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Modernste Kreissägen im Altertum?


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Verfasst am: 18. 03. 2010 [18:55]
Restitutus
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Artaxerxes schrieb:Nun wissen wir ja, dass selbst heute noch unsere behaarten, entfernten Verwandten Werkzeuge benutzen, ergo dürfte die Frage nach dem ersten Werkzeug nicht so schwer zu beantworten sein. Nimmt man die heutigen, randalierenden Chaoten, so bedienen sich diese ebenfalls Wurfgeschossen die sie gerade „zur Hand“ haben – also wirklich nichts Neues.

Willst du damit andeuten, dass die behaarten Verwandten so entfernt gar nicht sind?

Frag Dich doch einfach mal, warum die ersten „Götter“ immer Naturgötter waren. Angefangen von den Muttergöttinnen bis hin zu dem Windgott, dem die Alt-Palästinenser den Namen „Jahwe“ gegeben haben. Natürlich ist es – in der Folge - dann nur „menschlich“, wenn sich gewiefte Vorfahren selbst die Annehmlichkeiten des „Götterlebens“ gönnen wollten. (Leben wie Gott in Frankreich)

Ich finde das Selbstzertifikat des Kritias sehr interessant (ja, desjenigen aus dem Dialog). Er vertrat die Auffassung, Götter seien von den Mächtigen erfunden worden, um den eigenen Gesetzen mehr psychologischen Nachdruck zu verleihen. Und da er selber eine Karriere als Tyrann durchlief, bin ich geneigt, ihm zu glauben.

die uns in allen Wissenschaftszweigen „Äonen“ voraus sind, (was sie ja sein müssen um interstellar reisen zu können) sich den frühzeitlichen Menschen – in welcher Form auch immer – nicht „persönlich“ offenbart haben. (allein das potentielle Infektionsrisiko wäre ihnen wohl zu hoch gewesen)

Das mit dem Infektionsrisiko ist umstritten. Isaac Asimov war der Meinung, sich mit einem außerirdischen Bazillus zu infizieren, sei genau so unwahrscheinlich, wie sich an der Holländischen Ulmenkrankheit anzustecken.

Alle Informationen – die für solche Hyper-Raumfahrer notwendig wären – hätten sie durch Sonden oder Satelliten erfahren können, in Persona hier aufzuschlagen war nicht zwangsläufig notwendig, zweifelsfrei auch unökonomisch.

Der Befriedigung der Neugier dient ein Satellit nicht unbedingt. Nur: Wenn hier in den letzten Jahrmillionen irgend jemand gelandet wäre, hätte er kaum den Mond dabei außer Acht gelassen. Dort erhält sich aber alles, was einer unterlässt, fast unendlich lange. Jetzt kreist dort allerdings gerade eine Sonde, die mühelos in der Lage ist, Neil Armstrongs Fußstapfen aufzulösen. Die hätte auch jeden extrasolaren Fußabtritt und alles, was größer ist als das, bereits entdecken müssen. Aber da ist nichts! Da ist nur eine Leere, die ich in ihren Konsequenzen schon beängstigend finde. Kann es wirklich sein, dass da nie jemand rumgelaufen ist?????

Wir wissen inzwischen auch, dass in dem von uns erforschten Teil des Weltraums die vorhandenen Elemente identisch sind. Ergo kann auch ein evtl. benötigter Rohstoff kein ausreichender Grund dafür sein, sich hier blicken zu lassen.


Ein potenzieller Rohstoff mag vielleicht doch begehrenswert sein: DNS und das, was daraus geworden ist.



„Als Antoninus ist mein Heimatland Rom. Als Mensch ist es das Universum."
- Marcus Aurelius Antoninus, römischer Kaiser

Verfasst am: 19. 03. 2010 [16:52]
Artaxerxes
Amateur
Dabei seit: 03.03.2010
Beiträge: 47
Hallo Restitutus,



[i]Nun wissen wir ja, dass selbst heute noch unsere behaarten, entfernten Verwandten Werkzeuge benutzen, ergo dürfte die Frage nach dem ersten Werkzeug nicht so schwer zu beantworten sein. Nimmt man die heutigen, randalierenden Chaoten, so bedienen sich diese ebenfalls Wurfgeschossen die sie gerade „zur Hand“ haben – also wirklich nichts Neues.


