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Teufelswerk: "Cheops" und die Lichtgeschwindigkeit
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Verfasst am: 31. 01. 2011 [14:55]
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hns
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Kurti hat es schon angedeutet: jetzt noch ein Argument dass es doch Zufall ist. Die Statistik ist ja das Werkzeug um den Zufall in den Griff zu bekommen und berechenbar zu machen. Dazu betrachten wir das Herumrechnen mit Naturkonstanten und Koordinaten als Zufallsexperiment. Frage: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dass zwei beliebige Ziffernfolgen auf 5 Stellen übereinstimmen (also 00000 bis 99999). Antwort: Wenn sie alle gleichverteilt sind, dann sind es 1:100000. Das ist schon relativ selten. Aber ist das *wirklich* selten? Analog zu der alten Rätselfrage wie viele Leute in einem Raum sein müssen damit 2 dabei sind die am gleichen Tag Geburtstag haben (http://de.wikipedia.org/wiki/Geburtstagsparadoxon): Nehmen wir mal an es gibt 5 Naturkonstanten (es gibt noch mehr wenn man Pi und andere besondere Zahlen einbezieht). Und 4 Rechenoperationen (+ - * /) mit denen man je zwei von ihnen kombinieren kann. Und lassen wir noch 5 Faktoren zu um die Zahl mit einer beliebigen Koordinate auf 5 Stellen zur Deckung zu bringen. Dann bekommt man 5*5*4*5 = 500 Kombinationen aus 5 Naturkonstanten zur Auswahl. Ok, ein paar weniger weil z.B. c/c=1 oder c-c=0 ist. Sagen wir 400 wirklich unterschiedliche. Wenn man mehr als 2 Konstanten kombiniert werden es noch mehr. Alle fabrizieren eine Ziffernfolge von der wir die ersten 5 Stellen betrachten. D.h. wir bekommen eine bestimmte Menge an Ziffernfolgen. Dann nehmen wir 100 historisch interessante Orte und schauen Ihren Breitengrad an. Nehmen wir an sie seien gleichverteilt zwischen 0 und 49,999 Grad (weiter im Norden sei weniger los - ich hoffe das nimmt jetzt niemand nördlich des Limes wörtlich und persönlich). Von den 400 Kombinationen aus Naturkonstanten fallen erst mal alle weg, die mit 50 bis 99 anfangen. Also die Hälfte. Bleiben 200 übrig. Die Frage ist nun: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dass irgendein Breitengrad mit irgendeiner dieser 400 Kombinationen aus Naturkonstanten ziffernmäßig auf 5 Stellen übereinstimmt? Dazu nehmen wir einen Breitengrad nach dem anderen. Die Wahrscheinlichkeit dass er mit einer bestimmten Naturkonstantenkombination übereinstimmt ist 0,00001. Jetzt wird es etwas kompliziert. Dass er mit irgendeiner dieser vielen möglichen Rechnungen übereinstimmt ist 200*0,00001 = 0,2%. Das ist schon ein bischen was und kommt einfach daher dass durch 200 Kombinationen schon eine ganze Menge verschiedene Ziffernfolgen aller möglichen zwischen 00000 und 99999 produziert werden. Aber immer noch ziemlich unwahrscheinlich. Jetzt haben wir 100 Orte als Kandidaten angeschaut, weshalb die Wahrscheinlichkeit 100 mal so hoch ist. Also 20%. Hoppla. Es ist gar nicht so unwahrscheinlich dass Deine Vorgehensweise irgendwo auf der Welt einen (scheinbaren) Zusammenhang findet. Dass Du ausgerechnet bei der Pyramide fündig geworden bist, ist allerdings mit 0,2% überraschend aber eben das Ergebnis eines solchen recht wahrscheinlichen Experiments. Dennoch immer noch wahrscheinlicher als ein Lottogewinn. Und auch kein Gegenbeweis. Denn beim Lotto gewinnt auch fast immer jemand (leider immer jemand anderes). Obwohl niemand die Kugeln manipuliert. Jedenfalls gibt es solche eigentlich unerwarteten Übereinstimmungen offenbar öfters: http://de.wikipedia.org/wiki/Lincoln-Kennedy-Mysterium -- hns [Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 31.01.2011 um 15:01.] |
