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Modernste Kreissägen im Altertum?


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Verfasst am: 01. 09. 2010 [00:16]
Paulus7a
Koryphäe
Dabei seit: 05.01.2010
Beiträge: 1068
Kurti, 09-rolleyes.gif

Rüge: Das hat mit unterstelltem Pfusch überhaupt nichts zu tun, sondern mit der Frage der verwendeten Technologie! argue.gif

Vielleicht waren ja die Wülste sogar gewünscht, damit man die Fugen wiederfinden konnte ohne groß zu suchen, wie das sonst so der Fall ist ... 23-whistling.gif

Oder denkst Du vielleicht, die Frontfläche wäre extra so rausgemeißelt worden, um die Wülste besser zur Geltung zu bringen? 20-confused.gif

Beste Grüße
Paulus7 tomatoes.gif
Verfasst am: 01. 09. 2010 [12:56]
kurti
Koryphäe
Dabei seit: 07.11.2003
Beiträge: 1384
Hallo Paulus 7a,

man hat diese Steine hier als Stützmauer verbaut, aber sie sind offensichtlich nicht zu diesem Zweck hergestellt worden.

http://lah.ru/fotoarh/megalit/afrika/egypt/giza/khram3p/13.jpg
http://lah.ru/fotoarh/megalit/afrika/egypt/giza/khram3p/18.jpg

Ehrlich gesagt hätte ich als Ausgräber diese Steine näher untersucht, denn >normal< ist das nicht. 26-angry.gif
Mehr kann man dazu nicht sagen, um nicht weiter nur leeres Stroh zu dreschen. argue.gif

Gruß
Kurti
Verfasst am: 01. 09. 2010 [22:18]
Paulus7a
Koryphäe
Dabei seit: 05.01.2010
Beiträge: 1068
Hallo Kurti, 09-rolleyes.gif

ich muss mich bei Dir entschuldigen: Das mit der Rüge war reichlich daneben und überzogen. Da hab ich mich im Ton vergriffen. Tut mir leid .... 17-icon_redface.gif

Naja, als Stüztmauer ? Vielleicht auch als ehemalige Verkleidung? 20-confused.gif

Die Steinchen dahinter sehen zwar in der Tat schon etwas mürbe aus, aber das die jetzt schon essentielll gestützt werden mussten kann ich - ehrlich gesagt - nicht erkennen ...
Was denkst Du, wie dieses Mäuerchen gebaut wurde? 08-sneaky2.gif

Vielleicht ist ja auch bloß irgendein Loch zugemauert worden, damit keiner reinfällt? In der Ecke scheints ja noch etliche davon zu geben, in die noch keiner reingeguckt hat ... 13-claphands.gif

Zitat Kurti: " Ehrlich gesagt hätte ich als Ausgräber diese Steine näher untersucht, denn >normal< ist das nicht."

So würde ich das auch sehen ... 09-rolleyes.gif

Beste Grüße
Paulus7a tomatoes.gif
Verfasst am: 02. 09. 2010 [13:50]
astrofratz
Moderator
Dabei seit: 12.07.2010
Beiträge: 594
Zitat:
Ehrlich gesagt hätte ich als Ausgräber diese Steine näher untersucht, denn >normal< ist das nicht.


Ist die Frage, ob diese Steine damals schon da lagen.
Verfasst am: 02. 09. 2010 [17:18]
kurti
Koryphäe
Dabei seit: 07.11.2003
Beiträge: 1384
Hallo Paulus 7a,

für Deine >Rüge< trete ich Dir mal wieder ans Schienbein und dann sind wir wieder quitt. 04-icon_cheesygrin.gif

@Paulus 7a
Naja, als Stüztmauer ? Vielleicht auch als ehemalige Verkleidung?
Die Steinchen dahinter sehen zwar in der Tat schon etwas mürbe aus, aber das die jetzt schon essentielll gestützt werden mussten kann ich - ehrlich gesagt - nicht erkennen ...
Was denkst Du, wie dieses Mäuerchen gebaut wurde? ENDE