Willst du damit andeuten, dass die behaarten Verwandten so entfernt gar nicht sind?

*
[/i]

Seit ich den Bericht über die Vorfälle nach Abpfiff des Fußballspiels (Hertha:Nürnberg) sah, befürchte ich, es ist wohl doch mehr als nur eine Andeutung.








[i]Frag Dich doch einfach mal, warum die ersten „Götter“ immer Naturgötter waren. Angefangen von den Muttergöttinnen bis hin zu dem Windgott, dem die Alt-Palästinenser den Namen „Jahwe“ gegeben haben. Natürlich ist es – in der Folge - dann nur „menschlich“, wenn sich gewiefte Vorfahren selbst die Annehmlichkeiten des „Götterlebens“ gönnen wollten. (Leben wie Gott in Frankreich)


Ich finde das Selbstzertifikat des Kritias sehr interessant (ja, desjenigen aus dem Dialog). Er vertrat die Auffassung, Götter seien von den Mächtigen erfunden worden, um den eigenen Gesetzen mehr psychologischen Nachdruck zu verleihen. Und da er selber eine Karriere als Tyrann durchlief, bin ich geneigt, ihm zu glauben.

*


[/i]

D’accord!







[i]die uns in allen Wissenschaftszweigen „Äonen“ voraus sind, (was sie ja sein müssen um interstellar reisen zu können) sich den frühzeitlichen Menschen – in welcher Form auch immer – nicht „persönlich“ offenbart haben. (allein das potentielle Infektionsrisiko wäre ihnen wohl zu hoch gewesen)


Das mit dem Infektionsrisiko ist umstritten. Isaac Asimov war der Meinung, sich mit einem außerirdischen Bazillus zu infizieren, sei genau so unwahrscheinlich, wie sich an der Holländischen Ulmenkrankheit anzustecken.
*

[/i]Nun, meine Spekulation bezog sich auf hochintelligente – zur interstellaren Raumfahrt fähige – Lebewesen. Vor den zweifellos vorhandenen Weltraummikroben (die wohl im All zu finden sein sollen) ist mir auch nicht bange. Allerdings kann ich mich erinnern, dass die „Mondpioniere“ - nach ihrer Rückkehr vom Mond - von der NASA zunächst auch unter Quarantäne gestellt wurden. (Man erinnere sich an das Foto mit Präs. Nixon) Also muss man seinerzeit wohl doch von einer latenten Gefahr durch außerirdische Mikroben ausgegangen sein.

[i]Alle Informationen – die für solche Hyper-Raumfahrer notwendig wären – hätten sie durch Sonden oder Satelliten erfahren können, in Persona hier aufzuschlagen war nicht zwangsläufig notwendig, zweifelsfrei auch unökonomisch.

Der Befriedigung der Neugier dient ein Satellit nicht unbedingt. Nur: Wenn hier in den letzten Jahrmillionen irgend jemand gelandet wäre, hätte er kaum den Mond dabei außer Acht gelassen. Dort erhält sich aber alles, was einer unterlässt, fast unendlich lange. Jetzt kreist dort allerdings gerade eine Sonde, die mühelos in der Lage ist, Neil Armstrongs Fußstapfen aufzulösen. Die hätte auch jeden extrasolaren Fußabtritt und alles, was größer ist als das, bereits entdecken müssen. Aber da ist nichts! Da ist nur eine Leere, die ich in ihren Konsequenzen schon beängstigend finde. Kann es wirklich sein, dass da nie jemand rumgelaufen ist?????
*
[/i]Tja, man darf aber auch nicht außer Acht lassen, dass der Mond ein fleißiger Meteoritenfänger ist. Bei größeren Brocken wird dann ganz schön Staub aufgewirbelt und die Mondoberfläche – im Umkreis - erscheint später wieder unberührt – halt wie ein frisch geharkter Zen-Garten – egal ob da Armstrong gestanden hat oder ein Mondmobil vorbeibretterte.

