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Buch: »Atlantis? Ein Indizienbeweis«
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Verfasst am: 16. 12. 2009 [18:50]
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antimon
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Beiträge: 155
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Falsch: Er sagt nichts davon, dass die Ebene eine Südküste besitzt. Er sagt auch nichts bezüglich einer anderen Ausrichtung der Küste. Aus der Aussage, dass es Berge im Norden gegeben hat kann man aber ableiten, dass sich am Nordrand der Ebene kein Meer befunden haben kann. Platon sagt lediglich dass die Ebene vor Nordwind geschützt liegt. Also Berge im Norden, Ebene im Süden. Die Souss-Massa Ebene erfüllt perfekt dieses Indiz, denn sie liegt exakt südlich des im Norden liegenden Hohen Atlas und wird durch diesen vor dem hier tatsächlich vorherrschenden nonstop Nordwind (bedingt durch das im Uhrzeigersinn drehende Azorenhoch) geschützt. Circumstantial Evidence for Plato's Atlantis in South Morocco - A Hierarchical Constraint Satisfaction Approach: http://asalas.org
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Verfasst am: 16. 12. 2009 [20:35]
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antimon
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Beiträge: 155
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Nein, Platon sagt ausdrücklich: Am Anfang würde das Land steil aus dem Meer herausragen, danach folgt die nordwindgeschützte Ebene. Diese Beschreibung paßt exakt auf die vor Ort befindlichen Gegebenheiten. Insbesondere auch, wenn man davon ausgeht, dass die ursprüngliche Beschreibung aus einem Periplous entnommen wurde, also eine Küstenbeschreibung aus Sicht eines Schiffes. Segelt man die afrikanische Küste gegen Süden, befindet man sich 'am Anfang des Landes/ der Insel' bei dem aus dem Atlantik aufsteigenden Hohen Atlas am Kap Ghir (Kap Hercules). Danach folgt die nordwindgeschützte Souss-Massa Ebene / Insel. Da wir Meeresströmungen in südliche Richtung haben, werden Schwemmpartikel hinter diesem Vorsprung des Kaps bevorzugt abgelagert. Schwemmlandbildung, Ausgleichsküste, Lagunenbildung, Stranddünen, etc. sind die geologische Folge. Dieses Phänomen ist sehr gut noch in Nordmarokko zu beobachten. Der Sumpf befand sich also zwischen heutiger Ebene und Atlantik und nicht am Kap. Circumstantial Evidence for Plato's Atlantis in South Morocco - A Hierarchical Constraint Satisfaction Approach: http://asalas.org
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Verfasst am: 16. 12. 2009 [20:45]
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antimon
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Es ist eigentlich ganz eindeutig. Zu der Thematik innerhalb/ausserhalb kann ich folgenden Text empfehlen: [url "http://www.dendlon.de/Atlantis.html"]Link[/url] Das Ergebnis: Das "wahrhaftig als Meer" zu nennende ist ganz klar der Atlantik. Circumstantial Evidence for Plato's Atlantis in South Morocco - A Hierarchical Constraint Satisfaction Approach: http://asalas.org
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Verfasst am: 16. 12. 2009 [21:39]
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antimon
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Ägyptens Grenze verlief also durch Ägypten bzw. war der Nil? Ägypten hatte keine räumliche Ausdehnung? Das ist doch Haarspalterei! Ich meine natürlich die realen Landesgrenzen! Michael Circumstantial Evidence for Plato's Atlantis in South Morocco - A Hierarchical Constraint Satisfaction Approach: http://asalas.org
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Verfasst am: 16. 12. 2009 [21:52]
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antimon
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Beiträge: 155
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Wäre nett, wenn Du dich auf eine sachliche Diskussion beschränken könntest. Ich bin nicht bereit unsachliche Vorwürfe austauschen. Das ist mir zu kindisch. Circumstantial Evidence for Plato's Atlantis in South Morocco - A Hierarchical Constraint Satisfaction Approach: http://asalas.org
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Verfasst am: 16. 12. 2009 [22:16]
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antimon
