Kooperation
Thema mit vielen Antworten

Modernste Kreissägen im Altertum?


Autor Nachricht
Verfasst am: 29. 04. 2012 [00:28]
Paulus7a
Koryphäe
Dabei seit: 05.01.2010
Beiträge: 1068
Zitat Astrofratz: " Also stimmst du zu, dass eine Kreissäge hier überflüssig ist? "

Das ist keine sehr kluge Frage, weil wir hier noch gar nicht genau definiert haben, was unter einer "Kreissäge" im hiesigen Sinne überhaupt zu verstehen ist. 20-confused.gif

Ich verstehe das Wort "Kreissäge" hier als Synonym für schnellrotierende, spanende Werkzeuge unterschiedlicher Bauart und Ausprägung - wie ich bereits mehrfach zum Ausdruck gebracht habe. 08-sneaky2.gif
Im Gegensatz dazu scheinst Du aber unter "Kreissäge" bestenfalls die Baumarkt-Handkreissäge für Holzlättchen von Onkel Schorsch zu verstehen.
Das wäre ein deftiger Widerspruch.

Freilich kann man so eine gewölbte Fläche auch mit einer Spiralfräse, wie sie LAH auf dem Foto gezeigt hat, machen. Oder mit einem volldynamischen funkferngesteuerten 3D-Steinbearbungsroboter. Oder mit Hochdruckschneidern. Oder mit ... 11-tongue2.gif

Primär entscheidend ist doch immer, dass das Werkzeug in der Lage ist, überhaupt das geforderte Material zu bearbeiten. 25-scared.gif

Und mit einem Gummi- oder Kupferhammer brauchst Du da gar nicht erst anfangen. Und mit Tolleritkugeln - die lt. Foto öfters mal in den Beton gefallen sind - kriegst Du es nicht grade, glatt und maßhaltig genug, wie es heute noch auf dem Bild aussieht ... 25-scared.gif

Gruß Paulus7

Verfasst am: 29. 04. 2012 [11:14]
kurti
Koryphäe
Dabei seit: 07.11.2003
Beiträge: 1384
@Paulus
"Paulus" schrieb:
Und mit Tolleritkugeln - die lt. Foto öfters mal in den Beton gefallen sind - kriegst Du es nicht grade, glatt und maßhaltig genug, wie es heute noch auf dem Bild aussieht ...

Das Bild beweist das Gegenteil.
Du solltest mal zur Kenntnis nehmen, dass die "Kugeln" die Reste der vorher "kantigen" Fäustlingen sind. ( siehe Bemerkung Vinzenz )
Ebenfalls solltest Du endlich mal registrieren, dass man eine mit Doleritfäustlingen gehauene Mulde mit Sand schleifen kann und mittels Schablone auch "maßgenau".
Weiter sollte es endlich mal in Deinen Kopf gehen, dass man mit "Flint" auch Hartgestein "ritzen" kann und an einer Schnur befestigt auch im Kreis, aber mit Schablone geht das auch ohne Schnur und weit entferntem Kreismittelpunkt.
All dies zusammen ermöglicht es die abgebildete Steinplatte herzustellen und zwar ganz ohne "Kreissäge", was immer Du darunter auch verstehst oder verstehen "willst".
Fest steht, dass mit oben erwähnte Materialien das Hartgestein genau wie der Sandstein bearbeitet werden kann. Einziger Unterschied sind "nur" der Zeit-u.Kraftaufwand.
Deshalb mein Fazit mit Hinweis auf David Stocks, Vinzenz u.A.:
"quod erat demonstrandum!"

Gruß
Kurti
Verfasst am: 29. 04. 2012 [11:43]
Vinzenz
Routinier
Dabei seit: 13.04.2012
Beiträge: 94
"Paulus7a" schrieb:

Freilich kann man so eine gewölbte Fläche auch mit einer Spiralfräse, wie sie LAH auf dem Foto gezeigt hat, machen. Oder mit einem volldynamischen funkferngesteuerten 3D-Steinbearbungsroboter. Oder mit Hochdruckschneidern. Oder mit ... 11-tongue2.gif


Paulus, du beweist immer wieder von neuem, dass du es mit einem Berufsstand aufnehmen willst, in dem du nicht wirklich deine Felle schwimmen hast.

