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Verfasst am: 07. 11. 2006 [20:36]
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dieter-bremer
Amateur
Dabei seit: 06.11.2006
Beiträge: 21
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Hallo Kurti,
zunächst noch mal zur Chymischen Hochzeit:
"Under dessen sihe ich mich abermals an der Porten umb, die war nuhn so köstlich, daß ihr gleichens die gantze Welt nicht hatt: [...] Da hiessen sie mich auf einer Banck nider sitzen, welches ich auch gethon, […] bitte ich sie, sie wolten mich nit so heben, ich wäre doch willig zuthun, was sie begehrten […] weil mich irer etliche so stark hebten, und ich doch nichts sehen kundt, […] diese unsichtbare …]
Hier wird zunächst die Begegnung eines unserer Vorfahren mit einer ihm unbekannten Technologie geschildert. Ähnliches findet man in der Offenbarung des Johannes/Das neu Jerusalem und im Gilgamesch-Epos. Der zweite Teil des Textes beschreibt die Einwirkung der Schwerkraft durch das "Heben" - den Start eines Raumschiffes.
Nun zu Schiller:
Freude, schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium, Wir betreten feuertrunken Himmlische, dein Heiligthum. Deine Zauber binden wieder, was der Mode Schwerd getheilt; Bettler werden Fürstenbrüder, wo dein sanfter Flügel weilt.
Das ist der Text von 1785. Dort, wo unsere Vorfahren die Funken der Raketentriebwerke sahen, freuten sie sich darüber. Weil nämlich durch diese "Götterfunken" am Tochterraumschiff die Schwerkraft, die die Menschen auf der Erde und die Götter im Himmel teilte, überwunden werden konnte. Jedenfalls dort, wo der sanfte Flügel des Tochterschiffes weilte. Die Vorfahren, die zum Heiligtum Elysium, dem Mutterschiff, mitgeflogen waren, wurden durch die Einwirkung der Schwerkraft benommen, "feuertrunken".
Im 2. Chor dann huldigten die Bettler, die so zeitweilig zu Fürstenbrüdern wurden, ihren Gönnern:
Was den großen Ring bewohnet huldige der Simpathie. Zu den Sternen leitet sie, Wo der Unbekannte tronet.
Wenn es einen großen Ring gibt, müßte es ja auch noch mindestens einen kleineren geben. Wohnt dort niemand? Nein! Die Schwerkraft in einer Raumstation wird im großen Ring erzeugt. Dass es eine Raumstation gewesen sein muss, belegt der Textteil "zu den Sternen leitet sie". Dass das Ringsystem an Platons Atlantis-Beschreibung erinnert, wird wohl jeder erkennen.
Schillers Urtext kam wahrscheinlich über die Rosenkreuzer und die Freimaurer aus Arabien. Vielleicht berichtet er selbst, wie: Im "Verschleierten Bild zu Sais". Dort wird das Heiligtum beschrieben, wo die Atlantisinformationen Platons versteckt waren. Und der wissendurstige Jüngling, der sie raubt, erinnert doch irgendwie an Christian Rosenkreuz. Womit der Kreis geschlossen wäre.
Gruß Dieter
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Verfasst am: 08. 11. 2006 [16:13]
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kurti
Koryphäe
Dabei seit: 07.11.2003
Beiträge: 1387
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Hallo Dieter,
es ist schon ein bischen weit hergeholt, wenn man die Chymische Hochzeit als Raumfahrerbericht interpretiert. Hier, eine an sich harmlose, Textpassage herauszunehmen und als Begegnung mit der Physik der Dritten-Art zu interpretieren, ist, angesichts der gesamten Geschichte, schon abenteuerlich. Man muß das doch im Kontext des damaligen wissenschaftlichen Zeitgeistes sehen. Es war die Zeit der Renaissance, die Zeit der Mystikerschulen und Geheimbünde. Alchemie, Hermetik, Kabbala und Neoplatonismus schwirrten in den Köpfen der Eingeweihten umher und führte zu solchen Manifesten.
Was nun die Ode an die Freude anbelangt, so muß man auch hier den ganzen Text lesen, dann bekommt der große Ring, genau wie das weite Erdenrund auch seinen Sinn. Auch hier muß man den historischen Hintergrund einbeziehen. Schillers Beziehung zu den Freimaurern, die Zeit der Aufklärung und natürlich die Französische - Revolution. Es ist m.E. absurd, im Textzusammenhang den großen Ring als den Ring einer Raumstation zu betrachten, und dann noch den Hinweis auf die Ringburg von Atlantis zu vermuten. Mit Deinen Gedankengängen übertriffst Du ja selbst noch E.v.Däniken. Wobei ich persönlich kein grundsätzlicher Gegner seiner Theorie bin. Auch z.Bsp. im Hinblick des, von Dir angesprochenen, Gilgamesch - Epos. Wenn schon eine Hochkultur vor den Hochkulturen, dann im Sinne E.v.Däniken`s, und nicht als Erdepoche vor unserer Epoche, wie es manche darstellen. Leider ist aber die ganze Idee, in einer krampfhaften Beweisführung mit aberwitzigen Spekulationen und Phantastereien, bis zur Lächerlichkeit verkommen. Eigentlich schade drum.
Gruß
Kurti
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Verfasst am: 08. 11. 2006 [18:49]
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dieter-bremer
Amateur
Dabei seit: 06.11.2006
Beiträge: 21
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Hallo Kurti,
ich habe zunächst volles Verständnis, dass Du meine Idee als "weit hergeholt" bezeichnest. Du kannst ja nicht wissen, was ich in jahrelanger Arbeit zusammengetragen habe. Zu den Details:
Chymische Hochzeit:
Wenn Du den Text gelesen hast, weist Du, dass die Hauptperson auf eine "Burg" geht, um dort der "Chymischen Hochzeit" beizuwohnen. Am Ende der Geschichte kehrt er dann aber mit vielen "Schiffen" zurück. Wie kommt er - ohne dass im Text der geringste Hinweis auftaucht - von einer Burg auf einen Dampfer? Wer diese Frage nicht beantworten kann, sollte sich mit meinem Zitat und dessen Interpretation als Beschreibung der Schwerkrafteinwirkung auseinandersetzen.