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Verfasst am: 31. 01. 2011 [22:58]
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Paulus7a
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Hallo hns, ![]() Zitat hns: " Das reicht aber nicht. Du hast ja erst gemessen und dann gerechnet. Meßfehler gehen also in jede Rechnung ein." Muss ja auch nicht reichen, es gibt noch genügend andere Anhaltspunkte. Wie ich jedoch schon seitenlang schrieb, habe ich erst gerechnet und dann geschaut. (selbst gemessen hab ich ja eigentlich gar nicht). ![]() Die wenigen Ausgangsdaten für die Rechnung wurden mehreren Quellen entnommen und miteinander verglichen. Die vorhandenen Abweichungen sind dabei relativ gering. Die Daten entsprechen also dem heutigen Stand des Wissens und sind ganz sicher nicht meine "Erfindung". ![]() Zitat hns: "Du hast aus Google Earth Koordinaten abgelesen und meinst die wären auf 1 Meter genau. " Wie mittlerweile mehrmals geschrieben, habe ich erst ganz zum Schluss mit GE verglichen – und erst dabei ist mir die dortige Zahlenähnlichkeit aufgefallen bzw. bewusst geworden, wie genau das hinhaut. Eine Zentisekunde entspricht ungefähr 30 Zentimetern. Eine Genauigkeit von 1 Meter wäre also schon ziemlich gut und durchaus auch denkbar. Die Genauigkeit bei der Bestimmung der LG (Abweichung) liegt aber ungefähr bei 10 m, wie ich auch schon des öfteren schrieb. Größer ist sie kaum … ![]() Selbstverständlich kannst Du mir das jetzt glauben oder auch nicht, dass ich zuerst gerechnet habe. Da ich Dir das kaum noch irgendwie beweisen kann (höchstens anhand der Computer- und sonstigen Protokolle), kannst Du es ja aber gern nachrechnen. Da meine Bücher den Kontext in groben Zügen enthalten und festschreiben, kann ich da auch kaum mogeln … ![]() Zitat hns: "Also hast Du Deine 29,9... nach der Defintion WGS1984 bestimmt und dann durch 360 geteilt um auf die 0,083... zu kommen. " Hallo ??? ![]() 29,9792458° sind gleich 29° 58° 45,28488". Diese beiden Gradangaben sind deutlich sichtbar der LG nachempfunden. Und sie spiegeln eineindeutig das Verhältnis zwischen einem 10tausendstel der LG und dem 360iger System (= 0,083…) wider. Da gibt’s überhaupt nichts zu rütteln. Find die erst mal auf GE. Vor allem, wenn Du nicht weißt, dass Du genau diese Angaben suchst. Und vor allem: Rechne erst mal den Dezimalwert selbst in die genaue Gradschreibweise um. Da merkst Du nämlich ganz schnell, dass der Taschenrechner alleine nicht ausreicht … ![]() Zitat hns: "Wenn Du in eine Karte schaust, steht etwas anderes drin." Die Karten, die mir zur Verfügung stehen, sind eh zu ungenau. Es gibt aber GE, Wiki, Ägyptenbücher, … und diverse Lexika. Wenn da überall so ziemlich dasselbe drin steht, sollte es halbwegs richtig sein. Obwohl … ![]() Ich hatte allerdings hier – und auch in meinen Büchern – schon desöfteren angemerkt, dass das alles nochmal von richtig guten Geodäten geprüft werden muss und vor allem der Giseh-Komplex nochmal hochgenau als KOMPLEX vermessen werden sollte. Das würde nämlich u.a. der modernen Geo-Forschung ungeahnte Horizonte eröffnen! ![]() (mal vom Thema abweichend: Um Ägypten mach ich mir auch große Sorgen. Aber ändern können wir von hier aus nicht viel ... ) Zitat hns: "Also ist keine Übereinstimmung auf 9 Stellen möglich. Und wenn es der Taschenrechner ausspuckt ist das eine Scheingenauigkeit." Aber sicher ist eine Übereinstimmung auf 9 Stellen möglich. Warum sollte das nicht möglich sein? Dass da ein Teil davon Scheingenauigkeit ist, ist sicherlich richtig und bestreitet auch keiner (ich jedenfalls nicht). ![]() Trotzdem ist es ein Unterschied zu rechnen oder zu messen. Deswegen bist Du ja so erpicht darauf, mir das primäre Messen "unterzujubeln". Jedoch sei dazu angemerkt: Vieles von dem, was