"Paulus7a" schrieb:

...Und mit einem Gummi- oder Kupferhammer brauchst Du da gar nicht erst anfangen.


Das kannst du doch ohnehin niemals niemandem beweisen, Paulus, weil du offensichtlich auch gar nicht das Interesse hast, es zu beweisen. Für mich gestaltet es sich eher so, dass du die Unwissenheit des "Ottonormalverbrauchers" ansprechen willst, der sich mit solchen Behauptungen zufrieden gibt statt sie kritisch zu hinterfragen.

"Paulus7a" schrieb:

...Und mit Tolleritkugeln - die lt. Foto öfters mal in den Beton gefallen sind - kriegst Du es nicht grade, glatt und maßhaltig genug, wie es heute noch auf dem Bild aussieht...


Es ist ja wohl klar, dass es hier um einen komplexeren Werkzeugeinsatz als das Schlagen mit Doleritgesteinsbrocken geht. Das kann sich jeder ausmalen, der sich mit den Möglichkeiten und Notwendigkeiten der manuellen Natursteinbearbeitung auskennt.


@LAH:
Hallo LAH,
deine Beweggründe durchschaue ich immer noch nicht so recht. Nach dem was du kürzlich erwähntest musst dir doch ganz klar sein, wie es bewerkstelligt worden sein könnte, eine solche Mulde in Hartgestein zu bekommen. Es assoziiert sich zwischenzeitlich auch einmal die Möglichkeit, dass sich Menschen der Moderne einen Scherz erlaubt haben könnten.
Fakt aber ist - und das ist ja hinlänglich bekannt - dass der Beruf des Steinsägers, bzw. der Steinsägerin schon ziemlich uralt ist. Hast du denn nicht mal ein sehr hochauflösendes und scharfes 05-icon_wink.gif Foto von der Vertiefung?

Vinzenz

P.S.: Ach übrigens, zum wiederholten absichtlichen male, Paulus: Es heisst "Dolerit".



[Dieser Beitrag wurde 3mal bearbeitet, zuletzt am 29.04.2012 um 12:00.]
Verfasst am: 29. 04. 2012 [12:19]
Vinzenz
Routinier
Dabei seit: 13.04.2012
Beiträge: 94
"kurti" schrieb:

...Weiter sollte es endlich mal in Deinen Kopf gehen, dass man mit "Flint" auch Hartgestein "ritzen" kann und an einer Schnur befestigt auch im Kreis, aber mit Schablone geht das auch ohne Schnur und weit entferntem Kreismittelpunkt...
...Fest steht, dass mit oben erwähnte Materialien das Hartgestein genau wie der Sandstein bearbeitet werden kann. Einziger Unterschied sind "nur" der Zeit-u.Kraftaufwand.
Deshalb mein Fazit mit Hinweis auf David Stocks, Vinzenz u.A.:
"quod erat demonstrandum!"...


Lieber Kurti, hallo!01-smile.gif

Manche wollen sich bekannterweise im auch wirklich beweisenden Bereich ja gar nicht betätigen. Und das ist ja hier immer wieder eines der Grundprobleme bei sogenannten Diskussionen.

Deshalb nochmals:

Dormitator dormitare, eam agere amens!

Dagegenwetterer a la Paulus, wann fangt ihr endlich an, eure Zeit sinnvoller zu nutzen, statt sie mit Parolen zu vergeuden? An solchen Paraolen nimmt die Volkswirtschaft möglicherweise doch allmählich einen ernstzunehmenden Schaden!

Herzliche Grüße,

Vinzenz
Verfasst am: 30. 04. 2012 [02:27]
Paulus7a
Koryphäe
Dabei seit: 05.01.2010
Beiträge: 1068
Zitat Vinzenz: " Es ist ja wohl klar, dass es hier um einen komplexeren Werkzeugeinsatz als das Schlagen mit Doleritgesteinsbrocken geht. Das kann sich jeder ausmalen, der sich mit den Möglichkeiten und Notwendigkeiten der manuellen Natursteinbearbeitung auskennt."