Ob nun jetzt Stützmauer oder Verkleidung der Kalksteinmauer ist doch hier pipeegal.
Es handelt sich hier um Mauerwerk des Totentempels an der Mykerinospyramide der grundsätzlich aus Kalkstein besteht bzw. damit begonnen wurde.
Die unterschiedlich großen Granitklötze sind m.E. nicht ursprünglich für dieses Mauerwerk vorgesehen sondern von einer anderen >Baustelle< hier in die Mauer eingefügt worden und sollten sicher noch geglättet werden. Interessant dazu ist folgendes Untersuchungsergebnis was gleichzeitig auch die Frage von @Astrofratz beantwortet:
> Wie üblich, liegt östlich der Pyramide vorgelagert der Totentempel, aus Kalksteinquadern gebaut. Mit über 200 Tonnen Gewicht ist einer dieser Quader an der Nordwest-Ecke der größte bisher in Gizeh gefundene Monolith. Reisner stellte fest, dass man plötzlich den Ausbau der Wände mit einer Granitverkleidung eingestellt hat und der Totentempel aus einfachen Lehmziegeln fertiggestellt wurde. Bei der Entfernung der Ziegel stieß er auf rote Nivellierlinien, Namen von Arbeitern und Maßangaben, die heute leider verloren sind. Im Tempel selbst wurden die Fragmente einer überlebensgroßen Statue des Königs aus Alabaster gefunden. Auch der über 600 m lange Aufweg zum Totentempel war aus Lehmziegeln errichtet und wahrscheinlich nie fertiggestellt (nicht verkleidet, nicht überdacht). So hat Reisner die Lage des Taltempels bestimmt, indem er die Achse Totentempel - Aufweg verlängerte. Die Fundamente des Taltempels bestehen noch aus Kalksteinen, vollendet wurde auch dieser mit einfachen Lehmziegelmauern, die vermutlich sein Sohn und Nachfolger Schepseskaf errichtet hat.< ENDE

http://www.semataui.de/AR/04-06.htm

Wenn Du Dir das Bild des Pyramideneingangs von Lah anschaust so hat man dort auch mitten im Steinquader aufgehört die Fassade zu glätten. Man hat bei diesem Pyramidenkomplex jedenfalls den Eindruck, dass er nicht wie ursprünglich geplant fertiggestellt wurde.
Das ist aber nicht mein Anliegen, sondern die sonderbare >Aussparung< besagter Steinquader. Insbesondere der mit den zwei >Beulen< die nun wirklich keine Absicht oder handwerklich bedingt sein können. Natürlichen Ursprungs kann das aber auch nicht sein, denn ich kann mir nicht vorstellen an was die Schmelzmasse angestoßen sein soll, um diese glatten, rechteckigen Aussparungen zu hinterlassen.
Meine (einsame) Erklärung ist und bleibt,
dass man hier Schmelzversuche gemacht hat und die Aussparung die erhöhte Auflagefläche ist.
So und jetzt könnt Ihr werfen. 11-tongue2.gif
tomatoes.gif

Gruß
Kurti

P.S.
Für die denen oben erwähnter >Reisner< nichts sagt.
http://de.wikipedia.org/wiki/George_Andrew_Reisner

[Dieser Beitrag wurde 4mal bearbeitet, zuletzt am 02.09.2010 um 17:36.]
Verfasst am: 02. 09. 2010 [22:27]
Paulus7a
Koryphäe
Dabei seit: 05.01.2010
Beiträge: 1068
Hallo Kurti, 09-rolleyes.gif

Kann ja durchaus sein, dass die Pyramide in Teilen nicht ganz fertig geworden ist, oder nach Teilzerstörung nicht ordnungsgemäß instand gesetzt wurde.

