thema ins Forum paßt. Was Frank Dörnenburg angeht, so kann jeder seine Ausführungen über die Manna-Maschine nachlesen und er kann die entsprechenden Bücher lesen. Wer dann meint, daß F.D. unsachmäßig Kritik übt, der kann das auch überall laut sagen.
Zitat:[font "Arial"]
Frank hat das Buch "Die Manna Maschine" von Sasson/Dale definitiv NICHT gelesen. Daher kommt er zu teilweise verheerenden Falschaussagen. Ich will mich hier auf drei wesentliche beschränken:
[/font][font "Times New Roman"]Ende
[/font]
Ich weiß nicht, ob er es gelesen hat. Ist mir aber auch egal. Die wesentlichen techn.Angaben sind jedenfalls bei Ihm aus einem Magazin wiedergegeben.
zu 1) Text aus[font "Arial"] "New Scientist":[/font][font "Times New Roman"]
[/font][font "Arial"]This algal culture circulates through pipes which permit an exchange of oxygen and carbon dioxide with the atmosphere, and also dissipate heat. The Chlorella sludge is drawn off into another vessel where it is treated so that the starch is partially hydrolyzed to maltose, which is then burnt slightly to give the honey-and-wafers flavor....The dried material is then fed to two vessels. One is emptied daily to provide the day's supply, and the other fills slowly during the week so that two days' supply is available on the eve of the
Ich lese das auch so, daß in einem Gefäß ein Teil der Masse zu Malzzucker gebrannt wird, und im anderen die Masse zu Waffeln getrocknet wird, die mit dem Zucker gesüßt werden.
[/font]
zu 2) Ob von allen Seiten angeströmt oder nicht, Luft enthält nun mal nur eine bestimmte Menge an CO 2, und damit überhaupt eine nennenswerte Menge Algen versorgt werden können, muß auf die bekannte Kondensierungsfläche eine bestimmte Menge Luft in einer bestimmten Zeit auftreffen. Beispiel, wenn ich einen Motor mit Kühlrippen im Stand hochdrehe, dann wird er heiß, weil der Luftstrom zur Kühlung nicht ausreicht.( Heiße Luft strömt hoch und kühle strömt nach) Erst wenn ich fahre und die Luft dementsprechend schnell ausgetauscht wird, dann reicht die Kühlung aus. (Der VW-Käfer hatte dafür ein Kühlgebläse) Ähnlich verhält es sich bei der Kondensmenge an Wasser, die durch die Vakuumansaugung neuer Luft entsteht.( Das meinst Du doch sicher, wenn Du davon sprichst, daß die Luft rundum einströmt ?) Es geht Dörnenburg um die Menge, und nicht um die Funktion. Um die Menge des Wasserkondensats und damit die Algenproduktion zu erhöhen, müßte also ein Wind wehen, und dieser kommt in der Regel von einer Seite.
Bei der Größe der Maschine ist es aber wiederum garnicht möglich, die notwendigen Röhren mit dem entsprechenden Außenvolumen unterzubringen. Die Wassermenge wird zwar durch das Röhrenvolumen und die entsprechende Luftmenge bestimmt. Wobei aber für den Wirkungsgrad eine Wechselbeziehung zwischen Luftmenge in bestimmter Zeit und Volumen der Kühlrippen besteht. Da beim passiven Arbeiten der Maschine nicht viel Wasser kondensieren kann, muß ich die Luftzufuhr durch Wind erhöhen. Allerdings werden dann auch die Watschelohren der Kühlrippen wieder größer, und der Lufteintritt erfolgt nur aus der Windrichtung. Also eine Katze, die sich in den Schwanz beißt. Eine zweite Frage ist die Kühlung des Reaktors, der, in der uns bekannten Form, eine Menge Kühlwasser gebraucht hätte. Die Mannamaschine mag als kleines Laborgerät mit Sonnenlicht und ein paar Tropfen Kondenswasser funktionieren, aber um das Volk Israel in einer Halbwüste zu ernähren, ist diese Technik m.E. so nicht einsetzbar.
zu 3) Die 1,8 m beziehen sich auf das Gerät von Dr.Fiebig, welches F.Dörnenburg separat dazu beschreibt, und das geht klar aus seinem Text hervor. Er gibt die Maße von Sassoon's Maschine mit 5 m Höhe an.
Wenn Du die drei Punkte als wesentlich bezeichnest, dann muß ich Dir sagen, daß Du seine Hauptkritikpunkte nicht verstanden hast. Auch wenn das 5m Gefäß ein Poppkornofen gewesen wäre, aus dem das Poppkorn Tag und Nacht nur so gesprudelt wäre, dann wäre Israel verhungert.
Auch wenn das Gerät zum Transport immer wieder demontiert worden wäre, dann hätte man es nicht vor dem Volk verheimlichen können. Außerdem wird in der Bibel genau beschrieben, wie, wann und wo die Israeliten ihr Manna sammelten. Jedenfalls nicht abgepackt am Manna-Kiosk von Mc.Moses u.Co. Siehe auch F.Dörnenburg's Mail-Change mit Sassoon im Anhang.
Auch sonst sind im Text, "Bibel und Technik", genügend aufklärende Anmerkungen bezüglich Dr.Fiebag`s Bundeslade und Sassoons Entgegnungen enthalten. Mir scheint, daß Du die Texte unaufmerksam gelesen hast.
Was nun Deine Idee mit der Mannamaschine nach der Sintflut, mit anderen Algen und anderer Luftzusammensetzung, anbelangt, so steht das doch auf einem anderen Blatt. Was hat das mit F.D. zu tun?
Gruß
Kurti
Dateianhang
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Verfasst am: 25. 11. 2006 [21:00]
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dieter-bremer
Amateur
Dabei seit: 06.11.2006
Beiträge: 21
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Hallo Kurti,
ich würde gern mit Dir darüber diskutieren. Aber wenn nun in der Zeitschrift tatsächlich etwas anderes steht (mit meinem Englisch will ich das nicht endgültig beurteilen), dann werden wir wohl aneninander vorbeireden.
Fakt ist, dass im Buch eindeutig eine Verzuckerungsstufe beschrieben ist und eine Reihe von Aussagen auf Franks Internetseite sind deshalb falsch.
Ich habe Frank vorgerechnet, dass er die Austauscherflächen für das CO2 wohl mit dem Faktor 10 zu niedrig angesetzt hat. Es ist von 31 Locken zu je 390 Strängen dort die Rede. Selbst wenn man einen Strang mit nur 0,5 bis 1 cm Durchmesser und nur 1 m Länge nehmen würde, käme man mindestens auf des 10fache.
Im Buch sind ZWEI verschiedene Gründe BENANNT, warum die Maschine zentral angeströmt wird. Allein der bei Frank geäußerte Verdacht eines diesbezüglichen Denkfehlers bei den Autoren ist damit unsinnig und alle darauf fußenden Berechnungen ebenfalls. Die Windgeschwindingkeit wird bei zentraler Anströmung nach einem entsprechenden Diskussionsbeitrag zu diesem Fall mit folgender Beziehung beschrieben:
Strömungsgeschwindigkeiten sind umgekehrt proportional zum Quadrat des Radius ist. D. h. Bei r=2m und einer Strömungsgeschwindigkeit von 10m/s (äquivalent ca. 1 Mio. m3/h) beträgt die Strömungsgeschwindifkeit im Abstand von 1r bereits nur noch 5m/s, im Abstand von 3r 2,5m/s.
Hier kann sich jeder ausrechnen, dass in einigem Abstand von der Maschine kein Lüftchen mehr zu spüren war, erst recht nicht im Lager der Israeliten. Franks Angstvorstellung eines ständigen Orkanes bei ausschließlicher Queranströmung - der tatsächlich nirgendwo beschrieben ist - ist somit völlig unbegründet.
Du hattest mich aufgefordert, Franks Aussagen zur Manna-Maschine zu beurteilen, was ich gemacht habe. Mehr würde jetzt nicht bringen, wenn Du das Buch nicht gelesen hast.
Eines noch: Ob der angenommene Wirkungsgrad der CO2-Umwandlung nicht tatsächlich höher ist, als für die Berechnung angenommen, ist noch eine weitere wichtige Frage. Fakt ist, dass ich bei einer anderen Manna-Maschine eine rote Algenkultur festgestellt habe. Sofort kam von Gesprächspartnern die Essbare Rotalge ins Gespräch, die angeblich bei einem sehr breiten Lichtsprektrum bis ins UV sich explosionsartig vermehrt. Zwar ist der Nährwert deutlich geringer ist als bei Chlorella, was aber bei einer nachfolgenden Verzuckerungsstufe gegenstandslos wäre. Ich bin allerdings davon ausgegangen, dass die tatsächlch verwendete (rote) Alge uns (noch) unbekannt ist.
Zusammengefasst: Bezugnehemend auf das Buch von Sasson/Dale sind bei FD auf der Internetseite mehrere falsche Aussagen, die auch zu teilweise falschen Berechnungsergebnissen führen. Aufgrund dieser Fakten und dem Umstand, dass viele Details wie z.B. die Menge der zu versorgenden Menschen und der Wirkungsgrad der CO2-Umwandlung nicht zuverlässig bekannt sind, halte ich Franks Aussage, die Maschine würde nicht ihren Zweck erfüllen, für nicht ausreichend begründet.
Gruß Dieter
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Verfasst am: 29. 11. 2006 [20:22]
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kurti
Koryphäe
Dabei seit: 07.11.2003
Beiträge: 1384
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Hallo Dieter,
Zitat:
Zusammengefasst: Bezugnehemend auf das Buch von Sasson/Dale sind bei FD auf der Internetseite mehrere falsche Aussagen, die auch zu teilweise falschen Berechnungsergebnissen führen. Aufgrund dieser Fakten und dem Umstand, dass viele Details wie z.B. die Menge der zu versorgenden Menschen und der Wirkungsgrad der CO2-Umwandlung nicht zuverlässig bekannt sind, halte ich Franks Aussage, die Maschine würde nicht ihren Zweck erfüllen, für nicht ausreichend begründet.
