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Atlantis-Konferenz 2011: Programm


Umfrage
Frage:
Haben Sie schon einmal ein Buch über Atlantis gelesen, das sich einigermaßen auf wissenschaftlichem Niveau bewegte, und die Möglichkeit einer Existenz von Atlantis ernsthaft erwog?
Ja!
 
5 von 10 Antworten (50%)
Nein! Und ich will es auch nicht.
 
1 von 10 Antworten (10%)
Nein - gibt es sowas überhaupt?
 
2 von 10 Antworten (20%)
Nein, aber ich würde das gerne!
 
2 von 10 Antworten (20%)


Autor Nachricht
Verfasst am: 22. 06. 2011 [15:29]
Proklos
Amateur
Themenersteller
Dabei seit: 03.02.2010
Beiträge: 17
Atlantis-Newsletter 39: Programm Atlantis-Konferenz

Das Programm für die 3. Atlantis-Konferenz 2011 auf Santorini in Griechenland vom 25.-26. Juni steht nun fest.

Die offizielle Homepage mit allen Informationen:
http://atlantis2011.conferences.gr/

Aus Deutschland sind diesmal dabei:
- Dieter und Sandra Bremer.
- Jürgen Karl Hepke.
- ... ... ...

[Weitere Infos nachzulesen im Newsletter-Archiv von www.atlantis-scout.de]

Besonders interessant scheinen mir zwei Vorträge über die Atlantis-Rezeption beim antiken Neuplatoniker Proklos zu sein. Proklos verwendete etliche Stellen des Aristoteles, um für die Existenz von Atlantis zu argumentieren; dass Aristoteles gegen eine Existenz von Atlantis eingestellt gewesen sein könnte, kam ihm offenbar nicht in den Sinn; Details siehe hier:

Thorwald C. Franke, Aristoteles und Atlantis, 2010.
http://www.atlantis-scout.de/atlantis_aristoteles.htm

x x x AUFRUF x x x

Ich lade jeden Teilnehmer oder Zuschauer der Konferenz 2011 dazu ein, seine Eindrücke in einem aussagekräftigen Bericht über die Konferenz zusammen zu fassen und mir diesen Bericht zu übersenden! Ob Deutsch oder Englisch ist egal. Die Berichte werden auf folgender Seite veröffentlicht:
http://www.atlantis-scout.de/atlantis_conference.htm

Viele Grüße
Thorwald C. Franke

P.S.: Ich weise darauf hin, dass ich nicht mit den Veranstaltern verbunden bin, nicht in deren Namen spreche und auch in keiner Weise an der Organisation der Konferenzen beteiligt bin. Ich werde dieses Jahr auch nicht an der Konferenz teilnehmen.




Der Atlantis-Newsletter wird versendet von
http://www.atlantis-scout.de/
Verfasst am: 22. 06. 2011 [21:17]
astrofratz
Experte
Dabei seit: 12.07.2010
Beiträge: 396
Ich möchte die Leser auf zwei Highlights der Konferenz hinweisen Joachim Rittsteg, bei dem die Mayas von den Wikingern abstammen und in Wirklichkeit amelieter Platt reden. (Er wurde bekannt durch seine Atlantissuche mit der Bildzeitung)
Er sieht Atlantis als die Hauptstadt der Maya, die von den Wikingern gegründet wurde und von den Maya vergessen. Die Wikinger haben den Maya auch verboten Menschenopfer zu machen, aber die Maya haben sich nicht dran gehalten, also sind die Wikinger, die die Maya für Götter hielten wieder abgedampft und die Maya haben bis zu Cortez auf sie gewartet.



Und Dieter Bremer, der glaubt, dass Atlantis eine Raumstation war, die von den Göttern sämtlicher Kulturen bewohnt wurde. Hinweise darauf finden sich zB in dem Gedicht "Freude schöner Götterfunke" aber auch im Ring der Nibelungen oder in verschiedensten anderen Mythen und Märchen wie der Wolf und die sieben Geißlein oder dem Ritt auf dem Hexenbesen.