Weiter: Ich bin Chemieingenieur von Beruf und habe "Die Manna Maschine" von Sasson/Dale gelesen. Ich kann wahrlich beurteilen, dass hier der Bericht eines Aushilfs-Instandhaltungstechnikers an einer modernen Chemieanlage vorliegt. Die Chymische Hochzeit war die Hochzeit zwischen Wasser und Kohlendioxid zur Herstellung von Manna auf einer himmlischen Arche. Viele dort beschriebene Datails erinnern an die aus dem Sohar neu übersetzten Text der "Manna Maschine".
Weiter: Viele Details der Geschichte bestätigen, was ich zuvor aus Gilgamesch-Epos, den Henochbüchern, griechischer Mythologie, indischen Überlieferungen, der Offenbarung des Johannes und anderer Bibelstellen, der Siegfried- und Brunhildsagesage sowie Verdaguers Atlantis-Poem herausgefunden habe. Alles zusammen ist ein Puzzle, dass ziemlich gut zusammenpasst. Ergänzt durch zahlreiche Museumsstücke, von dem das Museum sagt: Wir wissen nicht, was es bedeutet.
Schillers Ode "An die Freude":
Der Literaturkritiker Hildebrand schrieb in seinem Buch "Die Neunte" von 2005: "Was ist das? Delirium? Dichterische Freiheit? Spinnerei? Wortrausch? Bildungscrash? Da scheint ein Geisterfahrer des Wortes unterwegs, der mit jeder neuen Zeile ein Stück der eigenen Vorstellung in die Luft sprengt. [...] FEUERTRUNKEN. Vielleicht ist dies das erste Wort, das wir ganz verstehen und mit dem wir die vier Zeilen aus dem Delirium der Wörter in das des Weins retten können."
Der Fachmann geht also davon aus, dass diese Strophe nicht sinnvoll zu interpretieren ist und wegen des Halbwortes "trunken" wäre es ein Trinklied. Bei meinem Ansatz kann diese 1. Strophe Wort für Wort und Zeile für Zeile sinnvoll interpretiert werden. Dazu kommt: Blumrich hat in seinem Buch "Da tat sich der Himmel auf" die Existenz eines Mutterraumschiffes bestätigt. Dein Hinweis auf den weiten Erdenrund passt da nicht: Es heißt: "Was den großen Ring BEWOHNET [...] zu den STERNEN leitet sie [...]. Das wörtliche "im Weltraum wohnen" ist hier viel näher liegend, als das große Erdenrund als Wohraum darzustellen, der gleichzeitig zu den Sternen geleitet wird. Zumal auch aus unserem technischen Verständnis die Schwerkraft nur im großen Ring erzeigt werden kann. Es gibt noch viele weitere Textstellen aus dem alten Atlantis-Epos, aber auch viele von Schiller überschriebene Textstellen. Vieles kann man aber erst nach Kenntnis der von mir herausgefundenen Zusammenhänge erkennen. Ganz logisch schließt Schillers Ode in der letzten Strophe mit "Allen Sündern sei vergeben und die Hölle nicht mehr seyn". Gemeint ist die Hölle auf Erden aufgrund der durch die gesprengte Raumstation ausgelösten Sintflut.
Gruß Dieter
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Verfasst am: 09. 11. 2006 [09:30]
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stollentroll
Amateur
Dabei seit: 04.12.2005
Beiträge: 19
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[font "Times New Roman"]Ich kann Kurti nur zustimmen, was die Einordnung der Chymischen Hochzeit und der Ode an die Freude betrifft.[/font]
[font "Times New Roman"] [/font]
[font "Times New Roman"]Wie kann eine literarische Dichtung wie die Ode an die Freude als Beleg für ein Raumschiff herangezogen werden ? Mit der gleichen Berechtigung könnte ja dann auch jede beliebige andere Dichtung genommen werden. Warum dann nicht z.B. auch die Dadaisten, einige der Lautgedichte erinnern doch sehr stark an startende Raumschiffe ?[/font]
[font "Times New Roman"] [/font]
[font "Times New Roman"]Dass Dichtung wortwörtlich interpretierbar sein muss, ist ein großer Irrtum. Gute Dichtung ist sehr oft mehrdeutig und sie dient oft dazu, eine bestimmte Stimmung oder ein Gefühl zu erzeugen oder zu verdeutlichen. Und dazu werden Metaphern oder Wörter verwendet, die wortwörtlich genommen, nicht unbedingt einen Sinn ergeben, aber Stimmungen und Assoziationen erzeugen, und auch nicht unbedingt die gleichen bei jedem Leser/Zuhörer. Und auch hier passt wieder das Beispiel mit den Dadaisten, und natürlich eine Fülle weiterer Literatur.[/font]
[font "Times New Roman"] [/font]
[font "Times New Roman"]Dass ein Kritiker die Ode an die Freude für ein Trinklied hält, ist deshalb auch völlig belanglos. Er dürfte mit dieser Meinung auch weitgehend alleine stehen, denn ein Trinklied wäre wohl kaum so vertont worden und würde wohl auch heute nicht mehr so einen Eindruck hinterlassen.[/font]
[font "Times New Roman"] [/font]
[font "Times New Roman"] [/font]
[font "Times New Roman"]Die Chymische Hochzeit fügt sich nur in eine Reihe weiterer mystischer und hermetischer Texte aus der Zeit ein, die heute kaum zu deuten sind, das hat Kurti ja schon ausgeführt. Man braucht sich auch nur die Schriften diverser Alchemisten vorzunehmen, in den die Rede davon ist, dass man sich zu Höherem oder zur Sonne erhebt und ständig von Planeten die Rede ist. Auch gravitative Effekte oder ein Raumschiff ? Natürlich kann man auch diese Texte so lesen, wenn man ein paar Passagen zur Bestätigung einer Theorie braucht. Dabei geht es um etwas ganz anderes in diesen Schriften. [/font]
[font "Times New Roman"] [/font]
[font "Times New Roman"] [/font]