ich gemacht habe, kann man gar nicht so ohne weiteres "messen", weil man gar nicht wüßte, was man messen sollte. Das kommt nämlich oft erst beim rechnen zutage – und erst dann könnte man es nachmessen, wenn man denn könnte. Aber auch das ist oft gar nicht so einfach, sollte aber dringendst von dementsprechenden Fachleuten nachgeholt werden … ![]() Zitat hns: " Auch die 0,083 wird durchs Teilen durch 90 nicht genauer. ![]() Das Hintergrundwissen warum das so ist und was es bedeutet lernt man in Numerischer Mathematik und der Fachbegriff heißt "Signifikante Stellen" (und "Fehlerfortpflanzung"" Das widerspricht sich jetzt aber. Die 0,08327566827…. wird tatsächlich nicht mehr genauer, weil ja mittlerweile der Meter nach der LG definiert wurde – also dadurch praktisch die Definitionen umgekehrt wurden. ![]() Das Wort "signifikant" wird eher in der Statistik genutzt (davon hatte ich mal ein paar Sylvester – ist zwar bisschen eingerostet, aber …) und das Wort "Fehlerfortpflanzung" stammt sicher aus der Biologie. Was nutzen aber Worte, wenn es um Naturkonstanten geht ? Beste Grüße Paulus7 ![]() |
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Verfasst am: 31. 01. 2011 [23:12]
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Paulus7a
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Hi Kurti, ![]() Zitat Kurti: " Diese Darstellung ist korrekt, aber Du rechnest anschließend falsch …" Ja, diese Darstellung war halbwegs korrekt (sowas zu schreiben macht sich hier nicht so gut). Hinterher rechne ich aber nicht falsch weiter, sondern nur für unsere Gewohnheiten ungewohnt. Trotzdem ist die Rechnerei richtig. Das sieht man spätestens in Gavrinis … ![]() ABER: Ich hatte ja anfangs darauf hingewiesen, dass dieser Weg ein wenig provokativ ist. Ich wusste ja was kommt … ![]() Nähern wir uns also dem Problem der Winkelgrößen langsam von der anderen Seite. Doch zuvor gibt’s noch den Kommentar zu Deinen weiteren Aussagen. ![]() Zitat Kurti: " Da die Zahlen die gleichen sind und das Verhältnis der Zahlen zueinander 1: 10000 ist muß auch das Verhältnis zur nächst höheren glatten Zahl gleich sein. " Fast korrekt. Zitat Kurti: " Das einzige was man hier erkennt ist eine Differenz zur nächst höheren glatten Zahl. " Auch richtig. In unserem speziellen Fall zieht das aber einen dicken, langen Rattenschwanz hinter sich her. Nämlich den Unterschied zwischen einem mathematisch korrekten, globalen Sechseck und seinem "nicht korrekten" Pendant, was wiederum auf die LG hinweist … ![]() Zitat Kurti: " Letztlich läuft das aber doch nur darauf hinaus, dass Du die Lichtgeschwindigkeit nur erkennst, weil es die Zahl 299792... ist." Nein (oder nicht nur). Die vermeintliche minimale "Ungenauigkeit" zwischen den jeweils zusammengehörigen Zahlen ist definitiv Absicht. Auf sie wurde ganz bewusst mehrmals hingewiesen, weil sie an anderer Stelle nämlich nochmals sehr wichtig wird. Dort wird aus der vermeintlichen "Ungenauigkeit" eine gezielt definierte Differenz. Doch dazu wieder später … ![]() Zitat Kurti: "Diese Zahl ist aber als präziese Angabe des Breitengrades auf dem die Pyramide steht schon mit einem Fragezeichen zu versehen …" Jedes stinknormale Navi, ab 70 Euro aufwärts, weist heute eine Genauigkeit von mindestens 10 m auf und zeigt die Koordinaten auch in Gradzahlen an. Es gibt aber viel genauere. So völlig ungenau kann das alles also gar nicht sein … ![]() Zitat Kurti: "Den Rest der Debatte hatten wir ja jetzt schon satt und genug." Ganz Deiner Meinung. Wir sollten langsam weiter gehen …. ![]() Zitat Kurti: " Dazu müsste es erst mal eine wirklich genaue Vermessung geben, aber dass die Fluchtlinie so gedacht ist sieht meine Oma mit ihrem Krückstock auch an den Ruinen auf den ersten Blick