Ende
Sag das doch bitte Dale u.Sassoon ! Wenn es darum geht, hätten sie ihr Buch garnicht schreiben dürfen. Nicht eine einzige ihrer Prämissen entspricht einem Faktum, sondern sind alles Annahmen und Spekulationen.
So wie bei Dir selbst:
Zitat:
Ich (Dieter) bin allerdings davon ausgegangen, dass die tatsächlch verwendete (rote) Alge uns (noch) unbekannt ist.
Ende
Das ist noch spekulativer. Dagegen hat F.D. mit den Daten von Sassoon gerechnet und nachgewiesen, daß die notwendige Wassermenge so nicht herstellbar ist.
Zitat:
ich würde gern mit Dir darüber diskutieren. Aber wenn nun in der Zeitschrift tatsächlich etwas anderes steht (mit meinem Englisch will ich das nicht endgültig beurteilen), dann werden wir wohl aneninander vorbeireden
Ende
Die Maschine und ihre Funktion ist von Dale beschrieben worden und samt Zeichnung im Netz veröffentlicht:
[url "http://tatjana.ingold.ch/index.php?id=dalevortrag79"]http://tatjana.ingold.ch/...php?id=dalevortrag79[/url]
Unklar ist folgende Formulierung:
"Tagesproduktion von etwas mehr als 800 Kilogramm. Dieses Quantum - das geht wieder aus Untersuchungen hervor - könnte aus weniger als 5000 Liter Wasser gewonnen werden."
Ich gehe davon aus, daß das die Grundfüllung des Tanks ( bei D = 2,12m = knapp 5 kbm ) ist, und täglich die von F.D. angegebenen 756 kg Wasser verbraucht werden.
Da es bei Dale Heißt:
"In der ersten Höhlung wird ein Großteil des Wassers mittels halbdurchlässiger Leitungen und einer schwachen Vakuumbehandlung abgeschieden. Das Wasser wird dann wieder dem Kulturtank zugeführt."
F.D. erwähnt, daß Sassoon von 160 g Wasser pro 100 g Algen ausgeht und er von 60 g verarbeitetem Wasser für die Zuckerherstellung. Daraus schließe ich, daß es sich bei den 60 g Wasser um das, durch Kondensation, zu ersetzende Wasser handelt.
>> Was ist jetzt im Buch an täglich verbrauchter, und damit durch Kondenswasser zu ersetzende, Wassermenge angegeben ? Alles andere ergibt sich aus der Funktionsbeschreibung durch Dale und der Zeichnung. <<
Das ist nämlich hier die wichtigste Frage, da der erste Arbeitsschritt der Apparatur die Kopfarbeit ist, und die besteht in der Kondensation von Wasser. Ich verstehe deshalb Deine Argumentation nicht. Falls F.D. falsche Fakten als Grundlage für seine Berechnungen hat, dann kannst Du sie doch nennen, anstatt nur Andeutungen zu machen.
Zitat:
Im Buch sind ZWEI verschiedene Gründe BENANNT, warum die Maschine zentral angeströmt wird. Allein der bei Frank geäußerte Verdacht eines diesbezüglichen Denkfehlers bei den Autoren ist damit unsinnig und alle darauf fußenden Berechnungen ebenfalls. Die Windgeschwindingkeit wird bei zentraler Anströmung nach einem entsprechenden Diskussionsbeitrag zu diesem Fall mit folgender Beziehung beschrieben:
Ende
Kannst Du mir bitte erklären, von was diese Maschine in einem Zelt zentral angeströmt wird? Vor allem aber, wodurch überhaupt ein Anströmen entstehen soll. Steht ganz Israel im Zelt und pustet? Ansonsten habe ich nur Abwärme, die an der Maschine hochströmt, und das ist die ideale Voraussetzung für die Abkühlung eines Taukondensators, oder?
Als erstes muß man hier unterscheiden, daß zwei verschiedene Luftzufuhren nötig sind. Erstens die Luft über den Mund zur Wasserversorgung der Algen und Kühlung des Reaktors.
Zweitens eine offene Luftzufuhr für den Gasaustausch über die Austauschröhren.
Für die Erzeugung des Kondenswassers gehe ich jetzt mal von der Menge Luft aus, die F.D. für die von Sassoon angegebene Mannamenge errechnet hat.
Das wären 151200 kbm Luft in 24 Std. = 6300 kbm/h
Dazu schreibt Dale:
" Die Beschreibung beginnt mit dem „Mund" (1) oder der „Luftzufuhr mit Filtern", der den „Lebensatem", also die Luft durch ein ringförmiges Rohr (2) in das „Hirn des Hochbetagten" (Taukondensator) (3) transportiert. Der Taukondensator ist mit einer „Ätherhaut" (4) abgedeckt. Durch die Kondensation von Tau konnte Wasser direkt aus der Atmosphäre gewonnen werden. Das Wasser läuft dann in das „große Meer" (Tank mit Chlorella-Kultur) (5), wo die MannaProduktion beginnt........
......Die durch den Kondensator zugeführte Luft strömt durch die „lange Nase" (Ventilationsrohr) (14), wird am Reaktor (11) vorbeigeführt, um ihn zu kühlen, und steigt dann, erwärmt, durch die „Nase des Kleinen Gesichts" (Auspuff) (15) auf...."
Die einzige Beschleunigung der Luft vom Eintritt durch den Mund bis zum Auspuff erfolgt durch die Erwärmung am Reaktor, die einen Auftrieb durch den Auspuff verursacht, und dem entsprechend fällt die kalte Luft aus der oberen Ringröhre nach. ( Es wird zwar noch eine Pumpe im Auspuff beschrieben, aber die ist offensichtlich anders angeschlossen und hat mit der Luftbeschleunigung nichts zu tun.) Maßgebend für den Lufteintritt ist auch [black]nicht der Mund mit seiner Öffnung von ca. 0,5 qm, wie F.D. meint, sondern nur das viel dünnere Ringrohr ( 2 )[/black]
[black]Sassoon geht von rund 5 g Wasser im kbm[/black] [black]Luft aus, demnach benötigt die Maschine pro Tag die gesamte Feuchtigkeit aus mindestens 151200 kbm [/black][black]Luft. In der Stunde also einen Durchsatz von 6300 kbm.( Nach F.D., kannst Du aber auch selbst nachrechnen) [/black]
[black]Da kann man sich jede Rechnung ersparen, denn diese Menge Luft bekommt man in einer Stunde auch bei einem Orkan nicht durch die Röhre.[/black]
[black]Selbst dann, wenn man davon ausgeht, daß der Mund als Kanal durchgeht und die Luft an der anderen Seite wieder ausgestoßen wird, wie F.D. fordert, reicht seine Windgeschwindigkeit von 12,6 km nicht aus. Der Kanal hat als offener Durchlaß nicht die nötige Wirkung, sondern muß sich in viele, kleine Röhren mit Lamellen aufteilen, und zusätzlich von der durchlüfteten Lamellenkuppel ( 3 Taukondensator i.d.Z.) umgeben sein. Damit wären aber höchsten 0,25 qm Fläche für die Luftdurchschleusung offen, und die Windgeschwindigkeit müßte sich verdoppeln.
Dramatischer wird es aber noch mit der Kühlleistung des Taukondensators.[/black]
[black]Wo bleibt eigentlich die abgegebene Verdampfungswärme unter der Ätherhaut? (Was immer das auch sein soll.) Wenn im Sohar wirklich ein Luftkondensator beschrieben wird, dann muß diese Ätherhaut eine abkühlende Luftschicht, sprich Wind, sein.[/black]
[black]Kannst Du Dir vorstellen, wieviel Luft über dieses kleine Gehäuse streichen muß, um die Verdampfungswärme der gewaltigen Luftmenge, die durch den Mund eingesaugt wird, abzukühlen? Im Zelt ist aber kein Wind, sondern die Umgebungsluft Marke Wüstenzelt streicht über die Käseglocke, und die wird dann rasch warm und liefert nicht die notwendige Kühlung für die durchströmende Luft. Von einem Wirkungsgrad kann keine Rede mehr sein. [/black]
[black]Es entsteht zwar durch die Einsaugung eine gewisse Zirkulation, aber die reicht erstens zur Kühlung nicht aus, und zweitens heizt sich die Luft ständig durch die Abwärme der Maschine auf, und die bereits getrocknete Luft wird auch wieder angesaugt. [/black]
[black]Zitat:[/black]
[black]Ich habe Frank vorgerechnet, dass er die Austauscherflächen für das CO2 wohl mit dem Faktor 10 zu niedrig angesetzt hat. Es ist von 31 Locken zu je 390 Strängen dort die Rede. Selbst wenn man einen Strang mit nur 0,5 bis 1 cm Durchmesser und nur 1 m Länge nehmen würde, käme man mindestens auf das 10fache. [/black]
[black]Ende[/black]
[black]Das mag zwar sein, aber der Faktor 10 ist von Sassoon angegeben worden.[/black]
[black]Eigentlich ist diese Rechnung garnicht mehr notwendig, denn kein Wasser = keine Algenvermehrung = kein Gasaustausch.[/black]
[black]Der Gasaustausch hängt auch nicht nur von der vorhandenen Luftmenge ab, sondern auch von der Durchlässigkeit des Röhrenmaterials, das Zeitverhältnis der biologischen Umsetzbarkeit des Gasaustausches und der maximalen Vermehrung der Algen in einer gewissen Zeit. In einer anderen Version wird von Membranen zum Gasaustausch geredet. Das würde natürlich wieder eine andere Voraussetzung sein, denn dann wäre die Fläche der Membranen für eine Berechnung maßgebend. Es scheint eine Reihe unterschiedlicher Pressedarstellungen zu geben. Ob die Herrn Dale u.Sassoon da so ganz unschuldig sind, sei mal dahingestellt.
Zitat[/black]
[black]Strömungsgeschwindigkeiten sind umgekehrt proportional zum Quadrat des Radius ist. D. h. Bei r=2m und einer Strömungsgeschwindigkeit von 10m/s (äquivalent ca. 1 Mio. m3/h) beträgt die Strömungsgeschwindifkeit im Abstand von 1r bereits nur noch 5m/s, im Abstand von 3r 2,5m/s.