Tja - eigentlich sehe ich das ganz genauso wie mein Freund Vinzenz! 31-thumbup1.gif

Das Einzigste, was wir demnach noch klären müssen, ist, was man unter "komplexerem Werkzeugeinsatz". zu verstehen hat Angesichts der hier aufgezeigten Problemfälle ...

Also ich bin mir da eigentlich einig 04-icon_cheesygrin.gif
und LAH schätzungsweise auch. Schätze ich mal ... 08-sneaky2.gif

Gruß Paulus7 12-angelic.gif


[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 30.04.2012 um 02:35.]
Verfasst am: 30. 04. 2012 [04:26]
LAH
Veteran
Themenersteller
Dabei seit: 10.11.2009
Beiträge: 511
Zitat:
An solchen Paraolen nimmt die Volkswirtschaft möglicherweise doch allmählich einen ernstzunehmenden Schaden!
Ich wußte doch, dass wir lieber Politiker werden sollten.07-cool.gif
Zitat:
Also ich bin mir da eigentlich einig
und LAH schätzungsweise auch. Schätze ich mal ...
http://www.cheesebuerger.de/images/midi/konfus/a046.gif
Zitat:
Hast du denn nicht mal ein sehr hochauflösendes und scharfes Foto von der Vertiefung?

http://www.gizapower.com/pma/Machine%20Marks_files/image039.jpg
Was anderes:
http://lah.ru/expedition/egypt2009/abusir/nuiserre/n19.jpg
http://lah.ru/expedition/egypt2009/abusir/nuiserre/n13.jpg
http://lah.ru/expedition/egypt2009/abusir/nuiserre/n17.jpg
http://lah.ru/expedition/egypt2009/abusir/nuiserre/n18.jpg
http://lah.ru/expedition/egypt2009/abusir/nuiserre/n16.jpg
http://lah.ru/expedition/egypt2009/abusir/nuiserre/n15.jpg
http://lah.ru/expedition/egypt2009/abusir/nuiserre/n14.jpg
http://lah.ru/expedition/egypt2009/abusir/nuiserre/n12.jpg
http://lah.ru/expedition/egypt2009/abusir/nuiserre/n03.jpg
http://lah.ru/expedition/egypt2009/abusir/nuiserre/n04.jpg
http://lah.ru/expedition/egypt2009/abusir/nuiserre/n02.jpg
http://lah.ru/expedition/egypt2009/abusir/nuiserre/n01.jpg
http://lah.ru/expedition/egypt2009/abusir/nuiserre/n09.jpg
http://lah.ru/expedition/egypt2009/abusir/nuiserre/n08.jpg
http://lah.ru/expedition/egypt2009/abusir/nuiserre/n06.jpg
http://lah.ru/expedition/egypt2009/abusir/nuiserre/n05.jpg
http://lah.ru/expedition/egypt2009/abusir/nuiserre/n22.jpg

http://lah.ru/expedition/egypt2009/abusir2009.htm
Verfasst am: 30. 04. 2012 [10:30]
Vinzenz
Routinier
Dabei seit: 13.04.2012
Beiträge: 94
"Paulus7a" schrieb:

...Tja - eigentlich sehe ich das ganz genauso wie mein Freund Vinzenz!

Das Einzigste, was wir demnach noch klären müssen, ist, was man unter "komplexerem Werkzeugeinsatz". zu verstehen hat Angesichts der hier aufgezeigten Problemfälle ...

Also ich bin mir da eigentlich einig
und LAH schätzungsweise auch. Schätze ich mal ...


@Paulus7a: Ne, da müssen "WIR" nichts klären, Paulus. Da ist alles schon klar. Den Rest bildest du dir wohl ein - wie üblich.

