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Modernste Kreissägen im Altertum?


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Verfasst am: 01. 07. 2010 [16:19]
LAH
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Beiträge: 383
Hallo kurti,

ich würde dir auch Recht geben, wenn's sich nur um primitive Bauweise handeln würde. Hierbei handelt es sich aber um Dinge, die sogar den modernen Wissenschaftlern Probleme bereiten. Dolerithämmer-Theorie erklärt auch nichts. Nichteinmal im Ägypten. Davon zeugen die Testlöcher beim unvollendeten Obelisk von Assuan,:
http://lah.ru/fotoarh/megalit/afrika/egypt/aswan/kamen/30.jpg
die man unmöglich mit Dolerithämmern gemacht haben konnte, da sie metertief und so schmal sind, dass sich dort ein Mensch kaum bewegen kann. Dolerithämmer erklären auch das hier nicht:
http://lah.ru/expedition/egypt2008/karnak/karnak09.jpg

Dieser 4 min. Trailer macht die Hightech-These noch spannender:
http://www.youtube.com/watch?v=dUE24wk-zV0
Bin auf die Kritik gespannt.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 01.07.2010 um 16:20.]
Verfasst am: 01. 07. 2010 [18:38]
Paulus7a
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Beiträge: 787
Hallo Kurti,

im Großen und Ganzen stimme ich Dir ja hier auch zu. Für Flechtwerk braucht man nicht zwingend einen Astronautengott. Aber: Für eine Lasergravur auf einem Diamanten braucht man einen Laser. Und für Granitbearbeitung braucht man geeignetes Werkzeug – und keine Kupfermeißel. Das geht nicht. Das sollten sogar Wissenschaftler einsehen können. Und mit Dolerithämmern kriegst Du keine feinen, millimetergenauen Nuten, Fugen, Löcher oder Spalten in den Schwerbeton. Das geht nämlich auch nicht ...

Ebenso ist gerade die von Dir beschworene "wissenschaftliche Zeitrechnung" lange nicht so sicher und zuverlässig, wie Du es wahrscheinlich annimmst. Sie ist nur schöner aufgeschrieben - vor allem aber öfter. Bei Licht betrachtet sieht sie genau so aus wie unsere präastronautische! Oder noch schlimmer, weil falscher. 09-rolleyes.gif

Freilich gibt’s in der Präastronautik eine Reihe halbseidener Dinger, aber die gibt’s woanders auch. Somit ist es unsere (beidseitige) Aufgabe, Ordnung ins Chaos zu bringen. Das schaffen wir aber nicht, wenn wir nicht (beidseitig) wissenschaftlich vorgehen und andere Einflüsse minimieren.

Soll heißen: Wir sitzen eigentlich in einem Boot, nur dass wir gegenwärtig noch in unterschiedliche Richtung rudern. Das sollten wir besser koordinieren, wenn wir von der Stelle kommen wollen. Wollen wir das?

Zitat Kurti:
"Bei den zweifellos offenen Fragen der Steinbearbeitung kann man den Verantwortlichen den Vorwurf hier nicht genug Forschungsarbeit zu leisten, leider machen."

Das ist richtig, aber nicht der einzige Vorwurf, den man machen kann (muss). Am Schlimmsten finde ich den methodischen Fehler, der rein subjektiven Ausgrenzung der Prä-Astronautik, die bei objektiver Betrachtung vielleicht vor 100 Jahren möglich war – heute jedoch nicht mehr! Trotzdem wird sie weiter praktiziert, als ob in der Zwischenzeit nichts passiert wäre. Das kann man in mindestens jedem zweiten offiziellen Buch über alte Zeiten nachlesen.
banghead.gif

Prä-Astronautik ist gegenwärtig eine mögliche Möglichkeit. Nicht mehr und nicht weniger. Sie ist derzeit noch eine Hypothese. Und solange sie noch nicht ernsthaft bewiesen ist, verlangt auch keiner, dass sie zum wissenschaftlichen Gesetz erhoben wird. Dass sie jedoch so schäbig behandelt und ausgegrenzt wird, ist einer modernen Wissenschaft unwürdig – es sei denn, sie hat es nötig.