Bei der Glättung am Eingang denke ich aber das soll so sein (aus welchem Grund auch immer), denn hinterm Totentempel ist genau so ein Stück geglättet .... und die beiden waren sicher nicht die Einzigen ...

Interessant ist in der Tat der Doppelknubbel an dem "Granit"-Stein. Das erinnert ja auch irgendwie an die Beulen der Pyramidenverkleidung und an die "Inkas". Muss man sich wirklich mal genauer ansehen die Dinger. Nur bei dem rechteckigen Stein würde Abstützung ja nicht viel Sinn machen. Also wäre deine Variante (bei der Herstellung entstanden) sehr sinnvoll. Die andere Möglichkeit wäre wieder der Transport in noch nicht völlig ausgehärtetem Zustand (Abdrücke von der Gabelstaplergabel).
In beiden Fällen wäre der Granitstein aber WEICH gewesen !!! 23-whistling.gif

Hab gestern bei agrw gelesen, dass es sich in Tiahuanaco/ Puma Punku um "natürliches Ergußgestein" handelt (per Probenuntersuchung). Wenn wir das auf Giseh übertragen bekommt die Höllenfeuervariante kräftigen Auftrieb. Und natürlich die Steinerweichungstheorie per Pflanzensaft oder so .... 25-scared.gif

Aber ehrlich gesagt, was mir im Moment merh zu schaffen macht, ist die Masse von den Steinen. Die Granitquader dürften so ungefähr 3 bis 4 Tonnen wiegen. Die Steinchen der Kalkmauer dahinter so zwischen 20 bis 40 Tonnen. Und der Schwerste soll 200 Tonnen auf die Waage bringen. 06-lol.gif

Wie kommen "Steinzeitfuzzis" auf die schwachsinnige Idee, solche Klamotten durch die Gegend zu hucken ??? Bei der Hitze !!!

Normalerweise nutzt JEDER Bauherr Technologien, die er gut beherrscht, um ein gewisses Maß an Effektivität zu erreichen. Wie haben die das also beherrscht - und wieso beherrschen wir das heute nicht mehr ???? crazy1.gif

So, und nun: Tomatenbatterie - Abwurf

tomatoes.giftomatoes.giftomatoes.giftomatoes.giftomatoes.giftomatoes.giftomatoes.giftomatoes.giftomatoes.giftomatoes.giftomatoes.gif
(Recht so?)

Beste Grüße
Paulus 7a













Verfasst am: 18. 02. 2011 [21:31]
Paulus7a
Koryphäe
Dabei seit: 05.01.2010
Beiträge: 1068
Mal noch ein interessanter Link zu unseren südlichen Freunden der Präastronautik, den Austrialiern:

http://www.prae-astronautik.at/afrika/steinverarbeitung-gestern-und-heute.html

Wie zu vermuten, geht es dabei um Steinbearbeitung ...

Beste Grüße
Paulus7
Verfasst am: 18. 02. 2011 [23:20]
kurti
Koryphäe
Dabei seit: 07.11.2003
Beiträge: 1384
Hallo Paulus,

ohne jetzt näher auf das Thema einzugehen stelle ich nur mal fest, dass die Millionen Steinblöcke nicht gesägt sondern gebrochen wurden. Der Kernbau ist teilweise nur grob zusammengefügt und Unebenheiten sind mit Mörtel oder nur mit Steinunterlagen ausgeglichen.
Von daher kannst Du schon mal die irrsinnige Rechnerei für die >Sägestunden-Jahrtausende< vergessen und gegossen wurde da auch nichts.