Übrigens habe ich dir die Freundschaft nicht angetragen, also ist es auch falsch wenn du mich als deinen Freund titulierst.
07-cool.gif

@LAH: Hallo LAH, danke für die anspruchsvollen Fotos!
Wenn wir von hochexakter Zurichtung sprechen wollen, darf unter dem Lineal/Winkelschenkel aber kein Licht mehr hindurchgehen! Ich hatte mal einen Berufsausbildungskollegen, der hat bereits im ersten Jahr so gründlich - ausschließlich mit Schlageisen und Hammer, bzw. Knüpfel einem Brocken eine Seite aufgezogen, da ging so gut wie kein winziger Lichtstrahl unter dem Winkelschenkel / Richtscheit hindurch! Die Kalksteinoberfläche des Brockens wirkte von den winzigen Schlägen schließlich beinahe wie poliert!
Z.B. hochpräzise Plasmaschneider können etwas so ungenaues wie auf den Bildern also schon mal nicht angefertigt haben 04-icon_cheesygrin.gif05-icon_wink.gif.
Die Bilder zeigen schöne Beispiele uralter Handwerkskunst und Handarbeit, möglicherweise unter dem Einsatz von Sägemaschinen oder maschinenartigen Großsägen.

Mit deiner Meinung zum Thema Politik könntest du irgendwie recht haben.04-icon_cheesygrin.gif

Herzliche Grüße,

Vinzenz

[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 30.04.2012 um 10:32.]
Verfasst am: 30. 04. 2012 [11:48]
kurti
Koryphäe
Dabei seit: 07.11.2003
Beiträge: 1384
@Lah

http://lah.ru/expedition/egypt2009/abusir/nuiserre/n17.jpg
Man könnte sich einen Schleifstein der an einem, mittels Achse zentrierten, Balken befestigt ist als "Schleifmühle" ( auch nur als Pendel einsetzbar ) vorstellen.
In dem Begleittext Deines Links wird von einer 10m Kreissäge geredet, so ergäbe sich also ein Balken von 5m Länge.
Bezüglich "Schnittkanten" bzw. "Rillen" wird ja im Text bereits von der Möglichkeit eines "gekrümmten" Sägeblattes gesprochen.
Wat will er denn wollen ? 23-whistling.gif
Es wären also Einschnitte in Abständen denkbar, um das Abschlagen mittels Doleritfäustling zu erleichtern und eine Tiefe vorzugeben.
Anschließend erfolgt dann das Schleifen wie oben beschrieben. ( statt Sägeblatt wird jetzt der Schleifstein angebracht )
An den weiteren Bildern sehe ich ansonsten keine Besonderheiten im Bezug auf "unmöööööglich", wie Vinzenz ja bereits bemerkte.

Gruß
Kurti
Verfasst am: 30. 04. 2012 [18:36]
LAH
Veteran
Themenersteller
Dabei seit: 10.11.2009
Beiträge: 511
Zitat:
möglicherweise unter dem Einsatz von Sägemaschinen oder maschinenartigen Großsägen.
Ohne wenn und aber!
Zitat:
Wenn wir von hochexakter Zurichtung sprechen wollen, darf unter dem Lineal/Winkelschenkel aber kein Licht mehr hindurchgehen!
Konzentriert euch, bitte, auf das Wie.
Zitat:
Es wären also Einschnitte in Abständen denkbar, um das Abschlagen mittels Doleritfäustling zu erleichtern und eine Tiefe vorzugeben.
06-lol.gif Wer macht denn sowas?
Zitat:
Anschließend erfolgt dann das Schleifen wie oben beschrieben. ( statt Sägeblatt wird jetzt der Schleifstein angebracht)
Die "Riffelungen" sprechen da ne andere Sprache.
Schau dir die drei Bilder genauer an, dann wirst du merken, dass der Schleifstein hier fehl am Platz ist:
http://lah.ru/expedition/egypt2009/abusir/nuiserre/n14.jpg
http://lah.ru/expedition/egypt2009/abusir/nuiserre/n15.jpg
http://lah.ru/expedition/egypt2009/abusir/nuiserre/n16.jpg
Zitat:
Warum verfasst man seitenweise Bücher über die Steinbearbeitung aber erwähnt die Maschine darin nicht?
Schon mal was von Betriebsgeheimnis gehört?
Verfasst am: 30. 04. 2012 [19:39]
Vinzenz
Routinier
Dabei seit: 13.04.2012
Beiträge: 94
"LAH" schrieb:

Zitat:
möglicherweise unter dem Einsatz von Sägemaschinen oder maschinenartigen Großsägen.
Ohne wenn und aber!
Zitat:
Wenn wir von hochexakter Zurichtung sprechen wollen, darf unter dem Lineal/Winkelschenkel aber kein Licht mehr hindurchgehen!
Konzentriert euch, bitte, auf das Wie.