[i]Wir wissen inzwischen auch, dass in dem von uns erforschten Teil des Weltraums die vorhandenen Elemente identisch sind. Ergo kann auch ein evtl. benötigter Rohstoff kein ausreichender Grund dafür sein, sich hier blicken zu lassen.

Ein potenzieller Rohstoff mag vielleicht doch begehrenswert sein: DNS und das, was daraus geworden ist.
*

[/i]Sehe ich mir unsere Geschichte so an, dann kann auch DNS – zumal humanoide – nicht unbedingt ein Exportschlager sein – dafür spendiert kein vernunftbegabter Alien auch nur eine Gallone Treibstoff.

Gruss Artaxerxes


homo homini lupus
Verfasst am: 19. 03. 2010 [16:57]
Artaxerxes
Amateur
Dabei seit: 03.03.2010
Beiträge: 47


kurti schrieb:

Hallo Artaxerxes,

mehr zum Zweck der Unterhaltung noch zwei kurze Anmerkungen:

ZITAT:
Ist so nicht ganz richtig, denn die kommende Schwemme wurde ja in deren Erwartung– mit großem Brimborium – gefeiert.
ENDE
Hier stellt sich allerdings die Frage was zuerst da war >die Henne oder das Ei !<
**
Je nach dem wie man die Henne nennt!








Zitat:



ZITAT:
Nun, hier verweise ich jetzt mal auf die – zusammen mit den Pharaonenbaumeistern - zweifelsohne vorhandene Kaste der Grabräuber.
ENDE
Vorsicht Feind hört mit !!!! Auch die Lieblingsflex von Tut könnte Grabräubern zum Opfer gefallen sein.

Gruß
Kurti
*
Haben die dann auch die Steckdose - nebst Kabel - mitgenommen???

Gruss Artaxerses



[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 19.03.2010 um 16:58.]

homo homini lupus
Verfasst am: 19. 03. 2010 [18:37]
kurti
Koryphäe
Dabei seit: 07.11.2003
Beiträge: 1052
Hallo Artaxerxes,

ZITAT:
Sehe ich mir unsere Geschichte so an, dann kann auch DNS – zumal humanoide – nicht unbedingt ein Exportschlager sein – dafür spendiert kein vernunftbegabter Alien auch nur eine Gallone Treibstoff.
ENDE
Heißt es da nicht in der Genesis >...und als die Söhne der Götter sahen, dass die Töchter der Menschen schön waren paarten sie sich mit ihnen. (Gen 6,1-4)

Naja, wenn ich da so an Heidi Klum denke wäre mir die DNS auch vollkommen egal. ../../../../fileadmin/img/smilies/04-icon_cheesygrin.gif

Außerdem hatte man damals einen Protonenantrieb mit ohne Gallonen Treibstoff. ../../../../fileadmin/img/smilies/12-smartass.gif

Gruß
Kurti



[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 19.03.2010 um 18:38.]
Verfasst am: 20. 03. 2010 [09:57]
Restitutus
Experte
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Beiträge: 250
Diese "Töchter der Menschen" dürften doch eher flachbrüstige Neandertalerinnen gewesen sein als Heidi Klums...



„Als Antoninus ist mein Heimatland Rom. Als Mensch ist es das Universum."
- Marcus Aurelius Antoninus, römischer Kaiser

Verfasst am: 23. 03. 2010 [00:21]
Paulus7a
Experte
Dabei seit: 05.01.2010
Beiträge: 396
Hallo Restitutus,

das hat diesmal ein wenig gedauert, aber ich hoffe, das tut der Sache keinen Abbruch. Es wird eh noch schlimmer …. Aber dazu später.

Zu Deinem Posting vom 18.: Wenn Du davon ausgehst, dass bei dem Däniken-Zitat eventuell die Zeit gemeint sein könnte, als die Menschheit noch nicht auf dem grünen Zweig saß, sondern darunter, dann ist der Term „primitive Idioten“ doch eher eine anerkennende Floskel. Denn wer bezeichnet heute beispielsweise Orangs als „Idioten“. Wenn man dieses Wort benutzt, geht es eigentlich immer (?) um Menschen. (Frag mich jetzt bitte nicht nach meinem Übernachbarn)

Da EvD aber keine Fellfarbe angegeben hat, kann es sich beim besten Willen nicht um Rassendiskriminierung handeln.

