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Verfasst am: 30. 04. 2012 [22:47]
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Paulus7a
Veteran
Dabei seit: 05.01.2010
Beiträge: 787
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Zitat Arfinda: " Sollte zwischen der Mauer und dem Himmel noch weiße stellen sein, einfach Plattenbauten reinmalen. "
Genau. Am besten Dreieckige. Die kommen in Giseh besonders gut rüber (siehe Bild) ...
Gruß Paulus7 
Dateianhang
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Verfasst am: 01. 05. 2012 [10:46]
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Vinzenz
Routinier
Dabei seit: 13.04.2012
Beiträge: 85
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@Miata:
Halo Jochen,
ich habe in das von dir vorgeschlagene Sokar-Thema bisher nur kurz reinlesen können. Mir fällt es z.Zt. generell schwer, mich auf die Art der Argumentation und die Darlegungen von Beweisketten einzulassen, welche die vorgestellte Theorie untermauern sollen. Aber das ist z. Zt. vor allem ein Zeitproblem. Es ist für mich gut vorstellbar, dass es sich damals so zugetragen hat und das mit dem Sokar-Artikel definitiv beleuchtet wurde, welche Umstände schließlich zu den Abmessungen und der Position der Chepren-Pyramide auf dem Platteau von Gizeh geführt haben. Das hat aber wenig Einfluss auf die heute tatsächlich vorherrschenden Maßphänomene auf dem Platteasu von Giseh, z.B. die Dimensionen zwischen Cheops- und Chepren-Pyramide - denn die mussten ja damals irgendwie maßtechnisch ermittelt werden. Es spricht einfach sehr viel dafür, dass die alten Baumeister/Innen Altägyptens ihre Maß- und Proportionskanone hatten und dass sie nach ganz besonderer Methodik und mit ganz besonderen Mitteln vermessen haben, ist ja nichts besonderes. Dem gilt meine Hauptaufmerksamkeit. Im Sokar-Bericht, dessen Quelle du auf Seite 2 dieses Themas genannt hast, wird ja auch argumentiert mit der exakten Positionierung einer Grabkammer (mittenzentriert). Das spraeche ja unabhängig von heutigen Maßphänomenen auf dem Platteau von Giseh für Maß- und Proportionssysteme/Kanons der Antiken. Unabhängig von der Frage, ob es einmal eine "Gesamtbebauungsvision" für das Platteau von Giseh und dessen Umgebeung gegeben haben dürfte oder nicht - wie bereits gesagt, diese Frage ist für mich nicht von zentraler Bedeutung - liegt für mich als vom Bauhandwerk geprägter eines mit großer Wahrscheinlichkeit auf der Hand: Die Alten Ägypter dürften bei Vermessungen jeglicher Art gewusst haben, was sie taten. Ob sich das nun eher zufällig mit bereits vorhandenen Geländevorteilen günstig ergeben hat oder ob das Gelände nach diesen Vorteilen bewusst strukuriert wurde, ist dabei eine der zentralen Fragen. Die Tatsache dass die Cheops-Pyramide z.B. auf/über einem Felskern erbaut wurde, bedeutet ja nicht, dass es den alten Ägyptern (auch bei der vorgenannten Chepren-Problematik, auf die der Sokar-Zeitschrift eingeht) nicht möglich war, besondere und möglicherweise auch gefällige Dimensionierungen auf dem Gelände zu verbauen. Solche Dimensionierungen stehen ja auch immer in möglicher Verbindung quasi zu einem Planungs- und Vermessungsauftrag. Wenn Bauwerksinterne teile ihren Platz und ihre Ordnung haben, warum sollen bauwerksexterne Abmessungen dann außer acht gelassen werden? Ich kann mir vorstellen, dass nach Moeglichkeiten immer nach einer guten und gefaelligen Lsung gesucht wurde. Es sprechen viele Beispiele aus verschiedensten Epochen der Baukunst und Kunst dafür, dass die Antiken besonderen Wert auf eine einheitliche Strukturierung sämtlicher Elemente eines Erbauungsprojektes legten, also auch auf das Gelände und seine Struktuirerung, auf dem erbaut wurde. Das ist in vielen Fällen sicherlich kein Problem gewesen, sondern wurde willkommen geheissen.