Hat sie das? 20-confused.gif


Beste Grüße
Paulus7


PS: Dass genügend Geld da sei – glaube ich Dir auf den Ruck. Ich hab's aber auch schon anders gehört. Damit stellt sich mir die Frage, wo es denn ist?

Verfasst am: 01. 07. 2010 [19:56]
Restitutus
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Beiträge: 250
"LAH" schrieb:

Und deiner Meinung nach konnten verschiedene Völker unabhängig voneinander solche Bauarchitektur entwickeln? Die Wahrscheinlichkeit dieser These ist gleich Null.


Wieso nicht? Die Römer hatten sie auch. Und denen unterstellst selbst du keine Laserkanonen.




„Als Antoninus ist mein Heimatland Rom. Als Mensch ist es das Universum."
- Marcus Aurelius Antoninus, römischer Kaiser

Verfasst am: 01. 07. 2010 [21:33]
Paulus7a
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Beiträge: 787
... womit wir dann wieder bei der Datierung angekommen wären ...

tomatoes.gif crazy1.gifargue.gifdrink.gif30-icon_cry.gif25-scared.gif17-icon_redface.gif20-confused.gif
Verfasst am: 01. 07. 2010 [23:13]
LAH
Experte
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Beiträge: 383
"Restitutus" schrieb:

"LAH" schrieb:

Und deiner Meinung nach konnten verschiedene Völker unabhängig voneinander solche Bauarchitektur entwickeln? Die Wahrscheinlichkeit dieser These ist gleich Null.


Wieso nicht? Die Römer hatten sie auch. Und denen unterstellst selbst du keine Laserkanonen.



Das Härteste, was die Römer so filigran bearbeiten konnten war Marmor (Mohssche Härteskala 3-4). Die Inkas hatten aber offenbar keine Schwierigkeiten mit Steinen, deren Härte bei 8-9 liegt. (Diamant=10)
Hunderttausende Tonnen (wenn man Peru und Bolivien zusammennimmt) von härtestem Gestein wurden mit unglaublicher Präzision und Konfiguration in erstaunliche Bauwerke an unmöglichsten Orten verwandelt. Ich behaupte, dass die Inkas, Ägypter usw. höchstens versucht haben die Bauwerke nachzubauen oder die meist zerstörten Mauerteile zu restaurieren. Deswegen kann man immer die unbearbeiteten Steine, die man mit Mörtel verbunden hat, oben über dem megalithischen Mauerwerk finden.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 01.07.2010 um 23:15.]
Verfasst am: 02. 07. 2010 [14:36]
kurti
Koryphäe
Dabei seit: 07.11.2003
Beiträge: 1241
Hallo Lah,

angesichts der >verschiedenen< Bauweisen der Inkas und anderer dort ansässigen Kulturen ist nicht einsehbar warum das keine >normale< Entwicklung sein kann die auch andernorts ähnlich erfolgte.
Sicher fühlt man sich angesichts dieser Klötze mit einem >Steinhammer< in der Hand ziemlich dürftig ausgerüstet. Nun berichten aber spanische Chronisten von der Steinbearbeitung mit Kieselsteinen. Die hier vornehmlich verwendete >poligonen< Form der Blöcke soll daher rühren, dass man >natürlichen< Abbruch verwendet hat. Die Spanier berichten auch von Seilen für den Transport und dafür waren m.E. die teilweise noch erhaltenen >Steinzapfen< an den Blöcken gedacht. (Man kennt das auch aus der griechischen Antike)
Sicher, man kann dies alles so hinnehmen, aber man muß natürlich nicht. Jedenfalls wären hier ein paar überzeugende Experimente nicht schlecht. Man sollte halt alle Archäologiestudenten zu einem Pflichtjahr verdonnern und Steine kloppen lassen dann wüßten wir genau ob es so wie angenommen funktioniert oder nicht.11-tongue2.gif
cusco
http://www.indianer-welt.de/sued/inka/inka-cuzco.htm
http://start.sterni43.de/hs/amerika/page/suedamerika/cuzco.php