Das Buch mit den Drachen hab ich mir bestellt (Soll Anfang April kommen), aber ich glaub das andere (Supernatural) ist nichts für mich und hat (nach meinem Dafürhalten) nicht viel mit Präastronautik zu tun. Könnte das sein? Oder irre ich mich?

Von dem, was in Walldorfschulen gelehrt wird, hab ich keine Ahnung und auch keinen Lehrplan. Wenn dort aber Mist gebaut wird, solltest Du Dich vielleicht mal an ein oder mehrere Bildungsministerien wenden.
Denn einfach alles EvD und der Prä-Astronautik in die Schuhe zu schieben, dürfte erstens wenig bringen (außer Diskreditierung) und geht zweitens u.U. voll am Ziel vorbei … Das bringt keinem was, außer Verdruß.

Auf die Frage, ob es Götter gab, antworte ich erst das nächste Mal. Hoffentlich ist die Frage bis dahin nicht völlig inaktuell. Da fällt auch das Thema Inka-Mauern mit rein.

Die Drachen haben selbstverständlich eng mit den Göttern zu tun. Somit ist es kein Wunder, wenn auch sie auf vielen Wandbildern zu sehen sind. Oder als was würdest Du einen startenden Harrier betrachten bzw. bezeichnen, wenn Du Dir vorstellst ein fellbehangener Keulenträger zu sein. Da bleibt nur: feuerspeiender Drachen. Die nicht-feuerspeienden Modelle könnten die Dinos gewesen sein, aber da passt ja die ach so sichere Datierung nicht. Was machen wir denn da? Umdatieren?

Zu den Formalismen von Veröffentlichungen sollte es Vordrucke geben. Aber die hat selbstverständlich nicht jeder Laie im Schubfach liegen. Aber wenn man abgelehnt wird, ohne einen Hinweis oder einen Vordruck mitgeliefert zu bekommen, wie das beispielsweise beim Patentamt ist (dort funktioniert DAS vorbildlich), kann man schon mal an „Rassendiskriminierung“ denken. Ein Schelm, wer Schlechtes dabei denkt …

Noch ein Wort zum Mond: Der ist zwar mittlerweile fotographiert worden, und vielleicht war sogar tatsächlich schon jemand dort (vielleicht auch nicht), aber dass wir alles über diesen Himmelskörper wüßten, kannst Du beim besten Willen nicht sagen. Was ist, wenn irgendwas unter dem Mondstaub begraben wäre? Da hätten wir keine Ahnung von. Und übrigens sind die bisherigen Fotos nicht wirklich so toll, wie sie aussehen. Die Auflösung ist meistenteils noch ziemlich mickrig.

Und dann möchte ich in diesem Zusammenhang noch auf DIE Quelle für den echten Wissenschaftler verweisen: Die Bild-Zeitung hat kürzlich erst ein Raumschiff auf dem Mond entdeckt.

Dafür find ich Deinen Einwurf mit der DNS hervorragend. Könnte glatt von mir sein.

Beste Grüße Paulus7

Verfasst am: 23. 03. 2010 [00:38]
Paulus7a
Experte
Dabei seit: 05.01.2010
Beiträge: 396
Hallo Artaxerxes,

Du fragst, was gegen Objektivität spricht? Na Ockhams Messerchen – das ist doch eindeutig.

Vielleicht verstehen wir unter Objektivität unterschiedliche Dinge? Für mich ist das die gleichberechtigte Behandlung ALLER Lösungsmöglichkeiten. Wie eine Maschine. Der ist es völlig egal, ob sie ein Werkstück bearbeitet, wie die tausend davor, oder ob mal ein Daumen dazwischen kommt.

Du fragst, aus welchem Material die Sägeblätter gewesen seien. Das weiß ich nicht, solange ich keine dieser Sägen untersucht habe. Aber dass ich noch keine Säge untersucht habe, heißt mit Sicherheit nicht, dass es keine gegeben hat.