Ende
[/black][black]Das trifft nur zu für einen Ansaugdruck, den man am Mund zwar hätte, der aber für die Gesamtfunktion nicht ausreicht, sondern den Kühlwind für den Taukondensator muß ich durch ein Gebläse oder Naturwind bewerkstelligen. ( Ich habe ja kein Eiswasser, wie bei dem Versuch von F.D.) Beim letzterem trifft obige Formel nicht zu. Bei der notwendigen Windstärke träten an den Austauschröhren andere Verhältnisse auf, als bei normaler Luftumströmung, die man nur in einem Windkanal testen, und nicht theoretisch berechnen kann. Da das Ding aber verborgen im Zelt steht, habe ich keinen Wind und damit keine ausreichende Menge Wasser für eine wunderbare Algenvermehrung, und letztlich auch kein Manna aus dem Automaten. Ähnlicher Auffassung war man offensichtlich auch im Institut >Culture Centre of Algae and Protozoa<, in dem Dale vorstellig war.[/black]
[black]Von Ulrich Magin:[/black]
[black]Wie Nigel Pennick bereits 1980 zeigte, half er Dale bei den Recherchen zum wichtigsten Teil des Buches - der Beweisführung für die Züchtung von Algen. Das braucht nicht zu verwundern, denn Nigel Pennick, den die meisten wohl aufgrund seiner Bücher über die Geomantie kennen, ist Biochemiker von Beruf. Pennick: "Dale besuchte den Direktor des Instituts, bei dem ich beschäftigt bin - das Culture Centre of Algae and Protozoa - und wurde prompt rausgeschmissen! Natürlich würden die Algen sofort eingehen, wenn man sie einem Licht von dieser Intensität aussetzen würde, von der Radioaktivität ganz zu schweigen - und zudem gibt es eine maximale Wachstumsrate, die - aufgrund der physikalischen 'Herstellung' von Protein und Zellulose - nicht überschritten werden kann. Es gäbe in einem so kleinen Kulturgefäß nie genug zu Essen, um die hebräischen Massen am Sinai zu ernähren.[/black][black] Ich muß es wissen - ich züchte das Zeug!"
Dr. J.Fiebag und N.Pennick dazu:[/black]
[black]In einer Diskussion auf dem ehemaligen AAS-Forum meinte Dr. Johannes Fiebag, ich hätte die Geschichte von Dales Besuch bei Nigel Pennick frei erfunden. Es sei eine "Rachegeschichte", Dale sei nie in Pennicks Institut in Cambridge gewesen. In seinem Aufsatz ‘Die Manna-Maschine’ [3] gibt Rodney Dale diesen Besuch aber zu:[/black]
[black]"Auf unserer Erde werden derzeit vier Forschungszentren für Algenkulturen betrieben - eines davon in Cambridge, wo ich lebe. Ich ging also zu dem Direktor des Instituts und befragte ihn über die Chorella-Algen."[/black]
[black]Ende[/black]
[black]Meine Meinung ist, daß Dale u.Sassoon sich schließlich ausgerechnet haben, welche Menge Manna-Zucker benötigt wird, und dann, Physik und Biologie mißachtend, einfach rückwerts gerechnet haben, und der lächerliche Apparat muß das jetzt schaffen. Sie haben sich bestenfalls, wie bei den Algen auch, Informationen eingeholt, wie die einzelnen , technischen Vorgänge funktionieren könnten, aber eine wirkliche Ahnung von den nötigen technischen Voraussetzungen und Dimensionen hatten sie bestimmt nicht.[/black]
[black]Selbst wenn die Maschine eine wesentlich kleinere Menge an Wasser benötigt, muß man die gesamte Wassergewinnungsanlage umbauen und ohne Kühlmittel, Pumpen und Ventilatoren geht es nicht.
Grundsätzlich heißt das aber nicht, daß eine Manna-Produktion nicht möglich ist, sondern, daß andere technische Voraussetzungen nötig sind, von denen Dale u. Sassoon's Apparatur aber weit entfernt ist. [/black][black]Sie gibt höchsten das Prinzip vor.
Die nötige Menge Manna mit nur einer Apparatur zu machen, wäre m.E. nur über eine größere, stationäre Anlage möglich. Ansonsten bräuchte man viele, sehr viele, kleine Geräte.Der Knackpunkt ist auf jedenfall die nötige Wassermenge zu beschaffen und das ist mit einem Gerät, in der Größenordnung wie auf der Zeichnung, unmöglich. Zeige die Zeichnung, unter Nennung der notwendigen Wassermenge, mal einem Lüftungsingineur. Er wird Dir das wirklich notwendige Monstrum eines ausreichenden Luftkondensators für Wüstenwind in etwa aufzeichnen können.
Eine solche Maschine, bzw. Maschinen, müßten aber auch gewartet und mit Ersatzteilen und Stoffen über 40 Jahre versorgt werden. Ein enger Kontakt zu den Lieferanten wäre aber dazu notwendig. Bei all dem fragt man sich, ob es nicht besser gwesen wäre Care-Pakete abzuwerfen, und dafür zu sorgen, daß die Israeliten nicht 40 Jahre durch die Wüste irren mußten. Ein einziger Hubschrauber über Jericho hätte ausgereicht, der mit Lautsprechern verkündet hätte, daß der Gott Israels Jericho dem Erdboden gleich macht, falls man seinem auserwählten Volk auch nur ein Haar krümmt. Zur Warnung hätte dann ein Napalmbömbchen gereicht, und ganz Jericho wäre auf die Knie gefallen und hätte Israel den roten Teppich ausgerollt.[/black]
[black]Ich lasse mich aber gerne belehren, wenn Du mir als Chemiefachmann vorrechnest, daß es mit dem Dale u.Sassoon Apparat funktioniert. Aber bitte nicht mit unbekannten Rotalgen, einer anderen Atmosphäre und einer Umkonstruktion der Apparatur, sondern mit der Käseglocke als Taukondensator und der zentralen Anströmung im Wüstenzelt.
[/black]
[black]Gruß
Kurti[/black]
[black]
[/black]
[black][/black]
[black][/black]
[black][/black]
[black][/black]
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[black][/black]
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Verfasst am: 02. 12. 2006 [14:24]
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dieter-bremer
Amateur
Dabei seit: 06.11.2006
Beiträge: 21
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[black]Hallo Kurti,
warum soll eine solche Theorie nicht unter Annahmen aufgestellt werden? Hier sind Tausende von Jahren alte Erinnerungen verarbeitet worden, da muss man mit Annahmen beginnen und sich rantasten. Alleine aufgrund von Annahmen aber diese Theorie abzulehnen, ist aber wohl unzulässig.
Um meinen Standpunkt gleich klar zu machen: Ich habe bei Josef und in der Chymischen Hochzeit (wir sind schließlich bei den Rosenkreuzern) zwei weitere Manna-Maschinen ausgemacht. Bei Josef heißt es, dass „alle Engel und all die Auserwählten Gottes“ damit versorgt werden. In der CH wird eine über 20 m hohe Maschine beschrieben. Und zwar eine großtechnische Chemieanlage in solchen Details, dass ich glaubte, man hätte mich früher als Schichtleiter beobachtet. Auch bei Sassoon/Dale fand ich auf Anhieb die Bedeutung einer Leitung, über die die Autoren noch rätselten. Ich bin also von der früheren Existenz dieser Maschinen überzeugt.
Meinen ersten Kritikpunkt an FDs Aussage hast du offensichtlich schon akzeptiert, denn darauf bist Du nicht mehr eingegangen: Die von ihm nicht erkannte Verzuckerungsstufe. Seine Aussagen zu gerösteten Chlorella-Waffeln, die nichts mit der biblischen Überlieferung gemein haben, sind also völliger Unsinn u7nd verweisen nur darauf, dass er das Buch nicht gelesen hat. Zumal die Autoren darauf hinweisen, dass der Verzehr der Chlorella in dieser Form zu Gesundheitsschäden führen würde.
Zum zweiten Kritikpunkt, der Queranströmung hast Du aber eine andere Meinung. Zu den Fakten: FD vermutet – weil er das Buch nicht gelesen hat – einen Denkfehler bei den Autoren. Diese verweisen aber ausdrücklich darauf, dass die über 500 Grad Celsius heißen Teile „nach den allgemeinen Grundlagen der Thermik“ eine zentrale Anströmung der Maschine nach sich ziehen. Der zweite Grund für die zentrale Anströmung ist der Kamineffekt des über Kopf angeblasenen Luftstromes aus dem Kondensator, der zwischenzeitlich zur Kühlung des „Auge Gottes“ verwendet wurde. Dein Argument, dies wäre im Zelt nicht möglich, resultiert offensichtlich aus Unkenntnis des Zeltaufbaus. Das Zelt hatte nämlich – zumindest über der Maschine - kein Dach, sondern war praktisch nur eine Wand als Sichtschutz. Dadurch war aber eine zentrale Anströmung nicht behindert.
Die tatsächlich in der CH gefundene rote Alge habe ich nur in das Gespräch gebracht um darauf hinzuweisen, dass die Berechnungsgrundlagen, die sich auf Chlorella beziehen, wahrscheinlich zugunsten der Autoren geändert werden müssen. Diese haben ja Chlorella nur mangels besseren Wissens genommen.
Zur herstellbaren Wassermenge habe ich mich bisher noch nicht geäußert. Das hat folgenden einfachen Grund: FD hat als größten Engpass die CO2-Beschaffung gesehen. Deshalb habe ich mich zunächst darauf beschränkt, ihn diesbezüglich zu widerlegen. Allerdings habe ich inzwischen bei Frank vorgerechnet, dass seine Berechnung diesbezüglich falsch ist. Frank präsentiert hier aus unerklärlichen Gründen 151.200 m³ Luft. Wahrscheinlich, weil er wie auch Du von 756 kg Wasser ausgeht. Wörtlich habe ich geschrieben: „Die knapp 5 g/m³ sind noch richtig. Aber zu den 1170 kg CO2 gehören nun mal gemäß Gleichung 480 kg H2O. und das sind nun mal 102.000 m² täglich bzw. 1,2 m³ pro Stunde. Es nehme bitte jeder den Rechner und prüfe!“ Auch im Buch sind diese 480 kg Wasser aus der Gleichung angegeben und als Berechnungsgrundlage benutzt worden.