bzw.Stockkontakt. " Dazu unten wieder ein hübsches Bildchen auf Google-Earth-Basis. Also entweder hatten die Pharonen und ihre Bauleiter den selben Augenfehler wie der Krückstock Deiner Oma – oder das ist fauler Zauber! Die GE-Abbildung ist wegen des erheblich ungenaueren Maßstabs lange nicht so genau, wie die auf Seite 1, aber ich denke man kann gut erkennen, dass die Abweichung von der "Fluchtlinie" ungefähr 15 bis 20 Meter beträgt – auf weniger als 1 km Länge. Im Zweifelsfall kann man das aber auch ziemlich genau ausrechnen. Bei "meiner" LG ist es eine Abweichung von maximal 10 Metern auf mindestens über 3300 km (Kreisbogen Äquator-Giseh) gegeben. Was haut da jetzt wohl genauer hin? Das sollte sogar der Krückstock Deiner Oma erkennen … Zitat Kurti: " Wir blöden Wissenschaftsgläubige …" Also da fühle ich mich jetzt direkt angegriffen. Ich bin nicht blöde! Nur den Glauben an die Selbstreinigung hab ich schon lange verloren … ![]() Zitat Kurti: " … und da die Baumeister einen gewissen Sinn für Symmetrie hatten wurde diese Fluchtlinie gewählt. " Hm. Siehe oben – und Abbildung unten … ![]() Zitat Kurti: " Der Rest war nicht mal zufallstauglich." Exakt. Supergenau: Weils schon lange kein Zufall mehr sein kann! Zitat Kurti: " Ansonsten bleibe ich dabei, dass man nur lange genug herumrechnen muß, um irgendwelche erstaunliche Übereinstimmungen und Zahlenverhältnisse zu errechnen und sei es mit Falsch-oder Willkürrechnungen. " Man kann aber zur Abwechslung aber auch mal richtig rechnen. Wie gesagt: Das kann man meistens relativ gut unterscheiden … ![]() Zitat Kurti: " … und es mag widersprüchlich klingen …" Ach ja? Genau das tut es … ![]() Zitat Kurti: "Das ein solches Bauwerk Mathematik enthält ist selbstverständlich, aber diese Botschaft ist zwangsweise und nicht gewollt. " Fragt sich: Von wem? Teilweise ist das richtig. Alle Bauwerke – vor allem die geometrischen – enthalten Mathematik. So wie jedes andere Ding im Universum Mathematik enthält. Manchmal sogar ein bisschen mehr, weil sie ja "künstlich" erschaffen wurden. Einige Bauwerke enthalten aber wesentlich mehr – und andere – Mathematik, als sie auf dieser Basis enthalten müssten. Und genau zu der Sorte gehören u.a. die Giseh-Pyramiden! ![]() Zitat Kurti: "Gewollt ist nur das oft irreale >Inbeziehungsetzen< von Zahlen und Maßen um irgendeine verblüffende Übereinstimmung zu erzielen." Oft. Aber nicht immer! Selbstverständlich kann man angesichts von Fakten und Tatsachen auch einfach die Augen zu machen, damit man sie nicht sehen muss. Für Wissenschaftler geziemt sich das allerdings nicht … Beste Grüße Paulus7 ![]() |
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Verfasst am: 31. 01. 2011 [23:14]
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Paulus7a
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Hallo hns, ![]() Zitat hns: " … Frage: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dass zwei beliebige Ziffernfolgen auf 5 Stellen übereinstimmen (also 00000 bis 99999). Antwort: Wenn sie alle gleichverteilt sind, dann sind es 1:100000. Das ist schon relativ selten. Aber ist das *wirklich* selten? … " Also DAS musst Du mir jetzt mal genau vorrechnen. ![]() Das Andere eigentlich auch, aber das hier genügt mir erst mal. Beste Grüße Paulus7 ![]() |
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Verfasst am: 01. 02. 2011 [10:15]
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hns
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Hallo Paulus, immer wenn ich über die Koordinaten der Pyramide diskutiere antwortest Du mit einer Betrachtung der LG. Und wenn ich über die LG rede kommst Du mit den Koordinaten... D.h. wir reden immer über die beiden unterschiedlichen Enden Deiner Entdeckung.