Die Rückschlüsse die aber im verlinkten Film gezogen werden sind mir aber doch etwas weit hergeholt.
Die Zick-Zack-Mauern können mehrere Gründe haben. Eine solche Bauweise fängt besser den Druck der Erdmassen und darauf stehenden weiteren Mauern ab wie das auch eine Mauer in Wellenform mit ihren gegenläufigen Rundungen macht. Die dicken Eckpfeiler als Stützpfeiler machen hier durchaus Sinn.
Zur Verteidigung ist eine solche Mauer zudem bestens geeignet da der anstürmende Feind in Gruppen aufgesplittet wird und von zwei Seiten bekämpft werden kann. Außerdem fällt für die Verteidiger der tote Winkel weg und ich kann auf gleichem Raum mehr Verteiger aufstellen, da die Mauer durch den Zick-zack-verlauf länger ist.
Irgendwo habe ich noch gelesen, dass die Mauer zu Ehren des Blitz und Donnergottes Illapa in Blitzform gebaut wurde. (Auch nicht schlecht! )04-icon_cheesygrin.gif
Ich schätze mal, dass man nicht unbedingt an einen >Atomschutzwall< denken muß. Auch der Gletscherschliff ist durchaus plausibel und der >Thron des Inka< ist deshalb der einzige so geschliffene Felsen weil es der höchste Punkt des Hügels ist und als Glatze herausragt und ansonsten mit Erde bedeckt ist. Ob die glatte Oberfläche nun tatsächlich >verglast< ist oder nur glatt poliert ist noch die Frage.

Gletscherschliff im Inntal. Länge: 200 m Breite: 150 m http://www.lfu.bayern.de/geologie/fachinformationen/geotope_schoensten/oberbayern/2/index.htm
Ein Atomschlag ist hier sicherlich keine vernünftige Annahme, denn dann müßten die Mauern auch verglaste Oberflächen haben. Ein kleiner Meteorit lange vor unserer Zeit wäre aber für eine Verglasung durchaus eine Erklärung obwohl hier alles für einen Gletscherschliff-u.Politur spricht.( Siehe auch die Fotos von Gletscherschliffen.)

@Paulus 7a ZITAT:
Prä-Astronautik ist gegenwärtig eine mögliche Möglichkeit. Nicht mehr und nicht weniger. Sie ist derzeit noch eine Hypothese. Und solange sie noch nicht ernsthaft bewiesen ist, verlangt auch keiner, dass sie zum wissenschaftlichen Gesetz erhoben wird. Dass sie jedoch so schäbig behandelt und ausgegrenzt wird, ist einer modernen Wissenschaft unwürdig – es sei denn, sie hat es nötig. ENDE


Nun, dass äußerte ich ja bereits im anderen Thread.08-sneaky2.gif

Gruß
Kurti

P.S.
Die Römer hätten aber schon vom Werkzeug her gekonnt, wenn nötig. Dadurch, dass sie aber mit Mörtel mauerten war eine >Rasierklingenfuge< nicht notwendig.
http://de.wikipedia.org/wiki/Felsenmeer_%28Lautertal%29

und so lösen sich manche Märchen auf:17-icon_redface.gif

http://www.mysteria3000.de/wp/baalbek/

Aber dies und anderes wird wohl noch einige Generationen in der Enthüllungsliteratur zu lesen sein. Das letzte Werk und das bleibt es auch was ich gelesen habe war >Die verbotene Ägyptologie< von Erdogan Ercivan. Da kann man vor lauter Kopfschütteln glatt eine Gehirnerschütterung bekommen. Bemerkenswert ist, dass fast alle Autoren wiederholen was bei Sitchin schon falsch war.27-mad.gif


[Dieser Beitrag wurde 4mal bearbeitet, zuletzt am 02.07.2010 um 14:48.]
Dateianhang