Als die Götter mal spazieren waren, haben sie die Schlüssel vergessen und dann haben die beiden Wachroboter Gilgamesch und Enkidu sie nicht mehr rein gelassen. Also haben die es sich auf der Erde bequem gemacht. Aber die beiden Roboter waren immer noch so eingestellt, dass sie auf alles schießen sollten, was sich ihnen nährte. Das war mal als Schutz gegen Asteroiden gedacht. Jedoch sank die ringförmige Raumstation immer weiter in Richtung Erde. Irgendwann mussten die Menschen unter ihr durchkriechen, weil sie so nah an der Erde war. Da begannen die beiden Wachroboter die Erde zu beschießen. Als die Götter das sahen mussten sie eine List erdenken. Jesus der Erlöser musste ein Ablenkungsmanöver veranstalten, welches wir heute noch mit dem Silvesterfeuerwerk nachahmen und konnte die Selbstzerstörung der Raumstation aktivieren. Weil sie aber merkten, dass das ganze doch in die Hose gehen würden, bauten sie schnell Archen und ein paar Auserwählte und eine Gendatenbank kamen auf die Archen und flogen ins All. Irgendwann haben die Roboter angefangen sich ein Loch in die Erde zu schießen und als die Raumstation unter der Erdkruste angekommen war zündete die Selbstzerstörung und ein riesiger glühender Haufen wurde aus der Erde gesprengt, während der Rest der Erde unter Wasser war kühlte dieser Haufen zu unserem Mond ab. Als das ganze fertig war kamen die Aliens wieder zurück und haben wieder alle Menschen und Tiere geklont (bis auf die paar Auserwählten). Dadurch, dass die Erde nu aber wesentlich kleiner war und sich langsamer drehte, war die Schwerkraft größer geworden (nicht mehr soviel Fliehkraft!!!) und daher waren die Dinos zu schwer und mussten aussterben oder mutierten zu Hähnchen. Die Aliens haben darauf nur mit den Schultern gezuckt und die Erde verlassen.

Und das Schlimme an der ganzen Sache, ich hab mir das nicht ausgedacht.
http://www.atlantisbremer.de/
http://www.youtube.com/watch?v=0CF7zHsF7TM

Wie bei solchen "Wissenschaftlern" ein wissenschaftliches Buch über Atlantis rauskommen soll ist mir ein Rätsel.


[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 22.06.2011 um 21:18.]
Verfasst am: 22. 06. 2011 [21:39]
Proklos
Amateur
Themenersteller
Dabei seit: 03.02.2010
Beiträge: 17
@astrofratz:
> zwei Highlights der Konferenz hinweisen Joachim Rittsteg,
> Und Dieter Bremer,

Hier hätte man aber "Highlights" in Anführungszeichen setzen sollen. Die Proklos-Vorträge haben meiner Meinung nach mehr Gehalt. Es ist eben eine bunte Mischung.
Verfasst am: 22. 06. 2011 [22:15]
Heydenarchaeologie
Experte
Dabei seit: 29.03.2011
Beiträge: 170
Fand man nicht auch irgendwo im Mittelmeerraum Reste einer Siedlung/Stadt, die wohl von einer Katastrophe ins Meer gezogen worden war? Allerdings würde jene den Erwartungen an Pracht und Reichtum nicht unbedingt nachgekommen sein...
Verfasst am: 23. 06. 2011 [13:02]
astrofratz
Experte
Dabei seit: 12.07.2010
Beiträge: 396
Ich denke aber die Atlantisforschung ist halt mehr oder weniger kampflos der Pseudowissenschaft überlassen worden. Über Proklos und Atlantis hab ich vor ein paar Tagen selber das erste mal gehört und ich glaub anderen wird es genau so gehen. Das Problem ist hier dass wissenschaftliche Untersuchungen untergehen, weil die seriösen Verlage das Thema nicht anfassen und die unseriösen wissenschaftliche Arbeiten meiden wie der Teufel das Weihwasser.

Also bleibt nur die pseudowissenschaftliche Sicht der Dinge übrig. Und die wird sagen, sie waren auf der Atlantiskonferenz und 100 Doktoren sind bei meinem Vortrag nicht in schallendes Gelächter ausgebrochen, also befürworten sie die Thesen, trauen sich das nur noch nicht zuzugeben, weil sie ja nicht ihre Karriere gefährden wollen.
Verfasst am: 23. 06. 2011 [20:29]
Proklos
Amateur
Themenersteller
Dabei seit: 03.02.2010
Beiträge: 17
"astrofratz" schrieb:

Ich denke aber die Atlantisforschung ist halt mehr oder weniger kampflos der Pseudowissenschaft überlassen worden. Über Proklos und Atlantis hab ich vor ein paar Tagen selber das erste mal gehört und ich glaub anderen wird es genau so gehen. Das Problem ist hier dass wissenschaftliche Untersuchungen untergehen, weil die seriösen Verlage das Thema nicht anfassen und die unseriösen wissenschaftliche Arbeiten meiden wie der Teufel das Weihwasser.

Also bleibt nur die pseudowissenschaftliche Sicht der Dinge übrig. Und die wird sagen, sie waren auf der Atlantiskonferenz und 100 Doktoren sind bei meinem Vortrag nicht in schallendes Gelächter ausgebrochen, also befürworten sie die Thesen, trauen sich das nur noch nicht zuzugeben, weil sie ja nicht ihre Karriere gefährden wollen.


