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Zerstörung archäologischer Artefakte auf Baustellen
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Verfasst am: 13. 05. 2012 [12:05]
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wak
Experte
Dabei seit: 22.04.2012
Beiträge: 111
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@Arfinda Hallo, schön, dass wir wieder beim Thema sind. Es freut mich, dass nicht nur unfundierter Unfug kommt. Ich bin beruflich, sowie privat, ein Teil der Denkmallobby. Auseinandersetzungen bezüglich des Umgangs mit Bodendenkmalen führe ich regelmäßig. Es ist immer eine Gratwanderung zwischen den unterschiedlichen Interessen. Was an Zugeständnissen, pro Denkmalschutz, herausgeholt werden kann ist immer auch eine Sache des persönlichen Engagements. Deshalb ist es manchmal sehr wichtig durch die Presse Öffenlichkeit zu schaffen. Ist das einmal geschehen, ist es sehr schwierig die Sache/den Befund einfach "unter den Teppich/Bagger" zu kehren. Das ist ein ernstgemeinter Tipp. Grüße wak |
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Verfasst am: 13. 05. 2012 [15:13]
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a.brunn
Dabei seit: 27.07.2000
Beiträge: 460
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Also nun zum letzten Mal, Arfinda: Das Thema EWK bzw. Deine Interpretationen/Assoziationen dazu, die Du ja schon zur Genüge an allen Stellen kundgetan hast, hat außerhalb der Sektion »Alternative Theorien« nichts zu suchen. Jeder weiß jetzt, dass Du alles, was nicht rechtzeitig auf den Bäumen ist, damit in Verbindung bringst. Es besteht keine Notwendigkeit, dies ständig weiter zu praktizieren. Auch wenn Deine Gedanken anscheinend ausschließlich darum kreisen, solltest Du doch einsehen können, dass eben nicht jeder Deine Leidenschaft teilt und vielleicht auch mal über andere Themen diskutieren möchte. Und das ist nicht möglich, wenn Du auf jeden Beitrag mit »aber die EWK ...« bzw. »genau wie bei der EWK ...« antwortest. Also: wenn Du noch einmal Deine Ebstorfer Weltkarten-Weltanschauung außerhalb der Sektion »Alternative Theorien« zum Besten gibst, war es das dann mit Deiner aktiven Teilnahme hier im Forum! Das ist die letzte Warnung. Andreas Brunn
www.archaeologie-online.de |
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Verfasst am: 13. 05. 2012 [21:01]
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ARFINDA1
Experte
Dabei seit: 18.09.2010
Beiträge: 313
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Hallo wak, kein Baumaschinenführer bekommt die Anweisung, bei Ungewöhnlichen Funden einen bestimmten Hotline anzuwählen, um den Befund Anzuzeigen. Es gibt nach meinem Wissen zu Folge zudem keine Endschädigung für Baustopp, da sind die Staaten sich einig. MfG ARFINDA1 |
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Verfasst am: 13. 05. 2012 [22:05]
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Pygmalion
Experte
Dabei seit: 17.03.2010
Beiträge: 237
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doch eigentlich schon...also rein theoretisch sind sie dazu verpflichtet, das steht zumindest meistens in den Bauleitplänen bzw. Baugenehmigungen drin. Es wird ja auch häufig gemacht...nur eben nicht immer |
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Verfasst am: 14. 05. 2012 [05:57]
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wak
Experte
Dabei seit: 22.04.2012
Beiträge: 111
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"Hallo wak, kein Baumaschinenführer bekommt die Anweisung, bei Ungewöhnlichen Funden einen bestimmten Hotline anzuwählen, um den Befund Anzuzeigen. Es gibt nach meinem Wissen zu Folge zudem keine Endschädigung für Baustopp, da sind die Staaten sich einig." Es gibt aber ein Meldepflicht für arch. Funde! Eine Entschädigung ist auch unnötig. Als Verursacher von umfangreichen Bodeneingriffen kann man die "Archäologiepeanuts" aus der Portokasse begleichen. Gruß wak |