Zick-Zack-Mauer.jpg — 44 mal heruntergeladen
Typ: image/jpeg, Größe: 40.52 Kilobyte
sacsayhuaman Felsen mit Rutschbahnen.jpg — 58 mal heruntergeladen
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Schliffrinne 1.jpg — 63 mal heruntergeladen
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Schliffrinne 2.jpg — 49 mal heruntergeladen
Typ: image/jpeg, Größe: 69.94 Kilobyte
Gletscherschliff.jpg — 45 mal heruntergeladen
Typ: image/jpeg, Größe: 151.31 Kilobyte
Verfasst am: 02. 07. 2010 [14:58]
LAH
Experte
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Beiträge: 383
Hallo kurti,

Zitat:
Zur Verteidigung ist eine solche Mauer zudem bestens geeignet da der anstürmende Feind in Gruppen aufgesplittet wird und von zwei Seiten bekämpft werden kann. Außerdem fällt für die Verteidiger der tote Winkel weg und ich kann auf gleichem Raum mehr Verteiger aufstellen, da die Mauer durch den Zick-zack-verlauf länger ist.
Das Problem dabei ist, dass die "Festung" strategisch und taktisch ne Luftnummer ist. Das einzige, was sie beschützt ist der Hügel auf dem sie steht. Man könnte problemlos die Stadt zerstören, ohne die Festung zu stürmen. Selbst wenn, so ist die Festung trotzdem von beiden Flanken komplett offen.

P.S: das mit dem Atomwaffentestgelände waren bloß Assoziationen, die im Laufe der Expedition geäußert wurden. Später wurde das als Nonsense erklärt. Ich kann unmöglich 9 Stunden an Filmmaterial untertiteln. Deswegen habe ich fast alles ausgelassen.

http://www.newshrine.de/images/Ecuador/06.jpg

[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 02.07.2010 um 15:35.]
Verfasst am: 02. 07. 2010 [21:51]
Paulus7a
Veteran
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Beiträge: 787
Hallo Kurti,

Gut. Dann sind wir ja schon Zwei, die dieser Meinung sind. 100 Prozent Zuwachs sind doch schon mal ne Hausnummer, aber sicher noch lange nicht die Spitze des Obelisken …

Was Du wann, wo und wie oft liest, ist selbstverständlich ganz allein Deine Sache. Aber ich schätze mal, Du hast bloß Angst vor den ständigen Gewissenskonflikten. Es ist aber ein gutes Zeichen, dass Du anscheinend eines hast … und nicht nur zwei Herzen (auch wenn man bei diesen medizinischen Befunden unter Umständen auf vollmutante Gedanken kommen könnte).
Ich pflichte Dir bei, dass man bei der Ägyptologie gelegentlich Gehirnerschütterung bekommen kann. Aber wenn Du mir Zacharias und Abschreiben unterschieben willst, liegst Du leicht neben Deinen Wünschen.

Ich geb's offen zu: Deine Erwähnung von Misteria300 ärgert mich. Allerdings nicht, weil ich die dortigen Aussagen in irgendeiner Weise für relevant oder "bedrohlich" halte, sondern eher, weil ausgerechnet Du Dich darauf berufst. Wirklich anheben kann mich das allerdings beides nicht mehr. Überraschen? Auch nicht. 28-icon_evil.gif

Da sind doch die Baalbek-Bilder von LAH erheblich interessanter und aussagefähiger. Das ist wirklich sehenswert! 31-thumbup1.gif

