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Aristoteles und Platons Atlantis im Atlantik


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Verfasst am: 08. 04. 2010 [22:05]
Proklos
Amateur
Themenersteller
Dabei seit: 03.02.2010
Beiträge: 17
Bis ins 20. Jahrhundert hinein diskutierte die Wissenschaft versunkene Landbrücken zwischen den Kontinenten, wie es auch Aristoteles im Anschluss an Platons Atlantis-Dialoge tat. Erst 1944 legte Hans Pettersson die erste wissenschaftlich hinreichend gesicherte Beweisführung dafür vor, dass das Atlantis des Platon aus geologischer Sicht nicht im Atlantik gelegen haben kann.

Dazu jetzt ein neuer Artikel auf meinen Internetseiten:
http://www.atlantis-scout.de/atlantis_pettersson.htm

Aber: War Aristoteles nicht gegen Atlantis eingestellt?
Sagte er denn nicht: "Der, der die Insel erfand ..."?!

Das ist eine auch bei Atlantis-Suchern weit verbreitete Ansicht ...
... die schon oft bezweifelt, aber noch nie systematisch widerlegt wurde. Im Artikel ein Verweis auf die erste umfassende Widerlegung dieses Irrtums.

Zur allgemeinen Belustigung sind im folgenden einige der vielen Versionen des angeblichen Aristoteles-Wortes wiedergegeben, wie man sie im Internet überall finden kann (wer findet noch eine phantasievolle Variante?):

"Der Mann, der Atlantis träumte, ließ sein Trugbild auch wieder verschwinden."
"Ihr Erfinder ließ sie [die Insel Atlantis] verschwinden, wie der Dichter [Homer] die Mauer der Achaier."
"Er, der diese Insel erfand, ließ sie auch wieder verschwinden."
"Der, der sie erschuf, ließ sie auch wieder verschwinden."
"Er, der es erfand, ließ es auch wieder sterben."

"He who invented it also destroyed it."
"The man who build up Atlantis also destroyed it."
"Plato alone made Atlantis emerge from the waves, and then he submerged it again."
"The man who dreamed it up made it vanish."

Oder auch das hier:
Platons Bericht: Selbst sein Schüler Aristoteles nannte ihn einen „Mythos“.

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Verfasst am: 22. 10. 2010 [18:44]
LarsLonte
Novize
Dabei seit: 22.10.2010
Beiträge: 3
Zu Thorwald C. Frankes Website:

Warum Hans Pettersson 1944 das Atlantis im Atlantik nicht widerlegt!


http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:dQwOYhYXxsUJ:www.mysteria3000.de/forum/topic.php%3Fid%3D1221+pettersson+mysteria3000&cd=4&hl=de&ct=clnk&gl=de

N. Zhirov und Hans Pettersson: Geologen zur Atlantis im Atlantik-Frage...
Siehe Thread im mysteria3000 Forum...

Nebenbei erwähnt, wäre selbst eine Widerlegung eines Atlantis bei den Azoren noch keine Widerlegung eines Atlantis im Atlantik!
Es blieben noch die Kanaren und kapverdischen Inseln als Kandidaten (bei den Kanaren soll wegen Untiefen und Verschlammung in der Antike die Seefahrt schwierig gewesen sein!).
Auch gibt es vor den Kanaren wie vor den Azoren (und auch Kuba und Bimini!) Unterwasserruinen!

Ferner wären da noch die Bahamas-Bänke gegen Ende der letzten Eiszeit sowie zwei etwa Sardinien-grosse prähistorische Inseln in der Nähe von Irland (vom Golfstrom beheizt).

Der Golfstrom machte bis Ende der letzten Eiszeit auf den Inseln im Atlantik (und der Karibik!) wohl Ackerbau möglich!



@Thorwald C. Franke:

Leseempfehlung:

Roland M. Horn: "Atlantis - alter Mythos - Neue Beweise" 2009

Dass die 'klassische' Lokalisierung von Atlantis als veritable Großinsel im Atlantischen Ozean und Heimat oder Zentrum einer primhistorischen Hochkultur keineswegs "völlig veraltet", "längst widerlegt" oder "vom Tisch" ist, wie immer wieder behauptet wird, macht Roland M. Horn mit seinem im Juli 2009 erschienenen Buch Atlantis: Alter Mythos - Neue Beweise mehr als deutlich.
Dazu widmet sich Horn, der langjährige Studien des Atlantis-Problems und eine profunde Kenntnis der Materie vorweisen kann, ausführlich einigen der zentralen Streitpunkte, die seit Jahrzehnten die Gemüter von Wissenschaftlern und Laien erregen. Dies gilt besonders für die geologische Problematik im Zusammenhang mit der Frage nach 'Atlantis im Atlantik'.
Hatte der renommierte amerikanische Geologe und Ozeanograph H. Pettersson tatsächlich Recht, als er 1948 in seiner viel zitierten 'Grabrede auf Atlantis' erklärte: "Platons Atlantis bei den Azoren ist geophysikalisch eine Leiche, die kein Geologe, sei er noch so angesehen, ins Leben zurückführen vermag..."? Und entspricht es den Tatsachen, dass die moderne Meeresgeologie seither ausschließlich Erkenntnisse erbracht hat, die dieses Urteil stützen? Roland M. Horn belegt eindrucksvoll, dass dies keineswegs der Fall ist! Vielmehr kann er im Rahmen seiner geologischen Argumentation aufzeigen, dass selbst ein ausgemachter Atlantis-Gegner wie der berühmte Geophysiker William Maurice "Doc" Ewing (1906-1974) auf seinen Forschungsfahrten unfreiwillig Indizien und Evidenzen aus den Tiefen des Atlantik zutage förderte, die für das Gegenteil sprechen.
Roland M. Horn weist anhand diverser Fallbeispiele nach, dass die meeresgeologische Feldforschung bis in die jüngste Zeit hinein bemerkenswerte Indizien und Evidenzen zutage gefördert hat, welche die Annahme eines Azoren-Atlantis stützen können, statt sie zu widerlegen. Offenbar scheint der von Horn zitierte Anthropologe und Atlantisforscher R. Cedric Leonard mit der Feststellung richtig zu liegen: "Geologen haben ein kurzes Gedächtnis, wenn es um Atlantis geht." Atlantis: Alter Mythos - Neue Beweise ist ein 'Tonikum', das dieser 'Gedächtnisschwäche' nachhaltig entgegenwirkt! Wie der Leser feststellen kann, gelingt es dem Autor zudem, die von ihm behandelte, höchst anspruchsvolle, geologische Materie allgemeinverständlich und geradezu fesselnd zu präsentieren. Aus Sicht des Rezensenten ein absolutes Highlight des Buches!

