29.08.2014 - 05:27:50
Thema mit vielen Antworten

Luftbild,1


Autor Nachricht
Verfasst am: 22. 02. 2012 [11:05]
ARFINDA1
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Dabei seit: 18.09.2010
Beiträge: 313
Hallo,
mir ist das dunkle Fleck in Zentren jedes Kreises aufgefallen.
Bombentrichter am Rande eines Waldes schließe ich aus. Zudem, nach der Zuschüttung der Trichter würden keine exakt runde Kreise entstehen.
Da fällt mir die Geschichte eines Schlesiers ein, der erzählt hatte, das noch bis vor 60 Jahren die bewohnten Erdgeschosse der Häuser mit Lehm befestigt wurden. Nach dem Trocknung wurde es wie Estrich von Heute.
In der Mitte der Kreise könnte es ein Holzpfahl sein, das verwittert ist.
Ein Zeltlager für Römer wehre denkbar.

MfG
ARFINDA1
Verfasst am: 22. 02. 2012 [11:17]
Heydenarchaeologie
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Beiträge: 174
Da stimme ich zum allerersten Mal ARFINDA zu. Römische Heerlager waren rechteckig angelegt, außerdem wurden sie in größerem Maße aufgeschüttet und gelegentlich auch mit Gräben versehen
Verfasst am: 22. 02. 2012 [12:03]
Pygmalion
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häh, und wo ist da jetzt ne rechteckige struktur, gräben, etc., was also ein Römerlager andeuten könnte?
Ich glaub du hast dich bei arfinda verlesen, heydenarchäologe...ich denke wir sind uns einig, dass es KEIN römisches lager ist.
Verfasst am: 22. 02. 2012 [12:56]
Heydenarchaeologie
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Beiträge: 174
oh entschuldige, bin noch etwas verschlafen 04-icon_cheesygrin.gif
@ARFINDA wir werden uns im Laufe der Erdgeschichte sicher noch irgendwanneinmal einig drink.gif

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 22.02.2012 um 12:57.]
Verfasst am: 22. 02. 2012 [13:04]
Heydenarchaeologie
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Beiträge: 174
Also um jegliche Missverständnisse zu beseitigen:
Es ist KEIN römisches Lager. Solche waren rechteckig angelegt, zumindest zwischen 200 v. Chr. bis 350 n. Chr., und waren, wenn nicht von Mauern oder Pfahlwällen, wenigstens von Gräben oder Kreuzzäunungen geschützt. Um den entgültigen Beweis anzutreten müsste man sich mit der Lage befassen. Gibt es in der Nähe Hügel? Wenn ja so wäre ein Auftürmen für ein mlitärisches Lager im Flachland strategisch betrachtet sinnlos gewesen. Ich tippe eher auf ein Hügelgrab eines vermögenden Fürsten oder vllt auf ein keltisches Dorf (wobei das, im Falle dass es Hügel im Umland gibt, auch unwahrscheinlich ist)

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 22.02.2012 um 13:06.]
Verfasst am: 22. 02. 2012 [13:09]
Heydenarchaeologie
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Beiträge: 174
Und gerade fällt mir eine dritte Möglichkeit ein:
wie hoch ist etwa der Hügel? Voriges Jahr wieder hat sich ein vermeintliches noch nicht untersuchtes Hügelgrab als Motte herausgestellt, also frühmittelalterliche Dorffestung...

@eisenstein: du erwähntest eine Römerschlacht... Nun es wäre möglich dass es sich um ein Versteck oder Lager der Germanen handelt... Solche waren meist mit geflochtenen Zäunen versteckt...

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 22.02.2012 um 13:12.]
Verfasst am: 22. 02. 2012 [20:16]
eisenstein
Amateur
Themenersteller
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Beiträge: 49
Hallo,
Ich schrieb von einer Römerschlacht lt. einer Sage !,die runden Bodenstrukturen befindet sich an einer Hanglage von ca. 1,2x0,6 km Höhendiff. ca 10 m ! in einer Entfernung von ca 1,5 km befinden sich in etwa,die selben Srukturen (etwa gleiche Größe) allerdings auf einer Ebene.Ich werde es nächste Woche genauer betrachten ,kalkhaltiges Gestein müßte ja leicht zu finden sein.Römerlager , Germanen-Keltenlager halte ich ein wenig zu spekulativ.
Gruß Eisenstein
Verfasst am: 22. 02. 2012 [23:15]
ARFINDA1
Experte
Dabei seit: 18.09.2010
Beiträge: 313
Hallo,
bei der Größe von 8-10 m kann ich mir kein viereckigen Zelt vorstellen.
Ein runden Zeltplane auf Wagen und das Mittelpfahl aus dem Wald geschlagen ist für das schnelle Krieg wirtschaftlicher gewesen.
Da sollte man den Mittelpunkt der Kreise nach Holzresten absuchen. Das gefundene mit c-14 datieren.

MfG
ARFINDA1
Verfasst am: 23. 02. 2012 [08:59]
Irminfried
Experte
Dabei seit: 16.09.2011
Beiträge: 320
Hallo Eisenstein,

ist die Gegend ein altes Bergbaurevier?
Gib bitte mal eine grobe Lagebeschreibung (muß nicht auf den Kilometer genau sein 01-smile.gif ).

Gruß
Irminfried

Thüringen in den Grenzen von 530! 05-icon_wink.gif
Verfasst am: 23. 02. 2012 [11:36]
Melchior
Experte
Dabei seit: 13.06.2011
Beiträge: 270
Bergbau ist auf jeden Fall ein lohnenswerter Gedanke.
Eine ungefähre Lagebeschreibung würde sehr viel helfen, damit man auch die Geologie abklären kann.

Was mir noch als Lösungsansatz einfällt sind Kohlenmeiler. Dafür leg ich meine Hand nicht ins Feuer, würde aber bei der größe der Ringe passen. Würde auch auch die Streuung erklären. Der Boden scheint unter den Ringen eher trocken, aber man kanns ja mal in Betracht ziehen.

Gruß

Melchior



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