Widerlegt wurde meine Rechnung weder von Frank noch von jemand anderem. Auf Nachfrage wurde ich von Frank lediglich als „Pausenclown“ bezeichnet. Was aber nicht wundert. Unmittelbar zuvor hatte ich ihm nämlich nachgewiesen, dass seine Berechnungsergebnisse zur CO2-Berechnung erheblich daneben sind, weil er Volumenprozent und Masseprozent nicht auseinander halten kann. Darüber hinaus haben die Autoren in ihrem Buch versucht, durch Umrechnung der Maßeinheiten auf die exakten Maße zu kommen. Für den Kondensator sind sie auf etwa 13,5 m² gekommen, während Frank von 0,64 m² ausgeht. Das Zwanzigfache. Auch haben die Autoren extra darauf hingewiesen, dass wir mit der heutigen Technik so (räumlich) kleine Kondensatoren noch nicht bauen können. Sie verwiesen dabei auf die Entwicklung vom Röhrenradio der 20er Jahre zum Transistorradio.
Dein Zitat:
......Die durch den Kondensator zugeführte Luft strömt durch die „lange Nase" (Ventilationsrohr) (14), wird am Reaktor (11) vorbeigeführt, um ihn zu kühlen, und steigt dann, erwärmt, durch die „Nase des Kleinen Gesichts" (Auspuff) (15) auf...."
Die einzige Beschleunigung der Luft vom Eintritt durch den Mund bis zum Auspuff erfolgt durch die Erwärmung am Reaktor, die einen Auftrieb durch den Auspuff verursacht, und dem entsprechend fällt die kalte Luft aus der oberen Ringröhre nach. ( Es wird zwar noch eine Pumpe im Auspuff beschrieben, aber die ist offensichtlich anders angeschlossen und hat mit der Luftbeschleunigung nichts zu tun.) Maßgebend für den Lufteintritt ist auch nicht der Mund mit seiner Öffnung von ca. 0,5 qm, wie F.D. meint, sondern nur das viel dünnere Ringrohr ( 2 )
Zitat Ende
Erstmal geben die Autoren im Buch mit 1 m² Lufteintrittsöffnung schon die doppelte Größenordnung an. Da Luft aber keine Flüssigkeit ist, wirken die späteren engeren Bauteile wie eine Venturi-Düse, d.h. dort schießt die Luft unter veränderten Druck- und Geschwindigkeitsverhältnissen (Bernoulli-Gleichung) durch.
Dein Zitat:
Wo bleibt eigentlich die abgegebene Verdampfungswärme unter der Ätherhaut? (Was immer das auch sein soll.) Wenn im Sohar wirklich ein Luftkondensator beschrieben wird, dann muß diese Ätherhaut eine abkühlende Luftschicht, sprich Wind, sein.
Zitat Ende
Die Autoren gehen davon aus, dass die die Ätherhaut ein durchsichtiges Bauteil (Glas o.ä.) ist. Die Verdampfungswärme wird über das bekannte (umgekehrte) Wärmepumpenprinzip wie in unserem Kühlschrank abgeführt. Da sehe ich auch kein technisches Problem, mein erster Kühlschrank lief fast 30 Jahre und wenn meine Frau beim Eis abklopfen während des Abtauens nicht mit einem kantigen Gegenstand den Verdampfer durchlöchert hätte …
Dein Zitat:
Natürlich würden die Algen sofort eingehen, wenn man sie einem Licht von dieser Intensität aussetzen würde, von der Radioaktivität ganz zu schweigen - und zudem gibt es eine maximale Wachstumsrate, die - aufgrund der physikalischen 'Herstellung' von Protein und Zellulose - nicht überschritten werden kann. Es gäbe in einem so kleinen Kulturgefäß nie genug zu Essen, um die hebräischen Massen am Sinai zu ernähren. Ich muß es wissen - ich züchte das Zeug!"
Zitat Ende
Wo irgendetwas von Radioaktivität zur Bestrahlung stehen soll, ist mir nicht bekannt. Klingt eher wie eine Nebelkerze der Autorengegner. Weiterhin haben sich die Autoren im Buch an den Ergebnissen des BIOS-3-Experimentes orientiert und die Berechnungsergebnisse DARAUF aufgebaut. Deine Meinung, sie haben sich theoretisch etwas ausgerechnet, was praktisch nicht geht, ist also nicht korrekt. Darüber hinaus strotzt der letzte Satz von Arroganz und Überheblichkeit dieses Herren. Die Autoren haben im Buch geschrieben, dass der technologische Vorlauf der unbekannten Erbauer so weit weg ist, dass wir die Maschine (noch) nicht nachbauen können. Wir können sie derzeit nur verstehen, schrieben sie. Und da stellt sich ein Algenzüchter hin und will behaupten, dass wir in vielleicht 100 Jahren keine geeignete Alge haben? Ich weise nochmals darauf hin, dass wohl eine rote Alge und damit nicht Chlorella verwendet wurde.
Dein Hinweis auf eine große Anlage ist theoretisch richtig. In der CH ist ja auch eine Anlage beschrieben, die über 7 Etagen, also nach unseren heutigen Größen rund 20 Meter Höhe ging. Für Moses war diese Anlage aber nicht geeignet. Ich bin überzeugt davon, dass es mehrere solche kleine Anlagen gab. Bei Josef habe ich eine entdeckt und ein „Altaraufbau“ aus Sakkara zeigt ebenfall Wissen zu dieser Technologie. Bekannt ist auch, dass die Bibel (AT) ursprünglich aus vier unabhängigen Quellen zusammengesetzt wurde. Wenn also das auserwählte Volk in vier Trecks unterwegs war, dann wird es auch vier dieser Maschinen gegeben haben. Insofern ist FDs Hochrechnung mit noch viel mehr Menschen, als von den Autoren angenommen, unsinnig. Im Gegenteil: Unter diesem Gesichtspunkt bräuchten theoretisch nur 200 Kilo pro Maschine täglich erzeugt werden, was die Maschine in allen Belangen viermal besser aussehen lassen würde.
Auf des CO2 will ich hier nur ganz kurz eingehen: Frank hat durch seine Verwechslung von Masse- und Volumenprozent nur 0,42 g CO2/m³ Luft ausgerechnet. Heute sind es 0,75 g/m³, fast das Doppelte. Sassoon/Dale haben mit 0,59 g/m³ gerechnet. Das ist weniger als damals in der Luft war – und von diesem Wert sind sie mangels besseren Wissens ausgegangen – aber wahrscheinlich sind die 0,59 g/m³ eine grobe Korrektur zur tatsächlichen Dichte des Gases in der Wüste, die ja zumindest tags über geringer ist. Dennoch eine erhebliche Abweichung bei Frank. Diesen Fehler musste Frank anerkennen, versuchte aber durch die Behauptung, damals wären maximal 270ppm CO2 in der Luft gewesen so zu tun, als wenn seine Rechnung dennoch stimmen würde. Leider legt er dafür keinen Beweis vor, abgesehen von einem Diagramm aus Wikipedia, wo der Gehalt zwischen 200 und 300 ppm schwankt. Da dieses Diagramm als KLEINSTE Einheit 10.000 Jahre (in Worten: Zehntausend) hat, ist der wahre Wert für einen Zeitraum von DEN 40 Jahren DES MOSES irgendwann in der Vergangenheit nicht zu erkennen.
Im Gegenteil: Nach meiner Theorie musste Moses mit dem auserwählten Volk 40 Jahre in der Wüste bleiben, weil DIE GANZE ERDE eine Wüste war. Die durch die Sintflut ausgelöste Hölle auf Erden hat nahezu alles Brennbare abgefackelt (s. Tollmanns „Und die Sintflut gab es doch“) Obwohl das (Sintflut)Wasser CO2 50 mal besser löst als Luft und damit fast alles CO2 schnell beseitigt wurde, dürfte in diesen 40 Jahren (wo ja auch durch die Vegetation kaum CO2 umgesetzt wurde) der Wert erheblich höher als heute gelegen haben. Auch dürften die vielen kleinen oder größeren zurückgebliebenen Tümpel des Sintflutwassers eine höhere Luftfeuchtigkeit als heute ergeben haben. Beides verhilft der Anlage zu deutlich besserer Ausbeute.
Aus all den genannten Gründen ist Franks Kritik an der Maschine völlig unberechtigt. Wenn er ehrlich und sauber rechnen würde, musste er die Maschine sogar bestätigen. Aber vielleicht weiß er nicht mal, dass vier separate biblische Überlieferungen auf vier verschiedene Trecks des auserwählten Volkes und damit auf vier Manna-Maschinen hindeuten. Zumindest bei Josef habe ich ja eine entdeckt.
Gruß Dieter
[/black]
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Verfasst am: 06. 12. 2006 [20:16]
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kurti
Koryphäe
Dabei seit: 07.11.2003
Beiträge: 1384
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[left]Hallo Dieter,
Zitat:
Die von ihm (F.D.) nicht erkannte Verzuckerungsstufe.
Ende
Frank Dörnenburg hat an mehreren Stellen das Ergebnis der ganzen Prozedur als Zucker bezeichnet:[font "Arial"]
Aus der chemischen Formel kann man das Molekulargewicht von Zucker abschätzen:...
....Die Erzeugung von Proteinen benötigt viel mehr Energie, aber lassen wir es bei der Zuckererzeugung bewenden um eine untere Abschätzung zu liefern.....
....Zur Erzeugung der Glukose, aus der die Pflanzen überwiegend bestehen, wird eine bestimmte Licht-Nutzleistung benötigt.....
......Macht für Zucker also ein Molekulargewicht von 180. Um das zu erzeugen, braucht man 6 Wassermoleküle, Molgewicht zusammen 108, und .......
Ende[/font][font "Arial"]
Zu dem ganzen Chemiekomplex kann ich wenig sagen, da meine Chemiekenntnisse nicht ausreichen, um Deine, Franks oder Sassoons Angaben zu verifizieren.