Tatsächlich verfügten die Römer anscheinend über Eisenwerkzeuge. Und irgendwer hat im Felsenmeer rumgewerkelt. Beides scheint festzustehen und das Felsenmeer ist auch wirklich einen längeren Besuch wert. Das hat mir da sehr gut gefallen und war hochinteressant. Hat Spaß gemacht, dort rumzukrabbeln.
Wenn Du das aber in Vergleich zu Sacsayhuaman bringst, ist das recht fragwürdig. Der Granit des Felsenmeeres liegt da ja anscheinend schon eine ganze Weile offen und ungeschützt herum. Er macht oberflächig einen relativ feinkörnigen, leicht korrodierten, "bröckeligen" Eindruck (ich weiß nicht, wie ich das ausdrücken soll) und scheint für Granit relativ "porös" (ebenso) zu sein. Freilich ist es Granit und damit sehr hart – aber eben nicht so hart, wie ein schön kristalliner Granit tatsächlich sein kann, wenn er bisher ausschließlich unterirdisch geschützt lag. Da gibt’s nämlich gravierende Unterschiede. Dazu hatte ich mich schon anderweitig geäußert.
Die Bearbeitungsmethode zur Gewinnung scheint im Felsenmeer immer die gleiche zu sein. Löcher für Keile in einer Reihe und dann irgendwie spalten (Wie auf dem einen Foto hier von LAH). Danach darauf herumklopfen und von mir aus auch Schleifen bis die Form halbwegs genau passt.
Hochglanzpolierte Steine und Null-Fugen findet man dort aber leider nicht. Und auch Zehntelmillimeter-Genauigkeit ist dort wohl eher nicht zu sehen.

[Wir haben dort allerdings auch ein Ausnahme-Bohrloch (ca.15 mm) gefunden, was über drei Meter tief war und wahrscheinlich/ vielleicht aus modernen Zeiten stammte. Allerdings waren die Bäume ringsum auch schon ein paar Jahre alt. So ganz modern kann's also nicht gewesen sein]

Somit stellt sich die Frage: Nutzten die Römer keine "Rasierklingenfugen" weil sie Mörtel hatten und es nicht brauchten oder konnten sie es nicht (mehr)? (so gut wie die "Inkas"?) 20-confused.gif

Ob der Druck auf die Sacsayhuaman-Mauern von vorn oder von hinten, oder von vorn und hinten kam, kann ich nicht entscheiden, aber der Hügel dahinter macht doch einen eher dürftigen Eindruck. Und für ne Trockenmauer mit Blümchen drin, braucht man keine Null-Fugen. Das wäre übertriebener Aufwand.
Zumal ja wieder die Frage auftaucht, wo die Brocken herkommen – und wie sie dahin gekommen sind. Immerhin stellen sie ja ein ziemlich "grobes" Flechtwerk dar – und rücken die Astronautengötter in begreifliche Nähe.
08-sneaky2.gif
Der "Gletscher" sieht allerdings schon ein wenig komisch aus - für einen Gletscher. Da käme Dein Vorschlag mit den Studenten gerade recht: Die legen sich alle bäuchlings auf den Felsen, so dass sie einen großen Haufen bilden (und so das Eis imitieren), und dann rutschen sie langsam als Knäuel den Hang runter. Mal sehen, wie der Abrieb am Felsen aussieht … 12-smartass.gif
Eine Frage ist aber auch, ob derart tiefer Gletscherschliff gleich an der Kuppe auftritt und nur wenig entfernt gleich alles unter Erde begraben liegt?

Bei der Gelegenheit können wir dann auch gleich klären, ob Illapa vielleicht mit Zeus identisch ist?
drink.gif

Beste Grüße
Paulus7
Verfasst am: 02. 07. 2010 [22:04]
LAH
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Zitat:
angesichts der >verschiedenen< Bauweisen der Inkas und anderer dort ansässigen Kulturen ist nicht einsehbar warum das keine >normale< Entwicklung sein kann die auch andernorts ähnlich erfolgte.
Wenn die Datierungen stimmen, kann man bei den Ägyptern was Interessantes beobachten: http://rutube.ru/tracks/187894.html?v=7c11cb020da0f5465d9afb67e861d6e1
Die Djoser-Pyramide (die älteste) hat man aus unbearbeiteten kleinen Steinen und Mörtel gebaut... Aber schaut euch das noch mal an.
Zitat:
Sicher fühlt man sich angesichts dieser Klötze mit einem >Steinhammer< in der Hand ziemlich dürftig ausgerüstet. Nun berichten aber spanische Chronisten von der Steinbearbeitung mit Kieselsteinen. Die hier vornehmlich verwendete >poligonen< Form der Blöcke soll daher rühren, dass man >natürlichen< Abbruch verwendet hat.
Das ist unlogisch. Die Steine wären polygon, aber nicht passend.
Zitat:
Ob die glatte Oberfläche nun tatsächlich >verglast< ist oder nur glatt poliert ist noch die Frage.
Man hat ne Probe entnommen und festgestellt, dass die Glasur chemisch andere Eigenschaften aufweist. Also bloß durch mechanische Politur nicht zu erklären.
Zitat:
Der "Gletscher" sieht allerdings schon ein wenig komisch aus - für einen Gletscher. Da käme Dein Vorschlag mit den Studenten gerade recht: Die legen sich alle bäuchlings auf den Felsen, so dass sie einen großen Haufen bilden (und so das Eis imitieren), und dann rutschen sie langsam als Knäuel den Hang runter. Mal sehen, wie der Abrieb am Felsen aussieht …
Ich bin auch für eine solche Untersuchung. Ich musste so lachen...