[font "Times New Roman"]Für eine Sintflut nach den alten Schriften gibt es keine geologischen Belege, obwohl reichlich zu finden sein müssten. Bekannt sind Belege für lokale Überschwemmungen und Tsunamis, z.B. durch den Ausbruch des Santorin-Vulkans. Lokal sind sie zweifellos als katastrophal empfunden worden und mögen dann zur Entstehung von Überschwemmungslegenden geführt haben. Ob nun zu der Sintflutlegende ein Ereignis oder mehrere lokale Erlebnisse unterschiedlicher Völker zu unterschiedlichen Zeiten zu Grunde liegen, die dann im Lauf der Zeit zu einem, scheinbar weltweiten Ereignis verschmolzen wurden, sei dahingestellt. Auch die Entstehung des Schwarzen Meers wird im Zusammenhang mit der Sintflutlegende diskutiert. [/font]
[font "Times New Roman"][/font]
[font "Times New Roman"][/font]
[font "Times New Roman"]Welche Größe sollte denn ein zerstörtes Raumschiff gehabt haben, um als Auslöser eine "Sintflut" in Frage zu kommen ?[/font]
[font "Times New Roman"]Bei einem Absturz und folgendem Tsunami hätte man auch noch das Problem der Vorwarnzeit (so wegen Bau der Arche und Einsammeln der Tiere).[/font]
[font "Times New Roman"]Wieso gibt es keine Impaktstrukturen, die damit in Zusammenhang stehen ?[/font]
[font "Times New Roman"]Wieso ist nichts an Resten von einem Raumschiff gefunden worden ? Dass nicht alles verglüht sein kann, wissen wir ja seit dem Absturz von Skylab oder der Mir und diversen Satelliten.[/font]
[font "Times New Roman"] [/font]
[font "Times New Roman"][/font]
[font "Times New Roman"]Blumrich hat auch nicht die Existenz eines Mutterraumschiffes „bestätigt“. Wie sollte er das auch tun ohne einen konkreten „harten“ Fakt ? Er hat lediglich gezeigt, dass man alte Texte so interpretieren kann (und man kann sie auf viele andere Arten interpretieren). [/font]
[font "Times New Roman"] [/font]
[font "Times New Roman"]Und um welche Museumsstücke geht es konkret, wo es heißt: wir wissen nicht, was es bedeutet ?[/font]
[font "Times New Roman"][/font]
[font "Times New Roman"]Gruß,[/font]
[font "Times New Roman"]der Stollentroll [/font]
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Verfasst am: 09. 11. 2006 [12:16]
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dieter-bremer
Amateur
Dabei seit: 06.11.2006
Beiträge: 21
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Hallo Stollentroll, [font "Times New Roman"]Deite Zitat:[/font] [font "Times New Roman"]"Wie kann eine literarische Dichtung wie die Ode an die Freude als Beleg für ein Raumschiff herangezogen werden ? Mit der gleichen Berechtigung könnte ja dann auch jede beliebige andere Dichtung genommen werden. Warum dann nicht z.B. auch die Dadaisten, einige der Lautgedichte erinnern doch sehr stark an startende Raumschiffe ?"[/font] Zitat Ende Es gibt noch viel mehr solche literarische Dichtungen, die alle auf dasselbe Urereignis abstellen. In Dantes "Göttlicher Kommödie" sollen zwei auf einen Berg gestiegen sein, um die Sünde zu sehen. Die Sünde, dass war die an Höhe verlierende Raumstation, die nicht mehr zum vorbestimmten Zeitpunkt am Horizont erschien (HenÄth), die ihre Bahn verlassen hatte und deshalb zum Satan, zu Drachen wurde. Deshalb wurden sieben gefesselte Sterne wie sieben brennende Berge (HenÄth) in sie hineingetan. Das waren 7 Plutoniumbomben, mit der die Station gesprengt wurde und die Sintflut auslöste. Weitere Details dazu in der Offenbarung des Johannes. Auch weitere künstlerische Werke griffen das Thema auf, zum Beispiel Gluck mit "Alceste", wo er gleich 2 verschiedene Atlantisüberlieferungen verwob. In in in Goethes Faust tauchen Schillers Götterfunken als Irrlichter wieder auf. Das ist längst nicht alles.
[font "Times New Roman"]Auf meine Belege zur Chymischen Hochzeit bist Du nicht eingegangen. Wie kommt nur die Hauptperson von der Burg auf ein Schiff? Kennst Du Sasson/Dale: "Die Manna Maschine"? Hast Du ausgiebige Erfahrungen in der Chemischen Industrie gesammelt, um die im Text aufgeführten Fakten beurteilen zu können? Warum gräbt die Hauptperson ihr Haus im Berg ein? Weil er dem Teufel=Satan=tieffliegender Raumstation schon mehrfach begegnet war. Warum er sein Haus im Berg eingrub, erklärt sich aus Verdaguers Atlantis-Poem:[/font] [font "Times New Roman"][/font] [font "Times New Roman"]"Da sah er wie die schnee’gen Pyrenäen In glühend roten Feuerflammen standen. Ins Tal von Ronceval und nach Asturien Wälzt sich die Glut auf Wirbelwindes Rücken. Sie kam von Ost, wo Morgensonnengold Die Wälder streift. Die Lavawogen zischen, Nicht Gletschers Höhen noch des Abgrunds Tiefen Noch Wasserfalles Tosen hält sie auf. Die rotgeschuppte Riesenschlange trägt Von einem Meer zum andern das Entsetzen, Durcheilt Europa; Rauch und Flammen speit sie, Und ihrem Haupt entsprühen Feuergarben. Sie brüllt und heult, verengt mit ihrem Hauch Der Nebelwolken dichten weißen Schleier: Für solche Glut sind sie nur Spinngewebe. Die wilde Flamme springt von Berg zu Berg Und wirft ins Tal des Höllenkraters Schein. Vom steilen Abhang rollt sie Felsenmassen, Entwurzelt Bäume, türmt zum Berg sie auf; Wie Äste knickt sie krachend Buchen, Eschen. Von Rauchgewölk und Flammen überdeckt, Zerfällt der Hirten Heim in Staub und Trümmer. Der Tränenstrom der Hartbedrängten löscht Die Flamme nicht. Sie fliehn nach allen Seiten Mit wild zerrauftem Haar, und hinter ihnen Läuft ihre Lämmerschar mit lautem Blöken; Als Freunde neben ihnen Wolf und Bär."