Die Konferenz ist offen für alle, also kommt dort auch alles zusammen, was es so gibt. Es gab/gibt dort auch Leute, die sich gegen die Existenz von Atlantis aussprechen. Insofern ist die Konferenz kritikneutral, denn sie stellt einfach nur ein Forum zur Verfügung.

Die Verlage wenden sich übrigens nicht von den pseudowissenschaftlichen Thesen ab. Die sind nämlich meistens schön bunt und verkaufen sich hin und wieder nicht schlecht - scheint es. Aber die trockenen, seriösen Versuche, die Frage nach Atlantis zu stellen, die finden keine Verlage. Die gibt es bei Books on Demand oder nur antiquarisch.

Vgl.
http://www.atlantis-scout.de/atlantis_introduction.htm
Verfasst am: 25. 06. 2011 [11:57]
kurti
Koryphäe
Dabei seit: 07.11.2003
Beiträge: 1241
Hallo Thorwald,

diese Pressemitteilung dürfte im Zusammenhang mit dem Untergang von Athen interessant sein.
Das könnte Platon möglicherweise inspiriert haben.

Gruß
Kurti
Verfasst am: 25. 06. 2011 [18:15]
Proklos
Amateur
Themenersteller
Dabei seit: 03.02.2010
Beiträge: 17
"kurti" schrieb:

diese Pressemitteilung dürfte im Zusammenhang mit dem Untergang von Athen interessant sein.
Das könnte Platon möglicherweise inspiriert haben.

Im Bewusstsein von Platon dürfte Piräus kaum eine Insel gewesen sein ... das ist ja lange vor der Zeit Platons gewesen. Außerdem nerven die ganzen Inspirations-Deuteleien nur, wenn sie nicht auf eine klare allegorische Aussage hingeordnet sind. Unnötiges Ausschmücken ist in diesem Typ Text nicht.
Verfasst am: 25. 06. 2011 [19:46]
kurti
Koryphäe
Dabei seit: 07.11.2003
Beiträge: 1241
Hallo Thorwald,

entschuldige, dass ich Dich genervt habe 30-icon_cry.gif, aber es ging mir nicht um die Insel sondern um die Lagune die um 500 v.Chr. noch da war.
Warum sollte Platon ( Solon gibt es ja in dem Zusammenhang auch noch ) davon nichts gewußt haben.
Laut Platons Atlantis-Bericht wurde Athen ja schließlich überschwemmt.
Timaios:
... Späterhin aber entstanden gewaltige Erdbeben und Überschwemmungen, und da versank während eines schlimmen Tages und einer schlimmen Nacht das ganze streitbare Geschlecht bei euch scharenweise unter die Erde....ENDE

Außerdem spricht er bei der Beschreibung des Landes von vielen Wasserfluten bei denen die Erde ins Meer gespült wurde.
Wenn das keine klaren Aussagen sind, dann weiß ich nicht was klar in diesem Zusammenhang bedeuten soll.

Gruß
Kurti


[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 25.06.2011 um 19:56.]
Verfasst am: 25. 06. 2011 [19:51]
Proklos
Amateur
Themenersteller
Dabei seit: 03.02.2010
Beiträge: 17
"kurti" schrieb:

Hallo Thorwald,

entschuldige, dass ich Dich genervt habe 30-icon_cry.gif, aber es ging mir nicht um die Insel sondern um die Lagune die um 500 v.Chr. noch da war.
Warum sollte Platon ( Solon gibt es ja in dem Zusammenhang auch noch ) davon nichts gewußt haben.
Laut Platons Atlantis-Bericht wurde Athen ja schließlich überschwemmt.
Timaios:
... Späterhin aber entstanden gewaltige Erdbeben und Überschwemmungen, und da versank während eines schlimmen Tages und einer schlimmen Nacht das ganze streitbare Geschlecht bei euch scharenweise unter die Erde....ENDE

Außerdem spricht er bei der Beschreibung des Landes von vielen Wasserfluten bei denen die Erde ins Meer gespült wurde.
Wenn das keine klaren Aussagen sind, dann weiß ich nicht was klar und allegorisch in diesem Zusammenhang bedeuten soll.

Gruß
Kurti


Jetzt mogelst Du: Das wäre dann keine Inspiration in Sachen Atlantis mehr (Insel), sondern eine Inspiration in Sachen Ur-Athen. Das wäre schon eher denkbar.

Im Original-Abstract ist übrigens nur von Marschland, nicht von Lagune um 500 v.Chr. die Rede.

http://geology.gsapubs.org/content/39/6/531.abstract?sid=9f2ddb84-8343-426a-a7a2-fc964caafe67


[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 25.06.2011 um 19:54.]



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