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Also wie gesagt dein Tonfall ist unangebracht. Insbesondere auch, da Du nicht Recht hast: Platon erwähnt das es viele Ebenen gegeben hat! Z.B.: Crit. 113c:
Crit. 115a,b
Circumstantial Evidence for Plato's Atlantis in South Morocco - A Hierarchical Constraint Satisfaction Approach: http://asalas.org
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Verfasst am: 16. 12. 2009 [22:30]
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antimon
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Bei Mogador ist richtig, allerdings etwas südlich davon. Ptolemäus hat für dieses Gebiet mehrere Quellen fusioniert (meines Wissens mindestens 4). D.h. Orte sind teilweise doppelt oder drei-, vierfach vorhanden. Eine Lokalisierung des Hercules Promontorium (Kap Ghir) ist z.B. hier südlich von Mysocaras (Mogador/Mogadir/heutiges Essaouira) zu sehen: [url "http://www.hipkiss.org/data/maps/j-m-dent-and-sons_atlas-of-ancient-and-classical-geography_1912_africa-antiqua-ancient-africa_3414_2114_600.jpg"]Africa Antiqua[/url] Circumstantial Evidence for Plato's Atlantis in South Morocco - A Hierarchical Constraint Satisfaction Approach: http://asalas.org
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Verfasst am: 16. 12. 2009 [22:52]
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antimon
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Beiträge: 155
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Also ich schließe daraus, dass es Löcher im Grundgestein gegeben hat. In den Löchern war vorher rot, schwarz und weißes Gestein. Ich habe die wichtige Stelle für Dich gefettet. Im übrigen ist der Übersetzer nicht Benjamin Jowett! Circumstantial Evidence for Plato's Atlantis in South Morocco - A Hierarchical Constraint Satisfaction Approach: http://asalas.org
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Verfasst am: 16. 12. 2009 [23:37]
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antimon
Experte
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Beiträge: 155
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Hallo Kurti, Ich habe nie behauptet, dass die Geschichte 1:1 stimmt. Im Gegenteil sage ich, dass die Geschichte über viele Ecken tradiert wurde. Ein Verfälschung der ursprünglichen Informationen ist also sehr wahrscheinlich. Daher überhaupt auch mein Ansatz das Atlantis-Problem mit dem modernen hermeneutischen Verfahren der HCS zu lösen. Hierfür habe ich nur Indizien verwendet, die nach 'gesunden Menschenverstand' eindeutig sind und keinen großen Interpretationsspielraum zulassen. Wenn Sie da ein Indiz sehen, bei dem ich dieses nicht so gemacht habe, dann bin ich gerne bereit dieses zu diskutieren. Dass das Ergebnis die eine oder andere Frage aufwirft, ist klar. Widersprüche in Platons Aussagen (z.B. Insel größer als L+A und Insel untergegangen) kann ich nicht erklären, dass ist aber auch nicht mein Anliegen und Aufgabe. Abgesehen davon treffen solche Widersprüche auf alle Orte/Lokalisierungen zu bzw. nicht zu. Ich will mich auch gerne an der Diskussion beteiligen, wie denn nun die widersprüchlichen Aussagen Platons zu verstehen sein könnten. Aber ganz egal, was ich hierzu sage, es ändert nichts an dem Ergebnis der HCS. Ich weise lediglich auf den Ort Souss-Massa hin, da dieser nach meiner Auswertung weltweit (!) die meisten Indizien für Platons Atlantis erfüllt. Zusätzlich, und daran ist mir noch mehr gelegen, will ich auch auf eine riesige, für die Archäologie sicherlich sehr interessante Siedlung hinweisen, die der akuten Zerstörung ausgesetzt ist. Ich finde es sehr bedauerlich, dass dort nicht mal jemand vorbeigeschickt wird, obwohl die Möglichkeit dafür besteht! Goethe würde sicherlich angesichts soviel wissenschaflichen Elans im Grabe rotieren! Besten Gruß Michael Circumstantial Evidence for Plato's Atlantis in South Morocco - A Hierarchical Constraint Satisfaction Approach: http://asalas.org
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Verfasst am: 17. 12. 2009 [08:23]
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hns
Experte
Dabei seit: 23.08.2006
Beiträge: 370
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Gibts die "Atlantika" eigentlich auch als gebundenes Buch (zum Verschenken an Weihnachten)? Nikolaus |
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laton sagt ausdrücklich, Atlantis erhebe sich steil aus dem Meer und nicht aus einem Sumpf.