Das Material muss mit absoluter Gewißheit dafür geeignet gewesen sein, die Aufgaben, für die es gedacht war, zu erfüllen. Sonst hätte LAH ja die obigen Steine nicht fotographieren können.
Du würdest ja auch nicht auf die Idee kommen, Granit mit einem Moosgummi zu bearbeiten. Aber vielleicht ist ja genau das die Lösung, die übernächstes Jahr der große Renner auf der Steinmetz-Messe wird. Man müsste halt alle Möglichkeiten des Moosgummis austesten.

Oh ja, Pyramiden sind ein schönes Thema. Und dokumentiert sind sie. Aber sind die Dokumentationen auch richtig?
Da habe ich so meine Zweifel. Und ich schätze mal, die sind berechtigt. Oder mehr als das.

Wenn Du sagst, dass Du unseren Vorvorderen die Benutzung von Diamanten als Werkzeug zutraust, dann kommen wir uns doch schon ein wenig näher. Das ist doch ein Anfang.

Von der Houdin(i)-Theorie halte ich absolut gar nichts. Ehrlich gesagt: Wie sich ein ganzes Architekturbüro jahrelang mit sowas beschäftigen kann, das halte ich für viel schlimmer als die außerirdischen Götter.

Ich stimme Dir ja zu, dass Du weniger Baumaterial brauchst, wenn Du mehr Hohlräume voraussetzt.

Aber Du musst auch erheblich sorgfältiger Arbeiten. Und wie Du weißt, steckt der Teufel im Detail. Das soll heißen, dass Du durch den Bau der Gänge, die ja stabil genug sein müssen, zigtausende durchrumpelnde Steinblöcke zu ertragen, jede Menge Details bekommst, die Du ansonsten nicht hättest.
Zum Beispiel die Ecken: Da soll ja an jeder eine Drehscheibe gewesen sein. Hast Du mal versucht, Dir vorzustellen, wie das vonstatten gegangen sein soll? Zeitersparnis gab’s da garantiert nicht! Oder die Decken, oder die Wände, oder ...

Apropos Steckdose für Grabräuber: Hast Du schon mal was von drahtloser Energieübertragung gehört? Wozu sollten also Außerirdische Steckdosen brauchen? Das gilt übrigens auch für die Beleuchtung und nicht nur für die Kreissägen.




Woher willst Du wissen, dass die ersten Götter „IMMER“ Naturgötter waren? Wenn es nun außerirdische Astronauten waren, die wir heute fälschlich zu „Naturgöttern“ abstempeln?

Wenn ich beispielsweise an die dicken Venüsse denke, dann sehen die zwar u.U. relativ natürlich aus (jawoll), aber hatten die nun eher was mit dem Blitz zu tun, oder doch lieber nur mit dem Donner. Letzteres scheint mir wahrscheinlicher.
Oder haben sich die Damen in der Raumschiffzentrale nur ein wenig breit gesessen? (aktuelles Beispiel: Lady Gaga soll das ja vor kurzem ähnlich gemacht haben, im Flugzeug)

Gott Jahwe war ein „Windgott“? Wie kommst Du denn darauf? Wegen der Wolkensäule?

Sicherlich hatte die Götterwelt immer mit dem zu tun, was sich dem menschlichen Verstand entzog: Hochtechnologie, Kreissägen, Raumschiffe, Öfen der verschiedensten Bauart, Phönixe, Drachen, Tarnkappen, usw. usf.

Ich weiß nicht, vielleicht reden wir da aneinander vorbei: Die Prä-Astronautik beschäftigt sich nur am Rande mit gottgleichen Herrschern.
Für uns stehen die außerirdischen „Astronauten-Götter“ im Mittelpunkt, die vielleicht auch mal geherrscht haben. Das waren dann aber herrschende „Götter“ und keine „gottgleichen“ Herrscher. M.E. verdrehst Du da was völlig.