Wo hast Du die dann her wenn Du sie nicht gemessen hast? Wenn Du sie aus der LG berechnet hast dann ist der obige Satz Nonsense, weil es nicht "der LG nachempfunden" sondern aus ihr "umgerechnet" ist. Wenn Du sie jedoch wo anders her hast um sie mit der Ziffernfolge der LG zu vergleichen, dann musst Du (oder GE) die Koordinaten der Pyramide gemessen haben. Und dann mußt Du Dich zwangsläufig mit der Genauigkeit dieser Angabe beschäftigen. Meiner schon. Ist ein "wissenschaflicher Taschenrechner" HP15C. Weil Du wie oben geschrieben eine berechnete/definierte Größe (LG) mit einer gemessenen Größe (Breitengrad) vergleichst. Und die Messung ungenau ist. Eine ungenaue Größe wird durch Umrechnen nicht genauer - auch wenn der Taschenrechner viele Stellen ausgibt. Nein, ich juble Dir das nicht unter. Du hast es gemacht. Wie kommst Du an die Koordinaten der Pyramide oder von anderen Orten wenn nicht durch Messen? Jetzt antworte aber nicht: indem ich die Lichtgeschwindigkeit umrechne... Wenn das die Begründung ist, dann lasse ich die Pyramide abbrechen und 100km verschoben wieder aufbauen ![]()
Quatsch und reiner Ablenkungsversuch. "Signifikante Stellen" kennt jeder Physiker (wer beschäftigt sich mit Naturkonstanten?) ab dem ersten Semester. Und suche Dir mal das Wort "Fehlerfortpflanzung" bei Wikpedia heraus (http://de.wikipedia.org/wiki/Fehlerfortpflanzung). Mit Biologie hat das nichts zu tun und ist vielmehr Grundlage um die Naturkonstanten immer genauer zu bestimmen. Die Lichtgeschwindigkeit ist eine Ausnahme weil man früher gedacht hat dass sie eine unabhängige Größe ist. Siehe dazu den Artikel letztes Jahr im Spektrum der Wissenschaft http://www.spektrum.de/artikel/1019952&_z=798888 . Ebenso. Ich denke die Argumente sind alle auf dem Tisch. Wir brauchen uns nicht gegenseitig überzeugen wollen - das dürfen auf uns folgende Forschergenerationen... -- hns |
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Verfasst am: 01. 02. 2011 [10:17]
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hns
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Die erste Zahl wähle ich mir (bzw. berechne ich aus der LG) und schreibe sie auf. Dann lasse ich Dich eine zweite Würfeln (oder ein interessantes Objekt auf der Erde suchen). Du hast dafür einen Würfel mit 100000 Flächen... Dann gebe ich Dir den Zettel. -- hns [Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 01.02.2011 um 10:19.] |
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Verfasst am: 01. 02. 2011 [14:23]
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Paulus7a
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Hallo hns, ![]() Zitat hns: "Wo hast Du die dann her wenn Du sie nicht gemessen hast?" Das haben Andere "für mich" gemacht, die das viel besser können und über die entsprechenden Gerätschaften verfügen. Wie gesagt: Ein normales Navi schafft 10 Meter Genauigkeit. Und da führst Du jetzt Ungenauigkeiten bei exakten wissenschaftlichen Messungen und Berechnungen von über 100 Metern ins Feld? Das ist nicht sehr überzeugend … ![]() Zitat hns: " … dann ist der obige Satz Nonsense, weil es nicht "der LG nachempfunden" sondern aus ihr "umgerechnet" ist." … es sieht die letzten beiden Postings so aus, als würden wir mehr über Worte diskutieren, als über Inhalte. Kann das sein? ![]() Zitat hns: " Und dann mußt Du Dich zwangsläufig mit der Genauigkeit dieser Angabe beschäftigen." Das habe ich durchaus getan. Und der Befund fiel sehr positiv (in meinem Sinne) aus. Viel positiver als ich gedacht hätte. Wie gesagt: rund 10 Meter … Zitat hns: "Meiner schon. " Da hast Du aber Glück gehabt … Zitat hns: "Eine ungenaue Größe wird durch Umrechnen nicht genauer …" So wie Du es formuliert hast, ist das richtig. Man kann (bzw. muss sogar) die ungenaue Größe aber der exakten Größe immer mehr annähern. Das macht jeder Handwerker so … und Wissenschaftler (also Vorreiter) sollten das noch um ein Vielfaches besser hinkriegen … ![]() Zitat hns: " Nein, ich juble Dir das nicht unter." Doch, das versuchst Du zumindest. Vielleicht unbewusst. Ob bewusst oder unbewusst, kann ich nicht entscheiden. Und zwar indem Du andauernd die Reihenfolge von messen und rechnen vertauschst und mir außerdem unterschwellig nahelegen willst, dass ich die Koordinaten "frei erfunden" oder "meinen Erfordernissen angepasst" hätte. Ich bin doch kein Historiker. Aber sei's drum: Das ficht mich nicht an … ![]() Zitat hns: " Wenn das die Begründung ist, dann lasse ich die Pyramide abbrechen und 100km verschoben wieder aufbauen " ![]() Da würde Dir – für die Beseitigung gar misslicher Fakten - wahrscheinlich so manch einer großen Beifall zollen. Unangenehmerweise stehen die Dinger nun mal da, wo sie stehen. Und ich hoffe, das tun sie noch viele Jahrtausende … Zitat hns: " Mit Biologie hat das nichts zu tun und ist vielmehr Grundlage um die Naturkonstanten immer genauer zu bestimmen. " AHA ! Zitat hns: " Ich denke die Argumente sind alle auf dem Tisch. " Wenn dieser Eindruck entstanden sein sollte, dann täuscht er gewaltig! Das war bisher bestenfalls das Vorgeplänkel. Die richtigen Argumente kommen erst noch … ![]() Zitat hns: " Wir brauchen uns nicht gegenseitig überzeugen wollen - das dürfen auf uns folgende Forschergenerationen... " ![]() Also ich geh zwar mittlerweile stramm auf die 100 zu, aber für mich kommt es nicht infrage, auf die nächste Generation zu warten. Das kann ja nochmal 100 Jahre dauern. ![]() Ich nehme aber wohlwollend zur Kenntnis, dass Du mich anscheinend als 'Forscher' akzeptierst … Danke. Und ebenso. Beste Grüße Paulus 7 ![]() |
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Verfasst am: 01. 02. 2011 [14:32]
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Paulus7a
Veteran
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Und zum Zweiten … Hi hns, ![]() Zitat hns: " Die erste Zahl wähle ich mir (bzw. berechne ich aus der LG) und schreibe sie auf. Dann lasse ich Dich eine zweite Würfeln (oder ein interessantes Objekt auf der Erde suchen). " Das hört sich zwar ganz toll an, aber so einfach, wie Du es hier darstellst, ist es nicht. ![]() Zitat hns (vorh. Seite): " Nehmen wir mal an alle diese Messungen unterscheiden sich um maximal 100 m (weil ihnen leicht unterschiedliche Defintionen und Meßverfahren zugrunde liegen). Dann sind das ca. 3 Bogensekunden. D.h. die Übereinstimmung der Ziffernfolge betrifft maximal die ersten 2+2+1 = 5 Stellen (Grad, Minuten, Sekunden). Also ist keine Übereinstimmung auf 9 Stellen möglich. " Mal davon abgesehen, dass das mit den 5 Stellen falsch ist, will ich an der Stelle mal nicht so sein und Dir bis auf die 5 Stellen entgegenkommen. ![]() Man kann halt nicht die LG hernehmen, mit 5 Stellen vergleichen und dann sagen: Die Ziffernfolgen sind gleich. Da wär der Witz verpufft … ![]() Also ich zumindest sehe nämlich zwischen 299792458 und 29979 einen klitzekleinen Unterschied. Ob das dann hinterher in der Praxis auf einen oder zehn Meter genau (nicht auf 100 Meter) evaluiert werden kann, steht auf einem anderen Blatt … ![]() Die 5 Stellen reichen jedoch völlig aus, um zu zeigen, wo der Hase lang läuft. Real sind es aber noch ein paar mehr! An einer anderen Stelle komm ich Dir aber nicht entgegen, weil ihr mich damit geärgert habt. ![]() Schließlich seid ihr es, die sich stets und ständig auf Gevatter Zufall berufen. Also haltet Euch bitte auch an den Zufall und beachtet die Gegebenheiten, so wie sie sind! ![]() Und rechnet danach. Da muss man dann nämlich anders