[/font] [font "Times New Roman"][/font] [font "Times New Roman"]Wie Du siehst, gibt es durchaus Verknüpfungspunkte. Ohne Erfahrung in der chemischen Industrie und vor allem ohne Kenntnis der "Manna Maschine" kann man die Chymische Hochzeit aber wirklich nicht verstehen.[/font] [font "Times New Roman"][/font] [font "Times New Roman"][/font] [font "Times New Roman"]Deit Zitat:[/font] [font "Times New Roman"]Für eine Sintflut nach den alten Schriften gibt es keine geologischen Belege, obwohl reichlich zu finden sein müssten. [/font] [font "Times New Roman"]Bekannt sind Belege für lokale Überschwemmungen und Tsunamis, z.B. durch den Ausbruch des Santorin-Vulkans. Lokal sind sie zweifellos als katastrophal empfunden worden und mögen dann zur Entstehung von Überschwemmungslegenden geführt haben. Ob nun zu der Sintflutlegende ein Ereignis oder mehrere lokale Erlebnisse unterschiedlicher Völker zu unterschiedlichen Zeiten zu Grunde liegen, die dann im Lauf der Zeit zu einem, scheinbar weltweiten Ereignis verschmolzen wurden, sei dahingestellt. Auch die Entstehung des Schwarzen Meers wird im Zusammenhang mit der Sintflutlegende diskutiert. [/font]
[font "Times New Roman"]Zitat Ende[/font][font "Times New Roman"][/font] [font "Times New Roman"]Diese Ansicht von Dir kann ich nicht teilen. Die Bibel, das Gilgamesch-Epos, die Henochbücher, Verdaguers Atlantis-Poem (letzteses aufgrund örtlicher Überlieferungen zum Mittelmeer) oder einfach nur indianische Bilderschriften: Weltweit wird in alten Mythen von der Sintflut berichtet.[/font]
[font "Times New Roman"][/font]Deit Zitat
[font "Times New Roman"]Welche Größe sollte denn ein zerstörtes Raumschiff gehabt haben, um als Auslöser eine "Sintflut" in Frage zu kommen ?[/font]
[font "Times New Roman"]Bei einem Absturz und folgendem Tsunami hätte man auch noch das Problem der Vorwarnzeit (so wegen Bau der Arche und Einsammeln der Tiere).[/font]
[font "Times New Roman"]Wieso gibt es keine Impaktstrukturen, die damit in Zusammenhang stehen ?[/font]
[font "Times New Roman"]Wieso ist nichts an Resten von einem Raumschiff gefunden worden ? Dass nicht alles verglüht sein kann, wissen wir ja seit dem Absturz von Skylab oder der Mir und diversen Satelliten.[/font]
[font "Times New Roman"][/font]Zitat Ende
[font "Times New Roman"][/font]
Die Größe muss wohl um die 20 km betragen haben. Problematischer als die Größe des "hohlen Vogels" dürften die noch vorhandene Antriebenergie, Waffen und Munition (Asteroidenschutz) sowei die 7 gleichzeitig gezündeten Plutoniumbomben zu deren Vernichtung gewesen sein. Außerdem ist der größte Teil wohl im Mehr untergegangen. Vorwarnzeit gab es. Siehe Utnapischtim/Noah, Lot bzw. die Ausführungen in den Henochbüchern. Verdaguer berichtet: Wer hebt oh Meer aus Deiner Tiefe Den Stern Atlantis, der in dir versank Und gibt ihn wieder seinen alten Glanz Und schenkt ihm eine neue Strahlenkrone, daß heller er am Himmel noch erscheine. Ich denke, dass die Berichte zu Sodom und Gomorrha dazugehören. Ein kleinerer Teil müsste östlich der Straße von Gibraltar untergegangen sein, dort die Mauer von Calpe zerstört und so das Mittelmeer geflutet haben, so Verdaguer. Dein Zitat: [font "Times New Roman"]Und um welche Museumsstücke geht es konkret, wo es heißt: wir wissen nicht, was es bedeutet ?[/font]
[font "Times New Roman"][/font]Zitat Ende Es sind riesige Orthostaten im Berliner Vorderasiatischen Museum, aber auch in Dresden, München, Paris und Istanbul. Sie zeigen die beiden Helden, die Atlantis besiegten, mit der Waffe in der Hand. Der eine, Gilgamesch, hat einen Vogelkopf und eigene Flügel. Alt Zweidrittelgott kann er selbst fliegen. Der andere, Enkidu, kann nicht selbst fliegen und hält sich am Fuß eines Vogels fest. Das sie die Waffe in einer Hand tragen, kann es nur eine Plutoniumbombe sein. Beide sterben hinterher an einer Krankheit, die an Strahlenkrankheit erinnert.
[font "Times New Roman"][/font] [font "Times New Roman"]Gruß Dieter[/font]
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Verfasst am: 09. 11. 2006 [20:25]
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stollentroll
Amateur
Dabei seit: 04.12.2005
Beiträge: 19
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Zu der Frage nach meinen chemischen Erfahrungen: Ich bin Mineraloge/Geochemiker und arbeite derzeit in der Chemischen Industrie und kann derartige Dinge deshalb sehr wohl beurteilen. Die Manna-Maschine halte ich für komplette Phantasie, um es vorsichtig zu formulieren.
Jacint Verdaguers Poem über Atlantis als Tatsachenbericht heranzuziehen ist völlig absurd. Es ist nach 1870 entstanden. Atlantis ist zu der Zeit längst als literarische Metapher verwendbar gewesen, das hat nichts mit Tatsachenberichten zu tun. Und woher sollte er wohl neue Tatsachen zu einer vor etlichen tausenden Jahren passierten Katastrophe haben (sofern sie denn passiert ist) ?
Mit der gleichen Berechtigung könnte dann auch, um ein aktuelles Werk zu nennen, Frank Schätzings Roman "Der Schwarm" als Atlantis-Bericht angesehen werden, schließlich wird dort auch eine Flutkatastrophe beschrieben.
Natürlich ist Atlantis in diversen literarischen Werken der Neuzeit verwendet worden, weil es eben als Metapher nutzbar ist.
Ich hatte nach harten Fakten für so eine Flutkatastrophe gefragt, nicht nach literarischen Stellen dazu. Wo sind die Sedimentablagerungen dazu, die auf jeden Fall da sein müssten ?
Wo sind die Impaktstrukturen ?