Herzliche Gruesse,
Vinzenz
[Dieser Beitrag wurde 3mal bearbeitet, zuletzt am 01.05.2012 um 10:54.]
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Verfasst am: 03. 05. 2012 [21:41]
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ARFINDA1
Experte
Dabei seit: 18.09.2010
Beiträge: 298
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"Paulus7a" schrieb:
Zitat Arfinda: " Sollte zwischen der Mauer und dem Himmel noch weiße stellen sein, einfach Plattenbauten reinmalen. "
Genau. Am besten Dreieckige. Die kommen in Giseh besonders gut rüber (siehe Bild) ...
Gruß Paulus7
Nö.
Plattenbauten mit Flugautos und Ampelregelung!
Die Pyramiden auf Deinem Bild sind von Chichen Itza, zu sehen an der geschuppten Oberfläche. 
MfG
ARFINDA1
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Verfasst am: 04. 05. 2012 [21:02]
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Paulus7a
Veteran
Dabei seit: 05.01.2010
Beiträge: 787
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Hi Arfinda, 
Zitat Arfinda: " Nö. Plattenbauten mit Flugautos und Ampelregelung! "
Stimmt. Das wäre schicker … 
Zitat Arfinda. " Die Pyramiden auf Deinem Bild sind von Chichen Itza, zu sehen an der geschuppten Oberfläche. "
Das kommt fast hin. Aber nur fast. 
In Chichen Itza hätten die Pyries außer den Schuppen auch noch Parabol-Antennnen auf dem Dach. Und zwar nicht die Sorte aus Eppsdorf, sondern die rechteckigen aus Mercatora. Ist hier beides nicht (oder unterschuppig) …
Auf jeden Fall würde da jeder Inkafürst neidisch werden …
Schuppige Grüße von Paulus7 
Dateianhang
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Verfasst am: 04. 05. 2012 [21:04]
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Paulus7a
Veteran
Dabei seit: 05.01.2010
Beiträge: 787
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Hallo Vinzenz,
um mal wieder zum Thema zurückzukommen:
Ich hab mir mal Deine Zeichnungen vom Threadanfang angesehen.
Sind die beiden Sechsecke der Ausgangspunkt der Konstruktion? Oder sollen sie eher Folgeerscheinung sein und erst im Nachgang entstehen?
Gruß Paulus7
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Verfasst am: 06. 05. 2012 [13:11]
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Vinzenz
Routinier
Dabei seit: 13.04.2012
Beiträge: 85
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"Paulus7a" schrieb:
...Ich hab mir mal Deine Zeichnungen vom Threadanfang angesehen.
Sind die beiden Sechsecke der Ausgangspunkt der Konstruktion? Oder sollen sie eher Folgeerscheinung sein und erst im Nachgang entstehen?...