Wenn Außerirdische bis zur Erde kommen (gekommen sind), dann müssen sie freilich erst einmal sehr vorsichtig sein.
Wegen evtl. Angriffen, wegen Infektionen, wilden Tieren, usw. Das ist völlig richtig.
Aber wenn sie eine Weile hier sind, können sie definitiv das Risiko einschätzen. Schließlich sind sie uns Äonen voraus. Am Anfang trugen sie demnach Raumanzüge, die sie sowieso dabei haben müssen, falls mal ein Radkreuz vom Drachen abfällt oder so.
Kennst Du den großen Marsgott aus der Sahara? Das war so einer – denk ich.


Durch Sonden, Satelliten und Roboter kannst Du sehr viel in Erfahrung bringen, aber niemals alles. Es ist was anderes, ob Du selbst in frischer Luft an einem Sommertag über eine blühende Wiese schlenderst und den Duft in Dich aufnimmst – oder ob Du Dir von Robo eine Probedose mitbringen läßt. Das wird immer so sein! Und nicht nur für uns!

Und was hältst Du von ganz normaler, altehrwürdiger Neugier? Würdest Du nicht „einfach mal gucken wollen“, was da so los ist, auf dem fremden Planeten?

Kannst Du mir mal erklären, warum eine Paarung zwischen gleich“rassig“aussehenden („… nach ihrem Bilde …“ ;;; vielleicht extra für diesen Zweck geschaffenen und allem Anschein nach genetisch kompatiblen) Individuen schlecht ist? Vor allem nach so einer langen, weiten Reise? (Heute gibt es Gummipuppen usw. - Das dürfte schlechter sein, aber praktischer und nicht so nervig) Vielleicht war ja die Geschlechterfrage bzw. das –verhältnis an Bord nicht ausgeglichen, sodass immer ein paar zu kurz gekommen sind.

Schätzungsweise ist der Geschlechtstrieb einer der letzten, die wir uns abevolutionieren. Weil: ohne das gibt’s keine Intelligenz.

Aber vielleicht waren die Außerirdischen ja schon fast so weit (aber nicht ganz), sodass der Sex anfänglich zum besten Exportschlager der Langbefellten unterm grünen Zweig geworden ist. (Warum sollten die alle flachbrüstig gewesen sein?)
Wie Du weißt, hat sich daran bis heute nichts geändert. Zeig mir mal einen anderen Industriezweig, der auf so eine Kontinuität verweisen kann (abgesehen von den Steinmetzen natürlich).


Die „unnötigen Monumente“ dienten m. E. hauptsächlich wissenschaftlichen Zwecken, daneben aber auch als „notwendiges Wir-waren-hier-Monument“. Die christlichen Seefahrer-Entdecker haben auch überall Kreuze für Gott und König aufgestellt.


Terraforming klingt gut, dauert aber ewig. Und wie willst Du da neue Geschöpfe züchten? Da hast Du erst einmal nur das, was Du selber mitbringst. Und das kennst Du ja schon.



Beste Grüße Paulus7


Verfasst am: 23. 03. 2010 [00:46]
Paulus7a
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Hallo Kurti,

Das mit den zwei Herzen, das kenn ich: Eines blutet immer, obwohl doch beide so schön im Gleichklang dahinblubbern könnten.

Was Du da ansprichst, mit dem zeitlichen Durcheinander, das ärgert mich auch. Deswegen beschäftige ich mich (und eine ganze Reihe anderer) ja speziell mit der Zeit. Wobei dieses „speziell“ nicht so zu verstehen ist, dass ich ganztägig die Uhr beobachte, wann denn nun endlich die Götter kommen. Im Gegenteil: Ich versuche das Thema Zeit von möglichst vielen Seiten einzukreisen, um dann zur Mitte vorzustoßen. Und einen kleinen Erfolg hatte ich ja bereits.

Andererseits muss ich Dich allerdings darum bitten, die „offizielle Wissenschaft“ etwas kritischer zu beäugen. Wenn die nämlich ein wenig selbstkritischer wäre, dann müsste sie zugeben, dass ihre „Zeitordnung“ genau so aussehen würde, wie unsere (oder noch schlimmer), wenn sie ihre falschen und wissenschaftlich völlig unhaltbaren „Fixierungen“ aufgeben würde.