Zitat:[/font]
Diese verweisen aber ausdrücklich darauf, dass die über 500 Grad Celsius heißen Teile „nach den allgemeinen Grundlagen der Thermik" eine zentrale Anströmung der Maschine nach sich ziehen. Der zweite Grund für die zentrale Anströmung ist der Kamineffekt des über Kopf angeblasenen Luftstromes aus dem Kondensator, der zwischenzeitlich zur Kühlung des „Auge Gottes" verwendet wurde. [font "Arial"]
Ende
Diesen Auftrieb erwähnte ich bereits.
Zitat:[/font]
„Die knapp 5 g/m³ sind noch richtig. Aber zu den 1170 kg CO2 gehören nun mal gemäß Gleichung 480 kg H2O. und das sind nun mal 102.000 m² täglich bzw. 1,2 m³ pro Stunde. Es nehme bitte jeder den Rechner und prüfe!" Auch im Buch sind diese 480 kg Wasser aus der Gleichung angegeben und als Berechnungsgrundlage benutzt worden.
[font "Arial"]Ende
Die Angabe von Dale: [/font][font "Arial"]".....könnte aus weniger als 5000 Liter Wasser gewonnen werden."[/font][font "Arial"]
ist dann wohl ein Druckfehler und muß, weniger als 500 Liter, heißen.
Ich rechne mit Deinen 5 Gramm, ohne Formelverklauselierung, einfach der Reihe nach:
480 Kg = 480.000 g Wasser : 5 ( Gramm Wasser/kbm Luft ) = 96.000 kbm Luft : 24 Std.= 4000 kbm Luft pro Stunde, eingeschleust durch eine Öffnung von 1 qm, die mit Filtern bestückt ist. Wer hat sich da von uns beiden jetzt verrechnet?
Zitat:[/font]
Die Autoren gehen davon aus, dass die die Ätherhaut ein durchsichtiges Bauteil (Glas o.ä.) ist. Die Verdampfungswärme wird über das bekannte (umgekehrte) Wärmepumpenprinzip wie in unserem Kühlschrank abgeführt. Da sehe ich auch kein technisches Problem....
......... Für den Kondensator sind sie auf etwa 13,5 m² gekommen, ........[font "Arial"]
Ende[/font][font "Arial"]
Auch die Notwendigkeit einer Kühlflüssigkeit erwähnte ich bereits. Da Luft, insbesonders die von unten kommende trockene Heißluft ein schlechter Wärmeleiter ist, muß die Kühlflüssigkeit m.E. unbedingt komprimiert werden, und die Kompressorabwärme abgeblasen werden. Die angegebenen 13,5 qm für die Kuppel erfordern immerhin eine Halbkugel mit 3 mtr Durchmesser, oder eine Kugel mit etwa 2 mtr Durchmesser. Aber egal, wie das Problem auch gelöst wird, maßgebend ist für mich nur die enorme Luftmenge, die allein durch thermischen Auftrieb bewältigt werden soll.
Zitat:[/font]
Erstmal geben die Autoren im Buch mit 1 m² Lufteintrittsöffnung schon die doppelte Größenordnung an. ......
.....Da Luft aber keine Flüssigkeit ist, wirken die späteren engeren Bauteile wie eine Venturi-Düse, d.h. dort schießt die Luft unter veränderten Druck- und Geschwindigkeitsverhältnissen (Bernoulli-Gleichung) durch.
[font "Arial"]Ende[/font][font "Arial"]
[black]So wie das gezeichnet ist und die weitere Luftverarbeitung beschrieben wird, ist zu bezweifeln, ob der Effekt einer Venturi-Düse eintritt. Es geht ja nicht nur nach dem Motto von dick nach dünn, sondern es sind ja noch ein paar andere Voraussetzungen nötig. Alleine die Unwägbarkeit der Luftfilter bleibt ein wichtiges Faktum bei der Berechnung. Aber lassen wir das mal dahingestellt sein, denn zu einem, für die benötigte Luftmenge, nötigen Wind oder Wärmeauftrieb kann es aus physikalischen Gründen nicht kommen.
[/black][/font]Bei dem von Dir beschriebenen Prinzip der Thermoströmung ist aber m.E. erst recht die Mundöffnung unrelevant. Dabei gehe ich davon aus, daß die Luft zur Reaktorabkühlung im Innern wesentlich heißer wird als die Luft an der Außenfläche. Somit würde der Auftrieb der Innenluft den Ansaugdruck bestimmen, und nicht der Anströmungsdruck der Außenluft. Das ist eine weitere Unwägbarkeit. Die Dimensionen werden auch immer größer, denn obige Halbkugel hat schon einen Durchmesser von ca.3 mtr, der Mund soll 1 qm sein und muß dementsprechend weit vorstehen, um einen vernünftigen Trichter zu bilden.[font "Arial"]
Zitat:[/font]
Auf des CO2 will ich hier nur ganz kurz eingehen: Frank hat durch seine Verwechslung von Masse- und Volumenprozent nur 0,42 g CO2/m³ Luft ausgerechnet. Heute sind es 0,75 g/m³, fast das Doppelte. Sassoon/Dale haben mit 0,59 g/m³ gerechnet. [font "Arial"]
Ende
Ausgehen muß man immer von dem was D.u.S. schreiben, denn deren Darstellung steht in der Kritik. Bei den 0,17g, die Frank weniger berechnet hat als D.u.S. ( 0,59 g/kbm ), macht das 40 % weniger Luft aus. Bei der enormen Menge macht das aber ohnehin nichts aus, denn ich weiß nicht, wie Du mit der Thermik diese Luftmasse an den Austauschröhren vorbeiführen willst. F.D. geht von einem Wirkungsgrad mit 10% aus. ( Angabe Sasson ) und kommt bei seinen 0,42 g auf 23 Mio/kbm pro Tag = 958.000 kbm/h. Davon jetzt 40% Abzug = 383.333 kbm = 574667 kbm/h Luft.
Stimmt diese Luftmenge in etwa, wenn man von Dale u.Sassoon's Angaben ausgeht?
Ich will jetzt nicht Deine Rechnung wissen, sondern die, die aus dem Buch resultiert, denn die sind ja nicht von einer Wanderung nach der Sintflut ausgegangen, sondern von einer Zeit als in Ägypten die Fleischtöpfe voll waren.
574 Tausend Kubikmetert Luft in 1 Stunde, das wirbelt eine Menge Staub auf, und bringt die Leinwand zum Flattern.
Auch hier gibt es wegen der Oberfläche der Maschine einige Unwägbarkeiten bezüglich Luftwirbel und der tatsächlich angeströmten Austauschfläche. Ebenfalls muß man sich fragen, ob diese aufgeheizte Luft noch 5 Gramm Wasser enthält, die ja Grundvoraussetzung für die Wasserausbeute waren. Aber das steht und fällt alles mit der benötigten und tatsächlich zu beschaffenden Luftmenge.
Interessant sind dazu nachfolgende Pressemeldungen über dieses Thema:
[/font][font "Arial"]
Trinkwasser aus der Luft gewinnen.[/font][font "Arial"]
Die angewandte Technik stammt aus dem Bergbau, wo Großkälteanlagen und Wärmetauscher in mehr als tausend Metern Tiefe kühle Luft erzeugen.
Außerdem entsteht auf diese Weise reines Trinkwasser, das den Qualitätsnormen der WHO entspricht. In Regionen mit warmen Temperaturen und einer hohen Luftfeuchtigkeit kann eine einzige Maschine pro Tag bis zu 1000 Liter Wasser erzeugen.
[/font][font "Arial"]Trinkwasser aus Luftfeuchtigkeit[/font][font "Arial"]
Im Auftrag von Coca-Cola India will die Aqua Society zur Getränkeherstellung
Wasser aus der Luft gewinnen. Bei dem Aquamission-Verfahren wird
die Luftfeuchtigkeit mittels Kondensation als Trinkwasserquelle genutzt.
Bei einer Luftfeuchtigkeit von 75% und einer Außentemperatur von
23 Grad Cel. könnte ein 20-Fuß-Container auf einer Fläche von 1000 m2 5000 l
Wasser am Tag erzeugen. Ohne gebäudetechnisches Gesamtkonzept ist
der Energieaufwand zur Trinkwassergewinnung aus der Luft bisher zu
hoch gewesen.[/font][font "Arial"]
Nachfolgend noch eine Beschreibung mit Bild über das Aussehen und die Dimension einer möglichen Wüsten-Anlage:[/font][font "Arial"]
[/font][font "Times New Roman"]
[font "Arial"][black][url "http://www.iuv.uni-bremen.de/presse/990214we.htm"]http://www.iuv.uni-bremen.de/presse/990214we.htm[/url][/black][/font]
[/font][font "Arial"][black]Zitat:[/black][/font]
Die Autoren haben im Buch geschrieben, dass der technologische Vorlauf der unbekannten Erbauer so weit weg ist, dass wir die Maschine (noch) nicht nachbauen können. Wir können sie derzeit nur verstehen, schrieben sie. .........
......Auch haben die Autoren extra darauf hingewiesen, dass wir mit der heutigen Technik so (räumlich) kleine Kondensatoren noch nicht bauen können. Sie verwiesen dabei auf die Entwicklung vom Röhrenradio der 20er Jahre zum Transistorradio. .........
Ende
Das ist der springende Punkt. Damit kann ich aber so ziemlich alles erklären und brauche garnichts zu berechnen oder physikalisch, chemisch oder biologisch zu erläutern.
Sie haben also doch rückwerts gerechnet, denn sonst wären sie nicht zu diesen Schlußfolgerungen gekommen !?
Zitat
Aus all den genannten Gründen ist Franks Kritik an der Maschine völlig unberechtigt
Ende
Ist sie das wirklich, wenn die Autoren schon zugeben müssen, daß man heute noch nicht in der Lage ist, die Maschine nach den Angaben im Sohar zu bauen? Genau das habe ich ja in meinem letzten Posting als Fazit betont. Radio Eriwan würde sagen: " Im Prinzip ja, aber in der Praxis nein !"