rangehen … ![]() Zum Text: Die LG ist heute mit 299.792,458 km/s definiert. Soweit herrscht hoffentlich Einigkeit. Im hiesigen Fall geht es aber nicht um die LG direkt, sondern um ihr Verhältnis zur nächsten runden Zahl: 299.792,458 km/s / 300.000 km/s = 0,9993082. Es muss ja alles miteinander vergleichbar bleiben … Das Verhältnis 0,9993082 entspricht jetzt den soeben gezogenen Lottozahlen, die es, mit 2 Tipps zweimal auf "5" Stellen genau, zu treffen gilt. Selbstverständlich wirst Du jetzt fragen: Wieso zweimal? Da werde ich Dir antworten: Weil in Giseh genau dieses Verhältnis zweimal auftaucht. - Einmal in Grad: 29°58'45,28488" / 30° = 0,9993082 - Einmal in Kilometern (Äquator-Giseh) 3331,7935 / 3334,1 = 0,9993082 Es taucht sogar noch öfter auf, aber so weit sind wir ja noch nicht. Da hast Du jetzt mal Glück gehabt, und nicht nur immer ich. Übrigens hat schon Dr. Jelitto festgestellt und festgeschrieben, dass in Giseh alle wichtigen Fakten redundant eingebaut sind. Und genau so ist auch. ("Schätzungsweise" bestand die Absicht der ET-Götter genau darin, den Zufall ein für allemal auszuschließen. Sie waren halt weise und vorausschauend. Sogar bis weit über 1984 hinaus … Damit sieht die Sache, um die es hier geht aber schon ganz anders aus, weil: (1 / 100000) * (1 / 100000) = 1 / 10000000000 = 0,00000000001 ![]() Das ist die Wahrscheinlichkeit, mit der der Zufall in deinem Beispiel zuschlagen würde. Sie ist nicht übermäßig groß – um nicht zu sagen: Ganz schön winzig! Und das schon bei bloß 5 Stellen und 2 Varianten … ![]() Oder anders herum: Der Reziprokwert 10.000.000.000 würde der Anzahl der Flächen Deines Würfels entsprechen. Dieser Würfel wäre schon ne ziemlich gute Kugel … ![]() Beste Grüße Paulus7 ![]() |
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Verfasst am: 01. 02. 2011 [15:09]
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kurti
Koryphäe
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Hallo Paulus7a, @Paulus7a Hallo ??? 29,9792458° sind gleich 29° 58° 45,28488". Diese beiden Gradangaben sind deutlich sichtbar der LG nachempfunden. Und sie spiegeln eineindeutig das Verhältnis zwischen einem 10tausendstel der LG und dem 360iger System (= 0,083…) wider. Da gibt’s überhaupt nichts zu rütteln. Find die erst mal auf GE. Vor allem, wenn Du nicht weißt, dass Du genau diese Angaben suchst. Und vor allem: Rechne erst mal den Dezimalwert selbst in die genaue Gradschreibweise um. Da merkst Du nämlich ganz schnell, dass der Taschenrechner alleine nicht ausreicht …ENDE Ich habe mal eine solche GPS Messung von der Du sprichst herausgesucht und danach ist die LG nur bis zur zweiten Stelle hinter dem Komma identisch mit der Dezimalzahl der Koordinate und diese 29,97 ° trifft auf alle drei Pyramiden zu. Wikipedia Cheopspyramide Koordinaten: 29° 58′ 44,5″ = 29,979039 http://maps.google.de/maps?ll=29.979039,31.134014&spn=0.00325,0.00325&t=h&q=29.979039,31.134014 GPS-Koordinaten einer Kupfer-Plakette auf der Cheops-Pyramide gemäss dem Giza Plateau Mapping Project (GPMP) N 29° 58’ 44.3830” Breite http://www.cheops-pyramide.ch/grosse-pyramide.html Hier würde ich aber durchaus eine Übereinstimmung mit der LG gelten lassen, denn da sollte man nicht päpstlicher sein als der Papst. Meine Kritik bezieht sich auch vornehmlich auf die Maßeinheiten sowohl der LG-Messung wie der Gradeinteilung. Ganz wesentlich ist natürlich aus meiner Sicht noch die >Kontinentaldrift<. Übrigens legen die Präastronautiker einen gesteigerten Wert darauf, dass die 29,97...