Paulus,
die Konstruktionszeichnungen dienen lediglich der Veranschaulichung interessanter Abmessungen auf dem Platteau, hinter denen mit sehr großer Wahrscheinlichkeit eine bestimmte Vermessungsabsicht und -Methode steckte. D.H. die Alten Ägypter haben das getan, was sie ebenfalls besonders gut beherrscht haben: Seil-, bzw. Schnurvermessungstricks, vermutlich in Verbindung mit anderen Vermessungsmethoden und -Werkzeugen. Die Zeichnungen zeigen also lediglich Zusammenhänge die zu den verschiedenen vermutlich verwendeten Möglichkeiten passen können, mit denen die Abmessungen auf dem Platteau von Giseh tatsächlich erreicht worden sein könnten. Somit wäre auch ein sog. potenzieller Gesamtplan - hätte es einen gegeben und auch geben sollen in verschiedenen Ausführungen möglich, je nach verwendeten Konstruktionsmethoden. Es ist aber auffällig, dass die Alten Ägypter sich sehr für Kreise und Kreismuster interessierten (so wie viele Völker der Antike) und mit ihnen auch geometrisch entwarfen, bzw. geometrischen Kreismustern eine bestimmte Bedeutung zuordneten: Siehe z.B. die Stützpfeiler des Osireion, siehe z.B. der Fussboden in einer der Kammern der Cheops-Pyramide (ich meine mich zu erinnern, dass es die Königinnen-Pyramide war?). Das alles passt übrigens auch hervorragend zu vielen folgenden Kunst- und Baustilen, siehe z.B.: Rennaissance und Gotik.
Darüber hinaus liegt es sehr nahe dass erfahrene Baumeister/Innen der damaligen Zeit ihr geometrisches Wissen mit den für damalige VermesserInnen und PlanerInnen hochtypischen Werkzeugen bewerkstelligt haben dürften - gerade so wie z.B. die SteinmetzInnen und BaumeisterInnen z.B. der Gotik. Und warum von all dem nichts übrig/überliefert sein mag: Z.B. die BaumeisterInnen der Gotik ritzten ihre Pläne u.a. in glattgestrichenen Lehm/Ton.
Z.B. die Abmessungen zwischen der Cheops-Pyramide und der Chepren-Pyramide können bei geplanter Absicht ganz einfach auf verschiedene Arten und Weisen erzeugt werden, die allesamt GPS und Laservermessung entbehrten!
Vinzenz
[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 06.05.2012 um 13:12.]
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Verfasst am: 06. 05. 2012 [15:23]
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Paulus7a
Veteran
Dabei seit: 05.01.2010
Beiträge: 787
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Hi Vinzenz,
Zitat Vinzenz: " die Konstruktionszeichnungen dienen lediglich der Veranschaulichung interessanter Abmessungen auf dem Platteau, …"
Wofür, zu welchem Zweck interessant?
Zitat Vinzenz: " Die Zeichnungen zeigen also lediglich Zusammenhänge … "
Welche, was für Zusammenhänge?
Zitat Vinzenz: " Somit wäre auch ein sog. potenzieller Gesamtplan … "
Hier waren wir uns ja schon weitestgehend einig. Einen Gesamtplan gibt es definitiv. Es ist mit Sicherheit kein Zufall, dass die Giseh-Konstruktion so exakt Henochs Uhr entspricht.
Zitat Vinzenz: " Es ist aber auffällig, dass die Alten Ägypter sich sehr für Kreise und Kreismuster interessierten (so wie viele Völker der Antike) … "
Hier sind wir völlig einer Meinung. Ich sags ja: Es geschehen noch Zeiten und Wunder …
Zitat Vinzenz: " Siehe z.B. die Stützpfeiler des Osireion, …"
??? Also die sind viereckig. Oder was meinst Du?
Zitat Vinzenz: " Das alles passt übrigens auch hervorragend zu vielen folgenden Kunst- und Baustilen, siehe z.B.: Rennaissance und Gotik. "
Ja, da ist auch was dran …
Zitat Vinzenz: " … mit den für damalige VermesserInnen und PlanerInnen hochtypischen Werkzeugen bewerkstelligt haben dürften …"
Das kannst Du knicken. Damit kann man die Erde nicht exakt winkeltreu vermessen …
Zitat Vinzenz: " … auf verschiedene Arten und Weisen erzeugt werden,… "
So Manches kann auf verschiedene Art und Weise erzeugt werden. Anderes nicht.
Du hast mir aber leider meine Frage nicht beantwortet:
Stehen die von Dir konstruierten Sechsecke mitsamt ihrer Umkkreise am Ende oder am Anfang Deiner Konstruktion?
Gruß Paulus7
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