Zitat:
.....warum soll eine solche Theorie nicht unter Annahmen aufgestellt werden? Hier sind Tausende von Jahren alte Erinnerungen verarbeitet worden, da muss man mit Annahmen beginnen und sich rantasten. Alleine aufgrund von Annahmen aber diese Theorie abzulehnen, ist aber wohl unzulässig.
Ende
Erster und letzter Satz heben sich in der Wertigkeit gegenseitig auf. ( Aber das nur als Scherz nebenbei ) Selbstverständlich darf man sich über solch seltsamen Beschreibungen wie im Sohar Gedanken machen.
Ich habe im Anhang mal eine Kurzbeschreibung der Maschine zusammengestellt, wie sie im Sohar steht. >>Siehe Anhang<<
[font "Arial"]Dale und Sassoon's Darstellung der Maschine ist aber nicht entsprechend der Beschreibung im Sohar umgesetzt, sondern da war wohl der Wunsch (Algenverarbeitung) der Vater der Kreation bzw. Konstruktion. [/font][/left] [left][font "Arial"]Sassoon:
Durch den Bau des Modells erhielten wir viele wertvolle Hinweise, wie die in den Texten beschriebenen Teile zusammengesetzt werden mußten. Es war also kein nutzloser Versuch, diese Maschine nachzubauen, sondern eine wirkliche Hilfe bei unserer Textinterpretation.
[/font]Ende
[font "Arial"]Wohl wahr, daß kann man voll unterstreichen, denn sie bauten daß Ding so, wie es für Ihre Mannaproduktion hätte aussehen müssen.
[/font][font "Arial"][black]Liest man sich den Text durch, dann merkt man, daß mehrmals die gleiche Aggregatgruppe beschrieben wird. Wie man nach der Beschreibung z.Bsp. die Ätherhaut als Käseglocke oben drauf setzen kann, ist mir schleierhaft. Man vermißt auch den großen Schädel (Kopf) der zwei andere übereinander enthält. Der Tau ist eindeutig kein kondensiertes Wasser, sondern weiß, und aus ihm wird Manna gemahlen, usw.usf. Es stimmt kaum etwas in der Anordnung der Maschinenteile, wie D.u.S. sie sich wunschgemäß zu einer Manna-Maschine zusammenstricken. Eigenartig sind auch manche Aussagen bei George Sassoon`s Vortrag anlässlich der[/black] AAS-Weltkonferenz 1979 in München, und zwar nach der Erstellung des Buches.
[/font][font "Times New Roman"][/font]
[url "http://tatjana.ingold.ch/index.php?id=sassoonvortrag79"]http://tatjana.ingold.ch/...?id=sassoonvortrag79[/url]
[font "Arial"]
Sassoon:
Zunächst arbeitete ich mit der englischen Übersetzung, aber später lernte ich dann genügend Aramäisch, um mit der Neuübersetzung der Originaltexte aus dem Jahr 1290 beginnen zu können. Dadurch entdeckte ich viele neue Einzelheiten, die von den früheren Übersetzern übersehen oder absichtlich ausgelassen worden waren.
Ende
Das ist schon immer sehr verdächtig, wenn man sich seine uralten Texte selbst übersetzt. Man neigt dazu, die Worte so zu übersetzen, daß sie schön ins eigene Konzept passen.
Seltsam hören sich auch die Äußerungen auf der Konferenz an, die Sasson bei der Fiebag -Seite von F.D. abgestritten hat?
Sassoon:
.....Unsere Berechnungen ergaben eine Mindesthöhe von zwei Meter und eine dementsprechende Tiefe und Breite........
.....In Anbetracht dieser Geheimhaltung und unserer Entdeckungen liegt es auf der Hand, daß es sich bei der Bundeslade nicht nur um eine simple Holztruhe gehandelt hat, sondern um die Manna-Maschine, den Hochbetagten.......
Ende
Komische Berechnungen, die von 2 mtr letztlich bei über 5 mtr Höhe landen. Ich nenne sowas Flickschusterei. Dem Leser etwas vorrechnen, um die Richtigkeit seiner Hypothese zu untermauern, um letztlich zu sagen, daß es mit unserer Technik nicht funktioniert.[/font]
Bei der ganzen Scharlatanerie macht man auch vor Fälschungen der Bibelaussagen nicht halt.[font "Arial"]
Sassoon:
Jetzt taucht die nächste Frage auf: Wie kann man ein so großes und auffälliges Objekt überhaupt geheim halten? .....Die Antwort auf diese Frage findet sich in der Bibel. Wohin die Israeliten auch zogen, sie führten die sogenannte Stiftshütte mit. Dies war eine Art großes, offenes Zelt ohne Dach.
Ende[/font]
Die Wohnstätte war ein Bretterverschlag ( vergoldete Bretter) und von Vorhängen umgeben, und stand im Offenbarungszelt.
( Exodus 40:16 ) Im 2. Jahr, am 1.Tag des 1.Monats stellte Moses die Wohnstätte auf und spannte das Zelt über die Wohnstätte.
Den genauen Aufbau mit dem Überzelt kann man in der Bibel mehrmals ausführlich nachlesen.
[font "Arial"]Auch die Ansicht, daß die Maschine in dem Zelt stand, und täglich Manna, bis auf den Sabbat, produzierte ist nicht haltbar. Laut D.u.S. soll die Dampfsäule am Tag und die Feuersäule bei nacht, die Produktionsmerkmale gewesen sein. Dazu kann man in der Bibel lesen[/font][font "Arial"]:
( Numeri 9 : 15-23 ).....Und wenn die Wolke viele Tage stehenblieb über der Wohnung, so beachteten die Israeliten die Weisung des HERRN und zogen nicht weiter.[black] 20Und wenn die Wolke auf der Wohnung nur wenige Tage blieb, so lagerten sie sich nach dem Wort des HERRN und brachen auf nach dem Wort des HERRN. 21Wenn die Wolke da war vom Abend bis zum Morgen und sich dann erhob, so zogen sie weiter...........[/black][/font]
[font "Arial"]Was immer die Wolke und das Feuer verursachte, die Manna-Maschine nach Art des Hauses Dale u. Sassoon war das nicht. Wenn am Sabbat die Maschine gereinigt wurde, dann wäre nach ihrem Abschalten die Wolke (letzter Kondensdampf) aufgestiegen, ergo hätte man nur am Sabbat weiter wandern können. Für diesen Tag hätte man noch zu essen gehabt. Selbst wenn man die Maschine abends wieder aufgestellt hätte, wäre die Nacht für eine Produktion der nächsten Tagesration zu kurz gewesen.
Dale u. Sassoons Vorstellungen sind jedenfalls vorne und hinten nicht schlüssig. Auch die Beschreibung des Inventars läßt nicht auf den Apparat aus dem Sohar schließen. Im Sohar steht[/font][font "Arial"]:
Von diesem Tau steht geschrieben: Denn mein Haupt ist mit Tau gefüllt. Und von diesem Tau mahlen sie das Manna der Gerechten. Und das Manna wurde nur zu einer bestimmten Zeit gezeugt, zu jener Zeit nämlich, in der das jüdische Volk durch die Wüste wanderte. Damals ernährte sie der Hochbetagte von dieser Stelle aus. Danach aber wurde es nicht mehr gefunden. Und es wurde gesagt: Gott gebe dir vom Tau des Himmels.[/font]
[font "Arial"]Dazu kann man in der Bibel lesen[/font][font "Arial"]:[/font]
[font "Arial"]"Wenn bei Nacht der Tau auf das Lager fiel, fiel auch das Manna."[/font][font "Arial"]
( Exodus 16: 4 ) .....Da sprach der Herr zu Mose: Ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen. Das Volk soll hinausgehen um seinen täglichen Bedarf zu sammeln. Wenn sie am sechsten Tag feststellen, was sie zusammengebracht haben, wird es doppelt soviel sein, wie sie sonst täglich gesammelt haben......
Laut Exodus 16 : 16 gab es pro Tag und Kopf ein Gomer Manna. Ein Gomer ist ein hebräisches Hohlmaß und beträgt 3,644 Liter,
Meiner Meinung nach wurde Manna nicht im Stiftszelt hergestellt. Die Wolken - bzw. Feuersäule ging schon anfangs der Wanderung vor Israel her, und kann nicht die, von Sassoon im Stiftszelt vermutete, Mannamaschine gewesen sein, denn es gab zu diesem Zeitpunkt weder das Stiftszelt noch Manna.
( Exodus 13: 21 ) So zogen sie aus von Sukkot und lagerten sich in Etam am Rande der Wüste. 21Und der HERR zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten. 22Niemals wich die Wolkensäule von dem Volk bei Tage noch die Feuersäule bei Nacht.
Manna gab es im 2.Monat der Wanderung, aber noch keine Stiftshütte.
( Exodus 16: 1 )....und die ganze Gemeinde der Israeliten kam in die Wüste Sin, die zwischen Elim und Sinai liegt, am fünfzehnten Tage des zweiten Monats, nachdem sie von Ägypten ausgezogen waren.....
....Da sprach der HERR zu Mose: Siehe, ich will euch cBrot vom Himmel regnen lassen, und das Volk soll hinausgehen und täglich sammeln usw......
........Weiter sprach Mose: Der HERR wird euch am Abend Fleisch zu essen geben und am Morgen Brot die Fülle, weil der HERR euer Murren gehört hat, womit ihr wider ihn gemurrt habt. Denn was sind wir? Euer Murren ist nicht wider uns, sondern wider den HERRN. .....
.....Und am Abend kamen Wachteln herauf und bedeckten das Lager. Und am Morgen lag Tau rings um das Lager. Und als der Tau weg war, siehe, da lag's in der Wüste rund und klein wie Reif auf der Erde. Und als es die Israeliten sahen, sprachen sie untereinander: Man hu? Denn sie wußten nicht, was es war. ..........
[/font][font "Times New Roman"][/font][font "Arial"]
Erst viel später, im zweiten Jahr, als Moses das zweite mal vom Berg Sinai kam, versammelt Mose die Israeliten, und teilt ihnen Gottes Weisungen mit. Danach werden die Bundeslade, der Zelttempel sowie der Altar errichtet und Aaron als Priester gesegnet.