Wo ist durch den Impakt oder die Explosion verändertes Gesteinsmaterial zu finden (wie z.B. die Suevite aus dem Nördlinger Ries oder die durch den Impakt erzeugten Tektite) ?
Wo sind die Trümmer von dem angeblichen Raumschiff ?
Weiter.
[font "Arial"]Zitat: Ein kleinerer Teil müsste östlich der Straße von Gibraltar untergegangen sein, dort die Mauer von Calpe zerstört und so das Mittelmeer geflutet haben, so Verdaguer. Zitat Ende.[/font]
Das Mittelmeer war das letzte Mal zur letzten Vereisung im Pleistozän teilweise (aber auch nicht komplett) trocken. Seit über 10.000 Jahren ist es wieder ein Meer. Das ist geologischer FAKT, unabhängig davon, was man aus irgendwelchen Poemen deutet.
Verdaguer war Pfarrer und Dichter, und es wäre mir völlig neu, dass er irgendwelche geologischen Untersuchungen vorgenommen hat.
Wie soll zeitlich Sodom und Gomorrha dazu passen ? Es passt natürlich nicht.
Zu den Plutoniumbomben:
Plutonium 239, dass für Bomben geeignet ist, hat eine Halbwertszeit von 24.110 Jahren. Wir finden heute in Sedimenten Spuren der oberirdischen Atomwaffentests wieder und auch das Tschernobyl-Ereignis. Diese Lagen werden z.B. als Leithorizonte verwendet, um junge Sedimente einzuordnen. Und wo sind die Spaltprodukte und Reste vom Plutonium von den angeblichen 7 Plutoniumbomben ? Wir finden aber NICHTS davon in Sedimentproben !
Raumschiff = Satan ?
Schillers Götterfunken = Goethes Irrlichter ?
Da sage ich nichts weiter dazu.
Man kann natürlich lange aus Texten und Dichtungen sich Passagen oder einzelne Wörter heraussuchen und daraus reizvolle Gedankenspiele machen, aber es bleiben Luftschlösser solange die harten Fakten dazu fehlen, und mit harten Fakten meine ich archäologische Relikte sowie geologische und mineralogische Fakten.
Grüße,
der Stollentroll
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Verfasst am: 09. 11. 2006 [22:44]
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kurti
Koryphäe
Dabei seit: 07.11.2003
Beiträge: 1387
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Hallo Dieter,
Zitat:
Dein Hinweis auf den weiten Erdenrund passt da nicht: Es heißt: "Was den großen Ring BEWOHNET [..] zu den STERNEN leitet sie [..]. Das wörtliche "im Weltraum wohnen" ist hier viel näher liegend, als das große Erdenrund als Wohraum darzustellen, der gleichzeitig zu den Sternen geleitet wird.
Ende[font "Arial"]
Ode an die Freude:
(1) Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium,
Wir betreten feuertrunken,
Himmlische, dein Heiligtum !
Der göttliche Funke der Freude = Tochter von der Insel der Sehligen ( aus der griech.Mythologie entlehnt), schlägt über auf die Menschen und macht sie (lyrisch) feuertrunken, sprich freudentrunken.
(2) Deine Zauber binden wieder,
Was die Mode streng geteilt ;
Alle Menschen werden Brüder,
Wo dein sanfter Flügel weilt.
Wo die Freude weilt werden Zerlumpte wieder Brüder der Feingekleideten.
CHOR
(3) Seid umschlungen, Millionen !
Diesen Kuß der ganzen Welt !
Brüder - überm Sternenzelt
Muß ein lieber Vater wohnen.
(4) Wem der große Wurf gelungen,
Eines Freundes Freund zu sein,
Wer ein holdes Weib errungen,
Mische seinen Jubel ein !
(5) Ja - wer auch nur eine Seele
Sein nennt auf dem Erdenrund !
Und wer's nie gekonnt, der stehle
Weinend sich aus diesem Bund.
CHOR
(6) Was den großen Ring bewohnet,
Huldige der Sympathie !
Zu den Sternen leitet sie,
Wo der Unbekannte thronet.
[/font][font "Times New Roman"][/font]
Mit den Millionen ist die Menschheit gemeint, die die ganze Welt, das Erdenrund oder den großen Ring bewohnt. Es wird auch nicht der Wohnort ( der Ring) zu den Sternen geleitet, sondern die Sympathie, die von den Millionen ( Menschen), in ihrer Freude, gegenseitig empfunden wird. Wenn man etwas huldigt dann verehrt man etwas, und übt es (lyrisch gesprochen) aus.
Zitat:
Ganz logisch schließt Schillers Ode in der letzten Strophe mit "Allen Sündern sei vergeben und die Hölle nicht mehr seyn". Gemeint ist die Hölle auf Erden aufgrund der durch die gesprengte Raumstation ausgelösten Sintflut.
Ende
Wenn Du die ganze Ode betrachtest, heißt das, daß alle Menschen durch die Freude Brüder ohne Sünde sind. Es herrschen paradiesische Zustände, so schließt Schiller logisch, im Gegensatz zu Dir. Wo ist Dir denn jetzt plötzlich in der Ode eine Springflut begegnet?
[font "Times New Roman"][/font]
Zur Chymischen Hochzeit:
Die Rosenkreuzer sind offensichtlich eine Legende. Die drei grundlegenden, einschlägigen Schriften sind die Fama fraternitatis, die Confessio und die Chymische Hochzeit, die in den Jahren 1614, 1615 und 1616, also kurz nacheinander, erschienen.
Sie sind erschienen in einer Zeit, in der Europa eine Existenzkrise durchzustehen hatte. Politisch zerrüttet, zerfleischte es sich in wirtschaftlichen Interessenkonflikten; Religionskriege streuten Saat von Unheil und Trostlosigkeit bis zum heimischen Herd; die Wissenschaft schwang sich auf und gab sich eine materialistische Ausrichtung; die Lebensbedingungen waren für die meisten Menschen erbärmlich. Die ganze Gesellschaft war zu dieser Zeit im Umbruch, aber es mangelte ihr an Anhaltspunkten, um sich im Sinne des allgemeinen Interesses zu entwickeln.
Inzwischen gilt als erwiesen, daß alle drei Schriften aus dem Freundeskreis des Tübinger Theologen Johann Valentin Andreae stammten und daß Andreae zumindest die "Chymische Hochzeit" selbst verfaßt hat.