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Verfasst am: 14. 05. 2012 [10:26]
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ARFINDA1
Experte
Dabei seit: 18.09.2010
Beiträge: 313
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Ich glaube, darin liegt das eigentliche Problem. Es ist Sache des Budgets des Landes, das wie wir wissen mau ist und daher vieles als “Nichtarchäologisch” abgetan wird. Die andere Frage ist doch, wie viel Urteilsvermögen hat ein Baumaschinenführer über historische Funde, der nach Stundenlohn und Kubikmeter bezahlt wird? MfG ARFINDA1 |
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Verfasst am: 07. 08. 2012 [17:49]
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gentlemen85
Amateur
Dabei seit: 07.08.2012
Beiträge: 12
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Vor ca. 10 oder 15 Jahren hat die Firma Woolworth ein neues Gebäude in der Mainzer Innenstadt bauen lassen. Ein Baggerführer ist zufällig auf Mauerreste aus der Römerzeit gestossen. Im Handumdrehen war die Baustelle geschlossen und einige Tage später waren Archäologen, Studenten und Volunteere bei der Arbeit. 6 Monate wurde gegraben und gebuddelt. Woolworth hatte schwere finanzielle Verluste dadurch und war Stinksauer auf den Baggerführer der den Fund gemeldet hat. Recht so , he he Was wahrscheinlich nicht hierher gehört aber trotzdem ganz interessant und witzig ist: Als der Bauer Erich Kreißl ein Spargelbeet anlegt und einige Artefakte aus römischer Zeit findet, ahnt er noch nicht das er allein durch den Finderlohn Millionär wird. http://www.nordbayern.de/nuernberger-nachrichten/region-bayern/ausgegraben-der-schatz-im-spargelbeet-1.595665 Wie ihr seht geht es auch anders ![]() Ich überlege mir grade ein Spargelbeet in meinem Garten anzulegen ![]() Was uns nicht umbringt, macht uns stärker.
(Friedrich Nietzsche) |
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Verfasst am: 22. 08. 2012 [18:31]
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ra7zz
Amateur
Dabei seit: 07.09.2010
Beiträge: 28
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Bei uns am Chlodwigplatz ist ja ohne Ende gebuddelt worden. Aber ich weiß aus sicherer Quelle, daß zum Beispiel neben dem WDR-Gebäude ein römisches Relief unter Beton verschwunden ist. |
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Verfasst am: 22. 08. 2012 [20:30]
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Kinifix
Amateur
Dabei seit: 11.08.2012
Beiträge: 43
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Hallo Ra7zz, ich grüße dich ![]() Ich habe, ehrlich gesagt, nicht alle Post´s zu diesem Thread gelesen. Aber manchmal...frag ich mich: Ist die Archäologie in manchen Bereichen zum Selbstzweck mutiert? Wo ist der Sinn immer noch mehr z.B. römische Münzen, Tonscherben, Fibeln, Villen u.s.w. u.s.f. auszugraben und zu horten? Welchen Erkenntnisgewinn bringt das? Ist es nicht sinnvoller ganz gezielt archäologische Grabungsprojekte zu initieren, die noch nicht geklärte Dinge versuchen aufzuklären? Man kann noch tausend Jahre jedes römische Artefakt wie eine Ikone behandeln, ausbuddeln und aufbewahren. Die kommen dann zu den Tausenden und Abertausenden von Faustkeilen, Tonscherben, Silex-Klingen und sonstigen Abfällen dazu. Ketzerisch? Gruß Kinifix |
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Verfasst am: 22. 08. 2012 [21:04]
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LAH
Veteran
Dabei seit: 10.11.2009
Beiträge: 511
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Denk doch mal nach, wieviel Steuergeld so umverteilt werden kann... |
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Es ist immer eine Gratwanderung zwischen den unterschiedlichen Interessen. 