Sassoon:
Wann immer sie ihr Lager aufschlugen, errichteten sie die Stiftshütte wenigstens einen Kilometer vom Hauptlager entfernt.
Ende
Das entspricht auch nicht der Bibel, sondern:
( Levit. 16:12 ) heißt es beim Reinigungsritual des Offenbarungszeltes:...das Inmitten Ihrer Unreinheit seinen Sitz hat.
( Numeri 2 : 1 ) Und der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach: 2Die Israeliten sollen um die Stiftshütte her sich lagern, ein jeder bei seinem Banner und Zeichen, nach ihren Sippen. 3Nach Osten soll sich lagern das Banner des Lagers Juda........
Am Offenbarungszelt versammelte man sich auch, man brachte dort seine Opfer hin usw. Dieser Ort war jedenfalls nicht tabu, sondern nur das Heiligtum im Zelt. Hier durften nur die Priester hin.
Das die Maschine verborgen im Stiftszelt stand und täglich (außer am Sabbat) produzierte ist auch mit der Bibel nicht vereinbar, wie ich oben darlegte. Es wird auch mehrmals erwähnt, das die Wolke verschwand bzw.erschien und damit war die Anwesenheit des Herrn gemeint.
( Numeri 10: 11 ) Dann zerlegte man die Wohnung, und es brachen auf die Söhne Gerschon und Merari und trugen die Wohnung.
Dann brachen auf die Kehatiter und trugen die heiligen Geräte; und man richtete die Wohnung auf, bis diese nachkamen.
So zogen sie von dem Berge des HERRN drei Tagereisen weit, und die Lade des Bundes des HERRN zog vor ihnen her die drei Tagereisen, um ihnen zu zeigen, wo sie ruhen sollten. 34Und die aWolke des HERRN war bei Tage über ihnen, wenn sie aus dem Lager zogen. b
35Und wenn die Lade aufbrach, so sprach Mose: aHERR, steh auf! Laß deine Feinde zerstreut werden und alle, die dich hassen, flüchtig werden vor dir! 36Und wenn sie sich niederließ, so sprach er: Komm wieder, HERR, zu der Menge der Tausende in Israel!
Sie zerlegte also die Wohnung. Der mit Gold überzogene Bretterverschlag war offensichtlich ein Strahlenschutz, wenn das Gerät (Bundeslade) arbeitete. Wäre es die Manna-Maschine gewesen, dann gabs auf der mehrtägigen Wanderung nichts zu Essen.
Aus diesem Text geht auch hervor, daß der Herr ( Wolke ) nicht immer im Heiligtum weilte, sondern über dem Volk schwebte, und die Lade wurde vorausgetragen, um den Lagerplatz anzuweisen. [/left] [left]Die PaläoSETI - Scene geht ja davon aus, daß die Lade eine Sprechfunkstation war und einen Reaktor enthielt, der auch offensichtlich für ander Kraftakte des Herrn eingesetzt wurde, und dann mußten 2000 Ellen Abstand gehalten werden.( Jordanüberquerung) Beim Transport nahm man den Brennstab heraus und schaltete auf Batteriebetrieb. Eine Funkstation scheint jedenfalls plausibler, als die Mannamaschine, und darum hieß das Zelt um das Heiligtum auch Offenbarungszelt.
[/left]
( Numeri 12: 1 )......Und sogleich sprach der HERR zu Mose und zu Aaron und zu Mirjam: Geht hinaus, ihr drei, zu der Stiftshütte! Und sie gingen alle drei hinaus. 5Da bkam der HERR hernieder in der Wolkensäule und trat in die Tür der Stiftshütte und rief Aaron und Mirjam, und die gingen beide hin. 6Und er sprach: Hört meine Worte:........
Hier und an vielen anderen Bibelstellen wird klar, was mit der Wolke gemeint ist. Jedenfalls war es nicht die Kondenswolke der Mannamaschine.
Wo stand nun die Manna-Maschine, wenn es heißt, daß der Hochbetagte sie von dieser Stelle aus ernährte ?
Im "Buch Sohar" werden der unerkennbaren Gottheit die zehn göttlichen Schöpfungs- und Seinskräfte, die zehn Sefirot, zugeordnet. Die unterste Sefira, Malchut, 'das Reich' birgt die Schechina ( Manna-Maschine ? ), durch die der Mensch religiös bzw. kontemplativ mit der Gottheit in Verbindung treten kann. Das ist jedenfalls eine der vielen Deutungen der Kabbalisten, die meistens so wirr, phantastisch und unverständlich sind, daß einem Däniken's Deutung direkt plausibel vorkommt. Wenn man nun schon eine Maschine der Außerirdischen in der Beschreibung erkennen will, dann müßte die Maschine im Malchut, also der untersten Station der Astronauten-Götter stehen. Die Erdbasis, von der aus sie (Gott der Herr) operierten und mit den Israeliten in Kontakt standen.
(Num 11: 7 - 9): "Das Manna war wie Koriandersamen und es sah wie Bdelliumharz aus. Die Leute liefen umher, sammelten es vom Boden auf und mahlten es mit der Handmühle und zerstampften es im Mörser. Dann kochten sie es in Töpfen und formten Fladen. Es schmeckte wie mit Olivenöl gebacken. Und wenn sich in der Nacht der Tau um das Lager legte, kam das Manna mit ihm herab."
Also doch Care-Pakete vom Himmel.
Man würde doch nicht immer wieder betonen, daß das Manna vom Himmel kam und zwar nachts mit dem Tau, wenn man jeden Morgen zum Zelt der Offenbarung gegangen wäre, und hätte sich dort seine Tagesration abgeholt. Und was aßen sie an all den Tagen der Fußmärsche, wenn das Zelt abgebaut wurde und die Bundeslade mit Fellen verhüllt vorangetragen wurde?
Ich bin grundsätzlich kein absoluter Gegner dieser Theorie, aber Du siehst doch, wenn man mit Gewalt alles genau nachweisen will, dann muß man erstens einige Bibelaussagen ignorieren, obwohl man sich ansonsten auf jedes Wort der Bibel beruft, und zweitens, trotz aller Rechnerei, zugeben, daß man die Technik heute noch nicht beherrscht.
Sorry, aber damit macht man sich doch zum Affen, und was schlimmer ist, die ganze Theorie von den außerirdischen Besuchern setzt man dem Gespött aus. Das ist ja nun schon in hunderten von solchen Büchern geschehen.[/font]
Zitat:
Aber vielleicht weiß er ( F.D.) nicht mal, dass vier separate biblische Überlieferungen auf vier verschiedene Trecks des auserwählten Volkes und damit auf vier Manna-Maschinen hindeuten
Ende[font "Arial"]
Ob er (F.D.) das weiß, weiß ich wiederum nicht, aber eigentlich geht heute keiner mehr davon aus, daß der Exitus ein Kollektiverlebnis der Israeliten war, sondern daß sich der Auszug aus Ägypten, das Leben in der Halbwüste als Nomaden und die Landnahme, über Jahrhunderte hinzogen. Die mündlich überlieferte Geschichte, einzelner Stämme, wurde dann zur Historie des ganzen, erst später entstandenen, Volkes Israel zusammengefaßt. So sehe ich das jedenfalls, und man kann dafür auch plausible Indizien aus der Historie des damaligen Umfeldes zusammentragen. Was aber nicht ausschließt, daß einige Schilderungen aus anderen Epochen stammen und möglicherweise die israelitische Geschichte garnicht betreffen. Babylon hatte große Bibliotheken und in der Weltstadt gab es viele Weise aus dem Morgenland, die wundersame Geschichten erzählten.
Gruß
Kurti
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Verfasst am: 07. 12. 2006 [18:16]
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dieter-bremer
Amateur
Dabei seit: 06.11.2006
Beiträge: 21
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Hallo Kurti,
zunächst vielen Dank für Deine umfangreiche Antwort. Es freut mich außerordentlich, dass Du wirklich fachliche Argumente bringst. Aber der Reihe nach:
Verzuckerungsstufe: FD behauptet, es hätte direkt die Algen zu essen gegeben, teilweise als Waffeln. Das Material wäre braun gewesen und hätte mit dem Manna aus der Bibel nichts zu tun. Er hat die Verzuckerunsgsstufe also nicht erkannt. Ich denke es ist schon der Logik zu entnehmen, dass die Autoren das Produkt beschreiben, berechnen und die Apparatur dafür rekapitulieren, dass in der Bibel beschrieben ist. Alles andere wäre unsinnig. Nicht bestreiten will ich, dass FD die Verzuckerung (ohne Kenntnis der Zusammenhänge) in die Berechnung einbezogen hat.
Wasser: Es sind nach der Gleichung 480 kg und so steht es auch im Buch. Leider ist mir aber ein Maßeinheitenfehler unterlaufen. Es muss natürlich 1,2 m³ pro Sekunde Luft und nicht pro Stunde heißen – sorry. Das ergibt dann 3.600 m³ pro Stunde und liegt in der Größenordnung Deiner 4.000 m³/h. Aber 1,2 m³/s sind nicht so wahnsinnig viel. Ob sich der GESAMT-Querschnitt dann wirklich so wahnsinnig verringerte, ist eine weitere Frage. Zur Kondensation bedarf es einer großen Oberfläche, die ich aber auch durch sehr viele sehr kleine Röhren (wie bei einem Wärmeübertrager) darstellen kann. Der Gesamt-Querschnitt muss sich damit gar nicht vermindern und die Strömungsgeschwindigkeit nicht einmal ändern. Dass das Kältemittel verdichtet werde muss, ist unstrittig und unkritisch. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube auch die Autoren haben nach der Kühlung der Hauptlampe einen kleinen Unterdruck erzeugt, um die 1,2 m³/s durch die Maschine zu transportieren. Ich hätte es jedenfalls gemacht. Damit ist dieser Luftstrom von der Thermik der Maschine unabhängig. Logischerweise wird dieser Luftstrom auch unterhalb der Luftaufheizung durch die „Barthaare“ abgenommen.