Diese Utopie trug auch sozialreformerische Züge, wie sich folgendem Vers des Christian Rosenkreutz entnehmen läßt:
Ein frölich zeit die soll bald kommen,
Darin einer wirt dem andern gleich,
Keiner wirt sein arm oder reich, ...
Darumb so last ewer grosse klag,
was ists umb etlich wenig tag.
(Kurti: erinnert etwas an Schillers Ode an die Freude, die ja eigentlich eine an die Freiheit war)
Zitat:
Am Ende der Geschichte kehrt er dann aber mit vielen "Schiffen" zurück. Wie kommt er - ohne dass im Text der geringste Hinweis auftaucht - von einer Burg auf einen Dampfer? [font "Arial"]
Ende
[/font]
Nach der Hochzeit wurden der tote König und die Königin nachts auf Schiffen weggefahren. Am anderen morgen fuhr man dann vom Schloß zum Turm hinterher.
[font "Times New Roman"]
[font "Verdana"][black]Wir solten an unserm Versprechen halten und uns künfftige mühe nit bedauren lassen, sondern gegenwertigen begrabenen Königlichen Personen wieder zum Leben helffen, und deßwegen mit ihr unverzogenlich auffsitzen, an Thurn Olympi zufahren, daselbsten hierzu taugentliche und notwendige Artzney abzuholen. Deß bewilligten wir bald und folgten ihr durch ein ander Thürlein nach biß an daß Gestad. Da stunden obgemelte sieben Schiff alle leer da,[/black][/font]
[/font][font "Arial"]
Am siebten Tag fuhr man vom Turm wieder zurück und viele Schiffe kamen ihnen entgegen.
[/font]
da waren unsere Schiff so köstlich zubereitet, daß nit wol müglich gewest, es müssen solche schöne sachen erst daher gebracht worden sein.
Unter deß giengen die Schiff mechtig schnell fort, denn ehe wir zwo stund gefahren, saget uns der Schiffman, Er sehe allbereit fast den gantzen See mit Schiffen bedeckt, darbey wir kundten abnemmen, man zoge uns entgegen, welches auch wahr gewesen, dann so bald wir auß dem Meer durch obangeregten Fluß zu dem See kommen, hielten allda in die fünfhundert Schiff,
Wo ist da Dein Problem?
[font "Arial"]
Zitat:[/font]
.....bitte ich sie, sie wolten mich nit so heben, ich wäre doch willig zuthun, was sie begehrten ....
Hier wird zunächst die Begegnung eines unserer Vorfahren mit einer ihm unbekannten Technologie geschildert[font "Arial"]
Ende
Hier heben ihn Balbiere = Barbiere, sprich sie zerren ihn hin und her, schneiden seine Haare und richten ihn säuberlich her für die Hochzeitsfeier.
Manna - Maschine:[/font]
Zitat:
Ich bin Chemieingenieur von Beruf und habe "Die Manna Maschine" von Sasson/Dale gelesen.
Ende
Das Du das aus Sassons Buch nachvollziehen konntest, ist mir klar, denn der interpretiert den Text genau so wie Du Schillers Ode, - eben frei nach Goethe. Lies Dir mal durch was Frank Doernenburg dazu meint.
[url "http://doernenburg.alien.de/alternativ/manna/man01.php"]http://doernenburg.alien.de/...ativ/manna/man01.php[/url]
[font "Arial"]
Ich frage jetzt mal mit Deinen Worten:[/font]
"Was ist das? Delirium? Dichterische Freiheit? Spinnerei? Wortrausch? Bildungscrash?"[font "Times New Roman"][/font]
In Dantes "Göttlicher Kommödie" sollen zwei auf einen Berg gestiegen sein, um die Sünde zu sehen. Die Sünde, dass war die an Höhe verlierende Raumstation, die nicht mehr zum vorbestimmten Zeitpunkt am Horizont erschien (HenÄth), die ihre Bahn verlassen hatte und deshalb zum Satan, zu Drachen wurde. Deshalb wurden sieben gefesselte Sterne wie sieben brennende Berge (HenÄth) in sie hineingetan. Das waren 7 Plutoniumbomben, mit der die Station gesprengt wurde und die Sintflut auslöste. Weitere Details dazu in der Offenbarung des Johannes.
[font "Times New Roman"][/font]
Was Deine weiteren literarischen Quellen und die Sintflut angeht, schließe ich mich Stollentroll an.
Gruß
Kurti[font "Times New Roman"]
[/font][font "Arial"]
[/font]
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Verfasst am: 10. 11. 2006 [09:08]
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dieter-bremer
Amateur
Dabei seit: 06.11.2006
Beiträge: 21
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Hallo Stollentroll,
ich will es kurz machen: Wenn Du die Mannamaschine ablehnst, hast Du sie dann überhaupt gelesen? Wer beide Texte liest, findet diesbezüglich so viele FUNDAMENTALE Übereinstimmungen, dass er zwagsläufig zu der Meinung kommt, dass von denselben Prozessen bericht wurde.
Dass Du Verdaguers Atlantis-Poem NICHT gelesen hast, ist aus Deiner Antwort zu erkennen. Er gibt ganz exakt an, ob er von Homer, Vergil oder wem auch immer etwas übernommen hat. Platon ist - so weit ich mich erinnere - NICHT dabei. Verdaguer beschränkt sich vor allem auf iberische Überlieferungen, die er in diesem Poem poetisch, aber korrekt überliefert.
Die Atlantisvbeziehungen, die ich meine - wie bei Gluck - sind ohne dessen Bewustsein dort verewigt. Er verwendete alte Überlieferungen, ohne zu wissen, dass es hier um Atlantis geht.
Zu den Fakten zur Flutkatastrophe. Teilweise hilft vielleicht Tollmann, der übrigens ebenso Sodom und Gomorrha damit zusammenbringt. (Ereignis war in Wirklichkeit viel früher, nicht vor 2000 Jahren) Das Problem: Einen derartiken Weltenbrand, derartige Sturzregen sind aus historischer Zeit nicht bekannt. Es ist alles ins Meer gespült worden. Dort kann es auch keine Impaktstrokturen geben. Verdaguer beschribt aus den Vor-Ort-Überlieferungen die Flutung des Mittelmeeres. Hier passen Deine und meine Zeitangaben sogar.