Siehe dazu:

Kalksteinbearbeitung
Foto Steinbruch Gizeh
Foto Cheops Kernbau
Foto Mykerinos 1
Foto Mykerinos 2

Gruß
Kurti
Verfasst am: 19. 02. 2011 [01:36]
LAH
Veteran
Themenersteller
Dabei seit: 10.11.2009
Beiträge: 511
Danke für den Link, Paulus.
Hab jetzt noch ne Frage, die jetzt nicht ganz zum Thema passt, aber dennoch keinen eigenen Thread bedarf.
Wieso steht in einigen Bibeln, dass Hierosolyma am Bosporus liegt:
"Jerusalem, quæ in Bosphoro est"
"Jerusalem that is in Bosphorus"
In der Septuaginta ist es Efrata:
"Ιερουσαλημ ἕως Εφραθα"
http://www.newadvent.org/bible/oba001.htm

Auf Hebräisch lautet das so:
בִּסְפָרַ֑ד (bis·fa·rad05-icon_wink.gif
http://biblos.com/obadiah/1-20.htm

Wenn man die Vokale austauscht, kommt Bosford dabei raus.
Bosporus wird nämlich im Russischen so geschrieben: Босфорд
Deswegen kam ich auch drauf.

http://www.google.de/images?q=%D0%91%D0%BE%D1%81%D1%84%D0%BE%D1%80%D0%B4&um=1&hl=de&client=opera&rls=ru&channel=suggest&tbs=isch:1&ei=R_BeTe2-Kcfn4gbh4JjbCQ&sa=N&start=20&ndsp=20]

Und in allen anderen Bibeln steht da bloß Sefarad drin.
Kann es sein, dass das historische Jerusalem andere Koordinaten hatte?:
http://de.wikipedia.org/wiki/Burgruine_Yoros
http://www.azizistanbul.com/gravur10/yusatepesi.jpg

Golgotha:
http://en.wikipedia.org/wiki/Joshua's_Hill
http://img13.imageshack.us/img13/5803/vlcsnap2011021823h47m53.png
http://img39.imageshack.us/img39/7430/vlcsnap2011021823h44m10.png
http://img708.imageshack.us/img708/2229/vlcsnap2011021823h44m42.png
http://img405.imageshack.us/img405/6720/vlcsnap2011021823h45m57.png
http://img96.imageshack.us/img96/2015/vlcsnap2011021823h46m02.png
http://img46.imageshack.us/img46/5715/vlcsnap2011021823h46m26.png
Deswegen sind auch die Kreuzritter immer wieder in Konstantinopel gelandet.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.2011 um 01:39.]
Verfasst am: 19. 02. 2011 [12:23]
kurti
Koryphäe
Dabei seit: 07.11.2003
Beiträge: 1384
Lieber Lah,

ich habe Dir schon mal im anderen Thread gesagt, dass Ihr besser recherchieren sollt ehe Ihr einen solchen Blödsinn zusammenspinnt. Das ist mal wieder ein Paradebeispiel für die >Z.Sitchin Methode<.
Das Wort >Sepharad< bedeutet bei den Israeliten immer der >bekannte< westliche Rand der Welt. Deshalb werden die in >Sepharad< sind auch einst den Negev besitzen. ( Später war Sepharad der jüdische Name für Spanien.)
Das weiter erwähnte >Zarephath< ist eine Stadt der Phönizier.
Das Wort >Ephrata< dagegen heißt >die Fruchtbare< und war sowohl ein Frauenname wie der alte Name Bethlehems.
Ich habe mir jetzt den langen Text im Link nicht durchgelesen, aber wahrscheinlich steht dort : Ιερουσαλημ εως Εφραθα = Jerusalem bis Bethlehem. Eos heißt >bis<, aber auch Osten oder die Morgenröte, der Tagesanbruch.
Nach meinem Wissen hatte Jerusalem jedenfalls nicht den Beinamen >die Fruchtbare<.

Sepharad בִּסְפָרַ֑ד
Zarephath = phönizische Stadt
Ephrata, אפרת \ ה

Also bitte in Zukunft etwas Denken beim Schenken..... von neuen Koordinaten für Jerusalem, denn sonst hat der nächste Schreiberling diese neue Erkenntnis schon als >nachgewiesen< in seinem neuesten >Enthüllungsbuch< stehen. 04-icon_cheesygrin.gif

Gruß
Kurti

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.2011 um 12:29.]



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