CO2: Im Buch steht Folgendes (und diese Berechnung teile ich im Wesentlichen):
Laut Formel sind 1.170 kg CO2/Tag notwendig. Bei 10%iger Absorptionsfähigkeit sind 230 m³/s Luft notwendig. In der zugehörigen Skizze geben die Autoren 4 m Durchmesser für die Barthaare an. Das ergibt einen theoretischen Hohlzylinder mit rund 12,5 m² Fläche. In diesem theoretischen Hohlzylinder würden also theoretisch 18,4 m/s Luftgeschwindigkeit herrschen. Die Autoren gehen lediglich von 0,5 m/s aus, ohne die Berechnungsgrundlagen offen zu legen. In der Praxis dürfte die Luftgeschwindigkeit meiner Ansicht nach doch deutlich unter diesen 18,4 m/s liegen, da ja der Holzylinder nur theoretisch ist und ebenfalls ein seitlicher Luftaustausch stattfindet. Je nachdem, ob die Barthaare 1, 2 oder 3 Meter an Höhe haben könnte man dann mit etwa 9,2 m/s, 6,1 m/s oder 4,6 m/s rechnen. S. u. D. 0,5 m/s beziehen sich wahrscheinlich auf die 23 m³/s Luftdurchsatz bei 100%iger Absorption, von der unmittelbar zuvor noch ausgegangen wurde. Bei 10% Absorption kämen sie damit auf 5 m/s, was meiner Berechnung bei knapp 3 m Barthaarhöhe entspricht. Durch die zentrale Anströmung ergibt sich aber wenige Meter von der Anlage entfernt kaum noch eine relevante Luftströmung (s. Formel). Staubaufwirbelung damit wahrscheinlich nahe Null, denn in unmittelbarer Umgebung der Maschine wird man sicher den Wüstensand beseitigt haben (Teppiche o.ä.)
Trinkwasser aus Wüstenluft:
Dein Bild soll sicher entmutigend wirken. Für den hier berechneten Bedarf wäre das ja die halbe Anlage. Die Autoren nahmen den Wert für Sinai wegen der Lage zwischen zwei Meeren nicht ganz so niedrig an. Ich denke aber auch, dass wir in den hundert Jahren, die wir noch Zeit haben, das Monstrum ähnlich verkleinern können wie die Radios seit 1920. (Sicher nicht ganz so extrem)
Von den Berechnungen zum spekulativeren Teil:
Für mich ist es immer noch ein Wunder, dass ein über Tausende von Jahren mündlich übertragener Text noch eine so exakte Rekonstruktion zulässt, wie das hier der Fall ist. Hier solltest Du mir vielleicht mal glauben: Ich habe chemische Technologie studiert und viele Jahre in der Produktion in den verschiedensten Chemieanlagen gearbeitet. Später auch in der Instandhaltung und in der Forschung. Und mein diesbezügliches Wissen, vor allem meine Erfahrung sagen: Was S. u. D. da rekonstruiert haben hat Hand und Fuß. Auch wenn einer Reihe von Details noch nicht klar sind. Ich halte es für völlig unmöglich, dass auch nur im Entferntesten diese Texte durch Zufall ein solches Wissen beinhalten sollten.
Sohartexte:
Die Autoren bestätigen ausdrücklich, dass sie – eben weil sie mit den klassischen Übersetzungen nicht weiterkamen – den Urtext von Moses de Leon aus dem Aramäischen neu übersetzten. Und das mit dem Wissen eines Biologen und dem Verständnis eines Ingenieurs. Das halte ich für völlig legitim und wünsche mir das noch mit vielen weiteren Texten. Ich muss noch mal auf meine Erfahrungen mit chemisch-technischen Anlagen zurückkommen: Viele dieser Beschreibungen erinnern mich an die tägliche Arbeit: Beispiel (GHV 376) „Zu der Zeit zu dieser dritte Teil des Bartes vom Hochbetagten geöffnet wird, sind alle Herren der Klage, der Angst und die Herren des Gerichts verborgen und abgeschaltet [...]“ Hier brauch ich keine S. u. D. als Interpreten. Die Alarmsysteme vor Ort und in der Messwarte sind stillgelegt, weil ein Teil der Maschine für Instandhaltung geöffnet wird. „Klage“ steht für optischen/akustischen Alarm bei Prozessstörungen und „Gericht“ für automatisiertes Eingreifen des Systems bei Abweichungen. Diesbezüglich werden bestimmte Leitungen nur für das An- und Abfahren der Maschine genutzt. Für mich viele Jahre normaler Alltag gewesen. So eine Übereinstimmung mit der Praxis kann sich nicht ergeben, wenn einer sich etwas aus den Fingern saugt (der weder von der Ausbildung noch von der Tätigkeit mit solchen Anlagen zu tun hatte).
Zu einer Konferenz bzw. Gedankenaustausch mit den Fiebags kann ich nichts sagen; ich habe das 400-seitige Buch gelesen und das ist für mich maßgebend. Dort steht jedenfalls nichts zu einer knapp 2 Meter hohen Maschine. Nach meinen Erfahrungen in der chemischen Industrie wäre so ein Spielzeug maximal als Demonstrationsanlage, nicht aber für technische Zwecke verwendbar. Das von Dir verwendete Wort „Flickschusterei“ ist jedenfalls für das 400seitige Buch nicht angemessen. Dort hat alles Hand und Fuß. Dass sich aus einem auf ein absolutes Minimum gekürzten Zeitschriftenbeitrag bei so einer komplizierten Materie eben wegen der fehlenden Details möglicherweise Irritationen ergeben, halte ich aber für durchaus nicht unwahrscheinlich. Eher für wahrscheinlich.
Zelt ohne Dach
Die Autoren beschreiben das Zelt ohne Dach. Ohne mich jetzt durch die Bibel zu wälzen und zu klären, ob Deine Behauptung mit Dach oder die der Autoren ohne Dach richtig ist, folge ich meinem logischen Verstand: Beides ist richtig: So wie jeder Camper auf seinen Campingplatz einen überdachten Teil und einen nicht überdachten, nur durch Zeltstoff eingezäunten Teil (Wind- und Sichtschutz) hat, so wird es wohl auch damals gewesen sein. Es gab mit Sicherheit Teile im Zelt, die vor Witterungseinflüssen zu schützen waren, sei es der Priester selbst. Das schließt aber nicht aus, dass Teile eben TEMPORÄR auch nicht überdacht waren.
Wolke über dem Zelt
Diese Kritik ist berechtigt, aber daraus resultiert kein antagonistischer Widerspruch. Schon als ich das Buch das erste Mal las, hatte ich diesbezüglich Bauchschmerzen. Gottes Thronwagen, das Blumrich’sche Zubringerraumschiff, fabrizierte natürlich auch Wolken (vor Wüstenstaub) tagsüber und Lichterscheinungen nachts. Hier gab es sicherlich falsche Zuordnungen.
Tau
Wie so häufig steht ein Wort für zwei verschiedene Dinge. Für das Manna einerseits und für das Wasserkondensat andererseits. Auch heute gibt es Blaubeeren und Braunbären und beide haben nichts miteinander zu tun. (Kleiner Scherz).
Zeitpunkt der Maschinenübergabe
Du weist völlig korrekt darauf hin, dass nicht gleich zu Beginn der Wüstenwanderung Manna verfügbar war. Darauf könnte es verschiedene Antworten geben. Mit Sicherheit gab es für die erste Zeit Wegproviant. Aber gerade dieses „Am Morgen aufheben“ deutet für mich darauf hin, dass vor Übergabe der Maschine das Manna tatsächlich vom Himmel fiel. Wie die Verpflegung in Stalingrad. Schließlich wurde es auch als der „Brot der Starken“, „Brot der Fliegenden“ bezeichnet, von dem auch „alle Engel und all die auserwählten Gottes“ essen. Logistisch problemlos sind so auch die Wanderungen ohne Maschinenbetrieb erklärbar. Bibelaussagen ignorieren muss man so jedenfalls nicht. Zumal man ja von den 40 Jahren 37 in Kadesch festsaß.
1 km Entfernung?
Es würde einerseits Sinn machen, einen gewissen Abstand zur Maschine einzuhalten. Aber aufgrund der Berechnungsergebnisse ist die Strömungsgeschwindigkeit ja schon wenige Meter von der Maschine entfernt ohne Bedeutung, kann das kein Grund sein. Am Sabbat durften keine Arbeiten ausgeführt werden, um keinen Schutz in die Luft zu bringen, während die Maschine gereinigt wurde. Es ist anzunehmen, dass das Zelt ZU DIESEM ZEITPUNKT völlig bedacht war.
Funkverbindung
Auch hier teile ich deine Befürchtungen: Vieles deutet bei der Bundeslade eher auf ein Aggregat zur Einrichtung einer Funkverbindung. Insofern habe ich auch meine Bauchschmerzen mit der Vermutung der Autoren, dass der Hochbetagte mit der Bundeslade identisch ist. Sie widersprechen sich hier selbst: Einerseits heißt es, steht fast nichts über den Hochbetagten in der Bibel (aus Geheimhaltungsgründen), andererseits soll es mit dem bekanntesten Artefakt der Israeliten identisch sein. Ich denke, dass der erste Ansatz richtig ist und der Hochbetagte auch ganz geheim transportiert wurde.
Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich es gut finde, dass die Autoren diesen Versuch der Rekonstruktion unternommen haben. Das einzelne Schritte heute noch nicht ganz konkret technologisch so nachvollziehbar sind, halte ich nicht für problematisch. Zumal die Autoren dies selbst erwähnt haben. Aber wer Däniken glaubt, dass Außerirdische früher schon auf der Erde waren, glaubt ihm das auch ohne dass dieser den Antrieb des Raumschiffes nachgerechnet hat.
Soweit zu der Arbeit von S. u. D. Nach meiner Theorie gibt es etliche Sachen zu berücksichtigen, die sich allesamt positiv auf die Berechnungsgrundlagen der Maschine auswirken und den Exodus viel logischer erschienen lassen, als er heute erklärbar ist.
Nochmals danke für Deine aufwendige Arbeit!
Gruß Dieter
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