° fast genau 30° sind, um ihr und Dein Sechseck zu konstruieren. Man kann aber glaubhaft nur eins von beiden als klare, unmißverständliche >Alien-Botschaft< vermitteln. Deine Aliens übermitteln ja offensichtlich die Botschaft: " Rate mal was Dir 29,97° noch alles offenbaren können, wenn Du z.Bsp. aufrundest, ein Würzelchen ziehst oder noch besser mal 3,1416/ 2 nimmst und ins Verhältnis zum Volumen Sonne zur Erde setzt ?" Wußtest Du übrigens, dass der Mantelstreifen der Erde von 0° bis 30° n.Br.die gleiche Fläche hat wie von 30° zum Pol ? Siehste, diese wichtige Botschaft hast Du glatt übersehen, denn das kann man auch aus 29,97 ° unter Berücksichtigung des Abweichungsverhältnisses von 0,9993082 zu 30° errechnen. ![]() @Paulus7a Dazu unten wieder ein hübsches Bildchen auf Google-Earth-Basis. Also entweder hatten die Pharonen und ihre Bauleiter den selben Augenfehler wie der Krückstock Deiner Oma – oder das ist fauler Zauber! Die GE-Abbildung ist wegen des erheblich ungenaueren Maßstabs lange nicht so genau, wie die auf Seite 1, aber ich denke man kann gut erkennen, dass die Abweichung von der "Fluchtlinie" ungefähr 15 bis 20 Meter beträgt – auf weniger als 1 km Länge. Im Zweifelsfall kann man das aber auch ziemlich genau ausrechnen. Bei "meiner" LG ist es eine Abweichung von maximal 10 Metern auf mindestens über 3300 km (Kreisbogen Äquator-Giseh) gegeben. ENDE Deine 15 bis 20 Meter Abweichung von der Fluchtlinie sind nun leicht übertrieben wie Du auf der Karte sehen kannst. Bei den Pyramiden gibt es übrigens in der Seitenflucht und der Nordrichtung, den Umgebungsmauern viele Abweichungen vom Idealmaß bzw. der Idealrichtung weil sie eben von den Ägyptern mit relativ einfachen Gerätschaften vermessen wurden und nicht von >hochtechnisierten< Präastronauten. @Paulus7a Zitat Kurti: " Diese Darstellung ist korrekt, aber Du rechnest anschließend falsch …" Ja, diese Darstellung war halbwegs korrekt (sowas zu schreiben macht sich hier nicht so gut). Hinterher rechne ich aber nicht falsch weiter, sondern nur für unsere Gewohnheiten ungewohnt. Trotzdem ist die Rechnerei richtig. Das sieht man spätestens in Gavrinis …ENDE Weil Ihr in Gavrinis falsch umrechnet wird diese Methode ja nicht automatisch zur neuen, gültigen Umrechnungsformel von Dezimalzahlen ins Sexagesimalsystem. Ansonsten ist zu Deinen Ausführungen wenig zu sagen, denn es sind ja meist nur um den Brei drumherum Statements. ![]() Ich sehe gerade in Deiner Anwort an hns folgenden Geistesblitz von Dir: @Paulus7a Selbstverständlich wirst Du jetzt fragen: Wieso zweimal? Da werde ich Dir antworten: Weil in Giseh genau dieses Verhältnis zweimal auftaucht. - Einmal in Grad: 29°58'45,28488" / 30° = 0,9993082 - Einmal in Kilometern (Äquator-Giseh) 3331,7935 / 3334,1 = 0,9993082 ENDE Das träfe nur zu, wenn Du Deine Lottozahlen daneben auch noch in Buchstaben ausgeben würdest, denn Du gibst hier nur in unterschiedlicher Schreibweise die gleichen Distanzen an. Gruß Kurti [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 01.02.2011 um 15:18.] |
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Verfasst am: 01. 02. 2011 [18:36]
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hns
Experte
Dabei seit: 23.08.2006
Beiträge: 370
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Das war mir auch gerade aufgefallen. Das ist das gleiche wie wenn Du feststellst, dass Deine Körperhöhe im Verhältnis zur nächstgrößeren glatten Zahl ausgedrückt in cm genau das gleiche ist wie wenn Du beide Zahlen in Zoll umrechnest oder noch besser auf der Erdkugel abträgst und die beiden Winkel berechnest. Es wird sogar auf unendlich viele Stellen genau. D.h. Du hast aus einer Aussage einfach zwei gemacht (zumindest in der Form wie kurti und ich es herausgelesen haben). Die sind aber korreliert und daher gilt die einfache Multiplikationsregel für Wahrscheinlichkeiten unabhängiger Ereignisse nicht. -- hns |
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