Wünsch euch allen ne gute Laune!


[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 02.07.2010 um 22:14.]
Verfasst am: 04. 07. 2010 [10:52]
kurti
Koryphäe
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Beiträge: 1241
Hallo zusammen,

@Lah
Die Djoser-Pyramide (die älteste) hat man aus unbearbeiteten kleinen Steinen und Mörtel gebaut... Aber schaut euch das noch mal an. ENDE


Was soll ich auf den Film-Link jetzt antworten? Ich kann doch nicht beurteilen wie stichhaltig das Gezeigte ist. Ich erinnere blos an die angebliche Darstellung von Panzer und Waffen und die nachträglich eingravierte Cheopskartusche und vieles mehr. Das gleiche Problem stellt sich doch auch bei Deinen Bilder der Steinbearbeitungen. Wenn Du sagst, dass ist mit diesem oder jenem nicht möglich sondern nur mit...dann kann ich das doch weder bestätigen noch widerlegen. Ich kann lediglich bedauern, das die Fachliteratur nicht wirklich Aufschluss über solche Dinge gibt und es bisher keine wirklich überzeugenden Experimente gab die das ganze Spektrum der offenen Fragen zufriedenstellend abdecken. Meistens bleibt es hier am Ende bei Vermutungen und Theorien über das >Wie<.
Einige Anregungen zur Lösung von im Film angeschnittenen Ungereimtheiten stehen in dem Artikel über die Djoser-Pyramide insbesonder unter Kapitel 5 u.6. Du kannst Dich von dieser Seite dann zu fast allen anderen Pyramiden verlinken. Sicher wirst Du noch auf die eine oder andere Sache wie sie sich aus der Sicht der Wissenschaft darstellt stoßen. Mir ist das aber jetzt ehrlich gesagt zu mühsam, denn ich hatte ja nicht vor ein Buch zu schreiben in dem ich alle >Rätsel< des Pyramidenbaues erläutere und natürlich genial ( wie sonst?) 08-sneaky2.giflöse.
http://de.wikipedia.org/wiki/Djoser-Pyramide
@Lah
Man hat ne Probe entnommen und festgestellt, dass die Glasur chemisch andere Eigenschaften aufweist. Also bloß durch mechanische Politur nicht zu erklären. ENDE


