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Modernste Kreissägen im Altertum?
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Verfasst am: 01. 05. 2012 [00:26]
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LAH
Veteran
Themenersteller
Dabei seit: 10.11.2009
Beiträge: 511
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Wir haben's hier mit einem Pendelmechanismus zu tun. Aber nicht hier. ![]() Kommt ihr jetzt drauf?: ![]() ![]() ![]() Ok, wie schneidet man Granit ohne "Riffelungen" zu hinterlassen, sondern eine polierte Oberfläche?: ![]() Und sehen so Meißelspuren aus?: ![]() Wenn nicht, was kommt dann in Frage? |
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Verfasst am: 01. 05. 2012 [00:55]
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Paulus7a
Koryphäe
Dabei seit: 05.01.2010
Beiträge: 1063
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Hi LAH, ![]() Zitat LAH: " Wenn nicht, was kommt dann in Frage? " Also wenn ich mir die obersten zwei Bilder auf Seite 86 ansehe, und die feinen, aber sehr langen Riefen anschaue, dann haben da sehr kleine, spitze und extrem harte/zähe/haltbare Zähnchen unglaublich kräftig zugebissen. Soll heißen: Die Diamantsplitter waren relativ groß für Diamantsplitter. Ansonsten würde ich auf eine Fräse tippen. Ob nun Pendel oder runde Scheibe sei mal dahin gestellt - auf jeden Fall ist ein Radius zu erkennen. Es könnte aber auch eine Art Drehmaschine gewesen sein, die einen Span neben dem anderen abgehoben hat, was zu den flächigen Unebenheiten geführt haben könnte ... ![]() Gruß Paulus
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Verfasst am: 01. 05. 2012 [04:40]
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LAH
Veteran
Themenersteller
Dabei seit: 10.11.2009
Beiträge: 511
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![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() http://lah.ru/expedition/sl2009/baalbek.htm Das wäre eine von zwei Erklärungsmöglichkeiten. |
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Verfasst am: 01. 05. 2012 [12:33]
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kurti
Koryphäe
Dabei seit: 07.11.2003
Beiträge: 1381
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@Lah![]()
Ja, es wurde auf keinen Fall ein "Superplasmaprotonenhypergallaktienatomzerstäuber" eingesetzt, sondern stink normale Steinzeittechnik und außerdem war das Werkstück noch nicht fertig. ![]() ![]()
Richtig, die Spuren erwecken den "Eindruck", aber der Eindruck muß nicht zutreffen und außerdem kann man auch das "Werkzeug" um das "Werkstück" drehen. Heute laufen im Orient immer noch Ochsen und Esel im Kreis und spielen "Maschine". Es war aber sicher nicht so, denn das Gezeigte ist auch ohne "Karussellbank" machbar. Gruß Kurti [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 01.05.2012 um 12:38.] |
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Verfasst am: 01. 05. 2012 [13:01]
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astrofratz
Moderator
Dabei seit: 12.07.2010
Beiträge: 593
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![]() Ich könnt schwören ich seh da Meißelspuren. Siehst du da nicht auch Meißelspuren? Es sind zumindest die gleichen Spuren, die du in meinem Bild als Meißelspuren bezeichnest. |
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Verfasst am: 01. 05. 2012 [14:22]
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LAH
Veteran
Themenersteller
Dabei seit: 10.11.2009
Beiträge: 511
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Toll, ich sehe sie auch. Klar, du musst immer untertreiben. Glaubst du, es ist ne Tolleritspur?: ![]() Genau. Die Frage ist: "Warum verfasst man seitenweise Bücher über die Steinbearbeitung aber erwähnt die Maschine darin nicht?" |
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Verfasst am: 01. 05. 2012 [14:27]
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astrofratz
Moderator
Dabei seit: 12.07.2010
Beiträge: 593
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Oh Boy oh boy ich könnte wetten, sowas hab ich auch schon mal gesehen. Das entsteht immer wenn eine Tür auf dem Boden schleift. btw was ist Tollerit? [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 01.05.2012 um 14:27.] |
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Verfasst am: 01. 05. 2012 [14:58]
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Vinzenz
Routinier
Dabei seit: 13.04.2012
Beiträge: 94
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Es kann ja sein, dass das ein "Maschinchen" war. Die Alten Ägypter haben ja auch schon Holz gedrachselt, warum sollten sie also nicht auch Stein gedreht haben? Wir sprechen hier aber nicht von sagenumwobenen High-Tech-Apparaturen. Nichts spricht gegen solche "Balkenrotoren" etc. wie schon Kurti erwähnt hat. Oder die Tür wurde zur Maschine umfunktioniert. Die Bilder der geriffelten Granitfläche mit den Verwerfungen deuten auf den Einsatz von einer schlichten und einfachen Blattsäge hin. Solche Verwerfungen in der Schnittfläche sind charakteristisch für solche Sägen. Solche Sägen können auch halbmaschinell angetrieben werden, aber ohne großen Hokus Pokus. Das Bild von den Säulenartigen Quadern kann den Eindruck erwecken, dass es sich im unteren Bereich um gedrehte Oberflächenbearbeitungspuren handelt. Aber auch das ist kein Mysterium. Der Rest zeugt von reiner Handarbeit und zeigt sehr gut erkennbar - wie bereits festgestellt - die Schlagspuren der einzelnen Werkzeuge: Das waren schließlich für die Feinbearbeitung Schlageisen - und so wie es aussieht sog. "Zahneisen". Auch Scharriereisen sind ggf. zum Einsatz gekommen. Herzliche Grüße, Vinzenz [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 01.05.2012 um 15:00.] |
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Verfasst am: 01. 05. 2012 [15:05]
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LAH
Veteran
Themenersteller
Dabei seit: 10.11.2009
Beiträge: 511
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Sehr gut analysiert, Vinzenz! Wir kommen endlich weiter. |
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Verfasst am: 01. 05. 2012 [16:18]
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kurti
Koryphäe
Dabei seit: 07.11.2003
Beiträge: 1381
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@Lah
Wieso "wir" ? ![]() Gruß Kurti |
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