Hallo LAH, das hat aber sehr mit dem Thema zu tun. "Möglicherweise unter dem Einsatz von Sägemaschinen oder maschinenartigen Großsägen" bedeutet nicht, dass es auch so war. Es können sehr gut auch einfach, handbetriebene, entsprechend lange Blattsägen gewesen sein. KÖNNEN...
Sollte es sich um Maschinen oder maschinenartiges gehandelt haben, dann fällt eine kreissägenartige Konstruktion nach dem was ich gesehen habe mit hoher Wahrscheinlichkeit ohnehin raus.
Die Struktur der Schnittrichtungen in Richtung der Rillen und die gleichzeitige Verwerfung der Fläche (Unebenheiten rechtwinklig zu den Rillen) würde bedeuten, dass sich eine kreissägenartige Konstruktion; auf einer Tiefenachse - und mit einer zusätzlichen Hin- und Herführungsachse geführt - mit größter Wahrscheinlichkeit früher oder später verklemmt hätte.
Für mich weisen die Oberflächen viel eher die Charakteristika auf, die auch typisch sind für "gegatterte" Flächen, die mittels Blattsägen hergestellt werden. Das geht auch von Hand. Mehr als wahrscheinlich ist deshalb auch die von Kurti schon einmal gepostete rundartige Blattsäge - die alles andere als ein Kräuterwiegemesser ist. Holzsägen haben auch solche Geometrien, warum soll das nicht für Steinsägen gelten? Es dürfte alles eine Frage der Anwendungstechnik und der GEometrie der Säge sein.
Übrigens sehr interessant: in einer Doku habe ich vor kurzem gesehen, wie Techniker damals beim Abbau von Abu Simbel - wegen der Ausbreitung des Nasser-Sees teilweise mit modernen Handsägen große Schnitte in die riesigen Kollosalstatuen geführt und die Monumente so zerlegt haben (ein Mann, eine Säge, Sägequerschnitt teilweise geschätze mind. 1/2 Meter, ggf auch mehr).

Mein Bohrer mit Gegengewicht, den ich hier im Thema vor längerer Zeit gepostet habe ist ja auch eíne "Maschine" und könnte selbstverständlich rein theoretisch auch z.B. mit Wasserkraft oder z.B. Pendelgewichtskraft betrieben werden etc...

"Kurti" schrieb:

Es wären also Einschnitte in Abständen denkbar, um das Abschlagen mittels Doleritfäustling zu erleichtern und eine Tiefe vorzugeben.


Selbstverständlich. Das ist sehr naheliegend, Kurti!01-smile.gif

"LAH" schrieb:

Wer macht denn sowas?


Etliche... - auch heute noch.

"LAH" schrieb:

Die "Riffelungen" sprechen da ne andere Sprache.
Schau dir die drei Bilder genauer an, dann wirst du merken, dass der Schleifstein hier fehl am Platz ist:


Warum? Wie meinst du das?

Zitat: Warum verfasst man seitenweise Bücher über die Steinbearbeitung aber erwähnt die Maschine darin nicht?...

Weil es möglicherweise keine Maschinen gab oder nichts auf sie hinweist.

Herzliche Grüße,

Vinzenz

[Dieser Beitrag wurde 4mal bearbeitet, zuletzt am 30.04.2012 um 19:45.]



Hinweis: Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um hier im Forum Beiträge schreiben zu können, müssen Sie sich zunächst einloggen. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie hier ein neues Benutzerkonto anlegen.