Zu Satan als Raumschiff sagst Du nichts. Du weißt aber sicher aus der Bibel, dass er "wie ein Blitz vom Himmel gefallen" ist. Was schreibt Verdaguer?
"Dort war es, so erzählt die fromme Sage, Wo Herakles die Stimme wieder hörte, Die ihn im Donner rief auf Calpes Felsen – Und ihn erzittern ließ in heil’ger Furcht. Am Abend war es, nach dem Sturm des Tages, Wo sie im sanften Säuseln zu ihm sprach: „Ich bin es, der geleitet deine Hand, Wie man sie einem zarten Kinde führt, Als du des Westens Babylon zerstörtest. Ich bin es, der den Flammenblitz gesendet, da es im Stolz sich gegen mich erhob und eine Leiter in die Wolken baute, ich bin es, der vernichtet, seine Berge, Der dir zu Füßen legte die Titanen; Ich gab den Sieg dir über Ungeheuer. Ich bin’s, der Welten schafft und sie zerstört. Und was in deiner Hand die Keule ist, Bist du, o Mensch, für meine Gottesmacht.“
Aber auch die Freimaurer wissen etwas darüber:
Aus dämmernder westlicher Ferne Blickt schimmernd der Führer der Sterne, Der Herold der kommenden Nacht: Jetzt geht er als Hesperus nieder; Einst kehrt er als Lucifer wieder: Ein Herold des Tags, der erwacht.
Ich könnte die Beweisführung für meine Idee noch unendlich ausdehnen. Das Problem in so einem Forum ist, dass man nur den Bruchteil seines Wissens rüberbringen kann und die anderen darauf ohne Kenntnis des restlichen Wissens darauf antworten. Vielleicht ist die Zeit auch noch nicht reif für meine Idee.
Gruß Dieter
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Verfasst am: 10. 11. 2006 [09:44]
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dieter-bremer
Amateur
Dabei seit: 06.11.2006
Beiträge: 21
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Hallo Kuti,
die 1. Strophe lautet in der 7. Zeile entscheident anders: "Bettler werden Fürstenbrüder" (1785). Weiterhin hat Schiller auch eigene Ideen eingebracht. Sicher z.B. den 1. Chor und die 2. Strophe, die er sicher Körner widmete. Dass man sich in den letzten 200 Jahren eine lyrische "ist ja alles nicht wörtlich gemeint"-Mentalität diesbezüglich zugelegt hat, ist logisch. Wie auch sonst, wenn man es nicht wörtlich versteht? Ich könnte jetzt große Teile der Ode aufzeigen, wie sie mit den tatsächlichen Atlantisfakten übereinstimmen. Das die Fakten aber noch weitgehend unbekannt sind, stelle ich Fragen: Was hat ein Feurspiegel damit zu tun? Warum steht der Cherub VOR Gott? Was bedeuten Räume, die des Sehers Rohr nicht kennt? Das sind alles Fakten, diemit den wahren Atlantisbegebenheiten konform gehen. Und zu Deiner Frage, nach der Katastrophe: "Ihr stürzt nieder, Millionen? [...] Durch den Riß gesprengter Särge sie im Chor der Engel stehn. Duldet mutig Millionen! Duldet für die beßre Welt!" Es ist von Kannibalen die Rede, erst dann kommt die Erlösung von allem. Die letzten Textteile erinnern mich an den Bund des Herrn mit den Israeliten.
Zur Chymischen Hochzeit:
Es wird der Weg zur Burg einen ganzen Tag lang beschrieben. Weggabelungen, Anstiege, Passkontrollen. Kein Wort von Ebene und Meer. Und plötzlich, auf dem Rückweg, ist das Meer auf den Berg gekommen? Do solltest mal den von dir zitierten Text mit dem Kapitel "Rückkehr der jüdischen Diaspora" aus HenÄth abgleichen!
Und hier Schiller, "Rosenkreuz" und Hesekiel im Chor:
"Rosenkreuz" berichtete von der Aufforderung:
Daß ihr durch Ewere Gaben menniglich wer deren werth, und bedürfftig wöllen zu hülff kommen.
Hesekiel predigte: […] dem Hungrigen Brot geben; die Nackten bekleiden
Schiller schrieb: Festen Mut in schwerem Leiden, Hülfe, wo die Unschuld weint,
Ich bin fest davon überzeugt, dass alle drei Texte dieselben Aufforderungen enthalten, jedem Sintflutüberlebenden DAS LETZTE zu geben. (Geber sind die Wohlgenährten aus der Arche) Und erstmals wurde mir an dieser Stelle klar, was Jesus meinte, als er forderte, dem Dieb noch weiteres Eigentum zu überreichen.
Bist Du schon mal hin- und hergezerrt worden beim Haare schneiden? Ich nicht. Außerdem steht dort nichts vom Haareschneiden, sondern vom Heben.
Du hast sicher den Schusssatz bei Stolentroll gelesen. Der gilt auch hier.
Gruß Dieter
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Verfasst am: 10. 11. 2006 [15:53]
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kurti
Koryphäe
Dabei seit: 07.11.2003
Beiträge: 1387
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Hallo Dieter,
[font "Arial"][black]Zitat:[/black][/font]
[font "Arial"][black]1. Strophe lautet in der 7. Zeile entscheident anders: "Bettler werden Fürstenbrüder" [/black][/font]
[font "Arial"][black]Ende[/black][/font]
[font "Arial"][size 2][black]Wenn die Mode[/black][/font][font "Arial"][black] die Menschen teilt und durch die Freude alle Menschen Brüder werden, dann sehe ich keinen Unterschied zu Bettlern und Fürsten [/black][/font][font "Arial"][black]die Brüder[/black][/font][font "Arial"][black] werden.[/black][/font]
(19) Freude sprudelt in Pokalen,
In der Traube goldnem Blut
Trinken Sanftmuth Kannibalen,
Die Verzweilung Heldenmut.
[font "Arial"][black]Die Freude macht alle Menschen gut, und wenn ein Kannibale sie aus dem Pokal trinkt, dann wird er sanftmütig. (Damals waren Kannibalen noch gefürchtete Menschenfresser)[/black][/font][/size]
13) Aus der Wahrheit Feuerspiegel
Lächelt sie den Forscher an.