Ich nehme mal an, dass der Begriff >Glasur< hier richtigerweise als >Verglasung< durch Silikatschmelze verstanden wird.
Glasuren können u.a.auch durch Reibung bei Bergrutschen entstehen und die kommen häufig durch Gletscher in Gang.
http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/158259#Steinschmelze_bei_gro.C3.9Fen_Bergst.C3.BCrzen
Aus Wikipedia ZITAT:
Die spektakulärste Bergsturzlandschaft befindet sich am Eingang des Ötztals, wo der Abbruchschutt des Tschirgant bis weit in die Ötztalmündung reicht und nur trockenen Föhrenwald zulässt. Ein weiteres bedeutendes Bergsturzgebiet ist Köfels bei Umhausen: Der sonst im Ötztal nicht vorkommende Bimsstein stellte die Geologen lange vor ein Rätsel. Es wurde von den Bauern lange als Baumaterial oder zum Scheuern von Holzfässern verwendet. Hypothesen wurden aufgestellt, dass der Bimsstein bei einem Vulkanausbruch oder einen Meteoriteneinschlag entstanden sei. Neuere Untersuchungen gehen jedoch von einem massiven Bergsturz aus, der durch seine Reibungshitze den Gneis zu einem dem Bimsstein ähnlichen, heute als Köfelsit bekannten Gestein, umgewandelt haben soll. Das Ereignis wurde auf die Zeit vor etwa 8700 Jahren datiert. Über 3 Kubikkilometer Gestein mit einer Masse von rund 5 Milliarden Tonnen ergossen sich dabei über eine Fläche von 12 Quadratkilometer. ENDE
Man kann sowas nur einigermaßen beurteilen, wenn man näheres über die Geologie der Gegend weiß.
Im übrigen fehlt durch den Wegfall des >Atomschlages< ja nun jegliche Argumentation in Richtung Präastronauten, denn ob Atomwaffen oder andere hitzeerzeugende Waffen hätten ja bei einem Beschuß auch Spuren auf den niedlichen Bauklötzchen hinterlassen müssen.
@Lah
Das Problem dabei ist, dass die "Festung" strategisch und taktisch ne Luftnummer ist. Das einzige, was sie beschützt ist der Hügel auf dem sie steht. Man könnte problemlos die Stadt zerstören, ohne die Festung zu stürmen. Selbst wenn, so ist die Festung trotzdem von beiden Flanken komplett offen. ENDE


Es ist Aber nun mal Fakt, dass sich die Inkas eben hinter diesen Mauern gegen die Spanier verschanzten. 12-smartass.gif Auch ein Heiligtum kann man zu seiner Verteidigung befestigen.
Außerdem bliebe da noch das Symbol für den blitzeschleudernden Donnergott der bezeichnenderweise auch Regengott war.
Was Cusco anbelangt glaube ich gelesen zu haben, dass dort Reste eigener Befestigungsmauern ausgegraben wurden!?20-confused.gif

@Paulus7a
Ob der Druck auf die Sacsayhuaman-Mauern von vorn oder von hinten, oder von vorn und hinten kam, kann ich nicht entscheiden, aber der Hügel dahinter macht doch einen eher dürftigen Eindruck. Und für ne Trockenmauer mit Blümchen drin, braucht man keine Null-Fugen. Das wäre übertriebener Aufwand.ENDE


Was den Zweck als Stützmauer angeht so siehe auch unten = >klobiger Gigantismus ohne statisches Wissen<.

@Paulus7a
Bei der Gelegenheit können wir dann auch gleich klären, ob Illapa vielleicht mit Zeus identisch ist? ENDE


Das hat übrigens Restitutus mit den >Natürgöttern< gemeint. Wo es donnert und blitzt und unerklärliche Naturereignisse ablaufen muß ein Gott dahinterstecken. Diesen Geistesblitz hatten aber nicht nur die Vorfahren der alten Griechen. Selbst heute schimpft der Liebe-Gott noch mit dem ungehorsamen Kind, wenn er es donnern läßt . Das behaupten jedenfalls alle Mamas und die müssen es ja wissen.
Grundsätzlich schließt das aber >Astronautengötter< nicht zwingend aus.
@Paulus 7a
Somit stellt sich die Frage: Nutzten die Römer keine "Rasierklingenfugen" weil sie Mörtel hatten und es nicht brauchten oder konnten sie es nicht (mehr)? (so gut wie die "Inkas"?) Ende

Diese Fragestellung ist falsch, denn die Werkzeuge und das Wissen der Römer lassen diese Bearbeitung zu. Ob sie hätten können, wenn sie hätten können müssen oder nicht gekonnt haben weil sie nicht wußten, dass man es kann ist dabei völlig unrelevant. Alles klar ? 09-rolleyes.gif Ich meine aber, dass der der die Granitsäulen des Pantheons gebastelt hat auch einen Hartgesteinsquader nach Inkaart hätte ebnen und glätten können. Die Frage ist nur ob sie eine Rasierklinge hatten, um die Probe aufs Exempel zu machen.04-icon_cheesygrin.gif