Die Präastronautik hat keine „Fixierungen“. Wissenschaftlich gesehen ist das auch richtig so. Wir suchen ja noch! Aber nach außen sieht es schon ein wenig unaufgeräumt aus, das stimmt schon. Doch der einzig richtige Weg, die Unordnung irgendwann zu beseitigen, ist weiter zu suchen, bis wir die Lösung haben. Anders geht’s nun mal nicht.

(Auf das Thema Datierungen gehe ich jetzt ganz bewusst nicht ein.)

Na hallo. Wir sollen also die Prä-Astronautik soweit aufarbeiten, bis sich „Die Wissenschaft“ dazu herablässt sich „wohlwollend“ damit zu beschäftigen? Wir sollen sozusagen unsere Arbeit auf dem Silbertablett feilbieten, damit sich andere die Rosinen rauspicken, und uns dann in den Gulli schubsen? Warum macht „die Wissenschaft“ ihre ureigenste Arbeit eigentlich nicht selber?

Ehrlich gesagt: An der Stelle verstehe ich Dich nicht.

Aber ich würde mal sagen, dass es „uns“ nur gibt, weil „ihr“ eure Arbeit nicht macht. Jedenfalls nicht in diese Richtung, aus welchem Grund auch immer.


Sicher wäre es schön (und besser), wenn wir eine einheitliche Meinung zu den Pyramiden hätten. Die haben wir aber leider (noch) nicht.
Und (schon wieder) ehrlich gesagt, bin ich ja optimistisch, dass sich meine höchsteigenen Gedanken dazu durchsetzen. Auch wenn das (bei dem Gegenwind) vielleicht noch eine Weile dauern wird.


Insofern frage ich mich schon, wieso, warum und weshalb Du mich ausgerechnet auf Herrn Dörnenburg aufmerksam machst. Er mag sich gern mit Pyramiden beschäftigen – warum auch nicht – aber er ist sicher kein Prä-Astronautiker. Die sind nämlich Suchende. Und Herr Dörnenburg hat ja schon alles gefunden. Denkt er wohl.


Im Gegensatz dazu, danke ich Dir für Deine Worte zum angeblichen Rassismus. Genau so sehe ich das auch.

Die Frage ist natürlich, wie man sich vor eventuellem Mißbrauch schützen kann. Das ist schwierig. Und wie schon angedeutet wird die Debatte sicher nicht ganz unabsichtlich geschürt, um die ungeliebte Prä-Astronautik in die Schmuddelecke schieben zu können.
Wahrscheinlich wird also diese überflüssige Debatte noch weiter gehen, bis es auch der Letzte begriffen hat, dass die ursprüngliche Prä-Astronautik NICHTS mit irgendwelchem Rassenschwachsinn am Hut hat.



Beste Grüße Paulus7

Verfasst am: 23. 03. 2010 [00:50]
Paulus7a
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So – und zum Ende noch was sehr Betrübliches für alle die auf Klum(pen) stehen: Planänderung.

Soll heißen: Ich werd mich erst mal wieder hier zurückziehen. Aber ihr braucht nicht traurig sein und dürft auch nicht Eure Argumente vergessen.
Ich gebe Euch nämlich das Wiederkunftsversprechen: So etwa in ein bis zwei Monaten, mal sehen. Muss erst mal auf meinen Heimatplaneten, die Laser-Kanonen nachladen

Laßt es Euch bis dahin gut gehen, seid nicht traurig und haltet die Ohren steif ins Forum

Paulus7

Verfasst am: 23. 03. 2010 [10:43]
Restitutus
Experte
Dabei seit: 12.11.2009
Beiträge: 250
Das haben wir gerne: Erst rundum anböllern und dann Kopf einziehen... ../../../../fileadmin/img/smilies/04-icon_cheesygrin.gif

Einstweilen tschüss, und wir hoffen auf ein Wiedersehen!



„Als Antoninus ist mein Heimatland Rom. Als Mensch ist es das Universum."
- Marcus Aurelius Antoninus, römischer Kaiser




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