Zu der Tugend steilem Hügel
Leitet sie des Dulders Bahn.
[font "Arial"][size 2][black]Gemeint ist auch hier die Freude[/black][/font][font "Arial"][black], die den Forscher aus dem Feuerspiegel [/black][/font][font "Arial"][black]der Wahrheit anlächelt. Das ist nun wirklich als lyrische Ausdrucksweise aufzufassen, denn Wissenschaft und Forschung hatten zu Schillers Zeiten noch etwas mystisches an sich.[/black][/font][/size]
(14) Auf des Glaubens Sonnenberge
Sieht man ihre Fahnen wehn,
Durch den Riß gesprengter Särge
Sie im Chor der Engel stehn.
Hier wird, angelehnt an das Jüngste-Gericht, geschildert, daß auch die Toten leibhaftig auferstehen. Siehe dazu folgende Strophe:
(1 Unser Schuldbuch sei vernichtet !
Ausgesöhnt die ganze Welt !
Brüder - überm Sternenzelt
Richtet Gott, wie wir gerichtet.
[font "Arial"][size 2][black]Der Cherub vor Gott bedeutet, daß man diesen abschreckenden Wächter[/black][/font][font "Arial"][black] durch Freude und eine reine Seele überwinden muß und kann. Dieser Satz ist eine Warnung. "Der Cherub steht vor Gott und läßt nicht jeden hinter das Sternenzelt zum lieben Vater vordringen!" Von diesem Raum hinter dem Sternenzelt, den wir Himmel nennen, spricht Schiller auch , wenn er meint, daß das Rohr (Teleskop) des Sehers ihn nicht erreicht. Sonst noch Fragen?[/black][/font]
[font "Arial"][/font]
[font "Arial"][black]Chor (bei Schiller)[/black][/font]
Ihr stürzt nieder, Millionen ?
Ahnest Du den Schöpfer, Welt ?
Such' ihn überm Sternenzelt !
Über Sternen muß er wohnen.
[font "Arial"][black]Bei Beethoven steht diese Strophe nicht als Chorgesang. Schiller läßt den Chor auf den Einzelsänger antworten oder fragen. Das fällt bei Beethoven weg. Er setzt deshalb auch die Stophen um, so daß der Chor nur bekräftigt oder zusammenfaßt. Angesichts der umsichgreifenden Freude, was vorher geschildert wurde, fragt der Chor sinngemäß:" Stürzt, fallt, kniet ihr nieder, ihr Millionen Menschen, ahnt ihr den Schöpfer?"[/black][/font]
[font "Arial"][black]In Bayern sagt man: "Ja, do legst die niader, mei Liaber!"[/black][/font]
[font "Arial"][/font]
[font "Arial"][black]Chymische Hochzeit[/black][/font][/size][font "Arial"]
Zitat:
Es wird der Weg zur Burg einen ganzen Tag lang beschrieben. Weggabelungen, Anstiege, Passkontrollen. Kein Wort von Ebene und Meer.
Ende
Du solltest die Texte aufmerksamer lesen. Er ging mit seinem Kompass auf der Mittagslinie (also nach Süden) zum Schloß auf dem Berg. Dort wurde Hochzeit gefeiert und nachts fuhr man mit Schiffen die Leichenteile des Königspaares weg. Am anderen Morgen standen die Schiffe wieder leer am Burgberg. Ein Burgberg ist rund und kann dementsprechend an einem Ufer liegen und an einer Seite Wasser und an der anderen Seite weites Land haben.
Jedenfalls ist Rosenkreutzer auf dem langen Landweg hin zur Burg gegangen und fuhr von dort mit dem Schiff zur Turminsel, und abermals zurück zum Schloss, wo ihnen viele hundert Schiffe entgegen kamen.
Zitat:
Bist Du schon mal hin- und hergezerrt worden beim Haare schneiden? Ich nicht. Außerdem steht dort nichts vom Haareschneiden, sondern vom Heben.
Ende
Weil ich aber bald vermerckt, daß es Balbierer: bitte ich sie, sie wolten mich nit so heben, ich wäre doch willig zuthun, was sie begehrten, darauff sie mich bald gelassen, und also einer, den ich doch nit sehen kundt, fein sitlich das Haar mitten auff dem Kopff herumb hinweg geschnitten, an der Stirn aber, Ohren und Augen, mein langes eyßgrawes Haar hangen lassen......
........Nun diese unsichtbare Balbierer lesen das abgeschnitten Haar fleissig auff und tragens mit sich hinweg..............
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Man hat ihm also eine Tonsur geschnitten. Unsichtbar, entweder weil sie ihm die langen Haare ins Gesicht gekämmt hatten, oder aus mystischen Gründen, daß kannst Du Dir aussuchen.
......Sihe Frater Rosencreutz, bistu auch hie: Ja antwortet ich, meine Brüder, die Gnad Gottes hat mir auch herein geholffen............[/font][font "Times New Roman"][/font][font "Arial"] [/font]
[font "Arial"]
Zitat:
"Rosenkreuz" berichtete von der Aufforderung:
Daß ihr durch Ewere Gaben menniglich wer deren werth, und bedürfftig wöllen zu hülff kommen.
Hesekiel predigte: […] dem Hungrigen Brot geben; die Nackten bekleiden
Schiller schrieb: Festen Mut in schwerem Leiden, Hülfe, wo die Unschuld weint,
Ich bin fest davon überzeugt, dass alle drei Texte dieselben Aufforderungen enthalten, jedem Sintflutüberlebenden DAS LETZTE zu geben.
Ende
Muß ich darauf antworten, oder willst Du mir das ersparen?[/font]
Ich habe Dir schon geschrieben, daß ich grundsätzlich kein Gegner der Paläoastronautik bin. Ich habe Dir aber auch geschrieben, daß man durch die Verwendung von späteren Texten, die Gedankengut, oder auch Passagen alter Texte und Mythen enthalten, der Beweisführung nicht dient, oder besser gesagt, die Glaubhaftigkeit der Lächerlichkeit preisgibt.
Gruß
Kurti
P.S. Habe gerade Deine Bemerkung zur Arche gelesen. Sofern die Textübersetzung astrein ist, sind das Argumente, über die man diskutieren kann. Leider wird es aber oft so gemacht, wie Iris2 mit der Wand im Posting davor.
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