@Lah
Kurti:Nun berichten aber spanische Chronisten von der Steinbearbeitung mit Kieselsteinen. Die hier vornehmlich verwendete >poligonen< Form der Blöcke soll daher rühren, dass man >natürlichen< Abbruch verwendet hat.
Antw.Lah:

Das ist unlogisch. Die Steine wären polygon, aber nicht passend. ENDE

Das war nicht Sinn meiner Ausführung sondern, dass man sie eben weder im Steinbruch noch an der Baustelle zu rechteckigen Quadern gespalten hat. Präastronauten hätten m.E. nicht experimentieren und eine Bautechnik entwickeln müssen sondern hätten gleich >perfekt< gebaut. Sie hätten auch nicht so zyklopisch gebaut sondern meinetwegen bombastisch und beeindruckend, aber im Rahmen der erforderlichen Statik und mit bearbeiteter Fassade ( wäre ja wohl mit der Technik von Alldurchquerern ein müheloses Unterfangen gewesen ), denn es geht auch erdbebensicher ohne diese groben Klötze.
Diese Mauern zeugen m.E. davon, dass man eben von Baustatik keine Ahnung hatte sondern der menschliche Hang zum Gigantismus, wenns Eindruck machen oder ein erdbebensicheres Bauwerk werden soll wird hier durch klobige, gigantische Klötze demonstriert bzw. letzteres bezweckt.
Wenn ich auch nicht begreifen kann wie die Inkas diese Monstren ohne Rolle und Rad transportiert haben und wie lächerlich mir ein >Kieselsteinfäustling< zur Bearbeitung vorkommt, so vermisse ich aber gerade bei diesen Bauten die Handschrift einer hochtechnisierten Kultur bzw. die Spürbarkeit einer Instruktion durch >Astronautengötter<.
Es wird ja gerne von den Präastronautikern versucht zu beweisen, dass diese Bauten wie auch die Pyramiden wesentlich älter sind als von der Wissenschaft eingestuft.
Hand aus Herz, würdest Du solche Dinger bauen oder die Gize-Pyramiden? Nein, Du würdest wie wir auch heute Deine Atombunker in den Berg oder unterirdisch und möglichst unsichtbar installieren. Die Zweckbauten würden mindestens von der Technik her Dubaiformat haben und heute restlos verschwunden sein.
Meine >Astronautengötter< gibt es deshalb nur in Mythen den uralten Menschheitserinnerungen. So erfährt man dann von den lautlosen Schiffen der Phäaken die ohne Segel und Ruder fuhren und auch bei Nacht und Nebel ihr Ziel alleine fanden, von dem sprechenden Holz am Schiffsmast, den Götterkrieg Ragnarök, den erzernen Hörnern die sich Prophet Micha aufsetzt, der Gottesbegegnung des Ezechiel usw.usf. Letzteres ist m.E. aber nicht zur Zeit des Propheten geschen sondern er hat wohl eine viel ältere Geschichte zu seiner gemacht wie auch die vielen Gotteserfahrungen in den Chroniken der Israeliten und anderer Völker.
Interessant sind ja auch die Mythen über die Entstehung der Welt die m.E. nichts anderes sind als zwischenzeitlich verworrene, zusammengemixte Erzählingen von Wissenden die mittels Gleichnissen das komplizierte Geschen den Menschen übermittelten. Letztlich wäre da noch der Cargo-Kult zu erwähnen.
Meine Vorstellung zum Thema >Astronautengötter< läßt sich mit Dänikens erstem Buchtitel beschreiben: >Erinnerungen an die Zukunft.<
Diese Interpretation hat übrigens einen Vorteil, ich brauche keine handfesten Beweise vorzulegen, denn die sind längst verrottet, aber die Erinnerungen sind in den Mythen, Felszeichnungen und Cargo-Kulten gespeichert.23-whistling.gif
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte schriftlich mit frankiertem Rückumschlag an mein Sekretariat.

Gruß
Kurti


[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 04.07.2010 um 10:59.]



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