The Berber tribes of North Africa have a legend about a country they call Attala. This was a war-like kingdom off the African coast. It was rich in gold silver and tin. The Berber tale says that Attala is now under the ocean, but will one day reappear.

Atala
In the Karna Parva, Book 8 of the Mahabharata, circa 600 BCE, and the Puranas, a ten-year war is described in which the island of Atala and all its inhabitants sink into the “Western Ocean.” Atala, the “White Island,” is described as the mountainous homeland of a powerful and highly civilized race on the other side of the world from India.

Vishnu Purana located Atala “on the seventh zone” of heat. Colonel Francis Wilford who translated the Puranas in the early 19th century located Atala, the White Island, in the same latitude as the Canary Islands that are close to the North African coast, which corresponds to 24 to 28 degrees latitude.

The Mahabharata locates Atala, “an island of great splendor,” in the North Atlantic, where its inhabitants worshiped Narayana. This was the “Son of the Waters”and “the blessed supporter” who was later responsible for a world-flood.

In Greek mythology, Atlas was also “the Supporter.”

In Hindu mythology, Atala was the center of seven realms. “They are embellished with the magnificent palaces in which dwell great snake-gods and where the sons of Danu are happy. There are beautiful groves and streams and lakes.”

Greek poet Nonnus described “Atlas, in the enclosure of the Seven Zones.”

In Morocco, Berber traditions describe Atala as an island of miners, wealthy in gold, silver, copper, and tin. Not content with these riches, they launched a military invasion that swept eastward across North Africa, a conquest cut short by a flood that drowned their homeland. The Berbers predicted that Atala will one day rise to the surface of the sea that long ago overwhelmed it. Berber tribesmen of the Shott el Hameina, in Tunisia, still refer to themselves as the “Sons of the Source, Atala.”

When perusing the list below it might be well to keep in mind that to Philo the island mentioned by Plato was called Atalantes. The "Atlanteans" mentioned by Herodotus and Diodorus were Atlantes to Herodotus, but Atlantoi to Diodorus only four hundred years later. Also we find that the Aletae of Sanchuniathon were Auritae to Manetho nine hundred years later.

It is foolish to expect all references to Atlantis and Atlanteans to be spelled to our liking. The Berbers of North Africa had place-names like Attala, while the Sanskrit writings tell us of an island in the Atlantic called Atala. It is my contention that these are merely different forms of the Greek "Atlantis".





Atlantis Verbündeter war laut Platon Libyen (siehe Cyrenaika). Und wohl auch Nordafrika, wenn man Diodor von Sizillien glauben schenkt. In den Berbern vermischten sich wohl die mediterran-hamitischen Atlanter (Kuschiten) und Kapsier mit den Cro-Magnon Menschen.
Von Libyen aus dürfte auch Kreta besiedelt worden sein.


Ein anderer griechischer Mythos mit eventuell realer Grundlage: Die Amazonen

http://www.myrine.at/Amazons/indexd.html



Atlantis - Die versunkene Wiege der Kulturen.
von Axel Hausmann


Kurzbeschreibung
Als Junge träumte ich den Traum, einen Schatz zu finden oder ein untergegangenes Reich zu entdecken, gegen Ende meines Lebens ist der Traum wirklich geworden. Ich habe gefunden, wonach schon zahllose Forscher gesucht haben: Das sagenhafte Reich von Atlantis. Es lag genau dort, wo es nach dem Bericht des antiken Philosophen Platon zwischen Italien und Libyen lokalisiert gewesen sein soll: Auf dem heute unterhalb des Meeresspiegels liegenden Plateau von Malta entwickelte sich auf einer großen Ebene am Ende des Neolithikums die erste arbeitsteilige und in Kasten gegliederte Gesellschaft der Menschheit mit einer Landwirtschaft auf der Grundlage der künstlichen Bewässerung. Hier wurden die Götter erstmals gemäß dem menschlichen Ebenbild dargestellt, hier entstand die erste Blüte von Kunst und Architektur, hier erfand man die Schrift und entdeckte die Anfänge der Mathematik. Von hier aus wagten sich auch Menschen zum ersten Mal aufs offene Meer hinaus und gründeten weit entfernt von ihrer Heimat Kolonien, hier in Atlantis begann die moderne Zivilisation...




Und:

Die Weltkarten der alten Seefahrer : Die Entdeckung der Antarktis vor 6000 Jahren und Amerikas vor Kolumbus
von John K Wright (Vorwort), Charles H Hapgood, Ulrike Bischoff (Übersetzer)









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